Indiana Tribüne, Volume 23, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1900 — Page 1

o T y Ast rlC o rl 00 O M Mi V u V v ly w w O W V W A Office : No. 18 Güb Olabana Otrasze. Telephon 1171 V Jahrgang 28. Indianapolis, Ind., Freitag, den 5. Januar 1900 No. 107

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Sditorielles. Die Aussichten auf eine wesentliche Verminderung de? Pensionsliste deö Landes, die naturgemäß mit der zunehmenden Zihl der Jahre, die seit

dem RebellionSkrieg verstrichen find, zu erwarten war, sind durch die Forderungev. welche in Folge deS spanisch amerikanischen KeiegeS eingereicht werden und noch zu erwarten find, aufgehoben. PensionS-Commissär EvanS berichtet, daß soweit 26.000 Ansprüche in Folge von Todesfällen oderZnvalidi tät eingereicht worden find. 3m Ganzen wurden 300.000 Mann in Dienst gestellt, so daß man danach schließen müßte, daß jeder zwölfte Mann der sich anwerben ließ, gefallen ist, oder Verletzungen oder Krankheit davon getragen hat, die ihn dauernd zum Invaliden machen. Ein Krieg, der eine große Anzahl roher Rekruten, welche die Härten deß LagerlebenS nie gekannt habe, aus einem gemäßigten Klima in die Tropen führt, muß nothwendiger Weife eine größere Anzahl von Krankheiten mit sich bringen, während die Zahl der Todten und Verwundeten geringer ist. Auf Cuba, Porto Rico und in den Philippinen waren bis zum 8 Oktober auS einer Eefarnmtzahl von 274,717 Angeworbener 2S10 gefallen oder in Folge von Verwundungen oder Krankheilen gestorben. Es macht dieS etwaS mehr alS ein Prozent auS. 3m RebellionSkriege sielen 110.070 in der Schlacht oder starben in Folge erhaltener Wunden und 200,000 in Folge von Krankheiten, die sie sich im Felde zugezogen hatten, im Ganzen etwa fünfzehn Prozent der gesammten im Dienst gewesenen Mannschaften. Die Todtenlifte in Folge deS letzten Krieges macht nur ein Prozent auS, so daß sich ein ungemeia großer Prozentsatz für Diejenigen ergiebt, die in Folge geschädigter Gesundheit Anspräche aus die Dankbarkeit deS LandeS erheben. Nach den früher gemachten S'fahrungen sollte ei nicht Wunder nehmen, wenn bei diesen Aosprüchen diel freie Phantasie der Pension?Advokaten.mit unterläuft, und doch muß daraus gesehen werden, daß Jedem, der ein Anrecht auf Unterftützung hat, dieselbe auch in vollem Maße zu Theil werde. Die Folge davon wird sein, daß wir die KriegSfteuern nie mehr loS werden. daß sich ein Theil derselben in permanente FriedenSsteuern verwandeln wird. Darin besteht aber auch der einzige Vortheil", den daS amerikanische Volk von dem ganzen glorreichen VesreiungS- d. h. Eroberungskriege haben wird. Diejenigen, welche sich anderer Vortheile erfreuen, rechnen sich nicht zu dem Volke". Die Permanenz der Kriegssteuer entsteht nicht nur durch die ftetS wachsende PenfionSlifte, sondern auch durch die Nothwendigkeit der Erhaltung einer großen Armee und Flotte. Die große PensionSlifte ist aber nicht nur ein materielles Uebel, sondern auch ein politische?. Die Erfahrung lehrt, daß die PenstonSberechtigten zum Zwecke ihreö Bortheils eine politische Clique bilden, deren Gunst sich die Parteien durch stetige . Erhöhung der Pensionen und Ausdehnung der Pensionsberechtigung zu gewinnen suchen. Da machen sich korrumpirende Einflüsse geltend und Schwindel und Betrug feiern Feste. IedeS europäische Land wäre bei einer venftonsgeletzgeoung, wie die unsrige, längst bankerott. Daß die Ver. Staaten nicht auch daran dankerott geworden sind, liegt wahrlich nicht am guten Willen derer, welche die Hand im Spiele haben. Außer Penston, Armee and Marine, wird auch die Zinszahlung größere Summen in Anspruch nehmen, denn unsere Landesschuld ist sehr gewachsen. Also werden unsere KriegSfteuern bleiben und die Großkapitaliften werden sich dafür in unseren Kslonieen" Reichthümer holen. MMaHrMü. Wetterbericht. Wolkig, gelegentlich Regen heute Nacht; schönes Wetter am Samftag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 34 Otunden 40 Lrad, niedrigste 34 Crad.

AuS dem Congreß. Washington, 4 Januar. 3m Hause erstattete heute Herr Payne für daS Comite für Mittel und Wege Be-

I richt über Herrn SulzerS Resolution. welche Auskunft vom Schatzamt über die Depositen der Regierung bei den Nationalbanken verlangt. Der Wort laut war vom Comite etwas geändert, aber Herrn Sulzer, wie er nach der Verlesung erklärte, genehm. ES würd noch ein Amendement von Herrn Levy Dem., N L , zu dr Resolution ringe bracht, welche auch Auskunft verlangt, warum man so lange gezögert habe ehe man der Panik durch Verstärkung der Depositen steuerte, und Herr Levy machte daraus aufmerksam, daß eine Panik schon im September gedroht und daß er Herrn Gage darauf aufmerksam gemacht habe. DaS Amendement wurde jedoch für außer Ordnung erklärt und die Resolution dann angenommen, worauf Vertagung eintrat und zwar biS zum Montag. 3m Senate brachte Herr Beveridge eine Resolution ein, welche erklärt, daß die Ver. Staaten die Philippinen behalten und dort eine Regierung einsetzen wollen, die die Verhältnisse sie erheischen. Die Resolution bleibt bis Dienstag auf dem Tische, da Herr Beveridge an diesem Tage darüber sprechen will. Gilmore ist frei. Washington, D. C., 5. 3an. General OtiS telegraphirt, daß Oberst Hare alle amerikanischen Gefangenen befreit habe, welche sich in den Händen der FilippinoS befanden. Lieutenant Gilmore besiadet sich unter den Befreiten. - Weniger Soldaten auf Cu da. Washington, 4 Januar. Aus Vorschlag bei neuen Seneral-Gouver neurS von Cuba, Generals Wood, werden nächstens 2800 amerikanische Solbaten von der Insel abberufen. Etwas über 10.000 besinden sich dort. Wood erklärte, eS sei keine Nothwendigkeit für die Erhaltung einer so großen Militärmacht daselbst. Die vier Militär. Departements der Insel würden aus zwei reduzirt. General Ludlov wird alS Gouverneur von Havana nach Pinar del Rio, General Chaffee nach Santiago versetzt. Die Generäle Kee und Wilson werden abberufen, zu Brigade-Generälen der regulären Ar. mee ernannt und pensionirt. Während der jetzigen S tzung deS CongresseS sollen sie jedoch alS Rathgeber desselben in kubanischen Angelegenheiten dienen. Sin sozialistischer Bürger. meiste?. Haverhill, Mass, 4. Jan. In der City Hall fanden gestern die üblichea JaaugurationS - Feierlichkeiten statt. Der sozialistische Mahor Chase, welcher den zweiten Termin antritt. legte seinen AmtSeid ab. Gelegentlich einer Ansprache sagte Chase, daß sich während deS beginnenden JahreS die Augen von ganz Amerika auf Haverhill richten würden, ja sogar die Augen der Arbeiter aus dem ganzen Erdball, leuchte doch Haverhill voran am Pfade zur industriellen Emancipation und zur Verwirklichung der Menschenrechte. Ein gewichtiges Wort legte Chase für städtischen Selbftbetrieb ein, dessen Vortheile sich nicht länger leugnen ließen. Städtischer Selbftbetrieb garan tire nicht nur einen besseren Dievst. sondern verbillige auch die Auslagen, so daß den Steuerzahlern eine große Bürde abgenommen werde. Mayor Chase befürwortete einen neuen StadtCharter mit folgende Empfehlungen : 1. Initiative und Referendum; 2. Rück. berufbarkeit der erwählten Beamten; 2. proportionale Vertretung; 4 Be. triebSverallgemeinerung; 6. direkte Wahl des Superintendenten der Ver. kehrSvege. Dei Weiteren verlangt der Mayor Beschäftigung für die ArbeitSlosen. DieDeutschensind wüthend v erlin, 4. San. Der. deutsche Poftdampfer General" wurde von den englichen Truppen in Aden gezwungen, auszuladen uud die Ladung wurde untersucht, trotzdem daS Manifest klar zeigte, daß sich kein Kriegsmaterial an Bord befand. Die deutsch, ostafrikanische Gesell schast veröffentlicht in den Hamburzer

Nachrichten die Mittheilung, daß sie

sofort nach der Kriegserklärung freiwillig die Beförderung zweier Waffensendungen, die sich bereits an Bord deS Schiffes befanden, verweigerte, um Unannehmlichkeiten betreffs der anderen Ladung zu vermeiden. DaS Manifest deS BundeSrath" ist veröffentlicht worden und ergiebt, daß sich keine Contrebande an Bord befanden. Die Eigenthümer stellen entschieden ln Ab rede, daß sich unter der Ladung Kriegs Material befand. . Die Beschlagnahme deS General" hat die bittere Stimmung gegen Eng land noch bedeutend verschärst. : Auch der Kaiser soll wüthend sein. Er betrachtet daS Vorgehen Englands als äußerst frech und meint, daß England dieS nicht gewagt hätte, wenn Deutschland eine große Flotte hätte. Der Kaiser ist besonders ausgebracht, weil er Information besitzt, daß die Beschlagnahmen nicht die Folge von Irrthümern, sondern von bestimmten Instruktionen Seitens der Regierung sind. Er hat den Grafen von Lülos instruirt, vollständige Genugthuung für die Beleidigung der deutschen Flagge zu verlangen. BiS jetzt ist noch keine zufriedenstellende Antwort von London eingegangen. Der deutsche Kolonialverein erließ eine geharnischte Erklärung zu Gunsten der Beschaffung einer große Flotte. im " Auch Oesterreich rüstet. Budapest, 4. Jan. Der Pestiöirlap erklärt, die österreichisch-unga-rische Regierung gehe mit der Absicht um, in Folge der drohenden Lage der Dinge in Europa sosoit 20 Millionen Pfund Sterling sür die Verstärkung deS Heeres und der Flotte aufzuwenden. AuS derselben Quelle verlautet, baß der österreichische ReichSrath und der ungarische Reichetag ersucht werden sollen, die jährlichen Bewilliggen sür die Landesvertheidigung zu erhöhen. Wien, 2. Jan. In dem KohlenbergwerkSbezirk Koflzch in Steiermark sind 2.000 Bergleute an den Streik gegangen, um eine Lohnerhöhung zu erzwingen. Die französischen Vers ch w ö r e r. Paris, 4. 3an. Der Senat oerurtheilte Deroulede, Busset und den Marquis de Saluce zu zehnjähriger Verbannung und Guerin zu zehnjäbriger Festungshaft. Wahrscheinlich wird er diese aus der nicht weit von der Küste liegenden kleinen Insel Oberen zu verbüßen haben. Bbffet wird wahrscheinlich nach Belgien, Deroulede nach Spanien gehen. Die Verurtheilten führten eine höchst theatralische Szene auf, indem r.e Reden hielten, in denen sie sich als Märtyrer der Wohlfahrt deS Landes erklärten, und behaupteten, daS Urtheil sei ein Schandfleck auf der Ehre deS Landes. -m Präsident McKinley soll vermitteln. Brüssel, 4 3an. 3n der hier abgehaltenen Versammlung, welche die leitenden Mitglieder der allgemeinen Friedensliga einberufen haben, um eine Petition an den Präsidenten MeKinley zu richten, welche ihn ersuchen soll, zu Gunsten deS Friedens zwischen England und Transvaal zu vermitteln, wurde heute beschlossen, die Petition im ganzen Lande zur Unterzeichnung aufzulegen und cirkuliren zu lassen. 3n der Adresse an den P Sfidenten McKinley heißt eS: Schmerzlich berührt durch den blntigen und enlsttzlichen Kampf, in welchen zwei der civilifirtesten Völker durch den Conflikt in Südafrika gerathen sind, bitten die Unterzeichneten Sie dringend um Ihre Vermittelung. Sie allein können sich erbieten, den Bruch zu heilen, und wenn Sie eS thäten, würden Sie die heilige Pflicht menschlicher Brüderlichkeit erfüllen. Senator Lejeune, der frühere Justizminister und jetzt Mitglied deS Staatsrathe führte den Vorfitz in der Versammlung und unter den Anwesenden befanden sich viele frühere Mitglieder deS Senates uud mehrere Professoren de? Universität in Brüssel. ES wurde nach langer Diskussion beschlossen, daS Publikum zur Einsendung von ZuftimmuvgSschreiben an den Sekretär der Liga einzuladen und vom nächsten Sonntag ab,lit yetitiea

in allen CakeS in Brüssel und in h,n

Provivzialstädten zur Unterzeichnung aufzulegen. j Der Wortlaut der Petition an den Präsidenten McKinley ist folgender: Herr Präsident: Tief bewegt durch den blutigen und entsetzlichen Kamps in Südafrika zwi schen zwei der civilifirtesten Völker der Erde richten die Unterzeichneten an Ew. Eicellenz die bringende Bitte, um eine Vermittelung, welche Sie allein anbieten können. Sie bitten Sie, die heilige Pflicht der menschlichen Brüoerlichkeit zu erfüllen. ' m ni m OQissS.NaHriyten. Angekommen in : London: Manltou," Manhattan" von New gork. Liverpool: Darmstadt" von Bremen. QueenSland: Pennland" von Philadelphia. New. Sork: Nordland" von Antwerpen; EmS" von Neapel; Werkendam" von Amsterdam. ..- allerlei. William I. WellS in Va ssar. Mich., beauftragte den bei ihm um Arbeit anhaltenden August MyerS aus seines Vaters Besitz einen Baum zu fallen und zu zenmnern. Meyers hatte den Auftrag offenbar mißverstanden, denn er ging hm und schlug einen 15jährigen Obstgarten nieder: 27 Birn. 6 Kirschen- und 11 Pflaumenbäume. D r e 15-jahrrge Tochter der Familie Vridges in Ellensburg. Wash., wünschte mit einigen Freundinnen auf eine kuchllche Fair zu gehen, was ihr aber von ihrem Vater, abgeschlagen wuroe, ha sie schon die letzten Abenhe außer dem Hause zugebracht yatte. Darüber geneth die Gans in solche Wuth, daß sie Karbolsäure trank und trotz herbeigeholter ärztljcherHilfe slaro. Auf dem ??riedbof naht Fairton, einem Ut ältesten des Staates New Jersey, richteten Grabschänder große Verwüstungen an. Dieselben durchzogen den Frudhof mit Aerten und schlugen von den meisten der alten Grabsteine Stücke ab, während sie andere, darunter einen aus dem Jahre 1757. total zertrümnterten. Der Friedhof besteht seit Anfang des 18. Jahrhunderts, und zwar würd dort ein Blockhaus errichtet, in welchem fc Gottesdienst gehalten würd?. Esne'tt Gaul, de r B i e r säuft, at der Fuhrmann George Avery auf staten Island. Dies wollte neulich ein Fremder nicht glauben und deshalb ging Avery mit dem Manne eine Wette um $20 em, daß das Pferd zwei Ganze trmken werde. Avery führte das Pferd im Beisein einer johlenden Menge in die nächste Wirthschaft und' goß ihm einen Schooner" Bier in's Maul. Mit sichtlichem Behagen schluckte der Gaul daS B:er und erhielt dann noch ein GlaS. Damit hatte Avery seine Wette gewonnen und erhielt den Wettpreis von $20. Der neuesteZuwachS der Riesenflotte des Norddeutschen Lloyd , der Dampfer Nhem , welcher neulich in New Nork eintraf, hat 10.700 Tonnengehalt, ist 725 Fuh lang, hat emen einzigen Schornstein, aber vier Masten. Das Schiff ist mit einer Doppelschraube ausgestattet und kam: mittelst seiner Maschine von 200 registririen Pferdekräften 13z Knoten in einer Stunde zurücklegen. Der Rhem Wird als gemischter Frachtund Passagierdampfer benutzt und hat 90 Kajüten 1. Klasse, 70 2. Klasse, soWie Raum sur 700 Zwischendeckspassa. aiere. In Madrid ist Don Bicente Gonzalez Urrutin, Verwalter der Gräfin De Los VillareS und uz schieden ihr verwandten Personen. unter der Anllaae. dedeutenoe Unterschlagungen begangen zu haben. inHaft 1 . . w i i rt.iL r J. gesetzt woroen. iscix einiger Jen icqon war an der Madrider Börse bemerkt worden, daß der Genannte große Posien Staatswerihe losschlug. Der Marquis von Castelar. einer der Verwandten der erwähnten Gräfin, bekam Nachricht davon und ließ den Verwalter scharf überwachen. Der Marquis machte nun bald die unangenehme Wahrnehmung, daß ein ihm gehörender Posten von Nentenpapieren im Werthe von '325.000 Pesetas von oer Bank von Spanien, wo er ihn durch den Verwalter hatte deponiren lassen, verschwunden war; ebenso 100.000Pesetaö, die dem Marquis von Fuenclara gehörten. Gonzalez wurde gerichtlich belangt, konnte aber bislang dem Richter nicht Rede stehen, weil er, wie drei Aerzte bescheinigt haben, schwerkrank darniederliegt. Dessenungeachtet fand in der Wohnung deS Verwalters eine Haussuchung statt; in der Kasse desselben wurde eine Summe von 150.000 Pesetas vorgefunden. Die vom untreuen Verwalter begangenen Unterschlagungen sollen zusammen 1.ö00,000 Pesetas betrag

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Zahre. ttNrs. Mary LewiS. Frau eineZ promt zßjf nenten Jarmerz und wohlbckanut untkr allen Bewohnern nahe Belmont. . 9). ichktM: .Seit 27 Jsbren litt ich fortwährend an nervöler Erschlafsung und bezahlte aroße Geldsummen für Doktoren und angezeigte Mittel ohn Abhilfe. Vor drei Jahn wurde mein Zu, stand bköngftigenv. der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervöZ. Ich konnte nicht fchlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Dr. MileS' Neftorative Nervine und Nerven und Leber.Pillen ,u gebrauchen. Anfang; schien die Medilin nicht ,u wirken, aber nachdem ich einige ' Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich -nMe. Nacht besser, mein Appetit besserte sich nd ,ch befand mich bald wohler: nun hin ich nahkzu wieder gänzlich gesund, wie ,w Person 1""". tS ten kann. Sott feg, in Qnitf.st m ? . m Tr. MilcZ' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft vnte? einer positiven Garantie: Nr erste S lasche nutzt der da? eld wird zurückerstattet. Buch über die Ärankheiten deZ Herzen und der Nerven frei. Adresse: vt. .vnie yicxDinc.Vv Dr, v k.:.'Zs5' 3 Kervinoj festeres F llcsith '4JJLS D r. M t l , M d i e a l L o.. Elkhart, Ind. Bor einigen, Taqen wurde in der Bahnstation Genyfow bei Tarnopol ein Kassaabgang von 8000 Gulden entdeckt. Gleichzeitig ,ynschwand derCassier Balerian Demczuk. Derselbe, beging m emem Hotel in Lemberg. wo er unter einem falschen Namen eingekehrt war. Selbstmord mittels Arsenik. DemczuZ h'mterlies einen Brief, worin er bestreitet. di 8000 Gulden dcfraudirt zu haben. I n "der Rue Saint Denis in Paris brach ein alter Mann auf dem Trottoir zusammm und verstarb nach kurzer Zelt. -Der hmzugezogene Arzt erklärte, das) der GreiZ vor Hunger gestorben - - sei.. Die Leiche wurde nach der Polizei geschafft, und als man die Taschen des Verstorbenen nach Legitimationspapieren durchsuchte, fand man im Futter des Rockes zehn Bankbillets im Werthe von 10.000 Francs und eine GeburtsUrkunde auf den Namen Luaen Bertrand, Ein Mann, welcher ein Vermögen von 10.000 Francs bei sich trägt und dabei auf offener Straße den Hungertod stirbt, gehört gewiß nicht zu den Alltäglichkeiten. Einen Beutel mit 19 Geldbriefen im Werthe von 12.000 Mark verlor der Viehcommissär Kall in Altona aus dem Wege von seiner Wohnung nach dem Hauptbahnhofe. Als Kall den Verlust bemerkte, eilte er sofort zur Polizei, erstattete dort Anzeige und sicherte dem Finder eine Belohnung von 500 Mark zu. Schon nach Verlauf von einer Stunde konnte der glückliche Verlierer die Polizeibehörde telephonisch benachrichtigen, daß der werthvolle Beutel wieder unversehrt in seinen Besitz gelangt sei. De? ehrliche Finder war ein 12jähriger Schulknaoe, welchem nunmehr die versprochene Belohnung von 500 Mark sofort ausbezahlt wurde. , . i . Salzfluh tritt oft auf bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertbeile. Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit u.kurirenKopfweh. 25. Der n ew york tore lStlilrt 1853.) "!... Butterief MuS I Speziell für morgen. Eine Partie von Rollvorhängen, die zu den nacbfolgenden Preisen reißenden Absah finden werden. Partie 1. X) Filzvorhänae, Gröke (n 8x7, verschiedene Farben, werth 20c, für 3v Partie 2. 100 Opaque Verhänge. 8x7, verfchiedene Farben, werth 40c, 2jLq Partie 3. 200 Stück, werth 60c, 10 zu I3U Partie 4. 250 Stück mit Franzm, t)K. werth 50c, jetzt Z4C Partie 6. 175 Stück mit Franzen, 0ftft werth 55c. ,u..... lliu Partie S. 500 Oel Ovaque Vorhänge QQa mit Franzen, werth Mc, zetzt 00 U - Stock. m m h em:

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