Indiana Tribüne, Volume 23, Number 102, Indianapolis, Marion County, 30 December 1899 — Page 1
o - T rC AV rlO n r.i y v w A 's'V ft - o W V W ky2 y&. vV Ofsiee: No. 18 Mb Mab:a Otrnsze. Telephon 1171. Indianapolis, Indiano. Samstag, öen 30. Dezember 1899, Jahrgang fUt No. 102
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Danksagung. llen verwandten. Freunden, rekannten und ach bn. elche ual während der rankheit und dem Tode unser grliedten Flitter und chiezrmutler, Rdrbr
kicke Leny. so lieievol ih Thci.liahm zrizte und besonder dem Indianapo'. I Liederkranz sur den erheben den Eesang.tem Herrn X-anot XtUzt kür die lronreiche Worte. sow den ,ahl..l4e Slumen'pesiern, söreche mit hiermit Miseren ties,it'ühl:stea Tank au. Die trauernden Stuterbllebenen WWllNMM vollständig 35c, 50c, 65c. Mantels dc, 20c, 25c, 55c. Standlampcn, Dckorirtc Schirme und Glocken. Spoiells ZZrsiss für?)5indlsr Schreiben Sie für Preise. Consurners Gas Trust Cd., No. 43 ord ffavitol Ave. $icuc Holländische Haringe in halben ?äsiecn rde? in Ge.-$.-Neue schollige Häringe fcj; Geräucherte Salrnön. Geräucherter alibut. Bl. Robins. EmmentKaler 2ömijtrfä) Limbulger, on, Noquefort. Ämportirteo Snuerrnut Echteö deutsche Roggenbrod frisch jeden Dienstag und Freitag. JJoIm C0. A Kling ?!achso'ger zn Sduaid Z?!üLer, No. 340 Ost Djasylngton Straße. Telephon 957. Union Trust Co., Office: (ebäude der Gesellschaft) 5ko. 118 und 122 Crt Market Str. Job . Sollidah. Präsiden,. Henry Eitel, 2. ric,Piksidnt und Lchatzmiiftn. fc.JM.3oll. Cekre.ir. County und Municipal Sich' erheiten n?goc,rt. Gcschäfts-Agcnt in allen Capacitüten, jpeiuU oöer allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt sür eine bestimmte, übereingekommene Zeit. Kapital an dem bestim.ntkn Tag zurückbezzhlt. Versicherungen aller Art in erster Klasse eselllchasten. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönliche Vertrauensposten alle? Art übernommen. Sprechen Sie vor. Rathschläge kosten nichts. hhdtsil i Bar- und Billiard -Ho3ixi. Gute deutsche Küche. QinZelns PIhlzeiten treiben croir . . . Re:nhold Cark, childer Maler, No. 112t'.ZhestmltZ-traße, empfiehlt fich ebenfalls für a?e Arten FreLto iiauictf und AnMeiHnarvetten. Craimng Cpepali'ät. üo. Mcrrmainim .X.tf'S. W :' S ?rt-?i-:'Zsr- . - - A 7 '. vv jiS .- -'j. iS2'zJUrr ,'r- ., .1 y ; t ' - -. , . -i-i - V rr-ZjrZ-r i ' 'f - ":V'. t: tT7 . - 1 -v'- - V2 - -2; v -; r FssCLF fJUjUU Off::: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220. 222, 211, 228, 228 Ost Pearlstr. Tele')b flH. Offen tai vmb Nacht. Julius Keller, 127 .ultou Ttr. Tel. 1802. Aohlctt QZoU und Holz. Niedere Preise ; prrmpt; Peorguiz. Julius Keller.
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Sditorielles. 3n einem Berichte deS PenstonSCommissärS EvanS an den Senat werden die Namen von Personen angege
ben, welche aus Grund von SpezialGesetzen wesentlich höhere Pensionen beziehen, als ihnen unter den allgemeinen Pension? Gesetzen zustthen würden. Die Lifte enthält Tausende von Namen. Wittwen von Offizieren, die überhaupt keinen Anspruch aus Penfion haben, find vom Congreß in liberalster Weise bedacht worden; ihre Zahl ist Legion. Um von den Wtttwen bekannter und besonders verdienter Oksiziere abzusehen, find da Hunteilt von Namen, deren Träger höchstmS in engeren Armeekreisen bekannt gewesenS, aber die Familien haben Ltr.flaß in Congreßkreisen gehabt, und so find die Bills durchgefuhrwerkt worden. Der Unfug, welcher mit Spezial-PenfionS-Gesktzgebung getrieben wird, st schon häufig bervorgeboben worden. ,ber nur der Piäfibent kann da durch sein Veto einen Niegel vorschieben. DaS Philadelphia Tagblatt" nimmt Gelegenheit, in Verbindung mit der kürzlichen Anordnung deS SchatzamtSsekretärS in Bezug auf die Deponirung von Regierungsgeldern bei der National City Bank in New J)rk darauf hinzuweisen, daß diese Bank unter der Kontrolle RockefellerS steht und daß die Anordnung dem Sivfiafse deS Letzteren zuzuschreiben ist. Wir assen eS dahingestellt, ob daS Tagblatt" in diesem besonderen Flle Rkchk hat, oder nicht, unwahrscheinlich ist eS nicht. Die Verfügung deS SchatzamtskretärS bestimmt, daß sämmtliche Einnahmen der Regierung auS 3aandsteuern bei der National City Bank in New Jork deponirt werden ollen. Von dieser Bank auS sollen dann, wie der Sekretär verfügen mag. die Depositen a andere Banken veiter vertheilt werden. Sr kann sie aber auch ganz in der erwähnten Bank lasen. ES werden somit 200 b,S 200 Millionen DollaiS öffentliche Gelder durch diese Bank gehen, sür welche sie keine Zinsen zu bezahlen hat. DaS ist! aber noch daS wenigste. Wenn der' SchatzamtS-Sekretär gefällig ist und der Bank große Depositen auf längere Zeit beläßt, so ist sie im Stande, einen normen Einfluß auf den Geldmarkt und daS ganze Geschäftsleben der Naion auszuüben. Die genannte Bank wird, wie geagt, von der Standard Oil Co. beherrscht und hat stets sechzig biS achtzig Millionen ausstehen. Sie ist völlig im Stande, durch Einziehung ihrer Darlehen eine Panik zu erzeugen. Da mag eS wohl sein, daß die Maßnahme der Regierung einer Drohung Seitens der Standard Oil Co. zuzuschreiben ist. ES bleibt sich indessen ganz gleich. ob dieS wirklich der Fall ist, oder nicht. Von Wichtigkeit ist der Umstand, daß eS der Fall ein könnte, daß die großen Finanzirstitute in der That die Macht haben, die Regierung zu bestimmlen Maßnahmen zu zvirgen, einerlei, vaS diese Maßnahmen find. Daß im kapitalistischen Staat (und solche find heute alle Staaten) daS große Kapital Einfluß auf G:sktzgebung und Regierung hat, ist am Ende selbstverständlich. Aber diese Macht sp'tzt sich nach und nach derart zu, daß Regierung und Gesetzgebung zu bloßen Dienern deS Großkapitals werden. Die Interessen deS Großkap'tall be herrschen nach und nach immer mehr die öffentlichen Zustande. Wir haben eine Plutokratie im vollsten Sinne deS Wortes und die republikanischen For men sind eben Formen. IröglMilhk!i. Oetterberiüt. KalteS, schönes Wetter heute Nacht und Sonntag. Höchste Temperatur inverhalb ter letzten 24 stunden 16 Grad, niedrigste Zero. t Die Goldreserve. Washinaton, D. C., 29. Dez Der verfügbare Boarvorrath des Schatzamts beträgt nach dem heutigen Ausweis 5296 093.720. voven $238, 992,103 auf die Co Uns ei;; fcsct.
Die B e'U l e n p e st. Washington, 29. Dez. sagende Depesche ist dem Marine-Hospi-taldienst Hierselbst von dem Arzt Carmichel in Honolulu zugegangen : Honolulu, 20. Dez., via Vic-
toria, 28. Dezbr. 3n Honolulu find zwei Fälle von Beulevpest angemeldet, Zei Todesfälle traten am 12. Dezbr. ein, bis zum heutigen Tage waren keine neuen Fälle zu verzeichnen. Die Quarantäne gegen Infektion ist am 19. wiederaufgenommen worden. Wie Dr. Wyman erklärt, werden in den pacifischen Häfen vorläufig keine weiteren Mahregeln getroffen werden, als daß die Beamten zu besonderer Ausmerksamkeit ermahnt werden. . ,. Eine Arbeitern günstige .,. Entscheidung. Toledo, 29. Dez. Richter MorriS im Common PleaS Gericht hat eine Entscheidung zu Gunsten streikender Arbeiter abgegeben. Die Mitglieder der B'cyele WorkerS Union" in den Standard Tube & Foiksibe Works" waren an Streik gegangcn und ein EinhaltSbefehl war erlassen, welcher den Streikern verbot, die Fabrikanlagen ab;upatrouilliren und b,e Arbeiter, welche ihre Platze ringenommen, anzusprechen, . um sie zu überreden, daß sie die Arbeit gleich, falls niederlegten. Diesen Einhalt. befehl bat R'chter MorriS aufgedoden. 3a der Begründung seiner Entscheidung sagt er, die Streike? hätten ein voll, ständiges Recht dazu. PlcketS an der Fabrik aufzustellen und zu den Arbeitern zu sprechen und ihnen zuzu. reden, auszustehen. Daß Drohungen gefallen, sei nicht bewiesen worden, und da die Zzhl der in der Fabrik arbeitenden Leute die der als Picket stehenden Streiker übertreffe, so könne von einer Gefahr persönlicher Gewalt nicht die Rede sein. Gegen diese Entscheidung ist Berufung angemeldet. Deutschland Handelsmarine kann auS dem Kriege indirekt großenVortheilziehen. Philadelphia, Pa., 29. Dez ChaS. H. Cramo erklärt, daß in Folge deS südafrikanischen Krieges die meiften schnellen tranS-atlantischen Dampfer der englischen Handelsmarine in den Regierungsdienst gezogen würden, und die Folge würde sein, daß andere Länder, in erster Linie Deutschland, sich daran machen, um den Verkehr sür sich zu gewinnen. Der Krieg werde noch lange dauern, aber auch wenn er rasch enden sollte, würden die Schisse sür Jahre hinaus nicht wieder am al ten Platze sein; sie würden anderweitig verwendet werden oder inzwischen peralten. Deutschland S Handelsmarine entwickele sich gewaltig und die deutschen Rheder würden alle Anstrengungen machen, um die Gelegenheit zu ihrem Vortheile auszunutzen. - Die Hungervnoth in 3n, dien. Caleutta, 29. Dez. Annähernd drei Millionen Menschen erhalten Un. terstützung anläßlich der HungerSnotb, und die Regierung verausgabt etwa zwei LakhS of RepeeS täglich. Man schätzt, daß die Unterstützung der Regieruog biS Ende März drei CroreS of RupeeS kosten wird. Wegen deS rapiden Anwachsens der Zahl der Unter-stützungS-Bedürftigen hat der Vicekönig. Lord Curzon, eine genauere Untersuchung der Lage der Antragsteller angeordnet. Komponist Millöcke? krank. Wien, 29. Dez. Der Komponist Millöcker ist heute vom Schlage getroffen worden. Sein Zustand wird als kritisch betrachtet. Erfindung. 0er (in, 29. Dez. Der Reichsanzeiget" sagt, daß die Mittheilungen deS LokalanzeigerS" über Admachnn gen zwischen England und Deutschland zur Theilung der portugiesischen Be fitzuogen an ter Delagoa Bucht in Südafrika unverschämte und plumpe Erfindungen seien. Passagierdarnpfer aufge fahren. London, 30. Dez. Ein großer deutscher Poftdampfer, dessen Name biS jetzt nicht zu erkennen ist, fuhr während eiveS furchtbaren SturmeS in Ge? Os) esf Crusd. NettLZ-
boote find biS jetzt nicht im Stande gewesen, daS Schiff zu erreichen. Die Wellen schlagen über daS Schiff und man hegt ernstliche Befürchtungen für die Sicherheit der Passagiere und der
Mannschaft. Man glaubt, daß der Dampfer der Hamburger Gesellschaft gehört. Seine Lage ist eine sehr gefährliche. Vermuthlich gehört der Dampfer zur Mtttelmeer- oder Orient'Linie. L o n d o n, 30. Dez. Der gestranbete Dampfer heißt PelotaS und gehört zur Hamdurg-füdamerikanlfchen Linie. Die Passagiere befinden sich außer Gefahr. Menelik droht mit Krieg. L o n d o n. 29. Dez. König Menelik von Abessynien hat eine beträchtllche Streitmacht zur Eroberung der Provinz Tigr- ausgerüstet. So wird auS Rom berichtet. ES entstehen hierauS neue Schwierigkeiten für England, denn nach dem Wortlaut der englischitalienischen Convention lst jedeS der beiren Länder verpflichtet, dem andern im Falle eiaeS Krieges mit den Eingeborenen eine Armee zu liefern, und Ztatren macht Ansprüche auf Tigre. Französische und russische Emissäre sollen den König aufgestachelt haben. in diesem Augenblicke, da England alle keine Hände voll hat, um m t den Buren fertig zu werden, lokzuschlagen und England in wertere Verlegenheit zu bringen. Ein Krieg mit den wiloen Eiageborenen-Stämmen.wird kein Kinderspiel sein, denn Menelik ha! Ztalren wiederholt zur Herausgabe von Territorien gezwungen, auf die es AnSpruch gemacht hat. Nach vertrauenswürdigen hie? eingetrosseoen Berichten hat Menelik erne Armee von 100.000 Mann mitiel Artillerie eoozentrirt ; der Zaieck seiner militärischen Vorbereitungen war biSher nicht bekannt. CapitSa C'eeodieola, der italienische Gesandte.in Abessynien, berichtete seiner Regierung offizull vor einem Monat, daß Menelik durch die Intriguen anderer Mächte aufgestachelt werde und daß Verwicklangen sicher seien. ' Menelik hat während der letzten zwei Jahre 300.000 französische Gewehre, mehrere tausend Remington-, Win-chester-und Martini-Gewehre, Schnell-seuer-Geschütze sammt Munition, 6000 Revolver, 26.000 Lanzenkliogen und 4 Millionen Patronen importirt. Gras Aaton-lli schätzt Menelil'S StreitkrSfte auf 200.000 gut bewaffnete und auSgerüstete Krieger. Menelik beansprucht seine Herrschaft bis zum Weißen Nil bei Fashoda und ein Krieg mit Italien in der Prodinz Tigre dürfte sich bald als eine Bedrohung der britischen Besitzungen erweisen, da England niemals zogeben würde, daß die Abessynier sich auf einer Seite deS Weißen NllS festsetzen. 0Sl??S.5karic)ttN. Angekommen in : New Jork: Werra", von Neapel ; Pomeranian" von GlaSgow ; Phöaicia" von Hamburg. Liverpool: New England" von Boston; Belgenland" von Pjiladelphia. Neapel: Kaiser Wilhelm II." von New Bork. Hamburg: Palatia" von New Sork. Boston: Sylvania" von Liverpool. Deroulede'ö Vertheidiger schweigt. y a r i s, 29. Dez. 3a dem Prozeß gegen die angeblichen Verschwörer vor dem Senat, erhielt heute die Verlheidigung daS Wort. Der Anwalt deS Herrn Deroulede kündigte an, daß sein Klient ihn angewiesen habe, Still schweigen zu beobachten, da der Prozeß nur eine gesttz'iche Maskerade und ein schimpflicher Schachzug sei, und fügte hinzu, er würde, sel'st wenn Deroulebe ihm zu sprechen erlaubt haben würde, die Anklagen nicht diökutirt haben, auf welche hin Deroulede am 31. Mai freigesprochen worden sei. Busset vertheidigte sich dadurch, daß er in Abrede stellte-, an einer Ver schwörung betheiligt gewesen zu sein, und erklärte, er sei zwar ein Royalift, sympathifire aber mit Deroulede eben sowenig, die mit den jetzt am Ruder befindlichen Republikanern. 3ult? OölriJ p:2tt leu Antr-5, Uz
Senat solle anordnen, daß das Dosfier" deS öffentlichen Anklägers seinem Anwalt vorgelegt werden solle, der Senat wies dieses Gesuch aber ab und vertagte fich.
allerlei. Brandstifter treiben ihr gemeingefährliches Unwesen in derUmgend von lwood, Ind. Das ' erste Feuer brach auf .der Farm von John R. Swaney in Tipton County aus. Der Pächter, der in dem Hause wohnte, zog aus und an demselben' Abend brannte. 'das Haus nieder. Eimge Tage später zog der Pächter von N. J. Lnsure, dessen Farm in der Nähe von Elwood liegt, aus. Drei Swnden später lag das Hzus in Asche, obwohl sich tie Farmcr oer Umgegend überzeugt hatten, .daß beim Abzug dks Pächters sich keinerlei Ueberreste von Feuer auf Um Platze befunden haben. Ein Geheimpolizist wurde angestellt der 'dem muthmaßlichen Brandstifter nachspüren soll: Seine 23 Jahre alte Frau erschossen und dann einen erfolglosen Selbstmordversuch gemacht hat der GQ Jahre alte Theodore Nelson in Wheeler. Mich. Nelson hatte im Frühjahr seine Farm an David Goddard vermlethe! und 'mit .feiner Fraü Ui diesem Wohnung genommen.. Bald entspann sich ein sehr intimes Verhältniß zwischen der Frau und Goddard und Nelson zog schließlich von der Farm fort nach Wheele?. Das Zu'ammeiileöen d.s Paares auf 'der Farm wurde den Nachbarn scandalo's und .eines Tages brannte Jemand dem Goddard die Farm nieder, worauf dieser mit der Frau ebenfalls seinen Wohnsitz in Wheeler aufschlug. Der jetzige Mord endete die uasaubere Geschichte. Nelson ur.d Grddard smd beide in Haft genommen.' Eine Sitzung des Kreisg:nchts in Muncie. Ind., erlitt durch eine Eule eine jähe'Unterbrechnnq. Die tZuIe. ' flog der - G-rrchtZschrelberin Maud Pugh in das Gesicht und schtti end flog das Mädchen von bannen. Richter, Geschworene undVüttel spran. gen von ihren Sitzen auf, um den mächtigen Vogel zu fann. und schleu. derten mit allerlei Wurfgeschossen nach demselben; die männlichen Zuschauer betheiligten sich an der Jagd, wogegen die Frauen kreischend das Freie zu gewinnen suchten. Schließlich gelang es dem Büttel Starr, d Eule zu fangen, aber erst nachdem er und viele andere Personen böse Kratzwunden erlitten hatten. An eine sofortige Wiederaufnähme, der Sitzung war nicht zu denken und dieselbe mußte bis zum nachsten Tage verschoben werden. Jn Tacoma. Wash., treiben Gauner ihr Unwesen, die in angeblichen Klondike-Erbschzften G? schäfte machen. Personen im Osten, pon denen sie wissen, daß sie einen Angehörigen in Alaska haben, theilen sie brieflich mit. daß der Betreffende daselbst gestorben oder verunglü!t sei, daß ein bedeutendes Vermögen, bestehend aus Claims und oft auch told hinterlassen sei, dessen Verwaltung sich in ihren Händen befinde. Die zu diesem Nachlaß berechtigten Erben würden hiermit ersucht, ihre Ansprüche geltend zu machen und zur Bestreitung der ersten Gerichtskosten eine bestimmte Summe, welche nach der Höhe des angegebenen Nachlasses zwischen $25 und 50 variirt, umgehend an sie einzu? senden. Viele Leichtgläubige sind schon auf diesen Schwindel hereingefallen. John Kasser von Arizona welcher neulich im Broadway Cntral Hotel" in New Jork, logirte, ist das Urbild eines Westerners." In der Lobby des Hotels schlangelten sich zwei sehr fein, aber auffällig gekleidete Herren, von denen der Ein: . behauptete, gleichfalls Gast in demselben Hotel zu sein, an Kasser heran und forderten ihn zu einem keinen In" aus. Kiffer roch Lunte. Mit mächtigem Arm packte er den einen feinen Herrn und schleppte ihn zu dem Pult des HotelClerks, worauf er den Letzteren fragte, ob der Herr hier logire. Die Antwort lautete verneinend, und im nächsten Augenblick flog der feine junge Herr guf die Straße hinaus, als wäre er eine Lyddit - Bombe. Der andere Gauner hatte sich in der Zwischenzeit .dünn gemacht.Im Haus von Samuel Wh i t e n e es bei Rose Hill, nicht weit von Harrodsburg in Mercer County, Ky. wurde eine Party" gegeben, zu der sich zahlreiche Besucher eingefunden hatten. Unter den Gästen befanden sich auch Ed. Wright und John Gebhard, zwei Farmer, die schon seit Iahren im Streite lagen. Beide sprachen dem Whiskey stark zu, und geriethen dann einer Schönen wegen in Streit, der in eine allgemeine Keilerei ausartete. Gedhard attackirte Wright mit einem Taschenmesser und brachte ihm einige schwere Wunden im Gesichte und am Halse bei. D?r Verwundete zog einSchießeisen, und Gebhard wurde am folgenden Tage zu Grabe getragen. Beide Männer hatten einen starken Anhang, und man fürchtet, daß es noch zu weiterem Blutvergießen kom men wird.
Lokomotiti , Ingenieur giebt Zeugnik über den erhaltenen Nutzcn von Mttes' Mitteln.
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giebt keine derantwortliche Stellung cuk Grben a!5 die eine Lokomotivführers. Bcn s.mea stet gen Nerven, k!a em kopf. sicherem Auge und vollftändiger Selbftdeherr schuug hängt die Sicherheit deZ ZuyeS und da Leben der Paffagiere ad. Dr. Milel' Rervine 7.d anderen Mitte! sind besonder eekianet. die Nerven stetig, den Kopf klar und die geistige LZd'gkeiten unbeeinträchtigt zu erhalten. .'k"brer F. W. McCoh. früher do 1323 Vroadway. Council Bluffs, der aber jeht in 411 Humboldt Ctrabe. in Denver wohnt, schreibt, ,dad er Jahre lang o Verslovsung litt, Wal ihm krankhaftes, nervösei und billiösej opfsch verursachte, und seine Gesundheit wurde völlig wiederhergestellt durch Dr. Mile,' Ner .ttu uno Leber.Pillen. Ich empfehle Dr. Milej' fii?if -1lt m IUi V JlllU. - Dr. mU? Mittel werde durch alle Apotheker verkauft unter einer pofitiveu Garantie: die erste Flasche pützt der daS Qc! wird lurüicr. stattet. Euch über die rankheiten deZ Her,eu und der Nerven frei. o rOT f??i inv.v l nctcro j r' itüÜ - AliU drene, D k. M i l k Q d ieal E .. Elkkzart. Jud. In Innsbruck hat. sich der Student C. v. Zallinger aus -dem dritten Stock seiner Wohnung gestürmt und blieb auf der Stelle todt. Die Gründe, die den jungen Mann zu dieser unglüclseliZen - That - veranlaßten, sind unbekannt, v." Zallinger war der einzige Schn deZ'Kuröorstehers ... von GrieS , Bozcn vr. med. v. Zallinger und nächsterBerwandter des Neichs-raths-und . Landiagsabgeordneten v. Zzllinger. . Prof. Naffaele ngel:tti. der bekannte italienische BildHauer, ist i.i Teruzia nach kurzer Krankheit gestorben. Einen Tag vor seinem Tode war der ältere seiner Söhne, der 18jährige Siro Angcletti, m das städtische Krankenhaus gegangen, um den Leiter des Hospitals, Professor Tancetti, zu dem kranken Vater zu rufen. Als der Professor erwiderte, daß er keine Zeit habe, gerieth der jungc Mann aus Berzweifluna. in eine solche Aufregung, daß er nach Hause eilte, eine Jagdflinle von der Wand nahm und in's Hospital zurückkehrte, um dcn dirigirenden Arzt zu erschießen. Er wurde jedoch noch rechtzeitig festgenommen und bis nach dem Tode des Vaters in Haft behalten. Da SHotelGarniZ unPropeller" in der Herzensgasse Budapest war kürzlich der Schauplatz eines . erbitterten . llehrbesen-Duells. Als Gegner standen einander die Bedienerinnen. Lidia Szabo und Veronika Schulich gegenüber; xt waren wegen eines jungen Mannes in Streit gerathen und beschlossen, die Affaire" durch ein regelrechtes Duell auszutragen. Als Waffen" wurden Kehrbeser gewählt. Die Secundanten rekiutirten sich aus den Reihen der Hotelbediensteten. Es wurde beiderseits wackei auf einander losgeschlagen, bis schließlich der Zweikampf in Folge einei ziemlich schwebn Kopfverletzung dtt Schulich eingestellt werden mußte. Dc anscheinend dieWunde von einem Messer herrührt, dessen sich die Szabo insgeheim bedient haben soll, so sah sich die Polizei' veranlaßt, die Untersuchung einzuleiten. Ein grauenhafter Raub-mord-wurde auf der Chaussee zwischen .den Dörfern Stadica und Lcpuchowc bei Posen an demFleischermeister Nistc aus Schocken verübt. Als die Familie Niflo's mitten in der Arbeit war, kam ganz plötzlich sein Fuhrwerk vor dem Hause vorgefahren. Da sich der Meister nicht c'f demselben befand, so glaubte man. zunächst, das Pferd sei durchge gangen und habe den Meister ' vom Wagen abgeworfen. Man machte sich sofort auf die Suche und fand den Meister schließlich auf der genannten Strecke ermordet auf. Der Kopf war anscheinend durch Hammerschläge zertrümmert, sodaß das Gehirn herausgetreten war. Risto war zum Viehverkauf gewesen und hatte den Erlös von rund 700 Mark bei sich gehabt. Der Naudmörde? war davon wahrscheinlich unterrichtet und hatte seinem Opfer etwa 400 Mark abaenommen. während 300 Mark, in den Taschen Risto's besindlich. dem Mörder entgangen wa ren. Bis jetzt fehlt von. dem Thäter jegliche Spur. UM E lohnt sich. Hood's Oar. laparilla xu brauchen. Bei reinem lut braucht Ihr keine Angst zu baben vor Grippe. Lungentzünduvg, Diphteritik oder gieber. H o o d S Villen find don den knstgesuchtesten pflanzen sorgfältigst
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