Indiana Tribüne, Volume 23, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1900 — Page 3

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Dr. J. A. RntelM, i

UV und. Arzt, Geschlechts-, Urin und Rectum Krankheiten. Office: 155 OstMarketstr. Tel. 941 Osfictstunden : 9 iii 10 Ut 2 61 4 Uhr m Dr. Louis Biirckliardi Willoughby Block, No. 224 Nord Meridian Sttaße. prkchftund: 0-10 Wir ,nn. 2 4 Uhr ach. Conntag : 910 Uhr 35ro. Office.Televbon 1893. nu und alt. Wohnuzg: 417 Capltol nu, orth. Telephon 233, und alt. 0TTQ DEPPERMANN, Deutscher Zcrhn-Arzt, Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. Dr.O.G.Mftff tat seine Office nach dem Willoughby Gebäude, No, 224 Nord Meridian Str., erste tage.verlegk. f,icestunden : Von 1 bt$ 4 Uhr Nachmittag lelepho: Office 292 Wohnung 93. Die Wohnung befindet ftch wie bther : 1337 Nord Penufhloaniz Straße. Dr. I. Wühler, 2( 6 Sst ZcÄnrty Str. Crrechswnden : 8 &15 9 Ubr Po? : S M 8 U aebm.; 8 bi! 8 Uhr bmdS Sonntag von 3 - 9 lUr orm. und 78 Uhr Abend?. Telephon 1446 Die Office von Dr. fl. FINK und Dr. C0LE, besinket sich in No. 34 Ost OHio Straße. Telephon o. 827 wie bisher. C. C. EVEllTS, Deutscher Zahn - Arzt. 30. 8t Nord Pennsylvania Cir. wird aus Wunsch angewandt. Dr. Jos. E. Morrow, Geschlechts u. Harnkrankheiten. 20 West Lhio GtraSe. Dr. J. I! Kirkpntrick, Bhadlt Jraieulranhetten und ttranlheiten des Ncctums. oämorrdoidku obne Messer und avteristrung gebellt, CfFice: Hume Building, 31 Ost Ohio .Str. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, 5r. 90 Oft Market Straße. Cosfin lock. Alunv 43. Osflc.Stndt iillZ ., I !,.. 7IU9 nb. Sonntag 1 Uhr . dt, 2 Uhr RlPAKS TABULES Are inten Jed für childrcn, bdie and all who preser a mcdlcin disguised as C0i sectionery. They may now be had (put im In Tin Roxrs. seventv-twö In a bozV price, twenty-sive cents or five boxet (ot oncdolur. Any druggistwiilgctlhcta r !. . t 1 ii you trsist, ana mey nuy aiways oc obtaincd by renuiüng the pnee to Iheßipans Chemjcal rnmnnnv. S-5 wviiuwi r; ;j a u I : ( s fcM4v 60 YEARS vv V EXPERIErtCI D Trade Maars Ocsions Copyrights Ac. A?n ndln a ietrh and descrtlon mij nlrtly tm mir oinniu - I ' ' " . . & i ntAfiihl. rnmiruiniMp lurention li pnraiwf i"""'- p..nt. tlons strtctlr wnndantial. lUnclk on ' f -tfre. onesi nepuef i VT wir. tnM taken throoeh Murrn A Xx tjxrwtf okic, wtthout chrt., in tb. Sdentific man. A. bMidsotnlr UlnxtratM weeWy. 1 ÄrÄÄT'SoMÄÄSf flUHH XCo."'8"4"- HewYgrk ' Briicb ooärfa r . WMtKlton. B. C. Adoüpti Firey, (Cld rreKtorn EifUt.) JJotnry Public, Translator, Corresponflent etc If o. 970 West Walnut St. Ttka Blak Lt. u. k.'l. ti.tü. hrffm tk Hv.I Hl' laef.'jnlM wtouxn wply ti wltJeii ywi. tb.twifc W .Um hrmM m t? v"? t t r Kut ariiir frooa ach dixrtct 01 evaoty. J

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, Detcttiv'Noman von Ferdinand Run?el. (Fortsejung.) Der alte Finanzmann' empfing den eT-i-.i;.- ... ?i D-.r..Xi . U Es : .Ii üjcicciiö IN II ausgciutyut uuicu. Es war eine sichtliche Veränderung seit den letztenTagen mit ihm vorgegangen. Der sckwermütbiae 5iua. der sich auf seinem Gesichte, während der Ungewißheit über das Schicksal seiner Tochter, ausgeprägt hatte, war gewichen. Er schien wieder ganz der srohllche Geldern, der außerhalb seiner Berufsthatigkeit jedem Genuß gern nachging und keinen zu theuer fand. Diese Veränderung charakterisirte sich auch in der Art. wie er mit dem Polizeibeainten sprach. Es- war durchaus nicht mehr Die vorjlHllge, ai . n ? ji . t ... " cif i r Ss. anguic avlvagenvc uu, uuuciii in seinem Sprechen lag eine leichte Fröh lichkeit, eine gewisse gönnerhafte Leutseliakeit. Als Livve in das Aimmer trat, stand der Commercienrath auf, ging seinem Gaste entgegen und schüttelte ihm die Hand. .Guten Tag, mein lieber Commissär, sind Sie immer noch aus der Sucke? Sie wissen wohl noch nicht. daß wir zuverlässige Nachrichten über meine Tockter und über meinenSchwiegersohn, den Prinzen, haben? No, junger Mann, Sie haben sich rechte Muhe gegeben. Deß Ihnen mein Mädel und der Vrinz in schlau waren, das habe ich ja vorausgesehen. Ich mache Ihnen gar keinen Aorwurf daraus frühstücken Sie ein bischen mit? Ja? Na. da wollen wir emen Versohnungsschoppen trinken Lippe wedrte ao. 5err Commercienrath. was ich Ihnen jetzt zu sagen habe, ist durchaus nicht dazu angethan, Ihnen die Lust zum Frühstücken zu erhohen. Ich jelvst habe nicht recht Zeit dazu, aber lassen Sie sich nicht abhalten, denn wenn ich Ihnen rathen darf, hören Sie meine Mittheilungen erst an, wenn .Sie sich gestärkt haben." .Zileiner Schaler, machen wom Witze?" Der Commercienrath lachte vergnügt. .Wollen wir doch die Sache bei einer Flasche Pommery besprechen?" Da sage ich Nicht nein! , Der Commercienrath hatte indessen schon den elektrischen Knopf auf seinem Schreibtisch gedruckt und gav dem erntretenden Diener in einer kurzen. Hernschen Weise Befehl, das Frühstück zu serviren. Aber mit Pommery, horst Du?' Zu Befehl, Herr Commercienrath." .Essen Sie doch 'ne Stulle mit, machen Sie keine Sachen." Lippe wollte noch etwas einwenden. .Acb. essen Sie nur ruhia mit." opponirte ihm aber der Commercienrath, aani einfaches frühstück, bischen kalte Platte von Hiller, zwanzig Mark die Person . Nem, Herr Uommerclenraly, va bin ick nickt dabe . unter hundert Mark das Couvert frühstücke ich V. 1 M nicyi. Geldern lachte veranuat. konnte einen Witz vertragen, aber er war auch der Mann, im entscheidenden Moment ibn in Ernst umzusetzen. Er klinaelte daher sofort von Neuem dem Diener und befahl ihm, das Frühstück aozubestellen, dann sagte er zu Lippe: Wissen Sie, wenn Sie mit meinen Pellkartoffeln nicht zufrieden sind, dann kommen Sie mit. wir frühstücken . . V . bei Hiller, aber das zage lcy Jynen, jctjt esse ich kein Couvert unter hundert Mark." Da müssen Sie aber erst einen Augenblick warten, ich will vorher meine goldene Uhr versetzen.3 wo, Sie sind mein Gast selbstverständlich." Herr Commercienrath, uy habe das auch gar nicht anders angenommen. Ich hatte nur nicht genugend Geld für ein Trinkgeld an den Kellner bei mir," Na hören Sie mal, junger Mann. Sie gefallen mir, aus Ihnen kann noch was werden." Es soll mich freuen, wenn Sie recht behalten, Herr Commercienrath." Geldern machte sich fertig zum Ausgehen und nahm den Polizeibeamten unter den Arm. Sie gingen langsam, wie zwei Leute, die etwas Wichtiges vorhaben, die Wilhelmstraße herunter und über die Linden weg bis zu dem eleaanten Restaurant. 5ln einem kletnen Salon, der behaglich geheizt war. nahmen sie Platz und Geldern stellt ein ausgesuchtes Frühstücksmenu zusammen. Da er nur die excellentester. Leckerbissen wählte und den Wem schon nach wenigen Gläsern wechselte, war der Preis, den er sich vvrgenommen hatte, für das Frühstück auszugeben, ziemlich schnell erreicht. Aber tx sollte doch nicht so vergnügt von bei Tafel aufstehen, wie er sich hingesetzl hatte, denn die Mittheilungen des jungen Polizeibeamten waren dazu angethan, ihm die gute Stimmung zu rauben. Sie haben also nicht bemerkt, Herr Commercienrath, daß Ihnen aus dem erbrochenen Geldspind ein Schriftstück abhanden gekommen wäre?" Nein, ich habe nichts bemerkt." , Und dennoch muß es der Fall sein." .Woraus scklieken Sie das?- , .Erinnern Sie si.ck kurz nack dem Einbruch einer Finanzactlon, die Sie entrirten und bei der Ihnen von einer Gegenpartei große Schwierigkeiten M den Weg gelegt wurden?" Ja, abcr was hat das damit zu thun?" Nun, der Vertrag, den Sie abzuschließen im Begriffe standen, ist aus dem Geldspinde geraubt und copirt worden." WaS Sie nickt laatnl cck alaubte. ein Vesandtschaftssecretär der Regierung, mit der ich den Vertrag verhau delt hatte, habe Mittheilung an die Gegenpartei gemacht. Der Mann ist auch bereits abberufen und löird'vor einen Disciplinarhof gestellt werden.D:r Gesandtschaftsecretär ist UNschuldia. uz Commercienratd. SU

haben den Dieb lm Hause, und zwar heißt er Woldemar 3!ichter.Das ist mir ja ganz neu!" Ich will Ihnen auch noch eine andere Neuigkeit mittheilen. Dieser saubere Herr Nichter und der Fensterreiniger, von dem Ihnen Klose erzählt hat, daß er den Brief Ihrer Tochter durch's Fenster geschmuggelt habe, sind eine Person." .Was. Richter sollte die Fensterscheibe durchschnitten haben?!" Ich kann Ihnen sogar den Diamanten geben, mit dem die Fensterscheibe durchschnitten worden, und es wird Sie noch weiter interessiren, daß ich diesen Diamanten im Besitze Ihres Kassenboten Klose fand." Alle Wetter, demnach wäre ich von lauter Hallunken umgeben!" Soweit will ich mit meinen Behauptungen nicht gehen. Daß aber Klose und Ihr Commis Richter von dem, was man ehrljcheMenschen nennt, ziemlich weit abweichen, dafür möchte ich mich verbürgen. Es steht für mich sogar bombenfest, daß Woldemar Richter den Aufenthalt Ihrer Tochter kennt und daß er den damals nach Wien adressirten Brief, nachdem er die Aufschrift gefälscht, von der Post zurückgeholt hat." Aber wie sollte er sich die Adresse verschafft haben?" Der Commercienrath sann eine kleine Weile nach. Wahrhaftig. Sie können Recht haben! Jetzt fällt mir ein, daß ich das Couvert an meine Tochter zweimal geschrieben habe. Klose hat es mir beschmutzt, ich schnitt es auf, nahm den Brief heraus und schrieb ein neues. Diese Thatsache ist mir deshalb so genau gegenwärtig, weil ich nach meiner Rückkehr von der Börse das beschmutzte Couvert aus dem Papierkorb nehmen und Verbrennen wollte. Klose aber hatte den Papierkorb vorher schon ausgeleert." Leere Couverts kann sich doch jeder Ihrer Beamten nehmen?" Nicht die, die ich zu verwenden pflege, diese konnte nur Klose bekommen, denn er ist der Einzige, der in meiner Abwesenheit mein Bureau betreten darf." Nun ist die Sache vollständig klar. Klose hat das aufgeschnittene Couvert aus dem Papierkorb genommen, hat sich fe.rner in den Besitz einiger neuen Couverts gesetzt und dann hat Herr Woldemar Richter die Adresse durchgepaust, eine verhältnißmäßig leichte, aber schwer zu entdeckende Fälschung. Nun ist die Frage: wer war der junge Mann, der den Check auf die Gräfin Lausenburg in Ihrem Bureau einlöste? Es ist dies eine Persönlichkeit, über die wir noch nicht das Geringste erfahren haben." Ich denke, es wird ein Bedienter des Prinzen gewesen sein." Halten Sie denn immer noch an Ihrem Glauben fest, der Entführer Ihrer Tochter sei ein echter Prinz?" Aber natürlich! Nach den Mittheilunaen des Herrn von Steltmann ist

jeder Zweifel ausgeschlossen." . Allen Respect vor dem Herrn Polizeirath, aber auf diesem Wege werde ich ihm nicht folgen. Ich bin ganz anderer Ansicht und Sie-werden sehen, ich habe Recht. Ein dunkles Geheimniß' gilt es noch zu entschleiern, bevor wir einen Schluß ziehen können. Mir bleibt der Umstand vor agen Dingen sehr verdächtig, daß der Prinz so spurlos vom Erdboden verschwunden ist." Aber Dr. Klose geht doch am hellen Tage in Triest spazieren?" . Das ist noch kein Grund dafür, daß er nicht der Entführer des Fräuleins sein sollte. Er weiß recht gut, daß Sie, um den Skandal zu vermeiden, aus eine öffentliche Verfolgung verzichten, und so kann er sich ja ohne Gesahr öffentlich sehen lassen. So lange ich nicht den Doctor und den Prinzen neben kinander gesehen habe, so lange Halts ich es für sehr gewagt, irgend ein zuverlässiges Urtheil abzugeben, nm habe ich das Gefühl, daß ein so vor, nehmex Herr sich ganz anders benehmen würde." Glauben Sie, daß meiner Tochter Gefahr droht? Aber antworten Sie mir ehrlich." Nein, dem Fräulein droht keinerle' Gefahr, denn so weit ich die Borg, schichte dieser Entführung ermitteln konnte, ist Dr. Klose wahnsinnig in sie verliebt und außerdem ist er ein hochanständiger Mann." Was gedenken Sie nun in der Sache zu thun?" Ich möchte am liebsten Urlaub nehmen, nach Böhmen reisen und mich dem Prinzen persönlich vorstellen. Ich bin fest überzeugt, daß auf diese Weise allein des Räthsels Lösung möglich ist,"' Nun, dann machen Sie Ihren Vorsatz doch wahr!" Gewiß, daran soll's nicht fehlen. Vorerst aber muß ich noch hier einige wichtige Vernehmungen erledigen, und zwar allein zu dem Zwecke, über den Einbruch und die Art, wie es dem ame rikanischen Verbrecher möglich wurde, 'die richtigen Schlüssel zu Haus und Keller zu erhalten, Licht zu bekomme. Daß Klose dabei eine hervorragende Rolle' gespielt hat, schei. i mir einwandsfrei festzustehen, nur möchte ich ihn jetzt noch nicht verhaften, weil ich jedes Aufsehen im Interesse Ihrer Tochter vermelden mug. Allmälia war die Zeit herangerückt, wo der Commercienrath zur Börse zu gehen pflegte. Er war sehr verstimmt und selbst der reichlich genossene Cyam pagner vermochte nicht, ihm die frühere sorglos fröhliche Stimmung zurückzugeben. Er schüttelte zum Abschiede dem Criminalisten die Hand unh sagte; Es ist eigenthümlich mit Euch Po lizeibeamten. Jeder hat eine andere Ansicht und Jedem muß man glauben. Ein armer Vater, wie ich, fällt dabei unvermittelt von einer Stimmung in die andere." ... Seien Sie nur ruhig, Herr Commercienratb; lange werden Sie nicht mehr im Unklaren bleiben. Ich darf Ihnen die Versicherung geben, daß das (Znde im Herannahen ist. Hoffentlich können wir sagrn: Ende gut. Alles

XV. Im romantischen, bergumschlossenen Thale der Aeraun liegen die Güter des Prinzen Johann von Guastalla, deren Mittelpunkt das alte Schloß Horczowitz bildet. Es ist eine wilde, zerklüftete Berglandschast mit hohen, bewaldcten Kuppen, die mit kahlem Felsgeschiebe abwechseln. Neben sehr ergrebigcm Bergbau, der in zahlreichen Werken auch Silber fördert, bestehen die Haupteinkünfte des fürstlichen Besitzes in den wunderbaren uralten Waldungen. Ferdinand von Guastalla, der Vater des jetzigen Besitzers, hatte in seinen dunklen und weiten Bergforsten ein wehrhaftes Geschlecht der amerikanischen Wapitihirsche angesiedelt und dadurch ein Jagdgebiet von seltenem Reiz geschaffen. Der ganze Besitz ist in drei Oberförstereien eingetheilt. Die Oberförsterei Horc.zowitz mit ihrem Sitz im Schloß, die Oberförsterei Beraun und die Oberförster Hochmoor, so genannt von einem Torsmoor, das in einer Höhe von sechshundert Metern gelegen ist. Auf Hochmoor hält sich der junge Fürst am liebsten auf. denn er kann von hier aus am leichtesten die schönsten Jagdgründe erreichen und der Oberförster ist sein alter Freund. Auch in diesem Herbst hatte Johann kurze Zeit in Horczowitz zugebracht, war

aber dann abaereist. ohne seinem Oo:rgüterverwalter irgend welche Nachricht zu geben. Ungefähr um die eit, wo Rita Geldern aus Berlin verschwand, war ein Brief des Prinzen Johann bei dem Oberförster von Hochmoor eingetroffen, der ungefähr folgenden Inhalt hatte: Mein lieber alter Freund! In weniaen Taaen werden ein Herr und eine Dame auf Hochmoor eintref fen. Sie stellen ihnen das kleine Jagdhaus am Gersberg zur Verfügung und besorgen Dienerschaft von Horczowitz. Es genügt ein Kammerdiener und eine Zofe zur persönlichen Bedienung. Der Lebensunterhalt soll von Hochmoor au? besorgt werden, ich wünsche aber Nicht. d& sich irgenv welche weitere Dienerschaft im Jagdbause aufhält. Ueberhaupt bitte ich Sie. dafür Sorge zu tragen, daß die Herrschaften so wenig als möglich gestört werden. Knüpfen Sie auch an d:e auffallende Aehnlichkeit des Herrn mit mir keinerlei Combinationen und sagen Sie der Dienerschaft, daß der Herr einfach Herr Doctor genannt wird. Ihr freundschaftlich verbundener lZuastalla Dec alte Oberförster hatte den Nops über die seltsamen Vorschriften seines jungen Herrn geschüttelt, aber er war gewohnt, zu gehorchen, ohne lange zu grubcln. Wenn aber fern Herr verlangt hatte, daß an die Aehnlichkeit deö octors mit d.'m Prinzen keine Vec muthungen geknüpft werden sollten, so ging das üder das Maß von Gehorsam hinaus, das dem alt:n Mann zur Verfüzung stand. Die Aehnlichkeit war oerblufsend und der alte Waldmann mußte an sich halten, um seinen neuen Gast nicht mit dem Titel der Guastalla anzureden. Er machte- sich auch über die ganze Affaire seine eigenen Gedanten, zumal er lven:ge Tage spater der jungen Dame ansichtig wurde und von ihrer wunderbar? S-chonhelt wie geblendet stehen blieb, ßrst als sie schon vorüber war, besann er sich und zog den Hut. Donnerwetter," sagte er sich. oa hat sich abcr mein fyxx was Äppartes ausgesucht!" D:r alte Oberförfier wollte sich nicht einreden lassen, der Doctor sei ein Fremdling auf Hochmoor, er glaubte lhn recht gut zu kennen, und nicht er allein, sondern auch die gesammte DienZischast munkelte unter einander. Seine Hoheit hätten sich zu einem kleinen Liebesabenteuer auf Hochmoor eingefunden. Seine Hoheit wollten blos incognito bleiben, um keine gesellschaftlichen Verpflichtungen gegen die Nachbarschaft zu haben. Abgeschlossen von aller Welt lag in der That das Jagdhaus am Geiersberg. denn nach der einen Seite hin dehnte sich das Moor, dessen schmale Pfade nur den eingeweihten Forstbeamten des Prinzen bekannt waren. An der anderen Seite stieg der Bergforst schroff hinan und zu allem Ueberfluß versperrte ein breiter Wasserlauf, der vom Moor kam, nach der dritten Seite hin den Zugang, so daß das Jagdhaus nur von der vierten Seite über felsiges Geröll und Geklipp zugänglich war. Für Einen, der die Gegend nicht kannte, war es ausgeschlossen, die Eingangspforte, die durch den natürlichen Fels gehauen war, zu finden. - Nichtsdestoweniger hatte sich ein junger norddeutscher Geologe dem einsamen Hause auffallend genähert. Er war seit einigen Tagen in Horczowitz eingetroffen und zwar, wie er angab, in der Absicht, das Äesnunthal nach goldführenden Bächen zu untersuchen. Eine alte Sage erzählte, daß hier vor vielen, vielen Jahren Männer aus dem Süden gekommen seien, die sich den schwarzen Moorschlamm aus elm gen Bachen ßeschop Hause genommen ha t und mit nach ten, D?e, Jahre nach einander waren sie wieder gelommen, dann hatten sie zu den Bauern gesagt: Nun kommen wir nicht mehr, denn wir haben Goldes genug." Dr. Müller vertrat die Ansicht, daß an allen diesen Sagen etwas Wahres sei. und er erzählte unten im DorfWirthshaus, daß er an verschiedenen Stellen Deutschlands, wo ährliche Sachen erzählt werden, minimale Goldsunde gemacht habe. Die Horczowitzer Bauern hörten ihm mit offenem Munde zu und meinten, daß er WM n!cht so unrecht habe, Aber ohne die Erlaubniß des Herrn von Horczowitz kann ich nichts thun. Seine Hoheit ist doch wohl anwesend?" - Ein eigenthümliches Lächeln spielte über die Bauerngcsickter jrn alter, . . . T T . ver,mitzter Graukopf antwortete: Seine Hoheit sind wohl da, aber sie sind auch nicht da." Was soll tenn das heißen?" fragte Dr. Müller.' sichtlich erstaunt. :(crcu3

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wqi0ii neu innen rüneslirrer 2lrmclmiMT Ifc .u, rtpr! Dr. fta'fteaiorUrä Vm2iH t?Äff ott tjor Mbren. Ich b, überzeugt, da die großen Erfolqe gtvn Silmittrl i pi 'XltS i etanntmacbniurn rcclufmigen. Ich süd:? durch nd durch krank ermüdet , nd di''k!sn. & Ich gedrauchtk ihren enovator dorschrisismäkia c-cn ersten Tan S, bi t". über ach einer Woche weiteren GedrZuch?Ze,A st chen t?W ech Z SS & 5 werden. Ich nehme ,cvt gelegentlich. ,e nach Bei urfnch. VUn &iSn SSmH JA Xolcn. Turch den gebrauch IdreS enovator habe ,ch :n einer natüttÄm Stelle meine ?n! I gtwklde weder in die gehörige Thätigkeit gebracht.- "lurliqen ?ei,e meine m T"Ä r-h 9 "ff r-v - ' i

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ii EmETEIEjSEmim5SSmf (Sin BraymineN'TviC, Ein Polizeiinspektor brachte zwei eingeborene buddhistische Priester vor den Gerichtshof in Niautschau und be? richtete, daß sie in der Newchuang Noad ein tragbares, käfigartiges Hauä aufgestellt hätten, in dem der eine Priester eingeschlossen war und mit nackten Füßen anscheinend auf spitzen schmiedeeisernen Nageln stand. Die Thür des Käfigs war mit etwa 100 in Silber getriebenen und dschunkenähnlich geformten Vorlegschlössern von, . r rti-.'jc. n t:: jc. occu;icücuci uiujc, uic um yiuuuc deutenden Charakteren beschrieben waren. verschlossen.- Man sagte, der im Käfig Eingeschlossene müsse ohne Nahrung darin eingesperrt bleiben, bis das letzte Schloß verkauft sei. Die Preise für die Vorlegschlösser schwankten zwischen fünf, zwanzig, fünfzig und hundert Dollars. ' Mit dem Erlös ollte ein Tempel gebaut werden. Trytz eines mehrtägigen Martyriums e?chien indeß dieser Priester im besten Wohlbefinden vor dem Gericht; auch hatte er in Wirklichkeit nicht qus spitzen Pägeln gestanden, sondern auf solchen mit breitgehämmertem Kopf, auf die zum besseren Schutz noch eine Schicht dicken Papiers gelegt worden war; der Trick wurde durch sein lang herabhän aendes Priestergewand unberusenen Blicken entzogen. Die Käufer der Schlösser waren nach der von ihnen geführten Verkaufsliste meist Frauen, und zwar sollten die Schlösser einmal als Talisman von Kindern zum Schutze gegen Krankbeiten und dann, last not teilst, von den Käuferinnen ftlbst zur Herbeiführung reichen Kinpersegens getragen werden. Das Gericht erkannte gegen beide Priester auf Entfernung aus der internationalen Niederlassung. Die Vorlegschlösser wurden confiscirt, desgleichen der Kasig, der sofort von dem Gericht durch k''erichtsdiener Zerstört wurde. Der treue Hund, Mehrere Jäger und Förster saßen im Jägerhorn" an ihrem Stammtische. Sie sprachen unter anderem über Hunde und jeder wußte von dem seinigen ergötzliche Geschichten zu erzählell Daö ist alles noch nichts meinte ein alter Waidmann, gegen das, was ich an meinem Fido erlebt babe. Der ist so , anhänglich und so sehr an den beständigen Umganz mit ms? gewöhnt, daß er stets nur in m?iner Gegenwart frißt. Nun war ich einmal zu einer weiteren Neike genöthigt, auf die ich meinenFido nicht mitnehmen konnte. Meine Frau und ich dachten, er werde, vom Hunger getrie ben, endlich auch ohne meine Ahwesenheit fressen. Aber wir hatten uns gesäuschs. Das arme Thier nahm keinen Bissen, zog sich traurig in eine Ecke zu rück und schien Hungers sterben zu wollen. Nachdem alle Versuche, dem Hunde Nahrung beizubringen, ersolgloS geblieben, kam meiner Frau ein rettender Gedanke: Sie stellte zur Futterschüssel mein Bild und führte Fido hinzu. Mit mattem Blicke schaute er ds Bild an. wedelte und fraß." EinedlerMann. Buch Halter: Heute, Herr Meyer, sind's gerade fünfundzwanzig Jahre daß ich i Ihre Dienste getreten fc'rnr Prin. ztpal; Schon gut, schon gut, Sie woll'n mir danken für all' das Gehalt, waö ich Ihnen während der Zeit gezahlt. hab?" - Zuspäiarrangirt. Sie: Aber Alfred, waö hast Du denn ? Kaum acht Taqe sind wir verheirathei und schon setzt Du eine solche gelangweilte Miene aus? Er: Ich erfahre soeben, daß Dein Vater Bankerott gemacht hat. Jetzt merke ich erst, daß ich Dich aus Liebe geheirathet habe!!

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i 1 l B V0 ntH Sache einfacher macht, uf alle Fülle aaragtire l!l dressirt 0, t v v i vid' I3kuit)wijei9!a Die Wt.ver von Welnöberg. Unsere strengen'Historiker wollen zum Verdruß vieler Schweizer und schwärmerischer Deutscher nichts mehr wissen von einem geschichtlichen Tell. selbst nichts von der That Arnold Winkelrieds u. a. m. Auch die opferfreudige Handlung der braven Frauen von Weinsberg, die 1140 bei der Belagerung der Stadt durch Herzog Welf, um ihre Männer vor dem Tode zu retten, diese auf dem Rücken heraustrugen, ward von kaltherzigen Forschern m das Reich der' Sage rerwiesen. Neuerdings werden aber Stimmen laut, die den Frauen von Weinsberg wieder zu ihrem Ruhme verhelfen. Es ist bemerkenswerth, daß die Weinsberger That schon in einer Kölner Klosterchronik erzählt wird, die um 1170 geschrieben wurde und bis zum Jahre 1162 reichte, also eine zeitgenössische Quelle. Von lhr grna sie nach dem-14. Jahrhundert in andere Chroniken über. Es ist sehr viel Gelehrsamkeit angewandt worden, um der Wemsberger Erzählung die Grundlage wegzunehmen, indem man nachzuweisen suchte, daß ähnliche Sagen auf der ganzen Erde vorkommen, womit zwar die Thatsächlichkeit des Weinsberger Ereignisses noch nicht weggeleugnet ist. In einem zu Weinsberg jüngst gehaltenen Vortrage tritt Dr. Weller von Stuttgart für die' rückenstarken und treuen Frauen von Weinsberg ein und findet keinen zwingenden Grund, an der Glaubwürdigkeit der Kölner Chronik zu. zweifeln. Nichts berechtige, die That der Weiber in's Reich der Faheln zu verweisen; hie Unfehlbarkeit der Historiker (d. h. derjenigen, welche die That als sagenhaft hinstellten) sei noch nicht bewiesen. Es wäre ganz erreulich, wenn den wackeren schwablchen Frauen von Weinsberg wieder br Recht würde. Als Motiv zu einem Denkmal würde sich das Huckepackder Weinsbergerinnen vortrefflich eignen. JnderNachtvom8. zum 9. December v. I. wurde bei Danzig in der Altschottländer Kirche mittelst Einbruchs ein größerer Diebstghl an kostbaren Kirchengel 'ätben ausgeübt. Obwohl man gegen ! eftimmte berüchtl,gte Personen Verdacht hatte, gelang die Ermittelung der Diebe bisher nicht. Ein Fischer in Berlin hat nunmehr beim. Fischen M Spreecanal das Glück gehabt, ein mit den gestohlenen Sachen angefülltes Neiz aus dem Canal zu ziehen, worauf dasselbe an die Danztger Criminalpolizei abgeliefert wurde. In dem Netze befanden sich die sämmtlichn ist der Kirche zu Altfchottland gestohlenen Sachen, mit Ausnahme eines goldenen Kreuzes von einem Kelchdeckel und einem mit Edelsteinen eingerahmter: Ringe, in dem sich die Hostie befand. . In dem westfälischen Kreisstädtchen Brilon- lebt ein alter, durch seine ärztliche Thätigkeit zu großem Vermögen gelangter Herr. Der? selbe fühlte sich kürzlich durch sein Veranlagung zur Wassersteue'r beschwert, erreichte aber u.rch seine Eingaben, nur, daß dei Magistrat anscheinend ohne gründliche Prüfung der Klage den Steuerbetrag noch erhöhte. Daraufhin lud der alte Her? die Mitglieder des Magistrats in seine Wohnung ein und überreichte ihnen ein Scdrmstu mit der Bitte, von dem Inhalte Kenntniß nehmen zu wollen. Es wär sein Testament, in welchem er der Stadt den Betrag . von 450.000 Mark vermacht hatte. So sagte er. Ihr Entgegenkommen mir gegenüber verdlent ein gleiches-, nahm das Testa ment. zerriß es und warf die Stücke inS Feuer. Welch: Aufregung über diesen Vorfall in dem Städtchen

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