Indiana Tribüne, Volume 23, Number 171, Indianapolis, Marion County, 10 March 1900 — Page 1

o 0 sVsV ri A 00 As fi a oft W W W v y O w V w Office : S!o. 18 GatJ.Olßöoqa Otraszs. Telephon 1171. Indianapolis, Ind., Samstag, den 10. März 1900 Jahrgang 83, No.171

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Starb Z.'!agdalena Herrmann, Bittet Bon Rroni Jacob Hcrrman und Mut ttt von Seorge Hkrrmann, am VZitKvoch, bin 7. T!2rz, beud 1l Uhr, im lter von öS Jahren. Di Sndigung findet cm Eonntag achmittag um

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Sditorielles.

Daß eö republikanische Anti. Imperialisten und demokratische 3rnpr

(iuii4(u ynw, yu u.4fc ju rlvrn 9juuyii um vuui m viv meint die N g. Volkszeitung". SS IS Stunden vor ihrer Ankunft in Vermaa eineStbeili daher rühren, daß die uit treten könnnen. Sine Reihe er-

" - - betreffenden Politiker die Stimmung . 7 illl I f . I er Bevölkerung lyreo roaurnic r i im .lil..ir.. sondier habe und darauf Rücksicht nehmen; d. h. auf die Stimmung zur großpatriotischen Phrase bei den Einen s den Haß roider die politische Macht des Großkapitals bei den Anderen. Aber wir sehen noch einen weiteren Grund dafür: SS find nämlich keinesw eaS alle größere Kapitalistenkrelfe an der Srpanfion materiell interesfirt, einige sogar direkt in entgegengesetztem Sinne, während andererseits auch bei en Demokraten bedeutsame KapitalsInteressen zu finden 'find, welche gern den Fahnen des Imperialismus folgen. ,,,, Sine wichtige Entscheidung, die viele Singevanderte interessire dürste, st vom Staats. Departement kurzlich abgegeben worden. 3m Jahre 1 885 wanderte AloiS Macek mit seinergrau d zwei Söhnen auS Böhmen in Shicago em. Bte oyne sanoie er aayend sie noch minderjährig waren, in ie Heimath, nach Prag, um sie deut di musikalisch ausbilden zu lassen. Macek erwarb später in den Ver. Staaten das Bürgerrecht. Kürzlich wurde sein älterer Sohn volljährig und wandte sich an die amerikanische Gesandtschaft in Wien um ' einen Paß. Gesandter Harris andte das Gesuch nach Washington und erhielt nun den Bescheid, daß der jüngere Macek nicht als Bürger der Ver. Staaten angesehen werden könne, da er nicht in diesem Lande war, als ein Vater naturalisirt wurde und während seiner Minderjährigkeit im Auslande blieb. Diese Entscheidung wird als Präcedenz gelten. , , i Die Opserwilligkeit europäischer Arbeiter streikenden Kameraden gegenüber ist bewundernSwerth. Zur Zeit eigt sich diese Opferwilligkeit in großartiger Weise den streikenden öftreichichen Grubenarbeitern. Die englischen Bergarbeiter waren ie ersten, welche den Genosse zu Hilse kamen. Weitere Beitrage sind auS Belgien und Italien, recht anehnliche auS der Schweiz eingetroffen und weitere in Aussicht gestellt. Der erste Beitrag aus Amerika waren 50 Dollars von den Bierbrauern in Eincinnati. Von den Arbeitern DeutschandS waren bis Mitte Februar 12,000 Mark eingelaufen, darunter mehr als 600 Mark allein auS Dresden und 3000 Mark auS Bochum. Ohn? Zweifel werden, wie in dem Falle deS großen Hamburger Streiks Hundertausende aufgebracht werden. Man geht nicht fehl, tvenn man dies als die Folge der außerordentlichen politischen Schulung der europäischen Arbeiter ansieht. Diese allein ist im Stande das Solidaritätsgefühl zu erwecken und groß zu ziehen, welches solche Opfer möglich macht. ' MMllchrWl!. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 37 Grad, niedrigste 32 Grad. ' . . Zahrgeld für Lilioukalani. Washington, D. S., S. März. DaS SenatS-Comite für auswärtige Angelegenheiten hat ein Amendement zur Bewilligung-Vorlage für diplo matische Zwecke gutgeheißen, welches verfügt, daß der SrKönigia Lilioukalani von Hawaii $20,000 jetzt und $10,000 ledeS Jahr bis zu ihrem Tode bezahlt werden sollen. DieGoldreserve. Washington, D. C., 9. März. Der versügbare Baarvorrath deS Schatzamts beläuft sich nach dem heutigen Ausweis des Schatzamts auf $299,967,577, wovon $283,693,601 auf die Goldreserve kommt. ,,, OiedrahtloseTelegraphie. New So rk, 9. März. Der Norddeutsche Lloyd will daS Marconi'sche System drahloser Telegraphie cznf seinen Schnelldarnpsern einfuhren alS ein Mittel, mit dem Lande auf beiden Seiten des OzeanS in Verkehr treten

zu können. (Lustav H. Schwab, der

Seneralbetrieböleiter, wird die Sprichtung eineS hohen Mastei auf dem Nantucket Leuchtschisse anordnen, circa 240 Meile von Fire Island; dadurch t ... V a.i.f. C7.k. OIa9 1R ftiS folgrelcher Szperimente wurden auf . m a M dem aiser Wilhelm der srope" un ternommen; von einer Stange am Hauptmaste, die bis zu 135 Fuß über dem Hauptmaste emporragte, wurde mit der Insel Vorkam in Verbindung getreten. Der Leitungödraht mündete im Rauchsalon der 2. Cajüte; die Stange aus Borkum war 185 Fuß hoch; es liefen dort Depeschen ein, während da Schiff noch 60 Meilen entfernt war; daö Schiff empsing solche auf 35 Meilen Entfernung. Auch aus dem Borkumer Feuerschiffe sollen Leitungftangen errichtet werden, wodurch eine Verbindung zwischen Schiff und Land aus 165 Meilen möglich werden wird. Da System wird dem Publikum zur Verfügung stehen, so daß nach und von den Schiffen Depeschen versandt werden können. Auch aus den Scilly, Inseln soll eine Station errichtet werden. Kaiser Wilhelm der Große," Kaiserin Maria Theresia," Friedrich der-Große" und Großer Kurfürst" werden vorläusiz Marconi-Apparate erhalten. . .Vom Buren kriege. L o n d o n, 10. März. Die Berichte vom südafrikanischen Kriegsschauplätze bringen wenig NeueS. Zur AbwechSlung wird wieder einmal gemeldet, daß Präsident Krüger um Einstellung der Feindseligkeiten ersucht und sein Gesuch direkt an Lord SaliSburh gerichtet habe, doch seien seine Bedingungen unannehmbar und von fernerer Unabhängigkeit der beiden Burenrepublik könne kein: Rede sein. Auf der ander Seite kommt die englische Armee im Freistaat nur sehr langsam voran; die Terrainverhältnisse bieten für den Transport fast unüberwindliche Hinöernisse und die Engländer bemühen sich, in den Besih der. Eisenbahn nach Bloemsontein zu gelangen, um dadurch lhr Vorgehen zu erleichtern. London, 10 März. Von Lourenzo MarqueS wird telegraphirt, daß hohe Beamte in Transvaal öffentlich erklärt haben, daß die britische Flagge niemals über Johannesburg wehen werde. Alle Vorbereitungen find getroffen worden, die Stadt dem Erdboden gleich zu machen, und auch alle Goldminen werden, wenn eS die Rothwendigkeit erfordert, gesprengt weröen. Die Goldminen, mit Ausnahme derjenigen, welche die Regierung eignet, befinden sich in einem schauderhaften Zustande. Sie stehen unter Wasser, die Pumpwerke sind verrostet und vaS von Maschinerie och ganz ist, wird zerstört. London, 9. März. Bon Poplar Grobe kommt die Meldung, daß die beiden Präsidenten Krüger und Steyn bei dem Kampf am 7. März zugegen waren und ihr Äußerstes versuchten, ihre Truppen zum Stehen zu bringen, doch eS gelang ihnen nicht. Die Vervirrung war vollständig und die Leute erklärten, eS sei ihnen unmöglich, gegen eine so große Kavalleriemacht Stand zu halten. Depeschen aus dem Ourenlager bei Sleveoe beschreiben den Präsidenten Krüger, wie er einen Patronengürtel umhing, ein Gewehr ergriff und nach Freiwilligen rief, die ihn begleiten sollten, damit er auch einen Schuß aus den Erzfeind abgeben könnte. Präsident Krüger soll bei dieser Gelegenheit auch gesagt haben, daß der Krieg wahrscheinlich noch im Lause dieses Monats zu Ende kommen werde, daß er aber nicht wisse, ob durch Arbitration oder Intervention. London,. März. Die Schlacht bei Poplar Grobe wird von dem Korrespondenten der Morning Post" als für die Briten von keiner Bedeutung hingestellt, da den Buren keine Verluste beigebracht wurden. Hätten letztere den schlechten Yath der Prüden. ten Krüger und Otedn befolgt und Stand gehalten, so wäre wahrscheinlich die ganze Armee gefangen genommen worden. Indem sie dies aber nicht thaten, sondern sich zurückzogen, rette ten sie ihr Heer und brachte. un? um einen Sieg. Sicher ist. daß den britl schen Streitkrqsten noch viel Arbeit bevorsteht, ehe sie TranSdaal untervorfea haben k?ertt?.

Die Tranöportvorbereilungen für

die Vorräthe der Armee deS Generals Roberts während deS langen Marsches von der Eisenbahn ab sollen ausge zeichnet sein, doch treten fortwährend Verzögerungen ein, woran der Zustand der Pferde schuld sein so. Du Thiere können daS ungewohnte Klima nicht vertragen und sterben massenhaft. General Gatsere ist am 7, März in BurgherSdorp eingezogen und wurde von dem loyalen Theil deiBevölkerung mit großem Jubel begrüßt. Seine Kundschaster berichten, daß zahlreiche Nebellen in der Nachbarschaft sich zur Unterwerfung bereit erklärt haben. Makekina. 9. Mär,. I dem Lager der grauen ist TyphuS und Dysenterie auSgebrochen, weil jede Gemüsekoft aufgehört hat. Waö an guten LebenSmitteln noch vorhanden war, wurde für die Lazarethe requirirt, die überfüllt find. Die Sterblichkeit unter den Kindern wird stetig größer, da daS Fieber unter den Kleinen gewaltig aufräumt. Eine tiefe Niedergeschlagenheit hat sich Aller bemächtigt. Die Farbigen werden immer schwieriger, da sie och schlichter gestellt find alS die Weißen. Sie erhalten nur täglich eine Handvoll Maiömehl. Viele suchen durch Arbeit eine Sltraration zu. erlangen, aber sie find meistens schon zu schwach, solche Arbeit auszuführen, wenn sie sich auch fände. Auch im Hauptquartier ist Schmalhans Küchenmeister. Unterdessen beftreichen die Geschosse der Buren jeden offenen Platz und insolgedessen sind die Verluste der Lesatzung trotz aller Vorsicht sehr groß. Seit Beginn der Belagerung sind 292 Personen auS diesem oder jenemGrunde gestorben. Die Garnison ist so klein, daß man ihre wirkliche Stärke nicht mittheilen dars. - New Ä o r k, 10. März. flink Depesche deö Herald" von London sagt heute : Die Präsidenten Krüger und Steyn haben die ersten Anerbieten zur Beendigung deS Krieges gemacht, doch wurden dieselben nicht angenommen, da sie als Hauptbedingung eine vollständige Unabhängigkeit der beiden Republiken verlangen. Nach der öffentlichen Meinung und den Aeußerungen der Presse zu urtheilen ist nur eine Möglichkeit vorhanden: die vollständige Unterwerfung der Buren und die Vereinigung der beiden Republiken in eine Kolonie unter englischer Herrschast. Theaterbrand. Paris, 9. März. DaS Theatre grancaise, die historische Stätte der Schauspielkunst, aus welcher dieweilberühmte Comedie grancaise ihre Thätigkeit entfaltete, ist nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Nur die äußeren Mauern stehen noch, die Kuppel ist eingestürzt und das Innere des prächtigen Theaters ist vollständig zerstört. Leider hat der Brand auch ein Menschenopfer gefordert. Die schöaeSchauspielerin, Fräulein Henriot, welche erst 19 Jahre alt war, ist erstickt und ihr Leichnam zeigt schwere Brandwunden. Sie befand sich in ihrer Garderobe, um sich sur vtk NachmtttagSoorstelluvg anzuziehen, als die Katarophe hereinbrach. Wie ihre Zofe, welche selbst schmerzhaste, aber nicht gefährliche .Brandwunden davongeragen hat, erklärt, muß die Künstlerin den Kopf verloren haben und anstatt auS dem Ankleidezimmer, welches im sechsten Stockwerk lag, nach unten, nach einem höheren Stocfwerk geflüchtet sei. Wenn daS Feuer etwa eine halbe Stunde später auSgebrochen wäre, hätte der Verlust an Menschenleben ein riefiger sein müssen, denn alS man den Alarm abgab, drängte sich eine Menge Leste vor dem Gebäude welche die Nachmittagsvorstellung besuchen wollte. Ueber den Ursprung deS FeuerS fehlt bis jetzt jeder bestimmte ' Anhalt, einzelne Umstände , lassen eS aber al$ wahrscheinlich hinstellen, dah daß Feuer von böswilliger Hand angelegt w?r den ist. Die Fleischbeschau - Vorlage. Berlin, 9. März. Der Reichstag nahm heute mit abwechselnden Majoritäten die Paragraphen 1, 2 und 11 der Fleischbeschau - Borlage an. Paragraph 14, der sich auf daS Verbot der Fleischeinsuhr bezieht, wurde mit

W Ctt ?9 stimmen angenoren.

' Die Kölnische Zeitung bringt heute einem scheinbar inspirirten Artikel auS Berlin, in welchem ausgeführt wird, i hab einflußreicheRegierungSkreife darin

überelnftimmen, daß die Ansprüche der extremen Agrarier nicht berücksichtigt werden können und daß die Vorschläge deS KomiteS der Fleischvorlage niemals Gesetz werden. Während der Besprechung der Fleischdorlage im Reichstage erklärte üra von Kanitz, der Führer der Ag, rarier, daß Amerika'S Antheil an der Einfuhr von präfervirtem Fleisch nur vier Millionen Dollars betrage, welches, Wie er erklärte, im 'Vergleich mit den riefigen Ziffern deS RefteS deS amerikanischen Handels nur eine Kleinigkeit sei. Amerika, fügte er hinzu, würde sicherlich selbst seine gedaltigen Ssporte nach .Deutschland nicht zerstören wollen nur wegen der AuSschließung deS Fleisches von diesem Lande. Der Staatssekretär deS Innern, Graf PosadowSky-Wehner, erklärte in seiner Antwort an verschiedene Redner, daß die Vorlage eine rein hygienische Maßnahme sei, welche von' allen Parteien verlangt worden war mit der Abficht, die Gesundheit deS deutschen Volkes zu schützen. Die Vorlage hat die Börsen beeinflußt und ganz besonders die atlantischen Dampferlien, deren Aktien heute fielen. Die Handelskammer in Bremen, Hamburg, Shemnitz, Essen und Slberfeld haben JndignationSVersammlungen abgehalten. , i Kühle Aufnahme in Irland. Dublin, 9. März. Die Ankün digung, daß die Königin im nächsten Monate Irland besuche werde, findet eine sehr küble Aufnahme' ZreemanS Journal" sagt: Die . ritterliüe OeAnnung der.Jrländer. sichert derösigln einen achtungsvollen Smvfans. aber man könne der Königin unmögItch zu der Wahl deS Zeitpunktes Glück wünschen, nachdem sie so lanae und hartnäckig Irland geboyeottet habe. Allerlei. Als Knauser hat der jüngst verstorbene Geo. Beeley in Paterson, N. I.. gelebt und ein ähnliches Leben sollen nach seinem Testamente auch seine drei Kinder führen, denen er im Ganzen $170,XX) hinterlassen hat. Er hat für den 19 Jahre alten Sohn nur 5400 und für die Töchter je 5300 jährlich festgesetzt; der Sohn erhalt außerdem die Benutzung eines HauseS. In zwölf Jahren, wenn die jüngste Tochter 25 Jahre zählt, können die Kinder den Nachlaß theilen. Die Erben sind aber mit den JahreSgeldern nicht zufrieden und wollen sich an's Kanzlergericht um eine Erhöhung derselben wenden. Auf einerUarm bei Bluefield, W. Va.. hat sich ein grauenhaftes Drama abgespielt. 5der Farmer Jos. Glean hatte einem jungen Manne Namens Albert Marsh verboten, seine Tochter zu besuchen, fand die Beiden aber bei seiner Heimkehr im Parlor. Er forderte den unwillkommenen Besucher auf, sich zu entfernen, und alS dieser sich tveigerte, schoß er auf ihn; Ellen Glean deckte ihren Geliebten mit ihrem Körper und sank todt zu Boden ; ein zweiter , Schuß tödtete Marsh. Dann ging Glean hin und durchschnitt sich die Kehle mit einem Messer. JnfrevelhafterWeisesein Leben verspielt hat der 50 Iah alt Frank O'Rourke in Süd . Boston, Mass. In einer Schnapskneip wttete der Mann um $5, haß er in Quart Whiöky mit i n t rn Mal auötrinken könnte und er gewann. Nach dem er die Flasche an die Lippen geset. hatte, that er acht kräftig? Züge und die Flasche war leer. Schmunzelnd strich y'Rourke darauf das gewonnene Gelh ein und entfernte sich. Weit kam der Unglückliche aber nicht, denn er wurde hald 'darauf bewußiloö auf der Straßß gefunden und nach mebren Stunden gah er im Stadt Hospital den Geist auf. - . Bei einem Tanzvergnügen in der Wohnung deö Mondschein-lers-Bill Mullins, bei PouM (Sap in der Nahe von WhithSburg. Ky., kam es zu imx allgemeinen Schlägerei, in welcher John Newberry erschossen und fern Bruder Edward Newöerry todtlich verwundet wurde. Luella,.die 18jährige Tochter von Mullins, erhielt drei Messerstiche und kann nicht genescn. Auch Frau MullinS ist schrecklich zugerichtet, und ein Mann, MmenS Keller, auS Djckinson County. erhielt einen Schuß in das Bein. MullinS wurde verhaftet und in's Gefängniß nach Clintwood gebracht, da ihn die Bewohner der Gegend zu lynchen drohten. PoundS Gap war bekanntlich i.m letzten Dezember der Schauplatz der Ermordung der drei Gebrüder fräs.

. Eine bewegte Bergangenheit hatte ein Mann Namens Wehr hinter sich, der, 50 Jahre alt, dieser Tage in Spandau gestorben ist. 1870 wurde er beim 24. Infanterie - Regiment zu Neu - Ruppin als Rekrut eingestellt .und wurde nach Frankreich nachgeschickt. In Feindesland griff er einen Vorgesetzten thätlich an und desertirte dann. Mehrere Jahre blieb er

vertchollen. 1878 fand er sich bei sti nem Regiment in Neu Ruvvin wie der ein. Er war nach seiner Desertion ,n vie französische Fremdenlegion eingetreten, von seinem Garnisonort aber geflüchtet und nach vielen Abenteuern in das Vaterland zurückaekebrt. Wegen der im deutsch - französischen nriege vegangenen Uebeltyaten erhielt er 5 Jahre Festung; indeß' war er fast doppelt so lange ein Insasse aller preußischen Militäranstalten. Denn überall vollführte er schwere Disciplinarvergehen und erhielt deshalb eine neue Strafe über die andere, und da man nirgends mit ihm auskommen konnte, wurde er von einer Festung zur anderen verschickt. Endlich war er mürbe geworden. AIS nahezu vierzigjähriger Mann wurde er schließlich zum Civilstände entlassen und kehrte nach seiner Vaterstadt Spandau zurück, wo er jetzt gestorben ist.' Ein seltener Zwischenfall ereignete sich vor dem Schwurgericht zu Hagen in Westfalen. Der Arbeiter Schüöel aus Schwelm war des TodtschlageS angeklagt. Er sollte gelegentlich eines Streites den Arbeiter Flehinghaus mit einem Stock so wuchtig über den Kopf geschlagen haben, daß der Verletzte nach einigen Tagen starb. Die ' Zeugenaussagen waren jedoch im allgemeinen nicht so klar, daß die Schuld des Schübel zur Evidenz daraus hervorging. Der Staatsanmalt beantragte die Bejahung der Schuldfragen auf Körperverletzung mit tödtlichem Ausgange, während der Vertheidiger Freisprechung beantragte. Die Geschworenen zoaen sscb ur. Ve. - rathung zurück und beriethen eine volle stunde. Inzwischen erfuhr der Vertheidiger ganz zufällig, daß die Hauptbelastungszeugin wegen Verleitung zum Meineid vorbestraft seiAls die Geschworenen wieder den Saal he traten, mußte deshalb nochmals in die Verhandlung eingetreten werden, wo die Richtigkeit des gegen die Zeugin nunmehr erhobenen Em'wandes festgestellt wurde. Die Geschworenen zogen sich also nochmals zur Berathung zurück, worauf sämmtliche Schuldfragen verneint wurden, so daß die Freisp cbunq erfolgte. "lNknbe deutenden Fund machte der Schulze Peter Camin in Kl. - Pankow (Mecklenburg); derselbe grub aus einem auf seinem Acker bele aenen Kiesberge Steine für einen Neubau. Als er ca. 10 Fuß tief war und wiederholt auf Münzen und Topfe gestoßen toar, welche er aber für werthlos hielt und fortwarf, kam er auf ein Schwert, welches durchbrochen war, sodann förderte er eine Krone und fünf Becken zu Tage. Alle diese Gegenstände waren aber so stark mit einer j Kruste umgeben, daß sie bei ihrer Schwere für Blei gehalten wurden. Nun machte Camin hiervon verschiedenen Nachbarn Mittheilung, die auch an die Untersuchung des Metalles gingen, welches denn auch ihrer Meinung nach Gold sein mußte. ES wurde sofort Anzeige aus dem Rentamte in Stepmtz gemacht. Die weiteren Nach grabungen werden von der Regierung geleitet. Nach dem officiellen Jahrbuch des Päpstlichen Stuhles bestand das Cardinals-Collegium am Jahresschluß aus W Cardinälen, die beiden .in petto- reservirten inbegriffen. (Inzwischen sind zwei Cardinäle. Tromoetta und Jacobini, gestorben, so daß das Collegium nur aus 60 Car dinälen besteht, darunter 32 Italiener und 26 Ausländer.) Bi? Zahl der Patriarchen beträgt 14, darunter sind 8 lateinische und 6 orientalische. Die Zahl sämmtlicher Erzbischöfe beläuft sich auf 174 lateinische und 19 orienta. lische. die Zahl der. Bischofssitze beträgt 776. worunter 55 de? orientali. cyen Nttus, Die Gesammtzahl der lrrarcyen, rzvtschose und Mschose kträat sonacb 1070. Wäbrend des Pcntificates Üeo XIII. hat die katholösche Hierarchie sich um L Patriarchen, sitze. 31 erzbischöfliche und 101 bischöf. liche Stüble, 3 apostolische Präfecturen vermehrt. . . 2e rumänische: Bauer Negro lebte glücklich und zufrieden mit seinem jungen Weibchen in NataS. bis ihm dieses eines schönen Morgens mit dem Nachbar davonlief. Negro ließ sich deshalb von der Ungetreuen scheiden und heirathete zum zweiten Male. Aber auch die zweite Frau blieb ihm nicht treu und eineS TaaeS verschwand auch sie. Negro verlieh hierauf daS Dorf und zog in'S Ge. birge, wo er eine Art von Höhle be wohnte, E? kam von Zeit zu Zeit tn'S Dorf hinab, doch in den letzten Wochen ließ er sich nicht mehr blicken. Schließlich fand man dies auffällig und die Dorfbewohner gingen auf die Suche nc.ch dem sonderbaren Anacho reten. Man fand die Höhle, die er bewohnte, vermauert und nach Abräumung der Mauerwerks die Leiche Negrs'ö. Er hatte sich selbst einge. mauert und war des Hungertodes ge . . , , .

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