Indiana Tribüne, Volume 23, Number 184, Indianapolis, Marion County, 23 March 1900 — Page 3

Dr. J. A. Sutcliffejpiis NNS Ende.

Wunv-rzr, Geschlechts-, Urin und Rectum Krankheiten. Ossice: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Ofstceftund : S bi, 10 Uhr Vrm.; 2 bi, 4 Uh, M.G.G.Rftff hat seine Offtee nach dem Willoualiby Gebäude. cr rn ä cyW CPT V OKA Siv. VltflW 3UUWH WM., 'Tße Stage, verlegt. OsnceStundeu : Ban 2 618 4 Uhr Nachmittag XelJvho: Osftce 202 Wohnung 3. Die Wohnung befindet sich wie bilher : .1337 Nord Pennsylvania Straße. .Dr. F. Wühler, 206 Sst ZRcLnrty Str. Sprechstunden : 8 bis v Uhr Vor. : lir NaÄ.-. S biZ L MrWmdS Sonntags aa nirm unh 7 R 116t Abencs. von 3-9 X)x Vcrm. und 78 Uhr Abend? Telephon 1446 Die Office von Dr. &. PIHB und Dr. 0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Strafte fXT Telephon No. 927 Wie bisher. C. (3. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. o. i ?tg?d Penttsyldsnia Str. a 3 wird su! Stoft a?.zer?ndt. Dr. Jos. E. Morrnv, Geschlechts u. öarnkrankizeiten. 1 - on imn jfii ?friifl?. i . 1 Wt T Jl TTirlrnntriplt Dr. .1.25 Iirplllrie, Vkkadlt . n . ! Frauenlran?helten und nranlhmen des N:cturns. Sämorrboiden obae Messer und c.""-? nfein etr Ofnce: Hume Bmldmz. 31 Ost Oh Str. vr. Louis Burekhardt, Willoughby Block, No. 22-1 Nord Meridian Straße. xrichftund: S-iaUhr k,rm. -4 Uhr Nachm. et, : -10 Uhr Lrm. Offiee?elevboa 1S93, u nd .lt. Lhunz: 417 Capital vtn, nth. Telephon 2323, neu nd alt. 0TT0 DEPPERMANN, 71fMt4174tiif 3rtltlt-3lrit CXXXajCr aiJU-I Majestic Cebäu le. Sirnrntt Nl. 207. WALTER FRANZ, Zahn.Arzt, ro ftOK Ost Wartet Straße. Coffin lock. Zimmir 43. Dfetanb! 9M.12C., 1IU5., 7III9I Mtnlt. CoBn:ajHOttlOU3ta.oiiawj:xa I cT" -v-fTf rr-'.ir"- ryytm i V'ii- Ais'.i sjkr "2U:l jVä:r J&RjJSLi .hJrftK? i- r t i'i'i t ifiysrirsi rgBaawz MTÄÄ RlPANS TAS1UIES Are intendej für ch'Urcn, ladies aaj all wno preser a nel:circ dlsjuised as coa scetionery. T bey Vnay now bc had (put un Ia Tin norps. sevr.tv-tw6 Ist a boxV price, twenty-sive c?nti or sive toxc$ sor onc dolur, A r.y dmggist will get Hier uyou insitt, and they nuy always be ooiainca cy rcuiizunj uic pr.tc iu IheRipans Chsmjcal XXXXXXK. Webster's Isitersiatio2ial Öi6tioiiary InvaiuaLb In the Home. Schoot. niN .nm.h revlioj ol the LnabrUcd, tSe parpo. cl bich ha. teea not disrUT nor , r t ...Ul k ' -ratful and howT in Provision , , . - dwtUernent, but lh. ?U5. .'-"I. trrmeh pnectnKofawork .which rn .ill the age ol El growih ha. cbtalneJ in , M equal drre the I avor 5knd cotfidenc ol cboUis and vi h ccneral pubhe. Tb. On Oreai anaaru Authority. tU wriU- Hon. l. J. Brrer, joatic U S. Suprem Court. CET THE BEST. LV 9-Z..A fnw irtvimin ni tO ucnojciy 1 1 c herrum ca.. pww.ess. biüJMnju, a. ;waooC Adolph Frey, iOW rrftlon A ßigit.) CorrespOIiaent et5. . No.970 West Walaut St, Tak BlaVt ?t. Ct A a TEAr.i .H.n..i4i Vini!t!UTV,r.rÄ Ü U U Ü:::ÄuÄÄ:j, -rlBllo-llii.wlirwfccylW.lwSI'lf otIw rwfc-uc toy-i.!. hu h 7c th.. oidi L boom nr bm MecMafuI abr. E. ily o. qW-Ii jaTBTt 1 - - " """ "" . 'üi .rr T, . Ä-xTv;

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Von Leo Hilde.

(Fortsetzung.) .Bitte, dort an der Kasse, mein Herr!Aber, du dummer Jimmy, warum bleibst du denn es nicht schuldig!?" flüsterte May ein wenig niedergeschlaaen über den koben Vreis. und in der i ii i " Absicht, durch ihren prakttischen" Vorschlag den nachdenklich sorgenvollen Ausdruck seinerMicnen zu verscheuchen. .Keine Schulden nur keineSchulden. Pussy!" Auf dem Heimwege wurden be'.d: wieder fröhlicher. Vussy frazte zn?c:nzizmal. cb der Stoff nicht cufcer-: wohnlich chic sei. und ob Jimmy glau- . e r ... r. tt.'y c . or v?. ccb er sie iieiocn roerce. cioe 0?wundcrten ihren Einkauf unendlich; sie steigerten ihn schließlich bis zu dem I fl.sl i. 4. ffc 4- . ror:yenyaslen!n, cen cer aoen ge . URb IIgrtfn bag Muster cütt:cnit, M sich unter der r- . c.. riuigcn viU5:uai;i ccrgcjuncen. ... Ab:r das neidische Schicksal lieft, kaum daß My heirnlcmnicn war, eine )&oU ciifsteigen. Sie saß, in de;u Anbl:a tes 'vseiccnitcrjc und m tl;rc -n. .- i u . r jiau jjaupuuartntTuuiuc icijun kcn. nech mit dem ut aus dem Köprd;en, tot irrem theuer erworbener Sefptje, ols üizu Wille eintrat, von cU nein untrüglichen Instinkt für das qrc ije Ereign cmiekcft. Mit respektlose Fiu?:rn brül lte sie den Stoff und fra.Vte h:r..öl.-'.ssend: Js woll en Nest von eenen faimM.in scknellie mit alü'.endcn Auacn err.pc: und veriheidizte ii.rc herrli ir.T.ftbin ni beredten Worten. Aus' nrlauf Rest! Haha! Jette nee, mein bestes Kind! Det s ia en roriäbriaes Muster! ub' ick schcn F:ü5,linq vorn Jzhr vor dieFrau Ui-ienn an inq icrnacLt. vio, mt am Sie ftfeene üb?r's Obr iebauen! 5Zck jaz et ja: was veri:eyl Jyr 'cann oa m M, . . C , j i4 hj uv vw4wvy y von! Warum nehmen Sie mir nich mit ick t)ab' et ja ihnen anjeboten! Tti tn!., iiai lann leener ÜN oic Wimpern 5Vf;ncn kam fe det ileiaz anieseben. det c sc'n Lämmchen weeß wie Schnee Un so'n Preis! .ck hätte Jhn'n r.3...r r.r; ... rtrr:. , CUySiilJl UÜJICIC Vlfc iftc verschafft!" Und der Sturm brach los. May. in hxtn fi.jfistßCn- Gefühlen verlebt. wurde einmal ernstlich wüthend, konnte i .wy.ftv vvw v i ' ! : r j- . m.i..r. rc: nur. wCi cm uiu,ci jytauLc. vin viiuu, uuß lyr JIMMY Nichts davon horle, unv dan 5krau Wille die Einzelbeiten nickt verstand. Freilich, der Sinn war kaum mkkzuberste5en. Zuerst lackte sie über diese Fluth unverständlicher Ausdrücke; dann aber schimpfte sie selber sich in eine blinde Wuth hinein, und AusKrücke entquollen ihrem Munde, die Mats Erziehung zur Dame in keiner Wesie forderten. Un nu nu nu macken Se. wat Se wollen mit ?lhrem Dr! Ick mache Ihnen nljcht meyr. keene Bluse un oocy keene Kluft nisckt. iarnisckt! ?kck würd' es Ihn' for acht Mark jemacht mt Zuthaten for zwölwe nu r t f. C seyen c, wo toc s 0 oiuig uno so sckeene iemackt krieien! Können ia Ziur Hosschneiderin von die Majestäten jehen mit hre Aeicvlyumer un zweihundert Mark blechen! Wo Se jetzt so sein jeworden sind, jnüdige Frau von Tingeltangel!" May lag noch von hysterischem Wei ncn geschüttelt, als Archner zumAbend essen heimkam. Zuerst konnte der tief H" ' Ersckroaene nicvts aus ver liemen taU yeraUSsrakN, DIC, lXN Zi0ps IiaCQ i w:. ii..rf.. . ..l. r.inirii uuci uic viirncuiic utivwutu. vit Arme senkrecht herabhängend, um so cv: r x -: . : . r rrUUlUUlUICUtXl UllC, JC llCWCUWUCl H fragte. Und als er endlich den Grund erfahren, wurde er fast böse. Und um dieser elenden, audrina licken Verson willen ! Dak du überHaupt auf ihr Geschwätz Antwort gibst, ist schon viel, zu viel! Nie wieder kommt sie über unsere Schwelle der stehst du miajiT O das verstand sick von selbst. Diese' Vogelscheuche! Und May, noch y von einzelnen scyiuchzern geschüttelt, warf eine ganze Fluth von deutschen und enalis'cken Sckmeickelwörtern um sich, die Archner in Verzweiflung setz ten. aöti osralmn wuroe cuwere m . l r . rw beü bekommen! Großer Goit! ,Nein. Vussn. nein, meine kleine Pussh, so etwas schickt sich nicht für dick. Damit steiast du zu dem Niveau diejer Frau hinunter, die ja so tief, tief unter dir steht. Du darfst deine Lip. m . i m ... mi den nicht wieder mit so nievrigen or ten besmmu?.en. ver orlcvit ou mir das? . Denke nur, wenn die Frau Hofra wO bother .vour Frau Hofraty bother Tour ,rau auvimann: Wenn ick nock nickt einmal mein m entladen kann, pfeife ich auf die ganze 'llvuna' So kannte er sie aarnickt. Wie sie mit zerzaustem 5a? aesckwollenen Li V - - J i 10 w s i w rf.j:. ti.Rxi L'HIl UHU lCUiyCUl, UCllUCUUClil V2JCIUJ A ZK M t C W A AMtf fitAdi M a s vor iv111 lub UiC uiiuiuucK iicvcu iu auf den Stuhlsttz gestemmt, sah sie auö wie ein kleines Straßenmädchen aus den schlimmsten Londoner Quartie ren oriff au einem Diotten ffleTänf tiaungZmittel er zog Frau Wille ins käerttcke. Und in fünf Minuten kat e er sie so weit, dan sie lackend und Witze machend vor ihrem Waschtisch stand, das GenmEen wu cd uno die IjQaaic laiiinuc. jcc uuu uwu emeinen Ausdrücke witterte noch in ihm Saare kämmte. Der Schreck über ibre . .. . t I Hzi tltt rnrfrr in i naey, uuci iitn ""y j, eT zwang sich, nicht daran zu denken. (Sie war dock 10 Icickt ZU deemttu en ' fftUlx 'x' . mlrfin. ötr I"' ---7 o --o t--;- - fi mrnt . was konnte er oenn in oic en fünf Monaten verlangen! sollte sie l j- ..("lcx ... I fc.. I .La CCV.fC.. k..htMVi.fM9 luj CiOWiiuy uub tuuiii wuiyiyuuuuiiu . ..... . . i oa m xii5 W5ütiu vsuumiutwi war ein lauer Auaustabend. Sie n?nslC 5Urn Abendessen nack den Selten I p. Ö . wr-w t-li. i i rnruiua oenn üiag oaxic nuaiB ooioe I V'j ' ' ' XClICT. urttf-i isaxbt teerst !-t

oie luic slnsctitgeti fontc. virchn versprach, sich bei einem Kollegen zu erkundigen, dessen Liebste als Blousenschneiden in einem großen Atelier angestellt war. Ja, das war schön. Vielleicht war das Mädchen zu bewegen, in ihren Mußestunden selber den Auftrag r onr ....... i. . ,

auszuiuyren. cay wuroe ganz uvermüthig bei diesem Vorschlag. Ja, und dann würde sie vielleicht noch billiger -und besser bedient und brauchte sich! Y I. f L ..( Nicyi nocy ooenorein zu oeoanren: uno wie wurde die Wille sich ärgern! Das war das beste dabei .... Uebrigens ob sie nicht doch eigentlich besser gethan' hätte, ein kleines Carreau oder ein Rokokomuster zu nehmen? Darin hatte die Wille nickt unrecht: das Carreau war etwas zu groß für die kleine Figur .... 2lber das liek nch durch smarte Anfertigung ausgleichen.' Archner versuchte die Rede auf andere, auf allgemeinereThemata zu bringen. Seit dem Gespräch mit der Hofräthin hatte sich sein ehemaliges Interess für bildende Kunst wiedezelebi: er vliev an lidem' Ladenfenster der Kundhandlungen stehen und erzählte gern davon. Aber May horte durchaus nicht zu. Was für Archner nur Vorbedingung zum Eintritt in eine höhere Menschlichkeit war die Kleidung ... r." cm . .. . , . rrs!. f. war sur iay eivuzwccr. :es nteresse batte sie aan erariffen. und er konnte sie nicht davon loslösen. Immer begann sie es von Neuem zu beleuchten. Arckner emvfand eine leise Unaeduld. aber slienlick war dock wieder May der siegende Theil; sie wußte dasGleichgiltigste so liebenswürdig und drollig einzukleiden und vorzutragen, daß er immer wieder in ihren Bann gerieth. sogar bei diesem bis zum Ueberdruß beyanbelten Thema der Kleidung, ir selbst batte es anaereat und ibr' seine verhältnißmäßige Wichtigkeit klargemacht; jetzt schlug sie ihn mit seinen eigenen Massen, indem sie sowohl seinen ästhetischen, als auch den praktiscken Standpunkt klug ins Feld führte Als er am nächsten Vormittag heim kam. froh, ihr betresss der Anfertigung der Bluse eine angenehme Nachricht brinaen au können, scklüvfte May vor seinen Augen aus der Etagenthür der Frau Wille, gerade, als er den Achillssel tu seiner eiaenen Tbür bervorzoa. May wurde dunkelroth und begann schuldbewußt und sckalkhast zu lachen. Der Fmgeryut an ihrer rechten ano und die Fädchen an ihrem Kleide verrietben Arckner sofort, dak der Friede mit Frau Wille geschlossen, und die Bluse bereits in Arbeit war. Pussy !" saate er trauria und vorwurfsvoll und schüttelte langsam und mißbilligend den Kopf. .5!a. siebst du wir müssen doch sobald wie möglich fertig werden!" wandte sie ein. .Und Frau Wille hat sich entschuldigt sozusagen .... ry - tr i , r.n 4. u ijcs iijai lyr scivu ich? .Den Verdienst zu verlieren!" ergänzte Arch'ner ärgerlich. Sie macht es so billig sur neun Mark, mit Zuthaten!" Archner seufzte und sagte nichts mehr. Es nützte dock nichts. Wenn erst der Verkehr mit der Hofräthin seine Wirkung ausübt, dachte er, wird alles sich von'selber finden. Em schlimmer Tag! Nackmittaas saß er vor seinem Pult und sckrieb. Ueber die drei anderen Schreiberpulte flog von Zelt zu Zeit ein Wort hin uno her, flüchtig und scheu, wie ein verflatterter Schmetterling. während der Chef, zum Ausgehen angezogen, mit dem Bureauvorsteher konserirte. Dann schellte es. Der jüngste Schreiber, ein lang aufgeschossenes, farbloses Wesen mit langem Halse und kleinem Kopf, erhob sich und ging, um zu öffnen. Als er wieder eintrat, hielt er die Thür für eine Klientin offen. Archner blickte flüchtig empor, dann duckte er sick tief erschrocken vor seinem Pult. fuhr sich durch die Haare mit einer hastigen, unwillkürlichen Bewegung, ais könne er durch das Verwischen ves sonst so soralick bebüteten Scheitels sich vor der Angekommenen unkenntlich ' . . ,a . . .. er.. machen, unv oeugie oen ops so wen vor, daß ihm die Haare schattend über die Stirn fielen. Die Buchstaben auf dem Papier vor ihm verdoppelten sich, schoben sich durcheinander, uveremander, bewegten sich unheimlich nach links. wie um fortzulaufen. Die fiofiättVm Starke ama durch das Bur?au. Archner hörte, wie von fern, ihre SUmme und die seines iTfoFa her. seinen 5u: in der Sand, sie voranzugehen bat und ihr in sein Privatbureau folgte. Er sprach mit ryr ruhig und weltmännisch, mit einem leisen warmen Klang in der Stimme, der Vertrauen einflößen sollte. Ihr gegenüber entschlüpfte ihm keiner semer eliebten Berlinismen. Das alles emPfand Archner. der mit angehaltenem Atbem dasak: sein fcen klopfte kut und langsam; er tauchte die Feder wohl r ' t. . :i zeynmal ein, oynr Hiinauitn,i. Also wirklick. Aber sebstverstandllch mukte eö so aeben ihm durfte nichts ersvart bleiben. Von den vielen hundert Berliner viechtöanwallen munie ' , . . r 1 . sie Brink Wahlen, weil er ver wandte einer ihrer Freundinnen war. New, er wollte am Sonnabend nicht ,u ibr aeben. Das war ia Unsinn. Sie duckte nur den Kopf zur Seite zu drehen, um den armen Schreiber hinjer seinem Pult zu erkennen, uno oann Ja, was dann? ylker sie war ia die SofräthinStarke. die seltene Frau, der es gleich war, aus welcher Sphäre ihre Menschen zu ihr kamen, vorausgejessr nur, oaiz oic xzvlnehmheit der Seele nicht in jener Sphäre gelitten hatte .... Er wiederholte sich das, während er mechanisch die Worte des Aktenstückes, das er kopirte, vor sich hinmurmelte und sie, ohne nachzudenken, niederschrieb. Er fürchtete daS nothwendige Wiedererscheinen der Hofräthin wie ein unabwendbares Schicksal, das ihn zerstören mußte. Wenn sie ihn bemerkte ihn erkannte, was sollte er thun? Sie zuerst grüßen? Sie ignoriren? Oder würd sit ihm überhaupt keine' Gelegenheit geöm? Würde sie, falls sie ikn erkannte, fick seiner nickt vor

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grntllch war eö. was er fürchtete, daß sie ihn verleugnen werde, verleugnen vor dem Chef .... Die Unterredung dauerte lange. Seine Unruhe steigerte sich bis zum Unerträglichen. Die Buchstaben zogen

Gesichter; die k stellten ihren Arm her-, ausfordernd und höhnisch m die Sekte, die b schoben spottend die Unterlippe vor. Er begann sie zu zählen: wenn in dem nächsten Sah mebr als sechs S vorkommen, wird die Freundin mich verleugnen .... Blödsinn! Abzählen und abergläubisch sein wie eine Näherin! Seine Kehle, seine Zunge war trocken und brannte. Aber er wagte nicht aufzustehen, um sich ein Glas Wasser einzuschenken; denn jeden Augenblick konnten die Zwei aus dem Privatkontor zurückkommen, und dann war eine Begegnung und ein Erkennen unvermeidlich .... Die Federn kritzelten. Jemand sagte etwas zu Archner, aber er antwortete nicht, weil er nicht wußte, was gesprochen war. Der Archner ist so vertieft, als hätt' er seinen eigenen Scheidungsprozeß un ter der Feder!" bemerkte einer taktvoll. Diesmal hatte er geHort und blickte aus leicht zusammengeknisfenenLidern hochmüthig zur Seite. Geschmackvolles Apercu!" meinte Meggert. Endlich, endlich öffnete sich die Thür des Privatbureaus. Archner richtete sich aus und faßte die Hofrathm scharf ms Auge. Er wollte keine ihrer Bewe gungen verlieren, er wollte sehen, ob sie ihn erkenne, erkennen wolle. Er blickte ihr gerade ins Gesicht. Es trug einen freundlich aufmerksamen Ausdrück und war dem fortwährend sprechenden Rechtsanwalt zugewandt, der neben ihr langsam das Bureau durchschritt. Sie blickte nicht zur Seite, sie sah weder ihn noch einen der übrigen. Seine Ausregunz war vergebens gewesen. Wie zerschlagen kam er diesen Abend nach Hause. Dazu hatte es zu regnen angefangen, und Pussy war in großer Aufregung darüber, aus Angst, das Souper in der Laube der Hofräthin könne zu Wasser werden. Sie war durchaus nicht zum Ausgehen zu bewegen, um ihren einzigen Schatz, den dunkelblauen Nock. nicht dem Regen auszusetzen, und einen sehr alten anzuziehen, das litt ihre Eitelkeit nickt. Wenn ihr Nicky doch wenigstens einen Regenmantel kaufen könnte! Sie sind letzt so billig, zetzt im Sommer; sie bekäme in einem der billigen Geschäfte augenblicklich einen höchst anständigen sur fünfzehn Mark. Am ersten September ist die Miethe fällig", wehrte Archner sich müde. Aber ich würde doch meine Kleider damit schonen, das ist auch eine Ersparnin. Und wenn ich einen mit einem Cape nehme, dann kann ich das Cape extra alsAbendmantel tragen. Vielleicht konnte ich auch zum Winter emen Wintermantel damit sparen. Gussy". Sie kletterte auf seinen Schon vnd strick ik.m das 5)aar zurecht. ' lFor.seVung folgt.) - glllltl). Von Franz Kurz ElSlzeim. Ein wildes Tinq war Linchen ganz .ewiß, das einzige Töchterchen d?s Ad vokaten Vartels. Und dieser Wildheit alder. d'.e dem 19jährigen Mädchen ar nicht übel stand, sah wan lhr man chen Streich nach. ?lndererseits hin oerte sie gar nicht, daß man sie aus allen Festen, auf denen sie erschien, um schwärmte uud das; sich mancher junae Mann bis über die Ohren in sie tcr liebte. Ihr gefiel das außerordentlich, lediglich schon deshalb, weil es ihre Freundinnen äraerte. Tiese hinwie derum rächten sich dadurch, daß sie ihr dler und da durch die Blume zu verste hen gaben, man verehre sie nur ihres Geldes wegen. Tenn Linchen war relch, oder genauer genommen, ihr Va ter hatte ein großes Vermögen, was aber nichts daran änderte, daß sie trotz alledem recht hübsch und niedlich war. Ihre Mutter hatte sie früh verloren, sie aber erhielt ihrem Vater den Son nenschein. (5in Mensch nur ärgerte sie. Das war der Sohn ihres Nachbars, ein jun ger Kaufmann. Schon als ganz kleine Kinder hatten sie miteinander gespielt und schon damals ließ er sich alles ge fallen von ihr. Das Verhältniß än derte sich auch nicht eher, als bis er zur kaufmännischen Schule ging, kurzum, bis man anfing, selbst einzusehen, daß die Kinderjahre doch einmal zu Ende gehen. Intelligent nnd tüchtig war eonhard, das sagten alle, einige sag. ten sogar, eö sei schade, daß er mit sei nen Geistesgaben rur Kaufmann ge worden sei und so sein Leben hinter Zahlen zubringen müsse. Ihm gesiel allerdings sein Beruf. Er saß gerne auf seinem Komptoirschemel. konnte er doch damit auch leichter verbergen, daß . m.m .11 er em lurzes Veln yane. Darüber, daß er ein Krüppel war, sah sie hinweg. Daß er ihr aber gei stig überlegen war, allen ihren Harm loS gemeinten und doch oft so spiten Heraussordernngen gegenüber sich nicht gefangen gab, das konnte sie ihm nicht verzeihen. Einmal hatte er ihr einen großen großen Dienst erweisen können.' Eie hatte sich bei einer Freundin längerauf gehalten, als sie dachte, und mußte Nachts ihren Wg alleinmachen, der durch einige öde Straßen führte. Da schloß sich ihr ein Herr an, denen Auf Dringlichkeit ihr schon sofort zuwider war, dem sie sich aber kaum entziehen konnte. Zum Glück kam Leonhard noch daher, er wies den Herrn zurück, der sich dieS spöttisch mcht gefallen lassen wollte. dann aber, als Leonhard drohte, die Polizei zu Hilfe zu holen, eö doch vor zog, in einer der Nebenstraßen zu ver schwinden. Hätten Sie wirklich die Polizei ge holt'i" frug Linchen ihn dann. Das versteht sich." gab er zur Ant wort. Solchen Menschen kann man anders nicht belkommen..Pah" und schnippisch verzog sie das Mündchen deshalb solch' Auf sehen zu machen. Kurt Lassen würde ikn unter Un UnuZnUn gefordert

SSSSSSSÄSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS Z (?in hervorragende? deutscher Redakteur' 11 bezeugt li, k,!lsu,en SrRfie ttes.r Arzneimittel. z 4? hrv raJ ?.afff.t; von Dr. ay'4 Renovator gkbrauckl und fable jktzt beffrr. 5 al, vor .jähren. Ich d.n uberzrugt. dah die großen Erfolge Ihrer Heilmittel die erhcttenen P H '! durch frans ermüdet und finfäoZ h

" h.rV J r .. öS 1 vl rinsmanig. ijn vrn ernrn agen tudike Ich nach ge Ik 5) -dwachter. abernach einer Woche wetteren Gebrauchs znqte Nch em merklicher Wechsel zum VI pt tnrrhftf 's rfi nrhm t.t t t mw.i i c a - j . . . lt.

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SSS&S m hn. Dr. Kay's Renovator , w züt "?'9?" sintern litt ich unter ein-m deftigen Anfall von t?rippe und bin seitdem jrden Winter leichteren Angnken dieier rantdett ungefayr um diefeibe Zeit ausaesekt dr x 'ta ? I Lnnaenbalszm Heilte mich in diesem Winter sofort. Ach dade stets mit W rern Erso.g dielen Lungen-Balküm in meiner Familie gegen Husten und (nkältungen angewen det. owe,t meine SrZadrung geht kann ,ch m,t gutem Grwiflen Idre Medizin al da. emL''b. len.wa4 Sie für dieselbe deanspruchen." 'Sanz Ergebenk . . uarl Rang. . m w Herausgeber der täglichen und wkchenlllchen iansa Situ Presfe. kansa Sitv. Mo., den 30 Mar, 1897. Prell 25 Ccot nd $1.00. verk,ft Un tieker der durch die Po? vrrsindt.

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a EHiSEifSEiSl den. Allerdings im ist auch ein sehr mutl'iger Mensch, der vor nichts Zurück schreckt." Aber diesmal gab er keine Entaea nuna. er bis; nur die Livven auteinan. der ilnd verabschiedete sich vor ihrer Hau-thüre von ihr kalt und förmlich. iis.e hatte diesmal trol) alledem keine rechte Freude an ihrem Triumph. Sie sagte sich später selbst, daß sie ihm Un. recht gethan. Weshalb ist er aber auch so ein trockener Gesell, so gar nichts lebendiges in ihm," fuhr sie end lich auf. Tann bara sie ibr Sauvt in die weichen Kissen ihres BetteS und schluchzte und wußte eigentlich selbst nicht recht, warum. Tie junge Welt freute sich. Klar und durchsichtig war die Luft. hell leuchteten Mond und Sterne und auf den Aesten der Bäume und Sträu cher glitzerte und flimmerte es, als seien sie diamantenbesat. Tie halbe Stadt hatte sich aufgemacht zum Eisfeste. Von der Kälte roth angehauchte Wangen, t ri . c a . lusiige Äkugiein guaren unier napuizen und Schleiern hervor. Scherzworte flogen hin und her. Alles eitel Lust und Freude. Das Orchester spielte flotte Weisen. Was kümmerte man sich darum. wenn man eine kalte Nasenspike bekam. Auch Leonhard hatte sich aufgemacht. um dem Trubel beizuwoynen. onnte er sich auch an dem Eissport infolge seines kurzen Beines nicht telvu bett) liaen. das ganze Leben und Treiben freute ihn doch, brachte ihn auf frische neue Gedanken. Manch fröhlicher Gruß scholl ihm entgegen. Ah, da gleitet auch Linchen vorüber. Wie ele aant und schneidig sie die ffüke setzt. Zum ersten Male empfand er etwas wie Bedauern über sich, daß er sich Nicht auch in den Trubel stürzen konnte. icht auch mitzutollen vermochte. Eme ffuchZiaad" hatte Kurt letzt als neues Spiel vorgeschlageu. Einer oder Eine mukte den Zuchs machen, die anderen sollten sie zu erHaschen suchen. Wer durfte die Fuchsschleife tragen ? Natürlich Linchen. Gnädiges Fräulein werden uns viel Mühe machen", schnarrte Kurt und schien die reizende Gestalt mit semen Blicken fast verzehren vx wollen. Linchen lachte hell auf. Selbstredend läßt sich ein FuchS rticht so leicht fangen." Sie müßten dem glücklichen Sieger eigentlich einen Preis aussetzen." In dem Augenblicke näherte sich Leon hard der Gruppe. Schade, dan Sie N'cht mitthun kön nen",. rief ihm das Madchen entgegen. Im nächsten Augenblick aber hielt sie auch inne. Sie sah, wie er unange nehm berührt wurde durch das Wort, wie eine jähe Nöthe in sein Antlitz trat. Im Nu stand sie vor ihm und reichte ihm die Hand: Nicht bö e ein", bat sie. Ich wollte Sie sicher nicht verletzen. Aber ich hätte mich von Ihnen gerne einsangen las scn." wu, ich habe ia gar keinen Muth da zu", entgegnete er sarkastisch. 3 dem Augenblick trat Kurt hmzu, daS Spiel sollte seinen Anfang nehmen. Linchen machie es ihren Verfolgern wirklich schwer Wenn einer glaubte die ch.eife hasch? zu können, im letz ien Augenblicke stets wandte sie sich un ker dem Griffe durch und begleitete ihren neuen Siegeslauf mit einem hellen La chen, das ihre Verfolger geradezu her auszufordern schien. Jetzt war ihr Kurt dicht aus den Fersen, die anderen blieben weit zurück. Fräulein Linchen, welchen Preis steht mir zu. wenn ich die Fuchsschleise erfasse?" ..lrft haben", neckte sie. Ich erhalte sie.' Und lohnen sie dann Ihren eifrigsten Verehrer mit einem Kußi" lbwarten loll eZ Vixti.

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r.!t kur rj: Urr.: ... . ., . ,

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