Indiana Tribüne, Volume 23, Number 165, Indianapolis, Marion County, 4 March 1900 — Page 5

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Wenn in ss löschen Sie da3 Mittel eS lst wiederum und ganz gleich Ihr Körper Er ist durchaus kalten, haben oder hat Katarrh rn Pe-ru-na ist so nne Uvasser löscht. Es ist in irgend einer Ä, rl p.Av räKatarrh. ES schaft bekannte Die gröbte Auswahl von :-: Scheeren :-: zum Beschntlden von , Bäumen, Weinreben. Sträuchern und Hecken :e. ze. von 25c bis $1.00. Majestic Stahl-"Sparheerde" von $27.05 cufiräi. ?gate,Niöel uvd puöciserne Kochgeschirre zu den billigsten Preis n bei der Vonnegut Hardware Cc. 1 201 24 Cst Waslzmst!JZl?!r. rnixio 4UJLIft MMffur Mi7 tnWkMtrt Ifi umtu. rjy rMiii.innri SAMEN! I Akrl Io Ujnl h$ ! talpt 6amta atantitt 1 ftit mtw. Hai, M!ch, tn tU tnc Hk un ticlt OtUt yi Kielt $10 für 10 c. Briefmarken. l um Kni i? i"1"' ii uiMAktieri Cnntergi! fut üdnall. .(. tor ,U " V ' rnnT.nj vttnn iw .1 lanimtn), Urnrnt jtjtaso, et BmU mvrm oiiiii. IIIMr JC1C. A V."" "i.-7! uirei n.ut. 9ti ma , w,r""I iv tow. mWMtMi M MVaM M I' VWaitaaMa, M, h zu haben in Kuqs unt HauS, erfüllt jcöc gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Daö beste Mittel, al?e Metallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die :TJ Ö. t Polish Pasto, die von der altbekannten u. bewährten Firma George TV. Hoffman, 549 Ost Washington Strahl Indianapolis, Ind., hergestellt wird. Für Gastwirthe ist da altbewährte Putz nttel. tofl derselben irma berekellt. um VukN der Bar FixiureS :c. einfach unentbehrlich und wer es einmal gebraucht hat. wird c etl wies bolen. ar Keever's Orient' da Nnentbchrliche. ist kbnaU in Spotheken zu baden. Neue Photograph. GaUerie, IsoZsldJölnoZZStrake. 'Cr Untereichnets laet die Deutschen der Ctadt und Umzrgsnd yj, einem Besuch seiner s aller ein. Ente Vild:r garantirt. Preise nierrig CDsnnril J9RJ2P&T?9 Deutscher Photograph. Zu vcrmietyen : Zinzmer im Majostic Gslzsuäs zu reduzirteu Naten. feinste OfficeZcböude in der Stadt. Vollständig Feuer sicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen equenliuyreuen. . Nachzuftazen bei GREGORY & APPEL, Zgentett,

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UÄÜÄVNh, Ihrem Keller ein Feuer ausqebrochen ist, es mit Wasser. Wenn die Flammen in

der Küche sind, georauchen Sie wiederum Wasser. Wenn daz Feuer im zweiten Stock ist, so ist Wasser

zu löschen. Wenn im Bodenraum, so! Wasser Ihre Rettung. Feuer lst Feuer wo es ist, Wasser ist das Loi chmittel. ist ein Haus mit vielen Stockwerken. mit einem wunderbaren sensitiven Ge-

webe von Schleimhäuten versehen. Wenn immer diese Schleimhäute außer Ordnung gerathen oder entzündet sind, so ist das Resultat Katarrh. Wenn Sie sich er-

Sie Kopskatarrh, oder Augen-, Nasen

Ohren-Katarrh. BronchitiS ist Katarrh .der

Bronchial Rohren. Pneumonia ist Katarrh der Luft-

zellen der Lungen. Schwindsucht ist Katarrh der Lungen. Herzbrennen und Dyspepsia ist Katarrh des

Magens, vcierenlelden sind Katarrh der Nieren. Gall

sucht ist Katarrh der Leber. Leucorrhoea ist Katarrh der Becken-Organe bei Frauen. Beinahe Jedermann

irgend einer Form. der Name eines Heilmittels, welches

Katarrh in irgend einem Theil des Körpers heilt, gerade

jzeuer in irgend einem Theil deS HauseS eine langerprobte Spezialität für Katarrh Complikation oder Phase. Es restaurirt

dle zarten rosa Gewebe, welche die Innenseite deZ Körpers umgeben, zu einem gesunden normalen Zu stand, und dadurch werden die Kranken gesund. Es ist

ein Unioersalmittel für die Universal -Krankheit

ist das emzige der medizinischen Wissen Heilmittel für Katarrh. ScNc:SchreldckrZesd:sVtzUixp Lauerampfer. N Vvyyni-M it ty ihm Germ P Tlf C So. 321. o . j MWÄZiW? i üTin lieber Herr Nedackilonar! Sann ich nit denke dehl. die Seit un in die erschte Lein dr Wedesweiler dehte sage, der Phil Hot keine Korretsch nit, dann hatt ich nrn Gelumps zufürnir.cscpadt un war nach die Junel!et Steht gemacht. Osse gestanne deht ich doch gleiche, die Llzzie. was meine iltic is. emol Widder zu sehn. Wisse Se mer is doch so an so e Frau gewohnt, eäsacktlie, wie mer an e aileStickelcke ??ornitscher gewöhnt is. Mer bvts schon sor viele Jahre un mer gleicht's nit usfzugewwe, wann 's auch noch so alt un auegewoyre i. )enselwe Weg fiehl ich m Nlezayrd zu oie Liiiie. Manckmol denk ich. was is die Juhs mich mit die alte Frau zu är1 1 . . , v 1 . aern un vjl Damit e rann oocy mas annerichter wie schloyloe, awwer 191er -j v . , n Saut Amkeb do den lcy ve ganze Daz nicks zu duhn un wann der Dag iwwer is lo yen ich auch nias ' zu dubn un 10 den ick dann t 2 eizns. iwwer alles nackzudenle un ich komme dann zu die Kankluhschen, daß die Lizzie aster ahl gar nit so viel aus ven Wea is. wann se schkoblde duht. Sehn Se. ick, den e aanze Zatt bee e QavJL . . . bits, wo e Frau nit gleiche. duht. Un das allergrößte is. dad ich zu viel zu den Wedesweiler aebn. Morgens muß ick mein Eiobvener hen. dann werd gelunscht un to muß mer doch auch ebbes bei drlnre, sor daß der tbton enun ner aebt. Dann kommt das Dinner un nacö'den kriea ick immer so en barwarischeDorscht, daß ich gar nit warte kann, bis ich pci den W?desweller komme. Dann gehn ich heim un nemme en Nävv: dann is es Widder :ctt sor der den Wedesweiler zu gehn, Do bleib ich dann hocke bis Sopperzett rs. Ich geyn dann beim, esse mei bis'che ' Pohrksckavvs odder was die Linie sonst bot un dann muß ich off Kohrs Widder reiiewea zu den Wedesweiler. Wann ö so ebaut zwölf Uhr Nacht is, well dann werd die Mobschcn gemacht, daß mer for heim starte duht, mer onnu noch en Stehschoppk, dann werd noch eins zum Abgewöhne genomme un dann fefet mer die Neitkäpp owwe druff. I? Front von den Saluhn werd dann noch e Schwetzchk gemacht un dann gehn ich heim. A!ö e Nuhl siel ich dann ziemlick aut. Die Linie un die Kids schlofe schon lang un ich gehn dann auch mit meim gute Fiehle ins Bett. De nächste Dag do werd d!e ganze Gesckickt revietet un so aebts das aanze Jahr erum un dy fxoa ich Ihn, was . . t Ctel' ' 1." yor 00 in ö en eys r rsu von y$ rem Mann? NZcks Hot se, un ich 'jqflff die Alt'e qar nit blehme. wann se d? als kmol mähd werd. Awwer ich hen mein TJtnp usfgemacht, wann ich wid der reduhr komme, dsnn tc?n ich . t neies Lief um un sin en different Mann. So kann's nit weiter gehn, sell is e Fäckt. Die Lizzie iö doch sozusage mei Fraa un ich sticke zu se dorch dick und dünn. Qq: iekt wisse Se. wie ich in die Sach fiehle un ich sm schuhr, Sie müsse sage, der Phij is recht. Mei. de? Wedesweiler Leu nvr mt venle. vag q

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mitaus ihn n?t Tiuhn könnt. Ich kann plentie mitauS ihn duhn un wann er kei Kostiemersch Hot, dann soll er sei Schlapp selbst drinke, ich mach kein Fühl mehr aus mich. Ich will mich meine Fämmillie widme un die Kids verhammtsche, daß se emol in ihr Al tcr sage könne, unsern Pa Hot uns e gute Ettjukehschen ge:vwe. Seh. Mister Redakiionär, ich hen gehört, daß die

Englische korz an Mjuhls sin. Do wär doch t gute Tscheh)is for die Junened Stehts, e gutes Bißnes zu mache. In Amerika Hot's doch plentie Esel. Sehn Se doch emol, ob se do nit e wenig ebbes mache könne, sie wisse doch aus Ihrer eigene Eckspierienz als en Nuhs pehpermann, Daß es e ganze Latt Esel gibt. Sie wolle wisse was es hier neies gibt, sell is schnell gesagt. Die Englische hen uns e wenig getschehst un biekahs mer hen ihne die Freid nit speule gewollt, h mir, t paar Jnschbreit Platz for se gemacht. Do hen se en Foß driwwer gerehst un hen t Gehaller un e Neus gemacht, als wann se ganz Saut-Afrika gekäpschert hätte. Ich hen e paar Dag zerick e Pehper gefunne, ich denke es Hot einer von die englisch Sohlschers ebbes eneigewickelt gehabt, do hen ich e wenig drin gelese. Ei tell juh. ich hen lache gemüßt, wie ich gelese hen. was sich die freie daß se en alte Kauwägen mit e paar Bäcks voll Petehtes, Too zu uns belange geketscht hen. Zwische Ihne un mich, hen mir den Stoff freiwillig zurück gelosse, toeil wir lein Juhs mehr for gehzb! hen. Noch e anner Ding will ick, Ibne sage: Denke Sie denn auch, daß die Vaure die ganze Zeit gefeit hen, win dle regeller Dewwels un hen die Engli sche verhammatscht un gehn dann ,9 schnell hin un losse sich ketsche? O. no, nat bei e lang Schatt, mir sin ahlrecht un dont juh forgett it. Wann Sie nicks driwwer spreche wolle, dann will ich Ihne e Siekret anvertraue. Ich hen, wie Se sich denke könne, hier plentie Zeit zum Denke, un das is was ich mei Lebdag noch nit viel getnwwe hen, awwer wann ich emol denke, dann kommt schuhr genug ebbes schmahrtes eraus. Diesmal hen ich mich en Drick ausgedenkt wie ich die Englische mit ein Schlag aus die Kontrie vertrelwe kann. Ei tell ,uh, wann das schaffe duht wie ich mich es in mein Dummkopp zurechtgefickst hen, dann sin ich in leß denn no Teim de größte Hiero in die Welt un Duhwie un, Habbfen sin nit mehr in it. Ich glauwe ja nit, daß es mem Weg komme wird, bikahs das wär dann das erschte mol, daß ich mit eooes sortschenet gewese war. awwe? ennihau trei ich's un wann ich dann ftn f1tr?4( mH k.n frt. ! . I 1 wMtiflfcfj um iytii, yailH UilllCl ILU f 1 ! o r i. . iun rniiaus Kxuvii zu jage. Jcy venre das nächste Mol, kann ich .bne mebr riepohrte. Womit ich verbleive Ihne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. Der falsche pierrot. von R. Goblon. Wiktor 'Timoret. der Sohn wohlhabender Landleute, fühlte einen unwi derstehlichen Beruf für den Zkausmannsstand in sich und trat im Alter von 16 Jahren in ein großes ModeWaarenmagazin zu Marseille, nachdem er sich bis dahin mit rühmlichster Beharrlichkeit in der Quinta des dortigen Gymnasiums aufgehalten hatte. Mit 20 ?kabren stand Timoret in Paris an der Spifce eines Ressorts bei einer Firma zweiten Ranges, die aber eme gute uird treue Zlunvscyas: oesaJ. Er bildete sich schnell nach den Paris Seiten, lernte instinktiv alle Feinheiten und Schliche des Geschäfts und genoß 4 Jahre nach seiner Ankunft in Paris i rn r i ii! fl...t...il cen nus eines luazilgeii uu,nuuius'. Er verdiente viel Geld, machte große Ersparnisse und sah bereits den Augenblick kommen, wo er Chef oder doch wenigstens Associe des Hauses werden würde. Das Letztere wurde er auch. indem er die Schwester seines Prmz:palZ heirathete, ein großes-, kräftiges rvr Y L o . t'.XCX iitaoccn, vas rofccr yauwvy hübsch, weder geistreich noch dumm war. Dieselbe hatte sich leidenschaftlich in ihn, oder richtiger gesagt, in seinen langen, schwarzen Bart verliebt. Man konnte von ihm behaupten, van. er nicht nur Haare auf den Zähnen, sondern sogar bis in die Augen hinein hatte: daher war er auch äußerst stolz . . rt , , l aus semen art unv pslegle iyn mll Liebe und mit Brillantine. Timoret, welcher wußte, daß Zeit Geldst. beschleunigte sein$ H::rath. u.ms9 mehr, da die "Schwester seines Prinzipals, Fräulein' Sophie Pinsau. ihn aufrichtig liebte, Was ihn anbelangte, so war sie ihm gleichgjltig, doch sie, war die'Tochter und Schwester von Kaufleuten, das genügte ihm. Er heirathet: sie, wurde der Associe des Hauses und war glücklich, ser glücklich ; denn die Geschäfte gingen gut. Obwohl er die Vierzig bereits überschritttn hatsx und seine Taillz ziemlich dick geworden war, s? hätte er doch dieselbe Thätigkeit, dmelbe Gewanvtt. i w v'.r.tt. i . rt .. uno oiccivc gute aune, wie sru-, . bewabrt. Datier nabm er. als er von einer langen Reise zurückkehrte. mit größtem Vergnügen die Einladung zu einem Maskenball aNj Un sein Schwager am Fgstnachtödienstag ver enlialtete. Auf der Stelle beschloß n, m ' " Jk m' i ... ju -V leine rau tom; g'.s Pompavour gehen, und er selbst wollte' alA Ropraha.A mus erscheinen. Mit meinem großen Bart, den ich mir seit 20 Jahren nicht habe abschn;!den lassen, einer spitzen Mütze, einem bunten Talär und einem Ringe an der Hand werde ich äußerst chic aussehen", sagte er zu seiner Frau. ..'Am Abend deS Balles schützte TZmoret ein eiliges Geschäft vor, und sagt? zu seiner besseren Hälfte, er kön. ne sie nicht aus den Ball führen, würde

aber gegen Mitternacht aus vemselben erscheinen. Sophie,, die damit keineswegs zufrieden war, schnitt ein Gesicht und wollte ihm . eben eine Gardinenpredigt halten, als ihr Gatte sie mit den Worten unterbrach: Mein Kind, erst kommen die Geschäfte." Er besah sich ihre Toilette, erklärte, er finde sie reizend, küßte sie auf beide Wangen und ging fort, um sich mit der wichtigen Angelegenheit zu beschäftigen. die ihm leider nicht gestattete, seine kleine Fifi selbst auf den Ball zu führen. Kaum hatte seine Frau da Haus verlassen, als er mit seinem Friseur schnell wieder sein Zimmer betrat. Vorwärts," sagte er zu ihm, schnell an's Werk, man darf mich nicht erkennen, ich liefere mich Ihnen mit Haut und Haaren aus." Und ohne Zögern, nur zu dem Zweck, sich einen guten Spaß zu machen, ließ er sich den schönen Bart abnehmen, auf den er so stolz war, und den er mit so großer Wohlgefälligkeit pflegte. Der Friseur Augustus säbelte die herrlichen Locken mit seiner Scheere herunter und fuhr dann mit dem Rasirmesser über die Wangen seines Kunden, der, als er sich in dem Spiegel sah, erstaunt ausrief: Ich werde einen Bombenerfolg haden, kein Mensch wird mich erkennen, denn, hol' mich der Teufel, ich erkenne mich selbst nicht!" Der Friseur blieb sprachlos, ancesichts seines Werkes. Run, was sagen Sie dazu, Augustus?" Ich kann Ihnen, nur soviel sagen, Herr Timoret, hätten Sie vor einer Stunde ein Verbrechen begangen, Sie könnten jetzt ruhig den Gensdarmen beim Suchen helfen, Sie brauchten nicht zu befürchten, erkannt zu werden." Oh! Das ist noch nicht Alles fuhr er fort, passen Sie nur auf, es kommt noch besser Mit diesen Worten zog er ein Pierrotkostllm an, schminkte sich das-Ge-sicht weiß, ließ seine Haare unter einer schwarzseidenen Mütze verschwinden, legte sich etwas Roth unter die Augen, pflanzte sich vor dem Haarkünstler auf und sagte zu ihm: Das nenne ich einen Meisterstreich, und wer behaupten will, daß roh kein Pierrot bin, den erkläre ich für einen Esel. Was meinen Sie, Augustus?" Ich bin entzückt, Herr Timoret, Sie sehen großartig aus, aber leider nicht so schön, wie vor der Operation. Appropos, was soll ich denn mit Jhrem Bart machen?" Den müssen Sie für die NachWelt aufbewahren, und wenn Sie wollen, können Sie ihn als Bart eines egyptischen Pharaonen verkaufen.Mit diesen Worten verließ er das Zimmer, sprang in einen Fiaker und ließ sich nach dem Balle seines Gchwagers fahren. - Dort aber errang' er zuerst nicht den Triumph, dtn er erwartete. Man sah in ihm nur einen gewöhnlichen Pierrot. der sich weniger lustig als geräuschvoll benahm. Doch er wollte den Erfolg erzwingen, hänselte seine Frau, die ihn nicht erkannte, faßte sie um die Taille und wollte sie küssen; dann ging er zu seiner Schwägerin, der er .Albernheiten sagte, und die sich darüber bei ihrem Mann beklagte. Er war noch keine Stunde auf dem Ball, als er durch seine albernen Späße und seine Ungenirtheit die ganzeGesellschaft gegen sich aufgebracht hatte. Er aber merkte nicht das Geringste davon, er lachte vergnügt, trieb seine Scherze ruhig weiter, schnitt Fragen und verdrehte die Augen wie ein Karpfen. Als er nach einer Weile wieder einmal seine Schwägerin attackirte, traj sein Schwager dazwischen und sagte in strengem Tone zu ihm: ' Mein Herr. Ihr? Späße sind unpassend. Niemand kennt Sie hier. Sie werden Ihren Namen nennen oder im Augenblick fortgehen." Bei diesen Worten brach Timoret in ein lautes Gelächter aus und rief in . ?i.ri- i

oergnugiesier slimmung: Was? Ich soll meinen Namen nennen! Das ist famos? Dq frage doch Deine Schwester, Madame. mi ret." ' Herr Pinfaii.' sah ein. daß er mit diesem Spaßmacher nicht zu Rand? käm. er machte ein Zeichen, vier kräs tige Diener bemächtigten sich des Storenfrieds und .warfe ihn vor die Thür. Aber, Kinder, macht doch sein Dummheiten," rief Timoret zappelnd, ich bin ja. . Mein Herr, Sie sind ein alberner Geselle," unterbrach ihn Herr Pinsau und warf ihm die Thür vor der Nas zu., ' ' Und Du bist ein Dummkopf, erkennst Du mich denn nicht, siehst Du denn nicht, ich bin ja, .. m.. rn ?? i i r t um nerruaie?, ja, oas 5sle . erwiderte der Portier deS HauseS, der eben mit einem großen Lesen in der Hand erschien; machen Sie, daß Sie wegkommen, oder es giebt waö.-. Timoret wurde von neuem den einem. Lachanfall betroffen und hörte nicht auf. auf der Treppe zu schreien: .Nein, sind die dumm, sind d dumm! Dann machte ti aber (ine Bewegunz. welche andeutete, daß er seinen Entschluß - gernm, und ging kürzn Hand nach dem Opernhausball. Hier aber wurde er in der Ausübung seiner Scherze durch einen schwarzen Frack aufgehalten, der ihm m aller Freund schaft ein paar Ohrfeigen anbot, weil er ihm seinen Hut bis an die Nase ein

getrieben hatte.

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Die Tapferkeit war nicht die hervorragendste Tugend Timoiet's, und darum kehrte er kurz entschlossen nach seiner Wohnung zurück. Amer Timoret," monologisirte ei vor seinem Spiegel, man hat Dich heut' Abend verkannt. Und doch ist mir nie ein Spaß so gut gelungen; selbst Sophie, selbst Sophie. . v Er konnte den Spaß nicht vollenden. denn an der Thür stand bleich, athemlos seine Frau; sie wo2te sprechen und konnte nicht und stieß plötzlich einen entsetzlichen Schrei cms, während sie. von Furcht gepackt, nach der Treppe stürzte. In einem Augenblick war daganze Haus auf den Beinen, und man vernahm den Ruf: Ein Dicb! Eiv Diebs Der Portier lies, halb bekleid:!, nach der Polizei; während eine mitleidige Nachbarin sich um Madame Ti moret bemühte, die ohnmächtig geworden war. Trotz seines Protestes und seines heftigen Widerstandes packten die Hüter des Gesetzes den Pierrot, der ihnen fortwährend zuschriö; Aber ich ja Timoret Viktor Tlmoret! Erkennen i$ mich denn Nicht? ' Ich hab? m.ich vttkleid:t," In d?r Tlat erkannte ihn kein Mensch, und man brachte ihn nach oer Polizei, wo er noch immer Härte, et wäre trncut, Als er in der iden Zille saß- bat t den Wachtmeister, ihn an seine Frau schreiben zu laffen, damit diese ihn abholen, könne. Man gab ihm ?apier und eine Feder, und er schrieb solvente Zeilen: Liebe ??rau! fck schreibe Dir vom Gefängniß aus. in dem ich sitze, weil I ich mir einen Fastnachtsscherz erbaust habe. Hole mich mit dem Friseur Augustus ab, der Dir das ganze Abenteuer erklären wird. Dein Mann Viktor Timoret." Zwei Stunden sväkr.'das fceifct bei TT W nii

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' 9 Diese Kuren werden nicht 7 " V-, - - srtiik ..A rtw C V - 9 tr 't m.n ' l T """"a vr,es per von krtna T V . A.s.Li Staaten oder Canada gesandt. Lr. PUSCHECKj L.L.Zgg l.2 esznbrlla-, '.var er in Freitt, uvO seine Frau fin.r n.it ihm in eir.ein Fiake: nach Hause, Timoret. dem das Herz schwer war. und der sich in seii.er Verkleidung sehr g.'dcmüthigt fühlte, sprach während der Fahrt kein Wert. Als er in sein Zimmer trat, hatte er fcft Thränen in den ökugen, und mit gebrochener Stimme sagte er zu seiner Frau: Umarme mich, Sophie, ich muß vergessen und bedarf des Trostes." Und Sophie, gut und liebevoll wie sie war, trat näher, um den berechtig, ten Wunsch des Gatten zu erfüllen, dann aber besann sie sich, wich zurück und sprach in mitleidsvollem Tone: ! Nein, ich kann nicht, ich kann nicht; Du siehst Dir in dieser Verkleidung so wenig ähnlich, daß eö mir vorkommet würde, als würde ich Dir untreu.wenn ich Dir in diesem Zustande einen Kuß geben würdet Das war zu viel. Zerknirscht sank Timoret auf einen , Sessel und weinte. Er hat seit jener Zeit einen merk Würdigen Hafe gegen Maskenbälle. '43 le gute n' Freun d in -n e n. Fräulein Anna (im Kaffee kränzchen): .Wißt Ihr. Kinder. hx jetzt haben wir über unsere Freundin Alma ja noch 'nie Schlechtes ge sprochen. aber nun können wir nicht länger schweigen, sie treibt es gar v arg." Die Uebrigen: Was hat sie a than?" Fräulein Anna sempcrt): Verlobt bat sie sich!" Glück. Fra X (zu Frau B.): Sie haben rechi. mein. Gatte stand vor dem Ruinyber gerade da hatte er ganz außergewöhnliches Glück: Sein Bruder hat sich erhängt seine Tante wurde von einer Elektrischen überfahren und endlich ermordete einer seiner Vettern seinen alten )nktf, den MillionenBeyer, dessen tl5ttsalerbe er war und dj kernig fein Geschäft an den )lagel hängen.

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