Indiana Tribüne, Volume 23, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1900 — Page 1

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o O r ftO rlC H d n A0 0O US A Mi ' u m r3 v O W V W U A Ofstee : LZo. 18 Cüfc Olataea Otras;s. Telephon I I 71 Indianapolis, Ind., Freitag, den 2. Februar IS00 Jahrgang 33 No. 135

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Deutsches Theater - i - Dontsclien gnus. Freitag, den 9- Februar 1900,

Einmaliges Gastssiel der Gesellschaft vom Grand Opera House in Cincinnati. Dwttion: Luise Schmid. Nur eine Vorstellnng ! Lustspiel.Novitar 1. Range. Jugendfreunde" Lufts,il t 4 iru von ud. Äu!k. ritfi tr ClSkt : Sl.OO. 7. it. ßrtc. Lu ftd bo ix.UmoZ,. s 24 Aa. ab im Deutsch habt. ft find dt bt f l tu.mitt jtatll dklbk caca rticrotrtc Sty, mzaiaulch. A,sx 6rt tvr,llng Rbiov 4 Uhr. JlH .Zlna. ,,, e,id,fttckn. d,lxh CitltafUta. Florea & Ssidenstic&r, Advokaten und Notare, 27! Süd Delalvare Str. Telephon 1772 X7 Selber auf Hypothekarische (Sicherheit zu verleiben. CirclePark KOTEIL! Bar- und Billiard-Roorn. Gute deutsche Küche. Qinzelns Plshlzeitsn werden ssrvirt. . Harzer und 5t. Andreasberger Kanonen Vögel Papageien, Staif In. Drosseln, Stieglitze, Hanflmge, Svot vögtt, R thvöel usw. Srotlvoqelsutter soaeifannar, ttfb. 20c Goldfisch , auariz, lobe?, Jischsutter, Wasserpflanzen uro. C. F. Klepper, 4U Raff4frttt , nvischiu BmooBt ms TOfttit fettofc. Neue Photograph. Gallerie, 150CüdJlliroZ3Etrabe. 'Der Unter-chntte ladet die Deutschen d,r Stadt und Umgsgmd zu einem Besuch seiner Gallerte ein. Gute. Vllder garantirt. Preis? niedrig CDc Deutscher Photograph Eeo IHlei'i.'maiimQ "2 ?.lWfTA. rSrsm w imßrtm tMWsWM fvUWVW'UWVVVVI Ofsiee : 26 Sud Delawareftr. Stalle , 220, 222, 224, 228, 223 Ost Pearlstr. T.levdon 011 . Offen laa und Naöt. Union Trust Co., Office: (Sebäude der Gesellschaft) No.118 und 122 Ost Market Otr. Jsd . Vollida,, PrSfidntt. 09 tZUtl, . Blctffrafttt nk Dchatzouift. V. Dt. ol. e5r,z. County und Municipal Sich' erheiten egocirt. GeschäftS'Agent in allen Capa. kitäten, fpenell oeer allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimmte, übereingekommeue Zeit. Kapital an dem fce stimmten Tag zurückgezahlt. Versicherungen aller Art in erster lasse GeseUichaften. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten aller Art überNoMOtN. Vpreüen Sie vor. Rathschläge kosten uiötö. HTcp-ga iro -CsTI Tn Saloon u. Billiard-Hall Ho. 193 Oft Washington Ctr. Jokn iZtcilaxijcv$ . QlarnttSmev W.GIERKE. Deutscher :: Buchbinder, C31 Cft 2 lware Str.. (tut.) Ccx . Ctfl, 17 eU mlAiimttttumtMxa

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Gditorielles. Wir bezweifeln sehr, ob eö noch eine gesetzgebende Körperschaft giebt.

in welcher daS bürgerlich. plutokratische Element so stark Vertreten ist. wie in unserem Bundeksenat. Unter 90 Mitgliedern b, finden sich nicht weniger als 26 Millionäre, daß es nebenbei noch eine ganze Anzahl von Senatoren giebt, die weviser als eine lumpige halbe Million besitze, versteht sich von selbst. Der reichste Senator ist der Kupferkönig" Clark aus Montana, ein Demotrat ! Sr befibt ungefähr $50.000,000 und erlangte seinen S,tz eurch Kauf. Markus Hanna, der Minen- und Sch ss?besitzer, Bankier und Fabrikant au Ohio, wird auf Z12.000.000 geschätzt. Sr ist Republikaner, verkörpert gewissermaßen die Plutokratie und ist MeKmleh'S Odervormund und Dirigent. Neoada hat zwei Silberköaige" a!S Vertreter, der zehnfache Millionär Zone und doppelte Mill,an?r Stewart Der Kohlenköaig" SlkinS auS West Virginia wird auf tz7.000.000 abgef&atzt. ls fünffache Millionäre werden der RechtSansalt Kern auS New Jersey. der Bankier Platt auS New Ssrk. der Bankier Wetmore auS Rbode Island. der Holzhäadler MeMillan aus Michigan, der Bankler und Schiffsbesitzer PerkioS aut Californien bezichnet. Der Anwalt Preetor auS Vermont besitzt drei Millionen. Zweifache Millioräre sind: Devev aus Rew gsrk, Scott auS West Birginia, Foster auS Washington, Woleott auS Colorado, Ladge auS MassacbusettS. Sewell auS New 3ers,v. QuarleS auS Wißcoosin und Warren au Wyoming. M,t einer Million Vermögen fristen ihr Dasein : Alorlch aui Rhode Island, goraker auS Ohio, Penrose auS Pennsylvania. Hall von Maine, Stoup auS Zoaho und Simon aus Oregon. WaS aber läßt sich im Sinne einer BolkSgesetzgebung von einer derart zu saamkngesetzten Körpersedaft erwarter.? Ist eS denkbar, daß die Gesetze, welche auS derselben hervorgehen, andere find, als solche, welche daS Kapital begüngen 7 Ist eS möglich, daß diese Leute, von Einzelnen vielleicht abgesehen, gühluvg mit der Masse deS Volke haben und dessen Bedürfnisse kennen ? Ist eS wahrscheinlich, daß sie diese Bedürfnisse auch nur kennen wollen? Werden sie nicht alles von ihrem eigenen Klassen- und Interessenstandpunkte au beurtheilen? Herrenhaus, house of lords, vunbeSsevat praktisch ist da wenig Unterschied. WlMWll. Q etterberi üt. SchSaeS Wetter heute Rächt und morgen. Höchste Temperatur inner halb der letzten 24 Stunden 2 Srad, niedrigste 11 Srad. Die Situation in Kentucky. Frankfort, Ky., Z. gebr. Heute Morgen um 8 Uhr lebte Soebel noeb Den demokratischen LegiSlaturmit gliedern wurde heute zwei Mal der Siniritt in daS Kapital verweigert. Die Legislatur wird sich vahrscheinlich morgen an Richter Caatrrll von der FiSeal Court wenden und um einen EinhallSbefehl gegen Souvernöe Taylor nachsuchen. ES ist jedoch sicher, daß Taylor die Befehle der StaatSgerichte völlig unbeachtet lassen wird. Im Uebrigen hat sich in der Oituation nichts geändert. Soebel verbrachte einen schlechten Tag. Anzeichen von Blutvergiftung und Lungenentzündung haben sich ein gestellt und die Aerzte haben keine Hoffnung, ihn zu retten. Washington, D. 1. gebr. Präsident McKinley erhielt ein lange Schreiben voa Souvernör Taylor von Kentucky. Letzterer schildert darin die Situation und spricht die Befürchtung auS, daß eS zu Zusammenstöße und Blutvergießen kommen könne. Sr spricht Zoeisel darüber auS, daß er weiterhin im Stande sein werde, die Situation zu beherrschen und ersucht um deS Präsidenten Beistand zur Wiederbe, stclluog deS Frieders im Staate. Der genaue Iahalt des Schreibens ist nicht zu erfahren, aber vahrseia-

lich bittet Taylor um Absenkung von Bundestruppen. Der Präsident wird die Angelegenheit langsam und mit großer Vorficht behandeln und nur

einschreiten, wenn es keinen anderen Ausweg giebt. F r a n k f o r t, Ky , 1. Febr. Der von Voebel zum Seneraladjutanten ernannte Castleman ist nicht nur noch nicht hier eingetroffen, seine Ernennung ist ihm noch nicht einmal mitgetheilt worden. Es würde auch nichts nützen, bmn die Milizen würden seinen Vefehle nicht gehorchen. Der Befehl GoebelS an die Milizen, sich wieder nach Hause zu begeben, ist gänzlich unbeachtet geblieben und es ,st gerade so. als ob er nie gegeben worden wäre. . Sinuahmen und Ausgabe. Washington, 1. Febr. Der heute erschienene vergleichende AuSweiS der Regierung über Eiunahmen und Ausgaben während deS MonatS Januar ergiebt, daß die Sinnahmen auS allen Quellen Itg.012.1S4 gegen 141,774.930 im Vorjahr, und die AuSgaben $39.189 096 gegen $51.122.770 im Januar vorigen Jahres betragen haben, sodaß der Monat einen Ueberschuh von 8 823.063 hinterläßt. Der Suerillakrieg ans L u z o n. Manila, 1. Feb. Sine R'eog-nokcirungs-Abtheilung vom 25 Ja-fanterie-Regiment ist in der Nahe von Subig in einen Hinterhalt der Zäsurgenten gerathen,, ein Lieutenant und drei Semeine wurden getödtet und zwei oder drei Semeine verwundet. Eine Compagnie Soldaten, welche sich etwas zurück befand, wurde durch die Schüsse angelockt, eilte herbei und brachte die öe'chen der tZ.fallene zurück. Hiesige Z:ituagea behaupten, daß die Znsurgenten 40 Todte und Versanbete verloren haben, doch fehlt diese? Meldüng die Bethätigung. in Der Buren krieg. London, 2. gebr. Allerhand Nachrichten, welche in den letzten zwölf Stunden einliefen, lassen darauf schließen, daß General Buller einen noch maligen Angriff beabsichtige. Die St. ZameS Gazette" will aus ganz bestimmter Quelle wissen, daß er an drei Stellen den Tugela Fluß wieder überschritten habe und daß gestern den ganzen Tag über gekämpst wurde. Das KeiegSamt hat die Liste der Verluste auf Spion Kop vervollftäadigt. Diefelb.a belaufen sich inSgesammt auf 1935 Mann, einschließlich oer O'sijiere. Der Korrespondent deS Daily Zhroaicle" schreibt von Cape Tovn : Leaeral Zouberts Frau begleitet ihn überall hin und besteht daraus, ihm seine Mahlzeiten zuzubereiten. B u lu ayo, 20. Jan. sachlichtea voa Oderft Plummer melden, daß derselbe eine Mittheilung voa Ode,st Saden-Powell aus Mafeking erhielt, wonach die Belagerten hoffen, es noch lange aushalte zu können. Hoof Lauge r, Ladysmith, 20 Zan. Die Vuren haben wieder angerangen Litysmith zu beschießen. Die Lodefälle in Folge von Fieber und anderen Ursachen müssen in Ladysmith außerordentlich zahlreich sein, da wir täglich die vielen Beerdigungen beobachten können. , ,i. Die glottenvorlage. Berlin, 1. gebr. Die Wahrscheinlichkeit bleibt bestehen, daß die glottenvorlage, deren erste Lesung in der nächsten Woche stattfindet, mit geringet Mehrheit angenommen werden lrd. Mit Hochdruck wird vo Freunden undSegnern derVorlage gearbeitet. Als der bedenklichste Hakeu wird der Kostenpunkt bezeichnet, doch werden sich die Nationalltberalen cffcnbar hieran nicht stoßen, da einer ihrer Parteiführer, der Coamerziemalh Möller, sich über die Portemonaaie.'Aengftlichkett" lustig macht. Das Centrum, dessen Presse bisher eine ostentative Flottenfeindlichkeit zur Schau trug, wird, wie immer klarer hervortritt, sich in der Frage spalten. Bereits jammert die Kölnische Volkszeitnng, daß auch die CeatrumSkreise vom glottenrausch ersaßt seien. Die Germania" nennt die Vorlage halb Gesetzentwurf, halb Programm" und sagt, diese Halbheit sei charakteristisch. Die Sympathien für die Puren ge ben sich nach wie vor in mannigfachster

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Bezug haben, gehen reißend ab' und

der Vertrieb von Colportagersmanen, die im Transvaal spielen, ist ein glän'zenbes Geschäft. Aus den zahlreichen ! Maskenbällen wimmelt eS von Suren- ! tmJLt. CO.A V. 9Vntf hnn Sfcrt MUUJllU. VkUVf Vt Paul" ist eine solche Nachfrage, daß die höchste Leihgebühr dafür bezahlt werden muß. Die Matken General Zaubert' und anderer TranSvaal-Heersüdrer, rufen jedesmal Freude und Sensation hervor. Dt LzndtagSäbgeordaete frf Schulz, Sroßdestiklateur und Stadtverordneter in Berlin, hat einen Liqueur deftillirt. dem er deu Namen Burenkeile" gegeben und den er patentamtlich hat schützen lassen. 3edeS Restaurant muß sich den L queur anschaffen, da er überall verlangt wird. D r. s e y d s. Berlin, 1. gebr. Sa hiesigen parlamentarischen Kreisen ist das Serücht in Umlauf, der Hauptzweck des Dr. Leyds bet seinen Besuche in Paris. erlin und St. Peterburg sei der, Frankreich, Deutschland und Rußland zur Intervention zn bewegen, falls Sogland versuchen sollte, die velagoaBai zu beschlagnahmen. Der Korrespondent der Assoeiirten Presse fährt, daß der Staatssekretär de Auswärtigen, Graf von Vülow, sich bis j tzt geweigert hat, ein d,siiitlve Versprechen zu geben. Es haben wegen der Angelegenheit zwischen dem Kaiser und dem Grasen vülow läzllch Cor.serevzen stattgefunden. Die deutschen Kolonial-Kreise 'uud die deutsche Regierung selbst betrachten den Krieg als entschieden ungünstig für die deutschen Jteressen in Afrika. Gleichviel wie der Krieg ende mag, Oeul'chland wird eine gemüthliche Nachbar erzalten, entweder den fanatischen Vuren ode? den anmaßende Briten. Außerdem ist man der Anficht, daß im deutschen südwestlichen Afrika das Buren-Element stark ist, und nur schlummert, und daß eine gewaltige Buren - Bewegung es wecken würde. Deutschland würde deshalb einen Frieden gerne sehen, welcher beide Theile geschwächt ließe. General voa Schilling sagt in einem Artikel im Lokal-Anzeiger : . Die Buren werden und müssen den Kampf fortsetzen, bis der militärische Bankerott Englands eine vollendete Thatsache ist. - ," . M a laria und MoSquitoS. Berlin, l. Febr. Pros Robert Koch, der berühmte vaeteorologist, berichtet in der deutschen medizinischen Wochenschrift über das Resultat der Esoedition nach Zava zur Erforschung der Malaria. Sr sagt, daß die Resultate seine Theorie vollständig beftätigen, daß, wo es Mokquitos giebt. es auch stetS Malaria gebe und daß es keine Malaria gebe, wo sich keine Mokqaitos votfiaden. (Da wäre die Auisetzung eine Preises für das bette Mittel zur Ausrottung der Motquitos in Ordeung. V. R ) 1 Aus Oamoa. S o d o u, 1. Februar. Nachrichten aus Samoa vom 24. Zan. besagen, daß dort Alles rubig ist, und daß die Eingeborenen sich südlicher Verhalten, wie je seit der Zeit der Reibungea unter den beiden Faktionen. Kürzlich wurde eine Versammlung der Mataafaner abgebalten, welcher auch Maleitoa beiwohnte, und in welcher Mataafa eine Rede hielt, welche Alle Gehorsam gegen das Gesetz empfahl. Orüsevitz tstgesallen. LorenesMarques, 1. gebr. Standard und Diggers News in 3ohannelburg theilt mit, daß der deutsche Kleutenaat Brüseoitz in Natal gefalle ist. (Beüsevltz hat bekanntlich in einem Kaffeehause in Karlsruhe einen Civilisten erstochen, weil derselbe th gestoßea haben soll. Beüsev'tz erhielt daan einige Jahre gestung, kam vor zwei Monaten in Afrika aa.uud schloß sich den Buren an.) Der französische Oberst Nareuil d Olllebois, der bei den Buren in Natal kämpfte und angeblich einer ihrer Strategen ist, ging voa Colenso nach Colesberg im Copland ab, wonach an-

zunehmen ist, daß sich dort SchLens Olchligt (.ktizniffe abspiel

CQlft&tinaütXQttu. k Angekommen in : Neapel: EmS" von New Fork. Hamburg: Pennsylvania" von

Baltimore. N e w O o r k : Wefternlanb" von Antwerpen. . Bremen: Lahn" von New Lork Allerlei Da ö größte" 'WtVt lyorn der Wett befindet sich auf Faulkner'S Island, Conn. Das Megaphon ist 17 Fub lan und 7 Fuß Mü'n. dungs - Durchmesser; es ist mit einer Dampfsirene von 1j Zoll Oeffnung verbunden Die . ganze Einr'.chtunz befindet ich auf ein sch:ib:nförm':g:n Plattform von 28 Fuß Durchmisser und ist drehbar, so daß sie auf jedm Punkt deS Kompasses gestellt werden kann, um dorthin verschiedene Signale zu geben.' Das Ziel der Erfindung ist, die Schallwellen in ganz bestimmter Richtung zusammenzuhalten, so daß ein Fahrzeug nur den gerade in seiner Richtung geworfenen Schall vernimmt. Der Ton ist für in der Achse des Megaphons ; befindliche . Beobachter zehn Seemeilen weit hörbar, während Beobach!er, die sich nicht in d:r Achse d:S RohreS. und Schilltr':ch!erS banden, den Ton nicht mehr hören, wenn sie auch rwr eine Meile w-:it vo Nebelhorn entfernt sind. Jetzt erst ist in Dallaö, Te?., . die Bezahlung für eimn im Jahre 1860 verkauften Sklaven g:leistet worden. In der Zeit vor dem Krieg-:? gehörten die Familien McDonald und' Epperson zu den angeseyensten im Red Rlver Thale und damals verkaufte Col. McDonald in Lamar - County an Co?. Epperson in Red River County eimn Neger für $750. Für diesen Betrag gab der Käufer eimn Wechsel, doü wurde derselbe nicht bezahlt, da vor demBerfalltage der Bürgerkrieg ausbrach Nach dn Kriege- vräsenkrteCol. McDonald den Wechselallem Col. Epperson verweigerte die Bezahlung, da sich durch die Sklavenemancipation j:der Berpflichtung für entbunden erachtete. Eö kam. zum Prozeß; Col. Epperson sowie der fragliche Neger starben und der-Wechsel blieb immcr noch unbezahlt, bis die Erben des Schuldners dies Tage freiwillig dieSchuldsumme entrichteten. Das Geld dürfte wohl die letzte Bezahlung für einen Sklaven in den Ber. Staaten sein. Der Flecken Franklinton, kn Henry County, Ky., war derSchauplatz einer schaurigen Blutthat. Ein übelberuaztigter Kerl Namens Jas. Ellgocd ging an dem Hause einer kranken Frau vorüber und vollführte einin solchen Lärm, daß Orie Smith, ein geachteter junger Mann, der im Hause der Frau sich aufhielt, hinausging und ihn aufforderte, Ruh: zu halten. Anstatt dessen zog Ellgood ein Messer und stürzte sich auf Smith. Dick Heaton, der den Vorgang beobachtete, fiel ihm in den Arm, aber Ellgood drehte sich herum und versetzte Heaton einenStich in den Unterleib, an dem dieser nach einigen Stunden starb. Ellgood wandte sich dann gegen Smith und brachte ihm am Arm und am Rücken mehrere Stiche bei. Smith lief davon und ergriff dann zwei Steine, woraus er Ellqood zurief, sich fern zu hilten. falls ihm sein Leben lieb sei. Als de: Kerl sich dennoch näh-rte, versetzt Smith ihm mit den Steinen Schläge auf die Stirn und den Hinterkopf. Die Scb'ädeldecke , wurde zertrümmert, so daß Ellgood sterben wird. AußerStande, eine Ansiellung zu finden, in der er seiner aus Frat und drei Kindern bestehenden Familie den Lebensunterhalt verdienen konnte, beging der Äjhrige Buchhalter Oscar Comensen von No. 410 Washington Str., Hcboken. Selbstmord, indem er eine Dosis Karbol verschluckte. Er beging die derweiflungsvolle That in dem Bersammlungslokal der Mount Sinai Loae, einer jüdischen WohlthatigkeitsGesellschaft, deren Mitglied er war. Nachdem er, wie er eö bereits seit einiaer Zeit gethan, in New York bei Bekannten und anderen Gesch'äftshäufern vergeblich um Arbeit nachgefragt hatte, begab er sich am Abend nach dem. Versammlungslokal der Loge in Atlantic Hall. No. 26 Delancey Str.. und trug dort sein Anliegen um Unterstützung vor. Der Vorsitzende er klarte sich bereit, sein Anliegen zur Sprache , zu bringen und. Comensen wartete in einem Vorzimmer auf die Erledigung seines G:suchl,S. Während seine Logenbrüder in Berathung waren, hörte er vielleicht auS den zu ihm dringenden' Stimmen etwas heraus, was seinen Hoffnungen einen Stoß versetzte. . Die Logenbrüder hörten plötzlich einen lauten Fall und als sie hinaukeilten, sahen sie Comensen sich in fürchterlichen Qualen auf dem Voden winden. Er hatte, wahrscheinlich im Glauben, daß sein Hülfezesuch ab gelehnt werde, drei Unzen Karbol üt schluckt und war in venigen Minuten ei L: ...

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!ahre. M r.MayLei. Frau eine? proml ucaicu tTU'uici unj weqioii ina unicc rfl.tt Ci-noh-r r.ih. Mi(mnf CT cn . m i in , . finniiH, i. lchreibt: .Seit 27 Jabren litt ich fortwährend an krvöskr Erschlaffung und b,,ahlle rofjt Geld,ummt für Toktorrn und angezeigt? Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahn wurde mein Zu ftand beängstigend, der geringste Lärm erregt mich und machte mich nervöZ. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde almählia schlimmer. Ich degan Dr. Mile!' Reftorative Nervine und Nerven und Leber.Pille ,u gebrauche. Ansang! schien die Medizin nicht ,r Wirten, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich rvbte Nacht! besser, mein Appetit bessert sich und ich befand mich bild wohler: nun bin ich nahezu nieder gänzlich gesund, wie eine Person wrine! Alter! ,! erwarte kann. Eott sean Dr. Mile,' Nervine. . . 3X Mile!' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positive Garantie: t erste lasche litzt der daZ Geld wird urücker stattet. - Buch über die Arankheitkn Itl HerzrnS und der Äervei sret. D?.' v r.::: f f'crvlno Hcctcrca 5 UzcMh -iJ JuXlS Adrefst: 5 t. 33 1 1 I 51 c l c I 8 o., allhart. Jad, Nachts brach in den La gergebäuden des Colcnial-Engros. Gezchäftes von Dobbelmann in Siegburg Feuer aus, das rasch das gesammte Lager ergriff und die Gebäu lichkeiten nebst einem großen Theil des Lagerbestandes vernichtete. Die Bewohner der um die Lagergebäude dicht gelegenen meist alten Hauser wurden aus dem Schlaf . aufgeweckt, als das Feuer schon größere Ausdehnuna cenormen hatle. Nur mit dem Nothdürftigsten bekleidet, stürzten sie m5 Fr.'ie. Der angestrengten Thiitizkei! r . . ' w ccr sriiwluigen euerweyr gelang e. das Feuer auf die Lagergebäude zi leschranken, so dah trotz der gefahrtt' lhen Laxk.e außer dem beträchtlichen ', f . er.., ri rv-vi ' üuuu,iucii n.ii cciiui yjitnqzr zu beklagen ist. In Cattolica Eracle'a 3kil:cn) mordete vor 35 Jahren luseppe de Saldo seine Schwiezerel:rn, um in den Besitz einer Erbschaft u gelangen. Er wußte sich aber so vorzüglich zu vertheidigen, daß das Eeeicht nicht ihn, sondern zwei arme Lauern wegen des Mordes zu je 13 Jahren Zwangsarbelt verurtheute, Kure Zeit darauf ermordete de Saldo einen anderen Verwandten, aber dieses Mal wurde er gefaßt und von den Assisen vl,n Girgenti im Jahre 1867 zu 32 Jahren Zwangsarbeit verur theilt. In diesen Tagen hatte er seine Strafe abgebüßt und kehrte als brochener Greis in sein Heimathsdcrf zu- ? fr-. r?. c , c rua. zeigie o vemuioig uno fromm, daß seine Bekannten ihre Freude an dem reuigen Sünder hatten. Da begegnete de Saldo eines Tages ernem gewissen Sicurella, demselben,des;en Zeuznlg lhn vor 32 Jahren ms Zuchthaus brachte. Ein unzähmbarer Haß loderte in ihm auf, der Rerolver blinkte in seiner Hand, und ehe es jemand hindern konnte, hatte d: Salvo seinen Tcdf'.ind durch vier Schüsse nieoergestreät. Nach wenigen Wochen wird de Salvo wieder ins Zuchthaus zu rückkehren und dort bis zu seinem Tod? blelven. , , ,,,, Wer einen Katarrh heilen will, muß mit dem Blut anfanflen Hood's Sarlaparilla beseitigt die Ur iaüe dieses U,b,l und heilt Catarrh dadurch, dop sie da Blut reinigt. Hood' Villen wirken milde. aber rascb und ficker auf die Leber und den Magen. Zkc. Der " ew 7orK .tore (Ötabltrt 1853.) ML..,. Butterick Muster! Vierter gkgant sch r unn: ills y Werkaus morgen. Qlt vissea vaS diesei bedeutet l Kommt l :73 Ml il

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