Indiana Tribüne, Volume 23, Number 169, Indianapolis, Marion County, 8 March 1900 — Page 1
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Lditorielles. Soldatenregiment ist Soldaten regiment. Daß sich republikanisches Soldatenregiment nicht von mor.archischem unterscheidet, daS haben die Vorgänge in Zdaho, die jetzt vom Tongreß untersucht werden, die gewaltsame Unterdrückung eineS Streiks in Havana bewiesen und jeht beweist eS auch wieder das Verfahren deS Generals DaviS auf Porto Ries. Am2. Mai 1893 ordnete er vermittelst eineSTrlasseS dieEinführunz deS achtstündigen Arbeitstages n. ES wurde auch gleichzeitig verordnet, daß gewöhnliche Arbeiter keine Steuern zu bezahlen haben und das macht sie unwählbar zu öffentlichen Aemtern. Der achtstündige Arbeitstag wird also erkauft durch politische Sntrechtung. - - Am 13. Mai 1899 amendirte Gene ral DaviS den vorerwähnten Befehl durch die Erklärung, der achtstündige Arbeitstag gelte nicht für Arbeiter, die von Privat Unternehmern beschäftigt werden, sondern nur für Diejenigen, welche an öffentlichen Arbeiten angestellt sind und, wenn Letztere eS dringend erheischen, muß auch an öffentlichen Arbeiten mehr alS acht Stunden gearbeitet werden. Thatsächlich war damit der offizielle Achtstundentag wieder abgeschafft. Am 19. August 1899 setzte General DaviS durch Cirkular No. 28" den Stundenlohn für Taglöhner an öffentichen Arbeiten auf 5 CentavoS in Pro-vinzial-leingeld, oder daS Aequ'.valent in amerikanischem Gelde, also 25 Cents per Tag, fest, bestimmend, daß die Werkzeuge dem Arbeiter geliefert werden müssen. Da nun zu diesem Lohn sich nicht genug Arbeiter melden wollten, erließ General DaviS am 28. August 1899 folgende Bekanntmachung : Wir lenken die Aufmerksamkeit aller phtzfisch gesunden und arbeitSfähigen Männer darauf hin, daß in Porto Rico daS Faullenzen uicht gestattet ist. Die Männer, welche von ihrer Hände Arbeit leben, müssen arbeiteo, fei eS nun für Tagelohn, oder für ihnen geliefertes Essen. Diejenigen, welche sich weigern, zu arbeiten, werden auf die Lifte Derjenigen gejetzt, welchen kein Essen geliefert werden darf, ebensowenig ihren Familien." Dadurch- wurde eS strafbar gemacht, einem Hungernden ein Stück Brot zu verabreichen, oder ihnen auf Kredit Lebensmittel zu verkaufen. DaviS wollte die Porto Ricaner durch Hunger zwingen, an öffentlichen Arbeiten für 25 Cents per Tag sich abzurackern. Aber alle diese barbarischen Maßnah men genügten nicht, genug ArbeitS willige zu 25 CentS per Tag zu erlangen, und daher bestimmte General DaviS, daß die Arbeitsunwilligen als unordentliche Personen" angesehen und auf beliebige. Zeit eingesperrt werden sollten. Die Sesängnisse find nunmehr mit solchen Leuten derart ge füllt, daß darin kein Platz mehr ist. Der General scheint nun angenommen zu haben, daß daS Gefängniß ein zu angenehmer Aufenthalt für Leute ist, denen fönst die Gelegenheit offen stünde, für 25 Cents acht Stunden zu arbeiten. Daher erließ er am 12. Febr. d. 3. die folgende klassische Lersügung : Außer der Oefängnißhaft, bestimmt
. i rv m f ! . I den, welche wegen ungebührlichen BetragenS, oder der Weigerung, zu arbeiten, verhaftet werden. Und diese Einzelhaft soll dauern, biS der Uebelthäter zeigt, daß er sich bessern will." Also Gefängniß eventuell auf LebenSzeit hat der Generalissimus von Porto Rico anzudrohen die Gewogenheit. Allein der Herr ist schnell auf die Probe gestellt worden. Er steht bereits einer Rebellion" der Porto Ricoer Arbeiter gegenüber. Wie dieser Tage gemeldet worden ist, gingen die am Bau von Militärstraßen beschäftigten Arbeiter an den Streik und forderten man denke sich diese Unverschämtkeit 5 Cents Lohn per Stunde, statt der 3 lj8 Cents, welche der Generalgewaltige von Porto Rico als Minimallohn festgesetzt hat. Seitdem hat der Telegraph geschwiegen; man weiß also nicht, was weiter geworden ist. ES ist möglich, daß der General DaviS die Streiker bei Wasser und Brot einsperren ließ, vorausgesetzt daß er genug Gefängnisse dazu hat; daS Schweigen deö Telegraphen deutet aber eher darauf hin, daß der General seine Schlacht gegen die Arbeiter verloren hat. ArchlMichlell. Wetterbcricöt. Schönes Wetter heute Nacht; wärmereS schönes Wetter am Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten U Stunden 36 Grad, niedrigste 22 Grad. Chicago'S Streik. Chicago, 7. März. Die Situation im Maschinisten-Streik läßt sich heute noch nicht völlig übersehen. Soviel ist aber sicher, daß er j'tzt schon größer geworden ist, als die Führer eigentlich wünschen. Tausende von Arbeitern find ausgestanden, aber der Streik ist nicht allgemein. 3a den Werken der Illinois Stahl. Compagnie in Süd Chicago standen 200 Mann aus, aber 150 kehrten wieder an die Arbeit zurück, nachdem sie erfahren hatten, daß die Compagnie 100 Mann als Ersatz in Bereitschaft hatte. Präfident O'Connell von der MaschinistenUnion gab die Erklärung ab, eS fei nicht wünscheoSw?rth, daß ein allgemeiner Streik entstehe, besonders will die Union nicht haben, daß nicht organisirte Leute sich aus Sympathie dem Streik anschließen. ES ist sicher, daß ein beträchtlicher Theil der Fabrikanten der Neunftunden-Forderung heftigen Widerstand leisten wird. Sin Theil hat sie aber auch schon zugestanden. Chicago befindet sich heute in einer ähnlichen Situation wie 1886 Anfangs Mai. Eine ganze Armee seiner Arbeiter ist am Streik. 3n einer Anzahl Maschinen-gabriken soll versucht werden, den Betrieb mit ScabS aufzunehmen. Dann wird eS sicher zu Unruhen kommen. Viele Fabrikanten haben bereits polizeilichen Schutz verlangt. Der Ausstand der Bauhandwerker giebt der Polizei auch Anlaß zü großer Besorgniß. Die Vereinigten Bauunternehmer (Unittd Contrao tort) wollen, wenn daß Wetter günstig ist, über 1000 neue Leute anstellen, die unter dem Schutze einer großen Zahl Spezialpoliziften" arbeiten sollen. Zusammenstöße zwischen den Streikern und den Nicht-Unionarbeitern resp. ihren Schutzleuten werden gewiß eintreten. Durch den Sympathie. Streik der Mitglieder deS Building Material TradeS Couneil ist die Zahl der Ausständigen noch um viele Tausend vermehrt worden. Sekretär DaviS von dem Building TradeS Couneil erklärt, die Sache der Streiker nehme einen günstigen Verlauf, und die Bemühun gen der Contraktoren, neue Leute von auswärts heranzuziehen, feien größtentheils fehlgeschlagen. Abgelehnt Berlin,?. März. Aus Empfehlung eineS SpezialkomiteS lehnte der Reichstag eS heute ab. die Petitionen unter Berathung zu nehmen, welche eS Frauen ermöglichen soll, an Univerfi täten matriknlirt zu werden und später die StaatSprüfunzen zu bestehen.
ourq wenera.-rore ?io. ivs, ?.rie von 1899, erlassen in diesem Hauptquartier, wird Einzelhaft, bei Brot und Wasser, aber in einer hellen Zelle, als Strafe für Gefangene auferlegt wer-
Der Burenkrieg
London, 8. März. Wie Lord Roberts gestern Abend auS Poplar Grove berichtet, hat er wieder '.einen Erfolg über die Buren errungen, deren Positionen und Verschanzungen sich 15 Meilen lang quer über seinen Weg erstreckten. Er schreibt diesen seinen Erfolg der Befolgung der Regeln der riegSwissenschaften zu, doch dürste eher seine Uebermacht dieS zu Stande gebracht haben, denn die Briten waren über 40,000 Mann stark, die Buren zählten kaum 4,000. Lei Annäherung der Briten zogen die Buren sich zurück, ohne nennenöwerthe Verluste. Die Briten verloren 50 Mann. Der Standard warnt die Engländer, über die bis dahin errungenen .Erfolge Roberts nicht übermüthig zu werden. Noch fei ein bedeutendes Heer der Buren im Felde und solange die nicht vernichtet oder gefangen genommen sei, hätten die Englander sich auf Niederlagen gefaßt zu machen. Der Ausstand der holländischen Bevölkerung im nordwestlichen Theil der Kapkolonie breitet sich immer mehr aus und verursacht 'den Engländern beträchtliche Sorgen. Die Militärbehörden haben beschlofsen, General Cronje und die übrigen Burengefangenen nach St. Helena zu bringen und sie dort bis zum Schluß deS Krieges zu behalten. St. Helena ist kürzlich durch ein Kabel mit London und Kapstadt verbunden worden. London, 8. März. AuS Durban wird berichtet, daß eine fliegende Kolonne britischer Truppen sich seit Anfang dieses Monats auf Transvaal Gebiet befinde. Sie drangen von Zululand auS ein und hatten fast taglich Scharmützel mitBurenabtheilungen zu bestehen. Sie .liegen jetzt neun Meilen innerhalb der Grenze auf dem Katafa Hügel verschanzt. A. G. NagS, der Korrespondent der London Daily NewS, welcher Anfangs Februar den Buren in die Hände siel, aber vor einigen Tagen in Bloemfontein entlassen wurde, telegraphirt an seine Zeitung, daß er kürzlich eine interessante Unterhaltung mit Präfident Stehn hatte. Letzterer hätte bemerkt, daß die Bugher entschlossen seien, biS zum Aeußerften zu kämpfen und daß die Kämpfe, welche im Freistaat stattfänden, Kinderspiel seien im Vergleich zu denen, welche den Engländern in Transvaal bevorständen. Präsident Steyn prophezeite, daß der Uebergabe von Pretoria Dinge vorangehen würden, welche Europa in Erstaunen setzen würden. London, 7. März. Ein heute Abend ausgegebener Armeebefehl macht bekannt, daß die Königin befohlen hat, daß in Zukunft am St. Patrickstage alle Mitglieder der irischen Regimenter an ihrer Kopsbekleidung einen Schamreckzweig (als AuSzeichnung) zu tragen haben, zur Erinneruvg an die Tapferkeit der irischen Soldaten in den südafrikanischen Schlachten. Die Blattern im Süden. 3ackson, Miss., 7. März. Ein offizieller Bericht an den Board of Supervisors von HindS County bringt nähere Auskunft über die fchauderhaften sanitären Verhältnisse im südlichen Theil deS CountyS, nahe 3oneSville. Darnach ist die ganze Gegend von den Blattern durchseucht und sie treten in der bösartigsten Form auf. Wahrend der letzten sechs Wochen find fast hundert Personen der Seuche erlegen. An einigen Tagen war die Sterblichkeit so groß, daß et unmöglich wurde die nöthigen Särge herbeizuschaffen und man mußte sich mit roh zusammen gezimmerten Kisten behelfen. Ganze Familien find siit Autbruch der Seuche hinveggerafft worden und von andern nichts übrig geblieben als ein oderzwei Kinder. An ärztlicher Hülfe fehlt eS vollständig und deshalb starben von allen Erkrankten mehr als 75 Prozent. Der Board wird versuchen, die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhin dern, und in einer heute Morgen ab gehaltenen Sitzung erhielten die Aerzte freie Hand, alles Nöthige zur Bekäm pfung der Seuche auf Kosten deS County'S herbeizuschaffen. Friedens - Demonstration mit Hindernissen. Edinburgh, 7. März. Sine Versammlung zu Gunsten der Beendi gung deS Krieges, zu welcher der Za tritt nur gegen Eintrittskarten ge-
stattet sein sollte, wurde hier heute Abend abgehalten. Aber schon lange
vor der Eröffnung hatten die Studenten der Universität Besitz von dem Saal ergriffen, zu welchem sie sich durch gefälschte Einlaßkarten Zutritt verschafft haben solle, und das Publikum wurde so unruhig, daß man weder in den Saal hinein noch hinaus konnte. 3ames Klir Hardie, der B,rfitzende der 3ndependent Labor Party und Redakteur deS Labor Leader, versuchte vergeblich zu sprechen und kündigte schließlich an, daß der Hauptredner, Herr Cronwright' Schreiner, sich außerhalb deö SaaleS befinde. Die Versammlung wurde daraus aufgehoben, und eS folgte ein allgemeiner Ansturm auf die Platform. Die Polizei brauchte ihre Knüttel und eS gab eine allgemeine Hauerei, wobei viele Verhaftungen vorgenommen wurden. Ein unbekannter Herr, welchen man irrtümlicherweise für Herrn Cronwright nahm, wurde gemißhandelt, er wurde ohnmächtig, siel und wurde unter die Füße getreten und schließlich bewußtlos von der Polizei fortgeschleppt. Die Studenten beschlössen ihre kriegerische Kundgebung mit einem Auszüge durch die Hauptftraßen der Stadt. Die Königin geht nach Irland. London, 7. März. ES ist beschlössen, daß die Königin Victoria im nächsten Monat Irland einen Besuch abmatten und in der Vice Regal Lodge in Dublin Wohnung nehmen soll, welche vom Viceköaig, dem Sail Cadogan. ihr zur Verfügung gestellt vordtfl ig, . Dublin,. 7. März. Der Earl 5adogan kündigte heute bei einem Drawing Room den beabsichtigten Besuch der Königin an, welcher telegraphisch gemeldet worden war und große Freude tugt : - . Der Besuch der Königin wird einen privaten Charakter tragen, wie ihre periodischen Besuche im südlichen Frankreich, und wird etwa 14 Tage dauern. Zul'tzt war sie im Jahre 1861 in Irland. "-frVchittS'5!aHriQten. Angekommen in : N e w I o r k : Bremen" und Kaiser Wilhelm der Große" von Bremen; Werra" von Genua. Que'enStown: Teutonia" von ew Sork. Copenhagen: Island" von New Sork nach Stettin. Bremen: Tugust Korff" von Portland. London: Mesaba" von New Sork. allerlei. Einen nli-üfilr -i i t n S.ieii ht:n d'e bt" UZ 'jiuiUiuCsi in Tutt XCrunciJ, N. , 5cn l.'5mcc,'.'n Häuptern geiptt. Während tk Lederen beim jahrlichen L-ankett in einer Nestauration saen. wzrf ein Fuchs" ein: f?lasche Schn?efelwasserstgsf von d:r Straße in den Speiftsaal. Ti: Flasche brach und der ausströmende Gestank trieb die Scphomcre" schleimigst aus dem Saal. Mehrere Studenten und herbci:ilride Kellner wären beinahe erstickt, wenn nicht rechtz:itiz die Fenster geöffnet werden wären. Der Gestank drar-z selbst in die Restauration im unteren Stock u.'.d vertrieb d Gäste. Als der GeslanZ sich verzogen, holten die Sophcmcres" ihre Röcke und Hüte und zogen, auf Nach? sinnend, ab. 'Die Polizei konnte nur mit Mühe cinenZusamniensiost und Prügelei verhüten, die zhx nicht ausbleiben wird. Gin merkwürdige P h ä nornen ist fcen dem bei Sicuj Falls. S. D., ciMsigin Farmer Vanker be obachtet tcorden. Der Mann fuhr über den mit dickem Eise edeätenMis souri, als plötzlich eine heftige Explo sion erfolgte und ein gu&er Streifen Eis, nahezu eine Meile lang und in der Breite des ganzen Flusses, plötzlich ausflog, als ob es durch Dynamit gesprengt worden wäre. Der damit verbundene Krach glich dem Donner und wurde äuf große Entfernungen vernommen. Eine Anzahl Leute, welche gerade unterhalb beschäftigt waren, erklären, daß große Eisbl'öcke volle 40 Fuß hoch in die Lust geschleudert wurden. Man glaubt, daß das Phänomen durch den ungewöhnlich starken Frost verursacht war. der das Wasser plLtzlich zum Gefrieren brachte, ohn: daß sich Luftblasen rm Eise bilden konnten. Der Druck wurde schließlich so stark, daß das Eis demselben nicht Widerstand leisten konnte und die Explosion erfolgte. . .
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Photograph. Gallerie, 150 Süd Illinois Straße. cr Unterzeichnete ladet die Deutschen d.r Stadt und Umgegend zu einem Besuch seiner Gallerte ein. Gute Bilder garantirt. Preise niedrig CDstiirfl TFjjpx&jz? Deutscher Photograph. Aergert Dich Dein Auge so reihe e nicht an, und werfe e nicht von Dir sander wende Dich an mmm ZcV wii 1H.Pemn.Sx. o man Dir für D,in uge da? nöthige SlaI avferttat. Künstlich, Augen ,rden schmerilo einaeletzt. Brillen erde ach den besten Methode der gen an tVBl. Ver y a u p t c a s s t r e r Küng, Prokurist der Vaumwoll und Colonialwaarenfirma Theodor Fierz I Y . m IN Hurrcy, wuroe wegen großer UN terscdlagungen verhaftet imd hat be reits gestanden. 200.000 Francs unterschlagen zu haben; die Untersuchung dürfte aber noch mehr Vetrugsfacten zu Tage fördern. Kllng hatte in Kafsee unv Psesser aus eigene Rechnung speculirt und dabei sein eigenes Vermögen in der Höhe von 50,000 Francs und das veruntreute Geld verloren. Die Unterschlagungen wurden anläßIlch einer Controlle der Effectenkasse entdeckt; sie begannen schon im Jahre 1895. Vor drei Wochen feierte dr Verhaftete im Kreise sämmUicker Angestellten und Beamten und im Beisein des Firmachefs in der Tonhalle in Zürich sein 25jähriges Dienstjubiläum, bei welcher Gelegenheit der Chef den Jubilar ' als seltenes Muster von Pflichttreue und Ehrlichkeit gerühmt hatte. Ein Q i r t e in einem Dorfe bei Patras hatte sich gerühmt, daß er zärtliche Beziehungen , mit der Mutter und der Schwester eines seiner Collegcn unterhalte. Als dieser davon hörte, forderte er die Frauen auf, stch nachdrücklich an dem Verläumder zu rächen. Sie luden den Ahnungslosen zu stch hin und begossen ihm das Gesicht mit einer ätzenden Flüssigkeit. Zum Gespött des ganzen Dorfes geworden, sann der Bestraste aus Vergeltung. Er lauerte seinem College auf, schoß ihn nieder, zerschmetterte ihm den Schädel mit dem Jlintenkolden und fluchtete dann m die Berae. Angesichts des Leichnams ihres Bruders war die Schwester ganz außer sich. Sie eilte zur Schäferei des Mörders, um ihn zu tödten. Als sie ihn aber dort nicht fand, steckte sie die hölzernen Gebäude des Hirten in Vrand und sorgte dafür, daß die ganze große Heerde des begüterten 2nnes jämmerlich verbrannte. s x n in o o c x n c r F q g i n", wie Dickens den typischen Londoner Dieb seinerzeit beschrieb, scheint ein gewisse? Samuel Schwab zu sein, der seit läncerer Zeit auf der Ostseite von New Aork sein Operationsfeld hatte. Schwab hatte einen gut gekleideten Knaben als Mithelfer abgerichtet. Dto ser Knabe mußte andere Jungen in den Eingang eineS Hauses locken und dort nahm ihnen dann Schwab ihre Ueberzieher, Augengläser oder was immer von Werth sie an sich besaßen, ab. Auch kleine Mädchen fielen diesem modernen Fagin zum Opfer. Wollte ein Kind nicht gutwillig sich herauben lassen, so schlug er es. In letzter Zeit sind bei der Polizei der Eldridge Str.-Station über 30 derartige Raubanfälle gemeldet worden. Das letzte Opfer der Spitzbuben war ein 3 Jahre alter Knabe Namens A, Stern, sem er den Ueberzieher geraubt hatte. Der Kleine gab der Polizei von dem Diebe eine gute Beschreibung und Schwab wurde mit dem Ueberzieher des Knaben in seinem Besitze verhas. tet. Hex jjjjew Yr tore lMablirt 1853.) W!..,r Butterick Muster ! Die Tripel.Allianz Urz&nc3n9 Ujc "Hcfllca 'KT2umi.n Korsette. Haben Sie sie gesehen ? 3n zveiten Otock. Alleiniger Verkauf hier. Will W- B C'I
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