Indiana Tribüne, Volume 23, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1900 — Page 2

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tTSr-tr, CT4tiOr yJC ErlchM Täglich und SMMZV tt tlglich Tribüne- kostet du,ch Xilfu i Senil pr Ooch. die eoaalrUai tt,tl p sch. Bette luftxm U t SoUl yn Rintt. Per Vft nß halt 5tti pizchi in BrftKlict1tS V Sr. i IQ C& lAas StrsZ Indianapolis, 3nb., 6. Januar 1900 OchlimmeS VrandversicherungS Jahr. Unsere Feuerversicherung; - Gesellschasten sind höchst unzufrieden mit dem ausscheidenden Jahr, soweit ihre eigenen Geschäfte in Betracht kommen; ja die meisten dieserGesellschaften spretyn geradezu von einem Unheilsjahr und von schwerem Verlust, und dieje nigen. welche einen Profit auszuweisen haben, verdanken denselben meist nicht der Versicherung 'selbst, sondern der Bankiersseite des Geschäftes, nämlich ciner besonders vortheilhaften Anlage der Reserve - Fonds, welchen das Gesetz behufs Deckung ihrer Kunden txx lanqt. sowie auch der Ueberschüsse, die sie m günstigeren Jahren erzielten. Noch liegt die Statistik dieses Jahres nicht vollständig vor; aber keine noch einlaufenden Berichte können die ErLebnisse im Wesentlichen ändern. Es liegt in der Natur des modernen Geschäftslebens, mit welchem die Feuerversicherung auf das Engste verknüpft ist, daß diese Frage für das allgeiminePublitum von geringerem Jn teresse ist. als . für unmittelbare Policen - Inhaber. Und während Letzteren zunächst nur daran gelegen ist, daß ihre Police prompt ausbezahlt wird, fcenn ein Brandverlust entsteht, so sind sie und Andere doch indirekt daran interessirt, daß das Versicherungswesen nicht mit Verlust geführt wird, zumal dasselbe zugleich im modeinen Creditsystem eine wichtigeRolle spielt. Daher möge diese Angelegenheit einige Augenblicke näher verfolgt nxrden. Von den Brandverlusten selbst braucht an dieser Stelle nicht weiter die Rede zu sein. Waren dieselben auch, wie immer, bedeutend, so war das Jahr in dieser Beziehung doch gerade kein außer ordentliches, und ohne sonstige gewichtige Factoren wäre es nicht möglich gewesen, daß in manchen Fällen die Verluste sich auf 95 Procent oder gar auf die volle Höhe der Prämien - Einnahmen 4:n! In manchen größeren Städten gingen die qesammten Ausqaben um beinahe 50 Procent über die Gesammtsumme der Verlust - Auszahlungen hinaus! Das sind sicherlich keine normalen Verhältnisse, und sie sind keineswegs blos örtlichen Charakters. Denn in den Ver. Stauen und Canada zusammen betragen die Verluste, resp. Aus- - gaben in elf Monaten 16 Mill. Doll. mehr als im selben Zeitraum von 1898 und 25 Millionen Dollars mehr als in derselben Periode von 1897. d. h. soweit sie überhaupt zusammenge stellt sind; denn es sollen noch nicht alle Kosten mit eingerechnet sem. Worin bestehen nun aber diese Ko sten außer den Brandverlusten? Zum großen Theil so wird ver sichert hängen sie mit dem Wettbewerd zwischen den Feuerversicherungs Gesellschaften, die zum Verband gehören, und den anderen zusammen, welche zur Zahlung bedeutend höherer Commissionen an Agenten geführt haden soll. Außerdem aber, und ganz besonders, klagen die Gesellschaften über emschrankende Gesetzgebung und übermäßige Besteuerung", welch' letztere m manchen Staaten in ver schiedener Gestalt sich auf 6 Procent der Brutto - Einnahmen beläuft. Was den letzteren Punkt anbelangt, so geht man wohl nicht seht, wenn man sagt: Im Allgemeinen sind die verbundeten Gesellschaften selber zu einem guten Theil an diesen Belästigungen schuld, da sie iore Organisation und ihren Geschäftsoetrieb mit einer solchen Geheimnißthuerei umgeben, daß sie hierdurch mehr oder weniger Argwohn erwecken und die vielbesprochene Regulirungssucht anstacheln müssen Dieser Vorwurf wird ihnen sogar von manchen reisen gemacht, von denen man durchaus nicht sagen kann, daß sie Vorurtheile gegen Corporationen hät:en. In dieser Beziehung also könnten' die Gesellschaften selber dazu beitragen, sich etwas gemüthlichere Verbältnisse m schaffen. 'Die Frage deZ Mitbewerbs und der hohen Commissionen aber, nun, die wird sich im Laufe der Zeit in be kannte? Weise von selbst regeln, indem 6- die schwächeren Gesellschaften an die Wand gedrückt werden. Es ist sogar nicht zu erwarten, daß diese? Proceß sehr lange dauern wird. Die Liede der Treulosen. Ein ungemein charakteristisches Slt lenmlb finrn Vtfrfn unb bnn den UJltn-j scben der unaariscben 5auvtstadt ent rollt sich in einem Vorgang, der sich dieser Tage m emem der besucyletten Kasseehauser m Budapest, ' m dem Caf6 Merkur" in der Kerevescherstraße, abgespielt hat. Dort hat sich eine zunge, schone Frau m Gegenwart u 200 Gästen erschossen. Vor ) I Jahren httrathete sie. damals 19 .hre alt und ein auffallend schönes ädchen. den Tischlermeister Alxander R6meth. Obgleich es eine Heirath aus Liebe war. wurde sie bald ihres Gatten überdrüssig und betrog ihn. Als N6meth erfuhr, daß sie einen, ja sogar mehrere Liebhaber habe, jagte er sie auö dem Hause. Frau N6meth überlegte sich dann die Sache und bat ihren Gatten, sie wieder zurückzunehmen, was dieser aber nicht thun wollte. Eie verfolgte ihn nun fortwährend mit ihrer Liebe, und eines TageS, als sie sich auf der Straße trafen, zog er einen Nevoloer hervor, gab vier Schüsse auf sie aö, verletzte sie aber nur leicht, unh tKtiit tau eine fünfte Auge! gegen

sich ab. die ihn schwer verwundere. Beide kamen in's Krankenhaus und verließen es schließlich geheilt. Die Frau kam auf die Straße, der Mann in's Gefängniß. Vor kurzem hatte er die Strafe abgebüßt, und da trafen sie fick wieder. Die Liebe der

Frau schien inzwischen noch heftiger geworden zu sem, und sie bat iyn neuerdings, sie m Gnaden aufzuneymen. Aber ebenso bartnäckia wie bisher verweigerte er es, indem er erklärte, daß er ihr die Vergangenheit nicyt ver;eihen könne. Seither war die tfrau wie wabnsinnia. sie ging von Kaffeebaus zu Kaffeehaus und betrug sich mit ausfallendem Uedermuty. tturzlich kam sie in das Caf6 Merkur" in der Kerepescherstraße, der belebtesten Straße in Budapest. Da lien sie x;q Kaffee, Thee, Wein. Champagner und Cigarretten geben, und vertheile das Bestellte unter die Kafftehausgaste. Bald sammelte sich eine lustige" Gesellschaft um die schöne Frau und lies; sich von ihr freihalten. Sie hatte du Zigeunerkapelle, die in dem KaffeeHause concernrte, ebenfalls eingeladen und liek ficb die melancholischesten un garischen Weisen ausspielen. Plötzlich sprang sie aus und blieb vor ihrem Tische stehen, als ob sie eine Rede halten wollte. Im Kaffeehause wurde es todtenstlll, und dtt schone Frau ner: Mein Mann glaubt mir nicht, daß ich ibn liebe! Gut ick kann ihm daZ nur durch meinen Tod beweisen, ich thue es. Gott mit Wir Sandor!" Im nächsten Moment, ehe es Jemand verhindern tonnte, hatte die schöne Vacchantin sich eine Kugel in den Kops ge- ; i cm. ' - - ern: i. . lagl. wenige XHinuicn jpaicr war sie todt. Nun glaubt es ihr Mann, daß sie ihn trotz ihrer Treulosigkeit geuevl yar. Anarchistische Bankräuber. Am 10. Juni v. I. wurde in Ro sieres - aux - Salines bei Nancy wäh rend der Abwesenheit des Hausherrn in den Räumen des Rentiers Marchall eingebrochen, der eiserne Geldschrank mit großem Raffinement geöffnet und 120.000 Francs in Werthen meistens französische und russische Jnhaberpapiere gestohlen. Die ersten polizeilichen Recherchen lenkten dringenden Verdacht gegen zwei gefährliche Räuber, von denen der eine der französischen Polizei sehr gut bekannt war. Er hieß Charles Bernard, war schon zehnmal vorbestraft, zweimal von Kriegsgerichten verurtheilt und hatte erst am 1. Juni, also zehn Tage vor dem kuhnenRaube, das Zuchthaus verlassen. Seine Specialität bestand sonst aus Raub von Velos und Automobilrädern, wie er sich auch mit Vorliebe als Vertreter des Hauses Peugot oder auch als Bankdirektor ausgab. Bernard hat bereits ganz Europa und Amerika abgesucht. Die Recherchen der französischen Criminalpolizei nach dieiem Bernard und semem Compll cen Bertholdo Messer, alias Stein, blieben aber erfolglos Geld und Räuber blieben verschwunden. Nun waren m Zürich Ende October zwei elegante französische Paare, aus Lon don herüberkommend, eingetroffen. Sie hatten Adressen an in Zürich le bende, als Anarchisten verdächtigeJta liener, von denen einige schon nach dem Mordattentat Luccheni's aus Genf ausgewiesen worden, bti sich und traten mit diesen in lebhaften Verkehr. Der Eine nannte sich Victor Marque tout. Bankdirektor aus Thizy. Frank reich, der Andere schlechtweg Herr von tein. Die Franzosinnen gaben sich als Frauen der Genannten aus. Jungst fand anläßlich einer Falsch münzerei - Untersuchung eine Haus durchsuchung in dem Hause eines Jta lieners statt, bei dem die .obigen vier Personen wohnten. Bei dieser Durch suchung aller Räume stieß die Polizei im Zimmer einer der Französinnen aus einen schweren eigenartigen Hand koffer, der bei näherer Nachschau mit einem vollständigen, den höchsten Anforderungen entsprechenden und reich assornrten Diebswerkzeug für Bank räuber gefüllt war. Behufs Festste! luna der Identität deK Eiaenthümers dieses verdächtigen Fundes erfolgte die sofortige Festnahme des angeblichen Bankdirektors Marquetout und der der zwei Damen. Her? v. Stem war inzwischen abgereist. Nach einigen .agen gelang es dem ennrenden Po lizeicommissär, unvermuthct die Jden tität des Marquetout mit dem aesuch ten Bernard von Nancy festzustellen. Bernard hat seither auf Vorhalt der Ergebnisse der Messungen und der Photographie auch die Richtigkeit die ser Feststellung zugegeben. Seither kehrte auch der Complice Messer, alias v. Stein, aus Paris hierher zurück und konnte sofort nach hartnäckigem Kampfe dingfest gemacht werden. Der Raub freilich ist verschwunden und die Verhafteten geben hierüber nicht die geringste Auskunft. In Züricher Polizeikreisen glaubt man, es mit Mitgliedern irgend einer anarchistischen Gruppe zu thun zu haben, welche sorgfältige Verbindung miteinander pslegen und die Früchte des Raubes in die gemeinsame Kasse zu Actionszwecken fließen lassen. Die Auslieferung an die französischen Behörden ist bereits erfolgt. Gin Thronprätendent. Sein? königliche Hoheit Ludwig Karl de Bourbon", ist im Alter von 63 Jahren in bem holländischenFlecken Teterinqen bei Breda gestorben. Er war der Sohn des Potsdamer Uhrma chers Karl Wilhelm Naundorf, der sich bekanntlich für Ludwig XVII. ous gab und dessen Kinder 1831 und 1874 vergebliche Processe gegen den Grafen Chambord in Frankreich anstrengten, während die holländlscheRegierung und das Haus Oranien sie 1864 als Bourbonen anerkannte. Inpressant ist die vom. Brüsseler Son" veröffentlichte Schilderung eines Besuches. den ein Bekannter des Verstordenen diesem vor mehreren Jcrhren in Teterinqen atesit tzLCtt czzC:

liche 'Enkel Ludwigs XVI. bewohnte ein einfaches einLöckiges Haus, daö an das Tusculum eines pensionirten Officiers erinnerte. Er empfing seinen Gast in einem kleinem Salon mit alten Eichenmöbeln, auf 'denen einige

Delfter Fayencen prangten. An der Wand hing in einem uoerlaoenenvcay-, men. überragt von dem französischen' Wappen und der Königskrone, das Bildniß des Prätendenten selbst. Dieser war em mittelmäßig großer, beleibter Mann mit weißem Schnurrbart und einer außergewöhnlichen Nase, die völlig an die echten Bourbonen erinnerte. Das einzige Ausfallende :n seiner Kleidung bestand in einer seidenen Halsbinde, worauf eine goldene Lilie gestickt war. Nach der Anerkennung er königlichen Rechte seiner Familie durch Holland war Ludwig Karl de Bourbon als Freiwilliger in das zweite niederländische Dragoner - Regiment eingetreten, schon im ersten Jahre Brigadier und Wachtmeir geworden, hatte aber dann seinen Ab-I schied genommen, weil er sich sonst hätte als Hollanoer naturallsiren lassen müssen. Seitdem lebte er in stiller Zurückgezogenheit in dem festen Slauben an seine königliche Abstammung und berief sich dabei auf die Ansicht einer Reihe von Personen, so des Grafen Gruau de la Barre, der Madame de Rambaud, Jules Faures, Louis Blancs, Sardous, Drumonts u. s. w. Nebenher beschäftigte er sich mit Holzschnitzerei, weil auch seine Vorfahren in ihren Mußestunden Handwerke betrieben 'hatten. Sein Bourbonen-Mu-seum enthielt u. a. eine kleine Drehörgel 'deutschen Ursprungs, die Maria Antoinette zum Abrichten ihrer Vögel benutzt hatte, ein von Ludwig XVI. getragenes Ordensband sowie das Saphirkreuz, das der unglückliche König vor Besteigen des Blutgerüstes seinem Beichtvater schenkte. Der Präten--dent war zum Katholicismus, übergetreten utt erzählte darüber seinemGast folgendes: Im Jahre 1379 hat meine Schwester den Papst brieflich um den Segen für sich und mich gebeten Leo XIII. sandte ihr in einem Briefe, der an Ihre königliche Hoheit Madame Amslie" gerichtet war, als einzige Antwort den Vers 20 des Psalm! 79 Domine Deus virtutum converte nos et ostende faciem tuam, et salvi erimus. Ich glaube darin eine Aufforderung des Papstes zu erblicken, zur katholischen Kirche überzutreten, und da dies schon lange meine Absicht war, entsagte ich 1834 dem Luther thum. Ein Jahr später machte ich mit einem Freunde, dem Grafen de Beau mont, eine Reise nach Rom. Wir wurden von Leo XIII. in Sonderaudieng empfangen. Ich war als der Bruder des Grafen de Beaumont angemeldet worden und gab mich erst vor dem Papste als Ludwig Karl de Bourbon, Herzog der Normandie, Sohn Lud wigö XIU." zu erkennen. Das Gesicht des Papstes drückte das lebhafteste Staunen aus. Er streckte die Hände gegen Himmel, betrachtete mich mit stierem Blick und stieß die Worte aus: Per Dio! Was sind die von Orleans! Dann hob er eilig den Empfang auf, und kaum befanden wir uns wieder im Gasthof. als ein Abgesandter des.Va ticans dort eintraf, um uns mitzuthei len, daß wir dem Papst einen großen Gefallen erweisen würden, 'wenn wir Rom so schnell wie möglich verließen. Der Vater des verstorbenen Prätendenken, der Uhrmacher Naundorf. 'ruht aus bem Fnedhose zu Delst. Sem Grab deckt ein einfacher Stein mit der Inschrift: ici repose Louis XVII.; Charles Louis, duc de Normandie, roi de France et de Navarre, ne ä Versailles le 27 mars 1785, de'ce'de' a Delst le 10 aout 1845. Darüber befinden sich die Königskrone und das Wappen Mit drei Lilien. Cronje'ö Taktik. . Ueber die Taktik des BoerensüHrerS Ironie aeaenüber Lord Metbuen macbt die Pariser Transvaal Gesandtschaft die folgenden Angaben: Lord Methuen, der unter Verschwendung ' von Blut und Munition tollkühn auf Kimberley losgeht, ohne viel in Sorge zu sein um die Sicherung seiner Rückzugslinie. wird von Cronje nicht mit aller Macht an einem etwaigen Entsatz von Kimberley gehindert werden, wie man etwa daraus zu schließen geneigt ist. daß unsere Truppen sich bei Spyfontein eine starke Stellung geschaffen haben. Wir wären ja thöricht, wenn wir dort einen entscheidenden Schlag führen 'wollten oder gegen uns ausführen ließen. Die Republiken könnten Im höchsten Falle 70.000 Mann ins Feld stellen; selbst mit dem erwarteten Zuzug aus der Capcolonie werden es nicht viel über 75.000 werden, und für Abgang haben wir keinen Ersatz, während die Engländer in der Lage sind, immer noch Truppen nachschieben zu können. Unsere Führer wissen.' daß mit der Aufstellung von 100.000 bis 110.000 Mann in Südafrika Eng lan noch nicht am Ende seinerKrafte angelangt ist; wir wissendaß"es die größten Anstrengungen machen, daß es auch neue 50.000 Mann nach Südafrikä werfen wird', wenn.die.dort jetzt befindliche Macht verringert und' die Gefahr dringend wird, daß England sich mit Unehren aus der Affaire ziehen müßte. Und weil unsere. Fuhrer das wissen und von Anfang damit gerechnet haben, deshalb sind sie so eif. rig bemüht, die Kräfte zu schonen, wie der Engländer damit leichtsinnig! umgeht. Sich selber wenig aussetzen, eö auf keine opfervollen Schlachten . ankommen lassen, dem Gegner dagegen die größtmöglichen Verluste zuzufügen, das ist die Taktid, welche uns von unserer Selbsterhaltungspflicht - dictirt Wird; deshalb ging Joubert vor Vul. ler zurück, deshalb wird auch General Cronje selbst bei Spyfontein keinen entscheidenden Kampf aufnehmen. Nach allem, was wir hören, sitzt Lord Methuen zwischen Oranie- und Modderj flifi in ci.,x f i.rli.. .

sein 'übereiltes Vorgehen deglnnt, fi'ch fchwer zu rächen. Viel Vorrath an Lebensmitteln und Munition hat es auf seinem Gewaltmarsche nicht mitgeführt, seine Verbindung nach rückwärts ist aufgehoben. Was soll er nun thun, wenn der Nachschub ausbleibt, wenn das Eintreffen von Lebensmitteln und

Munition auch nur um 2 3 Tage von den Unseren, die in seinem Rücken stehen, verzögert werden kann, während er sich gerade in der höchsten Noth befindet? Lord Methuen kann dann nichts anders, er muß nach Kimberley um jeden Preis, und da General Cronje das weiß, wird er die entscheidende Schlacht nicht annehmen, die bei der Verzweiflung der Engländer auch für uns höchst blutig verlaufen müßte. Man wird den Feind schädigen, ihn decimiren, vordem verzweifelten Sturme aber wird Cronje zurückgehen. Wenn Lord Methuen zum Angriff schreitet, das ist ganz seine Sache; darum können unsere Leute ganz unbekümmert sem. Die-Truppen Cronj.es leiden keinen Mangel, sie haben den vieh- und getreidereichen Oranjestaat hinter sich und das Verpflegungswesen ist aufs beste geregelt. Es ist Unsinn, wenn berichtet wird, daß unsere Truppen irgendwo Hunger litten. So kann General Cronje in Ruhe den Zeitpunkt abwarten, wenn der Hunger den Fuchs aus dem Bau treibt, und der Preis für Lord Methuens Vordringen nach Kimberley wird ein hoher sein, dafür wird ComMandant Cronje schon sorgen. Es wird ein Sieg" werden, nach dem Lord Methuen die weitere Lust zum Siegen" vergehen soll; allem Anschein nach wird er bestenfalls in Kimberley in die Lage des Generals White gerathen. So hätten wir dann auch unser Sedan und Metz wie die Deutschen 1870. und wie trotz dieser beiden belagerten Armeen die Deutschen denKrieg weiterführten, so werden auch wir dazu in der Lage sein. Wie lange sich Lord Methuen in Kimberley wüde halten könnten, das ist schwer zu sagen; aber ob die Vorräthe dort bei neuen hohen Anforderungen lange reichen? Wir glauben, es bezweifeln zu dürfen." Diese Ausführungen von Seiten der Vertretung Transvaals sind sehr bedeutsam; die Beurtheilung der Lage auf dem westlichen Kriegsschauplatz wird dadurch wesentlich modisicirt. Stlefmntter und Stiefsohn. Eine ergreifende Familiengeschichte, die in ihren Details einem spannenden ttoman gleicht, hat sich in der Nähe von Budapest abgespielt. Der Gutsbesitze'.Josef Boros wurde im Alter von 50 Jahren Wittwer und führte nach kurzer Wittwerschaft eine zweite Frau heim. Sie tvar eine Wittwe und und hate zwei Töchter. Ueber diese zweite Heirath des Vaters war dessen Sohn aus erster Ehr Josef, der erst im Alter von 14 Jahren stand, erbittert. Es gab ewig Streit und Hader und schließlich verließ der Bursche das 5)aus seines Vaters und fristete sein Leben durch Arbeit in der Ganz'schen Fabrik in Budapest. Darüber vergintn einige Jahre. Der Sohn söhnte ich mit seinem Vater nicht aus, und ein Haß gegen die Stiefmutter wurde mmer größer. Da starb der Vater und zum ersten Male nach Jahren fand sich der Sohn wieder im Heimathsorte ein. Er wohnte aber dem Leichenbeflängnisse des Vaters nicht bei und berat auch die väterliche Wohnung nicht. Das Testament des alten Boros wurde unmittelbar nach der Bestattung erpffnet, und der Sohn erfuhr nun, daß sein Vater ihn enterbt habe. Er hatte ixn Universalerbin seines nicht unbeträchtlichen Vermögens seine zweite Frau eingesetzt. In seinem Aerger darüber erzählte der junge Boros über all, seine Stiefmutter habe seinen Vater vergiftet. Diefe Aeußerungen veranlaßten die gekränkte Stiefmutter, gegen den Stieffohn klagbar zu werden. Er wurde denn auch wegen Ehrenbeleidigung und Verleumdung zu zehn Tagen Arrest verurtheilt. Er trat die Strafe sofort an, bemerkte aber, als er an der Stiefmutter vorbei aus dem Gerichtssaale schritt, zu dieser: Das wirst Du mit Deinem Leben bezahlen!" Dieser Tage war die Strafzeit vorüber und Josef Boros wurde aus der Haft entlassen. Am Abende desselben Tages saßen die verwittwete Frau Boros und ihre beiden Töchter beim Abendessen. Da wurde plötzlich von draußen einSchuß durch's Fenster abgefeuert. Dem ersten Schuß folgte ein zweiter, und im nächsten Augenblicke wälzten sich die Frau und eine ihrer Töchter im Blute. Die Frau war von der ersten Kugel in den Kops, das eine der Mädchen von der zweiten Kugel in den Oberarm getroffen worden. Die Wunde der Frau ist tödtlich. die des Mädchens schwer. Die Schüsse lockten die Nachbarn herbei. Die Polizei wurde geholt, und als ein Constabler kam, trat ihm Josef Boros. eine Jagdflinte in der Hand, entgegen, reichte ihm das Gewehr und sagte ruhig: Ich habe es gethan ich weiß nicht, ob sie todt ist; aber sie hat es verdient." Dann wurde der junge Mann verhaftet. Mutter undTochter wurden in's Krankenhaus überführt, wo die Stiefmutter mit dem Tode ringt. Vom Jnlande. Ein baufälliges Hauö in Atlantic City. N. I.. das seit Jahren leer stand, kaufte Robert Kirkborde für $40. Als er in dem Hause Nachforschungen hielt.. fand er in einem Winkel Banknoten imBetrage von mehreren Hundert Dollars. Dem. alten Farmer Stephen Day in Danbury. Conn.. hat der Schlucken einen qualvollen Tod ge bracht. Vor etwa zwei Monaten wurde er von dem Uebel befallen, gegen wel&5 H Mittel c!3 xfefcfcj er

wiesen; schließlich kam d'er"55öb"als Erlöser. E i li Narr auf eigene Faust scheint der Herausgeber der unter dem hochtönenden Titel The Baldheadcd

Eagle of America" in New York erscheinenden Zeitung sein. Ihr Programm ist: Vertreibung der Türken aus Europa und Vorbereitung auf das Ende der Welt. Beinahe zu Tod gefroren wurde die Wittwe Shipman aus Bloomer. Wis.. auf der Landstraße in ber Nähe der Wohnung ihrer Tochter. Frau D. W. Knickerbocker, aufgefund:n. Die Unglückliche starb kurze mt darnach. Sie war etwas schwachsinnig und hatte ihren Weg verloren. 290 Methodrstenscyulen und -Colleges mit zusammen 50,000 Schulern gibt es m den Vereinigten Staaten. Der Gefammtwerth dieser Unterrichtsanstalten beläuft sich auf ca. Z29.000.000 und an Unterhaltungskosten verursachen sie über $20, 000,000 pro Jahr. Nahezu 1000 Menschen sind in der Perlenfischerei im Congoflusse in Texas thätig und die aus diesem Industriezweige erzielten Einnahmen werden auf $300.000 jährlich geschätzt. Es wird übrigens befürchtet, daß die gegenwärtig betriebene Raubfischerei der Industrie bald ein Ende bereiten wird. Beim Holzsällenaufdein Old Trunk-Verge fand W. W. Arris aus South Paris, Me., in einer Höhle vier schwarze Bären, die dort ihr Winterquartier aufgeschlagen hatten. De? Mann hatte außer seiner Axt keine Waffen bei sich, doch gelang es ihm, die zottigen Gesellen zu tödten, ohne daß er eine Verletzung erlitt. Volle 30 JahrehatJames Ewing. ein Insasse der County-Jnfir-mary in Peru. Ind., hilflos in einer mit Stroh gefüllten Kiste gelegen, bis er von dem Tod seiner furchtbaren Lage befreit wurde. Vor länger als drei Jahrzehnten wurde', der Unglückliche vom Schlag getrossen und seitdem war er geistig wie körperlich ein vollständiges Wrack. Auf dem Rathhausplatz in Randolph, Kan., begegnete Horace Riddle seiner geschiedenen Frau in Begleitung des Viehhändlers Wm. Schönwald. Er feuerte seinen Revolver auf Schönwald ab und brachte ihm eine tödtliche Schußwunde bei. Ehe Schönwald vom Schusse getroffen zu Boden sank, jagte er Riddle ' eine Kuael in den Mund. Schönwald starb nach ein paar Stunden. Riddle, der ernstlich verletzt ist, befindet sich' in Haft. Der Polizeichef Murphy von Moorhead. Minn., wurde von einem Einbrecher, Namens John Collins, den er verhaften wollte, angeschössen. Nachdem Collins den Schuß auf Murphy abgegeben hatte, Nef er davon, stolperte aber und stürzte nieder. Dabei fiel ihm der Revolver aus der Hand. Murphy. welcher ihn trotz seiner Wunde verfolgt hatte, hob schnell Collins' Revolver auf und schoß den Flüchtling in den Kopf. Beide liegen in kritischem Zustande im Hospital zu Moorhead. Der 10 Meilen von Albert Lea. Minn.. wohnende Farmer W. C. Cram brachte sich in selbstmörderischer Absicht eine Schußwunde bei, worauf der hiesige Coroner benachrichtigt wurde. Als der Beamte an Ort und Stelle ankam, war der Mann noch nicht todt. Dies störte aber den Coroner gar nicht; er hielt die übliche Untersuchung ab und erklärte, daß Cram infolge Selbstmordes geendet habe, dann kehrte er nach der Stadt zurück. Etliche Stunden später starb Cram. Der praktische Coroner hat sich dadurch einen Gana erwart. Vom Auslande. 3n Schönau (Böhmen) ermordete der Hauslerssohn Meml seine Geliebte und erhängte sich selbst. In Mollis (Canton Glarus) wurde der aus Deutschland stammende Naturarzt" Heyse verhaftet unter der Beschuldigung, in seiner sogenannten Klinik unmoralische Praktiken verübt zu haben. Der Schüler der siebenten Gymnasialklasse (Unterprima) Elemer Papp, Sohn eines reichen Gutsbesitzers in Budapest, wurde ermordet aufgefunden. Es stellte sich heraus, daß der eigene Cousin Zoltan Papp, den 'Schüler ermordete, weil dessen Vater ihm ein Darlehn verweigerte. Das Schwurgericht in Bromberg verurtheilte nach dreitägiger Verhandlung die Grundbesitzersöhne Franz. Josef und Julius Kociskowski aus Kronschkowo, welche ihren Vater, den Grundbesitzer Anton Kociskowski, ermordet haben, und zwar die beiden ersteren zum Tode, den dritten zu fünfzehn Jahren Gefängniß. DieinMoslauoerstorbene Frau Medwednikow hat ihr ganzes Vermögen, fünf Millionen Rubel, zu wohlthätigenZwecken vermacht, darunter zwei Millionen für Moskau, 50.000 Rubel für Stipendien der Universität und 50.000 Rubel für JrkutN. Die Krämers - Gattin Francisca Kopetzky in Wölsdorf' bei Grulich wurde in ihrem Bette ermordet aufgefunden. Der bisher unermittelte Thäter hatte der jungen, seit drei Monaten verheiratheten Frau mit einer Hacke den Schädel gespalten. Der Gatte der Ermordeten weilte eben bei der Waffenübung in Hohenmauth. Das Schwurgericht in Badajoz hat vier Männer, die ien Gutsbesitzer Manuel Trigueros zu Toe quälten, um ihn zur Herausgabe einer bohen Summe zu zwingen,' zum Tode verurtheilt. Badajoz wird demnach nächstens der Schauplatz einer vierfachen Hinrichtung durch das Wllrgeisen sein. Eine scheußliche, bestialische That wurde in Kuepper bei Lauban begangen. Dort wurde die zwölfjährige Lina Junge das .Opfer eines Lustmordes. Der Thäter warf dann hi3 titzazzlthtt Zl'it:z. ii tbj

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thank you for these result from the use of MW Haferfeime, welche er anzündete, so tofe das Kind in den Flammen Un Tod fand. DerEigenköthner Ma!tutis aus Wannaggen schickte an das dortige Amtsgericht, wahrscheinlich, um sich für ungünstige Gerichtsentscheide zu rächen, einm beleidigenden Brief, und inliegend eine Unmasse von Läusen; eine weitere Sendung stellte er in Aussicht. Für diese immerhin neue Art von Rache wurde er verhaftet und nach Memel abaefükrt. Ein seltsamer Fall von Krankheitsübertragung hat sich in Danzig ereignet. Der Barbier und Heilgehilfe Abramowski sollte dort auf Veranlassung der Eltern deren Kind, welches an Masern und Diphtherie krank darniederliegt, einen Zahn ziehen. Als Abramowski die Operation vornahm, biß ihn das kranke Kind, von Schmerzen gepeinigt, in einen Finger der rechten Haud. Der HeilgeHilfe achtete auf diese Verletzung weiter nicht, doch nach einigen Tagen schon stellten sich bei dem Manne Krankheitserscheinungen ein. so daß er das Bett hüten muß. Abramowski ist nun ebenfalls an Masern und Diphtherie erkrankt, welche bei ihm besonders schwer aufgetreten sind. DervermetntlicheEomplice Lucheni's, jener Buchdrucker und Anarchist Galducci. aus dessen Werkstatt der Pfriem des Mörders der Kaiferin Elisabeth stammte, ist zur Zeit eingesperrt. Er flüchtete am 7. September 1893, dann wurde er gefangen und in Italien zu 7 Monaten Kerker und drei Jahren Polizei - Aufsicht verurtheilt. Er ging aber nach Trieft, wurde verhaftet, ausgeliefert, floh nach Brüssel und kam dann nach Marseille, wo er sich zur Fremdion - Legion" für Algier meldete, der er schon früher einmal angehört hatte. Als er sich beargwohnt glaubte, eilte er nach Nizza und bat nun handeringend, die Behörde möchte ihn nicht nach Italien ausliefern; die Behandlung dort wäre unmenschlich. Er habe ja gar nichts gethan als eine anarchistische Zeitung herausgegeben. Ein Opfer treuer Pflichterfüllung ist der Bergwerksdirector Moll anläßlich einer Brandetastrophe auf der Grube Ludwigsglück" bei Zabrze geworden. Der pflichttreue Beamte war nach Ausbruch des Brandes sofort mit mehreren anderen Bergbeamten zur Aufsuchung der Verwundeten in die Grube eingefahren, und zwar hatte der Brave hierbei zwei Mal sein Leben in die Schanze geschlagen. Das erste Mal wurde er durch Gase betäubt, so daß er zu Tage befördert werden mußte; gelegentlich der zweiten Einfahrt 'wurde er beiOeffnung 'der Eisenthüre, die zu dem Flötz führt, in welchem die Brandstellen la. gen, von 'den Flammen explodirender Gase schwer verletzt. Trvtz. seiner furchtbarenBrandwunden hatte er noch die Geistesgegenwart, das Nothsigna! zu geben, worauf er mit seinen Lei. densgefährten aufgezogen wurde. Im Krankenhause zu Zabrze. wohin Moll alsbald gebracht wurde, stellte man außerdem eine innere Vergiftung fest. die einen operativen Eingriff nothwen big machte. Die vom Professor Wagner aus Königshlltte vorgenommene Operation. verlief zwar glücklich, 'doch verschlimmerte sich der Zustand des Pa. tienten so rapide, daß bald 'darauf der Tod eintrat,

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Abgang Expreß, 4 25S5n Expreß 6 35Sm Expreß 10 KO Drn Limited Expnß 4 25 Wm Expreß .. 25N kunft Expreß 3 10 Nrr Expreß 10 35Vm Limited Expreß 9 45 Vm Exxreß '. 01 Nm ?fe 11 33 3ha

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