Indiana Tribüne, Volume 23, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1900 — Page 1

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o 0. rl 00 VV f rO AO rlO kvvs Vi n r lW V i w v w sy p Office: No. 18 Güi Mabama Oteaszs. Telephon 1171 Jahrgang 83. Zndianapoli?, Ind., Donnerstag, den 25. Zanuar 1900 No. 137

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)V i Editorielles. SS kann als ziemlich sicher betrachtet Kerben, daß der in Utah als Congreßmitglied gewählte Lrigham H.' Roberts vom Repräsentantenhaus nicht zugelassen wird. Roberts lebt in Vielehe und dagegen empSkt sich nun einmal die Sitte unserer Zeit. Ob mit Recht, oder Unrecht bleibt sich da. bei ganz gleich. Diesen Punkt weiter zu erörtern, haben wir keine Veranlassung. Aber ein anderer mit der Sache in Verbindung stehender Punkt ist von großer Wichtigkeit. DaS Hau, kann einem gewählten Vertreter die Zulassung von vornherein verweigern, oder ihn nach seiner Zulassung auSschließen. 3m ersten Falle genügt eine einfache Mehrheit, im zweiten ist eine Mehrheit von zwei Dritteln nothwendig. Eine Appellation gegen den Entscheid deS HauseS giebt eS nicht. Bisher galt eS als Regel, daß jeder Repräsentant, welche? daS vorgeschriebene Alter besah, Bürger der Vereinigten Staaten war, und sich im Ve sitze eineö von feiner Staatsbehörde rechtmäßig ausgestellten TertlsikateS befand, welches feine Erwählung beftätigte, welcher also anscheinend alle Bedingungen der Verfassung erfüllt hatte, unbedingt zugelassen wurde. Wurde feine Swahlung erfolgreich bestritten, ode? fanden sich andere Stünde, ihn auszuschließen, so geschah dal alleS nachher Wenn j.jtdaSHauS Roberts von vornherein ausschließt, trotzdem derselbe alle von der Verfassung vorgeschriebenen Quahsikationea besitzt, so vegirt daS HauS die Verfassung und fetzt sich über dieselbe hinweg. Damit ,st aber ein böser Praeedevzfall geschaffen. Wenn daS HauS einem recht, mäßig gewählten Vertreter den Zutritt verweigern kann, weil er Polvgamift ist, so kann eS ihm denselben auch auS irgend einem aadern beliebigen S runde, z. 8. werl er ein Sozialift, d. h. in den Augen gewisser Leute ein Umstürzler, ein gefährliche? Mensch ist, verweigern. SS ist durchaus nicht unmöglich, daß dieser PrSeedenzfall einmal llnveadung findet. Trefflich fagte VundeSsenator Hale in eine? Rede Folgendes : Ct X -IX ..(.!.. ... wi iuhu 11141 uiuyiu, gu ucuikicu, daß im Ganze die Sympathieen des großen amerikanischen VolkeS zn SanSea de? vll?en sind, delche gegen eine der größten Weltmächte den Kampf für rhre Unabhängigkeit und republikanische RegierungSforn ausgenommen habea. Ich zweifle auch ga? nicht daran. oaß daS amerikanische Volk mit ir darin übereinstimmt, daß der Krieg den Sroßbritaaien führt, be? schwerste Schlag ist, der gegen menschliche Frei heit im letzten Jahrhundert geführt wurde. Ich zweifle nicht daran, daß die Administration, delche daS Volk der ver. Staaten repräsentirt, heute die ich und neun Zehntel deS amerikani scheu Volkes über diese Sache fühlt. Ich stelle entschieden in Abrede, daß de? amerikanische Theil de? englisch sprechenden Rasse mit Oroßbritanien ia seine versuch, die Freiheit ia Süd Afrika zu unterdrücken, sympa thisirt. Ich stelle in Abrede, daß daS ameri kanische Volk sich an die Räder de britischen KriegSosgen gegen die süd

afrikanischen Republiken binden läßt. Wenn der Führer der Konservativen im britischen Unterhause (Valfour) daS behauptet, fo ist eS nöthig, daß er von dieser Seite deS atlantischen

OzeanS auf seinen großen Irrthum ausmerksam gemacht werde. Ich wünsch keine internationalen Händel, keinen Krieg, aber ich mache daraus ausmerksam, daß wir in früheren Zeiten nicht so sehr für Neutralität schwärmten um nicht entschieden einzutreten für Ungarn, Polen, Armenien und Cuba QeShalb sollten wir jetzt nicht zu Sunften der Freiheit unsere Stimme erheben dürfen 7" Ja, weshalb nicht? Als de? Senator diese Frage stellte, dachte er wahrscheia lich nicht daran, daß die Zeiten ganz andere geworden sind. Damals waren wir nicht so veit, Veranlassung zu haben, die Arbeitskraft der .Wilden" auszubeuten, damals thaten wir nicht dasselbe in Asien, vaS England jetzt in Afrika thut. 3a Ungarn, Polen und Armenien hatten wir auch nichts für unS zu uchen, vaS aber Tuba anbetrifft, so wollen wir erst abwarten. Frei ist Tuba jedenfalls vorläufig noch nicht. , MWllHriW. Wette?be?icht. Bedeutend kälteres, schönes Wetter heute acht; kalteS, schönes Wetter Freitag. Höchste Temperatur inaerhalb der letzten 24 Stunden 61 Grad, niedrigste 52 Grad. Avö dem (TongrejZ. Washington, D. C , 24. Jan. DaS HauS nahm heute wieder bei sehr starkem Besuch die Debatte in dem Robert'schen Fall auf. Im Senat wurde über die Resoluion yettigrev's debattirt, welche die Vorlegung des Berichtes deS Seneral LateS über den mit dem Sultan von Sulu geschlossenen Bertrag verlangt, und anfragt, anS welchen Mitteln die Sehälte? deS SultanS und seine? veamten bezahlt würden, und waS die Beamten dafür leisteten, und Herr 'veillares nteir eine meoe ur eiur-i v a a rv m t Wartung seiner Resolntiön. Herr Pettigrew sprach von der Sklaverei in ihrer schlimmsten Form, velche aus den Sulu - Inseln bestehe, und dieS auf die Bestimmung deS Vertrages selbst hin, daß jeder Sklave eine Freiheit für den regulären Marktpreis erkaufen könne, und machte darauf aufmerksam, daß Spanien dem Sultan nur (6,300 gezahlt habe, wähend wir unS verpflichtet hätten, $9120 ährlich an ihn abzuführen. Der Redner erinnerte auch daran, daß die Ueberfetzung deS Vertrages bis nach den Wahlen in Ohio zurückgehalten worden fei, und daß auch darin die Regierung ihre Politik der GeheimnißKrämerei befolgt und gezeigt habe. Herr Lpooner fragte, ob der Redner etwa den Präsidenten für die auf den Sulu-Zofeln herrschende Sklaverei verantwortlich machen olle, voraus Her? Pettigrew mit einem kräftigen Ja antwortete. Herr Spoover versuchte dann diesen Vorvurf durch Verlesung deS einschlägigen Abschnittes der Botchast deS Präsidenten zu entkräften. Herr Pettigrew wandte jedoch ein. es fei sehr zweifelhaft ob de? Sultan davon je etwas erfahren habe. ,, Botschaft' von Holleben. Chicago, 24. 3an. Der deutsche Botschafter von Holleben dar heute der Saft der Univerfilät von Chicago, und de? Enthusiasmus erreichte feinen Höhepunkt, alS etwa 1.000 Angehörige de? Universität sich im Kent - Theater versammelte. De? Botschafter vurde von de? Uni verfitätSkapelle von HaSkellS Hall nach dem Theater geleitet, beim Eintritt mit Hochrufen begrüßt und von Professo? Lanrenee Langhlin bewillkomm net, welcher von der großen Schuld sprach, in delche? Amerika gegen die deutschen Patrioten, Autoren und Männer der Wissenschaft stehe, die sich in den Oer. Staaten niedergelassen hätten, und bei der Entwickelung der Nation geholfen hätten. Der Professor begrüßte den Botschafter dann als den vertrete? des großen deutschen Reichs, it delche unser geliebtes Land in freundschaftlichen Beziehungen stehe. Den gemeinschaftlichen Oeundzng der :?ikanifea d deutschn Nasss

sollte stets friedliche Beziehungen und

herzliches Einvernehmen bilden. Der Botschafter sprach seinen Dank kür den herzlichen Empfang auS, und theilte einige interessante Thatsachen mit, indem er einen Vergleich zwischen den deutschen und amerikanischen Univerfitäten zog. Ein Empfang wurde dem Botschafter im Quadrangle Club und ein vanket bei KinSley gegeben. Der Botschafter wird am Freitag nach Washington zurückkehren. Tausend Bewaffnete. ffrankfort. Kv.. SS. Jan. Um 8 Uhr 20 beute Morgen brachte ein Eztrazug tausend mit Winchester Buch sea bewaffnete Männer nach granksort. Souvernör Taylor sagt, eS seien keine Soldaten und er kenne die Absichten der Leute nicht. Die Leute kommen, wahrscheinlich aus Verabredung auS den stark repuilikanischen Bergdistrikten und sie haben wahrscheinlich die Abficht, SSbel daran zu verhindern, sich als Souvernör aufzuwerfen. ,, , Die Mutter der deutschen Kaiserin gestorben. Dresden, 25. San. Die Her zogin von Schleswig. Holstein, Mutter der deutscheu Kaiserin, ist heute gestarben. , , , Die österreichische Thronfolge. Berlin, 24. Jan. AuS Budapest kommt dak Serücht, daß die etwaS komplizirte österreichisch - ungarische Thronsolgesrage eine unerwartete Lösang dadurch gefunden habe, daß fowohl der präsumtive Thronfolger Erzherzog Franz von Oesterreich -Este, der daraus bestehe, seine Geliebte, die Srasia Chotek, Hofdame der Srzherzogt Stephanie, zu heirathen, aber auch dessen Bruder, Erzherzog Otto Franz Joseph, auf ihr Thronfolgerecht verzichtet hätten, und zwar zu Gunsten deS erstgeborenen SohneS deS Letzteren, Erzherzog Karl Franz Joseph, der am 17. August 1887 geboren ist. Die Mutier deS künftigen Thronfolgers ist eine Tochter deS Prinz Georg von Sachsen, Prinzessin Maria Zosepha von Sachsen. Bei einem dieser Tage stattgehabten erzherzoglichen Familiendiver soll Erzherzog Franz Ferdinand einen und seines Bruders Verzicht auf die Thronfolge verkündet und einen Toast auf daS künftige Haupt deS HauseS Haböburg, deS jungen Erzhr?zogS Karl Franz Joseph, ausgebracht haben. ,, Eine .Berliner Depesche B e r l i n, 24. Jan. Die KreuzZeitung" peröffenilicht einen Brief deS ehemaligen preußischen HauptmannS Freiherrn von Dalwigt anS Rüstenbürg, Süd-Asrika. Der Schreiber schildert eine Reihe von Schandthaten, die aus Aost'.sten englischer Soldaten durch Kaffern an Frauen und Mädchen der Buren begangen worden sind. Diese unglücklichen Frauen liegen jetzt in Hospitälern darnieder und haben vor einem Landdroft" ihre Aussagen gemacht. Die neue Marine - Vorlage wurde heute veröffentlicht. Dieselbe bedingt eine SesammtauSgabe in der Höhe von 769.000.000 Mark, die durch eine Reichsanleihe gedeckt werden soll. 3n Bezug auf diese Anleihe nennt die Germania", welche der Verstärkung der Marine immer feindlich gesinnt war, dieselbe eine- geborgte Flotte." Botschafter Fürst Philipp zn Snlenbürg soll, die verlautet, auS kaiserlichem Vertrauen in daS Herrenhaus berufen verhen. Der Kohleogräbet - Streik in Oöhmea, Mähren und Schlesien hat eine riefige Ausdehnung angenommen. Stwä 45.000 Mann find an Streik. Die österreichische Regierung sucht den Streik dadurch zu brechen, daß sie sich bereit erklärt, in allen Fabriken, an den Eisenbahnen und in den Gruben, die unter StaatScovtrolle stehen, den achtstündigen Arbeitstag einzuführen. DaS Reichsgericht in Wien hat eine interessante Entscheidung gefällt. Die OezirkSregiernngen in Jglau und Laibach hatten den dortigen Turnvereinen daS Tragen fchwarzrothgoldener Far ben untersagt, und die Vereine haben gegen daS Verbot Berufung eingelegt. DaS Reichsgericht hat jetzt daS Verbot mit der Begründung aufgehoben, die genannten Farben hätte zwar natiouale, abe? keine politische Bedeutung.

Der Burenkrieg.

London, 24 Jan. DaS Kriegsamt hat folgende Depesche, datirt Spearman'S Camp, 25. San. 12 Uhr 10 M. Morgens bekannt gemacht : General Warren'S Truppen besetztenletzte Nacht Spion'S Kop und überraschtea die kleine Besatzung, welche floh. Wirhielten dieStellung dengavzenTag, obwohl wir heftig angegriffen wurden, besonders durch Granatenfeuer. Ich befürchte, daß unsere Verluste sehr schwer find und ich bedaure mitit. -tt rr irm m . . tqcucn zu raunen, oa enerat 1x000gate gefährlich verwundet ist. Gen. Warren ist der Ansicht, daß er die Stellung deS FeindeS zu einer unhaltbaren gemacht hat. Unsere Leute halten sich sehr wacker. Der Koh len gröber - Streik inOefterreich. Wien, 25. Januar. Auf Wunsch deS Kaisers, wird daS neue Kabinet Dr. von Koerber versuchen, den Koh-lengräber-Streik zum gütlichen AuStrage zu bringen. Die Beschlagnahme d e u t- . scherSchisfe. . Berlin. 24. San. Die deutsche Bark HanS Wagner, delche am 19. Dezember von dem britischen Kavonenboot gearleß angebalten und nach Port Slizabeth beordert wurde, um auszuladen, ist nach Zurück. assung der Gegenstände, welche die britischen Behörden als Contrebande bezeichneten, noch Delagoa-Bai weiter gegangen Die Bark war daS letzte von den deutschen beschlagnahmten Schissen, welches freigegeben wurde. SiS-NaQrlQten. Augekommen in : New Sork: Kaiser Wilhelm II." von Genua; Rotterdam" von Rotterdam. South ampto n:. St. Paul" von New Lork. (Allerlei. Erst 16 I a h r e a l t. a o 1 1 schon Bigamistin ist die häbsche Jtalienerin Marietta Vonmenti in Jersey City. N. I.. die auf die Anklagk ihres crsten Mannes, Gennaro, eingesperrt wurde. Dieser behauptet, daß er Marietta vor 2 Jahren in New York heirathete, als sie 14 Jahre alt war; sie zos.en dann nach Jersey 2iiy, wo sie bis vor etwa 6 Monat? Übten, Um diese Zeit wurde Marietta mit Michael Damato, einem Wirth, bekannt, verließ ihren Mann und zog zu Michael. Vor ungefähr zwei Monaten hat sie sich auch mit ihm trauen las sen. Marietta giebt alles dies ohne Umstände zu; erklart aber, daß sie Gennaro nicht mehr liebe, und daß sie zu Michael halten w?lle, unbekümmkrt um die Folgen. Die Post - Behörden sir.d einem Lotterie - Schwindel, ser unter dem Deckmantel der Nächstenliebe betrieben wurde, auf die Spur gekommen. Die Untersuchung führte zu der Verhaftung von I. H. Teitelbaum, einem Grundbesitzer m East La BegaS, N. Mex.. und Michael O'Sull-vn. Herausgeber d?r dort publicirten Hu-mamtarian-, einer Zeitschrift, die augenschnlich nur als Mittel zur Förderung de? Lotterie - Schwindels diente. Teitelbaum im Verein mit Joseph Jacobs und W. E. Edgar B::dner gründeten im October v. I. eine Wohlthätigkeits - Gesellschaft- zu dem ausgesprochenen Zwecke, ein Heim für unbemittelte Lungenkranke in Las Vegaö zu erbauen. Die nöthigen Geldmittel solle mittelst Verloosung von Grundbesitz im Werthe von $100,000 urtd anderer Werihsachen aufgebracht werden. Durch Anpreisung in den M tungen wurden die Gimpel in'S Garn gelockt. Durch ein Entscheiduna de Obergerichtö in Durango, Mexico, hat Frau M. V. Grace. ne Borste herin der TornvkinSSchule in Syracuse. N. F., thatsächlich ihre Ansprüche auf die Qacaö, San Marcoö und Bismarck Silber- und Bleiminen in jenem Staate bewiesen. DaS betreffende Eigenthum soll in der Nachbarschaft von zwanzig Millionen Dollars werth sein. Im Jahre 1881 kaufte Frau Grace. die damals in San Francisco wohnte. die betreffende Mine in Gemeinschaft mit anderen Leuten für einen billigen Preis. Ihr Sohn wurde hingesandt, um die Mine zu leiten. ES gelang ihm. sehr wertbvolle Erzlager zu ent decken. Dieser unerwartete Reichthum veranlaßte angebllch etneAnzayi mm kaner, ine Corporation zu bilden und in Local-Richter gewährte einen AuS-weisungS-Vefehl. worauf ein Syndicat mexikanischer Capitalien das Eigenthum in Beschlag nahm. Frau Grace begann dann men Proceß, der das torftehend reruötete Ende taut.

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Photograph. Gallerte, ' 150 Süd Illinois Sttaße. ittx Unter'e'chnete ladet die Deutschen der Sadt und Umgegend zu einem Besuch seiner nn. Gar Bilder garavtirt. Preise nie'rig CDco,:nrH IlPünpcar; Deutscher Photograph. Die zweite Eifenbahuvagen'Ladung von P AjöÄi üi tage ist eingetroffen. Dieselben geben die beste Zufriedenheit. Nur zu haben bei der Vonnegut Harfora Co. 120124 Ost Wafhingtonfir. Deutscher Kindergarten tm Deutschen Hause, unter LeUung von Vlmalie Bett. Der Unterricht hat bereits begonnen. Anmeldungw tvndm jederzeit entgegengenommen. Ein schreckliches' Drama spielte sich in einem Kaffeehause in Sombor ab. Daselbst hatte der Hon-ved-Oberlieutenant Georg Hetessy nach einem Wortwechsel mit seinem Freunde, dem Comitatsbeamten Eugen Kanyo, diesem mit dem Säbel das rechte Ohr bis zur Wurzel abgehauen. Als Kanyo in einem Spiegel die ertetziiche Verstümmelung besah, zog er ofort einen Revolver aus der Tasche und erschoß. sich. Er war sofort todt Kanyo war erst kürzlich aus dem Szegediner Gefängnisse entlassen worden, wo er eine einjährige Strafe wegen Duellvergehens abgebüßt hatte. Das Duell, welches zwischen ihm und einem Honvedosficier stattfand, war für LetzM"? glücklich verlaufen. Der in letzter Zeit viel genannte Burengeneral Lukas Meyer ist nicht etwa ein Eingeborener Transvaals, sondern er ist ein Deutscher, und zwar stammt er auS Harburg, oder richtiger aus dem erst vor etwa 10Jahren der Stadt Harburg angeschlossenen Dorfe Wilstorf. Der Vater des jetzigen Burengenerals, Leopold-Meyer, besaß am Fuße des Bergeö, aus welchem daS Etablissement Ttooli" erbaut ist, eine kleine Gastwirthschaft. Als Lukas vor Jahren, derzeit noch ein Kind, infolge des Todes seines VaterS verwaiste, nahm sich fern woyryalbender Onkel, der Schlächter P. in Harburg, des Knaben an und bestrrtt Schulgeld und den sonstigen Leoensunterhalt des sehr aufgeweckten, körperlich und geistig bevorzugten Kindes. Etwa vor 20 Jahren wanderte Lukas Meyer gemeinschaftlich mit seinem Vetter, dem Sohne Wilhelm deS erwähntenSchlachters P., nach Südafrika aus, kam dort durch Landwirthschaft und Viehzucht zum Wohlstand und nahm 'bald eine führende Rolle unter den Buren ein. Das P'a r i j e r C i v i l g e . richt hat sich zur Zeit mit einer Folge des berühmten Processes Bauffremont. der 1876 und 1877 in Paris so ungeheures Aufsehen erregte, zu beschäftigen. Der Prozeß Bauffremont war am 13. Februar 1877 durch ein Urtheil des .'Appellationsgerichtshofes abgeschlössen worden, demzufolge die beiden aus der Ehe des Fürsten de Bauffremont mit der Prinzessin Bibesco entsp rossenen Kind:r dem Gatten ckach Losung der Ehe zugesprochen wurden. Da die beiden Kinder, zwei Mädchen, von ihrer Mutter im Auslande in der Villa La Rochefoucauld bei Genf festgehalten wurden, so verfügte das oben erwähnte Urtheil, daß die Prinzessin Bibesco für jeden Tag. der verstreichen würde, ohne daß die beiden Kinder dem Fürsten de Bauffremont zurückgegeben würden, ihm 1000 Francs zu zahlen habe.' Die Fürstin . fügte sich diesem Spruche nicht und daher wuchs daö Guthaben des Fürsten de Bauffremont bei ihr auf mehrere Millionen Francs an; um diese Schuld einzutreiben, ließ der Fürst die in Frankreich belegenen Besitzungen feiner geschiedenen Gemahlin versteigern. Trotzdem verblieb ihm noch ein Guthaben von 500.000 Frcs. Seine jetzt längst verheiratheten Töch. ter Frau von Wassalof und die Fürstin von Biggiano haben nun dieses Guthaben im Nachlasse ihres Vaters gefun den; sie konnten sich aber über dasselbe nicht einigen und haben leZhalb die Gerichte zur Schlichtung der Frage aiZ5rufen. El lohnt sich, Sood'S Carsaparilla zu brauchen. Oei reinem vlut braucht Ihr keine Lngk zu baben vor rippe, Lungentzündung, Diph tmtiS oder gleve?. 0 0 öl Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst

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