Indiana Tribüne, Volume 23, Number 108, Indianapolis, Marion County, 6 January 1900 — Page 1
o O r H , m A0 O ks i M .i & vvy o W Vl JA V A r Office: No. 18 Qüd OlrBöna Oteaszo. Telephon 1171 Jahrgan -. r . Indianapolis, Ind., Samstag, den 6. Januar 1900 No. 108
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(Lditorielles.
Wir glauben, daß Tret) der Entrüstung, welche der Kaiser zur Schau trägt, ihm doch die Beschlagnähme deutscher Schiffe durch die Eng lander sehr gelegen kommt. Zur Agi tation für Beschaffung einer großen Flotte eignet sie sich vortrefflich. Sie wird auch für diesen Zweck nach Kräs ten ausgenutzt werden. Man wird alles aufbieten, um im Volke die An schauung zu verbreiten, daß England nimmer die Beschlagnahme gewagt hätte, wenn daS deutsche Reich eine große Flotte hätte. Bei dem Hasse, welcher in Deutschland gegen England herrscht, wird eS auch nicht schwer sein. dieser Anschauung allgemein Glauben zu verschaffen, und Stimmung für die Flotte zu wachen. .-" Jüngst ging die Nachricht durch die Blätter, daß Mark Hanna sich vom politischen Geschäft zurückziehen, daö heißt, die Macht hinter dem Throne aufgeben wolle. Klang daS schon an und für sich unwahrscheinlich denn Niemand giebt gutwillig die Macht auö den Händen, die er besitzt so noch mehr bei einem Hanna, der nicht nur persönliche Interessen, sondern ganz besonder? auch die Interessen einer Klique aus seiner Klasse auf seinem Posten zu vertreten hat, die sich zu, Aufgabe stellt, dauernd im Präsidentengeschäst zu bleiben. Wie j tzt den auch offiziell erk'Srt wird, fällt es Hanna garnicht ein, sich zurückzuziehen, sondern er will sowohl den Vorsitz im republikanischen Nationalkomite behalten, alS auch die Konvention nach seiner Pfeife tanzen lassen, ll'id sie wird tanzen, wie er pfeift, denn er hat die Aemter zu vergeben, er hat das Geld und er vertritt all jene kapitallftischen Institutionen, die den Boodle bei der Wahl liefern. DaS entcheidet ! --- 3m Philadelphia Demokrat" finden wir folgende Bemerkung : Langsam aber sicher bricht sich auch hierzulande die Erkenntniß Bahn, baß gegenüber der immer mehr überhandnehmenden Eoncentration deö Großkapitals in Handel und Industrie den Kleinkapitalisten und Kleingeverbetreibenden, nichts Anderes übrig bleibt, als ebenfalls zur Coalition zu chreiten und soweit eS angeht, die c schäftSmethoden der Großen nachzu ahmen." Wenn die kapitaliüischen Blätter über wirthschastliche Vorkommnisse philosophiren, dann schreiben sie immer Blech. Die Kleinkapitalisten haben wohl schwerlich erst auf den guten Rath des Philadelphia Demokrat gewartet. Wenn sie bisher die GeschäftsMethoden der Großkapitaliften nicht nachgeahmt haben, so geschah eS eben darum, weil zu diesen Methoden Großkapital gehört, und däS haben eben die Kleinkapitalisten nicht. Die Wahrheit ist, daß diese Blätter von den Ursachen und Wirkungen in der wirthschaftlichen Welt nicht daS Geringste verstehen. Aber hie und da muß man doch auch etwas darüber sa gen, daS verlangen die Leser.' So thut man klug und spricht unklug. Die Summen, welche Kleingewerbtreibende Zwecks geschäftlicher Operalionen zusammenbringen köanen, bilden noch lange kein Großkapital, mit dem man die Geschäftsmethoden der Großkapitalisten nachahmen kann. tmt m ArGMiHlen. Wetterbericht. Wolkiges, unbeständiges Wetterund möglicherweise Regenschauer heute Nacht; volkig Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Otunden 38 Erad, niedrigste 55 Grad. Die Goldreserve. Washington, D. C., 6. Jan. Der verfügbare Baarvorrath des Schatzamt? betrug nach dem heutigen Ausweis Z231.Z65.026, wovon $236,767,329 auf die Goldreserve kommt. GeisteSkrankeSoldaten. Washington, 6. Jan. Eine Anzahl geisteskranker Soldaten ist von der Prefidio-Reservation nach dem LundeSasyl in Washington abgeschickt worden. Die Patienten find : Oergeant ThomaS g. CollinS, vom 6. Ja-fanterie-Negiment; Oergeant Oven H.
Wißman, HospitalcorpS; Thoma F.
Barry. HospitalcorpS; Anton Barber, 4. Jnsanterie-Regiment; George N. Barton, 4. Cavallerie - Regiment, Michael Gallaghee, 23. Jnsanterei- ! Regiment; Walter A. O'Neill, 6. Ar-tillerie-Regiment; LouiS Ford, 4. Zn fanterie Regiment; David B. Soung, 17. Znfanterie-Regiment; George W. Decker, 18. Jnsanterie-Regiment. Zoseph Hoffman, 22. Jasanterie-Regi-ment; George 3. Nizon, 12. Znfan-terie-Regiment, gast alle Patienten find infolge der ausgestandenen Strapazen dei FeldzugeS auf den Philip pinen geisteskrank geworden. Volksjustiz. N ew Port NewS, Va., 6. Jan. W. W. Watt wurde heute Morgen durch einen Mob auS dem StatiovShause geholt und erschossen. Er hatte der Frau T. M. Simpson, der Ehefrau eine Angestellten deS Schiffs bauhofeS, Gewalt angethan. VomBurenkriege. RenSburg, 4. Jan., Abends ColeSburg ist noch nicht genommen. Die Buren griffen heute Morgen unerartet den linken Flügel der Briten an, wurden aber zurückgeworfen. Sie hatten die Höhen im Norden der Stadt besetzt, wurden aber schließlich aus ih ren Stellungen verdrängt, nachdem unsere Artillerie eine Stunde in Thätigkeit gewesen war. Sie haben jedoch noch die Höhen inne, welche in unmittelbarer Umgebung der Stadt liegen und hindern die Briten am Vormarsch an der Bahn entlang. Die britischen Verluste deS TageS waren leicht, während die Buren 100 Mann verloren haben sollen, darunter 20 Gefangene, welche Mittags von der berittenen Infanterie gemacht wurden. London, 6. Zan. Wichtige Nachrichten vom Kriegsschauplatz find heute Morgen nicht vorhanden, aber man ist der Meinung, daß die Situation am Tugela-Fluß andeutet, daß General Buller einen neuen Versuch machen wird, Ladysmith zn entsetzen. Die Zähigkeit, mit welcher die Buren sich bei ColeSburg behaupten, setzt den dermeintlichen Erfolg deö Generals French beträchtlich herab. Marktschreierei bestraft. W i e n. 6. San. Dr. Schenk, Prosessor an der Universität Wien und Vorsteher deS embryologischen JnftitutS, welcher gerade vor einem Jahre ein Buch veröffentlichte, in welchem er die Behauptung ausstellte, er hätte nach 20jährigen l?xoerimentiren daS Ge deimniß der VorauSbestimmuog der Geschlechter bei den Geburten von Thieren nicht nur, sondern auch von Menschen, entdeckt, hat heute von dem Minister deS Innern die Erlaubniß erhalten, sich mit Pension in den Ruhestand zurückziehen zu dürfen. ES geschah dieS, weil die medizinische Facultät der Universität Wien seine Abs,tzung verlangt hatte, aus den Grund hin, daß er auf frivole Weise in einer wissenschaftlichen Angelegenheit eine Veröffentlichung in Form einer Anaonce für sich selbst erlassen habe. Allerlei a u S Deutschland. Berlin, 5. Jan. In Groß-Ra-scheu, einem nicht weit von Kalau im preußischen Regierungsbezirk Frankfürt gelegenen Dorfe, haben bei dem Brande einer Braunkohlengrube zwölf Grubenarbeiter einen .schrecklichen Flammentod gefunden. Jetzt ist eS klar, warum der Kaiser den Ansang deS neuen Jahrhunderts am ersten Januar 1900 zu feiern wünschte. Für daS nächste Jahr hat er nämlich eine andere Feier vor. Der 200. Jahrestag der Krönung deS ersten preußischen König'S. Friedrich'S 1., soll am 18 Januar 1901 in Königsberg in Gegenwart deS Kaisers, der Kaiserin und zahlreicher deutscher Fürsten durch eine großartige freier btaanatn werden. Die eonservatiden LandtagSabgeordneten von Dalloitz und Kreth, die als Landräthe zur Disposition gestellt wurden, weil sie gegen die Canalvorläge stimmten, find jetzt in GemSßheit ihrer Aneiennität zu RegierungSräthen ernannt worden. Durch diese Beför derung find ihre LandtagSmandate erloschen, vaS jedoch nicht ausschließt, daß sie in ihren Wahlkreise wieder gewählt werde können. Eine Hamburger Depesche an daS Oerliser Tageblatt besagt, die Ham-
burger Nachrichten, bekannt als Organ
1 Itt BiSmarck'schen Familie, hätten erklärt, eS sei nicht wahr, daß die Familie beschlossen habe, den vierten Band der Memorien Liömarck'S aus Wunsch deS KailerS Wilhelm zu unterdrücken Der Norddeutsche Lloyd in Bremen hat die Holt-Linie in Singapore ange kaust und wird dieselbe mit der kürz lich von ihm erworbenen Seottish Oriental Line" zu einer indo-chinefi-schen Linie verschmelzen. In Folge heftiger Regengüsse find Main und Neckar stark im Steigen be griffen. 0chissS'57achrit-. Angekommen in : N e w A o r k : Lueania" von LiderPool und Queenötova ; Burgundia" von Marseille. QueenStown: Campania" von New öork für Liverpool. H a v r e : La Bretagne" von New Sork. Glasgow: State of NebraSka" von New öork und Grecia" von Portland. Hamburg: Patricia" von New Sork. Liverpool: Pennland" von Philadelphia. allerlei. In West Superior, WiS., kackte Stadtingenieur Thomas eine Unzahl Telephonstangen nieder, welche die neue People'Z Telephon-Gesellschast hatte errichten lassen. Der Grund d2für lag in dem Umstände, daß die G:sellschast die Stangen-auf einer gewissen Strake aufgestellt hatte, wahrend ihr Freibrief ihr nur gestattete, die ttlley's flir den Zweck zu benuiz;n. Wiederholte Warnungen hatten nicht gefruchtet; nun aber hat der Inger.ieur dem Unwesen plötzlich Halt geboten. Einem schönen Brauche treu hat der N-w Yorker Postmeister an sämmtliche ausländischen College vom Weltpostverein eine Neujahrskarte geschickt, worin er seine besten Grüße und Glückwünsche übermitelt. Die Karte xt m lithographischem Farbendruck ausgeführt und zeigt in ihren Bildern die ganze Entwickluna der Verkehrsmittel: vom Prairieschooner, der ersten Lokomotive vom Jahre 1823 und dem Raddampfer Carmout" bis zum modernen elektrischen Automobil, Trolleywagen. Telephon und Schraubenschnellpostdampfer. Auf der Suche nach einer Schlafstelle kletterte der obdachlose Julian Leonard auf Wright's Kalkofen an Cooper's Creek. nahe Federal Bridge, N. I. Er legte sich cuf die bis zur Ofenmündung reichenden Austernschalen, welche gerade gebrannt wurden, und fiel in tiefen Schlaf. Ausströmende Gase müssen ihn in Betäubung versetzt haben, denn zugleich mit den Austernschalen sank auch Leonard, ohne zu erwachen, immer tiefer und am Morgen wurde sein geröstete? Leichnam von den Arbitern vorgefunden. DenGottesdienst unterbrach der Pastor Dr. Schepeler, von der St. Pauls Episcopal - Kirche in Marinette, Wis., um einem Diebe nachzusetzen. Während Dr. Schepeler am Altar den Gottesdienst leitete, bemerkte er. wie ein fremder Mann mit einem Bündel das Pfarrhaus verließ. Er unterbrach den Gottesdienst, derfolgte den Mann und fand, als er ihn eingeholt hatte, daß dieser Weihnachtsgeschenke im Werthe von etwa $50 gestohlen hatte. Der Dieb wurde der Polizei übergeben und zu einer Gefängnißstrafe von 6 Monaten verurtheilt. In Zukunft wer den die Angestellten der Great Northern Pacific Bahn Gelegenheit haben, sich als Aktionäre an dem Bahn-Unternehmen zu betheiligen. Die Betriebsleitung beabsichtigt, das Aktienkapital um 10 Procent zu erhöhen, und allen Bahnleuten, die eine gewisse Anzahl von Jahren im Dienst stehen, sollen die neuen Aktien zum Pari - Werthe angeboten werden. Del Ankauf kann in Theilzahlungen erfolgen. Eine Gewinnbetheiligung'der Leute wird von' der Bahn als das beste Mittel erachtet, Streiks und anderen Schwierigkeiten vorzubeugen. Trotzdem Andrew Ar adley bereits ein volles Jahrhundert aus dem Buckel hat, fchlägt er noch gerne über die Stränge. Starken Schnapses voll, wurde der alte Andy neulich unter der Anklage der Trunkenheit dem Polizeirichter in New Haven, Conn., vorgeführt und Jedermann war erstaunt, als die Escapaden des Knasterbartes an's Tageslicht gebracht wurde. Mit Rücksicht auf das ungewöhnliche hohe Alter des Mannes fah der Richter von! seiner Bestrafung ab und überwies thn -dem Soldatenhelm in Norton, Conn., da er ein Veteran des Bürgerkrieges ist. Weit und breit ist Vradley als .der' einsame Fächer" bekannt. '
FureineNothwendiateit
hat der Recorder Senior in Paterfon. N. I., das Rasiren am Sonntag erklärt in einem Proceß gegen mehrere Barbiere, welche auf Veranlassung der Varbier-Union wegen Betriebes ihres ri . r r i . . ..." eicyasis am Sonntag verhaftet worden waren. In feinem Urtheil sagte ver lcyler unter Anberm: Ich wünsche zu erklären, daß wir in einem modernen, fortschrittlichen Zeitalter leben, in dem Gebrauch und Gewohnheit die Gesetze machen. Ich selbst halte das Barbieren für eine Nothwendigkeit und vesorge dasselbe zeden Sonntag ,n meiner Wohnung. Genau so machen es viele gottesfürchtige Bürger, sogar die , r ' y .. reoiger oes Herrn tyun es auch. John Dougherty. Chas. Brojt. Philipp Nome. Caspar Schmidt C cm ' y ' rt. r r r i . uno William znaousy slno unter ANklage gestellt worden, im letzten October im Gefängniß zu Eden Vallen. Minn.. einen Mann Namens Miller ermordet zu haben. Miller brannte mit Schmidt's Gattin durch und wurde in's Gefängniß gesteckt. Zwei Tage spater fand man ihn erhangt vor. Das Verdict der Coronerö - Jurn lautete auf Selbstmord. Unterdessen hatte die Grand Jury entdeckt, daß der Gefängnißwärter die Schlüssel einem Mob übergab. Dieser erwürgte Miller . Y ' rs ' r , uno qing oie elaze aus, um oen ';erdacht zu erregen, als ob Miller Selbstord besangen habe. In entsetzlicher Lagebefinden sich die Lummi - Indianer im Whatcom County. Wafh. Da dieMündung des Nooksack - Flusses durch Massen von Baumstämmen versperrt ist. so suchten sich die Wasser einen neuen AuLfluß und ergossen sich über das Jndianerdorf. Alle Wintervorräthe wurden fortgeschwemmt und eine Hungersnoth stebt bevor. norGemelnde5?lok iSlavonien) feierte der Grundbesitzerssöhn Stefan Manylovic seine Sochzeit mit Marie Stanovic. Die Hochzeitsgesellschaft fuhr' dann auf 8 Schlitten nach dem Wohnungsort des Bräutigams. Der Wea führte über einen hohen Abhang neben der Donau. Die berauschten Kutscher hieben auf die Pferde ein, sodaß diese förmlich dahinrasten. Plötzlich stürzte der erste Schlitten di? 40 Meter hohe Böschung vmao, yi oie onau, oie dux anoeren Schlitten nach. 16 Mensch, darunter auch das Brautpaar, fanden ibren : v. nn.n. ' . u iu vcii ;wtucn. I n a e r a ! lz wur de seit längerer Zeit eine große Zahl von Einbrüchen verübt, zuletzt beim Polizeidiener selber, als dieser gerade sein Gehalt sowie die Beiträge für den Krieger-Verein eincassirt hatte. Nicht geringe Ueberraschung hat nun die ErMittelung und Verhaftung des Diebes verursacht. Der Einbrecher, ein noch iunger Mensch, war Schreiber auf dem Bürgermeisterei-Amte, der so seine nächtlichen Räubereien am anderen Tage nach erfolgter Anzeige amtlich protocolliren konnte. Diese inieressante Beschäftigung würde er noch hcrden fortsetzen können, wenn er mcht durch große Geldausgaben sich- verdächtig gemacht hätte. Jedenfalls hat er mit Hehlern im Bunde ' gestanden. Elne Reihe Person??, sind durch thn unschuldig schwer verdächtigt worden. Utn eigenartiger Vor fall ereignete sich in Vromberg. Dort erloschen plötzlich um 1 Uhr alle Gasflammen auf den Straßen und in den Häusern, in Geschäften und Wohnungen. Es entstand besonders m den Geschäften eine ziemliche Verwirrung. Durch den starken Frost war eine Betriebsstörung eingetreten, welche folgende Ursache hatte: Einer der Wasferverschlüsse war eingefroren. Die teleskopartig ineinander geschobenen Theile des Behälters verloren dadurch die Beweglichkeit, eine ununterbrochene Gasabgabe erfolgte, und es entleerte sich die obere Glocke, ohne abwärts zu sinken. Dadurch trat die Betriebsstorung ein, wobei die Gasflammen in der Stadt erloschen. Die Unterbrechung dauerte in der Gasanstalt nur kurze Zelt, da sofort die alten Gasbehälter mit dem Röhrennetz in Verbindung gebracht wurden. Doch hielt die Finsterniß in der Stadt ziemlich lange an. AlsderViscountofVosingbroke, ein Nachkomme des berühmten Ministers Boli'ngbroke, vor Kurzem starb, hielt Jedermann seinen Vetter, den Rev. St. John, Canon von Gloucester, für seinen rechtmäßigen Erben, und der Canon selbst war davon so überzeugt, daß er sich sofort im Familiengut Lydiard Park bei Swindon installirte. Man kann sich seine Ueberraschung denken, als ihm der Familienanwalt mittheilte und bewies, daß der verstorbene Lord Bolingbroke am 6. Januar 1893 als 73jähriger Herr eine dreißigjährige Miß Howard, die schöne Todter eines seiner WaldHüter, insgeheim geheirathet hat und daß aus dieser Ehe zwei Kinder hervorgegangen sind, von denen das erste todtgeboren war und das zweite, der dreijährige Master Vernon Henry, der rechtmäßige Viscount of Bolingbroke ist! Der alte Viscount soll seiner junLen Frau sehr zugethan gewesen sein und war beständig in ihrer Gesellschaft, fürchtete aber offenbar das Gerede der Welt so, daß er seine Ehe. bis zu seinem Tode absolut geheim hielt, und keine? seiner nächsten Freunde und Verwandten eine Aynung von der &zt fcxiii.
Dulöete 2
Zahve. ttHHrS. Mary Lewis. Frau eines promt. ZfJi nentcn ffarmerS und vhlbtk.lnm unter w alle Bewohnern nahe Belmont. N. ). schreibt: .Seit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte groke Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahn wurde mein Zu stand beangftigknd. der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervös. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An, fälle und wurde allmähliz schlimmer. Ich begann Dr. Miles' Reftorative ervine und erven, und Leber-Pillen ,u gebrauchen. Anfang schien die Medizin nicht ,u wirken, ober nachdem ich einig, Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte NachtS beffer. mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler: nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wi, eine Person meines Alters eS erwarten kann. Gott fea, Tr. Mlle,' Nervine." ' Tr. Milcs' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste stlasche nützt oder das Geld wird zurückstattet. Buch Über die Krankheiten des Herzen und der Nerven frei. JlZj Dr. 5 kNUss' 5 Kervinof S' Hsetorea ' Health 0 SiJUliS Adresse: D r. M l l e 5 M e d i k a l .. Eikhart, Ind. E'ine schaurige Thal hat ein Bauer in Pltchsn, Provinz Posen, gegen seine Frau verübt. Er unterhielt mit einer Dienstmagd ein Liebesverhältnis. Um seine Geliebte hcirathen zu können, wollte er seine Frau aus dem Wege räumen. Er lockte sie Abends in den Kuhstall und versetzte ihr da mit einem Knüttel einen Hieb über den Kopf, daß sie betäubt Niedersiel. Dann vegoß er die Frau mit Petroleum und zündete es an. Die Frau erwachte jedoch aus ihrer Ohnmacht und eilte, nachdem es ihr gelungen, die Flamme zu ersticken, dem Hause zu, wohin ihr der Mann folgte. Hier ergriff der Unmensch ein Rasirmesser, um der Frau die Kehle abzu-. schneiden. Aus das inständige Bitten der Frau, ihr das Leben zu schenken. stand der Mann von seinem Vorhaben ab, nachdem die Frau einen Schwur abgelegt hatte, ihn nicht zu verrathen. Infolge der erlittenen Brandwunden aber erkrankte die Frau sehr schwer und erlag ihrem Leiden. Kurz vor dem Tode hat sie in Gegenwart von Zeugen die That ihres Mannes erzählt. Dieser wurde verhaftet und die Leiche seart, wobei sich ergab, daß der Tod infolge jener schrecklichen That eingetreten war. Ein aus dem Elsaß siammender Förster Namens Schäsfer. der vor Kurzem m dem Departement Scine-Jns6neur starb, legte auf dem Sterbebett folgendes Bekenntniß ab: Er war bis zum 8. August 1870 als französischer Förster in Bitsch anzestellt. In jenen Tagen bildete sich der Velagerungsring um die kleineFestung und es wurden ihm bei dieser Gelegenh:it von bayerischen Soldaten mehrere Stuck Vieh von der Weide gestohlen. Ergrimmt darüber, schwur er, Rache zu nehmen. Unglücklicherweise bekam cr noch am nämlichen Tage einen bayerischen Ossicler nebst einem Burschen in's Quartier. In der Nacht, während sie schliefen, schnitt er ihnen mit dem Hirschfänger die Kehlen durch und begrub alle drei Leichen im Keller. Dann flüchtete er nach Belfort, wohin ihm seine Familie später folgte. Der Arbeite: Ernst Kühn, welcher in einer Lackfabrik zu Leipzig-Lindenau beschäftigt ist. kam aus Versehen der Transmission zu nahe, wurde von derselben ersaßt und dreimal herumgeschleudert. Hierbei wurde ihm der linke Arm buchstablich abgerissen. Nachdem er von hinzuaeeilten Kameraden aus seiner schrecklichen Lage befreit war, hob er mit dem unverletzt gebliebenen rechten Arm den abgerissenen linken auf und nahm ihn mit nach dem im Vordergebäude der Fabrik befindlichen Raume. Beim Anlegen des Nothverbandes zuckte er mit keiner Wimper, auch kam nicht der geringste Schmerzensiaut über seine Lippen Nach der Ankunft im städtischen Krankenhause entstieg er ruhig dem Krankern)agen und begab sich, jede Unterstützung ablehnend, zum Erstaunen der Krankenwärter festen Schrittes nach dem Operatiynssaal. Die sofort nöthig gewordene Operation wollte Kühn ohne Anwendung der Narkose an sich vornehmen lassen. Dem widersprachen jedoch die Aerzte, worauf er sich narkotisiren ließ. Och SS lohnt sich, Hood'S Sar. saparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, Diphteritii oder Fieber. HoodS Pillen find von den sukgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 2öe.
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