Indiana Tribüne, Volume 23, Number 166, Indianapolis, Marion County, 5 March 1900 — Page 2
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Der Erfolg dieser Gründung ist um so auffallender, als die schwarzen Gründer nicht einmal direct aus der Sklaverei und ihrer Disciplin kamen, sondern geräume Zeit als entflohene Sklaven in Wäldern und Sümpfen ihr Dasein fri- , steten und dabei wieder beinahe vollständig in die Wildheit ihrer afrikanischen Vorfahren zurückfielen! Wollköpfe und Rothhäute harmonisiren bekanntlich selten; aber in diesem Falle machten die Vollblutneger gemcinsame Sache mit Kickepoo- und Seminole Indianern, denen der Aufenthalt, welchen Onkel Sam ihnen in Florida angewiesen hatte, nicht gefiel. Die Indianer gewährten erst den slüch tigen Sklaven Gastfreundschaft, und vor 53 Jahren brach eine große .schwarz - rothe" Karawane von 2000 Männern, Frauen und Kindern, begleitet von Hunderten von Pack-Maul-esetn und Pferden, auf die Suche nach Gefilden auf, wo sie nach ihren eigenen Gesetzen und Ueberlieferungen leben und sich vom weißen Manne nicht in enge Grenzlinien schließen zu lassen brauchten. Viele Monate lang bewegte sich diese buntscheckige Schaar westwärts, und auch gar Manche sind todesmüd' am Weg gefallen" oder in Kämpfen mit feindseligen Indianern oder Regie- - rungstruppen umgekommen. Wie es scheint, wurde die Wanderung mehr von den Indianern, als von den Ne- ' gern geleitet, und die Seminolen hielten eine Zeitlang manche der Neger n einem, obgleich sehr milden SklavereiVerhältniß, das aber später von selbst in Ende nahm, zumal die ruhelosen Seminolen nicht in dem neuen Heim blieben, sondern nach den Ler. Staaten zurückkehrten. " Der Wanderzug ging durch die Golfstaaten nach Texas und von da südwärts an der Küstenlinie entlang . bis nach ixrn Rio Grande. Hier wurde lurje Rast gemacht, und dann ging es hinüber nach Mexico. Die langen, Lden Ebenen, die sich nach allen Richtungen ausdehnten, entmuthigten sie, aber weiUz zogen sie südwärts, und nach einigen Tagen erfreute der ferne Anblick -ein großen Bergkette ihr Auge. Mit frisch belebter Hoffnung beschleunigten sie ihre Schritte und erreichten bald die fruchtbaren Thäler am Fuße der " Santa Rosa - Hügel, wo ihre Nachkommen noch heute leben, fein von den ausgetretenen Verkebrspfaden und nur den gelegentlichen Blicken weniger, be sonders abenteuerlustigen Reisenden ausgefttzt. Wohl bahnte das Dampfroß seine Pfade auch in das nördliche Mexico hinein, aber es ließ diese Gebirge nach Osten zu unberührt liegen, und wer hiiilt das friedlich blühende Gemeinwesen Naciamento so heißt dieses mexikanische Liberia besuchen will, muß vom äußersten Ende der BahnVerbindung aus noch eine mühsame Fahrt von gut 50 Meilen mit demOmnibus in das innere Land hinein machen, bis zu der Quellgegend des gro . ßen Sabingsflusses. Uebrigens trennte sich bald nach ihrer - Ankunft in dieser malerischen Gegend die Emigrantenschaar in ihre naturllchen Bestandtheile, aber ohne Streit. Die Neger bildeten eine Colonie ganz für sich allein, während die KickapooIndianer sich in einem, etwa zwei Meilen entfernten Thale niederließen; die Seminolen wanderten, wie schon er- . wähnt, zurück und schlössen sich denJdianern in Texas an. Merkwürdigerweise nennt man in Mexico die Bewohner von Naciamento Semrnofcn", während dieselben doch echte Vollblut - Afrikaner geblieben sind ' und Sprache und Gewohnheiten ihrer Vorfahren bewahrt haben. Nur die jüngere Generation spricht ein eigenthümliches Kauderwälsch, das größtentheils aus spanischen, indianitchen und englischen Wörtern besteht und wahrscheinlich in späteren Zeiten durch die spanische Landessprache verdrangt werden wird. Seit einem halben Jahrhundert wid met sich dieses Gemeinwesen mexikaniscer Afrikaner hauptsächlich landwirthschaftlichen Verri Htungen, und es hat sich so gut wie völlig unabhängig von der äußeren Welt gemacht. Von den Mexikanern haben diese Colonisten d:e Kunst der Land - Berieselung vor . .züglich gelernt, und in dieser Region mit ihren unbestimmbaren Jahreszeiten haben sie niemals über Mißernten zu klagen. In ihren persönlichen Eigenschaften sind sie ein getreues Ebenbild des Plantagen - Negers, wie man ihn im (suden unseres Landes vor den Bür gerkrieg - Tagen kannte, und das Gleiche gilt von ihren Behausungen, welche inMexico einzig dastehen. Ohne Ausnahme sind diese Colonisten sehr arbeitsam, tief religiös und in Allem, fcas über ihre Segenwart und unmit Ulbare Vergangenheit hinausgeht, lidlich unwissend. Ihr jetziger Fühiz xeltliAn Dingen H Andrew
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Mkebt Kraft und macht Flkischnnd Mut. Washington, der als 12iähriger Junge an der großen Wand.'rung tlzellgenommen hatte, und ihr Führer tn gelitUchen Dingen Picayune Iolzn-, dessen Alter r - n" , ' -rj"l-l i!S aus liu ayrlein geiazaVl Ivirv. Weidliche Bonanza'JZger. Unlängst kam die Nachricht, ba& eine ftrau im Distrikt Kalso, in BritischColumbia, zwei Gruppen Minenlager entdeckt habe, welche vortheclhaft verkaust worden seien. Die Entdeckung selbst wurde schon vor mehreren Jahren gemacht; aber die Entdeckerin erwies sich auch als eine gute Geschäftsfrau, und da sie keine Gelegenheit hatte, die Minen selber auszubeuten, so hielt sie an denselben fest, bis sie von englischen und französischen Capitalien einen Kaufpreis von ?125,G00 dafür bekam. Solche Beispiele stehen seit einer Reihe Jahre nicht mehr vereinzelt 03, und thatsächlich ist die Zahl der Evastöchter, welche sich bei uns auch acliv mit Bergbau befassen, in beständigem Zunehmen. Besonders gilt dies vom Staat Colorado, aber auch von mehreren anderen Bergbau-Staaten. B?kanntlich sind einige Bonanza-Jäge-rinnen auch nach der Klondike-Negion hinauf geabenteuert; aber die meisten derselben theilten nur mit männlichen Gefährten den Gewinn dieser, resp. schlössen sich an solche Gewinner an oder ließen sich von ihnen Herz und Hand antragen. Immerhin war schon ihre Klondike-Tour allein bemerkenwerth genug. Viele Colorado'er Bergwerke befinden sich heutzutage im Besitz von Frauen, und der Betrieb mancher derselben wird unmittelbar von ihnen leitet, nachdem sie rasch gelernt hatten, sich dieser Arbeit anzupassen, wie ja überhaupt die weibliche Elasticität und Anpassungsfähigkeit nach allgemeinem Zugeständniß eine sehr, große ist. Vor zwei oder drei Jahren z. B. entdeckte eine Schullehrerin, die ihre FerienMonate im Territorium Arizona zubrachte, lediglich infolge ihrer KenntNlß der Geologie ein vielversprechendes Minen-Lager. Sie versäumte nicht, das Anspruchsstück abzustecken, und nach ihrer Heimkehr wurde sie proessionelle Metallsucherin, was sie seitdem mit Erfolg geblieben ist. Kurzum, es hat sich zur Genüge gezeigt, daß das Geschlecht des Weibes auch für den praktischen Bergbau kein Hinderniß bildet. und es wäre nicht gerade zu verwundern, wenn in wenigen Jahren der officielle Bericht des Arbeits-Commissärs eine nicht unbedeutende Arm" weiblicher Bergwerk - Besitzer, Metallfucher und Mineralogen aufweisen sollte. Nur als abhängige Bergbauer werden Frauen wohl kaum sich zu bethätigen Lust haben, zumal sie. wenn sie überhaupt in Vergwerks-Gegenden gehen und sich nicht auf eigene Hand dort Unternehmünzen widmen sollten, allezeit noch bessere Lebensgelegenheiten haben, als jene erstere! An hervorragenden Beispielen in dieser Hinsicht sehlt es ja auch schon lange nicht mehr. ' Im VundeScapltol bei Nacht. Gelegentliche, sich lange ausdehnende Abendsitzungen des einen oder anderen Hauses unserer Bundesgesetzgebung sind nicht die einzigen Beispiel von nächtlichem Treiben in den Räumen des Capitals. Man kann zu Zeiten auch, wenn beide Häuser nicht in Sitzung sind, dort zu mitternächtiger Stunde Cngreßleute in Thätigkeit sehen, und whonni soit, qui mal j pense!" Nicht müßige Neugierde, nicht Privatgeschäfte und noch viel weniger geheime Zechgelage u. dergl. führen die Herrschaften zu solchen ungewöhnlichen Zeiten hierher; dafür würden ihnen die Räume auch nicht zu Gebote stehen; sondern es handelt sich auch bei diesem nächtlichen Treiben sozusagen um das Wohl des Landes. Diese Herren sind gewöhnlich mit irgend einer wichtigen Comite-Arbeit beschäftigt, wenn sie sich zu nachtschlafender Stunde hier aufhalten. Das kommt daher, weil sie zu keiner anderen Stunde ohne Unterbrechung im Capitol arbeiten können. Freilich gM dies nicht von sämmtlichen Ausschüssen und ihren Mitgliedern. Denn manche der Comites haben zwei bis drei Zimmer zu ihrer Verfügung, und sollte der Vorsitzende eines solchen Ausschusses ungestört arbeiten wollen, so kann er sich jederzeit mit seinem Secretär in das innerste dieser Gemächer würdevoll zurückziehen, auch während der Conareß in Sitzung ist. Andere Ausschüsse zedoch. darunter sogar sehr wichtige (wie der AbgeordnetenhausAusschuß für Mittel und Wege) erfreuen sich keiner solchen Vergünstigung; sie müssen bis jetzt mit einer Stube vorlieb nehmen. Natürlich haben sie ihren Thürwächter, aber dieser kann jederzeit eine Visitenkarte hereinbringen, und eS geht oft nicht an. dieselbe zu mißachten. Da gibt's Störungen in Hülle und Fülle! Ganz anders sind die Verhältnisse in der Nacht. Um diese Zeit haben die Herren den oft ersehnten absoluten Schutz. Niemand außer einem Senaizt, AbsiMifcuelea oderAvaestellten deS
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schreibt: Ich habe
malz Ml wunderbar kräftigend und nahrhaft gefunden. Es ist mir wohl bekannt und ich gebrauche es sehr häufig.
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'4 Gebäude Ivird um diese Mi in bäs Capitol eingelassen; sür die ganze übrige Welt ist dasselbe nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Unter dem Schutz der Nacht wird dann noch gar manchmal in Comite-Räumen studirt, gerechnet u. s. rn. Den meisten dieser Herrschaften kann man freilich nicht nachsagen, daß sie Lust hätten, sich zu überarbeiten. Aber es kommt eben vor, daß sie auf diese Stunden angewiesen sind. Der Flotten - Ausschuß z. B. ist schon öfters in besonders arbeitsreicher Zeit bis lange nach Mitternacht, häufig bis 3 Uhr Morgens, auf solche Weise hier beschäftigt gewesen! Von solcher Ausschuß Arbeit erzählt der NeuigkeitenTheil der Zeitungen meistens nichts, oder er beschränkt sich darauf, das Ergebniß der Untersuchungen und Berathungen mitzutheilen. In kalten Winternächten hat schon in manchem Comite - Zimmer viele Stunden das Heerdfeuer geflackert, und der LichtCandelaber gebrannt, während die Schreibmaschine ihre knatternde Musik machte, und draußen schon lange keine Straßenbahnwagen mehr liefen und auch keine Kutschen mehr in dieser vät gend zu haben waren, so daß also die arbeitsamen Volksboten sich höchsteigenfüßig" in Sturm und Wetter nach ihren betreffenden Wohnräumen bemühen mußten. Allerdings wird nicht gerade jede Minute dieses nächtlichen Wirkens unmittelbar dem Wohl des Vaterlandes gewidmet; dafür ist der Gegenstand schon viel zu trocken. Sondern man erzählt sich auch Anekdoten und reißt Witze, und in vielen blauen Ringen steigt der Rauch der Havanas zur Decke empor. Aber voculirt soll noch nicht worden sein, wenn nicht' etwa gelegentlich direct aus der Pulle gesogen worden ist, um die Lebensgeist5r aufzufrischen. Das Innere des Capitos bietet um Mitternacht einen seltsamen, man kann sagen, zauberischen Anblick! Die Gas - Candelaber früherer Zeit sind von der electrischen Beleuchtung verdrängt worden. Sogar um Mitternacht ist der Senatsflüael des Cavitos hell erleuchtet, während man im Abgeordnetenhausflügel sparsamer ist. In der Amtsstube des Quästors (wie der deutsche Reichstags - Ausdruck sür unseren Sergeant-at-Arms" lautet). wo Tausende von Tollars lm Geld schrank lagern.' brennt zwar helles Licht, aber die Corridore sind nur trüb beleuchtet, und die berühmte Statuen Halle ist ganz dunkel. Die Marmor siguren dcr letzteren sehen dann wie Gespenster aus, besonders Gestalten wie der Vater Marquette in seinen Priestergewändern, oder Ethan Allen mit seinem gezückten Degen und seinem über die Brust gekreuzten linken Arm, oder der Pastor Johann Peter Gabriel Mühlenberg in seinem Soldaten- und Priestergewand zugleich. Außen in der Rotunde ist mehr Licht, aber doch nur sehr mattes Dam merlicht, in welchem sich die vier großen Gemälde von John Trumbull, die Bilder der Unterzeichner der Unabhan gigkeits - Erklärung und andere denk würdige Gemälde ebenfalls phanta stisch ausnehmen; und auch hier erheben sich geisterhafte Marmor- und Bronze - Statuen. Em einziger Polizist bewacht diese Schätze der Rotunde und der Standbilder - Halle. Drüben im hellschimmernden Senatsflügel herrscht außerhalb der Arbeits stuben und hier gewöhnlich auch in nerhalb derselben so tiefe Stille, daß man nur das Echo der eigenen Fußtritte vernimmt. Aber kaum ver goldet wieder das erste Morqensonnen licht die große Kuppel des Capitals, so ist Alles wie umgezaubert, und zwar schon lange, ehe gewöhnliche Sterbliche Zutritt haben. Unheimliche Mahlzeit". In den letzten paar Tagen war wieder von mehreren Gegenden unseres Landes die Kunde gekommen, daß Bergbauer bei dem Versuch, gefrorenes Dynamit aufzuthauen, verunglückt seien. Alle solche llr.sälle entstehen nur durch die Anwendung künstlicher Hitze zu diesem Zweck; das Dynamit liee sich vollkommen gefahrlos aufthauen, wmn man es einfach in die Sonne legte, aber das geht dem Betreffenden viel zu langsam, und daher muß meistens direct oder indirect der Ofen herhalten, mag kommen, was wolle. Ein alter Bergbau - Veteran erzählte jüngst folgendes Erlebniß, das er im Missourier Blei - Distrikt hatte, wo er eine,: Patent Bohrer einzuführen hofste: , Ich hatte mich vor Jahren auf dem Weg nach dem Bergwerk verirrt und war nicht nur tüchtig müde geworden, sondern hatte in dem sonstig - klarem Wetter auch einen wahren Wolfshunger gekriegt. Da traf ich in einer einsamen Schlucht auf einem Bergmann, welcher dort einenSchacht anlegte, und nahm seine Gastfreundschaft in Anspruch. Helfen Sie sich selbst-, antwortete er, da in der Hütte ist heißer Kaffee im Topf und auch Aamswurzeln im Ofen; auch ein Stück Maiskuchen ist noch da Mit tausend Freuden trat ich ein, während mir schon das Wasser im Mund Zusammenlief, und öffnete die
Ofentqüre."Zü meinem groß'en Staunen sah ich den Ofen zur Hälfte mit Dingern gefüllt, welche wie mißrathene Bananen aussahen. He. Kamerad!" rief ich, den Kopf durch das einzige Fenster der elenden
Hütte steckend, was sind denn das für spaßige Dinger im Ofen?- denn ich war damals dem wirklichen Bergoauerleben noch fremd. El nur zugegriffen!" scholl die treuherzige Antwort, die fettigen schwarzen, -das sind die Yamswurzeln, und die langen gelben brauchen Sie ja nicht zu genieren, das ist blos Dy namit. Das verdammte Zeug ist mir letzte Nacht eingefroren, und jetzt muß ich es eben aufthauen. Alle Wetter, welche urplötzliche Veränderung brachte diese naive Offenbarung in meinem Zustand hervor! Ich suhlte keine Spur von Hunger und Müdigkeit mehr, sondern etwas ganz Anderes, und ohne auch nur meinen Kopf aus dem Fenster zuruckzuziehen, sprang ich wie ein Besoffener vollends hinaus, und mit einer Wupticität, welche wahrscheinlich sogar einem Acrobaten Ehre gemacht haben würde, saß ich :m Sattel und sprengte dem Ausgang der Schlucht zu, den .ich ererreichte, ehe ich zum ersten Mal die Zügel anzog! Als ich auf dem Ruckweg vom Bergwerk wieder in die Gegend kam. machte ich einen weiten Umweg um die unheimliche Stätte zu vermeiden, wo ich, wie ich dachte, ieden Augenblick in's Jenseits geblasen werden konnte. Für meinem biederen Gastsreund hatte ich kein Wort des Abschiedes gehabt, und sollte er noch unter den Lebenden weilen, so stehe ich gewiß in seiner Erinnerung wie ein entsprungener Tollhäusler! Später wurde ich gegen den Stoff so gleichgiltig wie Andere in dieser Lebenssphäre auch. - Oelschälze in Californlen. Es ist noch nicht gar lange her,. daß ein Maschinist und ein KramladenCommis in der Nähe von LosAngeles die ersten Petroleum - Entdeckungen machten, und ansangs mit ihren. OelTheorien ausgelacht, sind sie in zwei Jahren zu Millionären geworden. Und Dutzende, ja einige Hundert Anderer brachten es durch Oel - Entdeckungen in dieser Gegend wenigstens zu einem bescheidenen Reichthum. In den meisten Fällen waren die betreffendenLändereien vorher so gut wie öde und galten für werthlos. Und wie man jetzt glaubt, ist Calisornien überhaupt ein bedeutendes Petroleumland, und mögen sich noch weithin bis hinauf in die nördlichsten C?unties hinauf Oelschätze finden. Das bedeutet für Californien mehr. als es in vielen anderen Theilen des Landes bedeuten würde, denn die Kohle kommt hier ja sehr hoch. Natürlich wird auch so wenig Kohle, wie möglich. benutzt, aber der immerhin bedeutende Consum mag einem Petroleum - Consum welchen, und in gar manchen Fal len hat sich diese Wandlung bereits vollzogen. So hat die Santa Fe-Bahn für ihre Locomotiven Oel eingeführt, und die Südliche Pacificbahn wird dem Beispiel bald folgen. Man berechnet. daß unter solchen localen Verhalt nissen der Betrieb einer Locomotive mit Oel für einem einzigen Tag 560 billiger komme, als mit Kohle. (Selbst bei dem jetzigen Kohlenpreis weiter östlich ist das Petroleum noch billiger.) Auch in anderen Beziehungen dürste dasOel in Californien ncch wichtige industrielle Veränderungen hervorbringen. yl n , ü a l i ck. Scbwester: .Die ses Gemüse kann ich nicht essen!" r . W t . V TIVT. Bruoer: '.acn was, anoere ian essen's auch!Aus itutcbt vor !5 r b l i n dung erschossen hat sich das noch nicht 1 fvi. - f 1 rn! n.. ."ty ... . xt auic ane zienmaocyen aiye Ansorae. daö in Berlin. Kreu,berastr. No. 50 bei der Modistin Frau Dreyer tn Stellung war. Das Madchen, das an einem Auaenübel litt, war von An. fang an sehr still und trübsinnig. Auf die Frage, was ihm denn fehle, antwortete es, daß es fürchte, blind zu werden; ein Arzt habe gesagt, daß das etwa mit ihrem 30. Lebensjahre eintreten werde. Außerdem habe sie eine Stiefmutter, die ihr das Elternhaus verschließe. Da das Mädchen mit der W.fc. U C..i! ..v.. .i. aivcii muyi ciuy tuuiuc, iv luuuigi ihm Frau Dreyer. Als ein Packet fahrtwagen kam, um die Sachen abzu holen, fand man das Mädcben in sei nem verschlossenen Zimmer todt auf seinem Bette siken. Es batte sick durck Revolverschüsse in den Hals und die Bruu entleibt. Over-Work Weakens Your Kidneys. Unnealiny Kidneys Make Irnpure Blooa. All the blood in your body passes through your Klaneys onco every inree rninutes. i ne Kianeys re your blood purifiers. thev filter out the waste or irnpurities In the blood. If they areslclc or out of order, they fall to do thelr work. Pains, aches and rheurnatism come from ex cess of urlc acid in the blood. duft tn rcrrtA kldney trouble. Kidney trouble causes auicle or uneadv heart beats, and makes one feel as thourh Al. 1 A A t t . B uic naa ncari irouDie, Decause the heart is over-worklng In pumplnj thick, kidney poisoned blood throueh veina and artriM. It used to be considered that only urlnary irouoics wcrc xo oe iracea to the kidney, but now modern science oroves that nMrlv all constitutlonal diseases have thelr beglnnmg in luancy irouoie. If you are sick you can make no mlstako by first doctorinK your kidneys. The mild na mo cxxraorainary eiiect of pr. Kllmer Swamp-Root, the ereat kidnev remedv , soon realized. It Stands the highest for us wonderf ul eures of the most distressin; cases ana is soid on its rnerits by all druggists In fiftycent and one-dollar sizes. You may have a sample bottie by mal! Boa f swunp-itoot. f ree. also pamphlet teilin g you how to find out if you have kidney or bladder trouble. Mention this paper when wriun; Dr. Kilmer & Co., Elzzzzlca. U. Y. '
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$tx Pater. Von Wilhelm Thal. G3 ist also die Schwindsucht, Doctor?" Jch kann es Ihnen nicht länger
verhehlen. Capitan." Und sie wird sterbkn?" Jn vierzehn Tagen, vielleicht auch erst in zwanzig!" Unbedingt?" Unbedingt!" Nach diesen Worten verabschiedete sich der Arzt denn die Nacht brach herein und entfernte sich dann. . Der Mann, zu dem er diese Worte mit rüähaltsloser Offenheit gesprochen, war em alter Seemann, ein pensionirter Schiffscapitän. Die Frau, von der die Rede aewesen, war die einzige Tochter dieses Seemanns, Namens Rose, eine bleichsüchtige, junge Person, die ihre Jugend sozusagen durchgehustet und gekränkelt halte, und seit einigen Mona. ten mit einem jungen Mann, den t anbetete, Georges von Montclarer mit Namen, verhelrathet war. Um ganz genau zu sem, will ich noch bemerken, daß der Ort, hx dem dieser Dialog stattgefunden hatte, em großer, düsterer Saal des Schlosses war, in dem der Capitän mit seiner Tochter und seinem Schwiegersohn lebte; dieses Schloß, em schwarzes, halb verfallenes Gemäuer, lag auf einer Felsenklippe, die der Ocean an sturmischen Tagen mit Schaum und Gischt übcrsluthete. - Der Capitän, ein ziegelrother Kopf, mit struppigen. weiß?n Haaren an den Schläfen, hatte eben die Thüre aufgestoßendie in das Zimmer seiner Tochter führte, als ein halberstickter Schrei seinem Munde entschlüpfte. Hinter dieser Thüre stand seine Tochter und schien zu lauschen. Etwa zehn Sekunden lang starrien sie sich an. ohne ein Wort zu sprechen; keuchend hob und senkte sich die Vrust des alten Seemannes. Dann ließ sich die Rosa sanft in die Arme ihres Vaters sinken und fagte mit hohler, schon erloschener Stimme: Papa, ich habe Alles gehört!" Ihr Körper zuckte unter heftigem Schluchzen zusammen. Doch nein, nein, ich darf nicht wcinen." suhr sie nach einer langen Pause fort, als sie sah. wie der Capitän, der in seiner Naivetät eines altenMeerWolfes nicht einmal daran gedacht hatte, die Wahrheit zu verheimlichen das Schmerzgeheul, das sich seiner Kehle zu entringen drohte, hinunterwürgt. Ich darf nicht weinen, denn ich habe mich ja nicht zu beklagen!" Dann setzte sie sich wieder neben einem großen Holzfeuer, das bald Licht, bald Schatten im Zimmer verbreitete, auf ihr Bett und sprach sich deutlicher aus, während sie mit ihren dünnen, langen und durchsichtigen- Fingern beim Schein einer Lampe ein Porträt ihres Gatten nach einer alten Photographie zeichnete. Ja, ich ahnte es wohl. Es mußte so sein! Ich hatte in Büchern gelesen. wie Schwindsüchtige sterben. Ich ahnte es wohl! Ja, zuerst war es traurig! Doch man gewöhnt sich daran! Man kann doch nicht immer weinen. Und dann hosft man trotzdem! Mir thut es übrigens nicht leid, daß ich sterbe. Nein, ich versichere Dich . . . wirklich nicht; ich bin ziemlich glücklich gewesen . . ." Sie hielt inne und fuhr dann mit veränderter Stimme fort: Glaubst Du. daß mein Mann etwas vermuthet? Du darfst es ihm ia nicht sagen! Das würde ihm wehe thun. Er liebt mich so sehr! ... Ah la, ich bin sehr glücklich!... Nicht wahr, heut muß er von der Jagd zurückkehren? .... Du wirst Feuer im Saale anzünden lassen, damit er sich trocknen kann, falls er durchnäßt ist! Dann blickte sie in's Leere und sprach welter: Ja, hätte ich einen Mann wie so viele Andere gehabt, der mir nu? trübe Erinnerungen tm Leben zurückgelassen hatte! ... ia. das wäre traurig gewe sen, traurig zum Sterben! Oh, das wäre entsetzlich gewesen! Doch sterben, so wie ich sterbe, daS ist Nichts! Wenn ich dort oben oder dort unten was ich da sage, ist wohl recht dumm. aber ich muß es trotzdem sagen wenn ich dort oben oder dort unten wieder auflebe, dann werde ich sehr glücklich sein. Ich werde nur gluckllche Erinnerungen tn meinem vergan genen Leben haben, und dann werde ich die ganze Zeit, die ganze Zeit über zurückdenken!... Das wird reizend sein!" Dabei brach sie Plötzlich, um ihren Vater, der vor Schmerz ausschluchzte. auszuheitern, ein ein gezwungenes Lachen auö. In diesem Augenblick ließ ein hefti 5 Klingeln Beide erzittern. Das ist Georges nicht ! sagte die tunae Frau: er kungelt mcht so!" Der Capitän erhob sich und sah aus dem Fenster, doch kaum hatte er die Augen nach der Eingangsthür gerichtet, als er heftig zurückwich. , Was ist denn, Papa?" Es antwortete nicht, sondern blieb eine Sekunde unbeweglich, gleichsam versteinert. Dann schloß er heftig die Fensterlaven, und verließ das Zimmer, dessen Thur er verriegelte. Dann öffnete er selbst, nachdem er den Diener fortgeschickt, der die Thür aufmachen wollte. ' ES war ein Untersuchungsrichter, der so hestlg geklingelt hatte. Der Eapitan sah seinen Schwiege? söhn von zwei Gendarmen eskortirt. aus einem Wagen steigen. Mein Herr." sagte der Richter in kuezem Tone zu dem alten Seemann. ich bitte Sie um Verzeihung, doch wir sind genöthigt, eine schmerzliche Pflicht zu erfüllen. Ihr Schwiegersohn hat in dieser Nacht einen Mann getödtet. den er bei seiner Maitresse überraschte. , und ist daraufhin verkästet worden. Wir wollen eine Haussuchung vorneh men und einige Fraae an Ihre Tochter richten, die die Iüttu suterliö über
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A. rencnblt eld Udy, whoM hom U la St. Louis, reiatast Sm tidi a9 I starte! to um KW "MUIES atthe otrcestio of ray ton, who mivlted m to try them. I talte ooeTabnl ter each mal, and caa now look forwar to mal-tirae with a pleasure whica 1 have not experieneed for years. The headaches that constintly harassed me la ike past, and the accumuUtion ( Rates upon rar stomach, have disappesred, and these improTetneots I attribute to Ripans Tabulcs. For n .re tban twehre years I suffered from indifrestion and rerrous dyspepsia. I suffered intensely doring that time, and spent larfe tnms of raoney in th ensployment of St, Ims mist pfonineat physidans, but the relief afforded was only tempoiary. 1 htd beeun tOfrivtop ali tbouihtof ever beinr rx-raanently currd, but i now my aly . regret is that a kaowlcd of Ripans Tabulcs ume to m so las ia bte.
einige sehr wichtige Punkte wird ausklären können." Der Capitän glaubte, ein Abzrund öffnete sich zu seinen Füßen. Er betrog sie! ... der Elende! Als er dann sah. daß der Richter und die Gendarmen sich anschickten. einzutreten, stürzte er ihnen entgegen und lies: Mein Herr! . . . meine Herren! . . . oh, nicht heute! ich bitte Eie! ... sie darf nichts erfahren! ... Capitän, ich bedaure lebhast, doch wir sind leider gezwungen . . Mit diesen Worten überschritt bei Untersuchungsrichter die Schwelle. Doch der Seemann war an ihm vorheigestürzt, wieder fand er tn seinen alten Händen auf einen Augenblick die Kraft der Jugend wieder, stieß den Richter heftig mit einem Arme zurück, verschloß die massive Thür mit dem andern, drehte den Schlüssel zweimal herum und kehrte in Rosa's Zimmer zurück, während ein schrecklicher und gleichzeitig erhabener Gedanke sich seiner bemächtigte. Er näherte sich ihr und betrachtete sein Kind sein unglückliches, verlorenes Kind, mit seltsamen Blicken, wie von Sinnen preßte er die Stirn mit beiden Händen, als fürchtete er, sie möchte ihm zerspringen. Mer war's. Papa?" Sie stellte diese Frage, während sie das Bild ihres Gatten zeichnete. Wer war's, so sprich doch !" Er trat noch näher an sie heran, und die Worte der Kranken tönten ihm immer noch in den Ohren: Ach ja, hätte ich einen Gatten wie so viele Andere gehabt! ... Doch so wie ich zu sterben!" Plöhlich vernahm er ein Geräusch von draußen; er errieth, man suchte das Schloß der Eingangsthür aufzubrechen. Du willst mir also nicht sagen, wer es war? ... Gut ... so betrachte wenigstens meine Zeichnung ... Ist sie nicht ähnlich?" Er fühlte, wie seine Zähne klapperten wieder blickte er seine Tochter aufmerksam an, als wolle er ihr Bild für die Ewigkeit tn sich ausnehmen. Dann ergriff er, der bis dahin zehn Jahre seines Lebens darum gegeben hätte, um die Ezistenz seiner Tochter um zehn Sekunden zu verlängern, daö blaue Daunenbett, warf es auf den Kopf feines Kindes, und drückte fühllos darauf. Es dauerte nicht lange; denn er vernahm kaum die Worte: Pa .. pa! was thust Du?" Dann verging eine halbe Minute, in der der abgemagerte Körper der jungen Frau sich wie eine Eidechse wand. Sie können eintreten, meine Herren!" sagte der gute Vater dann mit feierlicher Stimme, während er- den Beamten die Thür öffnete; meine Tochter ist todt!" In einer hitzigen Discus. s i o n über Liebe hat unweit von Charlesion, S. C., J!mesBrown seine Frau erschossen. Der Mann behcruptete, daß eine Frau, die ihren Mann treu liebe, für denselben in den. Tod gehen müsse, während ein Mann das Zecht habe, so viele zu lieben, wie er will, und für keine zu sterben braucht. Als Frau Bröwn ihm erwiderte, dah sie durchaus nicht Willens sei, für einew Mann zu sterben, ergriff Brown eine Flinte und jagte ihr eine Kugej durch den Kopf. Darauf entfloh ex.
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Ein doppeltes Unglück "s ' Lumbago . und Sciatica. Eie krüppcln und quälen, aber. St. Zakoöö Zel
1 eine sichere Heilung. ZIE WG&S,. "The Sea Level Leute'' TO New York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. Ct. E. JngallS, Präsident. E. O. VZeEormi, erlchrkdinktor. Arren St, Lynch, sst. Qnl. 12 äff. & tiefet gt. $ M.Vronso, . V. . Die populäre l?WMU) ir'f ' ' f -yjilluT ist die be, Linie nach GIlGGG. Oier äuge! verlals, Jndianapoli j 7 00BM 11 508m 3 82 11 SS acht Srnlttrnft in Cltcag .. it treffe Her et.... 9 805,81 7 w3tn j.jijg tffflni Täglich anlge Sonntags. Dt euefte verdesserteOestibnls Ongen, ÜIngner Schlnfwngsn - eleganteyarlorc?ägennud Vßvagen. LokalEchlafage in Jndtanapolt fttU S Mbed bereit, verlüßt htcago Z tS Morgen. Sann jeder Hm saq 9 90 scnd venstzt erde. 5 Weft Washington Straße Ticket.Ossieez : ZZÄi?.'.W-..?MZ: rrai. ?ak 9l.fl)ll!k Kftff tfrt.nt. W. H. vk e D o e l. ice.PrS?. und enl. vkgr. ai. v.npanni rasncivlaager. Cinewnati Züge! B. Abfahrt Indianapolis fahrt t . goe 20 i m v 4 45M , T 00 Ankunft Cineinnaii kunft 7 80 . II m i m oo 7N Dayten Züge, C. H. tz D. 5k. 5k. m 10 50 Abfahrt Indianapolis dfahrt 8 058 v 10 4m . lititn 4N , TOOStt Ankunft Dayton rust ttvsvm . . tmim . 7 UN . 1100 Xoleds ü Dettoit Züze. C H. & v. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Inv'plS : Toledo : Detroit vbfahrt10ttm nk'ft KnVffSurfim m 1 Wlim m 4 9 B IbBM ) ulgenomme Oonntajl. Ticket-Offifen : Union Otation nd No. 25 Weft Washington Otraßk, Scke IttUiSJ. tQn0.OT A jtT to Mnf bii fr) John K Coo4wlQ.Troy.?(.Tt work tx u. KmuWt. jroM wams not B.k. Biitch, bv w. c. Iuk yo quick y how loaui fron tk M mltä . Amw .t rk. lUfl . t4 ..am - m. BotkMSM,)! ic inmmymrtot tAm.ric, jom cui ofnnMiC at ktu, fiv'ins all jot tim,or apar. nwita onlr U. wark. AU I mw. UraU pa, I kk fr. varr workar. Wa atart roo, fbraUhln WTIblB. AIILY,maTlaanif PA rirjLAirx4x. 1 U l A , .
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Eisenbahn Tabelle Ankunft. undWgang der verschiedenen Eise dahnjüge ist Union Depot, Indianapolis.
Ccnbalta. 25 gang Postzug 7 05 ST Crprefc 11 35 Nn, Expreß 12 35 Nm Slctoinobation 7 25 3im Expreß 4 00 5m Erpreß 7 15 To, Ankunft Expreß 3 20 5, Expreß 4 45 Nn' Accomodatton , 10 00 Zm Expreß 2 25 ?m Schnellzug 7 05?m Aeconuidätte .... Schnellpcstzug 8 20 31m Tledeland, Tincinnati, Chicago nn Ct. öouik. JndianavcliS und Cleveland Division. I Abgang Expreß. 4 25 3?n Expreß 35Vm Expreß . . ' 10 50 Vm Limited Expreß 4 25 32m Erpreß 6 25Nm Vkunft Expreß 310 Nn Expreß lOSoSJm Limited Expreß 9 45 25m Expreß 6O3 3fca Erpreß 1130 31m St. LouiS Division. Abgang Expreß .. 7 30 33m ..1145 5m ..11 20 ?Hm .. 4 30 32m .. ß 40 93m ..10 30? .. 4 05Nm " 610 93m Limites Expng Expreß Erpreß, täglich Ankunft Expreß täglich Expreß . . Limited Expreß Expreß . . . THteago und Eineinnati Diviston estlich Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomoratton tazld 7 00rn Accomodation 10 60 Vm Postzug 2 45 31m Äccomsd. (nur Sonntags). Accomodation 6 2? ! Ankunft-RusHville Aceomsdation. Zostzug 11 40 xra Jnd'plö Acc. (nur Sonst.). Accomodation 11 W Vm ccomodattsn 6 40 Ab Schnellzug 1105Nrn Chicago und Cincinnati Dtviston tvelUiq Ab gang Accomod aticn 7 45 Srn Schnell, Polt ii o !ini Lafayette Accomadation .... 6 16 Nrz Scknellma 12 05 93m Ankunft Schnellzug 8 30 S3m Lasayette Accomovakon ... lü 45 um Echnellpost 2 35N Vccomodation 6 45 Nm Peoria Divifion defilich. Abgang Expreß 7 25 83m Expreß , li 45 vcm Danville Accomodation 4S5Nm Erpreß 11 1SN Ankunft Expreß 3 30 93m Danrille Accomodation. ...10 20 Dm Expreß 2 42Rm Expreß 16 Sdn Peoria Divifion kftlich. Aigina Expreß 5 10 93m Accomodation '. Erpreß 3 20 3ra, Ankunft Expreß 11 35 93m ccomovanon erpreß lOAlWvx PitUsnrg, Eineinnati, Chicago und Lt. Lonik. Jndianapottk Distftrn. Abgang Exred 4 00 51m Lolunibus Accomodation.. . 715 93 Cjpreß 3 35 Vm Schnellpostzug No. 14 8 25 93 a, Expreß 7 10 Nm Ankunft chneuzug 9 00 Km Expreß 12 25 iira Accomodation... 3 49iM Expreß 6 51 Er?reö 10 00 SW, Chicago Division via Kokorno. Abgang Expreß ....11 35 P Erpreß 11 6 S.m Ankunft Expreß H 45 32m Expreß 3 2JSJm LouiLviVe Diviston. Abgang Expreß..' LouiSville Accomodation... Schnellzug Accomodation 3 Z?rn 7 45 tlm 3 30Nrn 40 SW, 10 C3 Vm 11 30 93m 5 4 ) Nm 12 25 Km Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodation ... Spezial täglich... Eineinnati, Hamilto ud Daytoy. Abgang MaU 8 25 93 Abgang Expreß . 3 5i in Eincmnati Accomod,tisn . 10 45 23m Expreß 7 07 Ab Expreß 4 45 5m Expreß 2 45S! AÄunft Accomodation... 12 45 9.:m Exp:ß 11 45 Vm Exp?-ß 3 29 N Expreß lo 35 Jla Ciprej 6 50 93m Ankunft Mail 7 5oNm Tiaeinnati, Wabafh und Michigan Mgasa Erpreß 6 35 93m Expreß 11 15 93m Erpreß 4 60 Km Ankunft Erpreß 25 93m Erpreß S 10 Nm Cjprej 8 45?! Indianapolis und BineenneS. Abgana Erpreß 815 93m Ätnccnnes Accomodatio, .. 420 Ankunft VincennsAccomodat rnlO 40 Vm Expreß .... 4 60 91m Indianapolis, Deeatnr und OeSew. Ädgana -Expreß 615 930 Accomodation 3 45N Schnell.Expreß 11 50 Kn, Ankunft Schnell, Expreß 3 50 93m Accomodation 10 40 V e-.-pred 2 40 51c Chicago, Indianapolis nd LouiSville Mono Noute. Ticket'Osfice: 25 Äeft Washington Str. Mgang Chicago Nacht.Exp. S..12 55 93 Chicago Fast Wail, S.... 7 00 93m Chicago expreß (d,a ß) Ul 60 93 Chicago Vestikule, 93. ör . preß, nur Sonntag 1150 93m Chicago Teftibule,. täglich ausgenommen Sonntags, DP..... 35Nm Monon Accommodation... f4 00Km Onkunf: Chicago Nacht.Sxp. S. 3 80 93t Chicago Fast Mail, 7 55 Lm Chicago Expreß (via I T ü W) t2 40Nm Chicago Vestibüle, P. Cx preß, nur Sonntags 4 37R Chicago Vestibüle. tSalich ausgenommen Sonntag?, D.P. onon 2lccommocatlon...tl000 T ?-Tä,lich ; S-Schlafvagen ; P-Per-I lorvlgen: 7-Swagen; i-aus, nommm SonntazZ.Z " '
