Indiana Tribüne, Volume 23, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1900 — Page 2
Mm Kam Bum. mntcrcl?e von A. ToffZ. ' Mr. Fowl - GippZ ist in New York ein hoch angesehener Mann, Er ist ein self-made-inan, er hat es mit eigenen Kräften vom Pferdedieb zum WeizenkLurg an der Getreidebörse gebracht. Im Geschäft ist er stels und ganz bei der Sache, man könnte sagen vom Wirbel bis zum Scheitel jeder Zoll ein Weizenkurs. Würde ihm Jemand während der 'Geschäftszeit sagen, unser alter Stammurgroßvater Adam sei wieder lebendig geworden und halte draußen vor dem Börsengebäude einen populären .Vortrag 'über Elektricität, oder würde man ihm mittheilen, daß man soeben ein Verfahren praktisch erprobe, aus verschimmelten Rosinen schmackhaftes Roastbeef zu bereiten, so hätte dies nicht die geringste Wirkung Quf ihn. Was ist ihm auch die gesammte Wissenschaft, die Menschheit, hit ganze Welt, wenn der Weizen pro Quarter um 1 Cent fällt oder steigt. Man steht, Mr. Fowl - Gipps ist ein gediegener Mann, der während foer Arbeit blos darauf bedacht ist, seine ommittenten übers Ohr, wenn es möglich ist, auch über beide Ohren 311 hauen. Dagegen ist er ein Vollmensch mit Sinn für .Kunst und Wissenschaft u. s. w. während der arbeitsfreien Stunden des Tages. Er ist sogar zeitweise ausübender Künstler. So bethätigte er sich vor mehreren Jahren in Skulptur. Er kaufte feinsten karranschen Marmor und .haute ihn". Ob die entstandenen Bilder Kunstwerth bef essen, weiß ich nicht; muß mal gelegentlich im Condersationslexicon nachlesen. Im vorigen Jahre beschloß er, Componist zu werden. Nun ja, ein reicher Mann kann sich so etwas schon leisten, besonders in einer stillen tz!eschäftszeit. Er war eben im Millionär - Club, als er sich das Wort gab, zu componiren. Er suchte und fand eine bequeme Lage, den Kopf auf dem Teppich, das linke Bein auf einem Divan, das rechte auf dem Tisch. So erwartete er die Eingebung der heiligen Cäcilia. Eine halbe Stunde mochte verstrichen sein, da entrang sich seiner Kehle ein Ton, dann noch einer, endlich ein dritter. Mr. Fowl-Gipps erhob sich befriedigt, aber nicht überrascht; er wußte ja, ein self-made-man erreicht Alles, was er will. Und er begann sein Lied, zu dem er rasch einen Text gedichtet, leise zu smgen: Bim, Bam, Bum. Die Melodie gefiel ihm; nun ja, war auch recht hübsch. Auch der Tezt fand seinen Beifall, wie mir dünkt, auch nicht mit Unrecht. Nun ginL er im Club umher und sang unaufhörlich seine Composition. Aus die Dauer ward das den Clubmitgliedern ein wenig zu viel. Ein Freund trat an ihn heran im Auftrage der anderen Anwesenden. - Was ist denn das für eine schöne Musik?" Ach! Meine eigene Composition," erwiderte stolz Mr. Fowl-Gipps. Yery sine! Nur etwas kurz, mein Freund." Finde, daß sie für einen Dilettanten lang genug. Bin i$ denn ein Goethe oder Leonardo da Vinci, daß ich gleich beim ersten Versuche drei Opern componiren könnte?" Der Freund lächelte Zustimmung, er wird doch einem so angesehenen ?lf-made-man, der es aus eigener Kraft vom Pferdedieb bis zum Weizenkönig gebracht, nicht sagen, daß das Gesinge alle Welt nervös macht! v Der Componist betheiligte sich au? Kartenspiel und pfiff oder summte dabei unaufhörlich sein Lied. Kein Mensch wagte es ihm zu sagen, daß er entweder den Mund halten, oder sich dahin scheeren solle, wo die Pestbacillen wachsen. Um Mitternacht ging er nach Hause. Er bewohnte fünf Räume im vornehmsten Hotel garni. Mit seiner Stentorstimme sang er, im Schlafräum auf- und abgehend, das Lied. Der Kellner trat ein und bat, derSänger möge dem Zimmernachbar, der eben in den letzten Zügen liege, ds Sterben gestatten, das Lied, dasTodte lebendig machen könne, hindere ihn daran. Mr. Fowl - Gipps erwiderte, er sei ein freier Bürger eines freien Staates und könne thun und lassen, was er wolle. Der Sterbende möge sich doch gleich auf den Friedhof transPortiren lasten, wenn er kein Musikfreund sei. JmClub empfand man seine Musikfreude schließlich als etwas ziemlich Unangenehmes und dasComite richtete an ihn folgendes Schreiben: Theurer-Herr! , Namens aller Mitglieder unseres Clubs gestatten wir uns die Bitte, Sie möchten der Abwechslung wegen Ihre schöne Composition ein wenig umcomPoniren. Auch ist eine Aenderung des Textes wünschem'werth. Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern, liefern wir Ihnen hiermit tine Anzahl von Tezt - Varianten u. z. Bam 'Bim Bum Bum Bim Bam Bum Bam Bim I Bim Bum Bam Bam Bum Bim. In solcher Weise verändert, werden die Besucher an Ihren Produktion noch größeres Vergnügen empfinden -als bisher. Ihr getreues Club - Comite." Mr. Fowl - Gipps verstand den Wink, ward böse und drohte mit seinem Austritt. Das Comite richtete ein Entschuldigungsschreiben an ihn. Nun ja, schließlich kann man doch nicht Vorschriften geben einem self-made-man, der aus eigener Kraft vom Pferdedieb u. s.w. Und so sang ixkstiüfort. mm m& ti im
de? Singens überdrüssig und behielt blvZ den Text, den er mit Vorliebe der wendete. Fragte ihn Jemand z. V.: Was thun Sie thun. Mr. FowlGipps? Gut?", so erwiderte er: Aoh, ich danke Sie, so. Bim Bam Bum!" Fragte ihn einer der Clubdiener, vb das Fenster geschlossen wer den solle, da es ziehe, antwortete er: Bim - Bam Bum!" So wurde er Jedem durch seine stereotype und oft gar nicht zu deutende Redewendung überaus lästig, allein man nahm es resignirt hin. Nun ja, schließlich durste man doch keine Bemerkungen machen einem self-made-man gegenüber, der es u. s. w. Da geschah es, daß ra Rußland und Mumänien, sowie in Ungarn dieSonne rechtzeitig schien und der Regen rechtzeitig regnete, während in Amerika das Gegentheil der Fall war warum und wieso weiß ich nicht, brauche ich auch nicht zu wissen, weil ich nicht Meteorologe von Geburt bin. Das hatte einen furchtbaren Krach in Weizen zur Folge, das hatte eine vollständige Pleite' des self-made-rnan zur Folge, das hatte einen Hinauswurf desselben aus dem Club zur Folge, als . er noch immer mit Bim Bam Bum antwortete. Nun sang er zeitweise traurig sein Lied, und das Ende vom Liede war, daß man ihn in's Narrenhaus steckte. Mr. Fowl - Gipps verließ nach drei Monaten "das unangenehme Haus als Philosoph. Er dachte: Die Welt ist m der That comical. So lange ich gewesen bin reich, hat Bim Bam Bum Allen gefallen; jetzt wo ich bin ann, ist Bim - BamBum em Blödsinn. Hm, in der That, die Welt ist comical."
Nach meinem Tode. Mälig schwanden mir die Sinne. Ich hatte gerade noch Zeit zu merken, daß es mit mir zu Ende ging. Jetzt eben trat der Tod ein. Nachdem ich gestorben war, fühlte ich mich einigermaßen beruhigt, daß alles so glimpflich abgelaufen. Eine angenehme Ruhe, die Ruhe der Ewigkeit überkam mich. So mußte ich wohl schon längere Zeit geschlummert haben, als meine Gedanken sich wieder sammelten und zu arbeiten anfingen. Es fiel mir manches ein, was ich in meinem Leben verabsäumt hatte, und das fing an, mich zu drücken. Meine theure Else hatte, trotzdem es Samstag Nachmittag war, noch nicht das Wirthschaftsgeld erhalten und meinem Nachbar Müller war ich noch $25 für den Winteranzug schuldig. Ich fühlte inniges Mitleid mit meiner theuren Else. die ich ohne mein Verschulden zur Wittwe gemächt hatte. Du hättest besser für sie sorgen können, tönte es laut und deutlich in meinem Innern. Achtzehn Jahre bist Du mit ihr verheirathet geWesen, uno Tag für Tag hast Du für 50 Cents Cigarren geraucht, macht in 363 Tagen $182.5. Für diese 182.50 hättest Du so schön die Prämie für eine Lebensversicherung bezahlen können. und Deine Else würde jetzt minbestens $10.000 ausgezahlt erhalten. Einfach scheußlich" rief ich so' laut, wie es mir eben im Tode möglich war. Da nahte stch mir in Engel mit weißem Gewände und legte segnend die Hände auf mein Haupt. Ich mußte die Augen aufschlagen, und vor mir stand meine süße theuere Else, in hellern Kleide und mit weißer Tändelschürze. Aber Männe, Du darfst Dich nie wieder gleich nach dem Essen hinlegen, so furchtbar wie heute hast Du noch nie geschnarcht." Widmung. Dir, Geliebte, Dir bring' ich heute In Liebesdemuth Ein reich Geschenke. " Zwar smd's nicht Perlen. Um reich zu schmücken Dir Hals und Nacken. Auch Ringe stnd's nicht. Die Dich verpflichten Zu ew'ger Treue. Ein Büchlein nur ist's, Ein kleines, schmächt'ges. Doch tiefe Weisheit Liegt drin verborgen. : Denn was die Menschen In mancher Stunde Mit allen Kräften, Mit allen Wünschen Sich heiß ersehnen, , Auf kleinem Raume Liegt's schön gesammelt . Dir vor zum Lesen Und zum Darnachthun! Wirst Du's beherz'gen. Was seine Worte Dir mahnend sagen, Und wirst Du lauschen Dem Born der Weisheit, , Der herzerquickend Und sehnsuchtstillend Daraus hervorquillt Dann wirst Du Stunden . Des reinsten Glückes Uns beiden zaubern; Und benedeien Will ich die Stunde, In der ich schenkte - Dir, o Geliebte Dies Kochbuch! Glaubhaft. Warum heirathenSieeigentlich nicht?- Ich habe $50,000 Schulden und da findet lnan so schwer etwas Passendes." Zu rücksichtsvoll. Ah. gut, daß ich Sie treffe!. . . Wie steht es denn mit den hundert Dollars, die ich Ihnen geliehen und die Sie mir schon vor sechs Wochen zurückgeben wollten?" Ich hätte sie Ihnen auch zurückgegeben; aber Sie hatten damals tiefe Trauer und da durfte ich Ihnen doch nicht eine so .große Freude maHenl" ....
Iyr erster Aass. Wiener Skizze von Julius Löwv. Hm! Hm!" ' Der Herr Paradeiser schaut von sei-' nem Teller nicht auf, da kann die Madame Paradeiser noch lange husten und stch räuspern. Das Essen und Trinken sind dem wohlbeleibten, mit Glücksgütern reich gesegneten Manne überaus heilige Handlungen und er läßt sich bdxxa nicht stören. Also h'int" die Madame Paradeiser vergebens. Jetzt legt der Herr Gemahl die Serviette weg, fährt mit dem Rücken der Hand über seinen dichten Schnurrbart, durch den stch schon einzelne weiße Fäden ziehen, lehnt sich recht bequem zurück, drückt die gutmüthigen Aeuglein zusammen und in einem tiefen, langgedehnten Ah!" kommen seine Gefühle der Behaglichkeit und der Zufriedenheit zum Ausdrucke. Seh? gut war's! Sehr gut! Das Jungschweinerne war, delicat. So hab' i's gern, wann die Schwarteln so krachen! Na, jetzt red'. Alte, was hast denn?" Die Mutter wirft einen Blick auf das hübsche Mädchen, das neben ihr sifct und mit den klugen, braunen Augen auf die Frau schaut. Das Auge der Mutter sagt ihr: Jefct kommst Du d'ran!" Und die Pauline drückt die Hände zusammen, spitzt die Lippen und wird hochroth im Gesicht. Na..wirst reden? I hab' ka' Zeit! Du, Mad'l, bring' m'r l Birginier her, in mein' Winterrock hab' i die Taschen!" Die Pauline ist froh, daß sie Grund hat, aus eine Sekunde zu verschwinden, und da Vater und Mutter allein sind, hebt die Letztere an: Du, Franz, die Paulin' geht in's Achtzehnte!" Na!" In's achtzehnte Jahr geht's und " Möchtest das Madl schon us'n Haus haben? Kannst es net verwarten, daß aus Dir a Schwiegermutter wird?" Na, na, das net, aber i man halt so, daß 's do' endli' Zeit wär, wann m'r das Madl amol auf an Ball führcten. 2as g'h'ört fi'! Schau' die Mali Tendier an, die is um a gut's halb's Jahr jünger, wie die Uns're, und war scho' vorigen Fasching am Ball und alle Madln in der ganzen Gassen war'n scho' irgendwo, nur die. Paulin' net. Und gar so a Schand heb'n m'r mit dem Madl do' net auf!" Aber, Tschapperl, das Madl is ja sauber als wie! Von Dir hat's das G'stchterl und von mir hat's den Verstand. G'rad so hast Du ausg'schaut, wie i zu Dein' Vätern in's Haus kommen bin, rein abschrieben von Dein 'steht und sogar die Grüberln hat's von Dir! Na, na, unser Madl, da gibt's nix; aber glaubst net, daß die Paulin' no' Zeit hat?" Zeit? Wann soll's denn auf den Ball geh'n? So lang's jung is, leid's der Vater net; is verheirathet, leid's der Mann net, und wann nachher die Kinder kommen, hat's z' Haus jeden Tag an Ball. Du, Franz. i sag' Dir's, es is a Schand,. daß unser Madl no' net auf an Ball war!" Na, meinetwegen, so geh'n m'r halt mit ihr auf an Ball. Aber Du, nix Unnothig's, kan Aulseh'n net, nix Aufdonnert's, net den Leuten die. Augen aufreiß'n, davon bin i ka Freund. Recht nett und adrett, was st' g'hört, aber nur nix Ueberslüssig's. Verstanden?" Wie die Pauline jetzt mit der Virgimer zurückkommt, die sie schon angeörannt hat, nickt ihr die Mutter freudig zu. Vater, is wahr? Mir qeh'n auf'n Ball? Mei lieb's, gut's Vaterl Du, mei' schöner, süßer Vater!" Der alte Paradeiser bläht sich ganz gewaltig. Hat halt von ihm den Verstand, 'das Mädel, und weiß sofort, wovon die Rede war. . Geh', geh'. Du klane Schmeichelkatz', Du! 's is scho' recht! Ja. Du gehst auf'n Ball, und jetzt lass' mi' aus, es is drei Viertel auf Drei, d'rüben beim Thury wird derMitterer und der Nastler so net schimpfen, daß i so spät zur Partie komm'. Alsdann Adje!" Der Vater ist kaum draußen, klatscht die Paulin' in die Hände, hüpft und springt und küßt die Mutter ab, rennt hinaus in die Küche und fällt der alten Kathi um den Hals, dann läuft ste wieder in's Zimmer und stellt sich vor den Spiegel, und endlich singt sie stch eine Ziehrer'sche Polka und tanzt nach der Melodie recht graziös und anmuthig. Im Hause weiß man es in der nächsten Stunde schon, daß die ParadeiserPaulin' nächsten Samstag einen Ball besucht, und nun sind' die Augen sämmtlicher Hausbewohner auf die Paradeiser'sche Wohnung gerichtet, in der lebhaftes Rüsten und große Aufregunq herrscht. Da kommt zuerst die Schneiderin und bringt das weiße Kleid; beim AnProbiren sind sämmtliche Nachbarinnen anwesend. Wie die Paulin' aus dem Cabinet kommt, begrüßt sie ein Ah!" des Staunens, und der Bewunderung. Großartig, aber i glaub', um zwa Finger z' kurz." Elegant, sehr elegant, aber da auf der rechten Schulter sollte- a bisserl nas aufg'legt werden!" Das Kleid paßt Ihnen, Fräulein! Net zum sag'n! Wie a Engerl schaun' aus. Aber wissen's, rückwärts macht's zwa Falterln!" Wunderbar, Fräulein Paulin:! Aber die Aermeln san a bisserl zu weit. Mit a paar Stich is die Geschicht' g'richt!" Na, so a Kleid hab' i scho' lang net g'seg'n. Und wie angössen sitzt's. Aber wissen's, Fräulein, vorn sollt's a bisserl reicher sein. Manen's net?" Öie Sneiderin erhält nun den Aul-
trag, daS Kleid, das so großartig ausgefallen ist, um zwei Finger länger zu machen, unter der Schulter etwas Watte einzulegen, die zwei Falten im Rücken zu eliminiren, die Aerme! zu verengen und den Aufputz reicher zu gestalten und morgen sick)tr mit dem Kleidungsstück fertig zu sein. Der große Samstag ist da. Die Paulin' kann's nicht erwarten, daß der Abend hereinbricht; endlich kommt als erster Faschingsbote die Friseurin. O, beim Fräulein wird's bald g scheg'n sein. Sie hab'n ja so viel und so schone Haar. Sie, da hab' i mit der Fräulein Poldi vom Schöller a G'frett g'habt. Sucht sich die net a Frisur aus, zu der m'r ohne Einlag' und ohne Zopf nix machen kann, und sie selber hat kane Haar. I bitt' Jhna,, was kann i denn für a Frisur machen mit zwölfahalb Haarl'n? I hab' ihr zug'redt auf a Mikadofrisur mit aner Maschen. Na, na, auf die neuche hat .sie si' capricirt und kein' Zöpfen hat's net kaufen woll'n, no, so hab' i 's g'macht, so gut' als gangen is. Ausg'schaut hat's aber so g'spaßig. Und Im andern Tag hat's g'sagt, i hab's so k:rg'richt! Fräulein, Sie wollen leine Wollen aufg'steckt? Is a besser! Obwohl bcim. Tanzen die Haar leicht ufZeh'n! Aber i steck' Jhna 's Netz recht fest, da wird's scho' halten. So auf der Sciten nur an leichten Bug! Taö macht si' so viel gut und jetzt daher die Jlu:ncn! Schaun's. das is', als wachscn's da außi. A Köpferl is das! Fräulein! Wann's heut net a paar Mannsbilder narrisch machen, so hab'n die Männer gar ka Herz mehr! Fräulein! Das Köpferl is halt a Köpferl!" Die Nachbarinnen wurden eingelassen. Wieder das große Ah!" des Gtoun:n, der Bewunderung. Wunderbar! Aber schad', daß si' nix mchr machen läßt. Mir hätt's am besten g'fallen, wann's in der DefreggerFrisur 'gangen wären. Sie hab'n schöne Zöpf, zu was denn die ganze Frisirerei!" Na, na, Frau Prihoda, das wär' doch zu einfach, aber wissen's, zu hoch ist die G'schicht. Das is ja der SiephanZthurm und nachher, leider laßt si' nir mehr ändern, ka Mensch wird's glauben, va3 das Jhnere eigenen Haare san!" Da Eben's Recht! Sunst wär' Alles recht schön und gut, aber wann m'r so viel und so schöne Haar hat, wie die, Paulin', so muß m'r's a zeigen. Aber das oben schaut so aus, als ob's aufg'näht wär'!" Der Paulin' stehen die Thränen in den Augen, und da die Madame Seidler jetzt sagt: Und die Blume! Ich bitt' Jhna, die is ja so g'steckt, als hätten's untrisch keine Haare mehr. Die solltert frei stehen, damit m'r ficht, daß Sie Haar hab'n!" da schluckt das arme Mädchen heftig, um das Schluchzen zurückzudrängen. Aber mir woll'n Jhna net aufhalt'n! Tummeln S' Jhna! Wann S' firti' san, kommen mir scho' wieder und schau'n Jhnaan!" Der Paulin' ist ein gut Stück Laune verdorben, mißmuthig vollendet ste ihre Toilette. Das Mädchen steht bezaubernd aus und die Mama, die ein taubengraues Seidenkleid angezogen hat, der Papa, der seine Hände mit Mühe in die Glac6s zwängt, schauen leuchtenden Blickes auf die schöne Tochter, ihren Stolz, ihre Freude! . Sixt es, Franz! Hast net a Freud' mit den Mahl?" . Ganz Du! Genau so hast ausg'schaut, wie m'r in d' Kirchen g'fahr'n san. Aber von mir hat's 'n Verstand, die Paulin', und das is a was werth!" Die Thür öffnet sich und die Nachbarinnen stürzen herein. Der Fiaker is scho' da!" So? Na, alsdann geh'n mir!" Die Nachbarinnen constatiren einmüthig, daß die Paulin' die Königm des Balles sein werde, doch wäre sie noch viel schöner, wenn die Frisur nicht so hoch gebaut wäre und wenn das Kleid nicht rückwärts noch mehr Falten machen würde, wie früher. Das Bouquet vorne sollte aus lebenden Blumen sein, meint die Frau Wasserberger, die Prihoda findet, daß das Kleid jetzt zu lang sei und daß man glauben wird, die Paulin' habe einen großen Fuß und getraue sich nicht, ihn zu zeigen; die Redlich erklärt, daß di? Schleppe zu lang sei für ein junges Mädchen und die Madame Reißer hätte' es gerne gesehen, wenn statt des Goldkettchens um den Hals ein blaues Seidenband geschlungen wäre. Die Pauline hört das Alles unter einer Fluth von Complimenten, und da jetzt der Papa zum Fortfahrcn drängt, nimmt die Kathi die Schleppe und schlägt sie über den Arm und die Pauline schreitet unter Thränen in den Wagen. Die Mutter bemerkt es, daß ihre Tochter weint, und fragt: Was hast denn, Paülinscherl?" .Mama, die Frau Redlich und die Prihoda und die Reißer und hie Wasserberger " Aber Kind, sie haben Dich ja Alle so gelobt!" O Gott! O Gott! Sie hab'n mich so gelobt, daß ich mich gar nicht hintrau', ich muß ja fürchterlich aussehen!" Die Nachbarinnen schauen lange, lange dem Wagen nach, und wie jetzt die zwei Laternen beim Einbiegen in die nächste Gasse zum letzten Male sichtbar wurden, sagt die Redlich: A liab's Madl! I hab' meiner Scel' a Freud', daß 's endli' auf an Ball kommt." I meiner Seel' a!" meint die Priboda, i hab' ihr net die Freud' verderben woll'n! Sunst hatt' i ihr g'sagt, daß sie mir gar net g'fallt. Wissen's, wann i ihre zwa Zöpf' tragen hätt', a bisserl fester g'flochten, und a paar Schneckerln in G'sicht. wär's viel schöner g'wesen!" Ja! Ja! Mir hat's a net ü'fallen.
aber mein Gott da laßt si' nix rna chen. So UN jungen Madl derf m'r die Freud' net verderben, das wär' doch Sünd' und Schand'!"
Beilchen. Wer liebt es wohl nicht, das dufiende liebliche Veilchen, das Lieblingskind des Lenzes? Wer hätte nicht in sonnigen Frühlingstagen nach dem bescheidenen Blümchen gesucht, das man das Symbol der Unschuld und Bescheidenheit nennt? Und doch, so beliebt auch das zarte Veilchen in allen Landen ist die wenigsten wohl, die es brechen und stch an seinem süßen Dust erfreuen, haben gefragt, woher das blaue Blümchen stammt, und welches sein Ursprung ist! Schon die Mythologie erzählt uns von dem Veilchen, das aus dem rinnenden Blute des Aedesten erstanden sein soll, während es nach einer nderen Lesart heißt, Jupiter, der Götterkönig, habe einst die Gestalt eines Schäfers angenommen, ein weißes Lämmchen mit sich fühnd, um unerkannt zu bleiben bei seiner Erdenwanderung. Am Altar habe er im Tempel der Juno die schöne Jo, die Tochter des Jnachus, erblickt und von ihrem Liebreiz 'entzückt, habe er das Lämmchen als Opfergabe zu ihren Füßen niedergelegt; Jo, von den strahlenden Sonnenaugen Jupiters besiegt, entbrannte in heißer Liebe zu ihm. Um sie jedoch vor Verderben zu schützen, das ihr bald drohte, verwandelte Jupiter die schöne Priesterin in eine Kuh, und um ihr süße Nahrung zu bieten, ließ er die ersten Veilchen der Erde ent sprießen. ' Auch Vulkan, der die Gunst der Venus nicht zu erringen wußte, soll stch mit Veilchen bekränzt und durch ihren Duft die Göttin berückt haben. Soweit einzelnes aus der Götter-, sage, was uns beweist, wie weit zurück die Verherrlichung des Veilchens reicht, und wir können fast durch alle JahrHunderte verfolgen, wie beliebt stets das bescheidene Lenzkind war. Aristophanes stngt schon: O du herrliches, veilchenbekranztes, besungenes Griechenland . . ." un.d bei den alten Griechen war das Veilchen die bevorzugte Kranzblume, als Symbol der Unschuld, wie auch Daphnis von Chloe einen Violenkranz als jungfräuliches Geschenk erhielt. Bei den Römern waren es Ovid und Birgil, welche das Veilchen verherrlichten, und die alten Gallier bestreuten das Lager der Bräute, sowie die Särge der Jungfrauen, mit den blauen Blüthen. Als Abart der Veilchen galten auch die dreifarbigen Violen, heute Dreifaltigkeitsblumen oder im Volksmund Stiefmütterchen" genannt; daß sie duftlos sind, erklärt eine reizende Sage, welche erzählt: die schöne Blume blühte früher nur in Kornfeldern, und durch ihren süßen Geruch anaelockt. zertraten oft die Leute das Korn. Da habe das, Blümlein voll Demuth die heilige Dreifaltigkeit angefleht, ihm doch den füßen Duft zu nehmen, damit das nützliche Getreide geschont würde; sein Flehen wurde erfüllt, sein Duft verging im Morgenthau, und seitdem trägt es den Namen Dreifaltigkeitsblume". So färbenprächtig und schön aber auch die unter diesem Namen bekannten Violen sind, sie erreichen nicht die Beliebtheit des bescheidenen duftenden Veilchens, das der auserlesene Liebling so vieler berühmter Menschen war! Shakespeare nennt es sein darling", Moore und Schelley besingen es, und unser Attmeister Goethe nennt sein Weimar veilchenumkränzte Stadt"!' Das Veilchen war des Napoleon I. und seiner unglücklichen Josephine Lieblingsblume; wie es auch im preußischen Königshause geliebt und bevorzugt wurde. Wie wunderbar ist es nun, daß trotz der Beliebtheit des Veilchenduftes es dennoch bisher noch keinem noch so aeschickten Parfümeur gelang, eine wohlriechende Essenz aus dem Veilchen zu extrahiren, welche die ganze süße Feinheit des Aromas wiedergiebt! Trotz zahlreich angestellter Versuche hat man immer nur unbedeutende Quantitäten des wohlriechenden Stoffes isoliren können, und die Chemiker führen es vielfach auf die Flüchtigkeit des Veilchenduftes zurück, welcher stch bei AnWendung der Wärme verändert. In neuerer Zeit foll es zwar vielfach gelungen sein, Extrakt durch Kälteverfahren zu erzielen, doch sollen Kosten und Mühe sehr hoch sein. Außerdem liefert die Wurzel der Iris florentina ein gutes Veilchenparfüm. Und dann wer ehrlich sein will, wird gestehen müssen: kein Parfüm, sei es auch noch so köstlich und rein, sei es'auch noch so theuer und mit der äußersten Sorgfalt hergestellt,' erreicht je den süßen, bezaubernden Duft, den ein schlichtes Sträußchen Veilchen aushaucht! Die liebliche, bescheidene Vlume ist eben das Gottesgeschenk des Lenzes an die Erdenpilger, das Parfüm nur das künstliche Erzeugniß der Menschenhand und des Menschengeistes. m m m , M a l i t i 5 s. Frau A.: Ich sage Ihnen, man soll vorsichtig sein ! Wenn ich z. V. mit meinem Mann zanke, schick' ich immer die Kinder hinaus!" Frau V.: Das ist allerdings sehr vorsichtig aber es ist doch nicht gut für die Kinder, wenn sie den ganzen Tag auf der Straße herumlaufen müssen!" Arbeitstheilung. Aber Herr Wimmer, können Sie's denn dulden, daß Ihr Aeltester seine jüngeren Geschwister so 'schlägt?" Erlauben Sie. das thut er in' meinem Auftrage. Glauben Sie denn, ich hätte Zeit, die Kinder täglich der Reihe nach durchzuwichsen? Zuerst haue ich meinen Aeltesten, und dann haut der die UebriKen!" .... .
Inr unsere Kinder. Wintcrlust. Auf Fluren und Höh' Liegt hoch schon der Schnee. Nun geht's mit den Schlitten die Berge hinan, Und pfeilschnell zurück auf der glänzenden Bahn; Bläst kalt auch der Wind uns um Nase und Ohr, Wir lachen und jauchzen im fröhlichen Chor: Juchheisa, Juchhe! Nun gibt's wieder Schnee! Zum Hof hinter'm Haus Laßt schnell uns hinaus. Im Schatten den herrlichsten Schneemann, gemacht. Daß nicht allzu wärmend die Sonne ihm lacht. Zwei kohlschwarze Augen noch flugs in's Gesicht, Zuletzt in den Arm auch den Stock von Gewicht! Juchheisä, Juchhe! Nun gibt's wieder Schnee! Wie lange, wer weiß Hält Schnee noch und Eis? Drum eh' sie vergehen, vielleicht über Nacht. . Laßt fröhlich uns zieh'n in die Schneeballenschlacht! Da schlägt man nicht Wunden, es fließet kein Blut. Doch frisch wird die Wange und kecker der Muth. Juchheisa, Juchhe! Nun gibt's wieder . . Schnee!
FranzelS Einfalt. Franzel und Gretchen waren kleine Spielkameraden. Hatte Gretchen eine neue Puppe bekommen, so durfte Iran zel sie spazieren sühren, die vielen schönen Kleidchen bewundern, gar auch der Puppe einen ' Kuß geben. Tagegen durfte Gretchen Franzels schone. Bleisoldaten aufstellen und mit ihnen blutigen Krieg führen. Wurde dann auch hie und da einem wackeren Offizier Bein oder Säbel zerbrochen, Franzel weinte nie und verzieh feiner kleinen Spielgefährtin immer gern. Einstens hatte Gretchen große Puppengesellschaft, wozu natürlich Franzel als einziger kleiner Herr auch eingeladen worden war. Frühzeitig stellte er stch ein und bewunderte pflichtgetreu Gretchens viele Kinder, die in Sonntagskleidern steif und fest auf kleinen Stühlchen um ein niedliches Tischchen herumsaßen. Aber Arabella, die der Weihnachtsmann erst vor ein paar Wochen gebracht hatte und die stch sonst immer wie ein wohlerzogenes Kind benahm, hatte stch's, wie es schien, in's Köpfchen gesetzt, einmal recht unartig zu sein. Sie weigerte sich entschieden, auf ihrem dreibeinigen Stühlchen sitzen zu bleiben und fiel immer und immer wieder von demselben herunter. - Alles Drohen half nichts. Als ihr dann Mamma noch von der süßen Chokolade geben wollte, verschüttete sie dieselbe aus ihr schönes, reines Kleidchen. Das war denn doch der Unart zu viel. Arabella mußte Strafe haben, aber war für? Vor Franzel durfte doch Gretchen ihren Kindern keine Schläge geben! Weißt Du was," rief Franzel schnell entschlossen aus, indem er rasch einen Bindfaden aus der linken Hosentasche zog, wfr hängen sie auf." Gretchens Mutter, die dabei faß und dem Treiben der Kleinen zugesehen hatte, blickte überrascht auf. Aber Franzel", sagte sie lächelnd, Du wirst doch die arme Arabella nicht todten wollen? -Weißt Du nicht, daß sie gar keine Luft mehr bekommt und sterben muß, wenn Du sie aufhängst. Du würdest ihr ja mit dem Bindfaden gerade den Hals zuschnüren . . Franzel sann einen Augenblick nach. Ich hab's," rief er Plötzlich mit vor Freude strahlendem Gesichtchen, gelt, wenn wir die Puppe am Zopf aufhängen, dann thut's ihr gewiß nichts." Lachend erhob sich die Mutter und überließ die Kinder ihrem Spiel. Auf diese Antwort konnte sie Franzel nichts erwiedern. Emile L. Krug. 51 die einen Köchinnen. Ich will Euch mit einer kleinen Näscherei bekannt machen, welche nicht nur prächtig schmeckt, sondern die Ihr auch selbst verfertigen könnt. Also paßt auf, Ihr lieben Kinder. Wenn Ihr eines Tages Schnee fallen seht, nehmet einen Teller' und stellt ihn hinaus vor das Fenster, wo die Schneeflocken darauf, fallen können. Während sich Euer Teller füllt, bittet das Mütterchen um einen Eßlöffel voll Obstmus von Himbeeren oder JohannisbeereN und zwei Eßlöffel voll Staubzucker. Beides gebt in eine Schüssel und rührt es mit einem reinen Kochlöffel eine halbe Stunde, bis es recht schaumig ist. Dabei darf aber nicht genascht werden, sonst könnte leicht nichts für Eure Kaltschale übrig bleiben. Nun holt den Teller mit den frischen Schneeflocken herein (denn nur frisch gefallene stnd dazu verwendbar); ober nicht im warmen Zimmer, sondern an einem Kühlen Orte rührt Ihr zuerst einen Löffel voll Schnee in den Schaum. Ist dieser verrührt, noch einen zweiten und dann noch einen, also drei Löffel, und Euer Fruchtgefrorenes ist fertig. Ihr füllt es nun in kleine Gläser, urüwenn Mütterchen noch ein Paar kleine Kuchen ' dazu giebt, so wird sie sich vielleicht selbst bei Euch zu Gaste laden. ,
Kindermund. Herr: Wer bist Du denn, Friedchen? ' F r i e d ch e n: Mama sagt, ich war Ganz der Vater. -
Celn Fahneneid. Häuschen lag in seinem Bettchen. Er pflegte gewöhnlich längere Zeit vor dem Einschlafen noch wach dazuliegen und über alles nachzudenken, was ihm den Tag über passirte. Seit sechs Monaten ging er zur Schule, da hatte er denn manches Gedichtchen gelernt, das er gir zu gern vor sich hinsagte; auch die.Kinderliedchen behielt er in seinem Köpfchen und sang sie der Reihe nach, bis ihm die Augen vor Müdigkeit zufielen. . Heute jedoch war es etwas ganz besonderes, was ihn - beschäftigte. Die Lehrerin war beauftragt worden, allen Kindern den amerikanischen Fahneneid beizubringen. Da hatte sie nun eine große Arbeit, bis. die schweren, langen, unverständlichen Worte in den Köpfen der Kleinen festhingen. Die ganze Klasse mußte den Eid öfters heruntersagen. Hänschen probirte nun allein für sich die Worte nach dem Klänge. Dabei wurde er ganz lebhaft an den alten lieben Struwelpeter erinnert, dessen Geschichten ihm sein älteres Schwesterchen immer wieder erzählen und vorlesen mußte. Besonders interessant kam ihm das arme Paulinchen vor, das vom Feuer verzehrt wurde, weil es damit spielte. Er war so ergriffen von ihrem Schicksal, daß er recht gut mit den wei nenden Katzen fühlen konnte. Halb im Schlaf und von Paulinchen träumend, brachte- er folgenden Fahneneid zusammen: l pledge Paulinchen (allegiance) to niy flag!" , Eine Stecknadel mit einer Nahna del zu durchbohren. Die Stecknadel steckt man in die glatte Fläche eines Pfropfens hinein, an des sen Seiten zwei gleich schwere Federmef. ser einander gegenüber befestigt werden (sollten die Messer nicht gleich schwer sein, siebt man ihnen verschiedene Ccff
nungen). Du legst den Kopf der Steck nadel auf eine Fingerspitze und schiebst versuchsweise die Messer hin und her, bis ste eine solche Stellung erhalten haben, daß die Stecknadel sich wagerecht hält. Du legst ste dann auf die Spitze einer Nähnadel, deren Kopf in dem Pfropfen einer Flasche befestigt ist. Bläst Tu auf den Pfropfen, welcher die Meffer trägt, setzt das ganze System sich in eine um die Nadelspitze drehende Bewegung. Da nun die Nähnadel härter als die Stecknadel ist, wird sie nach einiger Zeit eine kleine Vertiesung in die Stecknadel bohren, und wenn man das Experiment hinreichend lange fortsetzt, wird die Nähnadel zuletzt die Stecknadel vollständig durchbohrt haben. WtcAenlteo. Schlafe, mein Bübchen, mein Liebling. bist du,, Vöglein im Felde singt leise dir zu: Stilles Thal im Abendschein, Hülle dich in Schlummer ein. Schlafe, mein Bübchen, mein Liebling bist du, Sterne des Himmels die funkeln dir zu. Schlafe, mein Engel, sanft säuselt der Wind, Bäume leiö' lispeln zur Ruhe mein Kind. Freundlich ist die Frühlingsnvcht, Bald der Morgenstern erwacht. Schlafe mein Engel, sanft säuselt der Wind, Bäume leis' lispeln zur Ruhe mein Kind. Sterne deS Himmels durch's Fensterlein seh'n, Ob auch zur Ruhe die Kinderlein geh'n. Blicken auch in'S Bcttchen klein. Ob schon schläft mein Bübelein. Echließe die müden Gucksäugelein zu, Schlafe bis morgen in seliger Ruh. Schlafe, mein Liebling, mein Blauaug schlaf ein, Engel de Himmels die hüten dich fein. Sang und Klang ist nun verweht. Leise mit dem Nachtgebet. Schlafe, mein Liebling, mein Blauaug, schlaf ein, Engel des Himmels, die hüten dich sein. Sanst schlummert Bübchen, süß lä chclt's im Traum', Mütterchen wacht an des BctleleinS Saum. Was in deinem Herzen ruht. Bleibe frisch und sromm und gut. Sanft sei, mein Liebling, mein Herz Matt, die Ruh, Träume, mein Bübchen, mein Bübchen, ) nur zu. E. A. E. Petzel. Anno 1300. A.: .Weshalb kommt der Ritter Kuno nicht zum Diner?" B.: D hat seine Galarüstuna versetzt!Deplacirte Wendung. Dame: Bleiben Ihnen denn auch alle Ihre Patienten treu, Herr Doktor?" Junger Arzt: Bis in den Tod, gnä-dige.Frau.-, Ilors ü'oeuvre. Herr von Schneidwitz' (de? in seiner Suppe im DorfwirthshauZ bereits die zweite Fliege Herausgefis5:t zur Wirthin): Ach! famoser d2s, großartig geniale Idee, Frau' Wirthin mark!n wabl sliia,!,'?-? "
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