Indiana Tribüne, Volume 23, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1900 — Page 1
o o r rK o -fO I v OO A s I ' l s s r i P a ! iri. v y O kX V W ; A k? Ofstee : No. 18 Oüd Mabama Otraszo. Telephon 1171 Jahrgang 33, Indianapolis, Ind., Montag, den 2. Zebruar 1900 S!o. 145
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MMMWen. Wetterberiöt. Regen heute Nacht : Schneegestöber
uud viel kältere? Wetter Dienstag., Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 46 Grad, niedrigste 36 Grad. Molineux schuldig b efunden. New Vork, 11. Febr. Der Wolincnf.gdl wurde gestern Nachmittag 2 Uhr 5 Minuten den Geschworenen übergeben. Um 11 Uhr 3 Minuten brachten die Geschworenen ein auf Schuldig des Mordek im ersten Grade" lautendes Urtheil ein. Der Angeklagte hörte das Erkennt niß mit Ruhe an. Nur sein alter Va ter war anwesend. Sein Anwalt kündigte sofort seine Abficht an, einen neuen ttroiel iu verlangen. AlS der Gefangene nach dem Gefängniß zurück gebracht wurde, brachte ihm die Menge eine Ovation. In den Clubs erregte das Erkenntniß das gröbste Erstaunen. Lt)a,1Ul,,iI ilb aw 8ebIua' "' Iproqen roriccn. Grausamkeit an Bord eineö Transportschiffes. New öork, 11. gebr. Schwere Anklagen gegen den Maat Morithev iVVUt VUUVlt(UUfVUUUi)ft II Clellan" find heute von A. S. Barn Wiia tMM 9Hnt n rnniif h 11 r well, ver, um oas zu rönnen, eru jetnc Äntlafiirnn aenommen bat. vor dem Hasen . Bundes - Kommissar Shields erhoben worden. Morithew soll einen Soldaten und einen Fuhlmann. welche laus dem Dampfer lit Vuattt maqen i . . l".i'w. Stund.. d.a firtfi tif fiSrt snss, nn l Srt ir" 0ten gezwungen und schließlich in Santiago an Land befördert haben, obgleich fie nach den Ver. Staaten bestimmt waren. Ble tage arnweu, roxxo von anderen Mitgliedern der Besatzung bestätigt. WaS Teddy sagt. New Sork, 11. Febr. Der Gouvernör Roosevelt gab heute Abend die folgende Erklärung ab : Ich muß ernstlich hoffen, daß der Vertrag über den ifthmischen Kanal nicht ratisicirt wird, wenn er nicht so amendirt wird, daß der Kanal in Krieg und Frieden ausschließlich unter der Controlle der Ver. Staaten stehen soll. DieS scheint mt ganz wesentlich, sowohl vom Standpunkte unserer Seemacht, als vom Standpunkte der Mon-Iroe-Doktrin auö. AuS Manila. Mani la, 11. Febr. 3n jüngster haben sich die Insurgenten in der ... Alba, Provinz Albay, Luzon, auf plänkelnde Angriffe gegegen die amerikanische Garnisonen der Ortschaften verlegt Sie haben ihre Lager in den Bergen, und unterhalten ein beständiges Feuer auf die amerikanischen Vorposten. Wenn die Truppen sie angreifen, zerg t i - - Rückzug antrete. Sie schießen brennende Pfeile und haben dadurch schon einen großen Theil von Albay in Asche gelegt. Die meisten Garnisonstädte find thatsächlich unbe wobnt. und tast kein Bevobner ik iu 7 1 ' " ruclgkleyrk. zjt viingcootcncn icocn in n - c v u B N , fm . cagciu m munkln, unv um uciuiu thet, daß fie von den Zasurgenten an der Rückkehr gehindert werden. Sie sollen sehr unter Mangel an NahrungSmitteln leiden. Durch diese Lage der Verhaltnisse leidet auch daS Hans geschäft sehr, und zum Laden müssen . a r . . n . lC H UU N Hanf, welcher im Innern lagert, kann man lcht herankommen. Der Surenkriea. L ond on, 12. Febr. Von Durban lies gestern folgende Depesche ein': SS geht hier daS Gerücht, daß General Joubert mit 6,000 Mann Genera Buller in der Flanke anzugreifen sucht Die Buren haben den Tugela be Thiveley überschritten. General Ouller soll biS grere Camp zurückgegangen sein. AuS der Cap Colonie kommt die Nachricht, daß die Buren mehr Mann schast und Kanonen nach Kimberley ab schicken, und wahrscheinlich eine groß Anstrengung machen werden, den Platz ..-v v.Mit v.,:r ... .k.
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Tord Roberts war letzten Freitag am Modder Fluß. Bei Rendsburg der suchten die Buren die rechte Flanke der Briten zu umgehen wurden aber zu-rückgetrieben.
Der Daily Mail" wird von Pietermaritzburg telegraphirt : Die Buren haben BloydS Farm südlich vom Tugela besetzt, und haben daselbst ein Hospital eingerichtet. Von den Hügeln daselbst beherrschen fie die Brücken über den Tugela. London, 12. Februar. Winston Churchill sendet von Free Camp auS der Morning Post eine lange Schilderung der Situation, in welcher er sagt: General Buller hat eS stets für un möglich gehalten, das Dreieck in Natal oberkalb deS Tuiela ,u halten, aber der anfängliche Fehlgriff und falsche Berechnung der Stärke der Buren, und der Umstand, daß Vorrathe im Werthe von Millionen in Ladysmith angehäuft liegen, trägt an Allem die Schuld. Von Anfang an hielt er die Entsetzung von Ladysmith für eine ver lorene Hoffnung. Er hielt sich nicht für berechtigt, einem Untergebenen eine solche zweifelhafte Ausgabe zu stellen Der Mangel guter Karten kostet unk schon viel Blut. Ein Versuch, den Feind von Brakfontein zurückzuwerfen oder ihn von Doornkloos zu vertreiben, würde unS 5.000 Mann gekostet haben, und da wenigstens zwei britische Brigaben unS die Thür nach hinten hätten aushalten müssen, so würden zu wenig Truppen übrig geblieben sein, um sich den Weg nach Ladysmith zu erzwingen. Zudem erinnert sich General Buller, daß feine Armee zur Vertheidigung deö Restes vonNatal daist. Er hat sich deshalb entschlossen, sich zurückzuziehen und sein Glück wo'anderS zu versuchen. Ein weiterer energischer Versuch wird gemacht werden, den Tugela zu soraren. nalano mu nq oen unan genehmen Umstand Nar machen, daß die Entsetzung von Ladysmith 50,000 Mann vollkommen Arbeit geben würde und daß 100.000 Mann keineswegs für die Aufgabe zu diel fein würden. DaS Land muß sich deßhalb auf schwere Verufte gesaßt machen und vielleicht aus Enttäuschung. Indem man sich erinnert, daß Erwägungen der Ehre mehr als der Poltik die unablässigen Bemühungen zur Befreiung von Ladysmith verlangen, betrachtet die ganze Armee General Buller trotz der Enttäuschungen und deS Rückzuges mit Sympathie, und vertrauet ihm mehr als man eS sonst unter so unglücklichen Umständen gewohnt ist. Berliner Kabelbrief. Berlin, 11. geb. Die ReichsagSdebatte über die Flottenvorlage und die Frage Wird fie angenommen werden" überschattet alle anderen. Erwähnt zu werden verdient der eigenthümlich Umstud, daß die sogenannte Hurrahftimmung sofort vor den nackten Thatsachen verschwunden ist, denen die Redner in Reichtag sich gegenüber befanden. Selbst Eugen Richter, dessen scharfe und witzige Redeweise selbst von den CabinetSmitaliedern aevürdiat wird, war nicht völlig, wie sonst. Admiral Tirviß ergriff mehrmals daS Wort zu längeren AuSeinandersetz ungen, aber nur eine von ihnen packte. Die beste Rede, di gehalten wurde. war die des Ministers des Inneren, Grafen PofadowSky-Wehner, der nach zuwelien mit, oas reine neuen Steuern nach der Verdoppelung de, Flotte nothwendig werden würden. Deutschland hat aus 7 Tonnen der Kauffahrtei - Flotte nur 1 Tonne Kriegsmarine. Die Ver. Staaten schützen eine Tonne Kauffahrt mit 5 Tonnen Marine, Italien zeigt 1 zu 3; Rußland und Frankreich etwas mehr; auch wieS er daraus hin, daß der BundeSrath die Vorlage in beiden Sitzungen einstimmig angenommen habe. DaS Fehlen von Dr. Sieber, der als Befürworter der Vorlage den Vermittler mit dem Centrum gebilde hätte, wird sehr beklagt. DaS Centrum hat Niemanden, der an seine Stelle treten könnte. Die Influenza ist in Deutschland ungeheuer verbreitet. In Berlin ist kaum eine Familie verschont. Der Kohlenftreik hat sich auch au Deutschland ausgedehnt. Die Distrikte von Leipzig und Halle sind betroffen Täglich müssen große Fabriken auS NaLgel aa Kohl eelchlossen kttdea.
Der Aufstand im Sudan. London, 11. Febr. Sine De- ' . . .
vescke auS airo meldet, daß der Auf - stand der sudanesischen Truppen bedeutenden Umfang angenommen hat und schwere Besorgnisse in den Kreisen der egyptischen Regierung hervorruft London, 9. Febr. Sine Depesche an die Mail besagt, daß daS 14. sudanesische Bataillon in Oadurman sich noch immer weigere, dem Befehl, seine Munition auszuliefern, Folge zu leisten. ES wurde erwiesen, daß jüngere egyptifche Offiziere den Ausstand ange stiftet haben und sie sollen kriegSge richtlich prozessirt werden. Der bri, tische Repräsentant Cremer eonserirte heute mit dem Vieekönig über die Lage. Aus dem Wege der Besserung. PariS, 11. Febr. Der GesundheitSzustand der Sf-Kaiserin Eugenie, welche schwer krank im Hotel Contir.en tal darniederlag, hat sich bedeutend ge bessert'und alle Anzeichen deuten jetzt darauf hin, daß sie sich dollständig wie der erholen wird. England undPortugal. L ondon. 11. Febr. Thatsächlich besteht heute zwischen England und Portugal ein Schutz- und Trutzbündniß. Schon seit einer Woche oder länge? spricht auS den Zeilen der englischen Presse, ohne'Rückficht auf yarteiinteressen, eine große Nervosität, welche der Furcht entspringt, daß die europäischen Mächte vielleicht in dem jetzigen Kriege einschreiten könnten; diese Nervosität wird noch durch den Umstand erhöht, daß England äugenbl'cklich nicht in der Lage sein würde, sich mit Ehren auS einer solchen Zage zu ziehen. Leitartikel, welche beftänbig in den Zeitungen erscheinen, haben oie Angelegenheit zu einem Gespenste gemacht, jedoch ist diese Anficht gerechtertigt durch den Ton der Nachrichten vom Continent, welche in englischen Blättern erscheinen. Der sorgfältige Beobachter wird jedoch bald entdecken, daß eS nicht allein die Nachrichten vom Kontinente find, welche diese Unruhe hervorrufen, und nach einer sorgfältigen Untersuchung hat die Associated Preß erfahren, daß dieS thatsächlich auf Wahrheit beruht. So ist zuerst daS Verlangen von Seiten der Presse nach einer starken Bewsffaung darauf berechnet, daS Parlament zu zwingen, schnell alle Finanzmaßregeln zu passtren, welche von der Regierung eingereicht werden sollten, und diese Maßregeln beim Volke populär zu machen, welches in Folge der erhöhten Befteuerung dazu wird beitragen müssen, die großen Pläne Englands zu fördern, nämlich daS britische Reich auf eine militärische BafiS zu stellen, welche eS erhaben über alle Nationen macht. Lord SaliSbury ist vielleicht der unabhängigste Staatsmann der Jetztzeit, welcher auch nie zuvor sich an die Zeitungen um Hülfe gewandt hat ; aber diese Krisis hat ihn auch dazu veranlaßt, die Presse zu seinen Zwecken auSzunutzen, und seine Untergebenen find eifrig an der Arbeit gewesen, die Nachrichten von dem Kontinent zu übertreiben, um beim Volke die Abficht einer europäischen Intervention all glaubhast erscheinen zu lassen, und die Fähigkeit deö Lindeö, fich einei An griffe! von Außen zu erwehren, herabzusetzen. Rußlands Thätigkeit in China und Persien und die in Frankreich und Deutschland herrschende Erbitterung werden dem Volke beständig vor Augen gesührt. Aber alle diese Vorspiegelungen ent halten nicht den wahren Grund für die ungeheure Thätigkeit, welche in militärischen Kreisen entwickelt wird; denn diese ist nur daraus berechnet, Port gal zu überzeugen, daß eS am beften thäte, wenn eS Großbritanniens gorderungen in Bezug auf die Häfen, welche dieses zur Wetterführung deS Krieges mit den Buren bedarf, nachgiebt, nämlich die Abtretung der Delagoa Bai und von Beira, und außerdem will England, sobald eS PortugalS Zustimmung hat, gerüstet sein, einer vereinigten Opposition der europäischea Mächte Widerstand leisten zu können. Frankreichs Kulturkampf. Paris, 11. gebr. Der Confliktl zwischen Staat und Kirche verschärft sich zusehends. Wie schon gemeldet, hat die Regierung beschlossen, die Gtcatt - Qtipendien für diejtLizea
Geistlichen zu suöpendiren, welche sich' unzehöriger Weise anläßlich der Cs It !. I ' l
. Berurthelluvg der Assumptionisten be nommen haben. Der Erzbischof von A5 hat nun einen offenen Brief an den Minister Waldeck.Roussean a--richtet, der in den gröbsten Ausdrücken gehalten ist. Unter Anderem sagt ler Erzbischof : Indem Waldeck-Rousseau unS unserer Gehälter beraubte, beging er eint o gemeine Handlung, daß gar kein Wort vorhanden ist, um fie richtig zu bezeichnen. Die jetzige Regierung ist sektirerisch, jüdisch, erfolgssüchtig und diebisch." Der Brief hat großes Aufsehen erregt und den anti-elerikalen Geist unter den Deputirten gestärkt. SS wird sofort eine Vorlage eingebracht werden, welche der Reglerung größere Gewalt in der Zurückweisung derartiger Manifestationen ertheilt. Sollten fie aber fortdauern, dann wird die Republik die Zahlung von Gehältern an die Priester vielleicht ganz einstellen. Einstweilen verschärft fich der Gegensatz zwischen htt Regierung und der Geistlichkeit immer mehr. 3n der TempS" forderte Reinach die Vertreibung der Jesuiten auS Frankreich, während die klerikalen Journale von der goldenen Internationale" reden und behaupten, die Regierung stehe nter deren Fuchtel. SHissS.NaQriyte. Angekommen in : H a v r e : La Normandie" von New Lork. NevSork: Graf Walderfee" von Hamburg: ,.?lew zgou" von Southampton; Columbia" von Genua; ua aeeogne" von Pavre. QueenStown: Teutonie" von Havre. P o r t l a n d : Vaneouver" von Liverpool. GlaSgov: Corean" von Philabelphia. ' QueenStown: Pennland" von Philadelphia. N e w S o r k Livian" von GlaSn gow. allerlei. Als Webster Snider in Sullivan, Ind.. einer sich sträubenden Schönen einen Kuß rauben wollte. rannte er sich eine Stecknadel, nxlcye das Mädchen in der Hand hielt, in den Arm. Die Nadel brach ab und ein etwa drei Äoll lanqes Stück blieb im Arme stecken. Erst nach Anwendung der XStrahlen konnte. der Eindring ling gefunden und entfernt werden. DieAebnlichkeitzwischen Bundessenatoren Kenny von Dela Ware und McEomas von Maryland ist so groß, daß bekde selbst vom Vorsitzenden des Senats häufig verwech selt worden. Um unangenehme Jrrthüwer zu vermeiden, melden stcy tue Genannten deshalb nur unter Nennung ihres Namens zum Worte und sie las. sen dem Vorsitzenden ihre Visitenkarte überreichen. Der Multi-Millionar William Waldorf Astor, der in seiner Anglomanie bekanntlich so weit ging, . i i. m . nr ein unierrqan oer attenicry von ngland zu werden, bat deshalb aus den Direktorien aller Nationalbanken, de nen er angehörte, austreten . müssen. Das BuMsaesetz bestimmt nämlich, Isaß kein Directorium einer Nationaldank unter seinen Mitgliedern AuSländer haien darf. ' In einem nnlall von religiösem Wahnsinn wollte d deutsche Farmer Edmund Schellmann, welche: mehrere Meilen von Meadville, Pa.. ansässig ist, ein Menschenopfer wie der Erzvater Abraham darbringen. Der bedauernswerthe Mann war seit einer von einem Wanderprediger über das Opfer Abrahams gehaltenenPredigt in grobe religiöse Aufregung gerathen und hatte sich öfters geäußert, daß ein jeder wahrer Christ bereit sein sollte, eines seiner Familienmitglieder dem Herrn zu opfern. Neulich nahm er seinen ältesten Sohn, einen aufgeweckten 12 - jahrigen Knaben, in den Wald, um, wie er sagte, Holz zu fällen. In einer einsamen Schlucht angekommen. zwang er den Knaben, sich vollständig e ! 1 1- f - . 3 zu enllielven, oano ryn irog imi Flehens um Schonung seines Lebens auf einen improvisirten Altar und machte sich 1)aran. das unglücklicheKind mit einem aroßeu Metzgermesser, das er u dem Aweck mitgenommen hatte. abzuschlachten. Er hatte ihm bereits 3 Stiche beigebracht, als zwer durch das herzzerreißende Hülfsgeschrei 'des Knaben herbeigerufene Jäger durch die Büsche brachen und den Wahnsinnigen entwaffneten. Der infolge des Blutver lustes bewußtlos gewordene ' Knabe . l t"ri-i-wuroe in siazerytir georaqi, oursie je i doch seinen Verletzungen.
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erlangt von Sr. Mileö' Sien) ßcart tote. fll P. abeock, von Vvoca. N. F. ei XA'Beteraii der S. N. y. Artillerie ni'fc seit dreißig Jadren bei der Barock b Munsel arriage Co. von Aubur sagt: .Ich schreibe, um meinen Dank auSzusprechen für den wundkr baren Nutzen, den mir Tr. MileS' Heart Eure brachte. Ich litt seit Jahren an Sciatica 13 Resultat deZ Armeelcben, wodurch mein Her, in schlimmster Weise ergriffen wurde, meine Glieder schwollen an von den Knöcheln aufwörtZ. Ich w aufgeblasen, bafe ich nicht sin Stande war. meine leider zuzuknöpfen, hatte heftige Schmerzen in der Herzgegend, erftickende Anfälle und kurzen Athem. Trei Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in einem Armftuhl schla fen. Ich wurde von den beften Doktoren bedan delt. aber allmählig schlimmer. Bor ungefähr einem Jahre begann ich Dr. MileS' Heart Sure zu nehmen und eS rettet mein Leben wie durch ein Wunder. Dr. Mile,' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie; die trfte Flasche nützt oder das Geld wird lurlicker, stattet. Buch über die rankheiten des Her,, und der Nerven frei. Adresse: s $ 5 2iiCn Szsicr&3 Hectth VjjV.' D r. M l l I M d i c a ! ! .. Slkhart. Ind. JnKaitzbeiDresdenlst ein schreckliches Verbrechen verübt worden. Die -Wohnung des Schuhmachers Schneider, welch seit mehreren Tagen verschlossen war. wurde Polizeilich geöffnet. 'Ein schreckenerregendei Anblick bot sich dem Eintretenden dar. Die Frau und das Kind des Schneider lagen todt mit durchschnittener Kehle im Bett, während der Mann am Lampenhaken erhängt vorgefunden wurde. Man nimmt an. daß Schneider seine Frau und sein Kind ermordet und sich dann selbst erhängt hat. Qin altes blutigesKüchenmesser, welches in derWohnung vorgefunden wurde, läßt diese Vermuthung aufkommen. Trs Motiv der That soll Furcht vor Strafe wegen eines in Dresden verübten Lederdiebftayls sein. ' G r o h e V e t r ü g e"r e i e n gegen Versicherungs Gesellschaften hat der in Haft genommene Versicherungsagent Max Nehemias aus Altona verübt. Jetzt ist die Verhaftung von vier weiteren Mitschuldigen in dieser Angelegenheit erfolgt. Es sind dies der Kaufmann Albert Cordes, der Commis Winzer, der Agent Neumann und der Agent August Rehberg. Alle vier sind mittellos, haben sich aber von Nehemias zu recht ansehnlichen Beträgen versichern lassen. Cordes schloß eine Versicherung über 105.000 Mark b. der unangemeldet wohnende Winzer eine solche über 140.000 Mark, während Neumann und Rehberg sich mit je 60.000 Mark versicherten. Nehemias, der bei seinen Gesellschaften sehr gut accreditirt war, erhielt die Provisionen für die Versicherungen sofort ausbezahlt. Um keinen Verdacht zu erregen, hat er die Prämie einmal selbst gezahlt. Die Versicherten weigerten sich dann unter irgend einem nichtigen Grunde, die fällige Prämie zu entrichten oder die Police zu unterschreiben. In allen 4 Fällen hat Nehemias die Provision im Betrage von mehreren lösend Mark mit den Versicherten getheiil. S SZl o h n t sich, Hood'S Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, Diphteritiö oder Fieber. Ho odt Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c. Der ew 7orK Anore rrt i (LtabliN 1853.) -"WZ..,. Vutterick Muster ! Sanllnnd ForzeUan. Dreihundert Muster von Schüsseln mit Deckeln aui der Nev öork Ofsice von Haviland 6? Co., kommen morgen zum Verkauf. Cö sind vielleicht ein halbes Dutzend in der Partie, welche regulär so billig die $2.75 verkauft wurden und fie gehe so hoch wie $25. Wir theilten sie in drei yartieen, auS welchen Sie die Auswahl haben zu $1,49 81.98 - 82,75, Oasement. m m m esk
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