Indiana Tribüne, Volume 23, Number 189, Indianapolis, Marion County, 28 March 1900 — Page 1

o K AO rlO G Ox 00 0. Afr rC- & V y y w vlv w &K. Office : No. IS Md Olo&msa Gteaßs Telephon 1171 Indianapolis, Ind., Mittwoch, den 28. März 1900 Jalzrgang SS No. 189

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Editorielles. Die Legislatur von Kentucky hat 5100,000 Belohnung für die Ueber-

führung deS Mörders, oder der Mörder EoebelS auSgefe. Die Summe ist groß genug, um Angeber und Lüg ner zu züchten. Auch ein gewisser Eulton, der sich in Haft befindet, soll betreffs der Ermordung Goebels ein Geftändniß abgelegt haben. Kein Wunder bei 5100,000 ausgeschriebener Belohnung. SS werden wahrscheinlich noch mehr Geständnisse kommen. 3n England torifc man ganz ge nau, daß der Krieg in Afrika noch nicht vorüber ist. Die Engländer scheinen sich darin sehr vortheilhaft von den Amerikanern zu unterscheiden, daß sie wissen, wenn ein Krieg noch nicht vorüber ist. 9 n v a .l . k..ni. f.:- Cn.. VU(B ilüüCllO WVUll CUIC 44tl eier in Pretoria essen. ES scheint, daß et ihm dabei ebenso gehen wird wie dem General Buller, der sein Weihnachtkdinner in Pretoria essen wollte. Ostereier oder WeihnachtSdinner, man ißt nur wo man ist. Mark Hanna hat den Plan, einen Raubzug unter dem Namen Schiffssubsidienbill zu veranstalten noch nicht aufgegeben. E handelt sich um die Bewilligung von neun Millionen jährlich für die Dauer von dreißig Jahren zur Unterstützung armer nothleidender Sch ffsbauer, und Solcher, die es werden wollen, auf RegimentSunkoften. SS ist wahrscheinlich nur die Nähe der Präsidentenwahl, welch den republikaaischen Congreß zögern läßt, den Raubzug zu unternehmen. Ohne Zweifel besteht zwischen dem Entstehen und der Entwicklung der Trusts ein innerer Zusammenhang. Ohne Schutzzölle könnten die Trust sicherlich nicht nach Belieben die Preise derart in die Höhe schrauben, daß sie ür ihre Waaren im Inlande einen weit höheren Preis erzielen, als im Auslande. Deshalb braucht man aber nicht anzunehmen, daß ohne Schutzzoll keine Trusts rj stirten. An Stelle der nationalen Trusts würden einfach die internationalen treten. Das Publikum würde ausgebeutet so und so. Die Soung MenS Christian Association veranstaltete vorgestern Abend eine Debatte über die grage; Ist der Krieg der Ver. Staaten gegen die gilippinoS berechtigt ?" Einer der Redner sagte, die gegenwärtige Politik der Ver. Staaten sei nach seiner Meinung genau das, waS Gott ang--ordnet hätte, wenn er direkt seine Befehle ertheilt hätte. Bei der Abstimmung stimmte die Mehrheit mit 3a. That eitles ihe question. Die Entscheidung deS Richters Swan in dem Detroiter StraßenbahnProzesse ist um so unverantwortlicher, als in den bestehenden Freibriefen nicht geschrieben steht, daß der Fahrpreis nicht mehr als 5 Cents" betragen soll. Sr soll niemals mehr betragen. Diese Bestimmung deutet der Richter als gleichbedeutend mit niemalt weniger betragen. Frecher hätte der eigene Anwalt der Korporationen das Recht nicht verdrehen können. Wo solche Richter Recht" sprechen, da ist eS kein Wunder, daß das Volk nicht zu seinem Rechte kommt. (St. S. Aaz ) Die am meisten deutsche Stadt im ganzen Lande ist ohne Zweifel Egg Harbor City, die deutsche Weinstadt in New Jersey. Dort hat ein angesehener amerikanischer Geschäftsmann di, einstimmige Romination für den Stadtrath abgelehnt, weil er nicht deutsch spricht. DaS Town Couneil führt nämlich alle seine Verhandlungen in deutscher Sprache. Der ganze Ort ist deutsch und von den alteren Einaohnern verstehen nur sehr wenige Englisch. 2n der Schule wird aber natürlich Englisch gelehrt. Die deutsch geführten Verhandlungen dek Couneil werden vom Clerk englisch protokollirt. Wetterbericht. Trübes und regnerische? Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Tem peratur innerhalb der letzten 21 Cten den 47 Lrad, niedrigste 31 Crcft.

MMllHnlM Joubert todt. Lourenzo Marquez, 28.

März. General Joubert ist todt. Sr wurde 68 Jahre alt. Frau Go lden'S Brief. F r a n k f o r t, Ky , 27. März. Kapt. Will Horn, ei Neffe der Frau F. Wharton Golden, deren Mann der Hauptzeuge gegen die angeklagten Republikaner war, hat folgenden Brief von Frau Golden erhalten, in welchem sie ihren Mann beschuldigt und ihn deS MeineidS überführt : Dienstag Abend. Werde mit dem ersten Zage nach Haufe kommen. Ich habe gehört, waS Wharton gesagt ha den soll. Wenn dem so ist, so war er entweder betrunken oder bestochen. Sag Herrn PowerS, daß alle ihre Aussagen bei Seite gesetzt werden können. Ich würde weder ihm noch Frank Cec.l unter Eid glauben. Howard kenne ich nicht, doch hat er einen schlechten Ruf. Anzunehmen, daß jene Männer eine so hohe Meinung von ihm hatten und dann, daß er sich dazu verstand, sie zu belügen, o, das bringt mich um. Wharton bedauere ich nicht, nur die unschuldigen Leute, welche er belogen hat. Tausend mal lieber hätte ich gesehen, er wäre todt. Ich kann eS kaum er tragen, daS Vertrauen in Jemand zu verlieren. O, mein Gott, die ruhelosen Tage und die schlaflosen Nächte. Wie kann ich eS ertragen? Diennschuldig im Gefängnib schmachtenden Männer haben mir so viel Kummer bereitet, daß ich fast den Verstand darüber verliere. Wharton will ich nremalS wiedersehen. Er schickte mir daS Geld, ihn gestern Abend zu besuchen, doch erhielt er eö zurück. Ich habe nie daran gedacht, daß er so etwa? thun würde. O, wem kann man noch trauen ? Ich weiß wirklich nicht, waS das beste für Dich ist, zu thun. K, mm nach Hause, wenn Du eS für rathlich hälft, doch kannst Du Dich irgendwie nützlich erweisen, bleib dort. Sag Herrn PowerS, daß ich ihm mein Beileid ausdrücken lasse und daß jeder Republikaner die größte Bewunderung für ihn hegt. Wharton kann nie nach hier zurückkehren. Ich würde den Leuten helfen, ihn zu lynchen, und er wird sicher gehängt werden, sollte er je zurückkommen. Bettie. Der Grand Jury überwiesen. Frankfort, Ky , 27. März Richter Moore überwies Caleb PowerS der Grand Jury ohne Zulassung von Bürgschaft. Sr sagte, er glaubt nicht, daß PowerS den Schuß auf Goebel abgefeuert habe, wohl aber, daß er mit einer Verschwörung zur Ermordung GoebelS in Verbindung stand. DaviS und Culton verzichteten auf ein Vorverhör. Die Bürgschaft für DaviS wurde aus $5000 festgesetzt. Vom südafrikanischen Kriegsschauplatz. London, 2. März. Einer Burenabtheilung von 400 Mann ist eS gelungen, die englische Wagenlinle von Kimberlty nach Bloemfontein zu durchbrechen, wahrscheinlich mit dem Zweck, sich nach JaeobSdal zu begeben um die zehn Meilen westlich von dort sich hinziehende Eisenbahn zu zerstören und so den Engländern die Verbindung?linie nach Norden hin abzuschneiden. Dem Burenkommandanten Olivier mit seinen 6000 Mann und einem Wagenzug von 25 Meilen Länge, velchet biS dahin im südlichen Theil deS Freistaates gegen die Engländer operirte, scheint eS gelungen zu sein, in bergigeS Terrain zu entkommen, denn man hat nichts mehr von ihm gesehen und gehört. Vor einer Woche waren die Briten ganz sicher, daß er Lord Roberts nicht entgehen, könne und man schreibt sein Entkommen jetzt dem miserablen Zustande der britischen Kavalleriepserde zu. Sollte eß Olivier gelingen, sich mit seiner Mannschaft nach Kroonftad durchzuschlagen, -so würde die Burenarmee dadurch wesentlich ver stärkt werden. Lord Roberts scheint noch weit davon entfernt zu sein, seinen Zug nach Pre toria antreten zu können. ES fehlt ihm an Transportmitteln für seine große Armee. Aul Kapstadt wird ge meldet, daß noch in dieser Woche dort 10,000 Pferde eintreffen werde und

auch, daß eS noch einige Monate dauern wird, bis Lord Roberts marschbereit ist; doch mag diese letztere Nachricht auSgegeben worden sein, um die Buren irre u führen.

' Aus eintm RecoanoScirunaStUae n der Nahe von Branbsort Hup e'ne vrl tische Kavallerieabtheilung auf ein Bu renlager. Die Engländer unternahmen einen Angriff, doch gelang eS ihnen nicht, die Buren auS ihrer Position zu verdrängen. Der Bericht fügt hinzu daß die Verluste auf britischer Seite nur sehr gering waren. DaS KriegSamt hat eine weitere Verlustliste veröffentlicht und beläuft sich die Zahl der Todten, Verwundeten und Gefangenen jetzt auf 16,652 Mann Außer diesen wurden noch 400i Mann als Invalide nach Hause geschickt. Eine Depesche auS Ladysmith be richtet Folgendes: Ungefähr 20.000 Buren halten die neun Pässe in den Drakenbergen besetzt. Den Oberbefehl führt Kommandant De Beer von Harrismith. ES wird ferner berichtet daß die Buren sich in ihren befestigten Stellungen bei BiggarSberg ansammeln und daß sie ihre TranSportzüge in Neweaftle in Berreitschaft halten, um im Nothsalle sich zurückziehen zu können. Rußland kriegsbereit. London, 28. März. Ueber den Zweck der russischen KriegSrüstungen können hinfort keine Zweifel mehr be stehen. Fast 250.000 Mann find zum aktiven Dienst bereits mobilisirt worden und auch daS Schwarze Meer Geschwader ist bereit, jeden Augenblick in Aktion treten zu können. Die Beziehungen zwischen St. Petersburg und Konstantinopel werden mit jedem Tage gespannter und mit Besorgniß sieht das übrige Europa auf die EntWicklung der Dinge. Berlin, 27. März. Dee Lokalanzeige? meldet auS St. Petersburg, daß die Zarin dafür verantwortlich fei, daß biß jetzt eine Antwort von Seiten Rußlands auf daS Gesuch der beiden südafrikanischen Republiken um Jntervention noch nicht erfolgt sei. Graf Muravieff, der russische Minister für auswärtige Angelegenheiten, hat eine den Buren günstige Antwort auSgearbeitet, und die Zarin soll jetzt zu verhindern suchen, daß sie den Buren übermittelt wird. - Die Pariser Ausstellung und der Prinz von Wales. Paris, 27. März. Die Weltauöstellung wird am 15. April eröffnet, aber sie wird vor dem 1. Mai auch nicht annähernd fertig werden. Paris füllt sich bereits mit Leuten, darunter auch Gaunern auS allen Theilen der Welt. Arbeitsuchende sollen von Paris wegbleiben, denn eS find schon viel zu viel am Platz. Die Ausstellung wird großartig werden und alle ihre Vorgängerinnen in Schatten stellen, daS steht jktzt schon fest. Der Prinz von WaleS hat wissen lassen, daß er die Ausstellung besuchen werde. Darüber ist in gewissen Kreisen in England große Wuth entstanden. SS wird ihm vorgeworfen, daß er nur seinem Vergnügen nachgehe und ihm an der Würde Englands absolut nichts gelegen fei. Seine Mutter, die Köaigin, werde in Pariser Witzblättern täglich verhöhnt und ihr Sohn besuche trotzdem daS Babel an der Seine. DaS sei ein Schaden. EineS der Londoner Blätter sagt, England sei gegen die Ausstellung, eS könne sie vielleicht nicht boycotten, soll ihr aber auch keine Anerkennung zu Theil werden lassen. Die Ankündigung, der Prinz komme nach Paris, wird übrigens von derPatrie" mit folgenden Worten aufgenommen: Er ist der Erbe eineS blutbeschmierten und mit Lügen bedeckten ThroneS. Paris schaudert vor ihm." Politisches au Italien. Rom, 27. März. Die syftematische Obstruktion im Parlament gegen die Bestätigung der ZwangSgesetze, welche die Regierung oktroirt hat, tragt ihre Früchte. Selbst der hartgesottene m . sv 1 m m n ' viininerpranoenl uno iseneraz veuoux ist weich geworden. Die Opposition hzt in den letzte Tagen ein veueS Element in die ObstruktionS-yolitik gebracht. Sie verlangt jetzt die Sinführung einer constituirenden Oersammlung behufS Abänderung der Verfassung und Einführung dek all-

gemeinen Stimmrechts. Die Oppofition erklärte, wenn ihr Antrag nicht angenommen werde, so würde sie den

Kampf in den Straßen aufnehmen.' Auf alle Fälle wirkt aber schon die' Debatte aus die Regierung zurück. Sie hat erst einen Paragraphen ihre ZwangSgesetzeS durch und ist am Ver zweifeln. Minister Pelloux hatte eine lange Unterredung mit dem König und nachher fand eine Sitzung deS Mini fteriumS statt. Man glaubt, den Mi nistern werde nur die Wahl zwischen Rücktritt oder Auflösung der Kammern bleiben. ochtffS.ttachriSteV Angekommen in : N e w S o r k : Friedrich der Große" von Bremen; Bovie" von Liverpool; Spaarndam" von Rotterdam; Mesaba" von London; Aller" von Genua. QueenStown: Oceanica" von New Jork. Antwerpen: Westernland" von New Sork. allerlei. Richter Wöodward in Mlkesbarre, Pa., setzte neulich einen Gefangenen außer Verfolgung, weil er auber Stande war, die von einem Friedensrichter ausgefertigten Uebertveisungspapiere zu entziffern. Den. Zöglingen der offentlichen Schulen in syankton, N. D.. werden seitens der Schulverwaltung die Lehrbücher leihwelse geliefert und zwar gegen ein Leihgeld, das zwischen 20 Cents im ersten und 82 Cents im achten Grade variirt. Eine Bergbau - Gesellschaft in Marquette, Mich. kauft Ratten.' um sie in neueren Bergwerken, wo noch keine sind, loszulassen, damit sie die von den Grubenarbeitern hinterlassenen Abfalle, die sonst die Luft. der. pesten. wftejlcju Wer zeynlährlae Kna be Paul Ebert zu Hamburg vergnügte sich lurzllch trotz des warmen Wetters auf dem schwachen Eise des Eisenbahncanals Mlt Schlittschuhlaufen. Plötzlich brach er ein und gerieth unter die Eisdecke. Der Knabe Paul Hartkopp hatte den Unfall von weitem bemerkt. Er lief eiligst herzu und rief seinen Spielkameraden Henke zu weiterer Hilfeleistung herbei. Hartkopp und Henke liefen nun, der eigenen Gefahr nicht achtend, auf das Eis, konnten aber von dem verunglückten Ebert keine Spur mehr entdecken. Mit ihren Schlittschuhen hieben sie nun ein großes Loch in die Eisdecke und gelangten hierdurch dazu, den Körper ihres gefährdetenKameraden zu fassen. Nach kurzer Anstrengung gelang es ihnen denn auch. den Ebert aus dem Wasser zu zicben. worauf sie ihn in die tVxlm Wog nung schafften. Ohne die Dazwischnikunft der beiden Knaben hatte Eber! sicker den Tod im Wasser i?kfunin. Ausseyen erregt on unter dem Verdachte des Mordes unt des versuchten Mordes erfolgte Einlie. ferung des - trmhlsituirten Bäckermei sters Schulz aus Kloster Zinna in dai Gerichtsgefängniß. Derselbe leitete dac Geschäft semer Mutter und yat schon bei Lebzelten seines Vaters mit der, Dienstmädchen im Hause unerlaubt! Beziehungen unterhalten, die nicht oh: ne Folgen blieben. Nunmehr hat ei wiederum eine Dienstmagd verführt und deren geborenes Kind im Garten vergraben, nachdem er zuvor versucht hat, dasselbe im Backofen zu verbrennen. Die Mutter des Kindes liegt angeblich an tm Folgen einer Vergif tung schwer krank darnieder. EineGe richts Commission hat bereits du Kindesleiche ausgraben lassen. Hiesiges. Heute schließt der GerümpelVerkauf. Morgen wird alleS verauktionirt, waS übrig geblieben. ' Frl. Lueile La Verne hat sich wieder vollständig erholt. Sie wird in nächster Woche in Jngomar" auftreten. Der Gesandte am Wiener Hofe, Addisoa C. Harris und feine Sattin werden jedenfalls den kommenden Sommer in Indianapolis zubringen. CZT AuS Chicago traf gestern die Nachricht ein, daß John C. Hanley, welcher hier am Samstag wegenSchwindeleien verhaftet wurde, in Chicago als Bauernfänger wohlbekannt sei. C3 Generalanvalt Taylor wird unter den Lotterieagenturen fürchterlich' Nufternng halten. Sie sollen vom Hoosier Erdboden mit Stumpf und Otiel ausgerottet vezden. venn's gelingt.

Wulöete 2(lv Zahre. cVtzB rk. Mary Le wiS. Frau tineS promi 5nenten ffarmcrS und wohlbckiNur unter " w allen Bkwohnern nade Belmont. N. f). ichreibt: .Seit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte aroke Geldsummen für Tokloren und angezeigte Mittel ohn Abhilfe. Vor drei Jahven wurde mein Zu stand beängstigend, der geringste Larm erregte mich und machte mich nervös. Ich kannte nicht schlafen und hatte eine nzahl verderblicher An fälle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Tr. MileZ' Rcslorative Nervine und Nerven und Lkber-Pilken ,u gebrauchen. Anfangs fchien die Mevizin nicht zu wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nacht besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meines Alter ti erwarten kann. (Sott sea Tr. MileZ' Nervine. Tr. MileS' Mittel werden durch all Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder daS Geld wird zurücke?stattet. Buch über die Arankheinn des Herzen? und der Nerven frei. Adresse: Dr v r.?.!ss? 3 Kcrvino nastores 5 Health tajui&r D r. M t e M e d ! e a l S o.. Ellhart. Ind. (BÖ Die "Modern Woodmen" halten in nächster Woche eine Sitzung, in welcher Schritte gethan werden sollen die National-Kondention dieses Ordens im Jahre 1903 nach hier zu bekommen. Der Zustand von Frau Albert 3. veveridge, die jetzt in DanSville, N. S. liegt, hat sich verschlimmert. Ihr Vater, welcher im Poftdieuft Porto NicoS steht, ist ebenfalls an das rankenbett gerufen worden. GT Auf Veranlassung der Großgeschworenen wurde gestern John Barmführer wegen Verkaufs von Lotterieloofen verhaftet und unter $2500 Bürgschaft gestellt. Wegen Verkaufs geistiger Getränke ohne LizenS wurden verhaftet: Apotheker John F. McLeary und der Apothe'kergehilfe Lorenzo B. King. Gouvernör Mount ernannte gestern Albert Lieber von hier und John Lambert von Liberty als Delegaten zur Pan-amerikanifchen AuSstellung, welche im nächsten Jahr in Buffalo, N. I, stattsiadet. Ebenso ernannte Gouvernör Mount DemarchuS C. Brovn und Margaret F. Peelle auf weitere drei Jahre an den State Board of Charities Auf der Polizeistation liefer en gestern Abend zwei Farmer aus GlennS Valley. einen Irrsinnig. ab, welcher später alö der in HaugHdille mohnende ThomaS ConnorS identifizirt wurde. Der Unglückliche war nicht im Stande seinen Namen zu nennen. Auch wußte er nicht wo seine Kinder sich aushalten. Man hatte ihn aus einer garm gefunden, im Schmutz herumwühlend. Qiut Erkältung in einem Tage loö zu werden. Nimm Laxative Bromo Quinine Tabletö. Alle Apotheker geben daS Geld zurück, wenn sie nicht helfen. E. W. Grove'S Unterschrift ist aus jeder Schacht. 25c. Der tjew re lEtablirt 1853.) W..,, Butterick Muster ! D amen Früyjahrs-Jackets 810. Die modernsten und hübschesten ZacketS in der Stadt. In verschiedenen Längen in Tan, Eastor, Golf, roth und schwarz, mit ausgezeichnetem Tastet gefüttert. Größen 32 bis 46. Exelusive Neuheiten in Jackets in delikaten Farben, wie tan, grau, castor, auch schwarz, 912 30 bis 033 00 Wir laden Sie ein, dieselben zu befichtigen. 3m zweiten Stock. m m m esel

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