Indiana Tribüne, Volume 23, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1900 — Page 1

K nC TvO dC ojy o w A A .. Tk. K 7 . sV ) v ? w y y kyo w o w i ji. y W . v Office : No. 18 C3üb Mabama Oteas;s. Telephon 1171. n Jahrgang Indianapolis, Ind., Freitag, den 1 Januar 1900 No. 131

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3n der Dominion Canada find im verflossenen Jahre 250.000 Acre Boden mehr, alö zuvor, der Weizen fu"Ut erschlossen worden. Unter dem heute herrschenden Wirth schastösyftem ist aber dadurch auch nich ein einzige? Hungriger mehr satt geworden. (. v Volttzta.) Sehr richtig, wenn man ei auch nicht gerade buchstäblich zu nehmen braucht. Man kann im Allgemeinen annehmen, daß staatliche Beamte stets ge. Ineiat kZnd. hie attnttbli&tn Rustände 1- I O ' ' und die Verhältnisse rosiger zu schil der als sie in Wirklichkeit sind. . gr, M mlli MittK.Z U;HU UHU I UHUIIIIfkH y. laugen aus den Jahresberichten der I ffltoiVfcrtfif RAtlftnnfn" (TiiHA taM) Q, M aller Pros. perität die Lage der Arbeiter sich nicht gebessert hat, so wird daS wohl seine Richtigkeit haben iin?i jip , vup jwui uuiuuj s.N.Kn, .in?.,, i i,r-T II. C - VC ul.K .X . VMHIHVMNIIMII die LkbenSlaae der arbeitenden Klas sen sich aber in den betreffende Sezi ea trotzdem nicht wesentlich änderte, oa ltt Vermehrung ver Einnahmen reaelmagig durch die CrbShuna der LebenSmittel- und Wohnungspreise ausgeglichen wurde. Im Eroßea und Ganzen hielten sich die Löhne auf der im Borjahr erreichten Höhe." Für 1893 melden die Berichte, daß die wirtschaftliche Lage der Arbeiterbevölkerung gegen daS Vorjahr keine maP Amavtfi PfK ifnnA minder erheblich erhöht worden, aber auch diesmal ging wieder vielfach mit der durch die Aufbesserung der Löhne sowie durch die reichliche und sortdauernde Arbeitsgelegenheit herbeigeführte Vermehrung deS Arbeitsverdienstes eine Erhöhung der LebenSmittelpreife, namentlich für ..., twtu au " Wonungpree Pano in yano, daß von einer wesentlichen Besserlng in der Lebenslage der arbeitenden Klassen im Großen und Tanzen nicht gesprochen werden kann. Wir haben hier also daS amtliche Geftaadniß, daß die guten Zeiten, daß selbst ein so riesiger Ausschwung der Industrie wie in Deutschland nicht zu? Besserung der Lage der Arbeiter bei trSat 99ahl maa fil hie Mthtitn h,r - T JJ I w vffittf wmm 0"ye,z en,neyen, vap vie er it .ff . t 4... t.i. o.rr R. läge der Arbeite? hebt sich bei steigendem Betriebe Nicht. sa.n wk. flu atm iiiatfitn. trnfc ' o o-o , r stetigere und sicherere Beschäftigung von großem Bortheil für die Arbeiter ist. so legen doch jene amtlichen Be Q,inU völlig klar, nämlich, daß i a Mc flancn ortbeile deS dermebr " " " " . ttn Vetriebe den Unternehmern zu Ee kommen. - daß die sogenannte Prosperität bloß die Prosperität der Reichen ist. AraMllchrllhleli. Wetterbericht. . KühlereS, wolkiges Wetter und Regenschauer heute Nacht; trübes Wette? Samstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 Stunden 50 Adrigste 44 Qtab Ans dem ?yngreß Washington, D. Z., 18. Jan. 3m Senat brachte Herr Roß eine Resolution ein, welche erklärte, daS die Bestimmungen der Verfassung ohne besonderen Congreßakt nicht ohne Wei tereS auf Porto Rico und die Philip pinen Anwendung sinken und daß die Einsetzung einer besonderen Regierung für die Verwaltung dieser Besitzungen I erforderlich ist. Beim Schluß der Routine - Geschäfte erhielt einer früheren Ankün dignng zufolge Senator Wellington, Md., daS Wort" zu seiner am Dienstag eingebrachten Resolution, welche er klärt, daß die Ver. Staaten nicht beabsichtigen, die Filipinos ihres Rechtes der Oelbftregierung zu berauben, daß der derzeitige Krieg nicht geführt wird. um dauernd Besitz von dem Archipel zu ergreifen, sondern um Ordnung und Frieden herzustellen, und daß die gl lipiooS daS Recht haben sollen, unter dem Protektorat der Ber. Staaten eine Republik zu begründen. I Senat Wellington sprach gegen I Srpansion und Imperialismus,

schon viele Republiken zu Grunde gerichtet habe. Er machte darauf aufmerksam, daß die Veranwortung für daS Schicksal längst von den Schultern deS Präsidenten dem Congreß zugefal-

lea sei, und glaubte, daß durch die Annähme seiner Resolution dem Kriege ein Ziel gesetzt werden könne, welche für die Amerikaner und Filipino? gleich ehrenvoll sei. Im Hause wurde die SenalSbill über die Ausdehnung der TensuSauf nähme besprochen. , ,, Sie haben ihn noch nicht. Washington, 18. Jan. DaS Gerücht, daß Aguinaldo und seine Leibgarde von fünfzig Mann gefangen worden sei und nach Manila tranSpor tirt werde, beruht ganz und gar auf Unwahrheit. , ,, Die Daniel WebsterStatue. Washington, D. & , 18. 3an. In Gegenwart deS Präsidenten, der Mitglieder deS KabinetS, der Vertreter deS TovgresseS und deS höheren GerichtSbofeS, sowie der übrigen Zweige deS öffentlichen LebenS, fand heute die feierliche Enthüllung der von dem italienischen Bildhauer Trentanove ausgeführten Kolossal-Stalue Daniel WebfterS statt, welche den Ver. Staaten von Herrn Stilson HutchinS von hier übergeben wurde. Die Statue steht auf dem Scott - Circle. Vor der eigentlichen GnthüllungSfeie? fand eine Festlichkeit im Lafayette Opernhause statt, bei welcher der Präsident seinen Platz aus der Bühne, umgeben von den Mitgliedern deS KabinetS einnahm. DaS Orchester wurde von der Marinekapelle gestellt und als der Präsident erschien, erhob sich daS gesammte Publikum und die Kapelle intonirre Uail io the Chief." DieKasse stimmt nicht. St. LoniS, Mo., 17. San. Der Direktorenrath deS Wittwen und Waisen-FondS deS deutschen katholichen CentralvereinS von Amerika ist hier gestern Abend im Southern Hotel zusammengekommen, um den Bericht eineßUntersuchungS Comite? entgegen zunehmen, welches in der in St. Paul. Minn., abgehaltenen IahreSsitzung deS CentralvereinS im September v. I. beaustragt wurde, die Bücher und Abechnungen deS Sekretärs deS Wittwen- und Waisen-FondS, Henry I Spaunhorft, zu prüfen. DaS Comite hatte, dem Auftrage gemäß, erfahrene RechnungSeevisoren angestellt, die die Kassenvervaltung deS Sekretärs genau untersuchten. DaS Ergebniß war, wie daS Comite gestern Abend an den Direktorearath berichtete, daß Spaunborst dem Verein eine Summe von 515.766 86 schuldig sei. Der Sekretär jedoch erklärt, daß er nach einer von ihm aufgestellten Abrechnung dem Verein nicht nur keinen Cent schulde, sonbeende? Verein ihm gegenübe? noch eine Zahlungsverpflichtung von $68 habe. Allerlei ouS Deutschland. Berlin, 17. Jan. Die FlottenBorlage ist heute dem VundeSrath unterbreitet worden. Ihr Inhalt ist noch nicht bekannt. Die Junker scheinen sich in der Frage de? Produkten. Börse den Kapitalisten unterwerfen zu vollen. Sie haben bekanntlich im preußischen Landtag ein Börsengesetz durchgebracht, daS die Händler a!S unannehmbar erklärten und gegen dessen Durchführung sie einen organistrten Widerstand insee nieten. Die ffolae war, daß Notirun gen von Comptoir zu Comptoir , gemacht wurden. Die von den Agrariern erhoffte Wirkung deS neuen Gesetzes, daS Steigen der Getreidepreise, blieb aus. Verschiedene Male hatte die Regierung Vermittelung versucht, aber vergeblich. Nun fand gestern unter dem Vorsitz deS Börsen CommissärS Hemptenmacher eine Con ferenz statt, a welcher die Agrarier Graf v. Kanitz,. Graf v. Schwerin Lövitz, Graf von Arnim und Gamp sowie dieGetreidehändler Badt, Deutsch und TineuS theilnuhmen, und bei der eS sich um Wiederherstellung der Pro duktenbörsen handelte. Man erwartet. daß die'.Oerhandluogen, die schon seit längerer Zeit im Gange find, endlich Erfolg haben werden, zumal 'der Kriegsminister erklärt hat, er halte unter den jetzigen Verhältnissen im Kriegsfalle die Versorgung deS Landes

mit Oetreide für s.er.

Lilly Lehmann, die große Sängerin,

hat gestern in einem VereinS-Conzert, in dem sie einen Liedervortrag gab, für den ihr gezollten stürmischen Beifall sich dadurch revanchirt, daß sie an daS verblüffte Publikum eine förmliche Ansprache hielt, in der sie ihr bekannteö Steckenpferd ritt, nämlich die anwesenden Damen auffordernd, sie soll ten doch keine Bogelsedern ode? Bogelbälge als Hutschmuck wählen und sich dem von Frau Lehmann patronifirten Verein für Vogelschutz anschließen. Der Kammersänger Fritz Plank, der vor ca. drei Wochen in Karlsruhe daS Unglück hatte, bei einer Theaterprobe dreißig Fuß in eine Versenkung hin abzustürzen, ist seinen Verletzungen erlegen. Der Krieg in Afrika. London, 19. San. Man ist hier der Ansicht, daß die erwartete Schlacht südlich und westlich von Ladysmith nicht mehr länger verzögert werden kann. General Buller kreuzte den Tugela mit etwa 14,000 Mann, über die Stellung seiner übrigen 15,000 bis 20,000 Mann ist nichts bekannt. Sben sowenig ist über die Stärke de? ihm gegenüberstehenden Buren etvaS bekannt. DaS Gerücht, daß die Buren die Belagerung von Ladysmith aufgehoben haben, bestätigt sich nicht. Sine Spezialdepesche von Durban von Mittwoch sagt: Nachrichten, von Potgieter'S Drift melden, daß General Warren innerhalb IS Meilen von Ladysmith angekommen sei, daß jede? Zug britische Verwundete nach dem Hospital am Mooi River bringe, und daß daraus hervorgehe, daß bereits heftige Kämpfe begonnen haben. cQifiö-nöQtiöteo. . Angekommen in : New S o r k : Lahn" von Bremen. Philadelphia: Belgenland" von Liverpool. Bremen: H. H. Meier" von New Sork. Hamburg: Phöaieia" von New Sork. allerlei. Prof. S. A. Knapp b o n Loilisiancl erklärt in einein Bericht über die Reiscultur d:r Ver. Staaten, daß wir recht wohl unsern ganzen Neisbedarf im eigenen Lande ziehen könnten, wenn wir wollten. Letztes ahr mußten wir zu den hier gezogenen 136,090,720 Pfund noch 201.177.293 vom Ausland imporhren. Unser Hauptreisstaat ist Louisiana. Die 5 Golfstaaten zusammen besitzkn mnerhalb ihrer Grenzen nach Herrn Knapps Schadung ca. zehn Muhonen AcreS Land, die sich für die Neiscultur eignen. In dielen Distrikten wäre aller dinzs künstliche Bewässerung eine unerläßliche Bedingung des Erfolges. 'JnBaltimoreMd., lagder Milchhändler August Nochlitz in Folge eines Schlaganfalles sterbnd darn:eder. Da besuchte ihn eine ffreundin seiner Gattin, die Frau Anna Ctoll. Der Kranke sprach zu ihr:' Frau Stoll, ich glaube, es geht zu Ende mit mir.- Um ihn aufzumuntern, antwortete , Frau Stoll in scherzhafter Weise: Herr Rochlitz, wenn Sie sterden, scheide ich auch aus dem Leben. Wenige Minuten später fiel Frau Stoll ohnmächtig aus das Krankenbett des Rochlitz nieder, ein Schlaganfall hatte sie getroffen. Ihr Gatte wurde gerufen und mit Hilfe von Freunden trug er die so plötzlich erkrankte Le bensgefährtin nach seiner nahe gelege-, nen Wohnung. Am nächsten Tage starb Rochlitz und am Tage darauf Frau Stoll. Umni.cht in das ArmenHaus gebracht zu werden, hat die 105 Jahre alte Frau Lucy Johnston, die Letzte vom Stamm der Nipunck - Indianer, ihr in den Jndian Woods" bei Webster, Mass., belegenes Haus in Brand gesteckt und dann selbst in den Flammen den Tod gesucht. Das Feuer wurde um 11 Uhr Nachts entdeckt. Ein Nachbar, Wm. Fogarty, sprengte die verschlossene Thüre des Hauses, indem er sich mit seiner ganzen . Körperkraft. - wider dieselbe stemmte; durch dicken Rauch drang er in das Zimmer der Frau Johnston, die bereits dem Tode nahe war, faßte sie um die Hüfte und trug sie dem Ausgana zu. Es gelang ihm, diesen zu erreichen. Kaum war er aber im Freien, als er von der Ueberanstrengung und infolge des Einathmens von Rauch bewußtlos zusammenbrach. Frau Johnston war eine Leiche, als sie das Freie erreichte. Für Fogarty haben die Aerzte wenig Hoffnung, daß n am Lebul bleiben wird.

Seit N ö v e m b e r 1'8 6 3 r'ü h't I der deutsch amerikanische Held Louis

Blenker, der Mann von Bull Run und von Croß 'Keys, in seinem Grabe bei New York. Seine Wittwe lebt hochbetagt zu San Antonio in Texas. Und jetzt hat dort Blenker's Sohn Artbur auf tragische Weise geendet. Er erschoß r?jc e .i rs m , L ' Iill? aus einem ,5neoyose. Ärtyur Blenker, Buchhalter der großen Handelsfirma A. A. Frank, hatte am Schlüsse seiner letzten Jahreseinträge, die mit. gewoymer .musterhafter Sorgfalt- und ewijsenyastlgkeit bis zuletzt gefuhrt woroen waren, ven Aermerk gemacht: Mein lekier Eintrag ein Zeichen, lAit welchruhigem Vorbedacht er seimn traurigen Entschluß gefaßt hatte. Als (örund der That wird Lebens Überdruß angeführt, wozu das Un glück der völligen Taubheit beigetragen yaven mag, das ihn schon vor einigen Jahren befallen hatte und in fsolae dessen er sich einer bis zur Menschenscheu fl . !, 1 Tk !t Jt rJ . gcirgein Zurullgezogenyeir oeslttßigte. Klagen auf Schadenersatz wegen Bruchs des Eheversprechens aehören in unserem gesegneten Lande kanntlich. nicht zu den Seltenheiten, neu dürfte aber in den Annalen der Justiz der Fall sein, daß eine Wittwe von einer früheren Poussage" ihres Gatten auf Schadenersatz verklagt wird. Eine solche Klage ist in Bmghampton,' N. J., angestrengt worden und zwar von Cora Low gegen Frau Loutse Dubois Bush, Wittwe des verstorbenen Ex-AssemblymitgliedeS I. A. Bush, und dessen Hinterlassenschaft angestrengt., Bush war ein hervorragender Anwalt und Politiker und starb vor ungefähr achtzehn Monaten. Frl. Low behauptet, daß sie mit Bush verlobt war, als dieser seine gegenwärtige Frau traf. Er bat sie. ihn seines Bersprechens zu entheben und sie wollte daraus eingehen, wenn er ihr $5000 zahle. Sie sagt, daß er $1000 auf Conto zahlte und klagt wegen des Restes von $4000. Der Wirth und PferdeHändlers Louis Wiesner in Stevens Point. Wss., wurde von Gabriel Green, der ebenfalls den Pferdehandel betreibt, auf der Straße niedergeschössen. Green ist nahezu 70 Jahre alt, während Wiesner" nur 34 Jahre zählt. Wiesner passirte die Straße, als Green gelaufen kam, dicht an Wiesner herantrat und von hinten vier Schüsse auf ihn abfeuerte. Nach dem ersten Schusse, welcher Wiesner traf, drehte dieser sich um und bat Green. ihn nicht zu todten, und gleichzeitig floh er vor demselben. Green jedoch folgte ihm auf dem Fuße und feuerte die übrigen Schüsse auf den selben ab, worauf Wiesner vor dem Laden der McCulloch Company leblos auf den Seitenweg hinstürzte. Awischen den Beiden bestand seit Langem eine Feindschaft. Erst vor einigen Wochen brannte Green's Stallung ah und gmgen ber dem Brande IS Pferde zu Grunde, und' Green behauptete ganz offen, daß Wiesner den Brand veranlaßt habe. EinAuftritt, verschon mehr an Cannibalen erinnert, hat sich an Bord des zurZeit in Dunkerque vor Anker liegenden englischen Schisses .Abbordsford" abgespielt. Ein Matrose dieses Fahrzeuges Namens John Gatiö fing mit einem seiner Kameraden, Rudolf Donald, streit an. r warf sich auf denselben und biß ihm die Nase ab. Dann arbeitete er mit seinen Zähnen noch weiter an dem Kopfe deö Unalücklichen herum und biß ihm auch !das linke Ohr ab, bevor die anderen Matrosen sich des Rasenden bemachhgen konnten. Donald wurde m hoff nungslosem Zustande in daS Spital übergeführt. Der Pottzeicommissar, der behufs Verhaftung des Cannibalen an Bord des Schiffes kam, fand in dem Marmschaftszimmer, wo sich der entsetzliche Auftritt abgespielt hatte, zahlreiche Blutspuien, konnte aber weder Nase noch Ohr Donalds finden. Man glaubt, daß Gatiö die abgebissenen Gesichtstheile verschluckt hat. Das Scheusal wurde nach heftigem Widerstände überwältigt und ins Gefängniß gebracht. Ein Duell mit todtlichem Auögang erfolgte im Tannenwald bei Mühlhausen im Elsaß. Die Unterlieutenants Kißling, Ernst und Schlabitz, alle drei vom Jnfanterieregiment No. 112, standen sich mit Pisto len gegenüber. ' Schlabitz hatte die beiden Erstgenannten gefordert, weil f.e ihn im Wiener Cafe beleidigt haben und thätlich gegen ihn vorgegangen sein sollen. Da Ehrengericht bestimmt daß die Offiziere sich duelliren mußten. 5k)ie Bedingungen waren folgende: Distanz 50 Meter, nach jedem Schuß zwei schritte vorgehen, schießen bis zur voUständrgenKampfunfähigkeit. Schlabitz hate den ersten Schuß; fällt einer seiner Geaner vor ihm. so tritt der andere an dessen Stelle und der Kampf wird fortgesetzt. Schlabitz verletzte Mit der ersten Kugel Lieutenant Krß ling am rechten Fuße, Kißling dage gen traf seinen Gegner Schlabitz in die rechte Brustseite und sofort trat innere Verblutung und rascher Tod ein. Der Erschossene war 23 Jahre alt, seine Mutter, Mttwe eines Rittmeisters, lebt in München. Der mörderische

cvuellunfug erregt ungeheures Aufse Zen. ,w, . ....... .'.

Duööete ZÄ)

Zahre. ttVk rk. Mary Le wi. Frau eine promi. Zssss oeten ffanner und wohlbekaant untrr w allen Vewrhnern nahe Belmont. N. M. ' schreibt: .Seit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlassuna und bezahlte aroke Geldsummen für Doktoren und angezriate Mittek ohn bhilfe. Vor drei Iah wurde mein Zu stand deSngftiaend. der geringste Lärm errcgte mich und machte mich nervSZ. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde allmählia schlimmer. Ich begann Dr. Milet' Reftorative Rervine und Nerven und Ltber,Pillen ,u gebrauche. Anfangs schien di Medizin nicht n wirken, ab nachdem ich einige Flasche genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nacht besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald Wähler: nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meine Altert et erwarte kann. Sott segne Dr. Milet' Stettin. Tr. MileS' Mittkl tonora durch alle Apothkker vkrkauft unter einer positiven Garantie; di erst ylafch nützt oder dat Geld wird ,urücker stattet. Buch über die Srankheiten Iti Herzen - und der erven frei. Vdrekse: ' K Dr y r.::t 3 fftcrvlnoj ncsterei Iteettii SJlSJ Dr. MilR,diklo.. EUhart. Ind. Fünf junge Leute aus Stülow, die einen in Kröpelin abgehaltenen Markt besucht hatten, begaden sich heimwärts. Als sie kaum die Stadt verlassen hatten, wurde der eine derselben, der Erbpachter Martin Allwardt, hinterrücks überfallen und durch Messerstiche schwer verwundet. Me Begleiter des Allwardt hatten bei dem uedersall die Flucht ergriffen. Der schwer Verletzte wurde am näch sten Morgen auf dem ftelde aufgefun den man brachte ihn in das KrankenHaus, wo er verschieden ist. Die Thäter sind bereits ermittelt worden und sitzen hinter Schlok und Riegel: es sind der im Hotel Stadt Hamburg" in Kröpelin bedienstete 26jährige Hausknecht Heinrich Levetzow und der 20jäbriae Knecht Heinrich Range, de? Sohn einer Fuhrmanns - Wittwe. Beide stammen aus Kröpelin. Eifersut scheint die Triebfeder zu dem Verbrechen gewesen zu sein. (öS dürste wenig bekannt sein, daß des Präsidenten von Transvaal, Paul Krüger, Vater in Sandersleben bei Halle (an der Eisenbahn strecke Halle Magdeburg gelegen) ge boren wurde, von da nach der Altmark verzog und nach längerem dortigen Aufenthalt nach Südafrika auswanderte. In dem Stadtchen Zorbig hat ein Großneffe Krügers Namens Gerhardt die Stelle emes Dlrectors der Zuckerfabrik inne; er gleicht dem OberHaupte der Republu auch äußerlich ungemein. In Halle selbst ist eine geborene Gerhardt, die an einen in der Vuchdruckere'l des Waisenhauses beschäftigten Schriftsetzer Storch verheirathet ist. stolz darauf. Großnichte von Ohm Paul zu sein. S lohnt sich, Hood'ö Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, Diph. teritit oder Fieber. Ho odt Pillen sind von den ankgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c. Der Hew 7orli liYj U: (OteMirt 1853.) ttffe WZ,.. Buiienck Muster! Der erste Samstag unseres - großen Verkaufs von Stickereien. ' Wir rathen Ihnen morgen zu unserem Verkauf zu kommen. Ss ist der größte Verkauf von Stickereien den dir noch je hatten. Edgingö. z'Gate Qualität Gambric Edging die ZZard .. 2o Cambric Stickereien, offene Muster, dl Vv 8c Lute Qualität Jaecnet Stickerein, 6 oll breU,dte Yard 15c (Ansätze. . Skuubrie Einsätze, offene Arbeit, die Yard i .......5c Soiß und Jaconet Einsätze, Yard . . .10c Match Qetö. , Eine vollständige LluSwabl derselben Ruft von EdginaS und Einsätze in Svii. Nainsook, Eambrtc und Darnburg, preise von 12)5 di, 52.50 teti Effii

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