Indiana Tribüne, Volume 23, Number 97, Indianapolis, Marion County, 24 December 1899 — Page 1
O A rlCVAO dC H 40 US A s't P N IV v U' y w vw O W W K Office : No. 18 Gab Alabama Otrahe. Telephon 1171. Jahrgang 83. Indianapolis, Zndiano. Sonnrag, öen 24. Dezember 1899. No. 97
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Archlttlilhrichlm.
Schlagende Wetter. Brownöville, Pa., 23. Dez. 3n den Branell Kohlengruben, vier Meilen von hier, erfolgte heute eine Ezplofion schlagender Wetter. ES U fanden sich zur Zeit sechzig Mann in der Grube und da durch die Gewalt der Srplofion der Eingang zur Grube ver schüttet wurde, befinden sich alle noch in derselben. Die Aufregung in der Umgegend ist groß und die jammernden Frauen und Kinder der Verschütteten bieten einen herzzerreißenden Anbl'ck. Spätere Berichte sagen, daß ein Zugang zur Grube geöffnet wurde, aber daö Eindringen ist mit Lebensgefahr verknüpft, wegen der in der Grube be si Glichen Gase. Elf Mann sind herausgeholt worden. Einer davon war todt, einem andern fehlte daö Bein. Die Uebrigen in der Grube sind wahrscheinlich verloren, denn eS scheint, daß diese in Brand garathen ist. Rauch und Gase dringen heraus und die Maschinerie ist durch die Explosion zerstört worden. DaS Unglück wurde durch eine offene Lampe verursacht. Die Bergleute benützen solche trotz aller Warnungen. B e ft e ch u n g S a n k l a g e gegen die Standard Oil Eo. abgewiesen. Colum buS, O., 23. Dez. DaS Staats - Obergericht hat durch eine Entscheidung, die von dem Generalanmalt. deS Staates, Monnett. gegen die Standard Oil Company" erhobene Anklage wegen BestechungSversuck abgewiesen. Der Generalanwalt hatte in der Anklageschrift angegeben, daß Squire von New Jork sich ihm genähert und versucht habe, ihn mit $400,000 zu bestechen, damit er die gegen die Standard Oil Comp." anbängigen Fälle durch Nichtwahrnehmung deS Termins verfallen lasse. Squire habe bei dem Versuch F. B. Squire, den Sekretär der Standard Oll Company," Frank Haökell und Frank Nockefeller, den Sohn deS Präsidenten der Gesellschaft, vertreten. DaS Obergericht weist den Fall auS dem Grunde ab, weil nicht bewiesen sei, daß der Bestechungsversuch von der Standard Oil Company" auögegangen sei. (Diese weisen und gerechten" Richter ! Natürlich wird nicht eine General-Versammlung der Aktionäre einberufen, um die Bestechung feierlichst zu beschließen und in Corpore zur Durchführung zubringen! Der Mlster Squire von New Fzrk hätte wohl die $400,000 aus seiner Tasche bezahlt ? Red) IM Leere Kasse. Shelbyville. Ind., 23. Dez. ES herrscht hier ziemliche Ausregung wegen der absoluten Leerheit in der Countykasse. Der Antheil deS Staates ist nicht einmal abgeliefert und kein Mensch, der Forderungen gegen das County hat, kann Geld bekommen. ' AguinaldoS Gattin todt. Manila, 23. Dez. Oberst Wilder telegraphirt von Bayombong, daß Aguinaldo südlich über daS Gebirge ging. Seine Frau starb in einem Dorfe jener Gegend. Auch die Reichsten müssen sterben. London, 23. Dez. Der Herzog von Westminster ist, 71 Jahre alt, gestorbea. Er war der reichste Adelige in England. Man sagt, daß sein Einkommen $6000 per Tag betrug. Sein Grundbesitz im Westend allein brachte ihm zwei Millionen Dollars jährlich. ÄomBurenkriege. L o n d o n, 23. Dez. Die einzige Nachricht von Bedeutung, welche aus Südafrika eingelaufen ist, bildet die Meldung, daß Ladysmith sich noch einige Zeit halten kann und die schon von gestern Abend .stammende Nachricht, welche vom General Methuen herrührt, läßt, obgleich nicht datirt, schließen, daß dessen Verbindung nicht, wie man gefürchtet hatte, abgeschnitten ist.
Der Enthusiasmus unter den Frei-
willigen hält noch immer vor, und Offerten aller Art gehen Lord Chesham zu. welcher der Kommandeur derberittenen Freiwilligen sein wird. Lord Saliöbury und Lord Roberts hatten heute eine Conferenz mit der Königin in Schloß Windsor. Der Correspondent der Daily Mail in Lissabon bespricht die Einsuhr der Buren von LebenSmitteln, Munition und Rekruten über Lorenzo MarqueS und sagt: Portugal thut ohne Zweifel alleö Mögliche, um den Transit von Kriegs Materialien zu hindern, obgleich Eng land wohl thun würde, eine größere Aufmerksamkeit zu fordern. Portugal lebt aber in stetem Schrecken vor den Buren und einem Streifzug nach seinen afrikanischen Besitzungen und kann den Durchgang der Freiwilligen nach TranSvzal nicht hindern. Sterkstroom, 16. Dez. Die Buren haben seit der Niederlage deS Generals G itacre bei Stormberg bebeutende Verstärkungen erhalten. Dak Land nördlich von dort steht unter Waffen, und die Farmen der Loyalisten werden von den Buren fortgenommen, welche sich die Ernte zu Gemüthe führen. Die Buren lassen günftige Berichte über Engagements drucken, um damit in den unbetheiligten Distrikten Eindruck zu machen. London, 22. Dez. Der Correspondent der Associirten Presse in Modder Rive? sagt unter dem 17. Dez : ES ist fast unmöglich, solche Stellung, wie die der Buren bei Ma. gertfontein zu nehmen. Die Schießgrüben der Buren find eher unterirdische Wohnungen als Schanzen und biete i stets eine Gelegenheit, sich in Sicherheit zurückzuziehen. Sie find sehr breit und tief und durch unterirdische Gänge mit einander verbunden, sodaß die Vertheidiger, ohne sich bloßzustellen, sich an einer gefährlichen Stelle vereinigen können. Die Briten wünschen nur, daß die Buren sie angreifen, und glauben, daß die falschen Schätzungen deS Feindes vielfach auf Verrath beruhen. Lord Kitchener und Lord Roberts werden sich in Gibraltar treffen. Der Correspondent der TimeS in Kapstadt sagt : Die GefechtSlinie der Buren ist sehr dünn, und ein einziger englischer Erfolg würde sie Wahlscheinlich zerstreuen. Die wahre Gefahr liegt aber in der Wahrscheinlichkeit eineS AufstandeS der Holländer, welchkk das Gebiet des Kampfes sehr vergköbern würde, so daß selbst weitere 60,000 Mann daraus bei der ungeheuren Länge der englischen VerbindungSlinien verschwinden würden. Die Daily NewS legt dem Umstände großes Gewicht bei, daß Lord Roberts zu seinem Stäbe den Oberstlieutenant Henderson ernannt hat, den Verfasser deS Lebens deS FübrerS der Confode ritten Generals Stonetvall Jackson, einen Mann, welcher die Geschichte deS amerikanischen Bürgerkrieges gründlich studirt hat, zumal er vorher dem Stäbe nicht angehörte. DaS Blatt schließt auS dieser Ernennung, daß Lord Roberts die Prinzipien JacksonS in Südafrika zur Anwendung bringen will. Ein Gerücht sagt, Joubert habe unter General Stonewall Jackson gedient. AS Deutschland. Berlin, 23. Dez. Fürst Hohenlohe laßt durch die osficiöse Norddeutsche Allgemeine Zeitung" die Gefichttpunkte darlegen, welche ihn in Sachen der ZuchthauSvorlage leiteten. 3n sachlich ruhiger Weise werden die Angrisse deS Grafen zu LimburgStirum auf den Reichskanzler auSführlich widerlegt. Fürst Hohenlohe, dessen Laufbahn ach menschlichem Ermessen sich dem Ende nähere, glaube, sagt daS Blatt, die ihm verliehenen Fähigkeiten nach bestem Wissen und Gewissen zum Wohle de Vaterlandes angewandt zu haben und fürchte nicht, den durch ein arbeitsreiches Leben erworbenen ftaatSmäanischen Ruf durch die Gegnerschaft einzelner politischen Gruppen zu schädigen. Im Deutschen Flottenverein" wird jetzt aufgeräumt. Geleitet wurde diesei Verein bisher zum Theil von Len-
ten, die ein sehr pekuniäre Interesse
an dem Bau neuer KriegSschissehaben, '- ...m .isni.l ftr nbb und eine Anrabl "ir - - - - r r . "7 anderer Eisenfirmen. Ihr Repräsentant im Vorstand war Sekretär Schweinburg, der auch eonservativ schriftßellert und mit 15.000 Mark per Jahr von deutschen Fabrikanten besol bet wird. Viele hervorragende Leute, namentlich die Professoren der Uaiver sitäten, weigern sich, dem Verein beizutreten, solange solche selbstsüchtige 3n teressenten ihn dirigiren. Der konservative .ReichStagSabge ordnete von Kröcker,' Präsident deS preußischen Abgeordnetenhauses, erklärte kürzlich im Reichstage, daß ein starker Mann in der deutschen Politik nothwendig sei. Die Bekämpfung der Sozialisten erforderte nicht die Intel' ligenz BiSmarck'S, aber starke Nerven Herr v. Kröcker erinnerte ferner daran, bah BiSmarck einmal gesagt habe. unter Umständen sei für Könige daS Schaffst der ehrenvollste Tod. Dazu sagt der Vorwärts" ironisch, eS wöge von starken Nerven zeugen, wenn man sein Haupt auf'S Schaffst lege, aber dumm sei eS doch. 3m Uebrigen brauche Herr v. Kröcker noch keine Schaffst-Gedanken zu haben, denn man könnte ihn ja sehr gut zum Kanzlersessel begnadigen." Die Frankfurter Zeitung" ist der Anficht, daß Herr v. Kröcker mit dem starken Mann" den Staatssekretär de Reich. postamtS, General v. PodbielSki, gemeint habe. 3n Stettin ist gestern ein Grundbefitzer wegen angeblicher Beleidigung" der preußischen Armee zu 100 Mark Geldbuße verdonnert worden. Er hatte nämlich in einer Beschwerde an daS KriegSministerium erklärt, bei dem letzten Manöver sei sein Eigenthum von der SoldateSka. beschädigt worden und er verlange daher Schadeversatz. DaS Ministerium bezeichnete den Ausdruck Soldateska" als beleidigend und daS Gericht stimmte damit überein. Der Vorwärts" will in Erfahrung gebracht haben, die Bauunternehmer Berlins und der übrigen großen Städte des Reichs hätten in einer Geheimberathung den Beschluß gefaßt, bei Beginn der nächstjährigen Bausaison gleichzeitig im ganzen Reiche die AuSsperrung von Uaion-Bauhandwerkern zu verfügen, um dadurch einen großen Schlag gegen alle Arbeiterorgavisationen zu führen. 3n der Kohlenzeche Unser Fritz" im Essener Grubenrevier ist ein Grubenbrand auSgebrochen, der zwar keine besonderö großen Dimensionen annahm, für eine Zahl der in der Zkche beschäftigten Arbeiter jedoch verhäagnißvoll geworden ist. Drei von ihnen find todt aufgesunden worden, acht bewußtloS zu Tage gefördert und eS ist noch fraglich, ob sie mit dem Leben davon kommen werden. eQifi'na$YtQtt Angekommen in : QueenStovn: Lueania" von New Sork. New Vor k: Rhein" von Bremen; Ctytopla" von Glasgow; Columbia" von Hamburg. Hamburg: Pretoria" von New Sork. m ,, allerlei. Als Pastor Snable einen Kranken in der Nche von Salem, Pa.. besuchen wollte, wurde er von einem Baren attackirt, der aus :ntm Geh,rrr7nfnS ifin S 'Z l?Az!nSn mcht einholen. Dem Pastor Dr. Wa-! cr.rj. t. tfi.n... r:.c v i i genseller passirte kurz darauf an der gleichen Stelle dasselbe Abenteuer. Ja zer suchen jetzt den Baren. FrauBenT'yomas unviyr jähriges Töchter in Fort Nzlley, Ga., verbrannten zu Tode. DaS Kind war beim Spielen in's Feuer gefallen. und bei dem Bemühen, daS Madchen zu retten, wurde die Mutter so schwach, daß auch sie in's Feuer fiel, worauf beide zusammen lebendig geröstet wurden. Jm.Pockenhospitale zu Corming, Ja., wo sich die Braut unter Quarantäne befand, wurde Charles Day mit Anna Malthy durch Rev. P. H. Mason copulirt. Jn der Familie oer illur waren Pouen zum uuz vruq att.omn.en uny cesca.y munie o;e
.etztcre selbst in's Hospital wandern.
DieserUmstand vermochte sie aber nicht. cn.rt' t -5 ..jc.-'iüi o . m nc icmeoung oes yoyzeusiages zu willigen. Weil er einen Elephanten geneckt hatte, wurde der Neger William Cleggett in Jacksonville, Fla., von dem wüthenden Thiere getödtet. Clezgett hatte dem Elephanten ein Stück Kautabak gegeben und sich dann aus dem Staube gemacht. Zwei Tage später beging er die Unvorsichtigkeit, sich wieder dem Thiere zu nahern. Dieses sprengte seine Kette, packte den Un glücklichen mit seinem Rüssel, schien derte ihn zu Boden und trampelte ihn zu Tode. Als neulich Holzschläger bei Big Falls, Wis., mit Baumfällen beschäftigt waren, stießen sie auf ein auf der Erde liegendes Zelt, und als sie dasselbe bei Seite schafften, fanden sie unter demselben ein Menschengeripve und neben demselben eine rostige Flinte. Anscheinend hatte das Gerippe wenigstens ein Jahr an der Stelle gelegen. Man fand nichts an der Stelle, das geeignet wäre, zur Jdentifizirung des Gerippes zu führen. Auf derReise vonGreen Bay. Wis., nach Baltimore wurde bei Sandpatch. Md., der Matrose Augustus Rice überfahren und ihm ein Bein zermalmt. Ter Körper des Mannes ist vollständig mit Tättowirungen bedeckt und gerade über der verletzten Stelle befindet sich die Bundesflazze mit entsprechenden Emblemen. Flehentlich bat der Verletzte die Aerzte, bei der Amputation des BeineZ die Flagge unversehrt zu, lassen, und alZ dies wirklich gelang, jubelte er vor Freude. Von einem sonderbaren Unglücksfall wurde in Jeffersonville. Ind., kas 17 Jahre alte Frl. Minnie Mulkey betroffen. Sie saß in ihrem Zimmer vor einem Kaminseuer und tam mit ihrem Kopfe den Flammen zu nahe. Sie trug inen Celluloidkamm, ur.d dieser fing Feuer. In einem Augenölick hatten sich 'die Flammen dem Haare der jungen Dame mitgetheilt, und bald war ihr ganzer Kopf von Flammen eingehüllt. Auf ihre Hülferufe eilte ihr Onkel, Oliver Gunn, ihr zur Hülfe, und erstickte mit einem Tuch 'die Flammen. Frl. Mulkey trug schwere Brandwunden davon. no.ppinlz- a e h ö r t Z u d e n Le. bensbedürfnissen unsere? -Damen und -n r . c . , yie? in auy von oenerlcyten aner. kannt worden. So errnelt Frau Ada Thornton. welche der Ermordung ihres Gatten angeklagt im Gefängniß von Eartyage, Mo., sitzt, die Erlaub niß, ..shopping" zu gehen, und sie ging. Gegen wartigbefinden sich in Athen 17 von einem tollwüthiSm Wolfe gebissene Landleute in ärztlicher Behandlung. Sie hatten NachtZ bei ihren Heerden gewacht, als das Gebell der Hunde ihnen die Nähe eines Wolfes verrieth. Während sonst wohlgezielte Steinwürfe zur Verscheuchung dieserNaubthiere genügten, griff das wüthende Thier der Reihe nach sämmtliche Hirten an, diesen in furchterlicher Weise das Gesicht zerfleischend. Ein junger, kräftiger Hirt kämpfte eine halbe Stunde mit dem Wolf, und der aus Leben und Tod m .iefster Nacht geführte Kampf war um so gräßlicher, als der Hirt nur seine Fäuste als Waffe hatte und von Seiten der übrigen Verwundeten keinerlei Hilfe gebracht werden konnte. Endlich gelang es dem Verzweifelten, mit Hilfe eines Hundes sich vom Wolfe zu befreien, der dann im Walde verschwand. ElnLrebespaar. das ferne Vereinigung nicht erreichen konnte. weil der Bräutigam em Jude und die Braut eine Christin war, hat sich in Gödöllö erschossen. Die 17jährige Etelka Farkas war ihrem Bräutigam, dem Advocatur - Candldaten Dr. Aladar Blau, zuerst nach Abbazia gefolgt, von ihrer Tante aber durch die Polizei nach Budapest zurückgebracht worden. als diese von der Confession des zungen DoctorS Kenntniß erhielt. Das Mädchen wurde insgeheim zu einer befreundeten Familie nach Godollo ge bracht, Dr. Blau erfuhr aber den Auf enthalt seiner Geliebten, reiste ihr nach und das Paar beschloß, gemeinsam zu u' rm?... sterben. Sie wurden von Waldhegern mit Schußwunden im Walde ausgefunden und neben ihnen lag der Revolver. Der junge Mann hatte sich eine Kugel durch den Kopf gejagt und war todt, das Mädcken. das die linke Brust durchschossen hatte, gab noch J Lebenszeichen von sich. Aus den der ihnen vorgefundenen Briefen wurde ihre Identität festgestellt. Einen entsetzlichen Tod hat die in Paris, Rue Oberkampf, wohnhafte 63jährige Rentiere Madame Josephine Sand gefunden. Die alte Dame, die noch immer ihre Wirthschaft ohne Hilfe zu versehen pflegte, war Mit emer häuslichen Han jirung an einem eisernen Kochherde beschäftigt. Da der Rauch keinen ae üaenden Abzua balte. dersucbte Mme. M . . ' " W "
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1822 R. $ yu 1 'Sanvre ihm freien Spielraum zu verschaffen. Sie muß dies aber falsch angefangen haben, denn sie wurde durch die ausströmenden, giftigenGase dermaßen betäubt, daß sie mit dem Oberkörper auf die Herdplatte fiel, die in jenem unseligen Moment in rother Gluth erstrahlte. Nach Verlauf einer Viertelstunde nahmen die Hausgenossen einen ganz unerträglichen Geruch wahr und sahen zu gleicher Zeit aus der Wohnung der alten Dame dicke Rauchwolken dringen. Sie brachen mit Hilfe des Concierge die Thüre auf, öffneten, um athmen zu können, die Fenster, und als sie dann Licht angezündet hatten, bot sich ihnen ein schaudererregender Anblick dar. Die unglückliche Mme. Sandre lag mit verkehltem Oberkörper auf dem Herde. ii Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln. Elbogen oder Handgelenk entlieht durch zu viel Säure im Blut. Hood'S Sa?saparilla heilt RhematiSmuS. Hood'SPillen find die beste Abfübr- und Leber-Medizinen für Familiengebrauch. 25c,
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