Indiana Tribüne, Volume 23, Number 102, Indianapolis, Marion County, 30 December 1899 — Page 2
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Jahr aus, Jahr ein in Vorstädten und Innenstadt eine lustige oder ernste, eine - fröhliche oder klagende Musik vollführen. Sie sind die echten Nachkommen der alten Spielleute. Wenn sie ihre Stimme erheben, ihre Lippen spitzen, ihre Backen runden, ihren Geigenbogen streichen, ihren Brummbaß grollen lassen, dann dirigirt Frau Musica in ''Person, dann singt und klingt es Dir . im Herzen, und die bunten Melodieen rufen Dir vieltausendfaches Erinnern wach. Sie spielen alles, diese kleinen Musikanten aus Montmartre. Der einfache Gassenhauer und das klassische Ave Maria von Gounod sind ihnen gleich geläufig. In keinem Concertsaale hört man die klangvolleSerenade von Braga schmelzender vortragen, neckischer kann Zellers Sei nicht böse, es kann ja nicht sein", kaum gespielt werden, und selbst Mascagni wissen sie seinen tragischen Hauch zu erhalten, sodaß mit ihnen in die stillen Studirstuben, in die lauschigen Boudoirs, die Salons der Pariser Häuser sich eine ganze Fluth von Sehnsuchtsklänzen und Liebesklagen, von Todesahnen und goldenem Lachen ergießt. Ist die Kunst der kleinen Musikanten schön, so ist ihre Natur leider meist unschön. Wehe, wenn man. statt aus der Ferne zu hören, sie aus der Nähe sehen will. Kurz und dick, lang und hager, stumpfnasig, froschäugig, breitfüßig und rothhändig, so hscken sie im Hof mit ihren Instrumenten, daß man eZ kaum fassen kann, wie diese weiche, seelenvolle Musik von so harten, anscheinend rohen Körpern stammen - kann. Manchmal freilich verirren sich Venus und Adonis auch in diese Geseschaftsklasse. Ja, angehende Künstler und sogar solche, die bereits des Ruhmes Gipfel erklommen, haben sogar die Mode aufgebracht, zu mildthätigen Zwecken auf den Straßen, r den Höfen zu singen. Hugenie Bus fet. ein Liebling der Pariser, hat auf diese Art Tausende ersungen und vielfaches Elend gelindert. Eine besondere Abart der Pariser Straßensänger sind rirn noch die Coupletsänger. Wenn Du am Mittag in den Industrievierteln unter einem der Thorwege einen Auflauf siehst, zwischen Kasten, Säcken und Ballen Violingekratz- und Stimmengewirr ertönen hörst, so fiedelt dort sicher ein Kunstjünger die Begleitung zu den meist sehr gesalzenen Couplets incs langhaarigen. Dichters. Die Zuhörer, die sich für zwei Sou's Text und'Mu- , sik erstehen, singen den Kehrreim kräf- . t!g mit, die kleinen Fabrikmädel stoßen sich gegenseitig mit ivm Ellbogen, die großen Jungen schnalzen mit der Zunge, die Telegiaphenknaben, die Bäckerlehrlinge, all die in's Geldjoch gespannten Proletarierkinder, welche ihr Geschäft an der Einfahrt vorbeiführt, bleiben stehen und singen mit.
Eine gute That ist oft nur 55 eine gute Laune zurückz?füh-
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Y'LA LES ENGLISI1. Furchtbar böses Blut hat in England bekanntlich das Pariser Witzblatt Le Rire" mit seiner unter dem Titel Via les EnglisiV erschienenen Nummer gemacht. Die Entrüstung der Engländer war so groß, daß die Nummer bcinahe einen internationalen Conflirt rroorgerufen hätte, und deshalb sind einige Worte über den Zeichner und sein Werk vielleicht nicht unangebracht. Lon Willette ist eine Größe vom Montmartre, hochberühmt im Kreise des leichtlebigen Künstlervolkes, das sich auf der Höhe des heiligen Berges über alle politischen und gesellschaftlichen Rücksichten erhaben dünkt. Ursprünglich Maler aus der Schule Cabanels, beschickte er zeitweilig den Salon mit Oelbildern. unter ihnerr Die Wittwe Vierrots", die 1886 ziemliches Aufsehen erregte. Später warf er sich auf die Zeichnung und brachte es denn auch darin durch seine beißende Satire zu großem Rufe; seine farbigen Illustrationen sind sehr gesucht. Obige Nummer nun hat er mit neunzehn Skizzen bedacht, die allerdings im Punkte deZ Engländerhasses Unerhörtes leisten. Den Höhepunkt erreicht derselbe mit dem sechzehnten Stiche; er stellt die Königin zu Füßen Krügers dar, vor ihr der Reichsapfel, das Narrenscepter und eine auslausenden Whiskyflasche: darunter die Worte aus Krügers Munde: Beruhigen Sie sich, alte Dame, Sie sind nur in der Achtung anständiger Leute entthront!" In ähnlichem Stile sind die Titelbilder auf Vorder- und Rückseite gehalten; hier die Jungfrau von Orleans nackt an den Pfahl über dem Holzstoß gebunden, auf dem Kopfe eine Mitra mit der Inschrift: Ketzerin, Abtrünnige, Götzendienerin"; darunter ein Citat' aus Michelet: Ehe sie verbrannt ward, zog man sie erst nackt aus, um " Auf der Rückseite kratzt ein General mit seiner Degenspitze auf den Deckel einer Geschichte Englands das angebliche Wort Cambronnes in der Schlacht von Waterloo. Zu den geschichtlichen Caricaturen gehört das sechste Bild, da3 die Engländer beim Ausreißen zeigt; voran vier trommelwirbelnde Hallelujah - Jungfrauen und vier flötenblasende Tänzerinnen;' in der Mitte ein Geistlicher, der auf einer Kiste mit Pulverproben drei Bibeln trägt; ferner ein Hochschotte mit dem Union Jack, auf dem die englischen Schandthaten eingewirkt sind: Jeanne d'Arc. Quiböron, Kopenhagen, Napoleon, Cettewayo, der kaiserlichePrinz, Riel (der vor zehn Jahren hingerichtete canadische Mestize) und Transvaal. Den Nachtrab bildet das sensenschwingende Gerippe der Pest; in der Ferne an Telegrahenstangen baumeln Leichen. Auf dem zwölften Bilde lehnt sich Napoleon an den Felsen von St. Helena und seufzt vor sich hin: Alle Völker habe ich besiegt; nun werde ich von den feigsten gefangen gehalten. O Gott, du bist grausam!" Zeit ist Geld," heißt der Titel einer düsteren Scene; aus dem Meere ragen flehende Hände, klammert sich ein französischer Fischer an einen Mast; ein englischer Dampfer hat während des Nebels rücksichtslos die französische Fischerflotille der Insel Saint - Pierre bei Neufundland durchfahren. Eine Satire auf das weibliche Schönheitsideal der Engländer bildet die Statue einer britischen Venus. Auf der zweiten Seite steckt Pierrot John Bulls Nase in den eigenen Unrath, womit die englische Flagge gemeint ist. Auf der folgenden Seite richtet eine englische Miß ihre Camera auf die halbtodten Opfer der indischen Hungersnoth. Die Achtung vor der Weiblichkeit beweist ein Polizist dadurch, daß er eine betrunkene Frau, die vor einer Kneipe in den Rinnstein gefallen ist, ruhig liegen läßt. Auf der Krokodiljagd bindet John Bull einen Negersklaven an einen Baum, um das beim Fressen beschäftigte Thier ruhig erlegen zu können. John Bull auf Reisen streckt die Beine im Eisenbahnabtheil aus, entfaltet die Times" und qualmt aus seiner kurzen Pfeife. Was riecht denn so in Europa?" lautet die Ueberschrift auf einer Reihenfolge von neun Figuren, darunter die verschiedenen Nationen; alle halten sich die Nase zu, bis sie als Ursache den britischen Nebel entdecken, der Europa verpestet. Zu einer Hyäne, einem Raben und einem Aasgeier, die im Sande wühlen, bemerkt ein Lumpensammler: Wo die Engländer hinge kommen, gibt es nichts mehr, zum Aufscharren." Eine neue Auffassung der Kreuzigung' Christi stellt Folgendes dar: Neben dem Kreuze des Erlösers hängt als Schächerin das arme Irland und stößt die bekannten Worte aus: O Gott, den ich fo oft angefleht, bist du vielleicht ein Engländer?" Den Kehraus macht Freund Hein, der die Anglia in die Hölle entführt. Der Tag, da das perfide Albion crepirt, wird ein allgemeines Freudenfest sein," heißt die Nutzanwendung. Der von Willette's Zeichnungen unabhängige Text überbietet diese noch an Galle. Wir werden darin eingeladen, die Engländer durch die vielen Jahrhunderte seit der Erschaffung der Welt zu begleiten, wobei es sich dann zeigt, daß die Königin Victoria schon in dem bösen Kain steckte, der Abel erschlägt. Als Gott Erde und Wasser getrennt so heißt es dann knetete er aus Brot sich einen kleinen Affen zurecht; den vorwitzigen Menschen wollte er sich für zulegt aufsparen, um nicht bei der Weltschöpfung einen Spion auf der Nase zu haben. Kaum aber war der kleine Affe fertig, als er sich auch schon ein Glas Whisky einschenkte und sagte: Ich dm ein Mensch von Darwins Gnaden." Gut" antwortete Gott aber du bist ein Affe und hast nur das Talent der Nachahmung." Gut" erwiderte der Affe ich werde Gott nachahmen." Und darauf schuf der Affe den Mond. Offenbar soll das eine Anspielung auf die verrückten (lundtic) Engländer sein.' Im Paradiese nun wollte Gott die ersten 'cenfchen zwingen, den Baum des Le bens zu .boycotten" Anspielung
schließlich vertrieö er sie Beide aus dem himmlischen Hyde Park, um die Erde anderweitig zu colonisiren. Im weiteren Verlaufe der biblischen Geschichte erfahren wir, daß die Firma Armfirong die Arche Noah erbaute, und daß der letzte Mensch, der, die Arche verließ, , ein Engländer war, der dem Erzvater Noah gefälschten Schnaps verkaufte, mit dem Noah sich beduselte. Bald treffen wir die Engländer unter JosephBey in Egypten, wo sie denAfrikandern Gin, Thee, Tabak und Pulver anhängen; wegen ihrer großen Mäntel (plaid) wurden sie die sieben Plagen (plaie gleich Wunder) Egyptens genannt. Aus Egypten vertrieben, kehrten sie nach Palästina zurück; dort hatte der Engländer Goliath einen verhängnißvollen Faustkampf mit dem kleinen Buren David zu bestehen. Nachher tauchten sie in Athen aus; Alcibiades Brummel setzte dort Alles durch sein Stutzerthum in Erstaunen; während Sokrates. der die Philosophie nach der Oxforder Methode docirte, den Göttern geopfert wurde und den Giftbecher trinken mußte. In Karthago verfolgten die Engländer schon damals ihr System der Söldnerheere und führten unter ihrem General Hannibal die Sitte ein, die Feindseligkeiten zu eröffnen, ohne Krieg zu erklären. Aus Karthago wanderten sie nach Italien und machten sich bald um die Sittlichkeit verdient, indem sie die Statuen mit Feigenblättern ausstatteten und den Figuren auf den Bildern Badehosen anzogen. Auch unter dem Vorwande, die Bildwerke vor den Unbilden der Witterung zu schützen, schafften sie sie, wie den Fries des Parthenon, in's Britische Museum. Der letzte Engländer in Italien war der von Shakespeare erwähnte Julius Cäsar; doch benahm er sich gegen Vercingetorix liebenswürdiger. als die Briten heute gegen die Buren. Seltsamerweise finden wir nicht lange nachher zwei hervorragende Engländer in Palästina, den ViceKönig Herodes, der dieMalthusianische Theorie gegen die Uebervölkerung durch den Kindermord bethätigte, und den Landpfleger Pontius Pilatus, der den hygienischen Wasservorschriften der Engländer huldigte, besonders wenn er sich wegen irgend einer ustizverletzung die Hände wujch. Später wandten sich die Engländer nordwärts und setzten sich in dem jetzigen Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland fest. Von dort aus sahen sie die übrige Welt lediglich als englische Colonieen an und zu diesen Colonieen gehörte selbstverständlich auch Frankreich. Da Frankreich aufsässig wurde, entstand der hundertjährige Krieg, der zu den Schlachten von Cr6cy und Azincourt führte. Daß Jeanne d'Arc verbrannt wurde, erklärt sich einfach aus der Entrüstung über die unsittlichen Männerlleider, die sie trug. Eine ginz eigenartige Auffassung erhalten wir bei dieser Gelegenheit über den Krieg der beiden Rosen, zwischen den Häusern Iork und Lancaster. Mit den Rosen hat dieser Krieg nicht das Mindeste zu thun; es war vielmehr ein bloßer Schinkenkrieg, bei dem die Rose die Schutzmarke bildete. Die Firma Aork machte in Schinken, die wenig geräuchert und daher fast weiß waren, während das Haus Lancaster sie stark röthlich anräucherte. Daß ein Krieg überraupt aus , solcher Schinkeneigenthümlichkeit entstehen konnte, wird natürlich auf den materiellen Charakter der Engländer bezogen, welche die Freuden der Tafel, Roastbeef und Plumpudding, über Alles stellen. Sehr früh regte sich in England oie Frauenbewegung; unter Heinrich VIII. entwickelte sie sich so reißend schnell, daß dessen Weiber kaum die Zeit fanden, sich als Königinnen zu fühlen, als sie auch schon geköpft wurden. Als Gegensatz dazu begann unter Karl I. die Männerbewegung; do hatte er keine Nachfolger. In das Ende des 18. JahrHunderts fällt die Empörung Amerikas und Frankreichs unter Bonaparte; die amerikanischen Colonieen wurden aus dem britischen Staatsverbande schimpflich entlassen, dagegen ward der Aufstand Bonaparte's durch die Schlacht von Waterloo erledigt. In unserem Jahrhundert bot England seine französischen und russischen Colonieen im Jahre 1827 gegen die Türken auf, deren Flotte bei Navarin ver brannt wurde; später, im Krimkriege, that England der französischen Colonie die Ehre an, sie gegen die Russen zu verwenden. Augenblicklich schwingt England, wie sein gekrönter Dichter Alfred Austin sagt. as Scepter des Meeres und versteht es, den Wettkampf zwischen Panzer und Geschütz, um den sich der moderne Seekrieg dreht, stets zu seinem Vortheil zu erklären und auszubeuten. In Frankreich mißlingt der Probewettkampf regelmäßig; die neuen Panzerplatten weichen den altestn Geschützen; und umgekihrt halten die ältesten Schiffe gegen die neuesten Kanonen Stand. In England ist man klüger und versteht es, das Selbstver brauen der Vriten bei dem Probeschie tzen stets zu stärken. Handelt es sich um ein neues Geschütz, so wird in das Versuchsschiff ein Loch gebohrt, daö durch einen Korkstopfen verschlossen wird; sobald die neuen Geschütze losdonnern, zieht der Schiffsingenieur an einem Seile, der Stopfen hebt sich und das Schiff geht unter. Soll aber die Panzerplatte den Sieg davontragen, so bleibt der Stopfen an seiner Stelle, und die Vortrefflichkeit der neuen Eisendecke ist erwiesen. Die Engländer nennen das den Cork - Trick". Auf diese Weise kommt es, daß im Gegensatze zu den Franzosen die Engländer den Glauben an die Vortrefflichkeit ihrer Panzerschiffe und Geschütze nie einbüßen. Der Glaube qibt das Gefühl der Kraft. Zum Schlüsse ejnen Ueberblick über den Transvaalkrieg; er entspringt dem Bestreben der Engländer, die Wilden zu civilisiren. Zu ihrer Bekämpfung bedienen sie sich einer neuen Taktik; sie weichen nach jedem Siege um 1000 Kilometer zurück oder sie marschiren als Gefangene nach Pretoria. Und nicht eher werden sie ru-
hen. als bis sie da) Meer erreicht ha-
Kine, Uritnnnia! Und als Wortspiel
fügt die Witznummer an dieAdresse der Königin hinzu: va roule; ma vieille!" Mautthler Charakter. Die amerikanischen Maulthiere, d,! h. Pack - Maulthiere für militärisch: Zwecke, haben sich bekanntlich in neue ster Zeit auch in Südafrika berühmt gemacht; aber die Character - Eigenthümlichkeiten, welche sie in unseren eigenen Regierungsdienst neer und älterer Zeit gezeigt habe, würden schon Stoff genug für viele dankbare Studien bieten. Die amerikanischen Practicusse scheinen sich auch am besten auf die Behandlung dieser Thiere zu verstehen und wären vielleicht auch desser mit ihnen gefahren, als vor Kurzem ein Heer britischer Rothröcke. In unserem Regierungsdienst wer'den die Pack - Maulthierzüge von einer schellentragenden Stute geleitet, welcher alle übrigen mit erstaunlich blindem Vertrauen folgen lernen.e'Damit hat man schon manche seltsamen Erfahrungen gemacht. Im kubanischen Feldzug. nach der Uebergabe von Santiago, hatten die Amerikaner mehrere Pack Trains in einem großen Pferch unweit des Lagers. Eines Tages besuchte General Breckenridge den General Shaster, der damals sein Hauptquartier nach einem Punkt in 'der Nähe des San JuanHügels verlegt hatte. Es war sehr schwer, ein Sattelthier für ihn zu beschaffen, denn das Klima des südlichen Cuba hatte sich als sehr verhängnißvoll für die amerikanischen Pferde erwiesen, un'd fast alle waren entweder todt oder dienstuntauglich. Da nahm man seine Zuflucht zu einer Schellenmaulthier - Stute, welche zu einem jener Trains gehörte, und selbige wurde gesattelt. Der General stieg auf, war aber noch nicht weit gekommen, als ein fürchterlicher. Alles erschüttern der Tumult hinter ihm im Pferch losbrach! Denn die Maulthiere hatten ihre Leit - Stute in Sicht bekommen, und sie versuchten, rasend, aus dem Pserch heraus und ihr nachzulaufen, wobei sie mit ihrer berüchtigten, steinerweichenden Stimme alle schrien, als ob die Welt untergehe. So' etwas war seit den Tagen der Bombardirung des Morro - Custclls nicht dagewesen, und General Breckenridge hatte sich noch nie in seiner militärischen Laufbahn dermaßen in Noth gefühlt! Mit knapper Noth brachte eine ganze Abtheilung Leute mit schweren Knüppeln die Maulthiere leidlich zur Raison, ehe der Pserch zerstört war. Ein gut eingedientes Pack - Maulthier wird äußerst schlau und verschlagen, und dies in Verbindung mit seinen Launen macht ihn manchmal zu einem schwer berechenbaren Factor. Das vorschriftsmäßig schwerste Gewicht, das es in unserem Armeedienst tragen soll, beträgt 200 Pfund, und sehr bald lernen die Maulthiere, das Gericht mit merkwürdiger Genauigkeit abzuschätzen; wenn die Grenze desselben auch nur ein Bischen überschritten ist, wollen sie sich die Last gar nicht aufladen lassen, stöhnen und jammern fast wie Menschenwesen, rollen sich auf demBoden und machen eine Menge der komischsten Manöver. Manchmal werden sie durch ungewöhnliche Gestalt des Gegenstandes in ihrer Gewichtsschätzung irre geführt, und eines z. B. wollte einen Sarg, der nur 25 Pfund wog. sofort beim Anblick desselben unter keinenUmständen tragen und führte so erfolgreiche Streik - Manöver dagegen auf. daß man sich endlich gezwungen sah, es zum Leit - Maulthier zu machen und den Sarg einem anderen Maulesel, dem man erst die Augen verbunden hatte, anzuhängen. Dann ging Alles wie am Schnürchen; es war aber, als ob der alte Sünder vor Vergnügen, darüber kichere, daß er seinen Willen durchgesetzt hatte. Oo 3ia3 Ein interessanter medi ß i n i s ch e r Fall kam in der letzten Sitzung der New York County Medical Society" in New York zur Sprache. Dr. R. Abrahams unterbreitete dem ärztlichen Collegium eine Krankheitserscheinung, die er kürzlich bei einem neugeborenen Kinde zu beobachten Gelegenheit hatte. Die Leber des Kindes befindet sich im Stadium vorschreitender Zusammenschrumpfung, und zwar treten dieselben Symptome auf, wie sie bei Gewohnheitstrinkern, deren innere Organe, Vorzugsweise aber Leber und Nieren, durch den übermäßigen Geimß geistiger Getränke dem Zerfall entgegengeführt werden und fuccesive ' zusammenschrumpfen, beobachtet werden. In Town Cleveland, Chippewa Cwnty, Wis., hat ein Tramp das achtjährige Söhnchen von Samuel Wright angefallen und demselben mittelst eines Schüreisens mehrere wuchtige Schläge auf den Kopf versetzt, sc daß daö Kind jetzt zwischen Tod und Leben schwebt. Frau Wright suchte ihr Kind zu vertheidigen und wurde dafür selbst von dem Tramp angegriffen; doch traf ihr Mann zur Hilfe ein. ehe sie schweren Schaden genommen hatte. Darauf ergriff der Unhold die Flucht. Die Familie Wright hatte dem Kerl zwei Tage lang Obdach und Nahrung gegeben und dieser machte den Angriff auf das Knäblein. weil dasselbe ihn eimn Tramp genannt hatte. Die Bundesbehorden habe n die Auslieferung deö in Montana verhafteten und nach New York transportirten flüchtigen russischen BankCassirers Anthony Pitrow Schulten angeordnet. Die Untcrschleife. deren sich Schulten als Cassirer einer Privatbank in Wilnow schuldig gemacht haben soll, belaufen sich auf etwa 12.000 Rubel. 5cm Februar war er von einer Heimathsstadt unter Zurücklasung eines recht Höbnischen Briefes an den russischen Bankinwector. worin er
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Climawechsel vornehmen müssen, flüchtig geworden, hatte sich nach Canada, dann nach den Ver. Staaten gewendet, wo er schließlich in Montana auf Betreiben der russischen Behörden von einem Bundesmarschall festgenommen worden war. Nachdem er jahrelang als Einsiedler in einer armseligen Hütte in Red Bull, Jll., ein trauriges Dasein geführt hatte, ist. Ge?. Hepp, ein Beteran aus dem deutsch-französtschen Kriege, als Leiche aufgefunden worden. Woher Hepp kam. wußte Niemand. Er verkehrte mit Niemandem und deutete, wenn ihn Jemand über seine Vergangenheit befragte, an. daß er im Leben schon viele Enttäuschungen erfahren hatte. Niemand sah je mals ein Lächeln über seine Züge glei. ten und er sprach nur dann, wenn er eine Antwort schuldig war. Nach seinem Tode fand man ein Tagebuch und verschiedene Papiere, aus denen ersichtlich ist, daß Hepp als Officier eines Artillerie-Negiments im deutsch-fran-zösischen Kriege diente und infolge eines Duells mit einem Kameraden geflüchtet war. Um dem hohen Einfuhrzoll auf ihre Waaren zu entgehen, beabsichtigt die Le Maire Optical Co." binnen Kurzem mit Hilfe ameriramschen Capitals in den Ver. Staaten eine eigene Fabrik anzulegen, und zwar in Connecticut, wo sie bereits zwecks Ankaufs eines Landcomplexes von 300 Acres jn Unterhandlung steht. Die Gesellschaft wird sich mit der Hersiellung von optischen Instrumenten aller Art, Telescopen, Feld- und Operngläsern, Brillen, nautischen und wissenschaftlichen Instrumenten befassen und ca. 5000 Personen Beschäftigung geben. Die benöthigten Maschineneinrichtungen. deren Werth sich auf rund $500,000 stellen soll, werden von Europa, wo die Gesellschaft Anlagen in London und Paris besitzt, importirt werden, desgleichen wird das Glas für die optischen Linsen von dort bezogen werden, während die Linsen hier geschliffen, verarbeitet und in die respective Fassung werden gebracht werden. Der erwähnte Einfuhrzoll auf die Waaren dieser Categorie beträgt zur Zeit auf eine Sorte 60 Procent, auf eine andere Sorte 03 Procent. A n Verfolgungswahnsinn litt der 41 Jahre alte, unverheirathete Farmer James P. Unde'rwood in Raleigh. Ind., und bildete sich ein, daß er von seinen Nachbarn beraubt wurde. Während er über seine angeblichen Verluste nachbrütete, sprang er plötzlich auf und schrie: Mutter, ich werde mich umbringen." Seine Mutter. Frau Amanda Tarr, 72 Jahre alt, verwies ihm seme vummen vceoen, oocy ergriff Underwood einen Revolver und traf Vorbereitungen, seine Drohung auszuführen. Frau Tarr umschlang den Irrsinnigen und es gelang ihr, demselben die Waffe zu entreißen und in den Ofen zu werfen. Underwood lief alsdann in die Scheune hinter dem Hause, wo sich eine Schachtel Pariser Grün für Gartengebrauch befand. Mutter und Sohn kämpften eine Weilc um den Besitz der Schachtel, welchFrau Tarr schließlich sicherte. Underwood stürzte sich einem wilden Thiere gleich auf die alte Frau und entriß ihr dasGift. welches er verschluckte, worauf er einige Minuten später starb. Frau Tarr ist durch den entsetzlichen Vorfall rnd den Kampf mit ihrem Sohne au. 's Krankenlager geworfen worden und wird schwerlich mit dem Leben davonkommen. Oo NAlSN? 'Seit dem Jahre 1893 wiederholten sich in dem Stadtpark zu Wilhelmshaven die Fälle, daß Ehepaare oder Verlobte, welche sich Abends im Parke aufhielten, von unbekannt gebliebenen Personen angefallen und mißhandelt wurden. Die Frauen wurden von den Unholden vergewaltigt, aber aus Scham brachten die Betheiligten diese Fälle nicht zur Anzeige. Erst in den späteren Jahren kamen einzelne Vorkommnisse zur Kenntniß der Behörde. Von den fünf Angeklagten wurden nun der Heizer Bernhard Frerich und der Schlosser Bernhard Roth zu 15 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust der Schlosser Fritz Marx zu 6 Jahren und der Arbeiter Friedrich Weber zu 3 Jahren Zuchthaus, beide ebenfalls mit 10 Jahren Ehrverlust verurtheilt. DieWittweNapoleonS IH., Kaiserin Eugenie. hat einen Verlust erlitten, der sie ungemein schwer trifft: MadameLebreton-Bour-baki, welche durch mehr als dreißig Jahre ihre Vorleserin - und treueste Gefährtin gewesen loar, ist vo? Kurzem gestorben. Die Dame war die Schwester deö Generals Bourbaki und wurde im Jahre 18L7 Vorleserin der Kaiserin. Sie begleitete sie auf ihrer Flucht auö den Tuilerien in's Exil und seit jener Zeit war die Exkaiserin in treuester Freundschaft ihrer Vorleserin zugethan. Seit einigen Jahren war Madame Lebreton-Bourbaki beinahe vollständig erblindet. Jhv:r ersten Ehe mit einem Herrn Le Motheux entstammt ein Sohn, der noch am Leben ist. aus ihrer Ehe mit Lebreton ein Sohn, der alsFahnenträger seines Onkels, des Generals Bourbaki. bei Metz gefallen ist. Auffehen' erregt , in Kreuznach das räthselhafte Verschwinden eines jungen Mädchens. Es handelt sich um daö 17jjährige Fräulein Johanna Jung, die Tochter des Steindruckereibesitzerö Karl Jung.' Das bildhübsche, lebenslustige Mädchen weilte Abends vergnügt bei einigen Freundinnen, machte dann kurz vor 8 Uhr noch einen kleinen Einkauf in einer Apotheke und wurde auf dem Rückwege von da noch mit dem gekauften Fläschchen in der Hand gesehen. Von diesem Aus gange ist Fraulein Jung nicht nach Hause zurückgekehrt. Die polizeilichen Ermittelungen haben auch nicht die leiseste Spur . von dem Verschwinden des MädchenZ erben.
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ONE GIVES RELIEF.
genWeggZNg als auch für einen Selbst' mord jeglicher Beweggrund fehlen würde und an ein Verbrechen Niemand glauben will. Und wer steht, datz er nicht falle- an diese Goethe'sche Mahnung wird man erinnert durch den Tod eines Mannes, der dreimal alö oberster Magistrat an der Spitze der Schweizer Eidgenossenschaft stand und dieser Tage fast in Vergessenheit gestorben ist, des Altbundesrathes Fornerod, eines Waadtländers. Ven 1855 bis 1867 gehörte er dem Vundesrathe an und dreimal, wie erwähnt bekleidete er die Würde eines BundesPräsidenten. Nach seinem Ausscheiden aus dem Bundesrathe trat er in die Leitung eines Bankunternehmens, des Credit Franco - Suisse" in Genf. ein. welches später nach Paris verlegt wurde. Allein das Unternehmen prosperirte nicht und verwickelte in sei nen Fall auch den ehemaligen schwei eriscben Bundesrats mit dem die französische Strafjustiz sich befassen mufcte. Verarmt leorte ,rorneroo in sein Vaterland zurück. Durch die Ver Wendung früherer Freunde fand er eine Anstellung untergeordneter Art bei der Jura - Simplonbahn - Gesellschaft und als bescheidener Kanzlist beschloß der frühere Bundesprässden! seine alten Tage. sjer 1 et r a y r e n tn ver Krauß'schen Maschinenfabrik thätige und seit Jähren im Eckhause der Lämrner- und Hirtenstraße in München wohnende Kesselschmied und Mechani ker Lor. Frank hat sich mit seiner Frau tm Wtarndergersee ertrankt. Veranlassung zu der That bot die Verweisung der Frau Frank vor das Schwurgericht wegen Falscheides; diese VerWeisung war die letzte Folge einer Denunciation der Frank durch eine rächsüchtige Nachbarin, mit der die Frank zuerst gut gestanden hatte, dann aber zerfallen war. Die beiden Ehegatten Frank, die friedlich, fleißig und wohlgeachtet bisher gelebt hatten, wollten diese Schmach.nicht ertragen und suchten gemeinsam den Tod. Mit militärischen Ehren wurde in Liegnitz die im Alter von 73 fahren verstorbene Wittwe Friederike- Grauer bestattet. Die & it . ,
wiiui yuuc luicn lyr oereilö vor meyreren Jahren im Tode voraufgegangenen Ehemann, welcher Marketender bei der 6. und 7. Compagnie des KönigsGrenadierregiments war, während 33 Jahren stets zu den Manövern und auch während der Feldzüge 1L66 und 187071 begleitet und hat somit alle Gefahren mit dem Regiment durchgemacht und Freud und Leid mit diesem getheilt. In Versailles wurde sie von einem Officiersburschen überritten, infoledessen ihr durch eine Bewilligung Kaiser Wilhelms I. aus dem Kaiserlichen Hofmarschallamte " txnt (3xaiU fication bis an ihr Lebensende gezahlt wurde. Nach dem erfolgten Ableben ihreS Ehemannes war sie bis kurz vor ihrem eigenen Tode beim Regiment als Waschfrau thäTig. Das Königs-Gre-nadier-Regiment hatte es demzufolge nicht unterlassen, der Verstorbenen, welche sich stets Achtung zu verschaffen gewußt hatte, die letzte Ehre zu erweisen. Es war daher zu ihrer Beerdigung eine Abordnung von der 7. Compagnie commandirt worden, nelche direct hinter dem Sarge marschirte und einen vorn Regiment gespendeten, prachtvollen Kranz ' mit Yalmenzweiz tiM. .. . ' " . - J
(? giebt kaun, ein Vergnügen lm Jrelen wobei man sich nicht leicht eine vcrreNkng oder Quetschung ,uziehen könnte. Es giebt keine verrenk nngen und Quetschungen die nicht prompt geheilt werden könnten durch den Gebrauch von St. Sakoös Gel.
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