Indiana Tribüne, Volume 23, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1900 — Page 4
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VttSzliche.TrtbSn kofttt durch trnXxliv J dtnth per Oochidie SontagSrrtbüet Ut per o5e. Beide os ttrmtn II t kr Stl tx rtmtt. yer V uiZU itti 5jts$t$ t ,ri,llZ V 5 .Hl. 10 C0 VlsSaMS Gs Indianapolis, Znd., 28 Januar 1L00 SonntttQS MMei. Vn Ernst Häckel erschien kürzlich ein veueS Luch unter dem Titel : Die Welträthsel". 3n demselben findet sich bei der Besprechung der Philosophie Kant folgende Stelle : Wa als Ding an sich" hinter den erkennbaren Erscheinungen steckt, daS wissen dir auch heute noch nicht. Aber vaS geht unS dieses mystische Ding an sich" an, venn dir kein Mittel zu seine? Erforschung besitzen, wenn wir nicht einmal klar wissen, ob eS existirt oder nicht?" Als ich dieS laS erinnerte ich mich an ein.Eesprach, daS ich vor längerer Zeit mit Herrn Dr. Bell hatte, wobei er den Standpunkt deS Agnostikers vertrat, und wobei ich mich vergeblich bemühte, mit meiner Anficht durchzudringen, daß AgnosticiSmuS und AtheiSmuS nur zwei verschiedene Worte für denselben praktischen Begriff seien. WaS man nicht erkennen und erfassen kann, existirt für unS nicht, ob eö jetzt daS Ding an sich, oder etvaö anderes sei. 3n Verbindung damit dachte ich dann auch an den Vortrag, den. Herr Dr. Burckhardt am vorigen Sonntag über Vererbung" hielt, und an die Bemerkungen, die nachher sielen. X5ch habe den Vortrag seitdem im Manuskripte gelesen, und wenn ich auch mit manchen darin auSgesprochenen Anschauungen nicht übereinstimme. so nimmt daS natürlich der vortresslichen Arbeit nichts an ihrem Werth. ES kann ja auch sein, daß meine Anficht nicht die richtige ist. Der Hauptsächlichste Punkt, worin ich mit Dr. Burckhardt differire, ist seine 'Ansicht über den freien Willen deS Menschen. Er behauptet daS Vorhandensein deö freien Willens, ich stelle eS in Abrede Von den physiologischen und psycholo gischen Gründen dafür und dawider abgesehen, habe ich für meine Ansicht die Statistik. Diese weift eine erftaunliche Regelmäßigkeit in der Wie derkehr der Erscheinungen auf. , Re gelmäßigkeit aber deutet auf Gesetz und nicht auf freien Willen hin. Sehr ausführlich ist dieser Umstand don Buckle behandelt worden. Nun gebraucht Dr. Burckhardt den Ausdruck freier Wille" allerdings in dem Sinne, daß dem Menschen durch Vererbung k-inerler Beschränkung bezüglich deS Denkens und Handelnd auferlegt sei. DaS schließt aber ich! daS Vorhandensein geistiger Veranlagung auS, und diese, gleichviel woher sie kommt, genügt, den freien Willen auszuschließen. Die Behaup tuog deS DoktorS betreffs deS VorhandenfeinS deS freien WtllenS in die sem beschränkten Sinne und deS Nicht Vorhandenseins einer Prüdestinatiov im materialistischen Sinne, schließt daher eine materialistische Weltanschauung nicht unbedingt auS, (obwohl M'r deS DoktorS Ansichten in dieser Hinficht nicht bekannt sind). DaS bedachte Herr Dr. Bell wahrscheinlich nicht, alö er mit Emphase erklärte, daß er mit den Ansichten dek Herrn Dr. Burckhardt vollständig einverstanden sei und vor den Ansichten, welche ich ausgesprochen hatte, warnte. Diese Warnung klang umso sonderbarer, als Dr. Bell die Versicherung hinzufügte, daß er den MaterialiSmue gänzlich bei Seite geworfen habe, und als meine Bemerkungen durchaus nicht jeden anderen Standpunkt als den moniftisch materialistischen ausschlösse. Herr Bell a'r, der meine Ansichten sonst kennt, witterte auS den Aeußerungen Dr. BurckhardtS ei Stück Spiritualismus, (ich gebrauche das Wort natürlich nicht in dem Sinne dek Geisterglaubens, sondern im Gegensatze zu Materialismus), oder mindestens Dualismus heraus, und daher die unbedingte Zuüimmung einer- und die emphatische Warnung anderseits. Eigenthümlich aber '.berührt eine solche Warnung gerade zu einer Zeit, in der ein so großer Gelehrte, und Forscher, wie Häckel, am Abend seines Lebent den monisttsch-materialikischen StadPunkt dem spiritualiftisch-metsphvfi-scheu Standpunkte gegenüber in einem neuen Buche vertritt. Ein Mann, von dem selbst der große Darsin ' sagte, daß denn er dessen Buch: '(Natürliche SchöpsungSzeschichte") vorher gekannt hätte, er sein Buch : ("Descent of Man") ungeschrieben gelassen hätte. Nan erwäge
Nahrung
. und ihr Werth. Es ist nicht von so großer Wichtigkeit, wie viel Nahrung wir genießen, als das, wie viel davon assimilirt wird. N)enn Euere Nahrung nicht ordentlich assimilirt wird, kann sie Euch nicht gut thun thatsächlich schadet sie dann. ' Sie überladet den 2Nagen und schwächt die Verdauunasor gane. Nahrung wird leicht und schnell assimilirt, wenn Johann soff's Malzextrakt beiMahlze,ten getrunken wird. . Johann Hoff'S WaLzezekraKt fördert die Verdauung und den Stoffwechsel erheblich und ist auch an sich ein Nahrungs Mittel. Prof. D. HaneS Agnew riech Stau lvelchaus, der Gattin des Dr. Ulelchans von kancaster, pa., folgen dermaßen : verschaffen Sie sich eine Kiste von dem erMen Johann fjojr schen Malzertraktnd gebrauchen Sie dasselbe reichlich und ohne Linscbrän kung. Keine vosen in kleinen wein gläsern, sondern ein gut gemessenes halbes Wasserglas voll oder auch melzr bei jeder Mahlzeit, und Sie werden keine Ursache haben, das zu bedauern.Vcrgewlgcrt (Such, daß Ihr das echte Johann Hoff's Malzexttakt kauft. Blle anderen sind Kachadmungen. Johann Hoff: New lZork, Berlin, Paris. diese Bescheidenheit deö großen Forscherö, und vergleiche damit die War nung deS Herrn Dr. Bell. Sehr Pas send sagte Dr. Burckhardt in Bezug aus seine (eigene) Anficht : Ich weiß sehr wohl, daß ich mich hiermit in strikte Segenftellung mit Ribot, Spen cer und Anderen bringe, bin mir auch darüber klar, daß in einzelnen Punkten mancher stichhaltige Einwand dagegen vorgebracht werden kann, glaube aber doch, daß die obigen Ausführungen meinen Standpunkt rechtfertigen." Wie viel wohlthuender wirkt eine solche Aeußerung als ein Warnung. Der Plauderer. Der Hauöhart. Mei' H'äuserl hat zwoa Fensterstöck'. Sei' Nam' l Einundaus: Mei' Bankerl des steht vorn' am Cd, Sei Nam' rs Ruahdiaus. Mei' Weiber!, des hoaßt Thuadichum. Js slmk als tüia der Wind: Mei' Töchter! des hoaßt Garsodumm. Und is a' Wickelkind. Mei' Kaherl des hoaht Gibmirwas, Des schaut mi' o so liab; Mei' Hunderl des hoaßt Allefaß. Des sangt mir meine Diab. Mei' Geldsack der hoaßt Vielzuweit. San nur zwoa Nickln d'rin; Und i' hoaß Lustig all! Zeit, Wenn i' net drauri' bin. Nach Dause. Won Robert Falk. Schon nach dem zweiten Akt war daö (buia ourchgesallen. Was noch nach kam. interejsirte nickt mehr. Tcr $i reklor hatie sich in den Hintergrund sei ner Loge zurückgezogen, uuf die Bühne kam er nicht mehr. .Nur schnelles Tempo jetzt!" hatte er seinem Negisseur sagen lassen, .da. mit es zu keinem Skandal kcmmt." Den Dichter hatte das heftige Zischen bis in das ttonversationszimmer getrie den, wo ihm ein alter Nomiler Muth zusprach. .Wollen Sie sich grämen, Herr Dok tor? Ich habe schon ordere Schlachten mitgemacht. Und in Ihrem Alter in drei Jahren ist Alles vergessen!" .Aber so brutal!.... So 'gehässig behandelt man mi.ch! So schlecht ist mein Stück nicht, aber ich weiß,' ich habe geinde! Und alle sind sie heute im The ater! Sie wollen dabeisein, wie man mir das Genick bricht! Die Bande! Der schlanke Mann im Frack zitterte und war fahl.' Seine langen Finger zerwühlten den braunen Spidart und seine schwarzen Augen waren feucht. Sein Athem war hciß, er versengte ihm die trockenen Lippen. .Sehen Sie, Sie reden sich noch immer mehr in eine Erregung hinein!" sagte der Komiker, der mit der rcthae r t , . . schminkten Knollennase, dem sckwarzen Backendart, der glatten Glatze und'den l frnt&n T!itrmAv..n w.:. u . . i . . weißen Vatermördern wie eine aroieske - i r- . . . arriiaiur eines ioiönes ausjay. Seine für die Rolle geklebte Nase warf einen breiten Fleck als Schatten an die Wand. .Meine Rolle ist auch kein besonderes Fressen, die Figur ist ja im Leben gese hen, schon möglich, aber eS ist Vieles vergriffen. Sie wollten dem Publikum entgegenkommen. Sie haben Konzefsio. nen gemacht, und das verzeiht Ihnen gerade daS - Premierenpublikum nicht. Aber Muth, lieber Doktor, Eie werden schon noch waö leisten. Sie baben daZ ZeuLdlUU-... I
pr wollte' noch etwas sagen, blickte!
aber in die Rolle, und schob sie dann in j die Tasche. Der Schriftsteller hatte die Bewegungen des Komikers, die so die! sagte, wie: es hat ja doch keinen Zweck mehr! wohl gesehen. Die Schauspieler hatten den Kampf ausgegeben. Die Sache war also verloren. lir zog hastig die Uhr auS der weißen Weste. Das Stück mußte in der näch. sten Viertelstunde, zu 5nde sein. Der Komiker war auf die Bühne gegangen, und er war allein (5r versuchte zu sitzen, aber die Unruhe trieb ihn wieder aus. Jeden Äugenvlla glaubte er zi schen zu hören. Warum kam der Ti rettor nicht mehr? Wo blieben die ffreunde, die ihn nach der Generalprobe beglüc!wünscht hatten? Sie hatten nicht einmal den Muth. ,ym zu sagen, baß sein Stück nichts wcrtb. sei. Und war es denn wirklich o schlecht? (5s hatte ihn nie interessirt. niemals innerlich bc schästigt. Or hatte es geschrieben. Um Geld zu verdienen, .Gangbares-, wie sein Agent gesagt hatte, tfh: es noch fertig war. hatten es zwanzig Theater angenommen. . uno lept war es todt am ersten Abend. Trei Jahre hätte er von seinem Leben hergeben mögen, wenn er.in der nächsten Stunde um so viel älter hätte sein können. Die Heu tige Niederlage mußte tief auf sein, Le den einwirken.-, (5s war Alles vorbei. Alles in Trümmern, er mußte' wieder von vorne anfangen. WaS wird wohl fein künftiger Schwie gervater zu dem heutigen Abend sagen. .Muth, lieber' Schwiegersohn." hatte er ihm um 7 Uhr Abends gesagt und ihm mit der schweren, fetten Hand auf die Schulter geklopft. (Zlara, die in einem weißen Spitzenkleide entzückend aussah, hatte ihm ihre schmale Hand zum Kusse gereicht, wie sie sich vor dem Teater ver absiedeten. Er hatte ihr die Hand gedrückt, aber sie entwand sie ihm sanft, als ob der Druck sie schmerze. (5r hatte geglaubt, das sie ihm an diesem Abend wenigstens die Hand drücken würde, aber sie hatte sie auch heute nur wohle? zogen und leicht in die seine gelegt, wie ein kleine Aufmunterungsgeschenk. Dann war sie, nach einem grüßenden Blick aus den ruhigen, grauen Augen mit Papa und Mama rn ihre Loge ge gangen. (5r hatte ihnen lange nachge leben. Warum waren sie heute so zu rückhaltend kühl? So abwartend. Die ganze Zeit vcr der Augührung des Stückes, präsentirtcn sie ihn im Salon mit einem grwifen Stalz, als den .bekannten Dichter", seit heute war der Stolz mit einer leisen Furcht vermischt. Furcht sürihn! (5s wärmte ihm.daö Herz. Leute zu wissen, die für ibn eine Furcht, eine Sarge hatten. Und heute Abend? Schien die Furcht nicht vielmehr eine Furcht für ihre eigene Persönlich keit. Oder machte ihn seine Aufregung blind uns mißtrauisch? Sicher that sie das. Aber, warum kamen sie jetzt in seinem Unglück nichr zu ihm? Wenigstens der Vater. (5r hatte so herzliches Bedürs nis, einem ihm lieben Menschen die Hand zu drücken, ein geliebtes Wesen an die Brust zu ziehen, er hätte weinen mögen vor Wuth und Kränkung. (5r horchte noch einmal zur Thüre des Konversationszimmer hinaus, dann nahm er den Hut, den Mantel und den Stock und ging mit leisen Schritten in's Theater. (5r wußte die Nummer der Loge, in der (Ilara mit ihren Eltern saß. Diese traten eben aus der Loge heraus, wie er in den Logengang ein trat. (5r sah. wie der Alte um ()lara'S schmale Schultern den langen Theater mantel mit dem weißen Pelzkragen leg te, und wie diese vor dem Spiegel das aschblonde Haar hastig ordnete und dann das heliotropsarbene Seidentuch um den flopf schlang. Die Mama war fertig in ihrer Pelzvermummung und der Papa hatte den Winterüberzieher an und den Cvllnderhut aus. Sie gingen vor Schluß des Stückes? ' ' (5r eilte auf sie zu. Was er sagen wollte, wußte er nicht recht, er grin nur nach der Hand Clara's, die sich aber mit dem Fächer zu schonen machte. .DaS hätten Sie uns ersparen kön nen, lieber Carlmann!" sagte der Alte, den Paletot zuknöpfend. .Wir haben wie auf Kohlen gesessen! sagte die Mama, ihren Pompadour zu ziehend. . .Äis zum Schluß zu omven, war unmöglich, lieber Carlmann! Sie dürsen schon mcht. böse sein!" .Jm Varauet haben sie ganz laut Witze über unS gemacht." .Wenn Sie Ihrer Sache nicht sicher waren, hätten Sie es uns sagen sollen. Herr Carlmann. DaS Publikum hat uns ja brüsklrt, ich spielte js eine trau rige Figur!" ' .ES war fürchterlich!" . .Na, das nächste Mal dafür um so besser!" Der Alte lächelte und reichte ihm die Hand. . -AdZeu'' Adieu! Auf Wiedersehen!" Carlmann standallem., DaS.waren die einzigen Worte, die man für ihn yattev (r suhlte emen Druck lm Kopfe ' v r p , . . .. ' uno,auen in oen iyren. uno oas waren seine Freunde, die Leute, die er lieben sollte. Diese schlanke, kühle Da. me mit den leeren Augen sollte , seine Braut werden? Sein Weib? ES war auö Sie hatten ihn jetzt -1l r . . i i ' ran aoge,azuliel!. . 2)em yonnungSvol len Schriftsteller hatten sie Hoffnungen nmin&l hn Km-A.flan.M CT..i:a gemacht, den durchgefallenen Dramatiker lehnten sie ab. Run wußte er, warum sie mit der offiziellen Verlobung gezö gert hatten. .Dieser Abend mußt, erst überstanden .werden. Brachte er ihm Ruhm, so wollten pe sich Glanz von diesem borgen. So aber ..Adieu! Adieu!" Schnell , vetließ er daS Theater. Draußen hatte der schneevermischte Re. gen aufgehört. ES-fror."" Der 'ganze Platz war vom weißen Licht der e!ektri. schen Bogenlampen übergössen: In zwei langen Reihen standen die schwär im Drolülen am Wasser entlana. das
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Sie werden' Dir die Krallen beschneiden und Dir Hand schuhe anziehen. Du wirft schön über Kunst geistreicheln müssen und selber alle Kunst verlieren.- Der Frack und die Soupers werden Dich ruiniren. Behalte das Mädel, das Dich lieb hat, und laß die Jagd nach der reichen Mit gift. Du bist ein Zigeuner und wirst das Kriechen und Schmeicheln niemals erlernen. Nach dem ersten Mißerfolge werden sie Dich laufenlassen. Und dann wirst Du gar nichts haben, keinen Boden und keine Kunst !" Er hatte letzt keinen Boden, keine Kunst, man ließ ihn laufen, man stieß ihn fort, 'er war bettelarm. -Das war die Frucht zweier Jahre. Der Platz vor dem Theater füllte sich. Aus dem breiten Thore strömten sie, stürzten ', in die Droschken und stürmten die Pferdebahnen. Den Hut T!? . C 1 L -w , tftf in oie llrn georual, oen 'cameura gen hoch, horchte er auf die Aussprüche der Vorübergehenden. SiV sprachen vom Abendessen, vom Wetter, von der Politik. An das Stück dachten sie nicht. Als eine Dame allein über ' den Damm zu dem schmalen Trottoir her überkam, auf dem tx stand, trat er zurück und sah scharf nach ihr. Er zuckte zusammen und trat noch tiefer in den Schatten. Es war kein Irrthum möalich. es war Anna. Sie hatte sich ein Billet gekauft und war zu seiner Premiere gegangen? Sie hatte in den zwei Jahren seiner nicht vergessen? Er hatte sich damals von ihr getrennt, weil ibn die .Welt" lockte Er mußte in die Höhe, in reiche Kreise hinein, und er suhlte ne als tm vemm niß, das ihm den Aufstieg unmöglich machte. Wie mußte sie heute Abend ge lacht haben. Jetzt kam sie an ihm vor über. Er neigte sich vor. und im Auf blicken erkannte sie ihn. Schnell wandte sie den Kopf ab und ging vorüber. Er sah ihr nach. Sie aina mit langsamen Schritten. Ruhig und gelassen, wie sie immer war. Er blickte ibr nach und ihm schlug das Herz.' Die ganze Fülle 1..3 "!-. 3- C.ü- 11 .I vcs lcnsgilllles, oas er Mll.ver zetzl o sremdBorubergehenden durchlebt hatte, zog durch sein Gefühl und in plötzlicher Sehnsucht hatte ' er sie halten ?nögen. Durfte er ihr nahe kommen? Schon war sie zwanzig Schritte weit von ihm, und an der Ecke würde sie ihm entschwinden und die Umrisse ihrer Gestalt erschienen ihm wie das Rettende, wie das, was ihm fehlte. Er mußte sich tief demüthigen, wenn er jetzt zu ihr kam, aber die Demüthigung war ihm ein schmerzliches Bedürfniß. Schnell hatte er sie eingeholt. Seine Stimme zitte.te. als er, an ihre Seite tretend, sagte: . Anna freust Du Dich, daß sie mich heute todtgemacht haben?" Sie blieb stehen; ihre großen braunen Augen sahen ihn lächelnd an. : Ich habe mich für Dich geschämt" Weil ich Unglück hatte?-. Weil Du flach und seicht geworden bist." Und Du hast auch ein Recht, Dich darüber zu freuen." . Ich wußte, daß es so kommen würde." . Es ist ein bitterer Tag, Anna. Ich bin in der Stimmung, mich zu tödten. Mir- ist so weh, so weh, ich fühle mich werthloser als jeder Straßenhünd. Und waö ich an Dir aetban babe. wie ich Dich lassen . konnte das AlleS kommt letzt über rmch aber das Eine weih ich-- nur.Du kannst mich retten!" . . Ich?. Wie sollte ich das? Du hast doch Deine große Welt " Ich bin heute aus ibr binaus. aus Nimmerwiederkehr hinaus, Anna! Willst Du mir wieder aut lein?"
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