Indiana Tribüne, Volume 23, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1900 — Page 2
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.' ? n? Das aber big Diebe diesen metal?5nen Naub überhaupt zu Gelde machen A . können, beweist, wie groß die Zahl der .' ' Hehler ist, die mit ihnen gemeinsame
wqt gemacht hakn. - Madrid hat sich eben erst von einem ungeheuren, homerischen Gelächter erholt, baS der frechste aller frechen Diebsstreiche ihm entlockte und das um so herzhafter ausfiel, als die Polizei bei der Affaire die allerkläglichste Rolle spielte. Bon ihrem Postament auf dem Brunnen eines öffentlichen Platzes in Madrid war über Nacht die Colos-sal-Bronzebüste des berühmten Pontejo5 gestohlen worden. Niemand begriff, wie. das hatte bewerkstelligt wer.den können. Denn es waren mindesiens drei, -vier Diebe zur Ausführung der That und Leitern obendrein nö thia gewesen. Und auf der Plaza de Pontejos" befindet sich noch dazu eine Pelizeiwache, die, wenn sie nicht geschlafen, die frechen Rauber hatte be merken müssen. Madrid war außer sich, die Zeitungen strotzten von Hohn und Spottartikeln gegen die Behörde. 3a3 aber war aus dem bronzenen PontejoS geworden? Drei Tage später prangte er wieder auf seinem Po stament auf dem Brunnen, als wäre er n:e abhanden gekommen, als hatte ihm irgend ein Zauberer die Tarnkappe aufgestülpt. Wie ihn niemand hatte verschwinden sehen, so hatte auch me . mand sein Wiederkommen bemerkt. Er war eben fortgewesen und nun wieder da. Die Polizei sprengte dann auch daö Gerücht, aus, die ganze Geschichte sei ein fauler Witz, den sich irgend ein Spaßvogel gemacht. Gut! Aber wie? Hattt denn die Polizei den 'Spaßvogel daö zweite 'Male bei der Wiederauf stellunz der Büste nicht abfassen können? , Die Wahrheit kam leider schnell ge rma an den Tag. Pontejos war wirkV) gestohlen worden, und die Diebe hatten ihn bei einem Trödler für 30 Pesetas ttrkauft. Dort hatten ihn dnn die Detectlveö ausfindig gemacht. ihn zurückgebracht und, um die Geschichte zu vertuschen, ganz heimlich bei Nacht und Nebel wieder ausstellen lassen. Die glorreichen Wunden, die sich die h:ilige Hermandad bei dieser Affaire geholt, sind kaum geschlossen, gefchweiri denn verharscht, da ereignet sich ein ?.:uer Raub, der bemahe die Abenteuer guten Pontejos in den Schatten 2:3t.' . . Ditkmal sind eö die eigenthümlichen ..atsneroS-, die .Ratten von Ma 1zY, wie wir sie deutsch nennen könndie ihr Meisterstückchen gemacht :zUru Oisher hatten sich die Rator.:rr3 verhältnißmäßig nur mit Kleiui'keiten abgegeben. Sie sind eine T'.'iuberbande, die mehr als alle Diebe i b Stockfwsternlß hemmen. Ihre ::rftraßen ' und Schlupfwinkel sind V.: unterirdischen Gänge der Cloaken, l'.i .Alcantarillos". die sich nach den traen hinauf m kreisrunde Gin -slilccber öffnen. In diesen ' Ge:!ci sind die ratoneroZ zu Hause .-':-die Ratten, die sie in Schwärmen .:7lkern. Bon ihnen aus brechen sie die Keller der Häuser ein und neh i '.rn, waö ihnen in den Weg kommt: .Irtoffeln, Holz, nichts ist ihnen zu :i!7.Z. Manchmal steigen sie auch von . Keller höher hinauf und räumen ' :nuR2rn aus. Oft werden sie in C2ri lizanlti rerolLt, aber die
Segen Magenleide n, Magencatarrh, DTSpepsta empfehlen Prof. Fiemssen,. Seamain 54t, ledert, lenbe, Ewald und die bedeutendsten Aerzte Lnro. xu's und Amerika's das natürliche karlsbader U?asser. Dr. Lustig schreibt in seinem werke über die Karlsdader Quellen wie folgt : Bei chronischen Unterleibsbeschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres und einfacheres Heilmittel, als die Karlsbader (ZZueUen." Man hüte sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Wasser haben das Siegel der Stadtgemeinde Karlsbad, sowie die Namensunterschrift von Lisner 6c Men delson Co., New York, auf dem kzalse einer jeden Flasche. wegen Gebrauchsanweisung und weite ren Informationen wende man sich an Eis ner & Mendelson o., Agenten, New York.
Beamten wagen sich nicht allzuweit den Räubern nach.' Neulich Abend, just um die Däm merstunde, kommen drei Leute in der , 'r i i r ! v! uniform oer siraenreiniger, m ic Straße del Carmen- und machen dort an einem alcantarillo" Halt. Sie haben eine Leiter und Handwerkszeug mit sich. Der alcantarillo" befindet sich auf dem Trottoir, gerade vor einem Juwelierladen, in desien Schaufenster die herrlichsten und kostbarsten Goldsachen und Brillanten ausgelegt sind. Die Arbeiter öffnen denAlcantarillo". stellen die Leiter hinein, und zwei von ihnen steigen hinab. Einige Passanten bleiben stehen und gaffen. Der dritte Arbeiter, der oben geblieben, geht' an die Thür des Juwelierlade'ns, läßt dort die eiserne Rolljalousie, dercn Drehapparat sich an der Wand befindet. herab und schließt so den Ladcn hermetisch ab, damit leiner der Jnhader, die schon gesprungen kommen und rumoren, heraus kann; dann nimm er einen Hammer und schlägt damit die große Scheibe des Schaufensterentzwei, daß sie prasselnd zusammenbricht, greift in die Auslage, rafft alle Juwelen zusammen, stopft sie in einen Sack und reicht ihn seinen Genossen in den alcantarillo- hinab. Dann folgt er ihnen eilig die Leiter hinunter und zieht diese fort. Oben aus der Straße Lärmen. Kreischen, Hilferufe. In die Passanten, die starr und steif gestanden, und von denen keiner, wenn auch der Schrecken ihn nicht gelähmt, sich getraut hatte. dem Räuber Einholt zu thun daS Ganze war auch so blitzschnell vor fich gegangen in die Passanten ist Leben gefahren, aber zu spät. Als endlich die Polizei erscheint, sind die Ratten, denn solche waren es natürlich gewesen schon fort, un ter" alle Berge. NavajoDekenweberinnen. Für daö Publikum, welches gewöhn lich die Decken, die von Navajo - Indianerinnen Fewcben wurden, bewundert. sind diese Decken lediglich Kunst Zierwerke. Aber von Hause sind oder waren dieselben etwas ganz Anderes! Denn diese zierlichen Decken waren ursprünglich, ohne darum künstlerisch weniger schön zu fein, dazu bestimmt, die Krieger und die Jßudi" auf ihren wilden Reit Zügen über die westlichen Ebenen unter allen Witterungs-Ver-Hältnissen warm und trocken zu halten. Und sie entsprachen diesem Zweck auch vollkommen. Das sind freilich vergangene Zeiten, und schon seit vielen Jahren sind die Ravajo - Indianerinnen daran gewohnt, diese Decken hauptsächlich als Jierrath sur die Wohnungen von Wer ßen herzustellen, resp, für Unternehmer, welche sie für solchen Zweck wer ter verkaufen. Aber noch heute kann die Beschaffenheit der Decken an ihren ur sprünglichen Character' erinnern; denn bei aller ihrer Eleganz zeigen diese! ben eine wunderbare Fadendichtigkeii, und leibst vtt den heftigsten Regenfa! len kann daj Wasser nicht durchdrin gen. Freilich behaupten Manche, wel che in dergleichen besonders aut unterrichtet sein wollen, ganz so', wie in der classischen Jndianerzeit, würden dieselben doch nicht mehr gemacht; möglich ist dreS. wohl, aber ohne thatsächliche Vergleiche mit Geweben aus einem früheren Zeitalter, welche sehr selten einem Weihen zu Gesicht kom men, wird eS sich nicht leicht feststellen lassen. Thatsache ist, daß noch heute eine solche Decke daS Product höchst mühsa mer Arbeit ist. Die fleißige, Web:rin braucht em halbe Jahr dazu, eine ein zige Decke herzustellen, welche ihren ei vilisirten GefchlechtSgenossen gerade gut genug ist, sie über daS Sofa zu werfen oder als Curiosität an der Wand aufzuhängen. Sie arbeitet mit den einfachsten Mitteln, und ihr Webstuhl dürfte nicht unähnlich demjenigen sein, dessen sich eine Penelope im halb lagenyasten Alterthum bedient hat. Die Schönheit dieser Decken besteht bekanntlich, vorwiegend In ihren Farben. Wie alle Indianerinnen, hat auch die Ravajo Squaw Vorliebe für helle varoen, aoer t zeigt in der Aerschmelzung derselben wahrhaft künstlerischen Geschmack. Und keine zwei Decken macht it gleich; jede einzelne Decke bat sozu sagen ihre besondere Individualität und ist nach einem besonderen Muster entworfen, vaö nur im ovf der Weberin existirt. In jede Decke webt sie auch, außer sonstigen Bildern, welche sich meistens auf Naturvorgange und alle NellgtonSsaaen vkzteben. ihr Ma cherzeichen ein. daSje nach der Zeit ein . . . r t. .,..... erwiesenes ijv vielleicht einen ogen oder Pfeil, ein, Weberaabel. iraend ein einfaches Kochgeräth u. s. w. darstellt. An diesem Zeichen kann sie ftetS nicht mm m . . ' im 191 Zwerr, pnoern auch die Zeit 1 einer erueuung losort wieder erken nen. . ' . . ' In trüberer elt wurden alle die Decken auö Wolle gewoben, welche von i tez 5)-r2 idiljxiszia ctHiii
worden war. Roch "heute ist dkeS theilweise 'der Fall; aber es werden auch Jahr für Jahr bedeutende Quantltä ten Wollgarn zu diesem Zweck auS dem Osten bezogen und kunstgerecht verarbettet. Manche Decken aus dieser Wolle.
welche die gewohnlichen Navajo Bett decken genannt werden, sind tn rothen,' weißen und schwarzen Streifen gewoben und werden merkwürdigerweise nach dem Pfund verkauft. Die NavajoSatteldecken unterscheiden sich nicht viel davon, sind aber kleiner. Die Decken, welche ausschließlich au3 einheimischer Wolle bestehen, haben meistens einen hohen Werth für decoratlve Effecte; die schönsten -derselben zeigen einen scharlachrothen Untergrund, von welchem uch allerlei Bilder ,n herrlichen Farben abheben. Noch eine kubanische Klage. Aus einem Bericht des derzeitigen Landwirthschofts - Secretärs von Cuba unter amerikanischer Oberverwaltung, des früher vielgenannten Generals Rivera, hallt unS em Lied, daS unS aus näherer Umgebung schmerzlich vertraut geworden ist, in etwas wechselnde? Melodie entgegen, nämlich daS Klagelied über Verwüstung der Wälder und über drohende Zerstörung des ganzen Holzoestandes! Rlvera erlaßt darm einen emdrmalichen Appell an seine Landsleute, vor Allem aber an Onkel Sam, um ErHaltung der schonen und so werthvollen Wälder CubsS. Seine AuSführungen besagen im Wesentlichen Folgendes: Es Ware sehr schlimm für Cuba, wenn unter der amerikanischen Herrschast snne Waldungen mit ebensolcher verhangnißvollen Glelchgiltigkeit be handelt -würden, wie es viele Jahre hindurch mit den Wäldern in den Wer. Staaten selbst geschehen ist, und wo durch dieses Land einer der besten Relchthumsquellen beraubt wurde. weite Landstriche von ihrer Vegetation entblößt würden, und viele Wasserläufe nicht mehr den Schutz fanden, welcher verhinderte, daß sie in der einen Jahreszeit austrockneten und in der anderen zu gefahrlichen Ueber schwemmungen führten. Ueber da3 kleine Cuba würde daS Verhängniß noch viel schneller hereinbrechen. Die vrächtigen Mahagoni Wälder sacrus rönnen cniroeocr jur auc Heil als eine beständige Einkommensquelle für die Perle der Antillen erhalten, oder sie können durch einen einzigen wuchtigen Angriff deö Holzspeculan tenthums zerstört werden. Und die er sten Schritte zu ihrem Verderben schei nen schon im Gange zu sein. Bereits ist der Hclzhandler m Euba aufgetre ten und schickt sich an, den .Eigenthü mern der Wäldern verlockende, wenn auch durchaus nicht glänzende Baar geld - Anerbietungen zu machen. Und das baare Geld wird aus der Insel derzeit so, nothwendig gebraucht, dcß die Eingeborenen, schon wenn man ih nen eine bescheidene Summe hinhält, leicht geneigt sein mögen, den hohen Werth dessen, was sie jetzt besitzen, zu übersehen und über dem augenbllckll chen ZLortheil den viel größeren künfti gen zu vergessen! Sinderst einmal einige Sägemühlen gebaut, entsprechende Eisenbahnen gelegt, und alle die Vorkehrungen ge troffen, das gefällte Holz bequem nach der Meeresküste zu befördern, dann wird es mit den cubanischen Waldern und besonders mit dem Edelholz - Be stand auf unabsehbare Zeit vorbei sein, während jetzt einige Schutzmaßnahmen die lungeren Baume retten, eine ver ständige Bewirthschaftung der neuen Plantagen gewährleisten und Euba ei nen seiner größten Schätze bewahren konnten. Wird diese Stimme mehr Eindruck machen, als diejenigen, welche sich frü her so manchmal für die Walder unferes Landes erhoben? Lost Springs, daS TugendparadieA Schon mehr als einmal ist von einem besonders moralischen Stadtchen oder Dörfchen unseres Landes Städte haben natürlich nicht die ge ringsie Aussicht auf eine solche AuS Zeichnung die Rede gewesen, obwohl es nicht gerade sehr schmeichelhaft für die Moralität im Allgemeinen aussieht, einzelne Orte als Euriositäten in dieser Hinsicht hervorzuheben. Zum Glück ist man auch über den Begriff der Mo ralität selbst nicht vollkommen einig. und gibt es noch viele nicht zu verachtende Zwischenstufen zwischen einem Patent - Tugendparadies und einem Sodom oder Gomorrhal' Immerhin bleibt das Dorf Lost !. rs 1 v r r rm , . ' im wprlngs, im naniajer uounly Marion, in vorliegender Beziehung höchst bemerkenswerth. Obgleich eS vielleicht zu viel ist. wenn lieuerdings ein dorti ger Eorrespondent dasselbe den merk würdigsten Ort der Welt nennt, mögen seine sonstigen Mittheilungen darüber hiermit ne Statte finden: Sämmtliche 260 Einwohner - von Lost Sprmgs sind absolute Enthalt samkeits - Menschen bezüglich geistiger Getränke, und zwar ehrliche, nicht etwa Schnaps Geheimräthe. Nur zwei der Einwohner sluchen gelegent lich noch, und nur ein Dutzend huldigen noch dem Tabak ein wenig, und auch damit scheint eö bald auS zu sein, wenn auch nicht ganz freiwillig. Eine Wirthschaft oder gar inSpielhauS hat dieser Ort noch niemals gehabt, und das letzte private Kartenspielchen ist, wie versichert wird, vor zehn Jahren gemacht worhen. DaS Tanzbein wird seit fünf Jahren absolut nichi mehr geschwungen. Vor zwei Jahren wollten zwei junge Männer ein Pferde-Wett-rennen veranstalten. aber die öffentliche Meinung bäumte sich dermaßen dagegen auf, daß daS Ereigniß' abgesagt wurde. Die ganze erwachsene Bevölkerung von Lost SpringS gehört ' zur Kirche, und sämmtliche Kinder besuchen die Sonntagsschule. Während 'die -ersten Ansiedler von Lost SpringS Methodisten, und zwar, sehr eifrige, waren, ist di tii-CiU.cui tlzi tz:zizzi2'lt
Thou8and8 Xtave Kidney Tronble and Don't Know lt. How To Find Out. Flll a bottle or cornrnon glass with your water and let lt stand twenty-four hours; a
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Unsere wahrhafte Geschichte beginnt im Jahre 1830. Die Stadt Jzheim war eben im Begriffe, ihr nach allen Anforderungen der Neuit einzurichtendeö großes Krankenhaus bauen zu lassen. An der Spitze dieser bedeutsamen Anstalt hatte man mit schweren Opfern einen der berühmtesten Kliniker berufen, und Herr Geheimrath Professor Dr. Hoffert war soeben in Ixheim eingetroffen. Selbstverständlich hatte er an dem fertig vorliegenden Bauprojekt alles Mögliche auszusetzen. Am meisten wurde der arme Stadtbaurath, der bisher auf sein Werk so ungemein stolz gewesen war, durch eine ganz unerwartete Forderung des neuen Direktors mißgestimmt: Der Herr Geheimrath war ein Feind von allen rechteckigen banalen" Arbeitszimmern. er verlangte daher kategorisch für die vordere Hälfte seines DirektorialzimnzerS eine um drei Meter größere Breite, weil dadurch die Einrichtung eines stimmungsvollen Raumes ermöglicht würde, in den man sich mit intimeren Besuchen zu einer gemüthlichenPlauderstunde zurückziehen könnte. Vergebens wendete der Architekt ein. dieser Bau ' sei aus konstruktiven Gründen ganz unmöglich, er wäre nur durchzuführen unter Schaffung eines todten Winkels. eineS etwa 6 Meter langen und 2 Meter breiten lichtund luftlosen Raumes. eineS architektonischen Monstrums, dessen Bereitstellung sich mit seiner. deS Architekten, Berufsehre nicht vertrage. Der Herr Geheimrath aber erklärte jetzt ganz einfach, von der seinen Wünschen entsprechenden Ausgestalti.Ag seines Direktorialzimmers werde er die Annahme der Berufung abhängig machen und der unglückliche, schwer gekränkte Stadtbaurath erhielt daraufhin von dem Oberbürgermeister 'den kategorischen Befehl, . sich dem Wunsche des Herrn Geheimraths zu fügen. IX Fünf Jahre verflossen. So manches Mal hatte sich der Geheimrath inzwischen über den völlig unbenützten stockfinsteren Raum gehörig geärgert :der Stadtbaurath hatte ja kaum ein Vierteljahr verstreichen lassen, ohne mit immer neuen Anträgen auf Nutzbarmachung des todten Winhelö hervorzutreten, der .bekanntlich nur auf die dringenden Wünsche des. Herrn GeHeimraths geschaffen worden sei." Bei den. meisten Anträgen konnte man den Hohn fast mit den Händen greifen, so daß gelegentlich bitterböse Aeußerungen in dem stimmungsvollen Direktorialzimmer niedergeschrieben wurden. Da trat auf einmal ein junger, seit Kurzem angestellter Assistenzarzt. Herr Dr. Müller, an den Direktor heran mit der selbstbewußten Erklärung, er, -der Herr Assistent, glaube den richtigen Weg gefunden zu haben, um endlich einmal auch diesen todten Winkel im Interesse deS Dienstes und der Wissen, schast vraktisck zu verwerthen. Hochaus horchte der Geheimrath: - nicht mehr und nicht weniger verlangte der Herr Ussistent. als die Einrichtung UZ ir-ziz-a c:;j: ei r::i
graphischen Dunkelkammer, nach der ganzen Entwickelung der Wissenschaft sei es ja unverkennbar, daß in absehbarer Zeit die möglichst ausgedehnte Heranziehung der Photographie für die Wissenschaft eine unerschöpfliche Fundgrube eröffnen werde, und zu ei-
ner Dunkelkammer eigne sich der vtaum in der That ganz ausgezeichnet. Der iunae Doctor hatte erwartet.
daß ihn sein Chef ob des famosen Einfalls womöglich entzückt in die Arme schließen werde. Aber weit gefehlt! Das wäre noch schöner, wenn jeder nächstbeste Anfänger über die Bedürfnisse der Wissenschaft" mitreden wollte! Der Herr Doctor möge nur lieber eingestehen, daß er als Amateurphotograph für seine höchst unwissenschaftlichen Liebhaberaufnahmen (das Liebhaber" ward ganz unangenehm betont) sich auf Kosten des Instituts einen bequemen Arbeitsraum verschaffen möchte! Davon könne nie und nimmer die Rede sein. Er der Geheimrath sei überhaupt kein Freund von brodlosen. Künsten, die leicht zur Leidenschaft werden und das ernsthaste wissenschaftliche .Interesse junger Leute nur beeinträchtigen tf. f. w. mit wenig Grazie in infiniium. Leider muß ich hier als getreuer Geschichtsschreiber berichten.' daß bald nach dieser Unterredung, die natürlich nicht verschwiegen blieb, der Herr Stadtbaurath eine neue Bosheit verübte. Unter Hinweis aus die verdienstliche" Anregung des Herrn Assistenten Dr. Müller gestatte er sich, die Einrichtung des vielgenannten Raumes (der bekanntlach u. s. w.) zu einer photographischen Dunkelkammer zu beantragen. Daß auch dieser Antrag seitens des Herrn Geheimraths nur wüthend abgefertigt wurde, brauchen wir eigentlich gar nicht ausdrücklich beizufügen. III. Wieder waren fünf Jahre dahin gegangen, mit ihnen auch Herr Dr. Müller, und an seiner Stelle wirkte und photographirte seit einiger .Zeit Herr Assistenzarzt Dr. Maier. Ja. auch er war ein leidenschaftlicher Amateurphotograph, aber er war klüger als sein allzu stürmischer Amtsvorgänger, dessen Nemfall- mit der Dunkelkammer" er begreiflickerweise bald erfahren hatte: war doch seit jener denkwürdigen Unterredung und seit dem noch denkwürdigeren Antrag des Herrn Stadtbauraths der verlorene Winkel nichts anders mehr als die Dunkelkammer" bezeichnet worden, natürlich nur soweit die Ohren des Herrn GeHeimraths nicht in der Nähe waren. Herr Dr. Maier war klug genug, von der üblen Erfahrung seines Amtsvorgängers zu lernen, er schlug eine ganz andere Taktik ein, mit der er glücklich zum Ziele gelangte. Als er einmal mit verschiedenen anderen jüngeren Leuten bei dem strengen Chef zu Tisch geladen war, und die angenehm gesättigten Jünger der Wissenschaft mit dampfenden Cigarren und gebührender Ehrfurcht den Worten ihres Herrn und Meisters lauschten, benlltzte er eine gelegentliche Gesprächspause, um mit meisterhaft 'gespielter Unbefangenheit daö gefährliche Thema, zu berühren: - Es ist eigentlich' doch sehr merkwürdig daß derHerrGeheimrath seiner Zeit schon, beim Bau der Anstalt, den Raum neben Ihrem Amtszimmer ausgespart haben, um später, wenn die wissenschaftliche Photographie mal weiter vorgeschritten ist, darin eine Dunkelkammer einzurichten. Sind Herr Geheimrath vielleicht der Meinung, daß es sich schon bald lohne, sich praktisch mit der Photographie zu beschäftigen? Oder wäre es jetzt noch verlorene Zeit?" Während die übrigen Kaffeegenossen stumm und starr dasaßen, musterte der Herr Geheimrath ' einen Moment das Antlitz seines Assistenten, ob unter den harmlosen Worten nicht vielleicht eine Bosheit versteckt sei. Die vollendete Unbefangenheit deö intelligenten Gesichtes beruhigte ihn aber sofort und er erwiderte, während er sinnenden Au ges den Ringeln seiner fein duftenden Havanna folgte: Je nun. man kann sagen, daß schon jetzt die Leistungen der wissenschaftlichen Photographie respektabel sind. Ich bin neulich selbst ganz erstaunt gewesen: gewisse Hypothesen, die ich seiner Zeit aufstellte und die damals eigentlich etwas gar zu kühn waren ich war eben noch sehr jung sind jetzt von meinem jüngeren College Professor Heim unwiderleglich bestätigt worden, und Heim hat bei seinem verdienstlichen Werk sich sehr viel der Photographie bedient. Sie sehen also wenn man noch jung ist wie Sie, könnte man eigentllch sich wohl überlegen, ob man nicht allmählich die kleine Muhe auf sich nehmen sollte, das Technische deS PhotographirenS sich rasch anzueignen. Die Einrichtung der Dunkelkammer hätte natürlich keine Schwierigkeit. Na, für alle Fälle, wir können ja nächster Tage die Sache noch weiter über legen. Jedenfalls freue ich mich immer, wenn junge Leute' strebsam und unternehmend sind." Und nächster ' Tage ward in der That über die Sache '.noch weiter Rücksprache genommen",, und Herr Dr. Maie?, der seit Jahr und Tag leidenschaftlicher Landschafts- und Gen, Photograph war, freute 'sich königlich über die prächtige Dunkelkammer, die für ihn mit allen Chikanen der neuesten Erfahrungen eingerichtet wurde. Daß er sich daö .Technische" deö Photographirenö so rasch aneignete,' brachte ihm manches freundliche Wort ' deS 'Herrn ChefS ein und erhöhte dessen gute Meinung don seinem Assistenten ganz we sentlich. .. : -IV. Und nochmals waren fünf Jahre verflossen. ' Herr Dr. Maier Mäier hatte sich inzwischen zum auSgesprochenen Liebling deS Herrn GeheimrathS entwickelt,: dessen Einfluß er in jungen Jahren. schön den Professortitel zu danken hatte. Augenblicklich hatten beide. 'der Meister und sein Jünger, all: Hände voll zu thun? die Gesells2st tir Aerzte und Naturforscher Lz't'Cn Cirnrn GJ
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Laytheaxe to the root
' Hort people hardly realize that headaches and dyspepsia and other misenes all oome from one cause, and that taking a separate remedy for eaoh symptom is like picking the lea ves off an obnoxious tree inatead of striking at the root. Ueadache, or sluzgiahnees, or dl80rdered stomach or constipation or offensive breath show that tither the stomach or bowel or the liver are not doing their natural work, and HM.p.AS TABULES Go to the root of all these difilculties by immediately correcting the stomach and gently stimulating the liver and bowels tohealthy action. These Tabules are the accurate prescription of a regulär physician ; they are a simple remedy, aa mild yet certain aa nature iUelf. To people of sedentary habits. Professional and busi ness men, and paracularlT to women, these Tabules Insure a regulär habit, oomsortable digestion, and a clear head ; preventing many a serious illness with its longtrain of suffering and expense. The two most important Processes of life (assimilation of f ood and elimination of waste) depend almost entirely upon the stomach, liver and bowels ; their iealthy action, maintained by Eipans m.i . - m i ä t- JxVn InliMia.
xaouies aiapeis a long ust i uimenis. r ur uuaui 6" tion, dyspepsia, biliousness. constipation, dizziness.
fluttennar of the heart, eluf giahness, poor sleep, loes of appetite, depression, beart bura. nausea, bad taste in (he mouth. sallow ekln, and all the ills caused by a disordered stomach. taka a ÜIPANS TABULE. jjMttw JL 1 WlArf One Will do you good. ifei erlösten, die diesjährige Generalversammlung mit einem Ausflug nach des Herrn GeheimrathZ mustergiltiger Anstalt zu beschließen. Als die Besicht!, gung zu Ende war, ging s nach dem Hotel Riegwald, in dessen prächtigem 5Zestsaal ein üppiges Diner der Gäste harrte. Hoch ging es dabei her und daß man bei den zahl- und endlose: Trinksprüchen die Wort nicht allzu ängstlich abwog, hatte das Diner mit mancher ähnlichen Gelegenheit gemeinsam. Besonders ein junger Privatdozent schien zu glauben, dah dieGeheimräthe eine gehörige Dosis Weihrauch vertragen könnten. Als er aber sich gar zu der geistvollen Antithese verstieg: am Glänzendsten scheine ihm die geistige Ueberlegenheit des Herrn GeHeimraths aus der prächtigen Dunkelkammer zu erstrahlen denn wer außer ihm hätte zu jener Zeit, .da man diese Anstalt baute, die gewaltige Bedeutung vorausahnen können, die dereinst die Photographie für die medizinische 'Wissenschaft haben werde? da mischte sich auf den Zügen des Gefeierten die Befriedigung augenscheinlich mit einer gewissen Bescheidenheit. Und das trat äußerst wohlthuend in die Erscheinung, als er sich zu der Aussprache seines Dankes erhob und mit den wirkungsvollen Worten schloß: Das ist nun mal das Amt von uns Alten, vor Allem an die Zukunft zu denken. Was nützte uns aber alle Voraussicht, wenn dann der Gegenwart bit kraftvollen jungen Arbeiter Mangelten? Was nützte mir meine Dunkelkammer, hätte ich nicht in meinem liebenswürdigen Mitarbeiter Professor Maier den vortrefflichen Photographen tut Seite? Mein Mas ailt du Tbatkraft der Jugend, die. uns Alte nicht lls falsche Propheten zu Schanden werden läßt!" ' Tosender Beifall folgte diesen geistvollen und bescheidenenWorten des GeHeimraths, und mit Recht; denn geistvoll sind bekanntlich die Geheimräthe immer, aber manche soll eö geben, die nicht gleichzeitig auch solcher Bescheidenheit sich befleißigen. .' Der E n Itou x f einS merkwürdigen EhescheidunaSaefetzeS ist im Senate der Legislatur von Massachusettö eingereicht worden. Derselbe bestimmt, daß alle Ehescheidungsklagen vor zwei Richtern und einer Jury verhandelt werden sollen. Einer der Richter soll dem weiblichen Geschlechte angehören und ebenso sollen sechs der zwölf Geschworenen ffrauen sein. ' In vttXQcartit, D e l., ya, wieder ein Pnigelfrst" stattgefunden und zwa? erhielten fünf fchwarz so wie vier weiße Missethäter die ihnen vom Richter zudictirt Ltion mit der neunschwänzigen Katze; in Neger mußte außerdem noch eine Stunde am Pranger stehen. .Auffällig war diesmal die große Anzahl Frauen . unter den Zuschauern bei der. Strafvollstreckung. ' Sie waren auswärtige 'Be sucher, 1)ie die. Wirkung der Peitschenhiebe auf dem bloßen Rücken der Sträflinge auö nächster Nähe in. Augenschein nehmen wollten. Der Anblick schien auf sie keinen : abstoßenden Eindruck zu machen. Man! vermuthet, daß die weiblichen , Zu schauer Frauen rechtlennnen ' waren, die nur sehen wollten, rote die Prügelstrafe wirkt, um vielleicht eZn'öleicheZ Mitte! in gewissen Fällen, besondrS gegen Weiberprügler, in Ihren Heimathstaaten in Qorfrtro u bringn. - -
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