Indiana Tribüne, Volume 23, Number 101, Indianapolis, Marion County, 29 December 1899 — Page 1

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Editorielles.

In allen Industrieländern, in aanx auberordentliöem Maße aber in Deutschland und auch in den Ver. Staaten herrscht augenblicklich ein Zustand, den die Kapitaliftenwelt mit Prosperität bezeichnet. Neberall rauchen die Schornsteine und erzeugen fleißige Hände riesige Reichthümer. Deutsch land? Nationalreichthum hat sich in einer in der' Geschichte ohne Beispiel dastehenden Weise vermehrt und die amerikanische Industrie führt in allen Theilen der Srde eine erfolgreiche Konkurrenz mit den alten Industrieländern Europas und erobert sich Markt um Markt. Die Wogen der Prosperität schlagen hoch, und ebenso hoch schlagen die Her zen Derer, welche die Frrchke duser emsigen Thätigkeit einheimsen. Bei aller Prosperität kann aber doch nicht geleugnet werden, daß. der Arbeiter in o n seinem Einkommen nicht über das Maß dessen hinauökommt, waS eben gerade 2thtn nothwendig ist. wobei ei im Allgemeinen keinen Unterschied macht. ob lab ein paar Pfennige mehr oder weniger find. Die Lage der Handlungsgehilfen hat sich von Jahr zu Jahr verschlechtert Sie haben keinen Theil an der großen Prosperität. 3n dem berauschenden Zuwachs von Reichthum, der an und gar einer juf-at MB tu aBglj8llani derselbenvicht in dieZukunst und merken nicht die Gefahren, welche im Schooße einer Gesellschaft schlummern, in welcher die Reichthümer, welche die fleißige Hand des BolkeS unermüdlich schasst, in wenigen Händen zusammenfließen. Aber es giebt auch Warner in ihren eigenen Reihen. So erhob einer in einer der größeren Zeitungen New Lorks seine Stimme wie folgt : - TOn tanAslW EMAlfitim ttliSfitf heit und Erziehung für alle Klassen bedeutet ; wo daß erzeugte Gut in weiter Schicht ausgebreitet ist und, die erworbene Ruhe und Kraft gebraucht erden, die rohe Welt für den Vormarsch deS Geistes vorzubereiten ; wo die Ideale erhöht und die private und öffentliche Moral im Leben gereinigt werden, wo die Menschheit befreit wird vom Kampfe um's Dasein, um den Kampf für eine erleuchtete Gesellschaft und eine gute Regierung aufzunehmen K v .n ; m. a,-,n K da, und nur da, ,st die Fülle der Prosperität die Freude des Philoso phen und Patrioten. Aber wenn geHäusler Reichthum den Niedergang deS bürgerlichen Ehrgefühls bedeutet, wenn wir die Prosperität in einen Fetisch verwandeln, wie die Göttin Diana der Spheser einer war, vor der man schveigend vorbeiging und nicht vagen durste, deS DiebstahlS zu wähnen, dit in ihrem Namen begangen wurde; wenn in demselben Maße, in dem unser 'Conto sich ausdehnt, unser GewiZlen Nch zuiammenziehk, o rönnen wir nicht rasch genug zu unseren Propheten und Dichtern cehen, um zu lernen, welch schrecklichen Katastrophen unser ReichthumSftolz uns entgegenjagt." . Nachdem er so die Lage geschildert, warnt er : ml ist sicher. Die mageren Jahre werden den fetten folgen. Inmitten all der prunkenden Vanner der modernen Civilisatlon weiß man, daß die rothe Fahne an der nächsten Ecke entfaltet werden mag. Schlechte Ernte oder industrielle Störungen köa neu jeden Augenblick eine Armee der Unbejchästigten und Hungernden auf ns werfen. Und wir können ver sichert sein, daß sie in dieser Zeit der Noth die Lehren des Evangeliums an uns praktiziren werden, das wir in diesen Zeiten der Prosperität ihnen gepredigt haben. Können wir uns dann an sie wenden und sie bitten, geduldig und gemäßigt zu sein, wenn dir ihnen das Leispiel einer jähen und nicht zu sättigenden Liier gegeben haben ? Köa nea wir sie dann ersuchen, das öffentliche Wohl in Betracht zu ziehen, wenn I wir selbS es für unsern persöalichea Gewinn vernachlässigt haben? Können ihre Leidenschaften an die In..iii. 1s- tn.t.i c .t. fm i i..n: vi. .1 fr . . l. ait auf haben, um unier eigenen Uttoensezastea ll dienen 7" i I ri ,1?, ?,ff.rst m. ia(t.. Mrww. V.IHlt)NI MM, die weit die Furcht des Nannes be. gründet ist, zedensall? hat ee Oerpänd

für die Zeichen a;er'fk-cht:t:n .i?e Okatrkk, Neriau-d'hkftiz

seine Mahnung wird auf gänzlich unfruchtbaren Boden fallen. 3a dem Tanze um da goldene Kalb wird der Einzelne machtlos mitgerissen und ein bewußte gewollteS Aufhören der Tan-

zer giebt eS nicht., SS wird fortgetanzt werden bis zur Erschöpfung oder bis zum Zusammensturz. MWHriMn. Wetterbericht. Kalteö, schönes ' Wetter heute Nacht und Samstag. Höchste Temperatur innerbalb der lebten 24 Stunden 24 Grad, niedrigste 7 Grad. BomSurenkriege. London, 28. Dez. Depeschen auS dem Lager am Modder-Fluß las. sen erkennen, daß die Unzufriedenheit unter den Ansiedlern holländischer Ab. stammung in West Griqualand immer bedenklicher wird. - .Die Bewohner ganzer Ortschaften haben sich den Büren angeschlossen. Die Aufständischen haben 30 Meilen westlich vom Moddergluß ein Lager aufgeschlagen. ES wird auch gemeldet, daß die Buren die Belagerung von Kuruman aufgehoben und sich nach MagerSsontein zurückgezogen haben. Der Correspondent der TimeS in Kapstadt meldet unter dem Datum deS 22. Dezember : Die vesorgniß bezüglich der Halung der Holländer in der Kipeolonie wächst beständig. Sie machen von hrer Sympa'hie mit den beiden Revubliken durchaus kein Hehl und die jZrage ist j'dt nur, ob sie, wenn die militärische Lage sich nicht ändert, von einer offenen Rebellion zurückgehalten werden können. Selbst in Gebieten, in welchen die Buren sich noch nicht gezeigt haben, reiten, die holländischen Farmer beOassakt umher. ES ist dieS auch in Bezirken der Fall, welche weniger als 50 Meilen von Kapstadt ertfernt sind. 3n diesen wird der Aufruhr offen ge predigt und eifrig vorbereitet. Die britischen Streitkräste sind durchaus ungenügend, um in eine OerbindungStnie von 1000 Meilen Länge zu chühen. London, 2S. Dez. Sine Depesche der Daily Mail" vom 23. auS Pietermaritzburg sagt : Zeder Tag bringt eine neue Thatache, welche von der Stärke der Stellung der Buren bei Eolenso eugt. Dank den Diensten eontinenaler Offiziere hat sich der Charakter deS Krieges vollständig geändert. Wir bekämpfen nicht mehr einen Feind, welcher sich auf Suerilla-Taktik veräßt, sondern wir haben mit einer Armee zu thun, deren Disziplin sich täg(ich vervollkommnet, den Vortheil genießt, daS Land zu kennen, und sich den Kampfplatz wählen zn können, ohne durch Sorgenum daS Commissariat sich kümmern zu brauchen. Die Buren haben die Höhen in der Nähe von Colenso in Festungen von enormer Stärke verwandelt. Ueberall haben sie vorzügliche Schanzen und viel davon find bombenfest. Tramway.Liniea gestatten die Versetzung der Geschütze mit erstaunlicher Grschwindigkeit. Die Hauptftellungen find mit den vorgeschobenen Posten durch unterirdische. Gäage verbunden, und die Forts selbst wimmeln von Maschinengeschötzen, welche alle Zugäage beherrschen. Fleulevpeft ausNeu-Cale-d o n i e n. Sydney, N. O. Q, 28. Dezbr. Nach hier eingetrossenen Nachrichten ist ia Numea, der Hauptstadt der sranzö fischen Otraf.Colonie Nen-Caledonien, die veulevpeft auSgebrochen. Zehn Kanaken find der Seuche erlegen und ein Weißer wurde von ihr ergriffen. Die Pest gewinnt an Ausdehnung. '", Contrebante und Luchsenfleisch. Durban, 23. Dezbr. Die von Java kommende, mit Tragbahren und Eisenbahn Ambulanzvagen beladene norwegische Barke Regina" ist vom britischen Kreuzer goute" heute am Einganz der DelagoaOai angehalten und hierher gebracht worden. Die Tragbaren und Ambulanzvagen waren für die Ouren-Armee bestimmt. London, 20. Dezbr. Orltische Krik?:schiffe haben die mit Nehl U

Maschona beschlagnahmt. Sie waren von der Pennsylvania Milling &om pagnie ausgeschickt und nach der Dela-goa-Bai bestimmt. Der Graphie sagt dazu, unter den jetzigen Umständen"

erachte Großbritannien Mehl und an dere Nahrungsmittel als Eonteebande. Der Graphie bezieht sich auf eine Ab machung zwischen den Ber. Staaten und Großbritannien von 1794. wo auch schon die Frage streitig war, ob LebenSmittel Contrebande seien. Damals wurde ein Compromiß getroffen, wonach die beschlagnehmende Macht. die Eigenthümer der Ladung zum vollen Werth entschädigt und noch einen angemessenen Prcsil" zugiebt. DieseS Versahren werde, dem Graphie zufolge, unzweifelhaft auch jitzt stattfinden.' Chicago, 28. Dez. Die englische Regierung hat bei den Ehieago'er Großschlächtern Armour k Co. Büch. ser, fleisch bestellt. Tag und Nacht wird j tzt daran gearbeitet, daß die Ablieferung baldmöglichst erfolgen soll. Es gab keine Unterbrechung während der Weihnachtsfeiertage in der Schläch. terei. 3a Spe,ial-Frachtzugen wird die Sendung nach dem Osten befördert werden. General Wood's Reformarbeit. H a van a, 23. Dez. General Wood hat erklärt, eine seiner ersten AmtsHandlungen würde in einer Untersuchung der Gefängnißversaltungen bestehen. SS hat fies j'tzt schon Heraul. gestellt, daß selbst Amerikaner fünf Monate ohne Untersuchung " im Gesäagniß behalten worden find. ES sind in der Verwaltung' der Gefängnisse viele Uebelstände vorhanden, welche dringend Abstellung verlangen, besoaderS waS die Verrichtungen zum Ochlafen der Gefangenen betrifft. Man will dahin wirken, daß jede Zelle mit einer Hängematte versehen dird,damitdie Gefangenen nicht gezwungen werden, auf dem Fußboden zu schlafen. Bisher haben sich nur Gefangene, welche reich waren oder Freunde hatten, deS Borzuges erfreut,. nicht auf dem Fußboden schlafen zn müssen. General Wood beabsichtigt, die Gefängnisse allwöchentlich zu besuchen, bis die schreiendsten Mißstände abgeschafft, sein werden. Bor Allem will er dafür sorgen, daß die Gefangenen und Angeklagten baldlgst prozesfirt werden. WaS daS Zuchthaus in Hadana betrifft, so scheinen in demselben gute Zustände zu herrschen. Die Räume find rein, gut gelüstet und ventilirt und die Insassen sehen gesund auS. An anderen Orten auf der Insel sollen die Verhältnisse aber sehr schlimm sein. Anfangs Januar sehte General Lublow eine MililSr-Com-Mission ein, welche diese Angelegenheit untersuchen sollte. Es wurde über mehr als 0 Gefangene berichtet und General Ludlos ordnete die Freilassung von 100 an. Nachdem aber etwa 50 freigelassen waren, kam von General Brooke Segenordre und die Angelegenheit wurde an die Cabinetssecreläre verwiesen.' welche sie einfach ruhen ließen. Männer, deren Freilassang General Ludlov verfügt hatte, bifiaden sich immer noch im Gefängniß, wo sie schon drei oder vier Jahre schmachten, ohne proj'ssirt worden zu sein. General Wood ist der Aaficht, daß, wenn sein Befehl, durch welchen alle SerichlSbeamte und militärischen Besehlihaber angewiesen werden, über die Gefangenen, welche in den Gefängnissen festzehalten werden, ohne daß ihnen der Prozeß gemacht worden ist. zu berichten, schleunigst diesen Uebel Sand abgeholfen werden wird, und er ist entschlossen darauf, zu achten, daß derselbe nicht wieder einreißt. CQXTttäoGtiQitt. Angekommen in : .. Nev v ork: Stalia" von Hambürg. , - N ordau soll ausgewiesen werden. Pari s, 23. Dez. Die französische Regierung beabsichtigt, eine Anzahl Korrespondenten auswärtiger Zeitun gen auszuweisen, welche sich unliebsam gemacht haben. Ein Beispiel sollen Nordau, dem bekannten Publizisten, patuirt werden. Er hat in der deutschen Rvue einen Artikel derösseotlicht, in welchem er die Franzosen wken ihrer Cziit s-5 t'.k

Buren angreift. Er sieht darin einen weiteren Beweis für die Degeneration deS französischen Volkes. Allerlei.

CTS C . ? w "o in M a n n eine Fru vunin orrlnrl, ivstmord zu begehen, und dann bei näherem Zusehen findet, daß -r seine eigene Gattin ge rettet hat, ist t'n gewiß seltener Vorfall. Der Held dieses gewiß merkwürdig?n Romans ist William Heiberg in fr . n m v . oLner. yc. uji say aus der Andrews Str.-Brücke, welche den 75 Yards breiten Genesee überspannt, ine weibliche Gestalt, welche auf das Geländer kletterte und im Begriffe stand, sich in die Tiefe zu stürzen. Helberg sprang hinzu und packte die Lebensmüde n?ch rechtzeitig. Erst jetzt erkannte er in der Geretteten seine eig:ne Gattin Emma, die er kurz vorher nach einer kleinen häuslichen Scene verlassen hatte. Auch sie erkannte in ihrem Retter ihren Gatten und sank ohnmächtig in seinen Armen zusammen. Frau Emma hatte, kurz nachdem ihr Gatte sich entfernt hatte, ebenfalls das Heim, verlassen, um ihr Unglück im Flusse zu ertränken. Sie mußte jedoch warten, bis die Brücke menschenleer geworden war, und der Zufall wollte es, daß um diese Zeit ihr Gatte gerade deS Weges daher kam. Die drei TorpedobootZerstörer .Truxton". Whipple" und Worden" werden im Laufe der nächsten Wochen auf den Sparrow'S Point Schiffsbauhöfen fertig gestellt werden. Desgleichen geht daö Torpedoboot Tingley" in den Eolum bia Jron WorkS- seiner Vollendung entgegen. Die Torpedoboot-Zerstörer werden zu einem Kostenaufwande von je $286,000 gebaut, müssen contractlich einr Fahrgeschwindigkeit von 80 Knoten pro Stunde entwickeln und werden LAX) Pferdekräfte aben. Jedeö Boot wird mit zwei IL-Zoll-Whitehead Torpedo - Nähren, zwei Zwölf- und sechs Sechs - Psünder Schnellfeuer-Kanonen versehen sein. Die Bemannung besteht aus 4 Officieren und 60 Matrosen. Die Wasser. Verdrängung der Zerstörer beträgt 433 Tonnen bei einer Länge von 243 Fuß und 43 Fuß Breite.' DaS Torpedoboot Tingley" wird 176 Fuß lang. 18 Fuß breit werden und eine Wasserverdrängung von 176 Tonnen haben. Es wird 26 Knoten pro Stunde zurücklegen und 5163.000 kosten. Sämmtliche Dampfmaschinen werden nach dem Doppelschrauben-System gebaut. Mit Hinterlassung eines Vermögens von einer halben Million ist in Franklin Park Christoph Eo lumbus Veekman. der seit 60 Jahren als der geizigste Mann in New Jersey bekannt war, gestorben.' In seiner Jugend hatte er sich vorgenommen, reich zu werden, und er hat seinen Vorsatz auch ausgeführt. Da er zu geizig, war, die Kosten , eines Testaments zu tragen, so starb er ohne ein solches gemacht zu haben, und seine Wittwe und sein Sohn Abraham hosfen die gesammte Erbschaft antreten zu können. Ein anderer Sohn, John, om die Familie seit Jahren nicht mehr anerkannte, wird aber seinen Antheil reclamiren. Bcekman trug die billigste Kleidung, die erhältlich war. Er specullrte mit Glück und Geschick in Grundeigenthum. Bei einem Hause, das er bauen ließ, verdingt er sich als Kalkträger, um auch dabei zu verdienen. Seinen Sohn John enterbte er, weil dieser zu viel Geld ausgab. Zweimal ist der Geizhals durch geriebene Geschäftsleute beschwindelt worden ; das erste Mal verkaufte man ihm fait Guano Asche, und Beelm-n verlor $5000, und bei einem Frmverkauf büßte er 53000 ein. Seitdem war er .licht mehr zu bewegen, mit ihm Unbekannten zu sprechen. In Monte Carlo hat sich der reich? Grundbestker Marrell Reynold auS Briguoles im Var-De-ps-.rtement den Kopf zerschmettert, in dM er eine mit Wasser Leladene Pi stole abschoß. Große Spielverluste in Monte Carlo haben ihn zum Selbst' morde getrieben, v In Liverpool langren einige in höchst elendem Gesundh:itözustände aus dun Golhlande Klyndyke heimkehrende Bürger des Städtchens Sedb:rgh in Forlshire an. Reich an Hoffnunqen war eine Gesellschaft von zwanzig Personen zu Anfang deS vorigen Jahres ausgewandert, um in dem vielgerühmtenDorado ihr Glück zu dersuchen. Geistig gebrochen,. krcnk und verstümmelt, haben jetzt vier von ihnen die Heimath wieder erreicht. Die übrigen sind, nachdem sie in den fernen Schneewüsten entsetzliche . Qualen erdulden mußten, vor Hunger oder durch Frost gestorben. Den Winter verbrachten sie auf einer Leen Insel des Koynkuk, wo drei ihrer Gefährten den Tod fanden. Die Kälte war furchtbar. Einige von ihnen hatten derart an erfrore?en Gliedern zu leiden, daß sie diese cmpmtcen lassen mußten. Mehrere Male hatten sie verzweifelte Kämpfe mit Wölfen zu bestehen und da sie trotz eller Anstrengungen keine Unze Gold xl finden vermochten, traten die UeberlebrNden in diesem Herbst ihre trau-ri-z firfr; cz.

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