Indiana Tribüne, Volume 23, Number 146, Indianapolis, Marion County, 13 February 1900 — Page 1
s rc riO ch A kS A v o w v k w o y K , V V i V 'Vi' Office : No. 18 OSd Mabama Mraszo. Telephon 1171 Indianapolis, Ind., Dienstag, den J3. Februar 1900 Jahrgang 33, No. 14G
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Lditorielles.
Heute Abend findet in der Tomlinson Halle eine Sympathieversammlung für die Buren statt. Wir glauben, daß eS eine sehr große Versammlung geben wird. ES ist keine Frage, daß die Stimmung im Lande sich nach und nach sehr st! zu Gunsten der Buren gewendethat. Trotzdem fragt man sich mit Recht, welchen praktischen Zweck hat eine solche Versammlung, waS kann sie den Buren nützen ? Direkt allerding, sehr wenig. Aber eS hat immerhin einen idealen Zweck, einem humanitSren Gedanken Ausdruck zu aeben, und eS thut dem beleidigten RechtSgesühl wohl, sich auSsprechen zu können. Denn daS Unrecht auf Seiten Englands ist so groß, daß eS in der ganzen gebildeten Welt Entrüstung hervorrufen muß. Die Grundlage des ganzen südasrikanischen Besitzes Englands ist nicht das Recht, sondern die Gewalt, die Eroberung. Dreihundert Jahre datirt k : . m . c vr.. k. .(.:i.:rx &r. v I t uiiiuiuuy ucv utiiuniucn uv kaps zurück. 150 Jahre lang kämpften bis AaNank,? mit wild, n?nsrfin uclKei&enn Thieren, um daS Land für den Weißen bewohnbar zu machen, hn8 es ihnen gelungen war, kamen die Engländer und nahmen ihnen daS Land I weg. Und weitere 150 Jahre lang
e r. . v:. ra . , r I n von kl zu xjtt v,s es je tjt zu ernem - . i-.. a . . I neuen riege kam. Das Gold des
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Transvaal und die Diamanten vonlhiesigen deutschen reisen bildet in ! t f. .f.. .;. . " rn.fi I -.... .
lmoeilky yaoen ,n oen ngianoern I mag sein, und eS ist ja wohl auch! ijT"7f der Fall, daß die Buren noch nicht so von der modernen Kultur beleckt sind wie die Engländer. Aber ob sie deS-
(iw tvvmyvfc tylUUtlUJ IUV, VUO ll lf l I vv vh, vwp vv wuh.h.i, vm,.i0 die Z5raae. ES läbt kick immerbinIUnterrichtSzweige, wie zum Beispiel
darüber streiten, ob eine Kultur so sehr! geeignet ist die Menschen glücklich zu machen, welche zu Hause Ealieo zu Hungerlöhnen anfertigen läßt, um ihn! mit großem Prosit an die Wilden Een-l tralafrikaS zu verkaufen. Eine solche Kultur mag diejenigen glücklich machen, r r - . etqe oen aaltco verkausen, aber I sicherlich nicht diejenigen, welche ihn machen. Und dir meinen, der Grundsatz, daß jeder Mensch nach seiner Facon selig werden kann, sollte sich auch aus Völker erstrecken. Die englische Kolonialpolitik überHaupt, hat an sich mit Fortschritt und Civilisation nichts zu schaffen und am allerwenigsten mit dem Begriff der "i5"ihm". Rücksichtslose Brutalität aeaen all,, tva d,n kritis, i. ! talSinteressen im Wege stand, war seit v u " w v fwri' uarn,vi Jahrhunderten, biS auf den heutigen rag, die Signatur des Imperialismus der englischen Politiker. Fortschritt und Civilisation trat damit erst auf Umwegen in Verbindung, soweit die Entwicklung deS Kapitalismus im
I K,;isAfMtAn ßiiiHi ni Jt.s.:ilfstH. Die VratkSsSrikt lall aenan
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Ber ngianoer yak srelere efinnung als der Bur. daS ist wahr, aber diese Thatsache versöhnt daS beleidigte RechtSgesühl nicht. Selbst wenn eS lediglich die Abficht Englands wäre höhere Kultur ins Burenland zu tragen, so gilt eS doch nicht als allgemei - ner NechtSgrundsatz, daß der gveck die Mittel heiligt. Aber der Engländer : )!oß zu Hause frei, und da do ihn 1 die Gewalt der Umstände dazu zwingt, 3a Ostindien z. L. btertt r.:n ttzii
von englischer Freiheit. Ostindien wird nach allen Regeln moderner, kapitalistischer Kunst auögesaugt. Man mag unö Amerikanern sagen, daß wir vor unsrer eignen Thüre keh-
re sollten. Daö ist richtig. Unser Krieg aus den Philippinen hat so viel Ähnlichkeit mit dem Kriege gegen die Buren, daß saft alle?, waS sich gegen diesen sagen läßt, auch aus jenen paßt. Aber gerade darum ist die Versammlung am Platze. Denn el ist unmöglich, gegen den Burenkrieg zu sein und nicht auch zugleich gegen den Krieg auf den Philippinen. Eine solche Versammlung zeigt, daß eS bei unö noch Leute giebt, welche sich nicht durch einen PseudopatriotiSmuS beeinflussen lassen. Man darf erwarten, daß solche Versammlungen, wenn in größerer Zabl gehalten, auch dem englischen Volke die Augen öffnen. flnfniifsjiirtjlcii Wetterbericht. CchöneS, diel kälteres Wetter. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 44 Grad, niedrigste 24 Grad. AmbulanzeorpS für die Buren. Chicago. 3ll, 12. Febr. DaS ste AmbulanzeorpS, welche in den Ver. Staaten für eine auswärtige kriegführende Macht ausgerüstet wurde, fuhr heute von hier mit der Lake Shore äs Michigan Southern.Bahn nach New 2 ab, wo eS fich mit emem Contm. gent auS Massachusetts auf dem Bam psr Gaöcogne" nach Lorenzo MarqueS einschiffen wird, um sich in den Dienst der Buren zu stellen. AuSge rüstet wurde daS AmbulanzeorpS von den Umted Srish Soc,etleS os Amenca", welche zu diesem Zwecke $10,000 ausbrachten, und von dieser Summe wurden volle sieben Achtel in Chicago aeze,chnet. Der med,z,nlsch, Stab eht unter der Leitung von Dr. Sohn N - escamara von yter. DaS Ambulanz . CorpS, welches braune ..St hatt" mMnif arm ttaat. führt ? 1 u-r , ? einen vollen Vorrath von Medizinen und chirurgischen Instrumenten mit sich - Clara Barton, die Vorsteherin amenkanlschen Rothen reuz.rsellschaft, hat dem Corps Empfehlungbriefe mitgegeben. Tt . . K . f X - 11 t . i JL l i , y , c a g v. rr t. i Cbieaao. Sll.. 12. zebr. In lkgle? Zktt oas z,vema oer Vejqranrung deS deutschen Unterrichts in den Sffent lichen Schulen daS Tagesgespräch. In der gestrigen Versammlung von Vertretern deutscher Turnvereine, in welcher gegen die Gefahr Front gemacht
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den Unterricht in der deutschen Sprach und den Turnunterricht verkürzt, wa ren folgende Vereine vertreten : Turnverein Aurora, Vorwärts, Grand Crossing, La Salle, Almira, South Chicago, Eiche, Schweizer, Lineoln, Chicago Turngemeinde, Westseite Turnverein, Vuv,eue Turner, qasl. Einigkeit, Südseite Turvgemeinde, Cf M.!lf ll. f t ti Fortschritt, Voran, Teutonia, Freiheit, der Bezirksvorort. DaS in der ersten Turnerversammlung vor acht Tagen ernannte DreierComite berichtete durch Turner Grand, daß eS zwar die Mitglieder der zuständigen Behörden degen deS deut schen Unterrichts interpellirte, daß eS aber von denselben nur ungenügend, ausweichende Antworten erbielt. Nach längerer Dikcussion, an der fich fast alle Delegaten eifrig betheiligten, würd ein SpezialauSschuß ernannt, welcher emen Priest gegen legliche Beschrankng deS Unterrichts in der deutschen Sprache, im Turnen, Singen, Zeichnen und in der KindergSrtnerei ausarbeiten begründet werden und sie soll in einer I , !IIL 1 trs.1 A ..11. oeziazn,ung ver ezegalen,. ntiqt morgen Nachmittag stattfinden soll, zur Bestätigung unterbreitet werden. OpferderSlaubeaekur. St. LouiS, Mo, 12. geb. De Coroner wurde davon benachrichtigt, daß i Hause No. 910 Atlanthui Qiu die elfjährige Seneva van Kamen ohne vorherige äkztltcht vehandlung gestorben sei. Oer Vater des Kindek, John d-n Her:::!, seie dessen Crra
und der im obigen Hause wohnende A. P. De Camp sind Anhänger der Glaubensheillehre. Der Vater erschien bei einem Leichevbestatter und bat, daß er vom Coroner die Erlaubniß erwirken möge, die Leiche nach seiner Woh-, nung, No. 2017 Magazine Str., überführen zu dürfen. Augenscheinlich hatte Frau van Kamen im Vertrauen aus ihre sonderbare Lehre unterlassen einen Arzt zu holen, und wurde bal Kind ein Opser menschlichen ZrrenS. Die Angelegenheit wird vom Coroner untersucht. Dr. Drechsler, welcher die Poftmortem-Untersuchung abhielt, erklärte gestern Abend, daß daS Kind an DiphtheritiS gestorben sei. . Die Kentuckyer Angelegen D t it. C i n e i n n a t i, 12. gebr. Zm Bundesgerichte vor Richter Tast sanden heute Verhandlungen über daS Gesuch um einen SinhaltSbefehl gegen die Kentuckyer Staatsbeamten statt. Dieselben dauerten etwa drei Stunden. Am Schlüsse erklärte der Richter, werde die Competenzfrage am Mittwoch entscheiden. Mll D i e Anti-Trust-Confe? en z. Chicago, 12. gebr. Heute Morgen um 11 Uhr wurde die von der Anti-Trust Liga einberufene AntiTrust Konferenz in der hiesigen Cen-
tral-Mufikhalle durch Herrn Lockwood, den Präsidenten deS CxekutivcomiteS, zur Ordnung gerufen, und Mayor Harrison hielt eine Begrüßungsrede an die Delegaten, in welcher er die Trusts im Allgemeinen angriff und erklärte, die Zeit sei gekommen, um gegen dieselben vorzngehen. Er behauptete, der BundeSsenat setze sich chon jetzt auS Znhabern.und Bertreern der Trusts ausschließlich zusammen, und in wenigen Jahren werde eS m Hause und im Richterftande nicht besser aussehen. Zum Schlüsse forderte er die Delegaten auf, daS Volk dazu heranzubilden, daß eS legislative Körperschaften wähle, welche für alle Maßregeln zur Beschränkung der Monopole einträten und einen Präsidenen, welcher PatrotiSmuS genug besitze. um die formulirten Gesetze durchzuühren. HM Lhncherei in T e 5 a S. PortArthur, TexaS, 12. gebr. IameS Sweeney, ein Weißer, wurde heute Morgen um 1 Uhr gelyncht. Sweeney war Vormann von Baumwoll - Packern, und hatte einen Arbeitsgenossen NamenS CharleS Crumbach getödtet, indem er ihm ein Bajonett durch den HalS stieß. DaS Verbrechen wurde im Februar n einem Zimmer in Abwesenheit jedeS Zeugen begangen, und soll die Folge eineS StreiteS im Saloon gewesen sein, der fich etliche Stunden zuvor ereignet hatte. Am Montag wurde Sweeney des Mordes im ersten Grade angeklagt, und am Freitag begann in Beaumont, TtxaS, der Prozeß, und gestern Abend gab die Jury ein Verdikt auf Nichtschuldig ab. Sobald er in Freiheit gesetzt wurde, kehrte Sweeney nach Port Arthur zurück, wo er heute Morgen um 12 Uhr 30 anlangte. Unter dessen hatte fich ans die Nachricht von seiner Ankunft ein Mob aus dem Bahnhos gesammelt, schleppte ihn in die obere Stadt und hängte ihn ohne viel Federlesens an einem Telegraphen Pfosten auf, aber der Strick riß. Der zweite Versuch glückte, nachdem man dem Delinquenten die Füße aus gebunden hatte, so daß Sweeney den Erdboden nicht berühren konnte. Der Sheriff in Beamont wurde benachrich tigt und brach sofort nach Port Arthur auf. Cr kehrte heute Abend nach Beamont zurück und hatte Jack Mar tin, einen Stevedore Boß und einen Arbeitsgenossen CrumbachS, in Haft genommen. Man hält Martin für den Rädelsführer bei der Lyncherei. Port Arthur ist der südlichste End Punkt der KansaS City, Pittkburg Sc Golf-Bahn. Die Bürger bedauern den Gewaltakt, aber Niemand hält ihn für ungerechtfertigt. Sternberg in Gefängniß Nerlin, 12. geb. DaS Serich hat daS Anerbieten bei Herrn Otern. berg, Bürgschaft im Betrage von einer Million Nark zu stellen, zurückgevie sen. Der finanzieller Unregelmäßig keilen beschuldigte achtzehnfache Nil lionär mußte in das vesäagniß vanö:rn.
Der Burenkrieg.
London. 13. Febr. Die Zustände in Kimberley find höchst traurig. Die Sterblichkeit ist eine ungemein große. Die Stadt hat eine Bevölkerung von j 1 Ä sff tllliill ....V in srn ax. I I A,wv iujcipcu uuu qioarzrn. Unter den Weißen belief fich die TodeSrate im Dezember auf 60 per Tausend, unter den Schwarzen aus 138. Die Kinder starben weg wie die Fliegen. Lord Roberts hat 35,000 Mann beisamen und wird damit versuchen, der belagerten Stadt Hilfe zu bringen. Die Buren aber find beim MaggerSontein stark verschanzt, fie beschießen die Stadt unaufhörlich und fie mag in die Hände der Buren fallen, ehe eS Lord Roberts gelingt, heranzukommen. E r w i l l n i ch t. A l b a n v, N. S., 12. Febr. Sauvernör Roosevelt gab heute die entchiedene Erklärung, daß er kein Kandidat für daS Amt deS Vic, Präsidenten der Ver. Staaten sei. car,.tiaüxaui Angekommen in : R e w g ork: Armenia" von Stettin. Liverpool: Pennland" von Philadelphia und Teutonic" und Seorgic" von New Jork. allerlei. ßin alter aroner E ichbz.!M cni d:m Weg: von Church-Hill na.h Ch?zier:o:?n. Md., welcher von Sagen umrovL.'n war, l wayrenv oes letiten Giurir:c5 umwcht. und schatzgraöcnd: Nez.'r' sollen die Schuld daran tragen.' Di: Sage ging nämlich, daß in alten Zelttn, als 3 noch wenige oder gr kem: Banken gab. reiche armcr ihre Reichthümer unter jener tfjche vergruben und große Summen nicht wieder gefunden wurden. Seit Iahren haben deshalb nächtlicher Weile Neger aus der Nachbarschaft nacy ven vermeintlichen Schätzen gegraben und dabei die Wurzeln des mächtigen Baumes gelockert, so daß derselbe dem Orkan schließlich nicht mehr Wldernano leisten konnte. In elnem Pralr,eschoo ner hat der Farmer E. E. FarnSworth aus Winkield. Kan.. mit seiner ganzen Familie die Reise nach El Paso, 2114 7 y 1 ns. nn. 1111 ! Metten, gemaazi. er -uwin nn im höchsten Grade an der azwmoiuazi . . . . ,.... o..i und vesyaio wuroe lym mz nmuc ui des Südwestens als bestes Heilmittel empfohlen. Nachdem Farnsworth sicb einen mit dem möglichsten Comfori ausaestatteten Reisewagen hatte bauen lassen, trat er am 29. März vorigen Jahres die Reise an. Den Sommer 1 l . ... Tl - ' veroracyle er lm eviru? yiwv silckend und mit dem Eintritt der kühleren Jahreszeit zog er durch Utah und.New Mezico nach El Pa,o. er Aufenthalt in der milden Luft haj dem Kranken die Gesundheit wiedergegeben und im nächsten April gedenkt . cn.'.'.TJt. w:- ro;;. er ln seinem Prairieiooiici vmu fahrt nach ansas anzutreten. Seine eiaene Frau, die er für einen Einbrecher hielt, erschoß Ed. Moore in Hillsboro. Jll. Moore und ein gewisser Lanlgan spielten Abends Damenbrett". Um acht Uhl brachte Frau Moore die Kinder zu Bette und da sie länaere Aeit nicht zu rückkam, glaubten Beide, daß auch sie sicki zur Rübe aeleat habe. Gegen neun Uhr hörte Moore ein Geräusch in der Küche, r erhob sich, um nachzusehen und bemerkte, wie Jemano tn oem Schlafzimmer seiner Frau verschwand. Sofort eilte Moore nach seinemSchlafimmer und kam mit einem Revolver bewaffnet nack der Küche zurück. o wie er dieselbe betrat, öffnete sich die ?kütt des Schlafzimmers seiner Frau und ohne abzuwarten, wer durch die Thüre treten würde, gab Moore Feuer. woraus seine Frau in den ops gerros fen todt in die Küche fiel. Einen Fall unsäglichen Elends hat die Distriktsarztm Ar Marie L. Wel,miller von Newark. N I., zur Kenntniß der Sanitätsbehörde i r c . tf.rT.v. georacyr. feie sano in einet ifuutigen, niedrigen nur mit dem Dürftig sten ausgestatteten Wohnung in einem alten Hintergebäude, die am hellen Taae kaum einiae Lichtstrahlen erhält und statt einer Treppe mittelst emer Leiter erreicht werden mußte, eineFrau Rackel Jansen mit drei Kindern ml ihrer alten Mutter krank, hungernd und frierend. Frau Janen un am Klnnbackenlramvf. und trotzdem vueg te sie ihren an Diphtheritis erkrankten sechsjäbriaen Knaben, während die alte Mutter mit einem gebrochenen Arm dasaß und sich bemühte, für die beiden anderen Kinder, ein sünsjähriges Mädchen und ein noch nicht ein ftabr altes Babd. zu sorgen. Dr. Welzmiller mußte erst ein Licht kaufen. um ln dem Naum das ganze Clenl Übersehen zu können. Die Santtats f,fi'tiT, brniii V? Grnnitn in l?T I uw vw l l!kdenen Losvltalern unt'.
Das größte KrankenHaus der Welt ist das KinderkrankenHaus in Moskau, das im 5abre 1763
gebaut wurde und nicht weniger als 7000 B-tten besitzt. An jedem Tage ! tocrden unaefäbr 40 Kinder aufnennm 1 men; im Laufe eines Jahres gewährt' oas ranienyuus gegen 1S,000 Unter-' kunft. 96 Aerzte und 900 Wärterinnen sind in diesem Riesen Krankenbaus thätig. j Ein furchtbarer Vorfall, wie er aber in den Hochalven leider nicht zu den Seltenheiten gehört, 4.rni ruc. v. er".. . iurznu) in er caye von um siedeln in der Schweiz. . ES begaben sich zwei Männer von Einsiedeln Namenö Kurnger und Lagler auf den Siehlberg, um Wildheu zu holen. Weit oben, während sie über den schneebedeckten Wildheuplatz gingen, hörten sie einen Knall und gleich darauf stieß Kurriger denHilferuf Jesus Marial aus. Der gleichzeitig angebrochene Rutschschnee hatte Kurriger fortgeris sen und von dem ca. 135 Fuß hoben Felsen hinuntergeschleudert. Im Sturze an dem Felsenvorsprung angekommen, stieß Kurriger noch einen fürchterlichen Schrei aus und wurde dann nochmals über die 250 Fuß hohe Felswand hinabgeworfen. Laglcr ii p L mt oane lieg o oer ernen cyneerutschung schnell am Gebüsch festgehalten, wurde aber von der Wucht ds Schnees hinweggerissen und mußte die gleiche surchterltche Fahrt rn Gribschliruns Tiefe machen, wie sein Genosse. Er hatte aber die Geistesgegenwart keinen Augenblick verloren, in der Luft KörPerbewegungen gemacht und stürzte weniger schwer als sein Begleiter. Lagler hatte etwa eine halbe Stunde ohne Besinnung gelegen und sich dann aus dem Schnee herausgearbeitet. Wenige Meter weiter lag Kurriger todt, agler schleppte sich, so gut es ging, aus dem einsamen Wildnißberg hinab und brachte zu Thale die Meldung von dem Unglück. Beherzte Männer holten dann Kurrigers Leiche. E i n e r s ch u t t e r n d e s Familiendrama spielte sich in der Rue Robert Fleury in Paris ab. Die 29jährige Ehefrau eines dort wohnenden kleinen Beamten, Namens Pomot, ließ feit Kurzem durch ihr merkwürdiges Wesen erkennen, daß ihr Geist sich zu umnachten drohte. Sie glaubte sich eltwelse von oosen Menschen verfolgt. ie ihr ihre beiden Kinder, zwei Mädchen von 7 und 5 Jahren, zu entreißen ! suchten. Sobald die Unglückliche diese unsichtbaren Feinde in ihrer Nähe wahnte, schloß sie sich mit den Töchtern in ein Zimmer ein und konnte immer nur mit Mühe davon überzeugt werden, daß sie nichts zu fürchten hatte. In einem solchen Anfall von Berfol gungswahn zog sich die Frau nun auch wieder in das entlegenste Gemach ihrer im dritten Stock befindlichen Wohnung zurück. Der Mann war abwesend, und als nach einigen Stunden eine besorgte Nachbarin an die verschlossene Thür pochte, warf die geängstigt Mutter, in der Memung, lhre Kinder dadurch vor der eingebildeten Gefahr reuen zu konnen, diese aus dem Fenster und stürzte sich hinterher. Die kleinen Mädchen blieben auf der Stelle todt, Frau Poillot aber wurde in schrecklichem Zustande aufgehoben und in das nächste Krankenhaus gebracht. Es ist keine Hossnung vorhanden, sie am Leben zu erhalten. Neun Fischerboote wa ren, trotzdem die See von einer schwachen Eiskruste be'deckt war. von Cran. aus zumLachsfang ausgefahren. Nach dem die Fischer ihre Arbeit vollendei hatten und die Heimfahrt antreten wollten, nahmen sie zu ihrem Schrecken wahr, daß der anhaltende starke Frost eine dicke Eisdecke hervorgerufen und sie vom Lande abgeschlossen hatte. Vier Boote, die von anderen - getrennt am frühen Nachmittag die Heimfahrt angetreten hatten, durchbrachen nach unsäglicher Mühe die Eisschollen und landeten bei Neukuhren. Die anderen fünf, die erst am Spätnachmittage ausbrachen, mußten eine Meile vor Neukuhren ihre Bemühungen, das Land zu erreichen, aufgeben, da das nach der See zutreibende Eis sie immer weiter vom Lande abdrängte. Trotz des Mangels an Lebensmitteln und der strengen Kalte wurde die ganze Nacht hindurch daran gearbeitet, die Boote freizumachen. Am nächsten Morgen wurde von Plllau der Lootsen dampfer Pilot- requirirt, dem es jedoch erst um 2 Uhr Nachmittags ge lang, sämmtliche Boote aufzufinden. Diese waren inzwischen zwei Meilen in See unÄ nach verschiedenen Rlch tunaen getrieben worden. Die erschöpf ten Fischer, 25 Mann, wurden anBord und die Boote ins Schlepptau genom men, worauf die Heimfahrt angetreten wurde. Die geretteten Leute wurden von dem Capitän des Pilot" mit wärmenden Ietränken bedacht, sodaß sie sich bald wieder erholten. ErstNach mittag um vier Uhr trafen die Geret teten zu Hause ein. NheunatiSmuSimRückeu, in den Schultern, Husten, Uenkelv. Elbogen oder Handgelenk entsteht durch zu viel Oäure i tat. Hood's Gar saparilla heilt Nhematikmub. Ho od'S Pillen find die beste Qbführ- und Lt!:?.NtUzinta fü ül!i5!ir?ü 25c
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Reujahrsstreit !
s tobt im (ande rings der Streit : 'wie sind wir dran mit unsrer Zeit ? lllann ist's Jahrhundert um, und wann Fängt eigentlich das neue an ? 's wird geistreich hin und her durchdacht, Sie kämpfen tief bis in die Nacht ; Sie kämpfen dort, die kämpfen hier, . Sie trinken hell und dunkles Bier ; Sie kämpfen schon ein halbes Jahr, öer Fall ist immer noch nicht klar. Doch einer steht von ferne, Ver lauscht dem Streit gar gerne ; Ihm ist so wohl ums erz dabei Denn er besitzt 'ne Brauerei. Edvin Vormann.
ianapolis Vogel.Käfige zu Mtall zu Papagek.Käfige Korbwaaren, Neisc-Taschcn, Telescopcs, Koffer. n (Nachsolgerlvon Fabrikant WIW.'
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