Indiana Tribüne, Volume 23, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1900 — Page 1

o 0 rlC I 00 sVO rA V o w w w o o V W Office : No. 18 Ond Qlabama Oteafze. Telephon 1171 Indianapolis, Ind., Dienstag, den 20. Sebruar 1900 Jahrgang S3 No. 153

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hierdurch erlaube ich mir, meinen Runden und Freunden anzuzeigen, daß ich eine neue Auswahl von eleganten Äostümen,

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ZNännerchor ZNasken-Ball, Freitag, den 23. Febzuar 1900. Der eintritt zum Ball ift nur Mitgliedern vom Mannerchor gestattet, jedoch müssen dieselben in Maskenkostüm oder Domino erscheinen ; ausgenommtn von dieser Regel find Solche, welche über 50 Jahre alt find, sosern sie vorschriftsmäßige Narrenkappen tragen. Mick8L(i I)kli), No. 448 Ost Washington Straße. Telephon, (alt) 126G

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Editorielles. Zn Paris wundert man sich, wie don dort berichtet wird, über daö schnelle Arbeiten der amerikanischen Arbeiter an den Aukstellungsbaulichkeiten. DaS ift begreiflich. So intensiv, wie in Amerika, so businesg liks, wird nirgend in der Welt gearbeitet. Was der amerikanische Arbeiter mehr Lohn bekommt, als der europäische, daö bringt er reichlich durch vermehrte Arbeitsleiftung wieder ein. Aber es ift nicht der Arbeiter allein, bei dem sich diese Erscheinung kundgiebt. Zn einer oder der anderen Form zeigt sie sich im ganzen Geschäftslebe. Der Kausmann, der Fabrikant, der Geschäftsmann überhaupt, hastet und rackert sich in Amerika auch zehn Mal mehr ab als in Suropa. Der Gedanke, datz Zeit Geld ist, jagt den amerikanischen Geschäftsmann durchs Leben und raubt ihm jede behagliche Auffassung des Daseins. SS wird jeden Tag eine Masse Zeug über den Burenkrieg telegraphirt, aber eS ist fast nur eine vier- und fünffache Wiederholung derselben Sache. Die That des General French wird als eine Heldenthat bezeichnet. Warum, ift nicht einzusehen. Schneller Vormarsch, ohne auf einen Feind zu stoßen. ist gerade keine Heldenthat Die Vriten marschirten etwa 60.000 Mann stark bei Kimberley gegen die Buren. Diese, nur 8.000 bi 10,000 Mann stark. konnten natürlich eine Schlacht nicht wagen und wichen auf dem ebenen Terrain zurück. Sie abzufangen scheint nicht gelungen zu sein. Sie haben es sogar fertig gebracht, ihre großen Ka nonen mitzunehmen. Sie werden sich wohl schwerlich stellen, ehe sie gebirgtges Terrain erreicht haben. Sie haben eine Anzahl Proviant- und Munitionsvagen verloren, aber nicht halb so viele als sie in voriger Woche den Engländern abnahmen. Gen. Buller berichtet triumphirend über einige Erfolge südlich vom Tugela Fluß. Es scheint uns. daß Vuller besser thäte, erst zu triumphiren, wenn er nördlich vom Tugela Erfolge errungen. Wir vermuthen sehr, daß die Buren südlich vom Tugela es zu gevagt sindeu, sich einer großen Uebermacht entgegenzustellen, welche ihnen die Nückzugslinie über den Fluß abschneiden kann. So weit machen die Engländer einen Spektakel, der gegenüber den errungenen Vortheilen viel zu groß ift. Es mag ja schließlich den Tngländern durch ihre gewaltige Uebermacht gelingen, der Buren Herr zu werden, aber zu dem Marsche nach imberley und nach Bloemfontein gehörte weder großer Muth, noch großer Scharssinn. Arbeiterdertreter don Porto Rico bereisen augenblicklich den Osten. der Ver. Staaten, um die Arbeiterorganisationen derselben zu veranlassen, sich um die Interessen der Portoricaner zu kümmern. Sie behaupten, daß die Arbeiter aus Porto Rico unter der spanische Regierung weit mehr Oewegungssreiheit besaßen als unter der ameikanischen Militärherrschast. Da iatten dir also die Freiheit, welch? pir" nach Oeftindien gebracht!

Da hätten wir-unsere ttnlturmission"

also in einer Weise zur Ausführung gebracht, welche die Arbeiter unserer neu erworbenen Besitzung die spanische Tyrannei milder erscheinen läßt, als die amerikanische Freiheit." Die Klagen, welche von Porto Rico kommen, haben aber ihre Quelle nicht in Arbeiterkreisen allein. Auch die Vflanzer und Geschäftsleute beklagen sich, daß man ihnen zwar für ihre Produkte den spanischen Markt ge nommen, aber gar nichts gethan hbe ihnen dafür einen Markt in den Ver. Staaten zu sichern. Man habe weder eine Zollermäßigung eintreten lassen. noch sonst etwas zum Beste der Insel gethan. Diese Porto Rieaner scheinen eine ganz sonderbare Auffassung von unserer Mission" zu haben. Sie scheinen sich eingeredet zu haben, daß wir sie ihrethalben befreien" wollten, und vergessen ganz, daß wir sie unserthalben erobert haben. Man erobert doch Inseln nicht zum Spaß. Man will doch seinen Vortheil dabei haben und vor allem ein Geschäft machen. Das sollten doch die Portoricaner wissen und etwas bescheiden sein. Sie sollten sich namentl ch vor falscher Aufsassuvg amerikanischer Freiheit und amerikanischer Vefreiungsmisfion hüten. l)ms)liiirt)nssjlcit Wetterbericht. Trübes Wetter, vielleichtRegen heute Nacht und morgen. Wärmer. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 39 Grad, niedrigste 24 Grad. AnS der (Kongreß. Washingto n, D. S,20'. Febr. Im Hause beantragte Herr Dolliver. Iowa, die Suspension der Regeln zu? Berathung der Bill über die Amendirung der Sektionen 8339 und 3341 der Revidirten Statuten bezüglich der Binnensteuer aus fermentirte Getränke, welche die Abschaffung der Gebinde von einem Sechstel und einem Achtel einer Tonne betrifft. Herr Dolliver erklärte, daß die Brauerei - Interessenten die Maßregel wünschten und daß die Steuer-Einnahmen in keiner Weise davon beeinflußt würden. Herr gleicher brachte ein Amendement zu der Bill ein, wonach sie nicht vor dem 1. Juli d. 3. in Kraft treten soll, und damit wurde die Bill pasfirt. . Herr Sulzer, Dem., R. S , sprach für die Bill, erklärte aber, die damit gewährte Erleichterung sei äußerst unbedeutend, und das die Brauer in Wirklichkeit verlangten, sei die Ab, schassung der Kriegssteuer und er sei der entschiedenen Meinung, daß das Kriegssteuergesetz aufgehoben werden sollte. Die Republikaner hätten die Aushebung versprochen, sobald der Krieg vorüber sei, aber sie hätten bis jetzt keine Anstalten dazu getroffen. Er forderte die Führer der Republikaner auf, zu erklären, was sie zur Aushebung des Gesetzes zu thun gedächten, welches nur dazu benutzt werde, um Geld im Schatzamt aufzuspeichern und es zinsfrei an bevorzugte Natio nal-Banken auszuleihen. Herr Terry, Dem., Ak., erklärte, die Republikaner brauchten die Kriegs steuern, um das Deficit zu tilgen, wel ches der Dingley-Taris herbeigeführt habe, der das kläglichste Fiaöko ge. macht habe, das. man sich denken könne Die Republikaner verhöhnten den Red. ner und Herr Terry erklärte dann, die Republikaner wagten nicht ihre Politik deö verbrecherischen Angrisses auf den Philippinen aufzugeben, weil eine geHeime Verständigung mit England be stehe und aus demselben Grunde wag ten sie auch nicht, ein Wort der Sym pathie für die beiden südafrikanischen Republiken zu äußern, velche für ihre Freiheit kämpften. Die Bill wurde daraus ohne nament liche Abstimmung pasfirt. Das Haus nahn dann auch die Resolution des Herrn Wheeler, Ky., an, velche den Staatssekretär auffordert, über die don dem früheren Konsu Macrum erhobenen Beschuldigungen Auskunft zu geben. Dann ging man in die Berathung des Zolltarif für Porto Rico ein, übe velche Herr yayne, N. I., zuerst eine längere Rede hielt.

ehr nach Südafrika.

S t. L s u i s, Mo., IS. Febr. Dr. A. C. Bernays wird binnen wenigen Tagen nach Südafrika abreisen, um den ihm angebotenen Posten, EhesArzt der Burenarmee, zu bekleiden. Er wird von 6 anderen St. Louiser Aerzten und 10 Ambulanz-Leuten be gleitet sein. Die Namen seiner Begleiter werden vorläufig noch geheim gehalten. Dr. Bernarys hat den Burenagenten seine Dienste für 0 Monate unentgeltlich angeboten. Man glaubt, daß mehrere reiche St. Louiser die Expedition ausrüsten werden. Der Skat-Congreß. M i l w a u k e e, 19 Februar. Der nordamerikanische Skatverband erwählte folgende Beamte: Präsident, H. O. Frank von Milwaukee; VcePräsident, Dr. Fritz Hvsman von Chicago; eorrespondirender Sekretär, Max Laubuscher von Milwaukee; Schatzmeister, Lewis Biershack von Milwaukee. Direktoren: Casper Köhler, St. Louiö; August M. Kühn, Jaiianapolis; I. , Eithon, Detroit. Es wurde beschlossen, den nächsten Seateongreß in Chicago abzuhalten. Heute Abend schloß der Kongreß mit einem Eommers. Im Ganzen wurden 92 Preise ertheilt, davon sielen 47 aus Milwaukee, elf aus St. Louis und zehn aus Thicago. ' Die ersten zwölf Preise gingen an folgende Personen : Henry Reimers, Milwaukee für 23 Spiele. Robert Schiller, Milwaukee, 769 Punkte. F. Tschientschtz. Milwaukee, Schippen Solo ohne sieben Matadoren. Thomas Greis, Chicago, 749 Punkte. B. Weber, Therefa, Wis., 714. Dr. Höfe St. Louis, Grand mit 4 Matadoren, höchstes Spiel. Paul Zabel, Milwaukee, Tournee ohne acht. H. D. Bruns, St. Charles, 20 Spiele. M. Bar, Milwaukee. 691. 3. Raucb. Jndianaoois, Solo ohne sieben Matadoren. Msx. Brück, Detroit, 676 John F Strohmeyer. Milwaukee, 654. 3n der gestrigen Geschäftssitzung wurden alle Anträge auf Aenderungen der Spielregeln bis auf einen einzigen verworfen. Die einzige Abänderung, welche vorgenommen wurde, betraf die Berechnung der Spiele, und zwar wurde die alte Berechnung, welche vor dem Congreß in St. Louis bestand, wieder eingeführt. Nach den alten Beftimmungen zahlte das einfache Spiel 1, Schneider 2, Schneider angesagt 3, Schwarz, nichts angesagt 3,. Schneider angesagt, schwarz gemacht l, Schwarz angesagt. 3a Zukunft jedoch zählt Schwarz, nichts angesagt, 4, Schneider angesagt, schwarz gemacht, 5, Schwarz angesagt 6. Dem Berichte des Schatzmeisters zu Folge betrugen die Sinnahmen während des Jahres Z220 20 und die Aus. gaben $140.79, so daß ein Ueberschuß von 579.41 vorhanden ift. Hierzu kommen noch etwa 5175, velche sür Mitgliedskarten während des jetzigen Congreffes eingegangen sind. Der I uren krie g. London, 20. gebr. Spezialdepeschen von Natal deuten an, daß Bul ler die Buren aus ihren Stellungen bei Colenso vertreibt. Auch die Rächrichten von der Capcolonie lauten ermuthigend. Ein Mitglied des Kabi nets sagte gestern Abend, daß Eronje hoffnungslos umringt sei. Ja den Wandelgängen des Hauses vurde gestern Abend berichtet, daß es General French gelungen sei, sich zwischen die Buren r.d Bloemfontein au schieben. De? Korrespondent der Daily News" telegraphirt von Chiveley : Wir haben alle Hügel rechts ton Colenso besetzt, darunter Hlangwana, den die Buren letzte Nacht räumten. Dies ift von strategischer Wichtigkeit und ek dürfte uns bald gelingen, die Eisenbahn wieder zu nehmen. Eine große Zahl greiftaatler hat diese Oegend verlassen, um gegen Roberts zn kämpfen. Eine andere Depesche von Chiveley lautet : Die Linie der Ooerseftungen ift durchbrochen. Die Briten haben einen entschiedenen Erfolg dadurch errungen, daß sie die Stellung auf Monte Christo nahmen. Die Buren zogen sich zurück, wobei es ihnen gelang, alle ihre Kanonen und Qagen mitzunehmen.

London, 20 Febr. 3 Uhr 45 Morgens. Die Nachrichten der Cor- ! r . 1. a . , . . ,

reiponoenien uoer vle ttuanon an der Grenze deö Freistaates spannen daö Publikum aus die Folter. Die einfachen Thatsachen find, daß die Buren sich langsam im Rückzüge auf Bloemfontein befinden und von Gen. Kitchener mit Gen. Kelly. Kenny's DiVifion verfolgt werden. General Mae donalb machte mit den Highlanders einen Eilmarsch nach Koodoos Rand Ford und drang Sonntag 20 Meilen vorwärts. General French verließ Kimberley am Samstag und ging östlich den Modder River entlang. Gen. Kitchener versucht die Buren aufzuhalten, und wenn es möglich ist, sie rückwärts Macdonald und French in die Hände zu treiben. Die gegen Herrn Lucy erwähnte Depesche des Kriegsdepartements scheint anzudeuten, daß Lord Kitchener entweder den Buren voranfgekommen ift, oder nahe daran ist, seinen Plan auszuführen, und das Kriegödepartement wartet auf das definitive Resultat. Unterdessen hangt Kommandant Delaney mit seinen Buren aus Coleöbürg an der rechten Flanke der verfolgenden britischen Kolonnen und ucht ihren Vormarsch aufzuhalten, und so dem Wagentrain der Buren zu Hülfe zu kommen. Kenne? der Topographie der Gegend aber glauben, daß die Buren es schwerlich auf einen Kampf ankommen lassen werden, ehe fie gebirgiges Terroin nördlich von Bloemfontein erreicht haben. ! Der Correspondent der Daily Mail", welcher sich bei dem britischen Transport befunden hat, welcher von den Buren angegriffen vurde, sagt: Schließlich ließen die Briten den Transport sahren, um nicht den Bormarsch aufzuhalten. Aus solche Weise fielen 200 Wagen und 600 Tonnen Vorräthe in die Hände' der Buren, venn eS auch zweifelhaft ist, ob pe die Beute fortschaffen können. m m allerlei. , e Letten von zwei in der Nähe von Mankato. Minn., gelegenen früheren hübschen Seen, Minnesota- und Rush-See, nxrden wayrscheinlich unter die anstoßenden Landeienthümer vertheilt werden, da dieselben vollständig ausgetrocknet find. Der Minnesota - See war noch vor wenigen Jahren 2 Meilen lang und 1$ Meilen breit und seine 2000 Acres werden unter 13 Farmer zur Vertye:lung kommen. Das Bett des RushSee enthält 200 Acres und wird unter 9 Farmer vertheilt werden. A.. '.- t r v " 1 ? i . . n Gemayyel! m 1 l einem Gesee. das von der letzten Staatslegislatur angenommen wurde, ist in Minnesota das System der Wandcrbibliothelen inaugurirt worden. Zwanzig Mniaturbiblictheken von je 50 Büchern werden vom Hauptquartier in Minneapolis auszesandt. und zwar nach folgenden Plätzen: Wirren, LaueZboro. Äushford. St. Peter. Kiball. Rushmore. Franklin, Lakeville. JaneZville, Park Rapids. McJntosh. Freeborn. Lurbank, Princeton, Emmons, Cleter Lake, Skane. Laird, Sleepy Ehe und St. Vincent. Wenn in diesen Orten sich bereits eine ständige Bibliothek oder ein Lesezimmer befindet, so werden die Wanderbibliotheken dort verwahrt werden, andernfalls müssen geeignete Plätze in Wohnhäusern. Banken, Hotels u. s. w. gefunden werden, die als Leseplätze dienen kön nen. Im letzten März fand in Flint. Mich., Heirath zwischen Albert Smith und Fräulein Cora Estella Morrey statt. Beide stammten aus dem Township Atlas und ihre runae Ehe hat nun bereits zwer gerrqt liche Processe erfolgreich überdauert. Als der Kriea aeaen Spanien ausbrach, meldete Smith sich als Freiwil liger, diente, bis die Spanier sich für überwunden erklärten und verdena thete sich bei semer Heimkehr mitEstella Morrey. Am 1. Juli strengte die Mutter von Estella eine Klage gegen das Ehepaar an, in welcher sie die überraschende Mittheilung machte, daß Mann und Frau Stlefgeschwlster seien und sie, Klägerin, die Mutter von beiden. Smith wurde verhastet, in's Gefängnik gestickt und im November zumProceß vor den Circuitrichter Hksührt. Die Jury sonnte sich nicht einigen und ein Zweiter Vrocek verlief ebenfalls resultatloö. ES sieht jetzt auS, als ob man nun nicht weiter gegen Smith vorgehen wird, um so mehr, als die Beweisauf. nähme darthat, wß die Mutter des Mädchens zur ?.eit der Heirath von der existirenden Verwandtschaft wußte und, statt den jungen Leuten von der Thatsache Mittheilung zu machen, daß sie Stiefbruder und Stiefschwester seien, im Gegentheil die Hcirath be-gllnstigte.

Aergert Dich Dein Auge

so reiße e nicht au, und werfe e nicht von Dir lndern wende Dich an 0 man Dir für D'i Suge da Nölbtge la anferrtat. ünftltch, Auz erde schmer,! etngeletzt. 3 1 i l i t n erde ach de besten vkethode der , an revaSt. WsodSV Mein, Abstracter of Title39 C'ic Narket und Pennsylvania Oft. The Lbuckb, vutte ein rHpe hoch, telegen 17S0, ?nktanttbölll W. GIERKE, Deutscher :: Buchbinder, 631 Süd Telaware Str., (Hltnhu,.) Herr . Ptkxa,. 17 ad laia etxe it fit ich rfuagwi rat ata. u c Wittwe i n B u d a pest Namens Esokoli unterhielt, obgleich sie 40 Jahre alt ist. mit dem 22jährigen Emerich Paras ein Liebesverhältniß. Vor einigen Tagen erfuhr die Wittwe, daß Parasz sie verlassen und eine Andere heirathen wolle. Außer sich hierüber, gab sie des Abends beim Nachtmahl ihrem Liebhaber viel zu trinken. Als er dann fest schlief, schnitt sie ihm mit einem scharfen Messer den Kopf vom Rumpf vollständig ab. Nachts schleppte sie den Leichnam vor das Haus hinaus und warf ihn in den Straßengraben, wo sie ihn mit Schnee zudeckte. In ihrer Aufregung vergaß sie den Kopf des Getödteten in ihrerWohnung. Sie wagte dann nicht, nochmals hinauszugehen. Infolge des Thauwetters fand man den Leichnam zweiTage später. Der Verdacht lenkte sich sofort auf die Wittwe. Bei der Haussuchung fand man den Kopf deZErmordeten im Kohlenkübel vor. Die Mörderin ist geständig und wurde verhaftet. Eine sonderbare Krankheit trat dieser Tage unter einem Viehbestände aus dem Kleinen Hellweg in Geseke (Westfalen) auf. Als man am Abend die Thiere abgefüttert und getränkt hatte, entstand unter ihnen eine auffallende Unruhe. Der Besitzerin, welche sich zur Erforschung der eigenthümlichen Erscheinung in die Stallung begab, bot sich hier ein komisches Schauspiel. Pferde und Kühe taumelten hin und her und vermochten sich kaum auf den Beinen zu erhalten. Noch drolliger sah es aber im Schweinestall auS, die größeren Borstenthiere rasten wie toll durch den Stall, als wenn sie ein Wettrennen abhielten, während die kleineren Purzelbäume schlugen. Der sofort herbeigerufen Thierarzt erkläe daö gesummte Viehzeug für total betrunken und stellte fest, daß das für daS Vieh verwendete Wasser mehr Spiritus als Wasser enthielt. Das Räthsel sollte sich auch bald lösen. In einer benachbarten Destillation war nämlich ein Faß mit etwa 2000 Liter Spiritus Inhalt ausgelaufen und in den Brunnen gedrungen, mit dessen Wasser dieThiere getränkt worden waren. Nach Ueberwindung des Katers am anderen Tage kehrte die alte Ord nung in die Ställe zurück. DaS Opfer einer ungemein boshaften Rache ist die Schauspielerin Mme. Rejane geworden. AIS die Künstlerin von ihrem Gastspiel Zn Monte Carlo nach Paris zurückkehrte, wartete ihrer beim Auspacken derGarderobe eine höchst unangenehme Ueberraschung. Kaum hatte eine Dienerin den Koffer mit denCostümen der Ma dame de Lavalette- geöffnet, als sie in einen Schreckensruf auSbrach, der die im Nebenzimmer weilende Herrin herbeieilen ließ. Starr vor Entsetzen hielt ihr die Jose eine Toilette entgegen. die von oben bis unten wie mit tu nem Rksirmesser total zerschlitzt war. Die einzelnen Schnitte hielten unzählige Stecknadeln zusammen, so daß es den Eindruck machte, als hätte man dadurch zu verhüten gesucht, daß das hinterlistige Verbrechen gar zu schnell entdeckt würde. .In derselben Weise wie diese Robe war der gesammte In halt des Koffers zugerichtet worden. Die Rejane gerieth außer sich vor Aorn und öffnete mit eigenen zitternden Handen den zweiten Koffer, der die noch prächtigerenGewänder der Mme. Sans Gene" enthielt. Mt einem Schrei prallte die Künstlerin zurück. Auch diese Toiletten, die einen Werth von mehr als 20,000 Francs repra sentirten. waren alle in schmale Strei fen geschnitten und mitStecknadeln zu jammengesteöt. 52 er einen Catarrh heilen will, muh mit dem Blut anfangen Hood'S Oarsaparilla beseitigt die Ur. 'sache diesek Uebel und heilt Catarrh vaourq, oap ne oas mm retmgr. Hood'i Villen wirken milde, aber rasch und sicher auf die Leber und

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Es tobt im (ande rings der Streit : Wie sind wir dran mit unsrer Zeit ? wann ist's Jahrhundert um, und wann Sängt eigentlich das neue an ? 's wird geistreich hin und her durchdacht, Sie kämpfen tief bis in die Nacht ; Sie kämpfen dort, die kämpfen hier, Sie trinken hell und dunkles Bier ; Sie kämpfen schon ein halbes Jahr, Der Sall ist immer noch nicht klar. Doch einer steht von ferne ver lauscht dem Streit gar gerne ; Ihm ist so wohl ums erz dabei Denn er besitzt 'ne Brauerei. Edwin Vormann.

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Für de Miinnerchor Masken-Ball inrBTlD:n?-aiiu:n-haben wir die

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