Indiana Tribüne, Volume 23, Number 185, Indianapolis, Marion County, 24 March 1900 — Page 1

o A AV dC '0 A u w Y AA VS f 11 i i v o w VW w O 0 r Ofsice : No. IS Md Mabaa Otraszo. Telephon 1171. Zndianapoli?, Ind., Samstag, den 24. Alärz lg 00 Jahrgang S3. No.186

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J.i Starb delaide Vogt, tm SU a 72 Jahr,, 1 f.onat nd 12 Tage, am Donneiftaz, 22. März, nm 7. Uhr bndi. ti Lendizzng siadet am Cartag Nachmittag. Z Uhr. om Trauerhaus, o. IlZZ Rord Illinoi, Str.. au statt, wozu Freund eingelaiea. Tn trauernd Satt, Heinrich Vogt L Ktt. EXeiririuiiiaimim 35i?t WVIwj'yfvyijywvv'rvr Ofsic:: 26 Süd Delawareftr. Ställe , 220, 222, 221, 228, 228 Ost Pearlstr. TeKvbon 9 I 1 . Offen Taz und Nackt. ?n wm umm, S:l ft : Herr Bruno Steiudel. Ein Konzert, in der :: Tomttnson gaUo. :: Eintritt : $1 50, 50c und $1 00 iatrilt,kten zum l? erkauf d iz Ticket Ojflc. Eck, Wrnfcu und WaZhiogt, uoßt. Sozialer Turn -Verein. Gonntaa, Un 23 März, bendS Uhr. im Auditorivm dlS Deutschen HauseS. Bortrag J deS öerrn Dr. Mm. Jäger. bder : Dis Lthit dso SoLinIZornus. Eintritt frei. DaZ P blikum ist eingeladen. 3effersoii Hans 115119 Ost South Straß,, Turtelsuppe, Sanelkcaut und Schweinerippen. Home Brew Bock im Tap. Geo. Peter Hamraerle. Jetzt ist die Zeit zum Tp?zieren. Wir hab in gt5:t ukwahl n Lapet zu nie drgnPrilal sonst 2tmab. El, soarea eld, en Si z un komme. Wir be,is tl Ihn. , C D1ERKING. 407 Virginia Aoen 41t Eüd Sast Strafe. ingain?Il Str. (Teutsch ,es?rocha.) CirclePark mSTEJLl Bar- und Billiard -Roorn. Gute deutsche Küche. LinZelne ZNnhlzeiten wsrdsn servirt. . . . Union Trust Co., Ofstce: (ebäude der Gesellschaft) o. 118 und 122 Ost Market Str. Jod v. volltday, Präfidkkt. Henry Titel, 2. Lice-PiSsideut und ?ch,tzifln. H. i.Koltz. t theil. County und Municipal Sich' j erheiten egocirt. Geschäfts'Agent in allen Capacitäten, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereingekommene Zeit. Kapital an dem bestimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art in erster Klasse Gesellschaften. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten aller Art übernommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge kosten niütS. Aergert Dich Dein Auge lo reiße cl nicht an, und werfe ei nicht von XU I idr wende Dich an wmmm CR. & izi H3 ÜpEwriSt V Mi H k l M V Mg)V VteV HViMH WtWV ttifertut. ünftlich Augka urdk schme,zle m tTiv Qtl OTn-i tRrA AIFaI tngesedk. f3 1 i l i e erd ach lea iefte XXttltltn x a X?

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Lditorielles

Die Loud-Bill ist, für den Augenblick Wenigsten?, im CoNg?tß abgethan. Sie wurde an dai Comite für Postsachen zurückverwiesen und es ist, wie gemeldet wird, nicht wahrscheinlich, daß sie in dieser Session wieder vorkommt. Dai ist ein Sieg kapitalistischer Interessen gegen die Interessen de Volke. Der Zweck der Bill ist eine Beschränkung der Publikationen, welche ali Postsachen zweiter Klasse befördert werden. Die Portorote in dieser Klasse ist ein Cent per Pfund. In

diese Klasse fallen alle Zeitungen und det SfekutivgebaudeS kamen, in welperiodischen Publikationen, welche von $em Staatssekretär PowerS Ofsice sich

Herausgebern oder Agenten zur Post gegeben werden. Man giebt dieser Einrichtung einen moralischen Untergrund, indem man behauptet, daß die billige Beförderung von Drucksachen zur Verbreitung von Bildung beitrage. DaS wäre ganz richtig, wenn eS sich dabei bloß um Zeitungen und Ztitschriften handelte, Allein eS giebt hierzulande eine riesige

Menge von Publikationen, welchekstag Nachmittag mit dem Zeugenverhör

zwar auch in regelmäßigen Perioden erscheinen, aber nicht weiter sind al bloße Anzeigeblälter. Solche werden in Hunderttausenden von Esemplaren alö Probenummern an alle Adressen geschickt, deren die Publizisten habhast werden können. DaS Sesetz gestattet nämlich die AuSschickung durch die Post von Probenummern in unbegrenzter Zzhl als Postsachen zweiter Klasse. WaS aber noch schlimmer ist, daS ist die Versendung von Colportageroma nen, elendem Schund, der nicht Bildung verbreitet, sondern Seschmack und Sitte verdirbt. SS ist kein Grund vorhanden, die Verbreitung solcher Litteratur zu fördern, wohl aber find tausend Gründe vorhanden, sie zu erschweren. Die .Herausgeber solcher Publikationen haben die Sache klug angesangen, um daS Gesetz zu Fall zu . r r r r i bmtt. S. hab. i Wlw,, ein Bureau gegründet, von dem au si di. Z.iwge mit CcI.n U. I X . . 4 M 1 . M (M . P M. V lM I I IHlU!U!!klI, WUlC jU( VHUUlflUiiy der Loud-Bill aufforderten. Das Buxtavi bezeichnete sich in seinen Zaschris. ten alS "(Domrnittes ok pdl!kers" und konnte auf Präsidenten von Col legeS und Universitäten hinweisen, die seine Bestrebungen unterstützten. DaS hat natürlich den Uneingeweihten be deutend imponirt, findet aber seine sehr natürliche Erklärung darin,' daß Colleges etc. ibre Publikationen, Prospekte etc. aus Grund eineS besonderen Congreß.Amendement zum Vostaefeb als econä clas8 matter befördern dürfen, waS für sie natürlich bedeutend billiger ist, als wenn sie An. zeigen in den Zeitungen bezahlen, oder ihre Prospekte srankiren müßten, wie alle anderen Unternehmer, welche Emp,r.ungrn, ,b... " senden. Diese Committee o5 publ!5ker5 hat e verstanden, die Herausgeber von Landeözeitungen in seinen Dienst zu pressen, welche befürchteten, daß ihnen die Gelegenheit genommen werden r m m X t't' f X , I . Ä : b' 'b...Z.h U19 '?Viii4lll (Willi. VUfc HHSJ' schicken. Sie haben die Congreßmit glieder mit Zuschriften förmlich über chwemmt, um die Loud Bill zu Fall zu bringen. Sie haben nie bedacht, daß sie gerade ihren schlimmsten Konkurrenten halfen, jenen Herausgebern von Blättern mit wenig Inhalt, die nichts oder fast nichts kosten, sich für den Her ausgeber aber durch die riesigen Anzeigen bezahlen. Auf diese Weise ist eS gekommen, daß diese Bill schon in 189S abgelehnt wurde, und jetzt wahrscheinlich wieder WT.nnt wk.k. D N.inn wird v,, 0 "n"w"" - - .it., Million. jährlich b.,hl. muss., um Schundtt..a,u. d . zeigeblätter zu derbreiten, und deren Herausgeber zu bereichern. ArchlllMiGeli. Wetterbericht. Schönes Wetter heute acht ; Regenschauer morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Ctun d,n 62 Grad, niedrigste 25 Grad. Voruntersuchung gegen an - gebliche Mörder Goebel. gran kfort, Ky, 2Z.März. Vor 'Richter Moore begann heute die vor -

Untersuchung dS StaatSfekeetäri Caleb Power, angeklagt, der dt mordung William CoebelS Vorschub geleistet zu haben. Sowobl innerhalb alö auch außerhalb des Courlhzuseö

waren Wachtposten aufgestellt, um eine mögliche Störung der Gerichtkverhand langen zu verhindern. Die heute dernommenen euoen waren Waroen glyh Billiard, Detektive Armstrong, Sheriff Voiworth von Fayette County, welcher PowerS und Davi verhaftete, und Silai Zone, welcher sich unter Bürgschaft btsiüdet und beschuldigt ist, an dem Mord betheiligt gewesen zu sein. Die Zeugenaussagen lauteten dahin, daß die Schüsse auö dem Theil befindet, doch konnte oder wollte Nie mand beschwören, daß die Schüsse auS der Ofsice selbst kamen. StaatSan walt PolSgrove bemerkte heute Abend, daß bereits genügend Beweise vorlagen, PowerS zu halten, wogegen Sxzouvernör Brown, der Vertheidiger deS Angeklagten, erklärte, daß soweit die Beweise äußerst schwach seien. ES ist wahrscheinlich, daß man am Sam für die Anklage fertig werden wird. Am Nachmittag ereignete sich ein Vor sag, welcher deutlich zeigte, wessen man sich zu gewärtigen hat. ' Sin oldat ließ im Hose deS CourthauseS seinen Revolver fallen und derselbe ging loS. I einem Augenblick war Jedermann in dem gedrängt vollen Gerichtözimmer auf den Beinen und mehr als ein Drittel der Anwesenden griff mit der Hand nach der Hüftentasche. AuS dem dyngreß. Wa sh in g t o n, D. C., 22. März. DaS HauS nahm in seiner heutigen Sihung die Resolution an, welche den Staatssekretär auffordert, dem Hause Abschriften aller bei den Akten befindlichen Briefe vorzulegen, welche Klagen amerikanischer Büxger über üble Bef,tnMiinrt in hn s Ahnfrif rtif A B mvm.mm.iim v" ,,,,..'. Der Senat stimmte heute der vom , " diplomatische BewilligungSbil zu und genehmigte Herrn PettigrewS Resolution, wonach der Präsident ersucht wird, specisicirte Rechnung über die Ausgaben der Philippinen.Eommisfionund die jedem Eommissär gezahlten Beträge zu unterbreiten. Herr Allison brachte den Conferenzbericht über die Bewilligungsbill für Porto Rico zum Aufruf. Herr Tillman, welcher für ote Vlll im enal und im Comite gestimmt hatte, erklärte sich entschieden gegen den Conferenzbericht und bedauerte, daß die Vertreter deS Senate dkn Mitgliedern vom Hause nachgegeben hätten, namentlich hinsichtlich der Erweiterung der Bestimmung der bewilligten Be Unterstützung für die Bevölkerung von Porto Rico. - An der weiteren Debatte über die Bill betheiligten sich die Senatoren Spooner, Gallinger und Tillman, und dieselbe erstreckte sich über sehr weitabliegende Gegenstände, die Raeenfrage im RsiNm AHi!i ttnK V VRfifthVitn.n WMWM, W M W MM V V f t V Y epon.. tm sich tu.ch gewiss. Ausdrücke Tillman verletzt und stellte ihn deßhalb zur Nede, und eS folgte ein scharfe Wortgefecht. Schließlich nahm der Senat den Eonferenzbericht mit 25 gegen 15 Stimmen an. Da Votum war ein reine Partei Votum. .) Vom südafrikanischen Kriegsschauplatz. 3 0 n 0 0 n, 24. März. Lord Robert fjrt f"ne m" loemfon. u isammen zu ziehen und wird in wr r Ä w g'kah' 'h ! 70,000 b...m. ...... Tiav vqiuai xiaC(ingo oeunruhigt England noch sehr, umsomehr, al jetzt offiziell bekannt gemacht wor den .ist, daß Col. Plumer von den Buren in die Flucht geschlagen wurde Von ihm ist dehalb keine Rettung für Mafeking zu erwarten. Sord Methuen, welcher vor drei Wochen mit einer Entsatz Kolonne von Kimberley ausrückte ist noch nicht weiter als Warrenton 267 Meilen von Mafeking, gekommen .und bat kak ununterbrochen Ochar mit den Buren zu bestehen. gord Robert, welcher fast täglich berichtete, daß die yaeifielrnag de ' greipaate gut von Statten geht, da

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WIE VllVVI)Ul wnii)tniv -I - lichen Theiles, bereit seien, die OberHerrschaft Englands anzuerkennen und ihre Waffm auliefern, sieht sich genöthigt, feine Berichte zu corregiren. Allerdings find viele Schiehvaffen eingeliefert worden, doch bet näherer Prüfung derselben fand man, daß eS alte, unbrachbare Gewehre waren, von modernen Schießwaffen fand sich nichts vor und so vermuthen die Engländer daß die greiftaatler diese irgendwo versteckt halten. Boa Lord Kitchener wird berichtet, daß er die Rebellion im PrieSka Distrikt unterdrückte und daß er sich jttzt auf dem Wege nach Bloemfontein be sinde. AuS KronSadt wird gemeldet, daß die Buren dort in großen Schaaren sich zusammenziehen. Die Freiftaatler. welche sich vor den Engländern hatken flüchten müssen, kehren zurück, und die Proklamation deö Präsidenten hat den BurgherS gezeigt, daß die Regierung einen festen Stand gefaßt hat. Neue Kommandos treffen fortwährend ein und die BurgherS sind fester denn je entschlossen, den Eindringlingen entgegen zu treten. ' Präsident Steyn hat eine Proklamation erlassen, in welcher er diejenigen Burgher, welche ihre Waffen niedergelegt haben und den Engländern helfen, warnt und ihnen ankün'igt, daß sie schwere Bestrafung als Landesverräther zu gewärtigen haben. Bis jetzt hat sich daS auS Kröonstad stammende Gerücht, demzufolge General Gatacre mit seinem Stäbe und einer Anzahl Kanonen von dem KomMandanten Olivier gesungen genommen worden sei, noch nicht bestätigt. AuS Pretoria , wird berichtet, daß Kommandant Eloff versucht, ol. Plumer mit seinen Streitkrästen in der Nähe von GaberoneS zu Isoliren. -9V on Kannibalengesressen. V a n e o u v e r, Br&., WrVtaxf Der Dampfer Warrimoo" überbrachte heute von holländisch Guinea die Nachricht, daß drei Offiziere de Dampfer .General Pell" während sie sich am 1s er befanden, um LandschastSbilder aufzunehmen, von Kannibalen gefangen und gefressen wurden. DaS holändifche Kriegsschiff Sumatra" hat sich aus den Weg gemacht, die Wilden zu bestrafen. .,,. Allerlei auS Deutschland. B erlin, 22. März. Die Reaktion gegen die Colonial-Wirthschast deS Mecklenburgers Buchka, der j,tzt an der Spitze des ColonialamteS steht, macht sich im Reichstag geltend. Bei der Berathung deS Etats der Colonien stand ein Posten zur Debatte, der 120.000 Mark für die Vorarbeiten einer Centralbahn in Deutfch-Ostafrika auSwirst, und dieser kleine Posten wurde abgelehnt, obgleich der Direktor der Colonial-Dbtheilung im AuSwSr tigen Amt Dr. Buchka erklärte, daß eine Ablehnung dielleicht ebenso ver hrn'gnißvoll werden könnnte, wie der Beschluß deS Reichstags vor zwanzig Jahren betreffs Samoa'S. Allein die Centralbahn würde schließlich viele Millionen gekostet baben und der Reichstag ist nicht gewillt, soviel Geld in den ostasruanüaen Taluno zu werfen, auS dem nur schlechte Nachrich ten kommen. Bei Kiaotschu durste die Regierung ähnliche Erfahrungen machen; ihre Forderung für diese Befitzung wird sicher bedeutend beschnitten werden. Wie j,tzt verlautet, wird der BundeSrath die Lex Heinze" ablehnen, weil der Kunstparagraph angenommen und der Paragraph, wonach daö bloße Vermiethen von Wohnungen an Pro ftituirte nicht "als Vorschubleistung der Prostitution angesehen werden kann, gestrichen wurde. So lange die Regierung aber keine bindende Erklärung abgiebt, wird der CntrüstungSfturm gegen daS Gesetz fortdauern. Die Zahl der Freunde deS Gesetzes wird immer geringer. In der badischen Zweiten Kammer haben die Demokra ten, die Nationalliberalen und- die Sozialiften den gemeinsamen Antrag gestellt, die badische Regierung solle ihren Bevollmächtigten im BundeSrath instruiren, für die Ablehnung der 2 Heinze" im BundeSrath zu wirken. Die Kreuz-Zeitung" sagt, an dem Gelingen der ObstruktionS-Politik der Segner der Borlage trügen die Mehr-heit-Parteien mit die Schuld, da hundert ihrer Nitgliedtk dt OijUNgtN

fern geblieben wären, und die klerikale

Kölnische Volk . Zeitung" erklärt: Wir treiben entweder dem Absolutiömuö oder den Barrikaden zu und dekhalb ist die Durchführung der L Heinze" erst recht nothwendig. DaS gürstenthum Reuß-Greiz soll mtt dem Ableben deS jetzigen Fürsten Heinrich Ro. 22 verschwinden und von Preußen verschlungen werden. - Hein rich No. 22 ist 46 Jahre alt und stark taub, sein einziger Sohn, Heinrich No. 23 ist unheilbar krank. Sonst find noch vier Töchter da, außerdem keine männlichen Agnaten. Die Ueber tragunz deS reußischen Lande an da Königreich Preußen soll vom Fürsten No. 22 selbst gewünscht werden. (Da Fürftenthum Reuß älterer Linie, oder Reuß.Greiz, umfaßt eine Fläche von 316 Quadratkilometer; seine Einwoh erzähl betrug am 2. Dezember 1895 67.868, wovon 22.296 auf die Hauptstadt Greiz. wo auch der Fürst residirt, entfallen ) Die Kohlennoth in Deutschland ist trotz de Ende deS Streiks in Sachsen und Böhmen noch groß. Nun hat man ein Auge auf Spitzbergen geworen. Auf der Bären-3nsel sind vor einiger Zeit Kohlenadern entdeckt worden und deutsche Kapitalisten haben sich daS Eigenthumsrecht auf derselben gesichert. Im letzten Sommer hat man angefangen sie zu entwickeln. Im näcdsten Sommer besst man aus eine beträchtliche Ausbeute. -- Schi5S.5?aHriStei Angekommen in : Rotterdam: Maaödam" von New Jork nach Hamburg. New Sork: Areadian" von Glasgow; Graf Walderfee" von Hambürg. Alex andria: Kaiser Wilhelm II" von New gork. P l y m o u t h : Fürst BiSmarck" von New Aork vach Hamburg. Neapel: Werra" von New Sork. Liverpool: WäSland" von Philadelphia. Glasgow: Korean" von New Sork. allerlei. Das englische PetroleumSyndikat, das von Grover Clcveland, und W. C. Whitney hierzulande reprä sentirt wird, und sehr stark mit der Standard Oil Co. liebäugelt und aliirt ist, hat. wie gemeldet wird, die Oelselber in Ohio und Jndiana an sich gebracht. Der Kaufpreis soll zwischen 57.000.000 bis 3.000.000 betragen. Bisher gehörten die Oelquellen den Cudahys. und man vermuthet, daß das englische Syndikat nur- dem Namen nach der Käufer ist, während die Standard- in Wirklichkeit sie besitzen wird. Diejungen Jrländer, welche bekanntlich, ebenso wie ihre Väter, von Haß gegen England erfüllt sind, drücken sich massenhaft aus Furcht vor der eventuellen Zwangsstellung zum Militärdienst und spateren Verwendung als britisches Kanonenfutier in Südafrika. Natürlich ist für sie Amerika das gelobte Land. Der Dampfer Oceanic" brachte nicht weniger als L00 stramme Jiländer nach New York und diesen hatten sich 300 irische Madchen angeschlossen. Und das soll erst der Anfang einer Massen-Einwande-runa von der qrünen Insel werden. ' Die Verurtheilung ihres Mannes hat die Frau von John W. Sweier in Walnut Prairie, Jll., ausgenutzt, um die Scheidung ihrer Ehe zu erlangen. Sweitzer war, weil er auf einen angeblichen Liebhaber seiner besseren Hälfte" geschossen und dabei einen kleinen Knaben verwundet hatte, in Anklagezusta'nd versetzt und würde zur Erleguna von L250 Geldstrafe ver urtheilt. Die Frau erlegte das Geld für den Mann unter der Bedingung, daß dieser ihrerScheidungsklage Nichts in den Weg legen würde. DieS ge schah, und noch an demselben Tage hatte die liebende Gattin ihren Wunsch errelqk. . Nahezu verzehnfacht hat sich in den letzten zwanzig Jahren die Bierausfuhr aus den Ver. Staaten. Von 551.000 Gallonen im Jahre 18L0 stieq die Ausfuhr bis auf 2,039,773 im Jahre 1897. Im Folaejahr ging sie i des Kriea.es weaen auf 1.640,495 Gal lonen zurück; erreichte dann aber im Jahre 1899 vornehmlich infolge erfolg reicher Anstrengungen amerikanischer l Brauer, den Deutschen und Englan ! dern den Markt auf Cuba, Porto Rico , und denPhilippinen abzugewinnen, die ' v . t A rrr r-c nie oagcroqcnc jyoyc von tooo Gallonen. Die Bieremfuhr helief sich in dem letzten Jahre nur .aus 2,847, 234 Gallon,:?, - . .

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