Indiana Tribüne, Volume 23, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1900 — Page 10
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Vtt englisch -transvaalische Krieg. Herrn Wippch;n in Bernau. Wir entschließen uns sehr schwer, einen Bericht aus Ihrer werthen Feder zurückzulegen, und doch schien es uns unthunlich, Ihren jüngsten zu veröffentlichen. Denn Ihre totale Vernichtung der englischenTruppen mag zwar eine Sensation ersten Ranges sein, er-
innert aber denn doch zu sehr an das Gebrüll der Eztrablatthändler, welche naive Käufer anlocken und ibnen Im Pfennig abnehmen wollen. Wir sind Ihnen ementlich bose. daß Sie unser Blatt durch eine solche Effekthascherei in Gefahr brinaen wollen, alle GlaubWürdigkeit auf's Spiel setzen. Was würden unsere Leser von Ihnen halten, wenn sie Ihren Artikel gelesen hätten, während kein anderes Blatt auch nur eine entfernte Andeutung dessen brachte, was Sie ausführlich schlldern? Wir können uns nicht denken, daß Ihnen das Kopfschütteln unserer Leser gleichgiltig wäre. Einen anderen Bericht erwartend, grüßen wir Sie ergebendst Die Redaktion. Bernau, im December 1899. Wnn Ihr geschätzter Papierkorb ein vernünftiges Wesen wäre, so würde er meinen Bericht, aH Sie ihn hineint. Im! O . 1 fT aIa UUHCU Aiuvu uu9 einem Jiiuitt wieder auf Ihren Pult zurückgeschleut f rr rt . r srt . . oerr yaoen. irr i inoeg im Gegen theil geduldig, er muß es sein, und so habe ich wieder einmal eine Reihe Quartseiten in's Leere vollgeschrieben. re: r r rn i..n r. i -,..za m 'üiUCl "U,l iaji Cd iiiu uu Neue räthselhaft erscheinen, woher denn die Silbe Lust m dieses Wort ilTcllxt0mixlt. GilJC m ift 'c3 m. Papierkorbfutter zu schreiben. Ich will lieber einem Löwen das Reiten auf der Giraffe und einem Floh das Sprinazn abgewöhnen, und das sind doch gewiß keine leichteren Aufgaben, az einen Artikel schreiben, von dem'ich mir einen Kolossalerfolg verspreche, um dann zu yoren, vay lemer meiner zcbrlftzuae den Anscklun erreicht babe. Umsonst blöd sann ich hin und her. es " ' i .. . ' ' .f . i war mir nicht möglich. Ihren Papierkorb zu begreifen. Wenn Ihnen meme Vernichtung ter Enaländer wie das Gebrüll der Ertrablätterhändler erschien, so kann ich Sie beruhigen. Ich fühle mich nicht verletzt und denke nicht daran. Sie auf ein Löffelchen Pistole aus die Mensur zu laden. Nur wenn ich Eztrablatterhandler wäre, so wurde ich natürlich beleidigt sein, und auch dann wahrscheinlich nicht. Gebrüll ist keine Injurie. Das Brüllen des Ochsen, des Löwen, der Brandung u. s. w. ist zwar kein Gesang, aber doch auch kein Verbrechen, und wenn der Extra blätterhändler brüllt, so gebe ich zu. daß 5)eine nicht sagt: Auf Flügeln des Gebrülles" so wenig wie Uhland: .Brülle, wem Gebrüll gegeben", oder wie Luther: Wer nicht liebt Uikib, Wein und Gebrüll", aber wenn der Eztrablatthändler einen guten Tenor hätte, so wurde er wahrscheinlich Opernsänger sem und besser bezahlt werden als jetzt, wenn er auch dann in der Oper ebenso unglaubwürdige Dinge singen würde, wie er sie jetzt guZbrüllt. Wie gesagt, ich bin unbeleidigt. Ich brülle nicht, aber ich singe auch nicht. Singen kann verzeihen Sie das harte Wort! zeber Yeekessel. der aus dein Hkrd steht. Um von meinem Artikel zu sprechen: Ich habe jedem Leser die Engi'dnbei aus der Seele vernichtet. Der Krieg gegen die Beeren ist nun einmal nicht beliebt. Das ist doch wirklich nicht meine Schuld. Der Leser fällt wahrlich nicht mit Kalthunger über die Zeitung her. indem er hofft, endlich die 4. V. 4 - . lngianoer zu oerenigen ireue rbracht zu sehen, von deren Bezirk kein Wanderer wiederlehrt. Sie haben mich verhindert, ihm diese Freude zu machen. . Nett kann ich das nicht sinden. Ich arbeite jetzt zur Abwechslung von der ewigen Transvslurne an tu nem ' ' kriegsenglisch-deutschen Wo'rtecbuch t s o., i. r , v aus oem ca ripnen oie loigenoen alphabetisch geordneten Proben mittheile: IjorndardlULllt. die wilde Flucht. Luller. die Prahlerei. Casus bell!, die Goldfelder. Cbarnberlain, das Maulthier. Civilization, die Lydditgranate Durban, die Noththür. ' -Kirnberley. die Mausefalle. Ladjsmitn, die Umarmte. Rnodes, die Reiselust. Success. der Rückzug. Victory, die Ente. War, die Blamage. " - - Hoffentlich giebt mir der bäldige ??riedensscblr.n Geleaenbeit. an - dem Werkchen mit Muke zu arbeiten, wel ches nach dem Urtheil auch Derjenigen, die es nicht aeic en yaoen, allgemein gefallen wird, wie mir . ein Vorschuß von 60 Mark, wenn ich Sie heute um einen solchen bitten sollte. WaS hier mi geschieht. Der Monat December n r..w. . rn j lausi oeonoers in oas yuricmuiuiaic, wEftV wandelt eben nicht ungestraft man unter Tannen. Durban. 1. Decemkr 1899. Täqlich aehe ick, an den Hafen und sehe die englischen Truppen eintreffen. ; ' 1JtlJiL . Tcn"JL nriItoei oioai mu crncnx aaegsn uqu kolade ver Landesmutter, der Königin von England, welche eine großeFreundin der Chokolade ist und deshalb will, daß auaV.ih Kinder ein Freude haben. Sin jmgen bei der Ankunft: Victoria sagte: Wir sollen kühn Transvaal erobern. God save the Queen! Gab auf den Weg. den wir jetzt zieh'n, UnS Chokolade. God save the QZ2Zü
Und wenn wir siegen, so wird derlieh'n UnS noch ein Puckchen. God save the Queen! Der Tod wird so, wenn er erschien'. Versüßt uns Allen. God save the Queen! Doch noch viel schöner wär's, wir schrie'n Erst wieder in England: God save
the Queen! Denn sie erfahren nur zu bald, daß es mit den Siegen, von denen man ihnen in England berichtete, nicht weit her sei, obwohl die Nachrichten weit her genug waren, und daß ihnen oft mehrere Jckse für ein einziges U vorgemacht worden sind. Aber obschon man nach und nach zu der Erkenntniß gelangt sein muß, daß der Tag niemals fern ist, an den Alles kommt, so wird doch nach wie vor der Luge die Ehre gegeben. Meine englischen Collegen. Journalisten ersten Ranges in jedem Theater, lügen nicht blos das Blaue, sondern auch jede andere Farbe vom Himmel herunter, als wenn ihnen ihre Redaktionen jedes von der Unwahrheit abweichende Wort streichen C . f r r v r wuroen. toie yaoen ncy oas ugen hier derart angewöhnt, daß sie selbst die gleichgültigsten Dinge aus der Luft greisen. Wenn man sie um sechs Uhr frägt, wie spät es sei, so sehen sie auf die Uhr und sagen: It !s one o'clock", pur um das Vergnügen zu haben,' fünf Stunden zu lügen Einer von ihnen. dessenNamen zu nennen nnr die Diskretion verbietet und auf den ich mich auch nicht zu erinnern vermag,' erzählte mir heute Morgen, nach dem er von seiner ersten Frau geschieden und ihm die zweite gestorben sei. habe er sich so eben zum dritten Mal verlobt. Aber bevor ich ihn noch nach dem Namen seiner zukünftigen Dritten fragen konnte, fugte er hinzu: Ach. entschuldigen Sie gütigst, mein: erste Frau ist gestorben und von meiner zweiten Frau bin ich geschieden worden." Kaum aber hatte ich ihm zu seiner dritten Verlobung beileidig die Hand gedrückt, so sagte er plötzlich: Sie dürfen mir nichts glauben, lieber College, ich leide an der hier grassirenk den Entomanie, ich bin überhaupt noch nie verheirathet gewesen und werde auch mit kelnem memer Freursfuße in den heiligen Standesbeamten treten. Wenn man aber wie ein malischer Correspondent den ganzen lieben Tag aus den Fingern saugen muß. um für gut unterrichtet zu gelten, so spielt man enotich die unwahryelt vom Blatt, welches man vertritt., genau so. wie es mir eben wieder passirt ist. -" Und von solchen ' Correspondenten wird die englische 'Presse bedient! 0 Times! J 0'M"ores!" möchte ' man mit Cicero und Geibel ausrufen. Die Wahrheit lautet: Wenn die Engländer .von einem roßen Sieg über die Boeren erzahlen, so haben sie allerdings keine große Niederlage erlitten, aber es gelang Boeren doch,-sie aus ihrer festen Strllung za' verjagen und viele Gefangene zumachen. ! Wird nach London telegraphirt, daß die Boeren sich auf - der Flucht befinden, so laufen die 'Engländer ganz gewiß vor ihnen her, um nicht von den Boeren eingeholt zu werden, was die unangenehmsten Folgen für die Eng länder haben könnte. ' Versichern die Blätter des engliscln Kriegsministeriums, die Besatzung von Ladysmith habe sich nicht . übergeben, so befindet sie sich trotzdem nicht wohl. - - Und so könnte ich noch einer Reihe von anderen Unwahrheiten die Maske vom Gesicht reißen. Man hat jede Nachricht mit jener Vorsicht aufzunehmen. welche das Gegentheil -annimmt und auch die? . theils rnutatis, theils mutändia.' " Sollte aber' eines Tages eine Londoner Depesche verkünden die englische Armee habe ein Vorpostengefecht verloren so ' wird der ehrliche Finde? erkennen, daß sich d Engländer anschicken, aus 'Transvaal zu flüchten. Der CabttUadett. . Bon Tr Alb flaier. - .Eigentlich hatte sie lieber ihren Vet. .cer, den Journalisten Enrico geheirathet, der, war ein stolzer, kecker Mann, aber ein armer Teusel; denn trotz seineS hellen Kopfes verkrachten ihm immer alle Blätter just dann, wenn'er zum Vice - Chronisten'ernannt worden war. , ' . . : - : i Heirathe den. Mppo hatte ihr der Vaters hatte die- Mutter und deren Vetter gesagt, .denn er ist Beamter, und. wenn er auch nicht viel hat, so hat er doch etwas Sicheres." Die schöne Arabella zuckte verächt lich die Schultern. Filipvo. d r un ansehnliche, kleine Mensch,' der sie mit dem frommen Blick feiner Schellfischäugen stets zu Tode langweilte,, den sollte sie heirathen? . . . Doch gincsie in ihr Kämmerlein und, rechnete. Aater war arm. und arme Mädchen sin den nicht leicht einen Bewerber. Und Nilivvo war verliebt, folglich würde! er folgsamer Ehemann b . m batte Vater doch Recht, dasfühlte sie als echte Römerin? die eme Staatöanstellunz als daS sicherste Glück betrachtet. Wenige' Tage darauf war Filippo selig, zwei Monate später am seligsten, penn er führte die Braut heim. , , Schon nach einem halben Jahre ent deckte Frau Arabella, daß -ihre Nach baritt auf. demselben Stockwerke mehr Schmucksachen habe als sie. und daß die höhnisch überlegenen- Blicke der dummen GanZ' immer ' unerträglicher wurden. ' In ihrem üppigen .Busen schwoll' deZ Neides Zorn. . Die-Nach-barin, deren Mann doch 'nur mmmU BtTo" in dem Tapetenladen amCorso war. fuhr soaar auÄ einmal wöckent.
sich auf den hinein, a vorgestern rvar sie gar in einer Loge dcs Argentintheaters gesehen worden. Das sichere Einkommen des Beamtenstandes verlor pl'otzlich all: Reize. Sich von der eitlen Nachbarin beschamen lassen lieber ! Filippo arbeitete in den freien Stunden bei einem Advokaten. Ärabella hatte also viel Freiheit und bald auch Perlen. Der Vetter hatte einen so komischen Freund, der so eitel war, sie erobern zu wollen. Eines Taqes kam das Glück. Filippo that eine Erbschaft. Der Freund des Vetters wüßte eine treffliche Capi talsanlage, einen Tabaksladen, der einem Ezfeldw-ebel der Carabinieri zu Theil geworden. Gegen eine angemessene' Abfindungssumme wollte der Carabiniere das Geschäft abtreten; denn er hätte lieber in seiner Heimath eine Osteria gegründet. Filippo war glücklich, überglücklich, denn die bottega lag an einer Goldecke. In wenigen Jahren würde er reich sein und seiner Arabella alle Wünsche erfüllen können. Am anderen Tage wurde der Laden besichtigt. Filippo war nicht mehr glücklich; denn der Laden war eben nur Laden und hatte kein Hinterzim mer. Wo bli:b seine Frau? Die konnte doch nicht den ganzen Tag hin, ter dem Ladentisch sitzen! Aber Arabella beschwichtigte alle Ak' denken. Drei Wochen später zog der neu, Besitzer in den Laden ein. Die Kunden kamen zu Häuf, denn die Römer haben einen feinen Sinn für drastische Komik und komisch war das ungleichs Paar, das hinter dem Ladentisch stand, er. der schmächtige, scheue Mann, sie die aufgedonnerte Protzin; denn die glänzendste, schwärzeste Sammettaillt hatte Arabella angelegt, dazu der. mächtigen Hut mit der wallenden Straußenfeder. An Ohr und Hals aber trug sie eine kleine Fensterauslage von Gold und Steinen. Filippo schmunzelte acht Tage lang, dann begann er düster zu blicken; denn die Ecke war wirklich eine Goldecke, aber seiner armen Arabella konnte er doch nicht zumuihen, vom frühen Morgen bis zum späten Abend im Laden zu sitzen. Es galt also, sich auf viele Stunden zu trennen, unmöglich konnte er doch einem Fremden den Laden anvertrauen! Arme Arabella! Wie mußt sie sich zu Hause langweilen! . . - . ! Das Geschäft ging immer besser. Filippo mußte' immer länger hinter dem Ladentisch stehen, und Arabella kam immer' kürzere Zeit zu Besuch; denn sie hatte dem Gatten längst jede Sorge wegen ihrer Langweile ausgeredet, ihre Mama, ihre Schwestern kamen ja so ost. Eines Tages sällt es Filippo auf. daß Arabella am liebsten Abends bei ihm verweilt, wann die Tribuna" erscheint. Eifrigst liest sie das Blatt bis auf die vierte Seite und diese besonders eifrig. Wenn der Laden für einige Augenblicke leer ist, liest sie auch oft unter frohem Lachen einige unsinnige Stellen vor, die sich in der Liebescorrespöndenz finden. Ist die Lektüre beendigt, verläßt Arabella immer sehr schnell den Laden, sie kann ja die Nachtluft nicht vertragen. ' Gegen Mitternacht kommt auch er nach Hause. Und' so ziehen sich seine Tage hin. ein sonnig, einförmig von Morgens sechs bis Abends ' zwölf. Arabella aber wird immer blühender, üppiger, auch lustiger, und lobt den caro Filippo, der so fleißig ist. ' " ' Eines Nachts kommt Filippo später heim, als gewöhnlich. Ohne die Gättin anzusehen, ohne einen Blick auf den gedeckten Tisch zu werfen, öffnet er das Fenster und stürzt drei Stockwerke tief auf die Straße. Die Lokalpresst meldet, der sympathische. liebenswürdige tadaccaio d'ilipp X. habe sich in einem Anfalle )on Verfolgunzswahnsinn selbstgemordet. Die übertriebene' ' Arbeit in )em kleinen Ladcnloche habe seinen Geist umdüstert. Den Freunden sei es auch schon lange aufgefallen, daß Filippo in den letzten Wochen in jedem unbekannten Kunden einen GeheimPolizisten gewittert habe. Geheimpolizist! Aber die Todten reden ja nicht, und die Chronisten" schöpfen ihre Mitthei lung aus wm Munde der Lebenden. - JnderZelle. dieehedem von Fritz Friedmann nach seiner Flucht aus Berlin bewohnt wurde, im Fort du Ha, sitzt gegenwärtig Rudolf Kindlen. ein sehr stattlicher Mann, ehemaliger preußische? Artillerie - Officier. in Haft. Er, der etwa Fünfzigjährige, wurde in einer Villa des Vorortes Tolence verhaftet, wohin er sich mit dem 17jährigen ' Fräulein Trowitsch aus
Frankfurt a. d.. Oder, gefluchtet hatte. Das Asyl des Liebespaares wurde durch einen aufgefangenen Brief tv deckt. Dichtung undWahrheit. .Heute wäre ich zu jeder Schandthat öereit! sagte der, Dilettant, da machte er ein Gedicht. ' ; ModernesPärchen. Der frischgebackene Bräutigam hatte seiner Zukünftigen auch wohl allerlei zu beichten?" Und sie ihm erst!" j Unter Müßiggängern. Weißt Du. Aujust, Arbeit ist ja keine Schande nicht!- Nee, des nicht, aber ri zuwiders Ding : ist sie!" Mißverständnis . Gnädige: Ich glaube. Jean, Sie trinler, Rum. aber das liebe ich nicht.' Jean! Gnädige Frau haben eben eine seiner. Zunge.- . , : ; Reriom mage. Herr Lieutenant waren in Afrika wohl auch cir. eifriger und erfolgreicher NimrodZNa hätte Handel mit Löwenfellen velrelden tonnen:
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