Indiana Tribüne, Volume 23, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1900 — Page 1
y TVC 0 rlC faO rlC fr ks fvft V ov iy iy w w IV W W Office : No. 18 Göb Mabama Otraszs. Telephon 1171 Indianapolis, Ind., -Mittwoch, den 0. Zanuar lg00 Jahrgang SS No. 113
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Todes-Anzeige. Freunden und Lekaant.a bii delrübend v!itthtilui, daß nsn, geliebt Nutler und Schmiegermuttn, Christine Habeuey, i lter 81 Iah. 1 Monat und 7 lagen, rUuitaa, bei 9. J,u. Cornlttagl 7.80 Mjt, ni durch bea Tod tlisse würd. EU Leerdlguuz sinket am Tsnnnstaz, 11. Januar, achmittag um 1.20 Uhr, om Trauerhaus. o. 24 Süd Oll Ltrb, statt. Trauergotteidienst um 2 Uhr, drZlniklrcht. Freund sind eikgeladea. Die trauernd Hivtnbtteden, Henry?? Habeney. oh.
UNS jjarnuii. Umilia Russe. Tochtn. ad Famili. Keo E&erriMainiEi . f &hrH myji .5?' l ' i I Wi'V, 5 Office: 26 Süd Delawareftr. Ställe, 220. 222. 22t. 226. 228 Ost Pearlstr. Televöon I? . Offen Tag und Nacht. Deutsches Theater. Sonntag, 14. Januar Vorstellung deS Dramatischeu KlubS im Deutschen Hause Sezedea ird : Gesellschaftliche Pflichten. uslsplkl in 4 kten von Zupinlul. atutrtttSenndZe. eseroiit tt snd im Teutsche Haus zn habe, fang prlci ZZ Ujr. Indianapolis Deutsche Gegenseitige kK-MkW-K!!M Den Mitgliedern ird hiermit bekannt ge geben, daß am Montag, den 15. Januar 1900 Z.beadS S Nir, im Lokale genannter Gesell schaft die Wahl einei DnektorS an Stelle deS verstorbenen Gottlob C. Krug stattfindet. Frank A. MauS, Präs. harlotte Dinkelacker, Cekr. WMWM vollständia 35c, 50c. 65c. Mantels 15c, 20c, 25c, 35c. Standlampen, Tckorirte Schirme und Glocken. Lpsistts ZZreiss fürDündler Schreiben Sie für Preise. Conaiimers Gas Trust Co., No. 13 ttord Eapitol Ave. LyssVSV Stein, Abstractsr of Titlos, Zit Market nud Penusyldauia 6fe. Thx Lxuckb, Cuttc 829, ctnc XxtVVt yoch. XtlcpOÄ 1780, 3ttHattoliölll. Union Trust Co,, Office: (Sebäude der Gesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. Jod v. volliday. Piäfidn!. Henry Titel, . V'.u,PrSstdt d chatzmetft. H.Vk.oltz. errai. County und Municipal Sich' erheiten negocirt. Geschäfts.Agent in allen Capa. eitätev, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt sür eine bestimmte, übereiogekommene Zeit. Kapital an dem bestimmten Tag zurückbezahlt. Versicherungen aller Art in erster Klasse Gesellschaften. Testamente verden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten aller Art übernommen. Spreöen Sie vor. Rathschläge koken nichts. CirclePark MCMPEIL.! Bar- und Billiard - Room. Gute deutsche Küche. Qinzslns ZNnhlzsitsn
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Editorielles.
Herr Veveridge hielt gestern eine große imperialistische Rede im Bundessenate. Sie gipfelte in dem Ge .danken, daß eö otttö Wille sei. daß i die Ver. Staaten die Philippinen an 'nektiren. Wenn der Senator daö sicher weiß, so läßt sich dagegen weiter nichts sagen. Mit dieser Behauptun, läßt sich alles vertheidigen. Beveridg ging nach den Philippinen mit der Absicht Gründe für die Annezion zu finden, und wenn man Gründe für eine Sache finden will, so findet man natürlich keine dagegen. Trotz ihrer Länge imponirt uns die Rede nicht. Herr Beveridge hat die Gabe viel zu sprechen und wenig zu sagen. , Wir halten die ungeheure Sntrüstung, welche angeblich in Deutschland wegen der Beschlagnahme deutscher Schisse durch die Engländer herrscht für künstliche Mache. Diese Entrüstung wird von oben herab dermittelst der inspirirten Blätter genährt ES handelt sich darum Stimmung für die Vergrößerung der Flotte zu machen. Der Reichstag ist bisher in dieser Angelegenheit immer, sehr schwierig gewesen. Der Kaiser aber will seine Flotte, und die Ge,hkapitaliften wollen sie am Ende auch. Der Prosit, welcher bei der He'rfteZung der Schisse herauskommt, ist nicht zu verachten und vage Versprechungen einer ungeahnten Ausdehnung de Exports macht man sich auch. Dafür kann sich aber weder der Arbeiter noch der kleine Geschäftsmann begeistern. Da kam denn die empörende Frechheit" de? Engländer wie gerufen. DaS gab Gelegenheit patriotische Stimmung zu machen, und darauf fallt die Menge immer herein Die Sache ist nämlich gar nicht so chlimm, und wir find sehr geneigt zu glauben, daß im umgekehrten Falle Deutschland gerade so gehandelt hätte wie jetzt England. Die Sachlage ist für England dadurch eine sehr schwierige, daß die beiden Burenrepubliken gar ein Küstengebiet haben. Sie liegen hinter portugiesischem Küstengebiet. Dieses ist natürlich neutrales Gebiet. Dem äußeren Anscheine nach hatte England daher kein Recht zu der Bechlgnahme. Die Sch sse kamen au einem neutralen Lande und waren auf der Fahrt nach einem solchen. Ihr Ziel war Lorenzo MarqueS, ihre Laduag an dortige Handelshäuser adresfirt. Man muß bedenken, daß, wenn man diesen Umstand alS maßgebend betrachten will, England überhaupt kein Mittel besitzt, den Buren die Zuuhr von KriegSeontrabande abzuchneiden. Die Ueberführung der Waaren von portugiesischem Gebiet nach dem Burevgebiet kann England nicht aufhalten, weil einstweilen die großen, gut schießenden Kanonen der Buren sie sehr wirksam daran verhindern. England kann unter solchen Umständen unmöglich zugeben, daß die Neuralität deS HafenS von Lorenzo MarqueS alS Vorwand benutzt werde, der feindlichen Macht KriegScontrebande zuzuführen. Befanden sich an Bord der deutschen Schisse Waffen und Munition, so dürfte sich wohl schwerlich Jemand finden,, dem man glauben machen könnte, daß sie nicht sür die Boren bestimmt waren. Jedenfalls wird man England das Recht zugestehen müssen, eine Meinung darüber zu haben, und auf Grund dieser Meinung bis nach stattgehabter Untersuchung zu handeln. Dieses Recht würde Deutschland ebenfalls für sich in Anspruch nehmen. Für die große Entrüstung ist also gar kein Grund vorhanden, mindestens nicht so lange als daS Unrecht Englands nicht klar erwiesen ist, und England sich nicht geweigert hat, Entschädiguog zu leisten. m ni m MMachrWn. Wetterbericht. TrübeS Wetter, dielleich Regen heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 Gründen 49 Grad, niedrigste 43 Grad. Die Pestgefahr in Manila. Washington, D. ., 9. San. Daß die Beulenpeft in Manila auSge brechen ist, daran besteht seit dem Empsang des folgenden Telegramms durch
den Generalarzt Sternberg 'ein Zwei-
fel mehr : Manila, 6. Jan. Drei Eingeborene an der Beulenpeft erkrankt. Greenleaf." Der Unterzeichnete ist der Oberst Greenleaf, HilfS - Generalarzt und Oberarzt auf den Philippinen. Man hegte scho, letzte Woche den Verdacht daß die Beulenpest in Manila Fuß ge. faßt hatte, bestätigt wird derselbe aber erst durch die. Meldung deS Oberst Greenleaf. Die umfassendsten Maß regeln werden getroffen werden, um ein weiteres Umsichgreifen der Seuche zu verhüten. Beruhigend in dem Bericht ist die Thatsache, daß die Seuche sich aus Eingeborene beschränkt, da man aus den Erfahrungen in den meisten Städten Asiens, in welchen die Seuch seit längerer Zeit in mehr oder minder gefährlichem Maße herrscht, erhellt, daß die Europäer und Amerikaner von derselben verhältaißmäßig wenig be droht sind. Die Beulenpeft in Honolulu. Washington, 9 Jan. Generalarzt Wyman vom Marine-Hospi-taldienp. hat heute einen Bericht von Dr. Earmichael in Honolulu erhalten, worin gemeldet wird, daß acht weitere Fälle der Beulenp st bis zum 1 Jan. ausgetaucht find. B ynum s Dornenweg. Washington, D. C., 9. Zan. DaS ginanz-omite deS Senats berieth heute über die Ernennung von W. D. Bynum zum Seneral-Waarenabschätzer in New gork, aber die Genehmigung scheiterte an der Opposition der Demokraten, weil Bynum als ihr Partei genösse bezeichnet ist. Verhängnißvoller Brand. N e v I o r k, 9. 2an. Zn dem Wohnhause deß Herausgebers der World", Zos. Pnlitzer, in der öSlichen 55. Straße No. 10 und 12, b ach heute Nacht ein Feuer auS, welches daS ganze Gebäude in Asche legte. Zur Zeit befand sich Frau Pulitzer, ihre Töchter Constanze und Edith und ihr Sohn, der 8jährige Herbert, in dem Hause, welchen die Mutter hinaustrug Die Familie und die Dienstboten fanden in den Nachbarhäusern bereitwillige Ausnahme. Als aber das Feuer gelöscht war, fand man auf der BrandftStte die Leichen der Erzieherin Fräulein Elisabeth Montgomery und der Haushälterin Frau Zellett, welche verbrannt waren. Zn den Händen der grau Zellett fand man einen kleinen Sack, in welchen sie augenscheinlich Effekten hatte stopfen wollen, ehe sie sich flüchtete. Frau Pulitzer, welche mit ihren beiden Töchtern im zweiten Stockwerk schlief, wurde durch in knisterndes Gerausch geweckt, gab sofort Zde elektrischen Alarm und eilte dann mit ihren Kindern inS Freie und holte auch daS Kindermädchen auS dem dritten Stockwerk herunter, wo sie mit dem jüngsten Kinde schlief, wobei sie, da der Rauch überHand nahm, auf das Dach deS Nachbarhauses treten mußte. Ueber die Entstehung deS BrandeS weiß man nichts weiter, als daß er im Kellergeschosse auSbrach. An ktettung war nicht mehr zu denken, und die Feuerwehr begnügte sich deshalb, die anstoßenden Gebäude zu schirmen. DaS Gebäude enthielt eine werthvolle Bibliothek und der Gesammtschaden wird aus 1300,000 geschätzt. Der Kaiser redet. Berlin, 9. Jan. Alk Kaiser Wilhelm heute die Rektoren der drei technischen Hochschulen empfing, hielt er eine Ansprache von veitgehender Bedeutung. Zum ersten Male sprach er offen über den OozialiSmuS und sagte : Die Sozialdemokratle betrachte ich alS vorübergehend, aber Sie müssen Ihren Studenten ihre sozialen und wirtschaftlichen Pflichten klar machen. Der Kaiser sprach eingehend über die steigende Bedeutung der technischen Wissenschaften und versicherte, die deutsche Technologie erfreue sich im sluSlande und selbst in England deS bedeutendsten Rufet und dort habe er viele anerkennende Bemerkungen über sie gehört. Zweimal kam er darauf zu rück, daß die Männer, welche die Hochschulen absoldiren, einen enormen EinI fluß aus die Entwickelung der socialen Fraeea übten.
Eröffnung deö preußischen
Landtages. . Berlin, 9. Jan. Bei der heute stattgefundenen Eröffnung deS preußischen Landtages verlas der Reichskanzler Fürst Hohenlohe die Throa rede, in welcher gesagt wird, daß die preußischen Finanzen sich in einer be friedigenden Lage b,finden. DaS Iah 1898 99 schloß mit einem beträcht lichen Ueberschuß und im lausenden Jahre wird gleichfalls ein günstiges Resultat erwartet. Die Thronrede kündigt auch .die WiedereinSringung der Vorlage be züglich deS Rhein-Slbe-Kanalö nach der Vollendung deS proponirtea Was serwegS für große Schisse zwischen Berlin und Stetin und anderen Flnß Verbesserungen, sowie die Absicht der Regierung an, den Hasen in Emden sür Ocean-Dampser benutzbar zu machen, um den rheinischen HandelSderkehr von ausländischen Häsen nnabhängig zu machen. Die Rede schließt mit dem Versprechen, den landvirthschastlichen Interessen so viel Aufmerksamkeit vie möglich zu vidmen. Die Pest in Honolulu. Honolulus. San. (Ueber San Francisco, 9. Jan) Noch sieben weitere Erkrankungen an der asiatischen Beulenpeft verden gemeldet, und im Ganzen liegen jetzt schon 12 solche Falle vor. Die Sanitätsbehörde hat beschlossen, zu radikalen Maßnahmen behufs Ausrottung der Seuche zu schreiten. Ein Theil deS verseuchten DiftrikieS ist niedergebrannt worden, und künstig soll an alle verseuchten Gebäude sofort Feuer gelegt verden Die Sanitätsbehörde vird übrigens von vielen Seiten scharf getadelt. Man fürchtet stark, daß angesichts der Beulenpest auch der Havaische Zucker an den Häsen der Ver. Staaten ausgesperrt verden könnte. Der TranSportdampfer Grant" mit dem 48. Zaf. Reg. legte gar nicht im Hasen an und weigerte sich, Lootsen und Hafenbeamte an Bord zu lassen. ES' fuhr direkt nach Manila weiter. Die America Maru" ließ Passagiere und Fracht durch Lichterschiffe an'S Land setzen. Vom Burenkriege. L o n d o n, 9. 3an. Man wartet in London noch immer gespannt aus weiere Nachrichten von General White in Ladysmith, da man sich klar macht, daß die Zurückweisung der Buren bei ihrem Angriff seine Stellung keineswegs besser gestaltet. DaS aggressive Vorgehen der Buren gegen Ladysmith, welches man vor einer Woche noch für unmöglich gehalten hat, überrascht allgemein, und man ist sich bewußt, daß WhiteS Truppen auf die Dauer dem Feinde nicht gewachsen sind. Auf mancher Seite betrachtet man als unbegreiflich, daß Buller keinen energischen Versuch macht, über den Tugela.gluß zu gelangen, während die Buren bei Ladysmith beschäftigt find, und man sagt ihm keine Schmeicheleien wegen setner Unthätigkeit. AuS dem Hauptquartier der Buren erfährt man, daß Buller eine HilfSBahn von der Hauptlinie auS nach Colenfo nach Westen in der Richtung auf PotgieterS Drift bauet. Vom Modder River vird gemeldet, daß die Buren fortfahren, ihre Befestigungen auszudehnen, und man schätzt, daß zu ihrer Vertheidigung etva 20,000 Mann erforderlich find. Bei ColeSberg scheint die Lage venig verändert zu sein. General Frevch berichtet dem KriegSdepartment unter dem 7. Januar, daß er mit einer Schwadron Kavallerie auf der östlichen Flanke der Buren zwei Meilen von Achterlang rekognokcirt hat, und daß beträchtliche vureutruppen gegen ihn vorrücken, welche besorgten, daß ihnen der , Rückzug über die Brücke bei Norval Point abgeschnitten verden könnte. w Die auffallendsten Heilungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood's Sarsaparilla er zielt. Diesel Mittel sucht seine, Gleichen bei vlutkrankheiten. Braucht nurHood'S. Hood'S Pillen sind mit der fffK ttV ttrifTl T.!A V ytwtuif uuw vvuiy tyttti uu ' Cxli und CtüiU 55e.
OHissS-NaHriyten
Angekommen in : P l h m o u t h : Gras Waldersee" von New Sork nach Hamburg. A n t w e r p e n: Wefternland" von New Sork. allerlei. D5 e h r a l L seltsam w a'r d i e Art und Weise, in welcher Calvin McPherson und Frau daL Fest ihrer goldenen Hochzeit zum Abschluß . brachte. Das bei English in Crawsord-County, Ind. ansässige Paar hatte sich zu der Feier in das Haus ihrer Tochter nach genanntem Orte begeben, wo auch die meisten ihrer Kinder und Enkel erschienen waren. Nach der Feier begab sich das Jubelpaar zu einem Leichenbestatter und von diesem kauften die alk'n Leute ihre Särge, die sie sofort mit sich heim nahmen. Beim Heben seiller Hummerfallen ist Harold Goddard aus East Harpswell, Me., neulich beinahe um's Leben gekommen. Vier Fallen hatte er bereits im Boote, aber als er die vierte aus dem Wasser hob, entglitt dieselbe seinen Händen und siel zurück. Dabei schlang sich das Seil um sein rechtes Bein und die schwere Falle zog ihn mit auf den Meeresgrund. Nur mit der größten Mühe gelang es dem Manne sich frei zu machen und emporzutau chen. Als er an die Oberfläche kam, war das Boot etwa 50 Fuß entfernt, doch war er noch im Stande, dasselbe schwimmend zu erreichen und an das Ufer zu gelangen. Von großer Wichtigkeit für amerikanische Katholiken, die in diesem Jahre mitAndersgläubigen eine Ehe eingehen wollen, ist ein soeben erlassenes Decret des Papstes. Dasselbe entzieht den amerikanischen Bischöfen die Befugniß. Dispens für die Schlie- . : r JL 1 rr u rr t . bB ijcmiiyicr vjgen Yen zwl schen Katholiken und Andersaläubiaen zu ertheilen. Diese Machtentziebung beschrankt sich auf das 5iubi läumsjahr 1900. Nach Ablauf dieseö Aahres wird den Bischöfen die Machtbefugniß wieder ertheilt. Daö Decret ist ein außergewöhnlich wichtiges, weil alljährlich in den Ver. Staaten, wie in Deutschland Hunderte von gemischten yen aezchtoen werden. Sle werden durch das Decret nickt verboten, aber der nöthige Dispens ist nur in Rom vx erlangen. Ueberaus tragisch ist das Schicksal einer jungen Üngann Namens Annie Soltar, die im verflösse- j nen Junr nach Sud - Bethlehem, Pa., kam, in der Hoffnung, daß ihr dort lebender Bräutigam John Soboski sie zu seiner Frau machen werde. Zu ihrem Leidwesen aber wollte Soboski nichts mehr von ihr wissen und weigerte sich, sem- Heirathsversprechen einzulösen. In ihrem Schmerz stieß Annie einen furchtbaren Fluch gegen den Treulosen aus. und am nächsten Tage wurde er bei einer Explosion in den Hochösen der Bethlehem Stahl-Gesellschaft-zu Tode verbrannt. AlS Annie davon hörte, fiel sie in Tobsucht, und bei dem Begräbniß Sobosl:'s mußte man sie mn Gewalt aohalten, daß sie sich nicht , in dessen Grab stürzte. Man brachte sie dann in daö Jrrenasyl zu Norristown, wo sie mehrere Monate zubrachte. Da sie keine Verwandten im Lande hat. wurde sie, noch immer rasend, an Bord eines Dampfers derselben Lmie, mlt der sie herüber kam .gebracht, um in die Heimath zurück befördert zu werden. Noch vor acht Jahren kostete eine Flasche Bier in Bloemfontein lOraniestaat) 25 Cents. Seit dieser Zeit haben sich die Bierpreise erhebllch vermindert, da überall durch Deutsche größere Brauereien gegründet worden sind. Man äbtt im Oranjestaat 2, im Kapland 9, in !atat ö unv inTransvaal 12 Brau-Etablissementö. In Johannesburg gibt es mehrere gro r rv- ... . TJtl.V - . ßere Brauereien uno vzxa)izoznz uciu sche Bierballen. Die Gambrinus-, Orania-, Oriental-, Vienna-Bierhal-len und Schwaff's Restaurant sind m deutschen Handen und führen deutsche Kücke. Bor,üalick autes Wasser arnn Brauen bat man in Äranslxial, Natal und im nördlichen Theile des Oranzeaates. DaS Glas Bier kostet m ohannesburg immerhin noch 7j Cts. Hz Consum ist in fortwährendem Steigen begriffen. Vier volle Tage hatte sich die Strafkammer in Trier mit einem geheimnißvollen Verbrecher zu beschäftigen, der durch Dutzende von ungemein geschickt ausgeführten Einbruchsdiebstählkri der Schrecken der Landbevölkerung in der Eifel und an der Mosel geworden war. Der Ver breche?, gegen den unter dem Namen Maschinenschlosser August Klauberg aus Sagan verhandelt wurde, nennt sick bald August Klauderg, bald WilHelm Heger; seine Herkunst konnte trotz eifrigster Nachforschungen bis jetzt noch nicht festgestellt werden, da sich alle seine Anaaben als falscd erwiesen. Die ibm zur Last gelegten Diebstähle und Einbrüche, deren Täterschaft er in Abrede stellte, wurden ihm fast sammt lich durch einwandfreie Zeugen nach gewiesen. Das Gericht erkannte auf die höchste zulässige Zuchthausstrafe eon 15 Jahren.
Ein zerrüttetes Nervensystem
Schließlich Herzdesch werden. Sesudhelt wiederhergestellt durch Dr. 3i(Vi Nervine. err Edward Hardv. der jovial, Man, lj ger des grogeu Stores der Shepperd Eo. zu Braceville, Jll.. schreibt: .ch war ie einen Tag krank in meinem Leben, bis 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlossn, dab ich meine Stelle nicht versehen konnte und ,u medi zZniren ansangen mudte. Ich versuchte unsere Lokai-Aerzte und einen in Joliet, aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würde fter den. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angst auS. konnte weder essen, noch schlafen und ruhen, ei schien alZ könne ich nicht eriftiren. Räch Verlaus von sechk Monaten war ich nur ein Schatten und zuletzt wurde mein Her, eraris sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechs, oder acht Flaschen von Dr. Mileö' ervine. die mir von Ansang an. Linderung hrachte und mich schlicklich kurirte. Der grödte Segen meine LebenZ. Dr. Milez' Mittel werden durch alle Tpotheker verkauft unter einer positive Garantie: die erste Flasche nützt oder das Geld wird lurücker stattet. Buch über die Krankheiten deß Herzerl und der Nerven frei. ' S f."! : rjcrvinoi noctorco j HcsWi $ Wxiiy drefse: D r. M l l M e d i e a l .. lkhart. Jd. Hiesiges. Ooard os Public WorkS. Heutige Sitzung. Neue Angebote für Straßenreinigung liefen heute Bormittag von Shoder & Austin und Charles Stuckmeyer ein. - Kontrakt noä ntät vergeben. Shover k Austins Angebot vom 15. März bi, 15. Dezember 1900 ift hSS,. 000 und für dieselbe Periode 1901 tzöZ.OOO. VtuckmeherS Angebot ist $54,000 resp. $59,000. Die Spezifikationen enthalten die Bestimmung, daß die Reinigung durch Maschinen erfolgen muß. Stuckm yer reichte ein weiteres Angebot ein, nach welchem er die Reinigung durch Straßenfeger und 16 Wagen vornehmen lassen will. Der Preis dafür ist nur $49.500. Folgende Kontrakte wurden dergeben: Backsteinvflisterung der ersten Alleh östlich der Delaware Str., von 19. zur 20. Str. an die Capital Paving k Conftruction Co. zu $1 19 d. l. Fuß Gradirung der 20 Str., von Centrat zur College Ave. an Zohn C. McCray zu 7c d. l. Fuß. ew (CtaMirt 1853.) Mk.., Buttenck Muster! Unser ' jährlicher Verkauf von MuslinUnterkleidern nimm! täglich einen größeren Umfang an. Vunoerre uno Hunverre oesrtevtgter Kunden schicken ihre Freunde und Bekannten, so daß sich der Verkauf gegen frühere Jahre verdreifachte. ommen .e I l? I il :il i v Neue Photograph. GaUerie, 150 Süd ZlliuolZ Straße. Htt llnimeicfinet labet hit fteuTfr&m ht Stadt und Umgegend zu einem Besuch seiner wauene ein. Gare kJilder earantirr. Preise niedrig CDcrrfl rplljpoijj Deutscher Photograph. Sauf HUI. Miutlin Wm k fcr S 7 iiu ?, A-imtim. Tawaa 1 Kl l j . .b. j I W. WHW. WVHf . VI.UW. 4m tmu Otton rn oiaf a, walt Wk Wot oT Son an r tM.M kaoatft. aa d. ta wack arn4 In ' aosM, bwiw ;m ara. Ini s itö-7.AllM.WtkW)roaW i rnMn ara nan aarnta . in an y.a. vaa m la apan HlUtkftlM Bi amr tät m ara. ranwaiuowi am, t aWM4aHWLraM
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