Indiana Tribüne, Volume 23, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1900 — Page 4
1 nrfVsV.H...VIf, Zuvtlma Ärwüue. fr&Kiz täglich uns OTfSc atarrh ein nationales Mel. E)ir STcbw cWcö)irEi g3i!;orf it tüzUche XriUine" kostet dch ben Iris Ztnt per Woch, die Sontag.TrtbS-k ,3 p, Osche. Leid ujasrani 1 rt dr F Jtti vn Rixit, Per Knizkli K u' r? tmilttl38i c 3 (Promnente Covgrrß-Mitglieder, die ihre Gesundheit Pe-ru-ua verdanken.) Alleinige Agenten für Butterlckö Muster. Morgen sindet der zweite unserer großen ffe 0 LUas Zadianapo'.iS, Ind., 7. Januar 1900 Zanuar i
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Sonntags - pnDßret Alsk, dem General Lawton soll ein Denkmal ges.tzt werden. Es wird ja wohl genug Leute geben, welche Willenö find dafür zu bezahlen und so geht mich die Sache ja weiter nichts an Ein solches Denkmal muß aber auch gemzcht werden und es erheben sich bereit Stimmen, welche verlangen, daß es von einem Amerikaner gefertigt werde. Dagegen wäre ja an sich auch nichts einzusenden, denn man soll die einheimische Kunft pflegen. Aber man soll auch an daS Hendricks Denkmal aut dem Staatshausplatze denken, dat krumme Beine hat und auf einem Sockel von höchst unschöner Form steht Da? Denkmal ift'oon einem Ameri imer gemacht. Indeß, ich gebe genau zu, daß man .in einem Lande einheimische Kunst nicht pflegen und hegen kann, wenn mi sie bei jeder Gelegenheit übergeht. Eine nationale Kunst bedarf ficherlicki zu ihrer Entwicklung der Unterstützung und Ermuthigung Sie bedarf aber auch eines in der Volksseele vorhan. denen Kunstsinnes und ein solcher ist wenn man nicht das Kokettiren dermögender Kreise mit der Kunst mit Kunstsinn deraechseln will, in Amerika einstweilen nicht vorhanden. Durchaus nicht uninteressant in dieser Beziehung find einige Vemerkungen de Vrooklyn Eagle". welche ich in der hiesigen News" abgedruckt
fide, und zu welchen ein besonderes Ereigniß Veranlassung gab 3n einem italienischen Theater wurde vämlich Tasso : Das befreite Jerusalem" in Fortsetzungen in der Weise wiedergegeben, daß Jemand hinter der Scene da? Gedicht lieft und die handelnden Personen durch Marionetten dargestellt werden. . Und dazu .siadet sich allabendlich ein zahlreiches Publikum. bestehend aus Leuten der gewöhnlichften Klasse ein, also Italiener, wie wir sie aus den Straßen täglich als Ver kauser von Bananen, Candv etc. sehen. Daß sich zu solchen , Vorstellungen ein amerikanisches Publikum einfände, ist gar nicht denkbar. Man weiß ja wohl, daß der Kunstsinn der Italiener groß und der des Amerikuners' sehr klein ist, aber der Freimuth, mit dem die beiden genanntea Zeitungen das Eingeständniß machen, wundert mich doch. Der Bemerkung des Brooklyn Saale", daß unter diesen zerlumpten. schmutzigen Italienern mehr Kunstsinn sich offenbart, als in der besten ameri kanischen Gesellschaft, fügt die News hinzu : Diese Wahrnehmung kann Jeder machen, der mit dem durchschaittlichen, amerikanischen Theatergeschmacke bekannt ist." Das stimmt! Der durchschnittliche amerikanische Theatergeschmack ist herz, lich schlecht. Ich habe schon einmal Gelegenheit genommen, darüber zu sprechen, wie die Uebersetzer deutscher Dramen die Stücke verstümmeln, um sie diesem Geschmacke anzupassen. Wenn ein Amerikaner Tassos befreites Jerusalem für die amerikanische Bühne dramatifirte, würde er sicherlich irgendwo einen "low comedUü" anbringen. Der Brooklyn Ea'gle" ist mindeYens dahinter gekommen, daß eine nationale Kunst ihre Wurzeln in dem in der Volksseele' schlummernden Kunstsinn haben muß und daß sie nicht durch sashionable Opern und Konzerte mit hohen Eintrittspreisen geschaffen wird. Mit der Kunst ist es in dieser veziehung ähnlich wie mit der Sprache . Die vollendetste Sprache entwickelt nq aus et ni vouiciaictic. v?ic erweitert sich aus der . gewöhnlichsten Volkssprache heraus. -3a dieser entstehen neue Ausdrucke, welche schließlich hinübergehen in die Sprache des Gebildeten. Nicht dieser ist es, der die ' Sprache durch Erfindung neuer Worte vervollkommet. sondern der Mann ans 'm r ' m . m.rt.it.f dem Volke. Eine Sprache ohn Dialekt und ohne tlang "'ist keiner weiteren Ausbildung sähig. So werden dir auch keine nationale Kunst bekommen, wenn der Kunstsinn sich nicht in den Volksmassen entwickelt Wir werden Solche, welche künstlerische Veranlagung zeigen, nach dem . Auslande zur Ausbildung schicken. Wir werden sie anstaunen, wenn sie nft einmal das Ausland anerkannt hat. Ist ihre Kunst die deß Lesanges so werden
Inneres des Ver. Etaettn Seuzt ZkunnerS.
Unsere Nation passirte eine große pol! tische Krisis. Ob unsere National-Poli-tik die einer Territorial-Erpansion ist oder ob wir uns von internationalen Verwickelungen fern halten vollen, ist die Hauptfrage, die dem Kongreß vorliegt. Die Aufmerksamkeit der ganzen Welt ist aus uns gelenkt. Die Berathschlagungen des KongresseA sind zur internationalen Wich tigkeit geworden. ' :: r Aber diese Erwägungen berühren nur unsere äußerliche ..Wohlfahrt: Unsere einheimischen Probleme sind von nicht geringner Wichtigkeit Wir' haben schwierige Fragen vor unö, die sich nur auf die heimischen Interessen beziehen. Die Hauptfrage ist die in Bezug auf die 3c sundheit unserer Leute. - Katarrh wurde bereits zum nationalen Uebel. Er dehnt sich von Ocean zu Ocean auS. Mehr wie die Hälfte der Einwohner , ist davon ergriffen. Er wurde eine so schwierige Sache, daß er die Grenzen der ärztlichen Kunst überschritten hat und zu einer na tionalen Frage geworden ist. Senatoren sprechen darüber; ebenfalls Eongreßmän ner. Dieselben erwägen nichts nur. die Ausdehnung und chronische. Natur Ui Leidens, sondern auch die Möglichkeit, eine nationale Medizin zu finden,, um der na tionalen Kalamität zu begegnen. Coug. Hovard von Alakana. .Ich nehme jetzt seit zwei Wochen Peru-na und sin de, daß ich bedeu send besser bin. Ich ' fühle " daß meine Heuung eine dau ernde- sein wird. Ich gebrauchte es auch gegen La Grippe und jc3 macht Vergnügen. Peru-naempseh len zu können als ewe ausgezeichnete Medizin für alle Lei enden J . M. W. Howard' -i Fort. Payne, Ala. CoNgnßLlana Worthwgtva. Aon. fi. G. Wortbinaton. Konaren mann von Nevada. und Er-Minister zur Nepablik Argentinien, sagt in einem Brief an Dr. artman: t . .Gesiatien Sie mir. Ihnen meinen Dank zu 'übermitteln für den 5wtzen. den ich durch Ihre Medizinen hatte. - Ich ge brauchte eine Flasche Peruna und eS hatte große Einwirkung auf einen einige Monate alten ??all von Katarrh. Ich em pfehle allen ähnlich Behafteten, dasselbe aus'S Beste. H. C. Aiortymgton, jüj19 ington, D. E." Congreßaann Snover. .Ich fand, daß Pe-runa eine wirksame und schnell heilende Medizin ist für be ständigen und anhaltenden Husten, der . - . - m M vurq tatarryalliaze azweroen oeroe. geführt, wurde. Horace G. Snover, Por Austin, Mich.- . wir sie weit über Gebühr erheben und bezahlen. Sind sie' Architekten oder Bildhauer, so kann ihnen daö Llück einmal einen Ochatz in den Ochoß werfen, und sie aber Maler, so bleiben sie, falls fle unklug genug .find, znrückzukommen, meist arme Teufel. Der Plauderer.' m . Skizzen aus dem St' c:i. AuS dem Italienischen, von Dr. HanS Liewl. Die Glocke des Arztes. Drin... drin . . . (natürlich die Nachtglocke.) Der Doctor erhebt den Kopf von dem Kissen. Er setzt sich im Vctt aus Und beginnt seine Gedanken zu sam-1
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phy1' -X Kongreßmana , Howard.
mein. Daß ich doch ,mmerim besten Schlaf gestört werden mutz! Hat sich die Frau des Sahnvorstandes wieder einmal in den Kopf gesetzt, daß ihr Kind an der Diphtheritis erkrankt sei oder will sich der Alte von Corvi auZ dem Leben machen? Aergerlich schleudert er die Decke zurück, springt aus dem Bett und öffnet das Fenster. Wer ist da?" . i . Herr Doctor, ich bitte, möchten Sie die Güte haben, gleich nach der Villa Elsa zu kommen! Die Herrin, mit ihrem Asthma .. -; . ; ! '.Ah. der Diener der' Villa Elsa? Gleich.- . . . i Es war also wenigstens kein'Armer und auch keine schlimme Sache. -Villa Elsa war ein guteö Haus, und wenn seine Nachtglocke von dort in Bewegung geseht wurde, trug es wenigstens etwas ein. - - i - Dennoch ist es nicht angenehm,-auS dem weichen, warmen Bett in die Wm ternacht hinauszugehen, während Alle schlafen . . . Aber nicht Alle schliefen. Als der Doctor aus seinem Zimmer in das Eßzimmer trat, fand er es er l euchtet; aus einem Stuhl lag : sein Pelz, sein Hut, die Handschuhe, das Halstuch, Alles, was er nur benöthigen konnte und auf dem Tisch stand die Cognacflasche und ein Gläschen, i . ' Alr dies hatte ein weibliches Wesen bereit stellt. xstl&a iet. meine dicke 1
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Cöngreßmann Bremer. Hon. WittiS Bremer. Repräsentant im Kongreß für Alabama, schreibt den folgenden Brief an Dr. Hartman: Ich gebrauchte eine Flasche Peruna gegen Mattigkeit, und es macht mir Bei' gnügen, dasselbe jenen zu empfehlen, die eine gute Medizin gebrauchen. - Als Tonic st eö ausgezeichnete In der kurzen Zeit. in welcher ich. eS gebrauchte, hat es mir diel GuteS gethan-V Willis Brever, Haynemlle, Ala. Congreßmaun Meekison. Hon. David Meekison. Mit. glied deS Konresseö von Ohw. agt von Peru na: .Ich yave verschiedene Fla- , schen . . Peru-na gebraucht . und hatte davon gro ßen Nuden für Kongreßmann " Meekison. meinen KopfKa tarrh, und fühle mich ermuthigt zu glauben, daß sein fortgesetzter Gebrauch das Leiden, welche? über dreißig Jahre alt ist, beseitigen wird. David Meeklson, Napoleon, Ohio. Ver. Staaten Senator Sullivan. .Ich wünsche zu sagen, daß ich eine Zeit lang Peruna für Katarrh genommen habe und gesunden habe, daß es eine aus gezeichnete Medizin ist, da sie mir mehr Besserung brachte, wie irgend etwaö an dereS, was ich bisher genommen habe. W. !3. Sullivan. Oxford, Miss." Ber.-Staate Senator McEnery. Hon. S. D. McEnery, Ber. Staaten Senator von Loulsiana, sagt daS Folgen de in Bezug auf Pe-runa: '.Peru-na ist ein ausgezeichnetes 2a nie. . Ich habe eS gebraucht und kann sa gen, daß ich überzeugt bin, daß es das ist, waS Sie von ihm behaupten. S. D. Mc Enery, New Orleans, Lomsiana.' 1 : . ' . ' ' 'Collgreßmaun W. P. Brovulov. .Ich litt seit' einigen Jahren an Ma genKaiarrh und war während der letzten zwölf Monate, in . einem, außerordentlich kritischen Zustand. Meine Aufmerksam seit wurde auf Pe-ru-na gelenkt und ich begann eS zu brauchen und bereits nach den 'ersten drei Tagen war eine Besserung bemerkbar. Ich gebrauchte drei Flaschen der Medizin und bm zufrieden, daß ,ch fast ganz, wenn nicht dauernd geheilt bin. In Verbindung mit Pe-ru-na gebrauchte ich Mana.lin für Gelbsucht und Leberleiden. Ich betrachte sie alS die beste Medizin für diesen' Zweck, die ich jemals gebrauchte. Da ich selbst so viel Nutz! davon hatte, gebe ich ihnen diese Angaben, damit andere ebenfalls Nutzen davon ha ben. W. P. Brownlow, M. E.. JoneS boro, Tenn.- ' Um ein freies Buch, betitelt: .Winter Katarrh", adressire man an The Pe-ru-na Drug Mfg. Co., ColumbuS, Ohio. Flanellzacke gehüllt, mit verwirrten Haaren und sehr schläfrigen Augen tm Zimmer umherging. Ah, es war gerade kein Augenschmaus, jenes Wesen! Sie war zwar noch jung, aber mager, mit langen Zähnen und hängenden Wangen, kurz, eine der Hätzlichsten. Schon ausgestanden, Fräulein Elisa?Ich hörte die Glocke und wollt Sie nicht so fortgehen lassen.Ich habe es Ihnen schon oft gesagt, daß es unnöthig ist, aufzustehen." Nein, dies will ich nicht Anderen überlassen und ich thue es ja gerne -und sie wirft ihm einen hingebenden Blick zu. Die Augen waren entschieden das Schönste an ihr; es waren die Augen eines treuen Hundes, der um ein bischen Liebe zu betteln scheint. Der Doctor trank ein wenig Cognac und hüllte sich dann in seinen Pelz. Elisa half ihm dabei und reichte ihm auch die Handschuhe. Er drückte ihr leicht die Hand und, wandte sich dann zur Thüre. Elisa folgte ihm und hatte -noch hundert Vorsichtsmaßregeln. ' WaS kann mir passiren?- murmelte der Doctor. Bleiben Sie im Zimmer." Nein, nein!- Sie ließ es sich nicht nehmen, ihm zu leuchten, ihm die Hausthüre zu öffnen und ihm noch ein mal zu empfehlen, daß er sich in Acht nehmen möge. Ja, ja, gute Nacht. Und machen Sie, daß Sie wieder zu. Bett kom-men!-Endlich schloß sie die Thür hinter ihm, der fröhlich in den frischgefallenen Schnee hinaustrat, welcher mit seiner blendenden Weiße die Nacht erhellte. Vom Himmel leuchteten die Sterne, glitzernd, zitternd, als wollten sie fallen. . Der Doctor schritt wenige Schritte hinter dem die Laterne tragenden Diener.' Daö rothe, - schwankende , Licht vor ihm war ein Merkmal der Wirk lichkeit in dieser poetischen Nacht, dieser nächtlichen Schneelandschaft. Es war ein Gemälde, welches einen Dichter hatte begeistern können, aber es war auch schon für Einen, der gezwungen
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statt.' Ls ist der große Zahresverkauf von
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Ein verkauf, der viel Mühe unö Arbeit spart, früher
polis und Umgegend ihre Muslinsachen selbst. Sie haben gelernt,, daß e5 vortheilhafter ist, sie
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Heimweges. Während' er trank, erzählte er den Fall", und die treuen Hundeaugen ruhten voll zärtlicher Liebe auf ihm; olle Worte, die er sprach, waren für sie von höchster Wichtigkeit. Sein Ernst des Gebieters schwand; zum ersten Mal kam ihm der Gedanke, daß auch .ein häßliches Weib in seinen. Gefühlen so viel Weib sein kann, als eine schöne Frau, und vielleicht noch mehr. Und diese Nacht war Elisa nicht häßlich! Kann man häßlich sein, mit .Augen, aus denen so viel Zärtlichkeit und stumme Liebe leuchtet? Weshalb sollte es den Häßlich: nicht erlaubt sein, zu lieben?" Drin . . . drin Wieder ertönte die Nachtglocke. Der Doctor reißt sich in . übelster Laune aus seinen rosigen Träumen. Schon wieoer soll er durch . diesen Schnee in der düsteren Nacht! Wüthend erhebt er sich vom Bett, aber doch mit der .größten Vorsicht; er sucht das geringste Geräusch zu vermeiden, um die liebe Gattin nicht zu wecken, die an seiner sette ruht. Wenn sie erwachen wurde, das Gebrumm seiner besseren Hälfte wurde kem Enoe finden! Jetzt hilft ihm Niemand mehr in den Pelz, schlingt ihm Niemand das Tuch um den alö. brmat rbm Niemand. was er nöthig hat. und Niemand denkt an das. was ,yn vielleicht verstimmt. Und wenn er nach einer Stunde zurückkeht. findet er kein Licht, kein Feu und kernen Grog; weder Pan toffel noch Schlasrock und aewarmt Im tiefsten Dunkel muß er die Treppe emporsteigen, und wenn er im Büffet den Cognac sucht, um den Frost zu U wältigen, der ihn schüttelt, so findet er eine leere Flasche. Also in's Bett ohne einen Schluck, sich zu erwarmen! Aber vor dem Schlafzimmer zieht er vorsichtig die Stiefel aus, löscht daö Wachszündhölzchen, welches ihm den Weg finden half und schleicht auf den Fußspitzen in das Zimmer. Vorsicht! Vorsicht! Gehe leise, Doctor, mache kein Geräusch, stoße an kein Möbel, denn Frau Elisa hat einen leichten Schlaf und wenn sie in der Nacht erwacht, bekommt sie Migräne und dann beschütze Dich ' der Himmel vor ihrer Laune. .' Ochönhettötttttel. Das einfachste Mittel, womit Diana von Poitiers. . , die Geliebte' Heinrichs H. von Frankreich, sich ihre schöne Haut bis in das hohe Alter eryalten haben soll, ist Waschen mit Regenwasser. Complicirter ist , das Mittel der Katharina von MediciS, welches wir m. folgendem Necept , hier mittheilen. Man thut m eine Porzellanschale daö Qe'che von mehreren Eiern. .. Lazu " ! .
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