Indiana Tribüne, Volume 23, Number 170, Indianapolis, Marion County, 9 March 1900 — Page 1
o A 00 rvo 1 Cr s rr kvri vy y Vv w ovv Office : 5!o. 18 ööb BUalbaxza Otrasze. Telephon 1171 t ; Jahrgang S3. Indianapolis, Ind., Zreitag, den 9. März 1900. 93.1 70
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&t(v1 Masdalena Herrmann, Litt, wlUlU von Franz Jacob Herrmann und Mut Ist von Feorze fccinninn, am ?!ittwsch, be 7. MSrz, Abd 11 Uhr. im HUtz o .Ä Jahre. Tie rendigung findet am Tonntag ?!amittag um i Uhr von dem Traueihaust ihre! Sohne, Veo. Herr mann. . 6,3 ord em Jerse, etrafcc. und um 2.30 Uhr von der t. Marie Kirche aus, statt, wozu Zreund ingeladen sind, ritten, kein, Blumen. Tie trauernd? Hinterbliebenen. i &e$. BBeiriiiamiB FsiHsnbsftattsV, Offc:: 26 Süd Delawareftr. eta2e , 220, 222, 224, 228, 228 Ost Pearlstr. Televhon 011. Offen Tag und Nacht. Joshua S. Jlorea. eorzk Stidenstier. Adslxh eeidensticker. Florea & Seidensticker, Advokaten und Notare, 27 Sud Delaware Str. Telephon 1772. ZZJ" Gelder auf Hypothekarische Sicherheit zu verleihen. Circ emmpbil! Bar und Billiard -Room. Gute deutsche Küche. LinIslns ZNuhlzsitsn wsrdsn ssrvirt. . . . Die größte Auswahl von :-: Scheeren :-: zum Beschneiden von Bäumen, Weinreben. Sträuchern und Hecken ze. ?e. von 25c bis $1.00. Majestic Stahl-'Sparheerde" von $27.01 aufVältZ. Agate.Nickel und yueiferne Kochgeschirre zu den billigsten Preis n kei der Vonnegut Hardware Co. 120124 Ost Washingtonstr. Neue Photograph. Gallerte, 150 üo Illinois Sirafec: Ter Unierichnets ladet die Deutschen der S?adt und Umgegend zu einem Besuch seiner Gallerie ein. Gute Bilder garantirt. Preise niedrig CDSÜil J3PJLjpt&T?9 Deutscher Photograph. Aergert Dich Dein Auge s, reiße e? nicht ul , und werfe e tcht da Dt, lindern wende Dich an TZ LEO.IAND0 - wo man Ti? für T'n Suoe da Sthia la ferttat. Künstlich uz,n werden schmerzlo einjrse?t. G 1 1 1 l t n erde ach de testen VtetSobt bet ugen an cjcpafct. Union Trust Co., Ossice:(e!äude der Gesellschaft) Zlo. 118 und 122 Oft Market Str. Jod V. Sollidah. rästdent. Hry ttl, . tcPiZftdnt nd Sqatziifter. H.Vi. oly. e.::,2r. 5ounty und Municipal Sich erheiten negocirt. Gcschafts.Jlgent'in allen Cadä eitäten, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, uberemgekommene Zeit. Kapital an dem bestimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Q:t in erster Klasse Gesellschasten. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten aller Srt überuommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge
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Editorielles.
i l ! 3n mancher. Dingen ist man in Amerika ganz erstaunlich langsam. SS ist schon so lange her, daß wir" Hawaii annektirt haben, aber noch immer bestehen dort die alten Gtsehe und Ein richtungen und auch die alte Negierung. Dem Senate liegt zwar eine Bill vor, durchweiche eine neue Regierung für Hawaii geschaffen und durch welche auch die dortigen Rechtsverhältnisse geregelt werden sollen, aber wer weiß, wie lange eö noch dauert, biö die Sache erledigt ist. Schuld an dieser Verzögerung sind dieselben Interessen, welche den Csngreß veranlaßten, die Zollvorlage für Porto Rico zu pasfiren. Dieselben Interessen, nicht in Bezug auf die Personen, sondern in Bezug auf die Art. Diese Interessen sind kapitalistischer Natur, und ihnen kommt eS vor allem darauf an, die unter dem Namen Kontraktarbeit auf Hawaii bestehende Sklaverei zu erhalten. Seit der Annezion der Inseln ist die Zahl der Kulis daselbst bedeutend gewachsen. Man hat sie zu Tausenden seitdem eingeführt, weil man die Möglichkeit voraussah, daß eineö. Tages der weiteren Einsuhr ein Riegel vorgeschoben werden könnte. Einmal eingeführt, sind die Leute unter dem bestehenden System für die Dauer deS KonkrakteS die Leibeigenen der Arbeitgeber. Die Verhältnisse. die sie dort vorsiaden, mögen gänzlich anders sein, als sie ihnen bei der AnWerbung vorgestellt wurden : sie mögen die Löhne ungenügend, die Arbeitslast unerträglich siaden es nüht ihnen nichts. Sie müssen arbeiten, bis sie zusammenbrechen, wenn sie nicht durch Geldbußen und Gesängnißstrasen die Dauer des traurigen Verhältnisses noch verlängern wollen. Der Arbeitgeber kann sie vor das Strafgericht bringen, nicht bloß vvgen direktes Conlraktbruchö oder Arbeit?Verweigerung : auch wegen Faulheit" oder Ungehorsams". Wird ihnen bei olcher Anklage eine Geldbuße auferegt, wie dies beim ersten oder zweiten Vergehen zu geschehen pflegt, so bezahlt der Arbeitgeber die Strafe und erhält dadurch das Recht, den Verurheilten entsprechend langer in seinen Diensten zu halten. Wird im WiederholungSsalle aus Gefängniß erkannt, o muß der Häftling, wie im anderen Falle daS Geld, die verlorene Zeit nachträglich abarbeiten Die Leibeigenfchaft dauert, bis der Arbeiter die kontraktl'ch vereinbarte Anzahl Jahre völlig abgedient hat. Und dieses Gesetz wurde nicht etwa bloß aus KuliS oder sonstige farbiges Gesindel". sondern auch auf Weiße angewandt, erst ganz kürzlich auf eine Anzahl von Galiziern. Eö ist ein schreiender Mißbrauch der Gewalt, der längst schon hätte abgeschasst werden sollen. Keine Art des Vertragsbruches wird irgendwo unter eivilisirten Mensöen als kriminelle Handlung betrachtet, der Bruch eines Arbeitsvertrags allein macht eine AuSnähme. Daß indeß eine solche Einrichtung den Arbeiter, wenn auch nicht dem Namen nach, so doch thatsächlich zum Sklaven macht, das braucht nicht erst weiter erörtert zu werden. Daß dies nicht schon längst geändert wurde, gereicht uns wahrlich nicht zur Ehre. Die Kulieinfuhr hätte sofort nach der Annerion verhindert werden müssen, und das Arbeitsverhältniß hätte längst geregelt werde sollen. Die dem Senate vorliegende Bill enthält die Bestimmung, daß keine ge richtliche Klage aus thatsächliche Vollftrtckung von persönlichen Arbeits oder Dienstvertrögen zulässig, sein, auch kein Erlminalversahren wegen Bruchs solcher Verträge statthast sein soll. Bles iqneßl, wenn angenommen und durchgeführt zwar nicht die Kulieinfuhr, aber doch die zwangsweise Kontraktarbeit aus. Indessen genügt dieser Paragraph noch keineswegs. Ist auch keine Ein sperruvg mehr zulässig, so wird sich doch in der Regel der Arbeiter auf der Inselgruppe als Gefangener befinden, weil er wegen Mangel an Mitteln nicht in der Lage ist, sie zu verlassen ES werden also nach wie vor die ame rikanischen Arbeiter gut thun, von den
Inseln wegzubleiben.
ArGNlhlilhlen.
Wetterbericht. Trübes Wetter heute Nacht; die, kälteres schönes Wetter am Samstag Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 60 Grad, niedrigste 36 Grad. Die Schiffs - SubsidienBill. Washington, 8. März. Das Comite des Hauses beschloß heute mit einer Majorität vn 10 gegen 5 Stimmen, die SchiffSsubsidienBill empfeh lend einzuberichten.WieHerrGrosvenor erklärt, hat das HauSeomite den Amen dements in der Senatbill und etlichen anderen Amendements seine Zuftimmung ertheilt. Bei der Schluß-Ab-ftimmung stimmten alle republikanischen Mitglieder für die amendirte Bill, und alle. Demokraten dagegen. Nur Herr Chandler enthielt sich der Abstimmung. Auch die Amendements deS Herrn Stevens, welche darauf abzielen, die Subvention von Trusts zu verhindern. wurden angenommen. So wird die Moral gerettet. L o u i g d i l l e, 8. März. Seitdem in New Lork die Schauspielerin Olga Nethersole unter Anklage gestellt worden ist, weil sie unter dem Titel Sappho" ein unmoralische Stück zur Aufführung gebracht haben soll, herrscht bei den hiesigen Buchhändlern sta:ke Nachfrage nach der Novelle gleichen NamenS, deren Dramatisation daS Schauspiel bildet. Die vorhandenen Vorräthe waren bald erschöpft, ein unternehmender Händler verschaffte sich jedoch einige Tausend Copien einer billiger Ausgabe, und ließ dieselben, um ihren Vertrieb zu einem flotteren zu machen, durch die Zeitungsjungen aus den Straßen feilbieten. Die Angelegenheit wurde von Personen, welche Interesse an der Sache nehmen, zur Kenntniß des Polizeichess Haager gebracht, der dem Straßenverkauf soortigen Einhalt that. Dem Verkauf in den Buchhandlungen kann er keinen Einhalt thun, weil das Gesetz ihm zu einem solchen Vorgehen keine Handhabe bietet. Vom Kriegsschauplatz in Südafrika. London, v. März. Die letzten Nachrichten vom südafrikanischen Kriegsschauplatze enthalten nicht viel Neues. Es scheint, daß die Buren nirgends Widerstand leisteten, mit Ausnahme von zwei Gelegenheiten, wo sie die verfolgende Kavallerie des Generals French durch heftiges Gewehrseuer zurücktrieben. Verluste wurden den Buren nicht beigebracht, es wird nicht einmal gemeldet, daß Gefangene gemacht wurden. Die Nachrichten aus Mafeking find sehr entmuthigend. Colonel BadenPowell scheint der Hilfe dringend zu bedürfen, denn sonst würde die Meldung der trostlosen Zustände wohl nicht gestattet werden. Trotz der fortwährend gemeldeten kleinen Oiege der Engländer scheinen ihre Verluste doch immer groß zu sein. So meldete Roberts gestern von Poplar Grove, daß zwei Brigaden Kavallerie mit geldartillerie zehn Meilen nach Osten zogen, um dort eine BurenPosition anzugreifen. Die Suren waren über das plötzliche Erscheinen der Engländer so überrascht, daß sie eiligst flöhe und selbst ihre bereits fertig gkochten Mahlzeiten in Stich ließen. Trotz dieser großen Eile scheinen die Buren doch noch Zeit gefunden zu haben, ungefähr fünfzig Engländer unschädlich zu machen, denn der Bericht fügt hinzu, daß 2 Mann getödtet, 46 verwundet und 1 gefangen genommen wurde. Die Engländer haben jetzt auch Norval'ö Pont, am Südufer des Oranjefiusses, besetzt. Die Buren zogen sich bereits vor einigen Tagen zurück und halten jetzt daS nördliche Ufer des Flusses besetzt. Die Brücke über den Oranjeflaß wurde von ihnen gesprengt. S o n d o n, 8. März. Es ist hier die Nachricht eingetroffen, daß i Offiziere und 72 Mann von Kitchener'S Reiterei, welche einen Brunnen bewachten, von den Buren überrascht und gefangen genommen wurden. Berlin, S.März. Die hiesigen Abendblätter rnelden, daß Oereral
Eronje von dem Kommandanten Jereira verrathen wurde, gereira war von Secil Rhodes bestochen worden und wurde deshalb von seinen eigenen Soldaten,, welche davon erfuhren, er-
.schössen. Schon vor einigen Wochen lief die Nachricht von Kommandant Fereira'S Tod hier ein, doch wurden die näheren Umstände damals nicht mitgetheilt. P r e t o r i a, 8. März. Während einer Generalfitzung des Kriegsrathes vuroe heute oms volya zum eneralleutnant von Natal ernannt. Lukas Meyer, Schalburger, Joubert, j?., Erasmuö und Fourie erhielten den Titel Generalmajor. . Staatssekretär Neitz erklärt, daß die Buren durch die bisherigen Rückschläge durchaus nicht entmuthigt, sondern vielmehr entschlossen sind, den Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit fortzusetzen. Pretoria, 8. März. Eö wird offiziell gemeldet, daß am vergangenen Sonntag bei Dordrecht ein schwere? Gefecht stattfand? Die Engländer wurden mit großem Verlust zurückgeschlagen und erbeuteten die Buren drei Kanonen. Berlin, 3. März. Dr. Leyds, der diplomatische Agent für Transvaal, hat von Brüssel aus einen Protest erlassen, in welchem er da? Publikum vor Zeitungsnachrichten, welche angeblich von ihm kommen sollen, warnt. Eine antibritische Demonstration fand gestern in Dresden statt und wurde bei dieser Gelegenheit die dortige englische Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen. London, 9. März. Das Kriegsamt hat folgende Depesche von Lord Roberts erhalten: Poplar Grove, Freitag Morgen. Bie Pkaftventen neuger und Steyn waren bei dem Gefechte am 7. März anwesend und thaten alleS, waö in ihrer Macht stand, um ihre Truppen zusammenzuhalte. Die Niederlage war jedoch vollständig. Die Leute erklärten, sie könnten nicht gegen die britische Artillerie und deren starke Kavallerie Stand halten. London, 8. März. Ueber den vollen Umfang und die Bedeutung des gestrigen Sieges des Lord Roberts ist man sich hier noch nicht klar, aber die Erperten nehmen an, daß die Burghers westlich von der Hauptstadt des Freistaates keinen Widerstand mehr leisten werde, und diele leiten daraus ab. daß die Buren in zwei Hälften getheilt find, und sich in verschiedener Richtung zurückgezogen haben, daß eine starke Demoralisation unter ihnen Platz gegriffen hat, und daß man die Truppen von Transvaal erst nördlich vom Vaal in starken Verschanzungen wieder sinde wird, und daß der größte Theil der Freistaatler den Kampsaufgeben und um Frieden bitten wird. Auch von anderen Punkten lauten die Nachrichten für die Briten günstig, und nur in Mafeking ist die Stimmung äugenscheinlich eine verzweifelte. . Siegesfeier in London. L o n d on, 8. März. Königin Bictoria und die Bewohner der größten Stadt-ihres weiten Reiches feierten heute die Siege, welche dem Feldzug in Südafrika eine andere Wendung gab. Ueberall herrschte ein unbändiger Jubel und obgleich es an Triumphbögen, glänzenden Aufzügen und Schaugeprävgen fehlte, wie sie bei Gelegenheit des diamantenen Jubiläums der Königin im Jahre 1897 zur Verwendung kamen, so war der Menschenandrang heute doch wesentlich größer, als damals. Alle waren herbeigeeilt, ihre Königin zu sehen, welche früh Morgens von Schloß Windsor abgefahren war um sich auf einige Tage n.ch dem Buck ingham Palast zu begeben. Dicht ge drängt standen die Menschen in den Straßen, begierig, einen Blick von der Königin zu erHaschen. Nur mit Mühe bahnte sich daS königliche Gefährt einen Weg durch die Menschenmenge und eS dauerte längere Zeit,, bis eS seinen Bestimmungsort erreichte. 3n de Hinterhalt gelockt. M a n i l a, 8. März. Lieut. Edgar g. Koehler vom S. Znfanterie-Regi ment ist in einem Dorfe', 6 Meilen nördlich von Tarlac, von Insurgenten überfallen und durch Schüsse aus dem Hinterhalt getödtet worden. Ein ümigo", der vorgab, der beste Freund
.der Amerikaner zu sein, hatte daSVer
trauen deS Lieut. Koehler gewonnen, der unvorsichtig genug war, sich durch den Filippino von seiner Mannschaft hinweglocken zu lassen. Unter dem orwanbe, man werde ihm ein Verk steck, gefüllt mit Gewehren der Insur genten, zeigen, folgte der arglose Ossi zier dem gilippino und wurde hinter rückS . niedergeschossen. Koehler'S Mannschaft nahm auf der Stelle blutige Rache. Die ganze Ortschaft ward den Flammen übergeben und 21 FtltppinoS wurden niedergeschossen. Der Dampfer Sheridan" hat mit 120 invaliden Soldaten die Heimfahrt angetreten, unter ihnen befinden sich 20 Patienten, die unter den Strapazen und der Tropenhitze den Verstand verloren haben. Fünftausend abgeschlachtet. Paris, 8. März. Von einer ganz schauderhaften Unthat der Franzosen auf Madagaskar wird der Revue des RevueS berichtet. Neben der früher auf der Insel herrschenden Rasse der HovaS giebt eS auf MadagaScar den Stamm der Sakalaves, der den Franzosen schon deshalb freundlich gefinnt war, weil sie ihn von der Botmäßigkeit der Hovas befreiten. Aber gerade Sakalaveö find der Unthat der Franzosen zum Opfer gefallen. Diese ereignete sich in Ambike. Eine Gesellschaft Franzosen, darunter der Besehlshaber und mehrere Matrosen von dem Kanonenboot Surprise fand sich dort ein und wurde von dem Saka-lade-König Tonere höchst freundschaftlich ausgenommen und bewirthet. Kurz darnach wurde die Ankunft eine MajorS vom französischen Seneralstab und serneS Corps angemeldet und Vorbereitungen zu seinem festlichen Empfang wurden getroffen. Die Franzosen kamen jedoch in feindlicher Absicht. Während der Nacht rückten sie gegen die Stadt an und stellten Kanonen auf. Bei Tagesanbruch drangen sie i Ambike ein. Die Einwohner lagen noch im Schlaf. Aber die senegalischen Soldaten des Majors drangen in die Häuser ein und veranstalteten eine fürchterliche Schlächterei. Die Einwohner, welche darauf nicht vorbereitet waren und. keine Waffen besagen, wurden in der schrecklichsten Weise massakrirt. Zu Tausenden wurde sie mit Bajonetten niedergestachen oder mit Gewehrkolben erschlagen. Einige suchten zu fliehen, unter ihnen Verwundete, wurden aber von den wüthenden Singalesen (Bewohner der Gegend am Fluß Senegal im nordwestlichen Afrika, wo Frankreich Colonial - Soldaten rekrutirt) ereilt und niedergestoßen. König Tonere und sein ganzes Volk wurden abgeschlachtet. Die Soldaten hatten Befehl, nur die Männer zu tödten, aber die bluttrunkenen Afrikaner machten keinen Unterschied und schlachteten Weiber und Kinder ab. Als die Sonne aufging, beschien sie eine furchtbare lutstätte. Am Nachmittag erhob sich ein leichter Nebel. Er kam auS dem Blut der 5000 Erschlagenen. Als Appell geblasen wurde, fehlte nicht ein einziger französischer Soldat, ein Beweis dafür, daß die Eingeborenen gar keinen Widerstand geleistet hatten. Nur ein Paar Verwundete waren übrig geblieben. Ein Franzose wollte ihnen Hilfe leisten, aber das wurde nicht zugelassen und sie starben in der nächsten Nacht. Der Offizier, welcher die Schlächterei leitete, wurde dafür im Rang befördert. Er ist der Generalftabschef deS französischen OberbefehlshaberS Sallieni auf der Insel. . CQ7iönaQxQUx, Angekommen in : New I o r k : Rhei von Sremen. L i v'e r"p o o l : Teutonie" von New Sott. Rotterdam: Spaarnbam" von New Sott. Gibraltar : Aller" von New Sork. m ,, m Allerlei. Ermordet und beraubt wurde der Kaufmann und Wirth G. W. Blick in Emporia. Va. Man fand ihn am Morgen mit zerschmettertem Schädel, aus dem das Gehirn hervorquoll, und mehreren Wunden im Geficht; er starb am Abend desselben Ta es. Man vermuthet, daß Räuber sich :n seinem Laden verbargen und ihn anariklell. als er rnr Rube cthtn wollte.
Chronische DhSpepsia
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HH. ach nahe) drelbiajShrigem Leiden an Ty VL pkvk" fawitt MrS. H. tt. Dugdale. die Lrau "n?4 Prominenten Grfcbäjtsmanne, von Warsaw. N. U: .Seit 23 Jahren litt ich fortwährend an TySpepsia und schwachem Ma, aen. Tie leichteste Nahrung erzeugte Beschwer den. verursachte heftige Cchmer,en und Formi. rung von EaZ. Cinerl wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Effen. Ich wurde von dielen Aerzten beh.in dklt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dau. ernde Abhilfe. Bor zwei Jahren begann ich Tr MileS' Nerven, und Leber,Pillen und Rervtne ,u nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Beffcrung ein und ich war bald im Stande ,u effen. waZ mir beliebte, ohne üble Folgen. J.ch halte dieselben stet vorräthig und eine einzige Dosi; vertreibt irgendwelche alte Symptome. -Mintt muxti werden durch alle Apotheker verlauft unter einer positiv? Garantie; die erste Flasche nlltzt der da ?eld Wird zurllcker stattet. Buch über die Krankheiten deZ herzenZ und der Nerven frei. Adresse: uvra k r..:.-5' 4 FKcrviriöl p Rsstorca Hea!th 1 Wii.n,Vs D r. M i l e M e d t e a l. ... CUHart. Ind. Ausschli-etzich-für Taub stumme wurde neulich in Dunellen, N. I., ein Ball gegeben. Trotzdem keiner der Tyelmehmer einen Laut hören konnte, ließ ein Orchester seine munteren Weisen erklingen und allgemeine Fidelität herrschte. Bei den Tänzen fungirte der taubstumme Daniel Ward auö Newark N. , als Leiter, indem er :n der Aichensprache die einzelnen Touren ankündigte. Vor einem halben Jahrhundert brannte der ' 15 Jahre alte John Guseman aus Cheat Neck, Fayette County, Pa., durch und gelangte nach manchen Jrrfahren nach TexaS, wo er sich niederließ und ein Vermögen erwarb. Jüngst kehrte er in seine Heimath zurück und nun erinnerte sich eines SteinkrugeS voll Whisky, den er einige Tage vor seiner Flucht gekauft und unter einem Steinhaufen versteckt hatte. Er fand den Krug noch vor. Der Schnapö war halb verdunstet und der Rest dickslusstg wie Syruv geworden. EinenschrecklichenTodhat der 14 Jahre alte Brim Davis, Sohn des Farmers Charles Davis in Union County, Ky., gefunden. Wahrend der Knabe sich auf einem Pferde tummelte, scheute das Thier und der Knabe wurde abgeworfen, woo er aber mit dem Fuße in dem Steigbügel hängen blieb. Das erschreckte Thier jagte, seiner Last ledig, davon und schleifte den Unglücklichen eine Strecke weit über den rauhen Grund. Bewußtlos und furchtbar zugerichtet, wurde der Knabe nach der elterlichen Wohnung gebracht, wo er nach kurzer Zeit starb. FurchtundSchrecken herrscht unter vielen Bewohnern der Umgegend von Butler, Ind., infolge eines unheimlich rollenden Geräusches, daS aus der Erde zu kommen scheint. Dieses Geräusch wird zuweilen sehr laut und halt nicht selten zwei bis drei Stunden an. In vielen Häusern fingen die Teller an zu klappern, Geschirr fiel von denStandern und Lampen wurden zertrümmert und viel anderer kleiner Schaden wurde angerichtet. DaS Getöse im Schoße der Erde hört man, sowohl beiTage als in der Nacht,. Abends . i-ri in t.tiC... - Dle Grippe in zwei Tagen zu - 5 kuriren. Nimm Larative. Storno Quinine Tablets. Alle Apotheker geben daS Geld zurück, wenn sie nicht helfen. S. W. Grove'S Unterschrift ist aus jeder Schachtel. 25c. Der w 7orklll 11: (CtaJIirt 1853.) -W,.. Buttenck Muster I Neue fertige Anzüge nach den neuesten Schnitten mit Taffet Futter und box-plaited Röcke, in sehr beliebten Farben. 89.75, hil W S ESffil
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