Indiana Tribüne, Volume 23, Number 183, Indianapolis, Marion County, 22 March 1900 — Page 1
o st V svr riO V' G n 1 As fr kS 6 .V VN vN o W V w J Äi. ri G G5 N Äcv :V. mm' t .? jT u Office : No. 18 Süd Alabama Otraszo. Telephon 1171 Jahrgang 28, Indianapolis, Ind., Donnerstag, den 22. März 1900 No. 183
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Brotes,
eior.n! Bank.) Lditorielles. grick und Carnegie wollen sich wieder vertragen. E6 ist ihnen schon zu viel an die Oeffentlichkeit gelangt. Unser großer Senator Beveridze hat die Courage verloren, wahrscheinlich damit aber auch dat Vertrauen aller unabhängigen Leute. Gr hatte ein Substitut für die Portorico Bill angekündigt, wonach beiderseitig keine Zölle erhoben werden sollen. Jetzt kündigt er das Subftitut wieder ab", weil er einer Einigung nicht im Wege stehen wolle. Beveridge ist ein Maulheld. Sr wird niemals den Muth haben, eine oppositionelle Stellung einzunehmen. Ueber den Erfolg der deutschen Abtheilung auf der Pariser Weltaus. ftellung läßt sich der Pariser Berichterstattee der Jndepentance belge" schon jt also vernehmen : Wird die Ausstellung am 14 April fertig sein? Man bebauvtet : ia I ßef ft man ? a, find die Beamten, den internationalen Jahrmarkt vor lc ii cni.f. n . ... , oerrilen. icic jscuic aoer zronjun I S. l V r t m . noq rmmer oaran; nqer lN nur, oap die AttraetionS," die SehenSwürdileiten, fertig sein werden und die i. iri. . nif.ir. e . r l n 111 T l m niniiinit n !ü, cuu öeulfqe Abtheilung, an svrickt nur ck van ik? ! Man taith attiMitfnm sprechen, wenn erst der Vorhang ausgegangen sein wird, und man kündigt nS ein neues Sedan. ein industrielle, Sedan, an. Gut unterrichtete Leute schütteln traurig den Kops und sagen propoen,q voraus, oap cie) e ganze Unordnung, die Parik seit einem Jahre ... K. Q..J n4inywiu yuviu wird, unS die Ueberlegenheit Deutsch landS zu zeigen. Man darf eS nur nicht sagen," fügen sie leise hinzu. WeShalb soll man eS nicht sagen, da eS doch Polichinells Geheimniß ist und da wir morgen die amtliche Bestätigung dieses friedlichen, aber immerhin derdrießlichen Sieges haben werden ? Die Kosten des spanisch-ameri-kanischen Krieges belaufen sich auf weit über 500 Millionen. Der Krieg begann 18SS. Die AuSgaben für Armee und Marine während des entsprechenden FiSkal-JahreS beliefen sich auf $120,000,000. Die zwei Monate dirklicher kriegerischer Aktivität haben über $95,000,000 ge kostet. 1889 wurden sür Armee und Marine ausgegeben : 5277,000,000. Wenn wir davon 70 Millionen als Normalautgabe in Bezug bringen, bleibt noch immer ein Zuwachs von tz207.000.000. Der Krieg in den Philippinen hat 1899 nahezu 1164, 000,000 verschlungen. Nehmen wir dazu, waS er noch fernerhin kosten wird, und die derartigen allgemeinen Mehlforderungen für Armee und Marine ungerechnet die künftigen PevfionSsummen. dann belaufen sich die Kosten deS spanisch-amerikanischen Krieges auf $550,000,000 ! Um diese Summe aufzubringen mußte eine Anleihe gemacht werden Diese Anleihe muß natürlich verzinst An hni htr ffri,rt in n frVfc.V.M .. .. . Anlage tut avttallen ae aanen. )0t Zinsen fließen auS der Tasche deS Volkes und in die Taschen der Kapi-
taliflen.
Unter ler neuen Finanzbill wird ei!
Theil der alten Bundeöschald eonver tirt. Dadurch wird allerdings an jährlicher Z nSzahlung gespart, ab r' die Schuld wird dadurch gewissermaßen verewigt, denn die neuen BondS laufen dreißig Jahre. Die Kapitalien häufig sich heute in so riesiger Weise an, daß Handel und Industrie sie nicht aufzunehmen im Stande find. Da giebt eS denn keine bessere und sicherere Anlage, als eine Landesschuld. Die Kapitalisten werden immer dafür sorgen, daß die LandeS und Staatsschulden aufrecht erhalten bleiben. ArchlMichlm, Wetterbericht. Wärmeres schönkSWetterheuteNacht und morgen. HöchfteTemperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 36 Grad, niedrigste 37 Grad. Vom südafrikanischen KriegSschaup latz. Niederlage der Briten. Kroonstadt, 20. März (über Pretoria). Die Buren unter General Olivier haben die Briten unter Gatacre bei Bethulie zurückgeschlagen und viele Gefangene gemacht. Die Verluste der Briten find groß. U o n d o n. 22. März. Die Niederläge deS Gen. Satacre wird hier nicht geglaubt. Nach den letzten Berichten befand sich Gatacre 30 Meilen nördlich von Bethulie. London, 22. Marz. Die militärische Situation in Südafrika hat sich nicht gerädert. Lord Roberts ist mit den Vorbereitungen zu seinem nächsten Unternehmen beschäftigt und die Generäle Gatacre und Brabant ziehen im südlichen Theil deS FreiftaateS von Ortschaft zu Ortschaft, um entweder die noch übrig gebliebenen Buren zu zerstreuen, oder deren Un terroersu'ng anzunehmen. Zeck dieser Streifzüge ist, Lord Roberts Berbindungen mit der 'Kapkolonie zu sichern, ehe er seinen Marsch nach Pretoria antritt. Pretoria, 21. März Eine Spezialdepesche auS Kroonftad, Orange Freistaat, bringt folgende Meldung : Die Pretoria Kommandos sind jetzt hier und befinden sich in ausgezeichneter Stimmung. Sie find bereit, den Feind zu empfangen und erwarten mit Ungeduld die Ankunft der britischen Eindringlinge. Die Präsidenten Krüger und Steyn hielten heute Ansprachen an eine große Feldlager Versammlung. Krüger ermahnte sein Volk, den Kamps um die Freiheit fortzusetzen und sprach die Zuversicht auS, daß daS Resultat deS Krieges sicherlich die Unabhängigkeit der beiden Republiken sein werde. Präsident Steyn erklärte den Anwesenden, daß der Freistaat von einer Unterwerfung noch weit entfernt sei, rotzdem die Briten die Hauptstadt deS Landes besetzt hätten. Sr fügte hinzu, daß die BurgherS in sechs Monaten weniger alS 1000 Mann an Todten verloren hätten, und daß der wirkliche Krieg erst jetzt seinen Unfang nehmen würde. Er forderte die Bewohner deS Freistaates auf, der Proklamation deS Lord Roberts keinen Slauben zu schenken und die Einladung, die Wassen niederzulegen, zurückzuweisenden, fügte er h'nzu, die Briten haben noch niemals Verträge, w:lche sie mächten, gehalten. Steyn'S Appell begeisterte die Anwesenden zu wildem EnthusiaS MUS. London, 21. März. Die schon lange und sehnsüchtig erwartete Nach eicht von der Entsetzung MafekingS ist immer noch nicht eingetroffen. Von Col. Plumer, welcher der Stadt von Norden her zu Hülfe eilte, hat man seit längerer Zelt nichts mehr gehört und die Buren scheinen sein Vordringen erfolgreich zum Stillstand gebracht zu hzben. Auch die von Kimberley abgesandte Entsatz Kolonne scheint noch nicht über den Vaalfluß gekommen zu sein, an dessen Usern vor einigen Tagen ein Gefecht stattfand. Herr Schreiner, der Premier de Kapkolonie,, hat daS Gesuch deS Lür fltfifißtrft tonn ftslhft.ih! ntnthmlnt I D ' l" " " W'T r" D""7 "0 wonach ein öffentlicher geiertag durch I die ganze Kolonie proklamirt werden soll, sobald Nafeking entsejt sein wird.
Bei Aliwal North, am Nordufer des
OranjeflusseS, haben sich wieder meh. rere tausend Buren angesammelt, welche die englischen Verbindung?linien bedrohen. ( ffw CTlifcrrtiif fislii htr siHscnf)3fin V 14 lVVtMN rw ww w - - brücke bei Norval'S Pont wird zwei Monate in Anspruch nehmen, wogegen die temporäre Brücke in ungefähr zehn Tagen fertig gestellt sein wird. Auch in der Umgegend von Ladysmith in Natal befiaden sich noch größere Burenabtheilungen, welche die Briten fortwährend belästigen und geftern 20 Rinder erbeuteten. In Pretoria ist eine vollständige Sammlung von Dum-Dumkugeln angekommen, welche den Briten abgenommen wurden. AnS dem CyngreL. Washington, 21. März. Auf Antrag deS Herrn Dalzell wurde heute im Hause ein Comite ernannt, welches alle gesetzgeberischen Schritte berathen soll die anläßlich der Eentennialfeier in 2t. LouiS im Jahre 190Z nothwendig werden. Der Sprecher ernannte die fslgenden Herren : Hawney. Minn.z Steele, Ind.; Sherman, N. v ; Zoy, Mo ; Torliß, Mich.; Burke, S. D., Republikaner, und die Herren WilliamS, Miss ; Bartlett, Sa., und Otey, Virginia, Demokraten. DaS HauS nahm dann die LoudBill wieder auf, und Herr Beomwell, O , sprach sür die Bill, und in demselben Sinne sprach Herr GriggS, Ga. Die Herren Moon. Tenn., und Lentz, O., erklärten sich füe Gegner der Bill, und Herr MePherson, welcher sie besürvortete, beschuldigte die Lobby, daß sie eine corrupte Campagne gegen die Maßregel führe. Er bezeichnete Herrn Lentz alS den RechlSanwalt der Lobby. aber zog den Ausdruck RechlSanwalt päter wieder zurück. Zwischen den Herren McPherson und Lentz kam eS wegen der Beschuldigungen dS ersteren zu einem hitzig gen Wortgefecht, sonst aber verlief die Sitzung ohne Zkvisch.'nsall. Freunde und Gegner der LoudBill gestehen zu, daß die Abstimmung eine sehr zweifelhafte ist. Herr Loud ging auf zwei AmendementS ein. daS eine erhöbt die 3ibl oer Probenummern, welche Zeitungen als Postsachen zweiter Klasse versenden können, von 500 auf 2000 Exemplare, und daS andere beschränkt die Pflicht der Zeitungen ihre Blätter zu sortiren aus solche, welche eine Cirkulation von mehr als 5000 Sremvlaren baben. Weiter wird Herr Loud aber nicht gehen, und er glaubt, daß seine Bill durch die Debatte, an welcher sich noch viele andere Mitglieder betheiligten, nur gewonnen hat. AnSweiS deö Schatzamts. Washington, D.E., 21. März. Nach dem heutigen AuSweiö deS SchatzamteS beläuft sich der verfügbare vaarvorrath desselben mit Ausnahme der Goldreserve, welche $150.000,000 beträgt, auf $158,567,390, wovon $97,857,050 Sold ist. Der Kentuckyer Skandal. Le fing ton, 21. März. Eine Bürgerversammlung hat hier stattgefunden, deren Zweck eine parteilose Bewegung sür friedliche Lösung der Wirren ist. fl r a n k s o r t, 21. März. Am Freitag ist daS Verhör von Powers, DaviS und anderer verhafteter Republikaner. ES heißt, daß die Bergbewohner massenhast bewaffnet hierher kommen werden. Sezington, 21. März. 3. W. Golden, der behauptete, er wisse, wer Goebel ermordet habe und daß eine Verschwörung bestand, behauptet jetzt, daß er nicht alleS so gesagt habe, wie eS in den Zeitungen stand und daß er zur Zeit betrunken gewesen sei. in Ein entrüsteter Richter. New Vork, 21. Mär,. Vor Richter Eowing und einer Jury wur den heute drei Fälle gegen Spieler der handelt. Zwei der Angeklagten wur den freigesprochen und der dritte, ein Italiener, welche eine Centspielbank in Hartem betrieb, sür schuldig befunden. doch von der Jury der Gnade deS Richters empfohlen. Nichter Coding bestrafte ihn um $25 und bemerkte dann: ES scheint die Anficht der Herrn Oeschvorenen zu sei, daß in Fällen,
wie die vorliegenden, keine Verurthei
lung erfolgen sollte, und dieS mit Recht, denn nur die kleinen Gesitzübertreter werden verhastet und zum Prozeß festgehalten. In jedem SpielerProzeß oder Vergehen gegen daö Liquorgesetz, welche in diesem Gericht verhandelt werden, find eS gewöhnlich arme Ausländer, meistens eine Frau mit fünf oder sechs Kindern oder auch ein armer Teufel, welcher Noth hat, sich durchzuschlagen. Warum, fügte er hinzu, sich an die Polizisten wendend, machen sie sich nicht hinter die großen Herren her, von denen einige der Geschworenen zu glauben scheinen, daß sie auS diesem Laster nicht nur taufende, sondern Millionen von Dollars machen? um Niederlage d r A vr er i k a n er auf den Philippinnen. Paris, 22. März. Der Jntranfignant hat von Agoneillo, dem Gesanken Aguinaldo'S, Nachricht erhalte, daß der Philipino General Pavaia die Amerikaner nach Cubert in die Flucht schlug und daraus die Stadt besetzte. , , , DaS Wüthen der Pest. C a l c u t t a, 21. März. Die Beuleopeft greift immer weiter um sich. In Bengalen verursachte sie in der letzten Woche 4,725 Todesfälle.. Von diesen ommen 744 aus Calcutta und 2,044 auf Patna. Der Viee-König, Lord Curzon os Kedleston, hat gestern daS medizinische College in einem der assieirten Distrikte von Calcutta besucht. Sydney, Neu Süd WaleS, 20. März. Zwei neue Erkrankungen an d:r Beulenpest sind heute offiziell gemeldet worden. Rußlands Antwort. Berlin, 21. März. Der PeterSburger Correspondent deS LokalanzeigerS telegraphirt, daß der russische Minister deS Auswärtigen eine amtiche Erklärung abgefaßt habe, die in ein oder zwei Tagen veröffentlicht werben würde. Diese amtliche Erklärung enthalte Rußland'ö Antwort aus daS Gesuch Krüger'S um Bermitteung. DaS Schriftstück war den Regierungen Frankreichs und DeutschandS mitgetheilt und von ihnen gebilligt worden. Der Zar hat dasselbe n seinem ganzen Umfange gutgeheißen. Bezüglich deS Inhaltes deö Schriftstücks wußte der Correspondent nur zu melden, daß sich derselbe mit gebührender Vorsicht gegen England richtet, daß der Ton desselben sehr ruft sei und bestimmt einen tiefen Eindruck machen werde. Allerlei auS Deutschland. B erlin, 21. März. Der Reichsag hatte heute eine ganz friedfame Physiognomie. Er kürzte sich in die EtatS-Berathung und nur in Privatem wurde lebhast über die Vorgänge am etzten Samstag diSkutirt. DaS Ergebniß derselben ist, daß die parlamenarische Obstruktion, nun auch in Deutschland ihren Einzug halten mag. 3n einer Proteftversammlung der Sozialisten und Freifinnigen gegen die Fleischbeschau - AmendementS deS Reichstags, die gestern in der Börse stattfand, erklärte die Wortführer der prottftirenden Parteien, daS Fleisch-beschau-Gesktz würde im Reichstag genau in derselben Weise zu Falle gebracht werden, wie am Samstag die Lei Heinze," nämlich auf dem Wege der parlamentarischen Obstruktion, i dem durch Stimmenentbaltuna der opponirenden Elemente der Reichstag beschlußunfähig gemacht werden wird. Parlamentarische Obstruktion soll gegen dat Fleischbeschau-Gesetz in Unwen dung gebracht werden. Auch im Bug genhagen'schen Lokal am Moritzplatz sand gestern eine Protest'Versamrn lung gegen die CommissionS-Amende-mentS zum Fleischbeschau-Oesetz statt, in welcher die ReichStagSabgeordneten Fischbeck (sreis.), Dr. HermeS (freis.) und RechtSanvalt Mnkel (freis.) Reden hielten. Der grobe Saal dar gedrängt voll. Auch die deutschen Trikot-Fabrikanten haben gegen daS Fleischbeschau - Gesetz proteftirt. 121 deutsche Handelskammern haben sich dem Protest der Hamburger Handels kammer und der Handelskammer sür Oberbaykrn angeschlossen. Die Agra rier bestehen nach wie vor aus dem gleischeinsuhr-Verbot. Die Kreuz zeituvg" bringt einen langen Artikel, der in dem Satze culminirt : Jeder Pfennig für die Flotte ist verschvedet wenn wir unS vor denLankeeS ducken.",
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