Indiana Tribüne, Volume 23, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1900 — Page 4
FNvwna Jrivüne.
ZzschrW TLglick, rate Sr tmj Die tSgllche .Xrttflne" sottet U Itn Xxl ewt pr Woche, die Go?ntagS.TribS'k Ut per Oo4t. eid ,use 15 ntt jJtl p, Vtx VX tix5tt ttl lgescht i,h g V $ i?Jt. cnui 10 Od Tlsbszss Indianapolis, Ind., 21 Januar 1L00 Spimtstfls pmDerei. Die Politik schafft sonderbare Bettgenossen, so lautet ein alteö Sprichwort. Herr Callen, der Sekretär der Liqnor League arbeitet gemeinschastlich mit den Temperenzlern und Air 'chenleuten. ' Leide finden sich zusammeo zu gemeinschaftlichem Zwecke. Ich zaelfle, öaß diel neu . nanoenc Freundschaft von langer Dauer sein wird, ich zweifle auch, daß sie Denjenigea, deren Sache Herr Gallen dertritt, doa sonderlichem Ruhen szin wird. Öl handelt sich darum, Apothtttr und Rlnhhaultt IVL wivaen. städtische Lizevsen zu lösen. Nun mag sich ja da, jedenfalls sehr hoch entwickelte Rechtsgefühl deS Herrn Callen dagegen sträuben, daß in Apotheken und lubhausern Getränke ohne städtische LizenS verkauft werden, aber kann er eS nicht Anderen überlassen, dies zu virhindern ? WaS kann denn für seine Interessen dabei SuteS her. auskommen ? Qt drängt sich in die Kreise 'von Leute, welche niemals seine Freunde werden, und macht sich Leutk zu Feinden, welche ihm vielleicht einmal nützlich werken können. Herr Callen macht Dummheiten. Daran ist zwar nichts sehr Verwunderliches, und er wird daS in seinem Leben scholl öfters gethan haben, aber er schadet Anderen. Wer mit. seinen heftigsten Feinden gemeinschaftliche Sache macht. um Änderen zu schaden, macht immer eine Dummheit. Sr sollte eine gute Uebersetzung von SötheS Zzuberlehrling lesen und namentlich den VerS : Die ich rief die eiftcr, die werd ich nun nicht loS. Leute, welche die Snteressen der Wirthe vertreten beschwören immer eine Gefahr heraus, wenn sie die Behörden in Bewegung setzen. Der Kunstverein (art aisociation) bat beschlossen, im Talbot. Place ein Gebäude zu errickten. Talbot Plaee liegt-zwischen Peansylvania Str., Tal bot Ave. und sechzehnter Str. Dir beiden Abendblätter NewS" und JBreft" maöen der Wädl dieses Vlabet heftige Opposition.. Ich hälte beinahe Lust der Dritte im , Bunde zu sein, aber erstens glaube ich nicht, daß eS viel nützen wird, und dann begreife ich sehr gut die Schwierigkei tev, welche der Kunstverein zu über winden hat. ES ist eine uaangenehme Situation, wenn man viel Geld hat und doch nicht genug. , Der Äunstverein ist durch ein Ver mächtniß in den Besitz von Z200.000 ntfnmmtn. Da ist eine arofee Summk und doch wiederum txnt sehr kleine wenn man damit eine Kunftgallerie er richten will. Der unstverein ist jedenfalls der Ansicht, daß wenn er in der unteren Stadt den Grund für eine solche Anstalt kaufen will und nachher ein Gebäude , darauf stellt, ihm nicht mehr genug übrig bleibt, umdie cnzv : in : i w ... . ...r.i. ... i t laaucc um vuii((n zu vciiccn. vic wird ihm auch so für diesen Zweck herzlich wenig übrig bleiben. Gerade darin liegt aber daS -DU lemma, denn eine abgelegene Kunst aallerie wird man nur besuchen, wenn
wirklich rliel SehenSwertheS in der, selben ist. Wie mir scheint, hat der Kunstverein ganz sonderbare Pläne. Er will einen großen Platz, und will ein große bäude errichten. Wozu daS nothwendig ist, wenn man nicht Geld genug hat, um eine größere Anzahl vor Kunstwerken zu beschaff?, daS verstehe ich.nicht recht. Wie die Kunst geför. dert werden soll, wenn man einen schone -Platz mit einem großen Hause hat, da zu Dreivierteln leer ist, weiß ich auch nicht recht. Wäre eS nicht besser, sich mit einem kleineren Hause zU begnügen und dasselbe mit Kunst werken zu füllen ? Ich begreise die Schwierigkeit bei Problem sehr gut. E ist eben eine mißliche Geschichte, wenn man reich und arm zugleich ist. Am ivesten wär, eS stürbe noch Jemand und vermachte dem Berein $200,000. Meinetbalben Krauchte der Betreffende gar nicht" zu sterben, wenn er nur die $200.000 her gäbe. Aber man trennt sich schwer von dem Mammon. . AlleS in Allem glaube ich doch, der Plan, sich mit einem kleineren Ge. -bäude in der unteren Stadt zu .begnügen und dann zu warten, bis wie. ter einmal $200,000 hereinregven, wäre der bessere.' Der Plauderer.
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imme ist eine andere Bezeichnung für schlechtes, dünnes Blut. Um sowohl Anämie als auch Zu. stände zu überwinden, welche sich davon herleiten, daß sich das Blut in schlechter verfas. sung befindet, bedarf es eines Mittels das Blut zu bereichern. Johann Hoss's Malzextrakt ist dieses Mittel im wahren Sinne des lvortes. Ls schafft reichhaltiges, rothes Blut und verleiht dem Aörver Araft und Energie. ' - Dr. P. T. Gilgour von Ein cinnati, O., schreibt : Ich habe Iotzann soff's Malzextrakt mit ans. bezeichneten Resultaten in Fällen von hartnäckiger Anämie gebraucht, welche sich bei mir und anderen Aerzten sei ner anderen Behandlungsweise al5 zugänglich erwiesen. Es wird außer Sem stets mit großem Genutz getrun sen.' Johann Hoff'S Malzextrakt ist anerkannt als das beste Aräf. tigungs. und Stärkungsmittel wurde einaeführt in S$7. Alle anderen sind Nachahmun. gen. Johann Hoff: New lZork, Berlin, Paris. , ; Svengali. HumoieSke ton Teo v. Torn.' Die Probe war zu Ende. Äie aus den verschiedensten Verhältnissen- zusammenengagirte Sommertruppe der Frau Direkwr Ehrlich ging ausemander soweit nicht die im letzten Akt unbeschäftigten Darfteller und Darfiellerinnen den muffigen CoulissenWinkeln der halbdunklen Bühne schon vorher entronnen waren. .Da drinnen aber ist's fürchterlich' citirte der Bonvivant, ein immer noch munterer Bühnenveteran, als er m die kleine in's Freie führende Thüre trat und die helle freundliche Mittagssonne seine Platte bespiegelte. . , Gelt Schorling," .weanerte Sefsa Helwig, des Saisontempels Naive hinter ihm, indem sie . ihn in ' den Arm zwickte, an Prachtwetter, an wunderbare. Gehn ma auf 'n Lugberg Nachmittag. Meinst net?Nee Du erwiderte dieser, indem er sich den malträtirten Arm rieb und der ausruckenden klemen Person, wel cher man ihre zwölf Bllhnenjahre wirklich noch nicht ansah, seme violle nach warf, ich kann mich beherrschen! Und zu seinem Freunde Ebert, dem Kapellmeister, rede Klavierspieler, der ihn eben unterhakte, ergänzte er: , Denk Dir die hinterlistige Jähre an. Nicht blos, daß sie bei dem letz ten' Ausflug den ganzen Tag über ihr Portemonnaie vergessen hatte, ich hab' sie nachher auch noch einen Kilometer weit fast schleppen müssen, weil sie sich proppenfest aus einen Meuensteln ge setzt und ihren Tod - erwartet- hat. Dafür aber hat sie Abends auf der Reunion fein an der Table d'hote gegessen und dann wie blödsinnig ge tanzt. WarteDul- drohte er Fraulein Seffa, indem er seine Rolle aufhob und abermals zu einer komischwilden Schleuderbeweguna ausholte. wir steigen noch mal miteinander auf den Lugberg! Du hinterllstlge Crea tur!Die also Geschmähte drehte sich hell auflachend auf dem Absatz herum und setzte eben zu einer langen.Nafe ein, als ihr Blick auf einen anscheinend ganz neuen Badegast siel, welcher aus der Kurpromenade in die das Theater umgebenden Anlagen einbog. Die Herrschaften vomTheater kann ten jeden Gast dieses kleinen Badeortes, gleichviel ob männlich, weiblich oder sächlich. Emmal waren es nicht viele, und dann bestand auch die vom Grafen Göden-v dem Erbauer und Besitzer des Musentempels gcschaf sene und aetorderte Traottlon einer regen gesellschaftlichen Beziehung zwischen den Kunstbeflissenen und Erholungsbedurftigen von Seltbrunn. dieser Perle seiner ehemals landesherr llchen, neunzacklgen Krone. Der Fremde kam langsam näher. Eine hochgewachsene.- schlanke Gestalt. die durch ihren Eylinder in der Ge sammtlänae allein schon etwas Ueber natürliches hatte. Dazu das ganzes .. v::ri.. rci. ! uucimiiu uuicic viicucui; et uuy einen tadellosen,' aber tiesfchwarzen Rockanzug, selbst sein Schlips, seine Manschettenknöpfi.' Handschuhe, und Spazierstock waren schwarz. Das Unheimlichste an ihm aber war sein Gesicht, ein von tiefschwarzem Haar und Bart umrahmtes, wachsbleiches Antlitz, aus dem zwei dunkle, große fl f..i c i!. . . augn roic lucqcno uixr vie Spaziergänger, die dicht besetzten Bänke und plaudernd herumstehenden - Gruppen irrte. Die kleine Hedwig, das ausgelassene' eukant terridle der Gesellschaft, mar- ! kirte eine Ohnmacht und taumelte mir geschlossenen Augen und schlenkernden' Armen rücklings - kn eine kollegiale Gruppe hinein, wo sie aufgefangen und mit einigen wohlgemeinten Püffen wieder so weit zum Leben gebracht wurde, daß sie hinter dem schützenden' Busen der komischen Alten hervorflüstern konnte: ' . , - Jessas,. bin i erschrocken! Da schaut's hin! A wandelnde Lakrizeoßansn!- ' .. .. . ............
Töeiö &oftr raunte der Vater".
der'Kerl sieht aus wie 'n Stück todte chinesische Tusche. Wer kann das ein?" Ja. wer kann das seinl Alle stecken die Köpfe zusammen und auch auf den Bänken wurde man aufmerksam. unterbrach das Lachen und Plaudern und staunte dem gehelmnißvollen Fremden nach, der da in der hellen Mittagssonne wie em aus der aqon gekommenes, menschgewordenes Brikett dm zur Bühne führenden Seiteneingange des Theaters zustrebte. Nach ein, zwei Minuten trat er wieder heraus und verschwand auf einem. m's freie Feld fuhrenden Seitenwege. Bald darauf kam Kllenke, der Theaterdiener. heraus. In der Linken einen Brief und in der Rechten ein schmunzelnd -bellebaugeltes Geldstuck, das nach dem freudigen Abglanz auf der. blaurothen Gurke" des AllerWelt - Faktotums mindestens ein Thaler sein mußte. Mit einer breiten behaglichen ' Bewegung ' schob er die Münze in die Westentasche, hob den Brief hoch und krähte, mit den verquollenen Aeuglein unter der auf ihn einstürmenden Kunstlerfchaar suchend: Fräulein von. Langenau ern Brief für Fräulein onLangenau!Das warnun indiskret und wohl nicht' im Sinne seines Auftraggebers, aber das. berührte seine harmlose, alkoholfreudige Seek 'nicht. Ihm kam es nur daraus 'an. sich seines Auftrages und dann der Scenerie zum ersten Akt Wilde Katze zu entledigen, um dann wieder den üblichen Trost zu . suchen sur seine, aus dem Künstlerischen in s Statistische und von da auf den Schnürboden- verschobene,' nicht so hofsnungsstolze Karriere. Die Langenau?- Jawo steckt die denn .eigentlich?- Auf der Probe war sie auch nicht!" Die kann sich eben cmes erlauben! schwirrte es in dem nun auseinandergehenden Völkchen. ' Aber da !" Richtig, da kommt jaeben das Fraulein Baroneß!" Und den Strela hat .sie natürlich wieder am Bändel. Was da noch 'rausbratet!- - Schandmäuler seid's alle!- rief die kleme Helwig, indem sie der Freundin entgegenlief und ihr den Brief aushändigte. Da, Lizzie, das ist eben für Dich abgegeben. 'S ist 'was Rares!- Aber Sie brauchen nicht so bos zu schauen, Herr von Strela, wandte sie sich an den Begleiter ihrer reizenden Collegin, der Mann,' der das geschrieben hat, ist todt, windestens schemtodt und eben zu . seiner ei genen Leich'. gegangen.Assessor Kurt von Strela lachte. Was konnte das auch Schlimmes sem!? Der Liebe semer jungen geist vollen, bildschönen Braut denn das war sie seit vorhin, da sie seine ernste. ehrlich gemeint: Werbung Nicht zurück gewiesen' ihrer Liebe also ' war er sicher; undan der Treue war bei diesem stolz reservirten. aus bester Fami lie stammenden, grundsatzfesten Mäd chen erst recht nicht zu zweifeln. Er schlug also lachend in die ihm gebotene Patschhand der Helwig ein, und sein offenes, von einem blonden Es ist er-reicht-keck pointirtes Kavaliersgesicht strahlte ordentlich, als er ihr mit gemachter Heimthuerei in'sOhr tuschelte: Heut' Abend gibt's 'ne ErdbeerBowle in der Pension und 'was ganz Nnies dazu, Fräulein Seffa !" Gengans , is möglich?! Na aber konnt s mir aa schon o'nken sagte sie herzlich und erfreut und ihm die Hand schüttelnd, dafür ober kriegt die Lizzie an umso lauteren Jessa5. Maria'n, Josef! Was hast?" schreckte sie dann vor de? Freundin zurück,, die gesenkten Hauptes, blelcy und mit oedenoen Lippen vor sich hinstarrte. Auf die Anrede barg diese den Brief in die Tasche. Nichts , bitte, lassen Sie . mich wehrte sie auf die besorgten Fra gen auch des Assessors ab und wandte sich zum Gehen. Sein verstörter. schmerzerfüllter Blick brannte ihr aber aus der Seele, und sie reichte ihm mit einer müden Beweguna ihr eiskaltes Händchen. Verzeih! ich sagte Sie- aber es muß auch jetzt so sein. Ich. ich darf nicht Dreimal, und jedesmal dringender hatte der Assessor ,m Lause des Nachmittags bei seiner Braut sich anmelden lassen. Immer vergeblich. Zuletzt hatte die Pensionsmutter ihm bestellt, daß Fräulein von Langenau ihn heute keinesfalls empfangen 'könne. Sie würde ihm morgen Nachricht geben. . Strela war in tiefer Erregung und Unruhe. Die kleine Helwig hatte ihm die Persönlichkeit des Briefschreibers geschildert. Auch er kannte ihn nicht. Trotzdem er an Lizzie glaubte wie an seine eigene Schwester, marterte ihn dennoch tausend Gedanken und Möglichkeiten. Es mußte doch etwas Besonderes und Schreckliches sein; denn weshalb sprach sie sich nicht aus. die doch sonst so offen war! Also mor gen! Er mußte seine Angst und di Pein der Ungewißheit bis dahin nie: verrtngen. Um ihr nicht lästig zu fallen, sah er auch von. seiner ursprünglichen Vornahme ab, an sie beranzutre'ten, wenn sie zur Vorstellung ging. Er machte Abends noch einen weiten .friedlosen Spaziergang und betrat daher seine Loge im Theater erst, nachdem. die Vorstellung längste begonnen hatte., Es lag eine sonderbar zerstreute Stimmung über' dem kleinen Zuschauerraum und auf der Bühne. Die Aufmerksamkeit des Hauses war getheilt zwischen den scenischen Vorgängen und einer der gegenüberliegenden Logen, aus welcher ein .schwqrzgekleideter Herr seine unheimlichen Augen starr auf .die Bübne ericbtet bielt.
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Fast alle Akteure schienen bereits davon nervös geworden. . Fräulein von Langenau." referirte der Nachbar des Assessors, ein Berliner Journalist leise, ist schon wiederholt aus dem Conzept gekommen durch diesen gräklichen Kerl. dsen lauernden Svengali da drüben." In Wahrheit: Svengali! Der Assessor sah prüfend hinüber und konnte sich selbst eines unheimlichen Gefühls nicht erwehren. Das wich aber sofort hellaufloderndem Zorn, als Lizzie Langenau. welche eben wi:der aufgetreten war. nach einem magnetisch auf dem. Fremden gezogenen angstvollen Blicke, gleich bei den ersten Austrittsworten stockte, dann völlig den Faden' verlor und schließlich aufschluchzend die 5)ände vor das Gesicht schlug. Ter Vorhang mußte fallen. 'Im Zuschauerraum herrschte unÜeschrciblich: Erregung. Was war denn nur geschehen?! Man sprach lebhaft durcheinander. Die meisten Köpfe wren dein Fremden zugewandt, der sich ihtn ruhig in seiner ganzen Länge erhob, als ginge ihn die Geschichte nicht, im mindesten an. - Der Assessor war aufgesprungen und unten auf dem Platze vor dem Th?at:r trat er dem Sv:ngali gegenuxx. The Eminent Kidney Ttr and Bladder Specialist, Rie Siscorerer os Swimp-Koot. at Work tx EU laboratory. Thcre' Is a disease prevailinj In thls country most dangerous because-so decepÜVe. Many sudden deaths are caused by ltheart disease,' pneumonia, heart fallviro or apoplexy are often the result; of kidney disease. . If kidney troüble Is allowed to advance the kidney-poisoned blood wiU attack tho vital organs, er the kidney; themselves break down and waste avay cell by celL Then the richness of the blood the albumen leaksout and the sufferer has Brlghfa Disease. the worst form of kidney trouble. Dr. Kilmer's Swarap-Root the new discovery is the true specif ic for kidney, bladder and urinary troubles. 1t has cured thousands of apparently hopeless cases, af ter all other effortshave failed. At druggists In fifty-cent and dollar sizes. A sample bottle sent free by mal!, also a book tclling abput Sw&rnpHoot'and its wonderful eures. Address Dr. Kllrner & Co.. Bingharnton, N. Y. and ncationthisp&per
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Ihre Karte, bitte!" stieß er vor. indem er den Hut lüftete. h i Uoßu?" antwortete dieser in dreitem englischem Accent und ohne mit der Wimper zu zucken, mein Kurt ßein nur for die Ladies.Das eben wünsche ich Ihnen abzugewöhnen, mein Herr!" brauste der Assessor auf und trat dicht an ihn heran. Wollen Sie mir Ihre Karte geben oder nicht?" Mll " fügte sich der Fremde, indem er in seineBrusttasche griff, uenn Sie vielleicht haben ein Braut oder Schwester " Damit übergab erHerrn von Strela eine Karte ziemlich großen Formats, berührte seine Hutkrempe mit der schwarzbehandschuhten Rechten und verschwand im Abenddunkel. Der Assessor führte die Karte dicht an die Augen und las: Henry M. . Fowler, ' MerchantTailor. Lizzie - In einer Laube vor ihrer Wohnung faß Frl. v. Langenau und lächelte den ihr gegenübersitzenden Assessor unter Thränen an. Lizzie sag. weshalb hast Du Dich mir denn nicht anvertraut?Wie konnte ich denn!" seufzte sie nachschluchzend auf. Ich bin Schau spielerin; und ich bin auch 'immer ausgekommen bis jetzt blos die theuren Toiletten zu Fedora das konnte ich nicht gleich, und ich mag auch nicht, daß Du ! Ich will nicht!" rief sie erregt. - Einen Augenblick streichelte der Assessor wie rathlos das Blondköpfchen feiner Braut, dann aber kam ihm ein erleuchteter Gedanke. Weißt. Lizzie," rief er. ich hab'! Wir lassen die unheimliche Schneiderseele warten, bis ich alles zahlen darf für meine füße kleine Frau! Gelt?" Bon der Antwort haben selbst die Buschrosen nichts gehört, welche dicht bei der Laube durch das- Geißblatt lugten aber gesehen haben sie etwas, das ein Rosenherz immer erfreut.' und sie dufteten noch einmalso süß in den lauen schweigsamen Abend. fsfl JfiVivfryrt , I W ß jj i t) vv i i u II v i, ti. i Hast Du Dich gestern im Theater gut! tsi. o tj . i 1 unieryaiieni ic; uai . nlcyi, meine Sachoern waren abscheuliche Menschen, die ließen sich auf kein Gesprach ein, die- hatten nur Sinn und Interesse für die Vorgänge auf der Bühne.", , Er hält Sort. , Var.cn: Den Anzua muß ich Ihnen aber bis zumErsten schuldig bkien Schneider: Werden Sie ' aber auch 'Wort halten, Herr. Baron?" Baron: Zum Teufel.- wenn ich sage, ich bleibe etwas schuldig, dann, halte ich auch Wort!" . . .
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- Msbsl - P. Tuley, einem kürzlich VUmal derjrnigtt. Im Frühjahr 1825 fttzte ein Schr'llläufer , Namens Göhrig, der erste, den Berlin sah. die 'ganze, damals .etwa 180.000 Einwohner zählende Residenz in staunende Bewegung und Bewunderung. Er lief auf d?r Potsdamer Chaussee von Schöneberg bis Nimming fünf Meilen hin und zurück in 142 Minuten. Wie stolz aber war Berlin, als acht Tage später ein vierzehnjähriger Junge von reinstem Berliner Vollblut dem berühmten Schnellläuser, obendrein noch angethan mit einer blechernen Rittcrrüstung, sein Kunststück nachmachte. Leider ist der Name dieses Berliner Jungen nicht aufbewahrt worden. Als man, dem König dies Heldenstück b:richtete, sagte er lächelnd, indem er der. m i i i . tf . f neoensari oes Thiers Vaynqen aus AngelvS: Das Fest der Handwerkersich bediente: Ja, ja! Berliner allemal derjenigte. welcher!" Der Berliner Schwank: Das Fest der Handwerker" gehörte zu den Lieblingsstücken des Königs. Aus dem Examen. Professor: Wie behandeln Sie die gezenwärtigen epidemischen Uebel? Student: Ich behandle sie mit der größt.' Verachtung. Wink. Herr sich mit einem Fräulein ein Rendezvous gebend): Sie haben sich ja um eine halbe Swilde verspätet, mein Fräulein. Fräulein): Ich habe leine Uhr. und kaufen tarn ich mir leider keine. Schlau. Sc' 'mal, - Gretch in, wann hat Dich ezgmtlich der Storch gebracht?" Gerade, als ich Geburtstag hatte." Modernes Pärchen. Der frischgebackene Bräutigam, hatte seiner Zukünftigen auch - wohl" allerlei, zu b:ichten?- Und-sie ihm erst!" , Aus der o l l e gefall e n. Braut: 'Oskar, Du bist mein Alles!- Bräutigam (stark "verschuldet): Ich habe aus mehr gerechnet!" -Empfindlich. A.: Ich bin jetzt jeden Tag in d:r MastviehAusstellung." B.: Haben Sie ausgestellt?" A. (beleidigt): Ja. denken Sie vielleicht, ich werd' ausaestellt?" Bedenklich. -Er: Mein Fräulein, wollen Sie mir nicht ein Plätzchen in Ihrem Herzen einräumen?" Dame: Meinetwegen, aber ich sage es Ihnen vorher,' Sie werden sehr zusammenrücken müssen.' O jiiese Kinder! Marie--chen: Sag' 'mal Tante Bertha, sind alle Thiete ertrunken,-: die der Noah nicht.in seine Arche genommen hat?" Tante. Bertha: Jedenfalls, , Mariechen!" Mariechen: Die Fische auch, Tante Bertba?"
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