Indiana Tribüne, Volume 23, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1900 — Page 1

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Jahrgang S3,

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Lditorielles. Die Svening Post" leitartikelte dieser Tage über den Unterschied zwischen einem Politiker und einem Staatsmann. Die Frage ist doch sehr einfach zu beantworten. ES ist der nämliche Unterschied, wie zwischen großen und kleinen Dieben. Die kleinen Diebe, nun dak sind eben Diebe ; die großen, bat find geniale Börsenspekulanten", daS find Könige der Industrie und deö Handels". Aehnlich in der Politik. Politiker ist einer, .'solange er sein lichtscheues Wesen in einer Ward treibt, Staatsmann" wird er, wenn er in den Höheren Regionen auf Beute ausgeht. (N. 8. Volksztg.) " Manila i.d b..,ch,... daß '5'mb ein gilippino bot ernte siiiuurcumauiun prozcinii . x te.:.K rs : n. v . . im..L.t wt.v. VIV IVlVl UUW 11 L . it , M em 1 1 t i gkitagl, neu ix ai9 einer ' iSumuaDanbe an elnem Angriffe auf eine Abtheilung amerikanischer Solda7 9 . . todter wurde. ES wurde schon kürzlich in Ausficht gestellt, daß die Suerillakrieger alS Banditen behandelt werden würden, und Eeneral OtiS scheint dies nun wirklich praktisch ausführen zu wollen. Ss wird sogar angedeutet, daß eS schon längst geschehen wäre, wenn die gilippinos nicht ungefähr fünfzig Amerikaner als gefangene hätten, und man nicht befürchten müßte, daß fi aa denselben Wiedervergeltung üben würden. Wir sind überzeugt, daß General Otis einen so wichtigen Schritt nicht ohne Instruktion von Washington aus . unternommen hat. Die Folgen werden höchst trauriger Il: bril cöom!? Im uv um (yiutiuiuuy vh unsern 0l gen. Wir werden in die Zußtapfen 9aPlct acytn, als wir bereltS find, nd wir werden sie dahin bringen, baß sie keinen Unterschied zwischen americanljcyer und spamscher Clvlllsation zu machen weiß. Vielleicht ist auch weniaSen in dies, nkt. - n rm n -w www -mr W W t W WWW mwr WW u 1 1 -r Und doch wird ein solcher Schritt nothwendig sein. Man kann w ux rc.i ra...:rTt. v ;n . . .( ciui unmauuncen nieji caig an Zeit. SS ist eben der Fluch der bösen yai, oap ne sorlzeugcnv &0es mup gebären. DaS OberbundeS-Gericht hat so eben eine Entscheidung getroffen, welche wahrscheinlich dazu beitragen wird, über die Beschaffenheit deS Eisenbahn Kapitals in öiefem Land mehr Licht zu verbreiten. Sie spielt sich ab in einem Kapitel deö Krieges, welchen die 33tt irrt 5)Sftt X a C juui i ByM vi v 1 1 t bahnen führen. Der Grundsatz, daß die Staaten daö Recht haben, den Bahnen Maximal-Frachtgebühren vor zuschreiben, ezistirt schon lange. Da von machten die Weftstaaten zahlreich Gebrauch, indem sie die Frachttarif gesetzlich festlegten. Regelmäßig vur den dann gegen sie die Bundesgericht angerufen und diese entschieden stets daß die Herabsetzung durch Gesetz nich so weit gehen dürfe, daß dadurch ein angemessener Prosit" der Bahnen ge-

sährlich werde. 3n der Regel arbeitete die Bundekjustiz im Interesse der Kapitalisten gegen die Agrarier. Neulich nun, bei Anfechtung eineS Dakotaer Gesetzes diefer Art, ist daS

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OberbundeSgericht sehr gründlich zu Werke gegangen. SS hat entschieden, daß aus die Berichte der Eisenbahn Compagnie (der Chicago, Milwaukee ä: St. Paul) bei der Abmessung der Prosite nicht gefußt werden dürfe, sonder daß eine Untersuchung stattfinden müsse. Mit dieser ist ein BundeSkreiSrichter beauftragt. Da wird nun zur Folge haben, daß festgestellt wird, wieviel daS- wirklich einbezahlte Kapital der Gesellschaft beträgt und damit wird ein sehr wunder Punkt der amerikanischen Eisenbahn-Gesellschaften berührt Durchschnittlich ist die Hälfte ihreS nominellen Kapitals Wasser." Wenn sie auf letzteres nicht weiter Verzinsung zahlen dürfen, Hort der Spaß für die Kapitalisten auf. Bewußt oder unbewußt arbeitet daS Obergericht mit dieer Entscheidung der Verwandlung der Bahnen in öffentlichen Besitz vor. mm 111 MMrhrilM. Wetterbericht. SchöneS Wetter heute Nacht und Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 39 Grad, niedrigste 30 Grad. Die Goldreserve. W a s h i n g t 0 n, D. C , 21. Febr. Der verfügbare Baarvorrath des Schatzamts beträgt nach dem heutigen Ausweis $295,332,212, wovon 5223,500,450 auf die Goldreserve kommt. MaerumS Behauptungen. Washington, 21. Februar. Staatssekretär Hay hat aus Verlangen deö Unterhauses einen Bericht über die vom Es-Konsul Macrum ausgestellten Behauptungen eirgesandt. Der Sekreär erklärt, der briefliche und telegraphische Verkehr mit Macrum während einer Amtszeit als Konsul in Pretoria ei durchaus regelmäßig verlaufen. Er habe die Depeschen deö Departements erhalten und seine Depeschen und Briefe seien regelmäßig eingegangen und zwar durch das Konsulat in Lo renzo Marques. Nur einmal ,m No vember trat eine vorübergehende Uarbrtchung in Kapstadt ein, gegen welche Macrum und sein Kollege Holli n Lorenzo Marques protestirten. ES wurde dann daS Arrangement getroffen, daß dii Sachen durch das Generalkonsulat in Kapstadt gingen. Die Unterbrechung dauerte nur ein paar Tage. Nach der Zeit gingen die Postsachen nach Pretoria und Lorenzo MarqueS über eine neutrale Route, von der die beiden Konsuln schon seit dem 16. November wußten, daß sie offen sei und von da ab war keine Störung mehr zu verzeichnen. Herr Macrum hat niemals über Uebergrisse deS Censors in Durban oder anderer Personen Beschwerde geführt, so lange er im Amt war, und hat auch später keinen Bericht darüber erstattet, obgleich er die vollste Gelegenheit dazu hatte, alS er zurückkehrte. WaS die zweite Behauptung angeht. so versichert der Staatssekretär, daß die Behauptung, eS bestehe ein geheimes Bündniß zwischen den Ver. Staaten und dem britischen Reich, unwahr ist. Nach, der Conftitution der Ver. Staaten ist überhaupt kein geheimes Bündniß in irgend einer Form möglich, da alle Verträge deS Beirathes und der. Zustimmung deS Senats bedürfen. Es besteht auch kein geheimes Bündniß, keine Convention, kein Arrangement oder Abkommen zwischen den Ver. Staaten und irgend einer an deren Nation. Die Antwort ist vom Staatssekretär unterzeichnet und vom 20. Febr. 1900 datirt. " Die KentuckyerAngelegenheit. Frank fort, Ky.,22. gebr. Die Anwälte der Demokraten und der Republikaner haben heute ein schriftliches Uebereinrommen gelronen, das von sämmtlichen Letheiligten unterzeichnet wurde, und welches dahingeht, daß der ganze Streit in den Gerichten zum Austrag gebracht werden -soll.' Die Klage soll zuerst vor Richter Field in Louisville gebracht werden, und kann von da durch alle Instanzen gehen.

Indianapolis, Ind., Donnerstag, den 22. Februar lg 00

Neuestes. Eine große Schlacht. DieBriten zurückgeschlagen. Paardeberg Drift, Oranje Freistaat, Dienstag, 20. Febr. Einer der blutigsten Kämpfe duses Krieges fand am Sonntag, den 1. ds. statt. General Kelley-Kenny griff bei Klip Drift die Nachhut des Generals Eronje an, und verfolgte sie bis in das Lager bei KoodooS Rand. Die Hauptmacht der Briten versuchte daö Burenlager am Nordufer deö Flusseö zu umgehen. Kelley-Kenny griff die Buren an. Aus beiden Seiten deö Flusseö ist der Boden eben, die Wirkung der Geschosse war furchtbar, und die Verluste der Briten sehr schwer. Die Schlacht war eine Wiederholung der Schlacht am Modder River. Die Soldaten befanden sich den ganzen Tag im Feuer und die Schlacht batte kein bestimmte? Resultat. Die Buren hatten ihr Lager gut verschanzt, und kehrten in dasselbe zurück. Die britischen Kanonen beschossen daö Lager sehr heftig und die Buren geben einen Verlust von über 800 Mann zu. Am Montag wurde die Beschießung wieder ausgenommen, worauf Tronje um einen Waffenstillstand bat. Am Dienstag wurde die Beschießung deö Burenlagerö wieder fortgesetzt. Paardeberg, 21. gebr. Die Briten haben einen Hügel mit 50 Gefangenen genommen. Crorjeö Stellung ist unverändert. London, 22. Febr. Biö jetzt ist weder der Entsatz von Ladysmith gelungen, noch hat General Robertö TronjeS Armee gefangen. Elfteres mag vielleicht noch in dieser Woche geingen, aber Robertö hat keine so eichte Aufgabe. Wahrscheinlich wird er bald der ganzen vurenarmee gegenüberstehen, welche sich zusammenzieht, um die Briten auö dem Freistaat' zu verdrängen. Die Timeö" sagt editoriell : Daö Schweigen deö Lord Robertö läßt mehr als eine Auslegung zu, zedenfallS ist jedoch anzunehmen, daß seine Operaionen noch nicht vollendet find. DaS KriegSamt veröffentlichte gestern olgende Depesche von General Buller. Die fünfte Division kreuzte heute den lugela und trieb die Nachhut deS geindeS zurück. Unser ZwSlfpfünder brachte die Kanonen deS Feindes zum Schweigen. London, 22. Febr. Die Verlust,ste, welche Robertö einschickte, enthält die Namen von 49 Offizieren, darunter o:e von zwer verwundeten eneralen und den eineö getödteten Oberst. Diese Liste erregt Besorgniß, denn ungefähr ebensoviele fielen bei ?olenso, worauf ein Verlust von 800 Unteroffizieren und Gemeinen berichtet wurde. Dabei fällt eö auf, daß Lord Robertö gar nichts über daS Resultat der Kämpfe mittheilt und nichts über die Vorgänge am Montag, Dienstag und Mittwoch Die steht sehr im Widerspruch mit seinen früheren ausführlichen Berichten. Dieseö Schweigen erregt große Besorgn!ß. Telegramme 'auö Burenquellen melden, daß De Wet sich mit Tronje vereinigt habe und daß Beide die Briten zum Stehen gebracht haben. Die London Timeö" sagt heute Morgen : Unser Korrespondent in Lourenzo MarqueS schickt einen Bericht, der hoffentlich bloö die Wiederholung eineö früheren Berichtes von der Wegnahme eines britischen Trank portS ist. Der Korrespondent sagt: Berichten der Buren zufolge hat Gene ral De Wet der Nachhut deS General French 180 Wagen mit LebenSmitteln und Munition und 2800 Ochsen weg genommen, sowie 58 Mann gefangen. . , Dr. Keeley todt. L 0 ö Angeleö, Cala.. 21. gebr. Dr. Leölie E. Keeley, der Erfinder der sogenannten Goldkur gegen den Alko holiömus, ist heute plötzlich in seinen Winterwohnfitz in hiesiger Gegend ge starben. Die deutsche Fleisch-Zn-spektion. Berlin, 21. gebr. Die Reichs-taas-Commisston beendete beute die zweite Lesung des gleisch-Znspektions gesetzes und die Maßregel wurde in ihrer neuen Gestalt von den Mitglie dern der Commission angenommen. Im Allgemeinen ist das Gesetz in seiner amendirten Form so strenge in seiner Anwendung aus amerikanisches Fleisch wie in der ursprünglichen gas- ' sung, aber dem Bundesrath ist eine ge-

wisse Diskretion überlassen, welche man alö günstig betrachtet. Die Hauptbeftimmungen, welche die amerikanischen Interessen berühren, find folgende : Die Einfuhr von Büchsen-, gesalzeem und gepökeltem Fleisch, sowie von Wurst ist verboten. Die Einfuhr von

Speck und Schinken ist gestattet. Frischei Fleisch wird nur in ungetheilten Stücken zugelassen, yräservirteö und präparirteö Fleisch wird nur zugelassen, wenn seine Zuträglichkeit feststeht. Diese Bestimmungen bleiben bis zum Jahre 1904 in Kraft, und werden dann noch verschärft werden.' Alles ausländische Fleisch muß einige wenige ausdrücklich bezeichnete Grenzstationen Passiren, wo die Inspektion vorgenommen wird. Die Strafen für die Verletzungen der Vorschriften find strenger geworden, wie je zuvor. Die agrarische Preße spricht sich heute mit den AmendementS zufrieden aus. Niederlage der deutschen Regierung. B erlin, 21. Febr. Im Reichsag wurde heute der Antrag des Abgeordneten Winterer von Elsaß, .den Diktaturparagraphen für Elsaß. Lothingen aufzuheben, besprochen. Reichskanzler Hohenlohe sprach sehr dagegen. Er meinte derselbe müsse in Kraft bleiben als Warnung für die franzöfische. Minorität, deren Stimmung sich in dem Widerstände kundgiebt, den die Geistlichkeit von Elsaß. Lothringen gegen die Einführung einer theologischen Fakultät in Straßburg zeigt, obwohl der Papst damit übereinstimme. Unsere Beziehungen zu Frankreich, sagte der Reichskanzler, find zwar die besten, aber wir haben keine Garantie für die Fortdauer derselben. Wir haben Elsaß, Lothringen nicht durch eine Abftimmung, sondern durch Gewalt der Waffen gewonnen, und werden eS behalten. Die Legierung müsse eine Lasse gegen jnnere und äußere Unuhen in der Hand haben. Der Reichstag nahm den Antrag WintererS mit großer Mehrheit an. Aus Deutschland. Berlin, 21. Febr. Daö au?wärtige Amt erklärt, daß die von dem britischen Uatetstaatösekretär für auöwärtige Angelegenheiten William St. John Broderick im Parlament abgegebene Erklärung, Deutschland hege Pläne, welche die Unabhängigkeit der Niederlande bedrohten, durchauö jeder Begründung entbehrten. Vor der Budget-Commission deö Reichstag gab der preußische Kriegöminister, General von Goßler. zu, daß die Autemsbilen eine we:thvolle Beeicherung deö Transportswesens der Armee bildeten, jedoch nur in einem begrenzten Umfange. 3n Besprechung der Frage der Bewaffnung sagte Herr von Goßler, er glaube, daß eine weiere Verkleinerung deö Kaliber? deö Armeegewehres nicht thunlich sei, und ügte hinzu, daö sieben MillimeterMausergewehr, welcheö die Buren in Südafrika benutzten, habe sich bereits alö zu kleinkalibrig herausgestellt, da es den Geaner nicht in genügendem Maße außer Gefecht setzte und eine zu schnell heilende Wunde verursache. Der Minister bemerkte, daß das. spanische Mausergewehr sich in dem spa-nisch-amerikanischen Kriege ebenfalls alö zu kleinen Kalibers erwiesen habe. Der Schah von P ersten wird im April auö St. Petersburg hier eintreffen. Von hier wird er sich nach dem Haag und Brüssel nd dann nach Paris zur Weltausstellung begeben, von wo aus er die Rückreise über Berlin und Wien antreten wird. Das Militär-Wochenblatt verössentlicht einen Artikel eineö GeneralftaböOffiziers, in welchem der Versuch gemacht wird, die Ansicht zu widerlegen, daß die Erfolge der Buren auf ihre taktische Defensive zurückzuführen find. In dem Artikel heißt eö : Die jüngsten Erfolge der Bure beweisen im Gegentheil daö Unzu reichende ihrer Defensive, da eine energische Offensive unter ähnlichen Umständen die Korpö der Buren, welche die geschlagenen Korpö der Generäle Buller, Methuen und White beobach ten, verfügbar gemacht hätte, um einen vernichtenden Schlag gegen die Briten zu führen. Ohne eine solche kühne Offensive werden die Buren nie wieder einen entscheidenden Sieg erringen oder mehr alö halbe Maßregel er reichen." '

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Es tobt iikande rings der Streit : wie sind wir dran mit unsrer Zeit ? Wann ist's Jahrhundert um, und wann Zängt eigentlich das neue an ? 's wird geistreich hin und her durchdacht, Sie kämpfen tief bis in die Nacht ; Sie kämpfen dort, die kämpfen hier, Sie trinken hell und dunkles Bier ; Sie känlpfen schon ein halbes Jahr, Der Sall ist immer noch nicht klar. Doch einer steht von ferne, Der lauscht dem Streit gar gerne ; Ihm ist so wohl ums erz dabei Denn er besitzt 'ne Brauerei.

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