Indiana Tribüne, Volume 23, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1900 — Page 5
An die Wand gedrückt . . . .
Chicagos großer Kleider-Bankerott. SiOWS.civ(lvcii werth voa Schneidcr'gemachten Klei dern, Herrenartikcln, werden im Detail verkauft, innerhalb 10 Tagen von I. W Wandercliff, Assigvee von Samuel I. ttearns & (5o. Wepel? dem neulichen Bankerott von Sa man I. Kearr.s & C?., tue d.r göß:en Cn grcö Kleicerhändeer von Chicago, wurde ras vollztänllge azer, destehe,.d m $198,000 werth vzn femen, fch.ttldtrg.mzchtenKlelvern und Hre .arti'etn, jc , nach Indianapolis, in daS große Gebäude, No. 33 ud Meridian Str., zwischen Waihmgron und ä?!aryland Str., gebracht, um in iu Tagen .im Detail ausverkauft u roeiden, zu 27 Pro mt wenigtr als der KostenpreiS ces Fadri kanten, um die Ansprüche der Creditoren zu befriedigen. &wtx große Bankerott Tssignee'Lerkaus wird pesitlv am Donne,stai, den 11. Januar, um 9 Uyr Vormittags, vegrnnen und in 10 Tag;n abgeschlossen. Dier Vrraty besttht in $193.lOO wcrt? von seinen, iertig gemach ten leidern, und ba rer Zdssignee seinen Echlußbencht ai daS Gericht bis zum 20. Januar zu machen hat, so muß alles verkauft werden. lrn Verlaus von solcher RiejrN' hastizkctt Ijat roch nie in dieser ladt statt gefunden. Ein Enzroeog r im Tetatl. Unten quottir.n nrn einige der v:e en Tau sende von Bargains, die onrirt wersen: Gute, schwere, duerh lfc U.be,zieher, in verschiedenen Farcen $1. 98. Dieser Rock tst von gutem Diäter ial und gatantirt Farbe zu halten und wird vojrtio im Detail zu $ t verkaust. Sie köirmn denselden nach Hause nehmen und vollkommen untrriuchen und sollten Sie glauben, das er tiine $12 werth ist, so können Sie denseldea xa irgend einer Zeit während dieses DerkaukeS zurückbringen und I;re $1.9$ werden Ihnen bereitwilligst zurückerstattet. Fei, e Män.ier Ueberzieher, rn bl iuen, sch varzen und braunen eaverS. 93.9!) roirr v von unserem EngroS'HauS verkauft zu 515.0). 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Sssener Schreit cbricfdesvhittpp Laucrnmpser. rvriLdt ,99 by lk Cermn Pres & PUte Co, " No. 21Z. in
CP i Mein lieber Herr Redacktionär! Sie wisse noch, daß ich jetzt die Zittie Lehdieschmidt einige Zeit einnemme hen könne. Ich hen den Kieh in mei Packet gehabt un hen auch soviel Informehschens immer die Kandischen in die Zittie gehabt, daß ich in leß denn no Teim die Sach gefickst hawwe kann. Off Kohrs Hot's noch e Häkche mit ge habt. Ich hen doch die Fellersch un in die erschte Lein den Gowwerner geprammist gehabt, daß ich ihn en ganze Peil Ehks bringe wollt. Wo hen ich awwer die hernemme solle. Mir hen jo so ebaut e Halmes Dutzend Schickens gehabt, awwer die Ludersch sind in Niegahrd zu das Eierlege an enStreik gcwese. Ich hen se die beste Worte g:wwe un e Futterche bieseids, das war e Pietsch. Ich kann Jhne sage, die Diercher hen alles krieg, was mer nor erbeischaffe hen könne, awwer das Riesolt war arig puhr. , Mit Ach un Krach Hot sich so e Schicken alle Dag e armseliges Ei'che abgedrickt un das war all. Domit hen ich kein Schoh mache gekönnt. Wisse Se, es is meine Eidie gewese, daß ich jedem von meine Sohlschers en Sack voll Ehks ufflade wollt; dann wäre mer in die Zittie gemahrtscht un hätte den Weg die Englische gefühlt. Do drin sin ich off Kohrs gelefft gewese. Ich hatt jo ganz lesig die Sohlschers Petehies odder Stein in die Säcke stoffe gekönnt, awwer ich hen doch in Front komme müsse un hen doch e dichtige Porzion Ehks hen müsse. Well, well, was sollt ich nor mache? Do Hot einer von meine Sohlschers gesagt, es , wär e gutes Ding, wann mer emol for Ehks honte dehte; in den Wald do hätt's plentie Monkie - Ehks un die Johnnie Bulls dehte ennihau den Differenz nit nohtisse. Bei Gall. sell is e gute Eidie gewese! Ich hen reiteweg die Order gewwe, for Monkie - Ehks zu honte un do is die ganze Kompenie abgemartscht. S hen so sonnige Gesichter gemacht, wie se-fort sin, un ich hen so for mich gedenkt, do kann mer doch sehn, wie die Saure einige Arweit schaffe, wann's gilt die Englische zu vertreiwe. Wie se nach so ebaut drei Stunde Widder sin kommen, do hen ich ausgefunne, warum se so geschmeilt hatte: Es gibt gar keine Monkie-Ehks un die Fellersch hen mich nor gesuhlt gehabt! Bei Schinko. was Hot mich awwer das so mähd gemacht! Ich hen arig geschwore, uff Dotsch off Kohrs. sonst hätte Se mich jo nit unnerstehn könne. Ich hen gesagt: He sin t Latt e Rensknoche, he jan do hen -mieten Dunnerkiel." Das verstehen Se wohl nit, Herr Redacktionär? Well, ich hens auch nit verstanne. awwer die Feger hcn Gesichter gemacht, als wann se drei Johr zerrick ihren letzte Zahldag gehabt hätte un do draus nemm ich. daß ich ebbes Schreckliches zu se gesagt hen. Von da an. do sin se so neis gewese un hen sich behehft wie alles. Ein Ding Hot mich Widder e wenig mit se ausgesöhnt. Se hen nämlich e ganze Latt Ehks mitgebracht, wo se in die Nester von Guhses un Docks un annere wilde Ennimels gefunne hatte. Die hen ecksäcktlie geguckt wie Ehks von Schickens un do sin ich arig froh gewese; jetzt sin ich in e'Schehp gewese, die Zittie einzunemme un ich hen die größte Prieperrehschens gemacht, - wo nor möglich wäre. Z)ie Sohlschers hen ihre Juniform ausziehe un hen sich als Farmh'änds ufffictse gemußt. Ich hen am selwe Dag noch e Bäsket voll Ehks. awwer diesmol de schenjuein Ahrtikel, gefüllt un sin dann in die Zitte gange. Der Kieh Hot arig aut aefitt un ich hen kein Trubel gehabt, inseit zu komme. Ich hen for den Gowwerner gefrogt, un wie der komme is un Hot die Ehks gesehn, do bot er sich aefreit wie e Schneekönig; er Hot so schnell wie en Hund gauzt, en ehkwahk gedanzt un Hot mich en Kiß gewwe. Es war en arig guter fann un ich hen keinder sarrie gefiehlt, wann ich dran gedenkt hen, daß ich deMann in Zeit von e paar Stunde? die Gorz abschneide wollt, awwer annerscht hen ich's nit gedahn. Ich hen ihm dann gesagt, ich hätt noch arig viele Ehks un ich deht mei Farmh'änds mitbringe, die müfcie die Ehks schlevpe. Wann ich se nit bald bringe deht, dann dehte se mehbie die Bauere schweipe. 'Der Gowwerner Hot gesagt, sell wär e gute Eidie un mer sollte nor bald komme, bikahs'er wär krehsiz for schkrämpeld Ehks. Sell wolle mks schon fickse, hen ich gesagt, un sin dann fort, yfs Lohrs sin ich Widder ganz schloh gange, :for daß se nit suSpischeö geworde sin.' Wie ich awwer Widder bei meine' 'Sohlscher? war'n, do hen ich gesagt: .Stop, pen snaken, haten topen das meint, was mer uff deitsch sage duht. .ahlebohrd. Es Hot nit ang genömme. do Hot jeder von. die Kunne sein Sack uff 'm Buckel gehabt un dann is. die Prohseschen los gange. Ich, hen gewunnert, was der Gowwerner sage werd, wana icd mit fünf Lunnert
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Farmhänds angemahrtsch: komme'. Ich sin in Front gemahrtscht un hen noch t mm voll Ehks gehabt, in fäckt
Ware s awwer Petehtes, wo mer weiß gcpehnt hatte. Mit die Koht Weitwasch hen se ecksäcktlie geguckt wie Ehks. Wie mer an die Dohr komme sin. do hen ich schuhr genug den Kke nit mehr gehabt! Schie wiß, was .sin ich awwer do so mähd gewese! Ich sin schuhr, es Hot mich einer den Kie geschweipt. Well, mir sin dann an das Mehn Dohr, awwer denke Se, es hätt mich einer uffgemacht? Nosser. Es Hot blos einer von die Inseit geballert, mer sollte nor den Stoff hinlege un die Farmh'and sollte fortgehn; wann die fort wäre, dann könnt ich inseit komme un settele. So,-do hen mer jo die Bescheerung gehabt. O, ich dreieckiges Rindsviehch! So ebbes kann mir awwer auch nur bassire! Ei tell juh, ich hen mich alle beese Wörter geheiße, wo mich eingefalle sin, awwer es Hot mich alles kein Gut nit gedahn. Mir sin dann mit unsere Sack Widder abgezoge un ich hcn mich for ebaut e. Stund un e halb gekickt. . Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. mtt Polizeistrafen. Wie aus den Akten der Landvogtei Kyburg ersichtlich ist,, mußte auch in der guten, alten" Zeit' ein untergeordneter Vertreter der hohen und gestrengen Obrigkeit gebührend respectirt werden, und die Missethäter wurden von den Landvögten mit echeblichen. Geldbußen belegt. So . zeigt sich unter .1709. Bußen zu Nefftenbach- die An gäbe: xxiiij (24) Pfund: Lieutenant Neding von Nefftenbach, ist dem Weibel Wegmann auf offner Landtstraß mit einem Stecken nachgeloffen, und einen verdammten-Lump geschulten. (Grafschast Gericht.) Unter dem Landvogt Hans Hartmann Meiß gestalten sich einige Strasangaben etwas humoristisch. So zum Beispiel: .1713. Ingenommen an Bußen zu Jllnauw." iij (3) Pf. . . . Heinrich Widmer hat am Sonntag am Morgen vor' der Predig in dem . Wirthshauß getruncken. - iiij (4) Pf Luj Widmer von Ryken gleicher Ursach wegen. Heiterer kommts aber unter der Abtheilung: .1713. Jngenommen an Bußen zu Basserstorf.v. (5) Pf Katharina Schenkel von Wallisellen- hat ohnverschanter weis denWächter angegriffen und mißhandlet. Mitunter gab es auch ein theures Kartenspielvergnügen. So im Jahre 1717 unter dem Landvogt Hans Hartmann Meiß. Dieser verzeichnete damals unter: .Bußen zu Nickenbach-: 20 Pf. ... 10 Knaben von Attiken haben mit Karten gekurzweilet. (Bußen - Gericht.) - 5 Pf Hans Voburger hat Jhnen das Kartenspil gegeben. (BußenGericht.) 20 Pf. . . . Felix Brunner. Ulrich Hänßli, Felix Meyer. Felix Schälchli, Jonas Liebers Frau, haben sie lassen in ihren Häusern spillen. Unter: .1719. Eingenommen an Bußen zu Ellikon an der Thur- sinden wir: 4 Pf Jacob Bllechj und Ulrich Egg haben an einem Sonntag mit emander gewettet. Im fünften Amtsjahre des Kyburger Landvogtes Hans Caspar Escher, d. h. im Jahre 1722. ereigneten sich einige merkwürdige Bußfälle. So. z. B. unter Rudolfingen: 14 Pf.-. . . Magdalena Rüger zu Rudolfingen hat bey Ihrer Hochzeit an der Morgen Suppen zu viel getrunken, daß darüber in der Kirchen Aergernuß entstanden. Dann unter: .1722. Bußen zu Ober Winterthur. 26 Pf. . . . Jochem Wuhrmann. Hans Heinrich Wuhrmann der Ryßmüller. Jacob Goßweiler und Furier Meili all aus dem Hegj haben bey dem ersteren ärgerlich getrunken und ihrer Weiberen die Sie wollen einj mahnen nur gespottet. r Als Umstürzler ärgster Art wurh? 1725 ein Missethäter sehr gelind gebüßt. Wörtlich ist da angegeben: .1725. Jngenommen an Bueßen zu Rorbaß. 2 Pf Christen Dllnki zu Rorbaß. hat den Weibel auf den Kopf gestellt. purch den Zulagen. Humor. Skizze von Franz KurEUh? ivfr De? Tisch stand fertig gedeckt, Minnq in der Küch, ' smchlett 'schon, das Essen würde verderben, da kam endlich der lang Ersehnte, heiteren Und lächelnden Angesichtes, küßte der alten Dame de? Hauses und deren Tochter galant die Hand und tauschte mit dem errn einen warmen öändedruck. ' Und wie er es sich schmecken ließ. Lauter Leibgerichte sür ihn kamen aus die Tasel. Und immer fröhlicher Hfli) aufgeräumter wurde er, rnacht der Tochter die schönste Complimente und tzemerkts gar nicht, wie die Mutter yieser 'aufmunternd zunickte. Äch 'so.' Der Gast ist Herr Benja. min ' Schnitzle?, der die angenehme Vrofession hat, Rentier zu sein, trotzdem er erst ausaanaS der Dreikiaer steht. Trotzdem und gerade deshalb galt er lebenslustig war er, niemals ein Spielverderber all gute Partie und manches Mägdlein in dem Städt .chen, daS die Ehre hatte, Herrn Schnitzle? zu beherbergen, hätte ihn gerne genomneen, ihn sammt seinen Tausenden. Aber Beniamin' war
bisF uiaiytt hatte er ieden Sturm auf seine 5luna gesellenschaft abgewiesen. Auch die Frau Rathsschreiber der Kürze halber ließ sie sich immer Frau Rath tituliren hätte sich ihm gegenüber gar zu gern in der Rolle der Schwiegermutter hinein versetzt. Denn Frau Hengel hatte eine Tochter,. Settchen, die schon stark auf die 25 zuging, immerhin aber als hübsch gelten konnte. Und wenn man auch nicht gerade auf den Pfennig sehen mußte, ein Rentier als Schwiegersohn ist doch jedenfalls, angenehmer als ein armer Teufel, der von der Hand in den Mund hinein leben muß. . Settchen hatte ebenfalls an Herrn Schnitzler nichN auszusetzen und da man ihn auf einem Balle kennen geletnt. lud man ibn zum Besuckie ein. , - , i - i ninn aiirn fn?ttfrtrfiVn iinh nftrrrtT2 I r. fjHiii ,dtJ . vjv 1 1 v.. v iiv, zum Mittagessen und so fori.- Es ist ja manchmal eine sehr beliebte Metbode.' sick einen Bräuliaam beranznfüttern, die auch schon leicht zum Ziele führt, wenn der kommende Eheherr ein ourmano lst. . Und das war Beniamin. . Man hatte sich vor dem Essen noch von ihm unterhalten und da hatte Mama Hengel gemeint, er hätte jetzt doch schon so oft bei ihnen gespeist. yatte scyon so oft tn vle vunllen Augen Settchens geschaut und unbedingt merken müssen, daß sie gerne Frau Schnitzler würde, daß er unbedingt nun die Einladungen ausschlagen oder als anständiger Mensch sich erklären müsse. . .Na. ich will ihm heut mal ein wenig auf den Zahn fühlen. Wir müssen schon mal einen schweren Wein heranholen." hatte Papa Hengel gesagt. .Wenn er nicht locker wird, dann soll er zuHause' bleiben, denn solche Menüs ruiniren schließlich meine Kasse.Und nun war man bei dem schweren Wein angekommen.. Schnitzler hatte die Kochkunst des gnädigen Fräuleins denn sie gab sich als die Verfertigerin' des Menüs . aus . in jeglicher Weise in den Himmel gehoben. ' Die Herren zündeten sich eine Cigarre an und die Damen zogen sich unauffällig zurück. Das Zahnfühlen konnte jetzt losgehen. Vorerst aber schwiegen beide, soir.ohl Hengel als Schnitzler und schienen sich ganz dem Genusse des Glimmsiengels hinzugeben. Minna 'räumte den Tisch ab und lächelte Herrn Schnitzler freundlich zu. Und, das mußte man ihr lassen. sie war ein niedliches, hübsches Ding, frisch und rosig. Auch das Tischabräumen nahm ein Ende und nun waren die Herren ganz allein. Wie aber ' üerr Qenael nock - nack einer passenden Einleitung suchte, begann enzamin plotzuch: - - .Herr 5engel, ich kenne Sie ja erst, kurze Zeit und Sie mich auch nickt länger. Da ist es eigentlich unbescherden von mir, wenn ich Sie heute schon um etwas bitte." Das ist ja günstig. Der Mann kommt ihm ja auf halbem Wege entgegen. Und Papa Henael schmunzelt pfiffig. .Aber bin lch denn so em Unmensch, Herr Schnitzler?O, im Gegentheil - beeilte der sich zu versichern. .Na also. Frisch von der Leber weg, wie es deutschen Männern ge ziemt..Nun. unbescheiden bleibt es doch immerhin. Ich habe schon so oft störe Gastfreundschaft genossen und das tragt ja klgentllcy die Schuld daran. Xux ein gutes Essen schwärme ich nun einmal. Es ist nun mal eine Vasüon von mir Gar nicht so schlimm,- unterbrach ihn Hegel. .Lieber gut essen als zu viel trinken." Seben Sie. da haben Sie Recbt. Ich glaube, wir verstehen unS schon. uno wenn man stcy oann vergegenwärtigt, was man oft in den Nestau rant? speist, wenn man bei Ihnen solch glückliches Famllttnleoen sieht,' dann wird's mir oft so' wehmüthig "um'S Herz. Gute Beispiele ziehen an.. Und Sie wissen, ich kann eine Frau, ähren. ich bin auch immer ypA zin ganz passabler Mensch, bqh poch nichts mal 'nen Auslug zur tSlatz. Kurzum,' Ich s c? :iL . ' iilot? uiif lln eigenes yci.m. grunccn möchte auch mein liebes Weibchen ha' gen, da5 mir ein kleines PazavkeZ scbaM und' dann: Meine Wabl babe iq grossen, uno ie ouen mir nir ein wenig behilflich sein.- ; Da hatte er ja endlich um die Hand seiner Einzigen angehalten. Zkyar ein wenig umschweiflich. her das machte nichts. DaS !Jatt.rhe.rz schlug höher. E? sprqpg sogar aus und rief freudig: I, das versteht sich, wir knnen Lie'altz Ehrenmann; Sie sollen sie haben..Aber ich habe doch noch gar keinen Namen genannt,- warf Benjamin X) dutzt ein. .Als ob das nöthig ist, $ doch nur eine Tochter habe,.Ja, aber um Jh Tochter handelt es sich U gar. nicht. Ich wollte Sie nur gebeten haben. Ihre Köchin sofort zu entlassen. Das Kind ist zwar arm. aber hübsch und . adreU und kochen kann sie, das hah ich ja oft genug bei Ihnen gemeikt. Und eben, bevor ich Antrat, habe ich mich mit ihr verlobt..Sie mit meiner Köchin?Papa Hengel glaubte, ihn rühre Schlag Dann aber faßte r sich ss-. fort wieder und gratulirte mit. iWalz-. rer Miene. ,-. ' ' . - Und draußen vor' d Thüre war ?sräulem Settchen m Ohnmacht ge allen, und ihr Nutter hatte Müh?, vor einem ähnlichen Schicksal berührt, zu bleiben. ' . - : ' - Herr Beniamin 2önitker ist rtzn , it. L tv . r . . ihr nie r.ehr eingeladen, worden, - -
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I PPPPPPPPPPPPPPPPPPPPPPPPDDPOnOtoDniJOOnhnrinnnnnnnnnnf,
11 n m t ii .rs- n r, . , , tn. i j p P Carl Puscheck. p p p p p p p p p p ? p p P p p p p p Zeugnisse Eharo. Pa.-Werlber Doktor: Jgretl', chen Woche rieth ich einr Perlon in meinrr Gc mtlnde. Ihre ur No. 12 zu g'briuchen. rncl Doktoren hatlen schon All, versucht und nicht nur keine Heilung gebracht, sondern eker Per, ichlimmerung. , max eine chronische (iniiän dung und skkr I,artkig. ach der ersten Flasche trat esierung ein und heute, nach der vierten Flasche. ll,z, v,lls,Indiq, Heilung v. nachdem da, Uebel schon über Jahre sich einge lebt hatte. Ich möcht, Allen anrath:n. e mit iU versuchen . Hochichtun, voll. Re S. W tl , , . Mich..i. Jt 'S bnerDok. itn Oft mit Hütten qevlaqt, besonder t der Wtntereit GeyShnlich lest sich bei mir auf dt, unze. Jh tu, ist die best, die ich je ge. fund hab, Dr'krf,lg iaSqezeichnet. . . kthrter Herr Dok,r: Mein, zmei naden Nd kkder gesund, itür meine erike babe ich drnmal de Doklo? komme lasse, der sagte, er hat dieungen:Snt,andunq; er bat ihm immer wa gkqeben. hak aber nicht geholfen, aber mt Ihrer Medizin ist er gleich in zmei Taien besser aeordea. Jeder Mensch hat gesagt, der b' kommt nicht mehr davon und jeht ist er rrieder gesund, und der andere Sud' auch. .?. Nicht sein ftall. S mann (zum Provinztheaterdirector). Ich suche eine Schauspielerin. Lina Meier, sünfunddreißig Jahre alt; ist eine solche beZ-Ihnen engagirt?" O.-so eine Jünge.habe ich überhaupt bei meiner Bühne, nicht!" Nicht verliebt genug. Er:-Auf diese Bank können wir uns nicht setzen, sie ist frisch gestrichen." Sie: Wenn Du wirklich so verliebt wärest, wie Du immer sagst, dann hät ' . f. . . . ' v ten Vu das gar nlcht gemerkt. ' .ooa st a m ü sa n t. Der Ihm Ottc: Na. tast du dick auf d Landpartie gut amüstrt?" Karlchen: Großartig! Die ttrine Elly fiel in ein Wespennest. Papa fiel von einem Baume, wo er ein Eichkätzchen fangen wollte,, und Mama hat sich an der 5caf. seekanne die Finger verbrannt. EZ war sehr lustig!" Ein bescheideneZ' G e -m ü t h. Beim Schufte.? niniem sind zweimal hintereinander Zwillinge an gekommen, dann aber Drillinge. Att der Storch zum vierten Male einkehrt, bringt er wieder Zwillinge, worauj Knieriem vergnügt und dankbar ausruft: Gott sei Dank, diesmal smd's doch wieder nur wei!- - Stimmt ja ! Er (nach der Hochzeit): Was! Du hast kein Bermögen? Du hast mir doch immer gesagt, du fürchtest, es würde dich jemand wegen deines Geldes heirathen." Sie: Ja. und fcu sagtest mir immer, du würdest mit mir glücklich sein, und wnn ich keinen Pfennig hätte. Na. ich fabe doch keinen Pfennia!" Damen Line 60 Cents Qmui FneN ttmlt Mi kitend ttm rVihr wie (ntft si ta CetarmutttTltt. Un, Berltciwugtn, 'chmerzl,,fte, Ktnfttyaticntn, eißem glutz tc. f tllt Wtxtfn kann, nsyrech, ich. r$rn tiiitt ?am,tc btumfijTifeL mit mgkbkvtz Pft. in cintrn siegelten Paket, ine 50 Cent, Schachtel cn nem insachen hau, min! u skndkn, elbk ich ach iahxtt folttl ftlffnfrü. titrtifct nech hu, fu euch fclfcf ttrx in jttunfcin. lanatin ftibfrn tlctti tat. 0 limk bress, : Rt, , Hdt. Sott Bed, Ind. 1 Alt An Zapf
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