Indiana Tribüne, Volume 23, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1900 — Page 1

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Lditorielles. Der Imperialismus, der die Politik der rücksichtslosen Nichtachtung der gleichen Rechte Anderer, der blutigen Eroberung, Unterjochung und AuSbeutung genannt werden muß, soweit seine unglücklichen Opfer, die zu unterjochenden oder unterjochten Völker in Betracht kommen, ist umgekehrt, soweit seine Träger in Frage stehen, alS die Politik der Charakterlosigkeit und Tntartung zu bezeichnen!.

Da ist der bekannte Professor Schür-

man von der Cornell, Universität. Alle Welt hielt ihn früher für einen anfiän-

digen Charakter. Cr war Gegner der

imperioliftischen. Politik... Da. kam eineS schönen TageS MeKmley und machte ihn zum Haupte seiner Philip-pinen-Commission zur Untersuchung,

ob die FilippinoS der Selbftregierung fähig seien, oder ob sie wohlwollend regiert werden mußten, und welcher

Art dann am besten diese wohlwollende Regierung beschaffen sein sollte." DaS Srfte was wir wieder von dem Herrn Professor Hirten, war, daß er sich zum Imperialismus bekehrt hatte.. ..

Und nun sank auch dieser Mann, gerade wie der große Dewey, rasch von Stufe zu Stufe. Von den Philippinen zurückgekehrt sang er erst leise, dann aber immer lauter und kühner das Lied von der göttlichen Bestimmung der Ver. Staaten im fernen Osten von der göttlichen Vorsehung, die unS zum Hort und Schutz der FilippinoS bestellt und von den Pflichten, denen wir uns nicht mehr entziehen könnten: kurz, daS Morallied", daS die imperialistischen Schnapphähne zur Cbenung deS Wegeß für die Moralischen" undReligiösen" in ihr Lager erfunden hatten.

aufrichtet, dieser Insel eine AuSnaweftellung anweist und sie ganz zu dem StatuS einer beherrschten Kolonie herabdrückt. SS mag sein, daß Porto Rico dadurch virthschastlich zu Grunde gerichtet wird oder wenigstens, daß die

wirtschaftliche Sntwicklung der Insel

zum Schaden der Bewohner aufgehal-

ten wird, aber vaS geht daS die Amerikaner an, so lange gewisse Besitzer don Tabak- und Zuckerplantagen im Süden ihren Vortheil dabei finden ? Ein solches Verfahren stimmt zwar nicht mit der Verfassung überein, wie das Obergericht .schon früher bei der Angliederung anderer Gebiete entschieden hat, aber der Kapitalismus findet keine besondere Schwierigkeit sich über Verfassungen hinwegzusetzen, namentlich wenn der Gegner so hilflos ist, wie die Bevölkerung einer kleinen eroberten Insel. m flr ifnndji idjlcii. WetterberiSt.

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DaS Schicksal der Bill, welche gegenwärtig dem Congresse vorliegt und deren Zweck darin besteht, ein Zollgesetz für Portorieo zu schaffe, ist von großem Interesse, sowohl an sich, wie auch, weil sich daraus ergeben wird, ob in unserer Gesetzgebung jeder Sinn

für Recht und Gerechtigkeit, jede Re

gurung oer Vumanuak vereus ganz

und gar durch den kapitalistischen Sin fluß unterdrückt ist oder nicht.

Die Portoricaner waren mit der

Besitzergreifung ihrer Insel OeitenS der Ver. Staaten einverstanden. Alles

waS sie d erlangten, war Fair Play."

um unter unserer laaae au neuem

Blühen und Gedeihen zu gelangen.

Sie legten unS ihre Wünsche dar. Sie

verlangten freien Handelsverkehr mit

unserem Lande, indem sie mit Recht

daraus hinwiesen, daß durch die An

nexion ihnen ihr bisheriges Absotzge-

biet für ihre Produkte, nämlich der spanische Markt, abgeschnitten worden ist. Und außerdem ersuchten sie um

eine Anleihe, um' daS Nothwendigste

bei der Reorganisation ihrer Landes

Verwaltung zu bestellen, und möglich?

ausgedehnte lokale Selbstverwaltung.

Diese Forderungen wurden von

unserem General - Qoud.'nöe Davis

unterstützt uud von Präsident Me

Kinley rückhaltlos gutgeheißen. Aber

was that der Kongreß? Unter dem

Einfluß übelberatheter Ultras änderte x seine Gesinnung und scheint seine Zustimmung einer Borlage geben zu

vollen, welche eine Zollschranke zvi

jfchcn den Ver. Otaaten und yortorico

Cronse ergkebt sich. London, 27. Febr. ES wird

offiziell gemeldet, daß General Cronje sich heute bei Tagesanbruch mit seiner ganzen Mannschaft bedingungslos er-gab.

Lord Roberts telegraphirt von

Paardeberg : General Cronje und seine

ganze Mannschaft kapitulirten heute bei Tagesanbruch und find jetzt Ge-

angene. Die Stärke seiner Mann-

schaft wird später mitgeteilt werden.

Ich hoffe, daß Ihrer Majestät Regierung dies Ergebniß als zufriedenstellend

ansehen wird, da eS sich am Jahrestage

von Majuba Hill zutrug.

Die Nachricht wurde hier sehr ruhig

aufgenommen. Noch nicht einmal eine

Flagge wurde aufgezogen. ES zeigte sich kein SnthusiaSmuS, woran übrigens daS schlechte Wetter schuld sein mag.

Der Lord Mayor von London sprach

die Ansicht auS, daß der Krieg nun

bald zu Ende sein werde.

Die Königin schickte an Lord Ro-

bertS eine GxatulationSdepesche ab.

Später wurde offiziell mitgetheilt,

daß die Stärke der gefangenen Buren

3000 Mann sei.

London, 20. Febr. Die Buren

ziehen eine Armee bet Bloemfontein

zusammen. Diese Nachricht kommt von Pretoria über Lourenzo MarqueS. ES heißt, sie kommen auS allen Ecken und Enden der beiden Republiken. Eine

Schalung ihrer Zahl wird nicht ge-

geben, aber die Zurückziehung der

Buren don allen anderen Plätzen, auS-

genommen Ladysmith, mag ihre Zahl auf 80,000 bringen. Dabei wird angenommen, daß sie 60,000 bis 70,000

Mann im Felde haben.

ES ist schwer zu glauben, . daß die

Buren die Offensive ergreisen und ver-

suchen werden Cronje auS seiner gejährlichen Lage zu befreien. DaS KriegSamt hat keine weiteren Nachrichten. Die Korrespondenten scheinen

auch keine Information zu haben.

Einige sagen, er habe massenhaft Nah-

rungSmittei, aber keine Munition,

andere versichern daS Gegentheil.

Gene?al Buller befindet sich jetzt vor der letzten und stärksten Stellung der Buren vor Ladysmith. ES scheint, daß er schwerere Kämpfe zu bestehen hat. Am Donnerstag und Freitag verlor er

48 Offiziere, daS einen Gesammtver-

last von 400 biS 500 Mann andeutet. Gen. WhiteS Kanonen beschossen am Samstag die Stellungen der Buren. Ein Heliogramm von Ladysmith melbet, daß die Buren sich zurückziehen und daß mit Rüsicht aus die Wahrschein, lichkeit baldigen Entsatzes größere Rationen ausgegeben werden.

Bon Mafeking hat man seit dem

12. Februar nichts gehört.

Die Daily Mail", hat folgende

Depesche von Paardeberg erhalten : In General CronjeS Lager befinden sich ungefähr 4000 Mann. ES sind grauen und Kinder im Lager, aber Crcnjes grau ift nicht da. Der geind kann unS absolut nicht entgehen, aber Lord Ro-

bertS beabfichtigt, ihn huan zu bk handeln.

Sine Depesche an daS Daily Chronicle" von Paardeberg vom 23. gebr. sagt : General CronjeS Versuch, Geschütze aufzustellen, wurde von unserer Artillerie verhindert. Eine Spezialdepesche von Paardeberg an daS Daily Chronicle" vom 24. Febr. sagt : Vermittelst eineS BallonS hat man entdeckt, tafe die Buren sich im Flußuser eingegraben haben, so daß sie vor den Geschossen der Briten gut beschützt find. Wird eS nützen? Washington, D. C., 26. Febr. LandwirthschastS-Sekretär Root sandte heute dem Senat eine Petition von Porto Ricoer Bürgern zu, in welcher sie um Freihandel mit den Ver. Staaten ersuchen. In einem Begleitschreiben deS Generals DaviS, daHrt San Juan, den 14. gebr., heißt eS : In meinen zahlreichen Berichten an daS Departement Habs ich den Ernst der Situation ausführlich besprochen. Ich kann nicht Worte finden, die Bedrängniß und den Ernst der industriellen Lähmung, an der Porto Rico jetzt leidet, genügend zu schildern. DaS einzige Heilmittel für Porto Rico'S schlimme Lage," sagt Gen. DaviS, liegt meiner Ansicht nach in der Eröffnung von Märkten für den Ueberschuß der Erzeugnisse und in der Herstellung solcher Handelsverträge, welche daS Vertrauen der Kapitalisten erwecken und zur Ausnutzung der natürlichen Hilfsquellen ermuthigen. Bis dahin wird die Stagnation fortdauern und die immer wachsende Zahl der Armen und Hilflosen muß unterstützt und ernährt werden, oder verhungern." Ganze Familie überfahren. Buffalo, N. S,26. gebr. Eine Spez'.Aldepesche an den Courier" auS Geneva enthält daS Folgende : Kurz nach Mitternacht am Sonntag Äorgen traf ein Erpreßzug auf der Lehlgh Valley Bahn bei Tuttle'S Crosfing, etwa 25 Meilen östlich von Rochefter eine Kutsche, in der sich 7 Personen befanden. Fünf wurden aus der Stelle getödtet und die anderen zwei wurden tödtlich verletzt. Alle waren Mitglieder einer Familie. Die Todten find : Frau Amy Smith, 48 Jahre alt. Bert Smith, 23 Jahre alt. Myranda Smith, 24 Jahre alt. Glee Smith, 14 Jahre alt. Catharine Smith, 8 Jahre alt. Die Verletzten sind : Der Gatte Porter Smith. Gardner Smith, 21 Jahre alt. Die Familie hatte den Abend bei Freunden verbracht und fuhr eben nach

Hause.

Berliner Nachrichten. Berlin, 26 Febr. Sinhervorra-

gender Beamter deS auSwärtigenAmteS

besprach heute die Organisation der Verwaltung deS deutschen Samoa und sagte: SS ist noch unmöglich, Näheres über die Form der Negierung, welche gewählt werden wird, anzugeben. Dr.

Solf wird große deSkretionäre Gewalt

üben und den Eingeborenen soviel

Selbftregierung gewähren, wie eS seine

Erfahrungen und Beobachtungen recht-fertigen.

ES werden so venig wie möglich

BerwaltungSbea'mte eingesetzt werden.

Schwierigkeiten mit den Eingeborenen

erwartet man nicht, da sie friedlich ge, stimmt find. '

Botschafter White sagte heute einem

Vertreter ler Assoc. Presse :

Ich halte die Regierung der Ver. Staaten täglich bezüglich der Fleisch-

inspektionS-Borlage unterrichtet, so-

bald sich eine neue Entwickelung zeigt.

Neue Instruktionen habe ich nicht er-

halten. Anscheinend wartet man in Washington die weiteren hiesigen EntWickelungen ab. Sine Anzahl deutscher Blätter ist der Meinung, daß die deutsche Regierung vor den Agrariern bezüglich deS Fleisch-inspektionö-GesetzeS kapituliren wird. Unter den Blättern, welche diese Ansicht vertreten, befinden sich die Frankfurter Zeitung, die Freifinnige Zeitang und die Rheinisch. Westfälische Zeitung, welche hauptsächlich am Rhein verbreitet ist. Sicher ist, daß Kaiser Wilhelm die Flotten. Vorlage unter allen Umständen durchzusehen beabsichtigt, und daß er dazu der Agrarier bedarf. Eine große Agitation herrscht bezüglich der Lazar - Oteuer - Oorlage. Leide Parteien halten Nässender-

fammlungen ab und verbreiten Flugschristen und Cirkulare. Der preußische Landtag hat soeben die Berathung der Maßregel begonnen, und der Finanzminister Dr. von Miquel hatie sich eigen? von seinem Krankenbette erbeben, um die Vertheidigung der Vorlage zu übernehmen.

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In die Tiefe gestoßen. P ittS burg. Pa., 26. Februar. Hugh Curley, ein Baueifenarbeiter, wurde in ShoenbergerS Werken don einem Mitarbeiter von einem Gerüste auS einer Höhe von 40 Fuß auf die Erde hinabgestoßen und erlitt einen Brück beider Beine und Arme, sowie innere Verletzungen, die seinen Tod zur Folge haben dürsten. Die beiden Männer waren in Streit gerathen, der wie gemelket endete. Curley wurde in'ö St.' FranciS Hospital gebracht. Er ist 31 Jahre alt, verheiratet und wohnt an Harrison Str ; er stand in Diensten der Ft. Pitt Bridge Company. Die Polizei kennt den Namen deS Gegners Curley'S, weigert sich jedoch, denselben anzugeben.

SHtssS5kaHriHte Angekommen in : Jaffa: Augusta Victoria" don NewLork. Gibraltar: Trabe" von New Sork. Neapel: Columbia" don New Jork für Genua. Halifax: Dominion" von Liverpool. Bremen: H. H. Meier" von Newgork. ' Liverpool: Struria" von New Ssrk. ,, mm : Allerlei. .....

Als der22JahrealteHenry W. Zanes nach einem in fröhlicher Gesellschaft in Gloucester City. N. I.. verlebten Abend seinen Oberrock anziehen und sich nach Hause begeben wollte, fiel er plötzlich todt nieder. Er war einer der Fröhlichsten unter den Frohlichen gewesen und hatte viel getanzt. Unvorsichtigkeit beim Hüh neraugenschneiden hat den Tod der Frau C. Walker in Rahway, N. I.. herbeigeführt. Beim Hühneraugenschneiden begann die Aehe zu bluten und vermuthlich durch farbige Strümpfe ward die Blutvergiftung verursacht, welche, obwohl das Bein amputirt wurde, den Tod der 57 Jahre alten Tixau im Gefolge Saite. Auf derlandwirthschaftstehen Versuchsstation in Madison, Wis., werden interessante Versuche in Bezug auf die Ansteclungsfähigkeit der Tuberkulosis gemacht. Es werden dort nämlich tuberkulöse Kühe gehalten und denselben werden Kälber beizegeben, von denen man ganz bestimmt weiß, daß sie gesunde Lungen haben. Von den bereits gemachtn Versuchen haben die Aerzte die Gewißheit erlangt, daß diese Kälber nach dreimonatlichem Genusse der Milch der stanken Kühe selber lungenkrank sind. Die Aerzte behaupken, daß dasselbe auch vr'm Menscheu, zutrifft, und daß keine mii der Tuberkulose behaftete Mutter ihre Brust einem Kinde'reichen sollte. JnMarylandbestehtseit 1896 einZesetz. welches den Inhaber einer Hypothek zwingt, die Steuern zu bezahlen, anstatt Denjenigen, welcher das Geld borgt. Er muß sogar einen Eid leisten, daß er diese Last nicht auf den Borgenden abwälzen will. Hat das Gesetz und hat der Eid etwas qenützt? Nicht das Mindeste. John W. Marshall, Vice - Präsident der Baltimore Safe Deposit und Trust Gesellschast, welcher 1200 Estates" verwaltet und ein maßgebender Sachverstandiger in solchen Angelegenheiten ist. sagt, daß dem Borgenden die Steuerlast in der Gestalt von höheren Zinsen zugewälzt, worden ist. Darnach muß der Borgende zweimal Steuern bezahlen, einmal für daS ganze Grundeigenthum und zweitens auf das geborgte Geld. DerWJahrealte Italicner Cosimo Neola, der als Gärtner auf einem herrschaftlichen Besitz angestellt war, wurde in Clifton, St. I., durch den elektrischen Strom getödtet. Neola befand sich auf dem Weg nach dem Postamt, als er über einen quer über den Weg liegenden, vom Sturme herabgerissenen Telegraphendraht . stolperte. Um den Draht zu beseitigen, trat er mit beiden Füßen darauf, holte sein Taschenmesser hervor und schickte sich an, den Draht zu durchschneiden. Kaum hatte er jedoch die Klinge angefcfet, als er einen elektrischen Schlag ehielt und rücklings todt zu Boden stürzte. Seme Leiche wurde kurz daraus gefunden und eine von der Polizei angestellte Untersuchung ergab, daß der Draht selbst ein todter Draht

war, aber an zwei Stellen Lichtdrähte

gekreuzt hatte und infolge dessen gela den war.

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lnBrandinder Braunkohlengrube Amalie Wilhelmine" bei Teuplitz. dem früheren Reichstagsabgeordneten Kuno Jeschke gehörig, hat zwei Menschenleben vernichtet. Der Obersteiger Berschmann war mit zwei Begleitern den Förderschacht hinabgestiegen, um das Feuer zu löschen. Alle drei wurden vom Rauch betäubt. Obersteiger Berschmann und derBergarbeite? Gloger aus Pockuschel wurden todt aus dem Schachte getragen. Der zweite Begleiter war bewußtlos; er kam wieder zu sich. Berschmann war 50 Jahre alt. . , . -Jn dem Miiller'schen Saale zu Lützelbuch bei.Coburg fand ein Ball des Krieger - Vereins statt. Nach Beendigung desselben gegen 3 Uhr Morgens geriethen auf demtzausflur mehrere Burschen aus dem benachbarten Neershof mit dem Maurer Seiler in Streit. Der Musikant und Zimmermann Wittig trat zwischen. die Streitenden, indem er rief: Was ist denn hier los?" Kaum hatte er diese Worte gesprochen, als ihm Seiler ein langes Messer in die Brust stieß. Hierauf stach der Wüthende noch vier Mal auf den Unglücklichen ein und verwundete diesen am Arm, Oberschenkel und in der Hüftgegend. Der Schwerverletzte konnte noch einige Schritte gehen, brach dann aber bewußtlos zusammen. Der Messerheld bedrohte nunm'-hr auch noch andere Theilnehmer am Ball, wurde jedoch schließlich von Mitgliedern des Kriegervereins entwaffnet. Ein sofort herbeigeholter Arzt legte Nothverbände an, doch starb Wittig schon nach wenigen Stunden. DieOrtschaftVelencze im Weißenburger Comitate war der Schauplatz eines blutigen Racheaktes. Die 16jährige Lidie Rostaö. die schöne Tochter eineS wohlhabenden Ortsinfassen, hatte im Vorjahre ihrem Geliebten, einem dortigen Burschen, ewige Treue geschworen. Die Hochzeit sollte nach drei Jahren, nachdem der junge Mann, der zu den Husaren assentirt worden, seiner Militärpflicht Genüge geleistet, gefeiert werden. Das Mädchen hielt aber nicht ihr Wort und wurde vor zwei Wochen das Weib eines Anderen. Als ihr früherer Verlobter, der in Budapest garnisonirt, von dem Treubruche der Geliebten Kenntniß erhielt, nahm er Urlaub und erschien in Velencze. ES war gerade Kirchenbesuch. Bald darauf erschien Lidie Rostas an der Seite ihres Mannes. Im nächsten Augenblick krachte ein Schuß, welchen der Husar, abgefeuert hatte; die junge Frau, mitten in'ö Herz getroffen, fiel leblos in die Arme ihres Gatten. Der Mörder benükte die nun entstandene allgemeine Verwirrung zur Flucht, die ihm auch gelang. DerreichePariser WeinHändler Charles Duvernois hatte erlundet. daß seine Frau, welche angeblich zum Besuche ihrer Eltern verreist war, sich in Lille aufhalte, und zwar in Gesellschaft ihres Liebhabers. Schnell Entschlossen reiste Herr Duvernoiö nach Lille, um dort mit Hilfe des Polizei CommissärS die Schuldige n flagranti des Ehebruchs zu überführen. Er kam spät am Nachmittage an und traf seine Anstalten für den nächsten Morgen 6 Uhr. .Indessen ging er in ein öafe chantanttraf dort eine hübsche, trostbereite. Dame, souvirte mit ihr und begab sich auch mit ihr in sein Hotel. UmL Uhr Morgens wurde er vom Polizeicommissär geweckt und im Namen des Gesetzesaufgefordert, das Zimmer u öffnen. Es war sein Polizeicommlssär, aber im Auftrage und in Begleitung seiner Frau, die nun bei ihm den Ehebruch feststellte. Frau Duvernoiö hatte ihren Gatten in besagtem Cafe chantant gesehen, heohachtet und war ihm zu-

Vorgekommen. , i -Öenn Ihr in gutes Mittelhaben vollt, TuerLlutzu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constitution zu kräftigen, braucht Hood'ö Oarsaparilla. ' Gebraucht nur Hood's.

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Reujahrsstreit !

Es tobt im5ande rings der Streit : tvie sind wir dran mit unsrer Zeit ? wann ist's Jahrhundert um, und wann Fängt eigentlich das neue an ? 's wird geistreich hin und her durchdacht, Sie kämpfen tief bis in die Nacht ; Sie kämpfen dort, die kämpfen hier, Sie trinken hell und dunkles Bier ; Sie kämpfen schon ein halbes Jahr, Der Fall ist immer noch nicht klar. Doch einer steht von ferne, ver lauscht dem Streit gar gerne ; Ihm ist so wohl ums erz dabei Denn er besitzt 'ne Brauerei. Edvin Bormana.

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