Indiana Tribüne, Volume 23, Number 124, Indianapolis, Marion County, 22 January 1900 — Page 1
o f AS H w V OO ks A y f v t i i i a w v v y y W V v ßfa.K' y V 4 y v Office : No. 18 Oüd CUatam Otraszs. Telephon 1171 Jahrgang "3 Indianapolis, Ind., Montag, den 22. Zanuar 1900 No. 124
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tet, daß dieses Hau auS eigener Machtvollkommenheit Einschränkungen der Wahlsähigkeit schassen kann ? DieseS Hauö allem kann weder Gesetze erlassen noch solche sür ungiltig erklären.
ES iS ganz klar, daß dai Hauö durch einseitige? Vorgehen auch dann, wenn eS wollte, keine DikqualisikationS-Be ftimmungen. erlassen könnte, die Gc setzeSkraft haben würden." Der Bericht führt dann auS, 1.) eS sei sehr die Frage, ob der Congreß durch ein Gesetz die Dikqaalifikationen vermehren könne. 2 ) Aber selbst wenn v ' fca! der Fall sei, habe daS EdmundfcM 'ei" Be.ug auf Cn,..bmit glieder und treffe daher Roberts nicht. OaS einzige, vaS so gedeutet werden könne, sei der PassuS, daß kein Poly gamift ein Amt oder öffentliche 25 trauenS- resp. ShrenSelluvg unter den Ver. Staaten einnehmen solle. ES sei zweifelhaft,, ob ein Tongreßmandat unter diese Rubrik falle. Weiter wird aus die Gefahren hin gewiesen, welcher ein solcher Präeedenz fall bilde. Die Bestimmung über die Ausstoßung werde ganz hinfällig, wenn man caneioe aus oie vtqaemere ildcijc deS Ausschlusses erreichen könne. Die Macht zum Ausschluß ist eine RechtSangelegenheit. Die Macht zur ÄuSstoßung ist an keine Beschränkuagen geknüpft. Die Minorität glaubt. 0" Robert habe das Recht, seine Zulassung zur Eidesleistung zu fordern, und das ßauS sei nicht nur berechtigt, sondern auf jede Weise verpflichtet, ihn nachher auSzuftoßen. Die Verproviantirung der Buren. N e w S o r k, 21. San. Hiesige Exporteure, deren Spezialität der Es Port noch Südafrika ist, find der Anftcht, daß die Buren ausgezeichnet der vroviantirt find, und dah ein Versuch, sie auszuhungern, nicht Aussicht auf baldigen Erfolg hat. Einer dieser Exporteure sagte: Die Vorräthe der Buren müßten nahezu unerschöpflich sein. Namentlich während deS letzten ZahreS seien die Ankäufe ganz ungeheure gewesen, und selbst Belagerungen von Pretoria und Johannesburg könn!ten sie mit großer Ruhe entgegensehen. Erdbeben in Merico. S t a d t M e x i c o, 21. Jan. AuS Punkten im Innern gehen Nachrichten über heftige Erdstöße am Freitag Abend und Samstag Morgen ein. Großer Schaden an Eigenthum wurde in Guadalajara angerichtet, und Co lima, dieHauplstadt deS Staates, wurde der Schauplatz aufgeregter Scenen, wobei auch Menschen um'S Leben kamen. Die Stadt Mexico kam gnädig ab, und nur etliche Unfälle kamen in den Vorstädten vor und eine Brücke stürzte theilweise ein. Die Kirche der heiligen drei Könige erhielt Risse. v krgm annS- Streik in esierretch. Berlin, 21. Jan. Der Streik. der Bergarbeiter in Böhmen, Steier mark, Oesterreichisch - Schlesien und Mähren, an welchem bis jetzt ungefähr 125,000 Bergleute theilnehmev, scheint immer ernster werden zu wollen. Die Wiener Sozialisten haben einen Auf ruf erlassen, die Streikeaden energisch unterstützen. In demselben behaupten sie auch, daß sich die Zahl der AuSstandigen binnen wenigen Tagen der dreifachen wurde. - , aMgna. S u a k i n, 21. Jan. OSman Digna, der Hauptgeneral deS verftordenen hallfea Abdullah, welcher am Donnerstag gefangen genommen wurde, wurde hter heu?e emgeltefert und ein.esperrt. Sl t e d e r l a g e des Generals M er ei er. Paris, 21. San. General Mereier erhielt gestern eine erwartete Niederlage. Die alten Schüler der polytechnischenSchule.wele die Mehrheil der Offiziere in der Artillerie bil den, wählten gestern einen Präsidenten. Mercier erhielt nur 200 Stimmen, während sein Gegner tausend erhielt. Eine allgemeine Keilerei folgte der Wahl. Der Burenkrieg. Die alte Ungewißheit. London, 22. 3a. Die strenge Censur verhindert die Opezialcorre-
spondenten weitere Information zu geben. Der Erfolg BullerS hängt ganz und gar von seiner Strategie ab. Die Streitkräfte der Buren find offenbar größer als seine eigenen. AuS den Mittheilungen, welche der Censor bis jetzt durchgehen ließ, ist eS unmög-
lich eine genaue Ansicht über die beitische Taktik zu gewinnen. So viel ist jedoch sicher, daß die britischen Befehls haber durch Erfahrung gewonnen haben, Jafanterieangriffe vermeiden, und die Artillerie mehr benüßen. Die Hauptftellung der Buren ist.biS j'tzt nicht angegriffen worden. Die Gefechte, die biS j'tzt ftatgefunden haben, können nur alt Borpouengereqle oeiraqier werden. Die letzte Mittheilung deS Generals Buller lautet: .,?ü denke wir machen bedeutende Fortschritte." DieS ,eigt, daß noch schwere Arbeit bevorsteht. 0H,?7S.NaQriSte. Angekommen in : New S o r k : Campania" von Liverpool; La Bretagne" von Havre. Genua: Columbia" von New Sork. London: Michigan" von New Sork. in w allerlei. Das ?! e u e st e auf d e m G ebiete des Feuerlöschwesens in derStadt New Aort l,t eine Damvssprlke mit elektrischen Scheinwerfern. Tie Spritze ist im Ganzen den Damvsspritz:n aynlich und nur die hoch neben dem zu lammenklappbaren Kutscherbock placirtm elektrischen Scheinwerfer zerchnkn sie aus. Der ganze Apparat zur 5ersiellunz des elektrischen Stromes ist n praktischer und kompakter Weise aus dem Fuhrwerk untergebracht und 200 Fuß langen Leitungsdrähte ermöglichen es. die SMlnwerfer nach irgend einer Richtung 200 Fuß weit zu bringen und dann nach Bedarf zu verwenden. Jeder Scheinwerfer hat 6000 Kerzen Stärke, und man erwartet, daß sie sich besonders bet stark rauchenden Bränden vortrefflich bewähren werden. Nahe M i l t o n, 23. S3 a., bei Cumberland. ist das Haus der Familie Ellrott Nachts den Flammen zur Beute gefallen und Frau William Elliott sammt zwei ihrer Kinder elend zu Grund gegangen. Der älteste Sohn, den daS Prasseln der bereits an seinen, Bett empor züngelnden Flammen aus dem Schlafe scheuchte, rettete sich, indem er zum Fenster hinaus sprang. Nur mit dem Nachthemd angethan. rannte der zunge Mann, obgleich die fast den ganzen Körper bedeckenden Brandblasen ihm unsägliche Schmerzen verursachten, spornstreichs nach dem Hause eines eine Meile entfernt wohnenden Farmers, wo er. in fliegender Eile das Entsetzliche erzählend, bewußtlos zusammenbrach. Frau Elliott. eine Wittwe, war die Besitzerin einer ergiebigen Farm. EinetragtscheScene spielte sich bei Harrisburg. Pa.. ab. Als neulich Nachts ein Zug die Station Steelton passirt hatte und sich Harrisburz näherte, mußte der Heizer William F. Condron von der Locomotive absteigen, um ein Signal zu geben. Plötzlich kam ein Schnellzug daher, ergriff den unglücklichen Heizer und tödtete ihn auf der Stelle. Bald darauf kam ein lokaler Zug des Weges. Auf Letzterem befand sich ein älterer Heizer gleichen Namens wie der Getödtete. Diesem sagte man, daß die Leiche eines verunglückten College ' in der Nähe liege und ersuchte ihn, den Mann womöglich zu identifiziren. William H. Conoron. stieg ab, lüftete die Mütze des Todten, leuchtete ihm ihns Gesicht und sank dann ohnmächtig mit .den Worten zu Boden: O Gott, es ist mem Sohn!" Die Einfuhr von Eisenerz in Baltimore hat in den letzten Monaten einen großartigen Aufschwung genommen. Im Dezember letzten IahreS langten 27 Fahrzeuge, mit Eisenerz beladen, zu Sparrow'S Point an, und seit dem 1. Januar ist schon der vierte Dampfer mit gleicher Ladung angekommen; es war der Dampfer Balleda". Derselbe hat 3200 Tonnen Erz an Bord und kommt von Rio de Janeiro. Die ersten drei in diesem Jahre mit Eisenerz angelangten Dam pfer sind Hibim" von Seriphos, Griechenland; Frames" von Nombre de Dios und Virginia- von Daquiri, Cuoa. Mehrere andere Dampfer wer den in den nächsten Tagen erwartet. Bor Jahresfrist, oder vielmehr vor i dem spanischen Kriege, wurde nur Eisenerz von Cuba eingeführt; letzt oe zieht die Maryländer Stahl Co." Erz aus Südamerika, Central Amerika, Spanien und der Türkei und natürlich auch von Cuba. Mit rauher Hand hat daö Schicksal das Gluck einer Familie ver mchtet, den Lebensfaden der drei i Sohne von Wm. Stott. emeZ Bewoh
nerö von fcoal Nun m SomerzetCounty. Pa.. zerrissen. Die drei jungen Leute, Charles, Thomas und Allen, 14. resp. 16 und 19 Jahre alt. ließen, als sie um Mitternacht von der Arbeit heimkehrten und sich zur Ruhe begaben, die Lampe brennen, die dermuthlich um 4 Uhr Morgen? ezplodirte und das Haus in Brand setzte. Die Eltern, welche im unteren Stockwerke des Hauses wohnten, wurden von braven Leuten, die sich mit wahrer Todesverachtung durch die Flammen stürzten, noch kurz vor Einsturz des Daches gerettet. Die Söhne hingegen kamen elend um; der Weg in's Freie war ihnen versperrt, und von draußen konnte Niemand, ohne das eigene Leben auf's Spiel zu setzen, eS wagen, den unglücklichen Opfern, deren Wehklacen durch's Herz schnitten. Sülfe
brinaen. icn Ävwesenyeit bei Eltern wurde der 15jährige Sohn Ernst des Amtsvorstehers Anders in Kapsdorf bei Canth in Schlesien in einer Blutlache in der Wohnung aufgefunden. Die Leiche wies mehrere schreckliche Kopfwunden auf, woraus die Anwesenden schlössen, daß ein verzweifelte? Kampf zwischen dem Mörder und seinem Opfer stattgefunden haben mußte. Am andern Tage wurde in Canth ein des Mordes verdacht!ges Individuum verhaftet, an dessen Kleidern sich zahlreiche Blutspuren befanden. Der Mann soll sich taas vor. her in Kapsdorr aufgehalten haben. AufderMilitärschießstatte in ' Pasieczna bei Stanislau wurde der 22jährige Artillerie-Lieuie-aant im 33. Divisions - Artillerie. Regiment, Ludwig Haselmayer, ein Wiener, durch einen Schuß getödtet. Die Kugel kam aus den Reihen der von diesem Officier commandirten und mit iseweyren versebenen Abtheilung. als er derselben nach Beendigung, des scheivenschiekens denRucken zuaewendet hatte. Die Kugel verwundete in ihrem Lause noch zwei Artilleristen, d e neben Haselmayer standen. Der unglückliche Officier fiel nieder, obne einen Laut von sich zu geben. Ein Artillenst wurde verhastet, und es wurde dle Untersuchung gegen ihn eingeleitet. BeidenArbiten, die zur Niederlegung der Befesdigungswerkc von Belfort- m Angnff genommen worden sind, wurde eine große Zahl deutscher Geschosse, die seit der Beschießung von 1870 71 in die Erde gedrungen waren, zu Tage gefördert. Der Artilleriedienst, dem die alten Geschösse Lusaeliefert wurden, bat meyrere derselben auseinandernehmen lassen; andere werden zcreplrungsversuchen unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dan das deutsche Vulver seine erplosive Kraft ungeschwächt während der 29 Jahre bewahrt hat. Da die gefundenen Geschosse große Gefahren für das Publikum involviren. bat der General Hagron den Maire von Belfort aufaefordert. den Einwohnern der Stadt zur Kenntniß zu. bringen, daß te leines dieser Geschos e behalten dürfen. Seitdem die Geschäftin Bictoria so schlecht geworden sind. haben sich viele Commis und Ladenaekilfen in's innere beaeben. um Gold zu suchen. Vor einigen Monaten bat ein Mann Namens M. ?utt. ein früh:rer Anaenellter in Melbourne, einen Nugget gefunden, der 50 Pfund 6 Unzen wog und einen Werth von ungefähr 3000 Lstr. (Z15.000) hatte. Jetzt laben zwei. Minenarbeiter. Namen Nogers und Freeman einen Klumpen reinen Goldes der 13 Pfund 2 Unzen wiegt und einen Werth von unaefähr 820 Lstr. hat. gefunden. Die beiden erwähnten Goldklumpen sind in Aandolt Creek, ungefähr 150 Meilen von Melbourne 'aufgefunden worden und zwar nahe bei einander. Es befinden s ch eine Menge Leute in Vandcit Crcek, um öolv zu suchen, udoch und nur sehr wenige so glücklich, ihren Lebens, unterhalt zu bestreiten. Ein e i g e n t h um l ich e r Zechtssall wird nächstens die Pariser Justiz beschäftigen, und man ist auf die Entscheidung gespannt, weil es sich um eine vollkommen neue Frage handelt. Das Oor.pus delictf ist dabei ein wirklicher Corpus, nämlich die Leiche eines Notars, der zu Paris in betagtem Alter gestorben ist. Auf den Wunsch seiner Familie wurde tz nach einem antiseptischen Verfahren begra. ben. Dieses Verfahren besitzt angeblich die Fähigkeit, die Verwesung aufzuhalten, so daß die Gesichtszüge und der ganze Körper ihr Aussehen bewahren und auch der Leichengeruch ausbleibt. Nun besteht für Paris eine Polizeiverordnung, daß keine Leiche einbalsamirt werden darf, ohne besondere Erlaubniß der Präfektur. Da jenes anttseptische Begrabmß nach An sicht der Pariser Polizei einer Einbal samirung gleich zu achten war, so wurde der beamtete Arzt mit einer Untersuchung beauftragt und er sagte in seinem Bericht, daß die Leiche so wohl erhalten gewesen wäre, daß er sie für einbalsamirt halten müßte. Infolge dessen wurde der Mann, der das Begrabmß besorgt hatte und der uvn gens selbst ein mit Diplomen versehe ner Arzt Namens Chabanon war, we gen Verletzung der Verordnung be treffS der Vornahme von Einbalsami rungen in den Anklagestand versetzt.
Hiesiges.
Deutscher Frauen-HilfS' Berein. Der Jahresbericht deS Deutschen grauenhilfSvereinS kam unS Samstag Nacht so spät zu, daß eine Leröffent lichung in der gestrigen Nummer unk nicht mehr möglich war. Wir lassen ihn deshalb heute folgen. Die Oekre tärin bändigte den Bericht dem Tele graph schon am Samstag Msrgeu ein, mit der Weisung, uns einen Typenabzug zukommen zu lassen. Wir ehmen an, daß bei der Länge deS Verichte der Telegraph" unS denselben nicht feüher zuKellen konnte, aber in der Zukunft wird sich die Sekretärin bemühen müssen, zwei Ex:mplare anzufertigen, selbst aus die Gefahr hin, daß der Bericht eine Woche später veröeffntlicht wird. Bericht der protokollirenden Oekretärin, grau S. Rbodehamel : ' Im Sahre 1899 unterstützte unser Verein 76 deutsche Familien, von den Damen de Vereini wurden 385 Besuche zur Untersuchung und Unterftühung der einzelnen Fälle gemacht. Diese vertheilen sich über die einzelnen Monate wie folgt : Januar 45, geb. 46, März 34, April 31, Mai 21, Suni 28, Juli 23, zAuguft 52, September 20, Oktober 21, November 28 und Dtzmber 36. 3m Dezember, 3au. und Februar wird die Hülfe deß Vereins am meisten in Anspruch genommen. Die Unterstützungen bestanden aük Selb, LebenSmitteln, Kohlen, Holz, Schuhen und Kleidung. Weihnachten erhielten 63 Familien eine reichliche Bescheerung: 3m Laufe des Jahres fanden zwölf L?äßlgeund sieben Ertravttsammlangen Katt. Bericht der ginaozsekretärin, grau M. S. Broied. . 3 Jahre 1399 hatte unser Lerei 255 Mitglieder, gegen 271 im Jahre 1893. Zwölf Mitglieder traten im Laufe des Jahres aus dem Berein; zwei Mitglieder verloren dir durch den Tod, nämlich die Frauen Lina FShnlev und Emma Sander. Beide gehörten dem vereilf feit seiner Gründung an. Neun Damen traten dem verein als neue Mitglieder bei. An Beiträgen gingen $647 80 ein, doch konnten nur $632 90 an die Schgtzmeisterin abgeliefert werden, da $15 10 erst nach dem 1. Jan. 1900 einbezahlt wurden. Diese Beiträge wurden von folgenden Damen kollektirt: Frau Robert Kipp $209 80 Frau Otto Etechhan 92 15 ' Frau S. Niliu 79 10 Frau S. Aneshansel 53 60 Frau W. Springhorn 83 60 Frau S. Schellschmidt 27 45 Frau Rud. Müller 34 20 ' Frau H. Pink...: 25 80 ' Frau Cl. Vonnegut 24 00 Frau F. P. Rusch........ 17 10 Frau W. Rodehamel 15 00 ' Frau (3. H. Westing 10 20 Finanzsekretärin 22 60 Summa $647 80. Diesen Damen, die sich der schweren und recht undankbaren Ausgabe des Collektirens unterzogen, gebührt der ganz spezielle Dank des Vereins. Die Schatzmeisterin Frau Hollveg berichtete eine 3ahreseinnahme von $2,762.46, was zusammen mit dem Kassenvorrath $4,843 43 ergab. Der Ertrag des Zahrekballeö belief sich aus $1,501.89, bedeutend mehr als je zuvor. Die Ausgaben betrugen $1,880 03, wonach also ein Kassenbeftand von $2,468.45 vorhanden ist. Bericht der yräsidentin. grau Fannie Tilly. Meine Damen ! Mit der heutigen Versammlung schließt unser verein sein vierzehntes Jahr. Wie viel Noth uud Elend dir in dieser Zeit gelindert haben, davon liesern unsere Berichte den klarsten Oeweis. Aber eine wirkliche 3dee des Elends und der traurigen Lage, in der sich viele deutsche Familien bisiaden und befunden haben, bekommen doch nur diejeuigen Damen, die sich persönlich an der Arbeit betheiligen. Es ist deshalb im Interesse des Vereins zu wünschen, daß die Zahl der Damen, die sich aktiv betheiligen, eine möglichst große ist. Ich habe in letzter Zeit Fälle von solch' schreckliche Elend ge seien, daß ich überzeugt bin, wenn t$t 0-2l OtZk bekamt fcir,
Dr.Miles'HeartCnre
kuntt kinm promnenten Ankalt. A Tt R . Vbelp,. der leitende Venston Anwalt von Belfast. 8t. schreibt: .Ich 7Sil5ntiS rCaL Armee emiaffen tonen schlechter Gesundheit und litt seitdem an Heride. schwerden. Ich hatte häufig Ohnmachten und erstickende Anfälle. Ich in, gebeugt wie eiu Man von 80 Äahren. Ich trug fortwährend etne Ueberrock, selbst tm Sommer, um mich nicht lu erkälten, konnte mein Geschäft nicht derse be. Meine Ruhe war durch heftige Echmerie in der Herzgegend und der linken Schulter ge brauch von Dr. Mile' tzeart Eure, ngeachtet. dad ich so dikle Patentmedijtnen und Verschrei, dünge von Aerzten genommen hatte, ohne dafc I mir geholfen hätte. Dr. Milks' Heart Cur stellte meine Gesundheit wieder her. Lk tk wahr, hastig etne wunderbar Medizin und e macht mir viel Vergnügen, diese Mittel Jedermann ,u empfehlen. Dr. Mtle,' Mittel werden durch alle Apotheker verkaust unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder da Geld wird zurücker. stattet. Buch üb die rankheite de Herzen und der erve frei. V ncctcrcj j Hithv7 JJalV Adresse: Dr. ZK KtlSSitlcalCo., lkhart. Ind. sie zu diel regerer Betheiligung anspornen würden. Was die Thätigkeit des Vereins im beiflossenen Jahre betrifft, so werden die Damen dieselbe aus den ausführlichen Berichten der Beamten ersehen. Zum Schlüsse wünsche ich für das in mich gesetzte Vertrauen herzlichst zu danken, und noch besonders im Namen des Vereins, denjenigen Mitgliedern and Freunden, weiche dazu beigetragen hiben, unsern diesjährigen Ball zu einem so großartigen Erfolg zu machen. Zum Schlüsse hoffe ich, daß wir auch im SchSen Jahr auf derselben Bahn erfolgreich und segensreich weiter schreiten mögen." Es wurde beschlossen, die Berichte in den hiesigen deutschen Zeitungen zu veröffentlichen. Dem Votstand deö Deutschen Hauses" wurde der Dank des Vereins für den Gebrauch der Klubeäume ausgesprochen, ebenso der deutschen Presse für allzeit freundliches Entgegenkommen. -494 Wenn Ihr ein autes Mittel haben wollt, Euer Blut zu reinigen, die erden zu starken und die Constitution zu krästigen, braucht Hood'ö Sarsapartlla. Gebraucht uur Hood's. Sood's Villen heilen Brechreiz, Kopsschmerzen auS dem Magen uud UnVerdaulichkeit. Gestern Abend um S Uhr wurden mehrere Vicycl, Polizisten roch dem Hause 224t W. 10. Str. gerufen, woselbst ein gewisser Henry Smith, 911 Tremont Ave. wohnhaft und O. Browa aus Murieie ein Duell mit mehrmaligem Kugelvechsel gehabt hatten, aber bei Ankunft der Polizisten sich bereits dünne gemacht hatten. Der m f V6 TV (GhMirt 1853.) Buttenck Mufter ! Bettzimmer Garnituren Solide Wallnuß Garnituren, Burecu und Waschstand mit Marmorplatten und Spiegel. Da wir Waaren aus Wallnuß nicht führten,' markirtea wir diese 160 00 Garnituren zu 029.00. Ein Oargain, ten 0!c ich! tut säume sollte. ' Im vierten Stock. m m WM. TTgnri im Tr-vn i , Saloon u. Billiard-Hall No.192 Oft Qashington Str. Ookn 3cllaücv rtw.
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