Indiana Tribüne, Volume 23, Number 96, Indianapolis, Marion County, 23 December 1899 — Page 2

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,a:r. ' luiiltfD Hilft Vi- Tk"ta fcne feutift Itn Xxlfi Je- ,t- vjot oi ontaaIrt6iln"'9tx IS chi 9ettt auucwe MScntft or 4 4xtft Utt u -gt 4i ax.fktiixAä 5 X W Cfts 10 C0& Vlabams LsZs Indianapolis, Ind.. 23. Dezember '99 j Die Vudapester Harmlosen". B u d a p e st, Ende November. Eines haben wir Budapester mit den Berlinern gemeinsam. Auch wir sind stolz aus unsere Hauptstadt. Daß wir viel weniger Grund hierzu haben, das ficht uns nicht im mindesten an. Thatsächlich haben wir Alles, was Berlin hat, nur in kleinerem Maßstabe und in anderer Form. Das Allermeiste wenigstens. War das ein Aufhebens, das man in Berlin machte, als der Prozeß der 'Harmlosen verhandelt wurde. Oh du meine Güte! Wenn unsere Staatsanwaltschast mit all den Harmlosen, die wir an allen Ecken und Enden haben, so verfahren wollte, wie die Berliner, wir hätten nicht genug Staatsanwälte, nicht genug Gerichtshöfe, Manteuffels und Harmlose aber im Ueberflutz, denn bei uns stnd die ManteuffelS harmlos. Das Gros unserer Harmlosen" treffen wir in den zahllosen Clubs, Casinos. Vereinen und den Kaffeehäusern. Budapest ist eine Clubstadt und eine Kaffeehausstadt par excellence. Eine Stadt wie Budapest, die genau den vierten Theil der Einwohnerzahl Berlins hat, besitzt nicht weniger als circa 800 größere und kleinere Kaffeehäuser, besitzt an 400 Vereinigungen, ob sie nun Club vder Castno heißen, und überall wird gespielt. Wir greifen wohl nicht zu hoch, wenn wir ' annehmen, daß in Budapest zwischen 50,000 und 60,000 Menschen täglich im Durchschnitt 3 8 Stunden beim Spiel verbringen. Wie viel der G.dumsatz hierbei ausmacht, sind wir absolut nicht in der Lage z bestimmen, ebenso wenig, wie zu sagen, wie viel vom nationalökono mischen Standpunkte der Verlust an Zeit und Kraft ausmacht. Es ist noch in Glück, daß nicht alle Spieler zu den Harmlosen" gehören, allein das sind Spieler zweiter Güte, die nur - quantitativ, aber nicht qualitativ zählen. Unsere Clubs! Es ist nicht uninteressant, einen Rundgang durch dieselben zu machen. Da sind zuerst unsere politischen, die Clubs der Parlamentsparteien. Bis vor Kurzem hatten wir deren vier. Hete, nachdem die Nationalpartei unter Führung des Grafen Albert Apponyi und Ferdinand Horanskys mit fliegenden Fahnen eingezogen sind in den sogenannten liberalen Club (Incus a non !ucenclo), den Club der Regierungspartei, zahlt eigentlich nur dieser. Hier wird die Weltgeschichte Ungarns gemacht, und wenn das jeweilige Pensum des Tages erledigt ist gespielt. Die hohen Herren spielen sehr niedrig, hoch' spielen hier nur, und zwar die harmlosen (lies .Hazard-) Spiele, die kleinen Herren und Herrchen in der Politik. Man will ja doch auch etwas gelten. Da sitzt allabendlich die sogar von Munkacsy unsterblich gemachte be rühmte Tarokpartie beisammen. Der alte Tisza, der noch ältere Baron Friedr. Palmanitzky, unser alter Fritz, Desider Kilagyi und der Vierte ist jetzt alltäglich ein anderer, der ursprüngliche Vierte, der 74jährige Maurus Jokai, hat das Spielen aufgegeben, seitdem er die schöne Bella Groß geheirathet, und verbri?gt die Abende bei seiner jungen Gattin. Es ist eine vornehme Partie, bei ver die Minister und einflußreiche Abgeordnete kibitzen-. Der Club der 48er und Unabhang'gkeitspartei (Kossuthfraction) ist zu schwach an Mannen und Geld, die Fraction, die sich VolksPartei nennt, zu fromm, um zu spielen. Das sind heute unsere politischen Vereinigungen. Politik wird übrigens bei unö überall gemacht. Beim Biertisch so gut wie im National-Casino. Dieses, vom Grafen Stefan Szechenyi gegründet, ist der vornehmste Club des Landes. Hier verkehrt die HochToryschaft. Wer nicht zum mindesten die siebenzackige Freiherrnkrone mitbringt, muß wenigstens viel Geld haden und muß es mit Anstand denn das ist die Hauptsache verlieren können. Was hier vorgeht, dringt nur selten und sehr schwer in die Oeffentlichkeit. Hier finden wir die vornehmsien Spieler, die auch spielen, aber auch harmlose, die nur spielen. Hi'i hat der Prinz von Wales gespeist imd gespielt, Hierchat König Milan gespielt und auch gespeist, hier hat ein Großindustrieller vom allerjüngsten Adel in einer Nacht eine Viertel Million Mark in demselben Spiel, welches die Herren v. Kayser und v. Kröcher so sehr liebten, verloren, ohne daß ihm deshalb Graf Stefan Karolyi der übrigens nicht mitgespielt hatte beim Nachhausegehen die Hand reichte. Dem Grafen .Stefan Szechenyi schwebte ganz anderes vor, als er das NationalCasino vor mehr als 50 Jahren gründete. Im Range das zweite ist das Landes Casino". Das ist der Club der ungarischen Gentry", dieser specifisch ungarischen Gattung von Menschen, die noch heute glauben, dieses Land gehöre ihnen allein, und was da außer ihnen noch kreucht und fleucht, sei nur da, um ihnen zur Folie zu dier.en et sie mit Cassa zu versorgen. Allein mit Mathisson singen und sagen sie: So vergehen des Lebens Herrlichkeiten, so entfleucht das Traumbild eitler Macht." Vorbei! Ungarns Gentry (Mitteladel) muß heute arbeiten. wenn sie essen will oder sie spielt. Sie thut redlich beides. Auße? dem Club arbeitet sie, im Club spielt sie, und Gottlob, die draußen arbetten, sind unvergleichlich mehr. j Nahezu das gerade Gegentheil deö

Landes - Casino ist das Casino der Vudapester City, wie sich unsere Leopoldstadt (V. Be5irk) gerne nennt, deshalb weil hier die meistenLuch- und Manufacturwaarenhändler, en gros und en detail, wohnen. Das Leopoldstädter Casino! Es ist bescheiden genug, für sich unter den Vereinigungen der Hauptstadt den dritten Rang zu beanspruchen, und nach den goldstrotzenden, prunkvollen, überladenen Räumen zu schließen gebührt ihm derselbe auch. Hier werden die theuer-

sten Concerte arrangirt, hierher läßt man sich Mark Twain kommen und bezahlt ihm 3000 Gulden für eine halbstündige Vorlesung, hier sieht man die größten Brillanten, die Transvaal je geliefert, und zwar echt, so echt wie die schweren Stoffe, welch die schönen Damen unserer City tragen. Und das ist nicht zu leugnen, schon sind sie, die Mädchen unserer City, und ein außerordentlich scharfes Auge haben sie. Sie sehen es nämlich auf den ersten Blick, daß dieNachbarin zur Rechten oder zur Linken kleinere Brillanten in den Ohren stecken hat, und danach richtet man sich bann, dementsprechend werdeil die Näschen, die sonst in alles gesteckt werden, gerümpft und in die Höhe gereckt. Gespielt wird hier wie im National - Casino, das heißt hoch, sehr hoch, mitunter so harmlos wie nur möglich. Nur wird nicht immer so prompt beglichen. Hier wird häufiger ausgeglichen, mitunter wie erst jüngst von einem hiesigen Rechtsanwalt Spielschulden in Raten gezahlt. Es ist eben der Club unserer City. Und so geht es fort, mit und ohne Grazie, in's Unendliche. Wir können nicht alle Vudapester Clubs Revue passiren lassen. Es sind ihrer zu 'viele, aber wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen. Der Polarstern. Die Himmelskunde vermag heute das Vorhandensein großer Stexnkörper nachzuweisen, die noch fehl Auge geschaht hat und vielleicht auch nie ein Auge schauen wird. Aus der Verchiebung der Linien in einem Sternpectrum läßt sich in sicherer Schluß ziehen, ob und mit welcher Schnelligteit der Stern sich der Erde nähert oder sich von ihr entfernt. Für die meisten Sterne ist die dadurch ermittelte Geschwindigkeit eine gleichmäßige, für einige aber ist sie veränderlich, und dieser Umstand kann dann allein durch die Annahme von Nachbarsternen erklärt werden, die auf den Hauptstern eine Anziehung ausüben und ihn in seinen Bewegungen beeinflussen. Die mittels des Spectroscops und deß gewaltigen 36-zölligen Fernrohrs "angestellten Beobachtungen des Polarsterns an der Lick-Sternwarte haben nun ergeben, daß die Geschwindigkeit dieses Himmelskörpers, der sich auf das Sonnensystem bewegt, eine veränderliche ist. Er nähert sich uns gegenwärtig mit einer Geschwindigkeit von 8 Kilometer in der Secunde, aber innerhalb zweier Tage steigt diese Geschwindigkeit auf 14 Kilometer und nimmt dann in den nächsten beiden Tagen wieder bis auf 8 Kilometer ab. Dieser Wechsel wiederholt sich in je vier Tagen immer auf's Neue. Der helle Polarstern, wie ihn jeder am nördlichen Himmel kennt, umkreist daher zusammen mit einem unsichtbaren Begleiter einmal in vier Tagen einen aemeinsamenSchwerPunkt. Sein Umlauf ist nahezu kreissörmig und gleicht der Größe nach her Bahn des Mondes um die Erde. Demnach bewegt sich der gemeinsame Schwerpunkt oder, mit andern Worten, das System d beiden anewandergebundenen Sterne mit einer Geschwindigkeit von 11,5 Kilometer in der Secunde auf die Erde zu. Auch diese Bewegung aber vollzieht sich nicht gleichmäßig. Einig Messungen der Geschwindigkeit des Polarsternes im Jahre 1L96 haben ine Annäherung desselben mit der durchschnittlichen Gschwindigkeit von 20 Kilometer in der Scunde ergeben, während sie jetzt also nur 11,8 Kilometer beträgt. Diese Veränderung konnte zum Theil einer Wandlung der Bewegungen innerhalb des Systems der beiden Sterne selbst zugeschrieben, zum größten Theil aber muß sie dadurch erklärt werden, daß noch ein dritter Himmelskörper in der Nähe der beiden erwähnten vorhanden ist, der wiederum die Bewegung dieser beiden beeinflußt. In welchem Verhältniß diese drei Gestirne, von dnen nur der eigentliche Polarstern sichtbar, die andern beiden cltt dunkel sind, zueinander stehen, in welchen Bahnen und mit welcher Geschwindigkeit sie sich umeinander bewegen, ist noch nicht bekannt, ohne Zweifel aber beträgt die Periode viele Jahre. Diese Untersuchungen sind wiederum ein glänzender Beweis für di hoheVervollkommnung, die die Himmelskunde in den letzten Jahrzehnten durch den Fortschritt ihrer Beobachtungsmiitel und deren Anwendung erfahren hat. m m m ... Ehrenrettung deS lkoholB. Die Uebertreibungen der Fanatiker in ihrem Kampf gegen den Alkohol werden wohl auf einige Zeit verstum men. Wichtige Czperimente über den Alcohol als Nahrungsmittel sind von Professor Atwater in Washington. D. C., unternommen worden. Es handelte sich darum, festzustellen, ob der Genuß von Alkohol auch in kleinen Mengen auf die Ernährung des Menjchen einen ungünstigen Einfluß ausübt. Die Versuche haben jedoch auch eine große, allgemeinere Tedeutinz unÄ werden wahrscheinlich zu ganz hervorragenden Ergebnissen für die Aufklärung der Ernährunasvoraänae im Mensch führen. Jedes Experiment dauerte 4 12 Tage, während deren eine Person Tag und Nach! in einer sorgfältig abgeschlossenen Kammer unter dauernder Beobachtung lebte. Sie wurde mit Nahrung verschiedener Art und verschieidener Menge versorgt und auch unter verschiedenen physischen Bedingungen erhalten, d. h. theils . bei völliaer Nube. tbcils bei schwerer Qtu

jtes- oder Muskelarbeit. Ein von Professor Atwater geschaffener Apparat gab die Möglichkeit, den Einfluß der verschiedenartigen Ernährung und Thätigkeit auf den Zustand des Körpers nach Wärmegraden zu messen. Es gelang dadurch, alles was an Nahrung und an lebendiger Energie in den Körper hinein und aus ihm wieder herausging, genau zu messen. Zunächst sollte eine Diät aus gewöhnlichen Nahrungsmitteln, wie Fleisch, Brot, Kartoffeln und Kaffee festgestellt werden, die gerade genügt, um die Bedürfnisse des menschlichen Körpers während der Ruhe zu befriedigen, sodann sollte bestimmt werden, wie viel mehr Nahrung bei mehr oder weniger schwerer Muskelarbeit gegeben werden müßte. Jeder Bissen und jeder Tropfen, bieder Versuchsperson zugeführt wurden, ebenso wie deren Cxcremente wurden auf das Genaueste gemessen und analysirt, sogar die ein- und ausgeathmc'.e Luft wurde auf diese Weise behandelt. So erhielt man gleichsam den ganzcn Import und Export von Materie n und aus dem menschlichenKLrper. Ferner wurde die Energie, toie in der verzehrten Nahrung vom Körper eingenommen und in denAusscheidungsproducten abgegeben wird, sorgfältig ermittels, während die durch den Körper in Wärme und Muskelarbeit verwandelte Energie in sehr genauerWeise gemessen wurde. Nachdem die Ergebnisse gezeigt hatten, welche Nahrungsmengen für 'die Erhaltung des mensch-

lichen Körpers während der Ruhe und welch? zur Befähigung für einen bestimmten Betrag Don Muskelarbeit nothwendig sind, wurden die Versuche in einer auf den Alkohol bezüglichen Veränderung wiederholt. Es wurde nämlich ein gewisser Theil der Heizstoffe in den Nahrungsmitteln (Zucker. Stärke und Fett) durch eine chemisch entsprechende Menge von Alcohol er setzt, so daß also die Quantität der dem Korper zugesuhrten Energie Nicht geändert wurde. Die Versuchsperson erhielt 0,71 Deciliter absoluten Alkohol pro Tag. was etwa dem Alkoholgehalt in einer Flasche Rhemwein ode? in drei mittleren Gläsern Whisky int spricht. Diese Alkoholmenge wurde in sechs fast gleichen Theilen gegeben, drei zu und drei zwischen den Mahlzeiten. Der Alkohol stellte ein Fünftel der gesammten in der aufgenommenen Nabruna enthaltenen Energie dar. bei schwerer Muskelarbeit, für die mehr Nahrung gegeben wurde, ein Siebentel. Mit Bezug auf die besondere Wi?kung des Alkohols wurden drei wlchtlgeErgebnisse beobachtet: Nur außerordentlich wenig von dem aufgenommenen Alkpbol wurde von dem Körper unverbraucht im Athem oder auf anderem Weae wieder abgegeben, vltsmehr wurde fast die ganze Menge im Körper oxydlrj, d. y. verbrannt, ganz evenjo vollständig wie Brod. Fleisch und andere aewöhnliche Nahrungsmittel. Bei der Verbrennung wurde die gesammte Energie des Alkohols in körperliche Wärme oder Muskelenergie umgewanfcelt, mit anderen Worten: Der Körper machte von dex Energie des Alkohols denselben Gebrauch wie von der des Zuckers, der Stärke und des Fettes. Der Alkohol gab dem Körper genau denselben Schutz vor Abzehrung wie die entsprechende Menge von Zucker. Stärke und Fett. Demnach findet sich der Mensch, sei es in Ruhe, sei es in der Arbeit, genau so wohl, ob nun ein gewisser Theil seiner Nahrung aus Alkohol besteht, oder ob dies nicht der Fall ist. Eine größere Zahl von Experimenten hat diesen füz die fanatischen Abstinenzler nicht gerade befriedigenden Schluß auf das Entschiedenste bestätigt, auch wenn der absolute Alkohol durch solchen in der Form von Whisky der Brandy ersetzt wurde. Die Versuche können um so mehr als einwandfrei gelten, als die dabei benutzten Personen theils des Alkohols gan entwöhnt, theils einem mäßigen AlkoHolgenuß ergeben waren. Für die Ernährung und die Arbeitskraft des Menschen ist es nunmehr erwiesen, daß ein mäßiger Alkoholgenuß eine schädliche Wirkung nicht besitzt. Furcht und'Schrecken v'erbreitete neulich ein toller Hund auf den Straßen von Wilkinsbura. Pa. Entsetzt flohen die Passanten davon, bis Frl. Myrtle McAteer. ihres Weges kam. Entschlossen packte sie den Hund an der Kkhle und hielt ihn trotz seines Sträubens so lange fest, bis männliche Hilfe nahe. Lnder dauerte f s lange, bis sich ein Herr der Schöpfung herbe! getraute. Derselbe war einfältig genug. dem Thir nur einige Fußtritte zu versetzen, sodaß es noch wüthender wurde. Das muthige Mädchen mußte schließlich erschöpft ihre Hand wegziehen. Doch war das tolle Thier durch den Griff so geschwächt geworden, daß es sich nicht mehr bewegen konnte und kurz darauf erschossen wurde. Frl. McAlteer's Kleid ging bei dem Abenteuer zwar in Fetzen, doch erlitt sie keine Verletzungen. Ein Opfer ihres Berufs ist die 21 Jahre alte Seidenarbeiterin Jennie Smith in Union Hill. N. I., geworden. Seit vielen Jahren in der Simon'schen Seidenfabrik in Stellung, hat sie wie so viele ihrer Mitarbeiterinnen die üble Gewohnheit angenommen, die zum Aufheften von Stoff benutzten kleinen Nadeln in den Mund zu nehmen, um dieselben schneller an Hand zu haben. Vor etwa 8 Monaten erkrankte sie, anscheinend an der Lungenschwindsucht. Ihr Zustand wurde trotz ärztlicher Hülfe immer schlimmer. Zuletzt stellten sich auch Schmerzen, die Nadelstichen ähnelten, in der Lunge ein. und bald darauf starb sie. Dr. Wallace White in Hoöoken, welcher eine Obduction vornahm, machte die EntDeckung, daß die Lunge der Todten von Nadelstichen total durchlöchert, war und so der Tod herbeigeführt p.uvde. Wahrscheinlich hatte die Arme, ohn? daß sie es wußte, manch dr Nadeln im Laufe der Zeit verschluckt und letztere hatten sich, in Ux Liinat festa'-

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Neues aus Natur und Heilkunde. Aus Angst kahlköpfig. Im Progres Med." veröffentlicht der Pariser Arzt Boisser folgenden merkwürdigen Fall, den er selbst beobachtet hat: Ein 38jähriger Mann war Zeuge eines seinem Sohne zugestoßenen Unfalles. Er empfand heftige Angst, gefolgt von Zittern, Herzklopfen und Gefühl von Kälte und Ziehen im Kopfe und im Gesichte. Am nächsten Tage begannen dem Manne in Folge des erlittenen psychischen Choks die Kops-, Bart- und Äugenbraunenhaare auszufallen, so daß er nach acht Tagen völlig kahl war. Die Haare begannen bald nachzuwachsen, sie waren anfangs farblos, nahmen erst später eine mehr lichtere Farbe als früher an und blieben auch weicher, als ste ursprünglich gewesen waren. Eine neue blaue Grotte. An der Nordostseite des Vorgebirges Skhinari auf der Insel Zante ist eine neue blaue Grotte entdeckt worden. Sie unterscheidet 'sich durchaus nicht von der berühmten blauen Grotte auf Capri. In Folge eine? eigenartiaen Vre, chung der Sonnenstrahlen auf dem in der Grotte befindlichen Meerwasser werden alle in daö Wasser eingetauchten Körper von einer lebhaften silberblauen Farbe umspielt, so daß sich der Beschauer vor einem interessanten und zauberhaften Schauspiel vdfindet. Di neu blaue Grotte von Zante ist zwar am Eingang größer als die auf Capri, jedoch im Innern niedriger und und hat auch im Allgemeinen eine geringere Ausdehnung. Ein gewöhnliches Fischerboot kann 'bequem bis zur Innenseite fahren, wo sich ein kleinerer zweiter Abtheil öffnet; von dort aus bemerkt man sich vorbeugend eine kleinere Grotte, in deren Tiefe das dort befindliche Meerwasser auf's Lebhafteste phosphoreszirt, indem es seine Beleuchtung durch eine Oeffnung erhält, die mit der Oberfläche des äußeren MeereS in Verbindung steht, z Ameisen nachahmende Spinnen. Der ungarische Forscher L. Biro. der schon seit Jahren auf den größeren australischen und polynesischen Inseln Insekten jagt und ihre Lebensweise studirt, hat in Neu-Guinea und Hinterindien springende Spinnen beobachjet, die in Farbe und Gestalt Ameisen pachahmen und diesen auch in ihren Bewegungen gleichen. Der Zweck und der Nutzen dieser Nachahmung ist, daß die Spinnen auf diese Weise auch kleine Kerfe zu erhäschen vermögen, derer sie sonst nicht habhaft werden können. Springenden oder fliegenden Insekten sind Ameisen nicht gefährlich; diese Thiere lassen ihre Feind? nur bis auf eine gewisse Entfernung herankommen und entwischen dann, wenn die Ameisen die letzte Strecke durcheilen wollen. Diesen Umstand nun nützen die springenden Spinnen aus. Unter der Maske von harmlosen Ameisen lassen sie selbst die flüchtigsten Thiere nahe kommen, stürzen sich dann aber mit einem plötzlichen Satz auf ihre Opfer. VZgslchk von diesen Spinnen treiben die Nachahmung der Ameisen noch weiter, indem sie beim Vorwärtslausen die Vorderfüße nicht benutzen, sondern jji',

wie die Ameisen ihre Fuyler. jettwarls hängen lassen. Droht ihnen jedoch einmal Gefahr, dann nehmen sie auch die Vorderfüße zu Hilfe und bedienen sich im schlimmsten Falle ihres Spinnfadens als Rettungsseiles. Viro hat dem ungarischen National - Museum mehrere Arten solcher Spinnen nebst den nachgeahmten Ameisen eingefsndi. Mutterliebe der Spinnen. Der englische Naturforscher Rowbotham hat unlängst die Mutterliebe der Spinnen zu constatirenGelegenheit gehabt. Er erzählt darüber in einer Fachzeitschrift folgende interessante Einzelheiten: Eines Tages klopfte er ganz zufällig mit seinem Spazierstock ein Stück Kalk von einer Mauer los und warf es heftig zu Boden. Unmitjelbar darauf bemerkte er, wie eine weibliche Spinne auf diesem Stück Kalk die krampfhaftesten Bemühungen machte, um ihre Eier gegen den Feind zu schützen. Der Gelehrte, welchen die Sache anfing zu interessiren, nahm nunmehr behutsam die Eier von der Mutter fort und legte sie etwas abseits. Sofort wurde die Spinne unruhig und schickte sich an. die Eier zu suchen. Nachdem sie sich eine Zeit lang mit diesen vergeblichen Versuchen gequält hatte, legte Rowbotham die Eier wieder unmittelbar in die Nähe der Mutler. Und nun war es für ihn ebenso sonderbar wie interessant, welch ein eingehendes Examen die Spinne anstellte, um sich zu vergewissern, ob es auch wirklich ihre Eier seien. Zuerst erkannte sie dieselben nicht und entfernte sich anscheinend mitWiderwillen. dann aber kehrte sie wieder zurück. prüfte sie eingehender und, anscheinend zufrieden mit dem Ausfall des Examens, nahm sie die Eier sofort wieder ängstlich in ihren mütterlichen Schutz. Als der Abend herangenaht war, und der Naturforscher sich wieder an die Stelle begab, wo sich vor einigenStunden das rührende Familienidyll abgespielt hatte, bemerkte er, daß die Spinsie ihre Eier unter ein dürres Blatt verborgen hatte, um sie vor wiederholten derartigen Angriffen sicherzustellen. MathematischeKöpfe. De Leipziger Nervenarzt und Phvsiolos.e Dr. Möbiuö hielt ih diesen Tagen vor einer Versammlung von Psychiatern und Neurologen einen Vortrag über die Anlage zur Mathematik". in welchem er eine sehr interessante Erklärung des mathematischen Talents zu geben versuchte. Gall hatte schon als das Merkmal des Zahlensinnes eine gewisse eiaenthümlicheBilduna der Stirnecke angenommen; nur war er dabei insofern zu weit gegangen, als er mit zu großer Bestimmtheit vom Aeußeren aus das Innere, d. h. von der ISoxm des lebend KLvkö.auk H

Form des Gehirns geschlossen hatt:'. Dr. Möbius ist nun, veranlaßt durch j eine Beobachtung, die er an einem Bilde seines Grovaters, eines Mathematikers, gemacht hat die Umrandung seines linken Auges zeichnete sich

durch eine eigenthümliche Bildung aus dieser Frage näher aetreten. Es galt für ihn zunächst. Lebende zu betrachten und zu befühlen, dann Bilder. Büsten und Masken, und zwar darauf hin, ob jene Bildung Dr. Möbius nennt ste das mathematische Organ" bei Mathematikern vorkommt und bei Nicht - Mathematikern fehlt. Er hat bis jetzt 300 Bilder von Mathematikern angesehen, und einen großen Theil davon demonstrirte er der Versammlung. theils Photogramme, theils Stiche, theils plastische Darstellungen. Diese Bilder es befinden sich darunter die von Leibniz, Alexander von Humboldt und eines von einem Mathematiker des Altersthums haben zusammen mit dem Anblick lebender Mathematiker Dr. Möbius zur Ueberzeugung gebracht, daß in der That bei der Anlage zur Mathematik eine geistige Eigenthümlichkeit mit einer sichtbaren körperlichen Eigenthümlichkeit ist, daß nämlich bei Mathematikern die Stirnecke, und zwar vorwiegend die linke, stärker und anders entwickelt ist, als bei anderen Leuten. Die Rasse scheint dabei keinen Unterschied zu machen. Ob die beschriebene Bildung mit einer bestimmten Gehirnbildung zusammenhängt, will Dr. Möbius jetzt noch nicht entscheiden; doch vermuthet er. daß eine ungewöhnliche Entwickelung des vorderen Endes der dritten Stirnwindung die Ursache jener Bildung ist. Auf alle Fälle aber werden wohl die Fachmänner zur Theorie von Moblus' Stellung nehmen. ...,.. O0 NslSNB. D er größte Soldat der preußischen Armee ist gegenwärtig der beim Regiment Garde du Corps in diesem Herbst zur Einstellung gelangte Viekrut Dabelenk aus dem Ostpreußischen. Der Rise, von Beruf Landwirth, hat die stattliche Länge von 2.07 Metern. Der zweitgrößte Soldat befindet sich beim 1. Garde Regiment ! zu Fuß mit einer Größe von 2.05 Me tern: sodann folgt ein Rekrut desselden Regiments mit 1,98 Meter Größe. In der Cholerabaracke zu Kotta - Radj in Süd - Rußland rapportlrte der Ooerkrankenwarter dem dienstthuenden Militärarzt den i Tod dreier Soldaten. Der Arzt warf einen Blick aus die verzerrten Gesichter und gab dann dem Krankenwärter Befehl, die Leichen beerdigen zu lassen; darauf ging er weg. Plötzlich rief iper der drei Todten" mit schwacher Stimme: Sergeant, ich bin noch mcht todt!" Halt's Maul." antwortete dieser, das muß der Doctor doch besser wissen, .als Du!" JnvolllgerVer g es se'nhit starb in Paris eine Frau, die unter dem Kaiserreiche eine große Rolle spielte und ?u vielen Skandalen Veranlassung gegeben hat. Damals wurde sie von den Boulevardiers und den Höflingen Napoleons des Dritten allgemein die feenhafte Gräfin Castiglione" aenannt. Sie war im Mit J85 sehr jung, aber bereits verheirathet, nach Paris gekommen, wo ihre Schönheit großes Aufsehen hervorrief und auch den Kaiser bezauberte. Man sagte damals, sie sei aus Italien herübergeschickt worden, um den Eifer für die Befreiung ds Landes von der österreichischen Herrschast zu schüren. Nack dem Sturze des Kaiserreiches wurde sie zur Menschenfeindin und verließ nie wieder ihr kleines Hotel, in dem sie nunmehr, von aller Welt verlassen, verschied ist. Ein blutiges Eifersuchtsdrama hat sich auf offener Straße in Düsseldorf abgespielt. Der dort wohnhafte FabrikabttidJohann Busch Hai seine jungFrau Lochen, mit der er rst seit viir Wocken vcbeirathet war. Diese Hafts -früher Kn Verhältniß mit einem gewissen Hol ters, der gegenwärtig in Metz als Sol dat dient und vor einigen Tagen aus Urlaub nach Düsseldorf gekommen war. Bei dieser Gelegenheit besuchte er auch die einstige Geliebt in ihrer Wohnung, während der Mann auf Arbeit war. Diesem war der Vorfall hinterbracht worden, weshalb er sich nicht wie gewöhnlich zum Mittagsessen im Hause einfand. Frau Busch und deren Mutter begaben sich daher am Abnd zur Arbeitsstelle, um den Gatten und Schwiegersohn nach Haus zu geleiten. Als alle drei auf dem Heimwge begriffen waren, gerieth der Mann plötzlich in große Wuth, zog mit den Worten: Wem gehörst Du, mir oder dem Hölters?" ein großes Messer hervor und stieß es seiner Frau in die Brust, so daß sie bald darauf verstarb. Dr Mörder wurde verhastet. Auf d e r F e l d m a r k v on Sühlen bei Scgcberg fand ein Knabe ein hölzernes Stelzbein. Tags darauf wurde gelegentlich einer Treibjagd in der Nähe des Fundortes eine Strohmiethe abgesucht. Auf derselben fand der Drechsler Stahl aus Altenmühle in iner Vertiefung einen zusammengekauerten Mann ohne Füße. Dieser mußte erst lange gerüttelt werden, ehe er zu sich kam. Er erzählte dann, r habe dort schon 18 Tage gelegen, ohne Nahrung zu sich zu nehmen, da er habe perhungern wollen. Nur einmal während dieser Zeit sei er nach einem Wasserloch gekrochen, um zu trinken, da ihn der Durst schrecklich gequält hätte. Seine Papiere habe er verbrannt. um die Ermittelung seiner Person unmöglich zu machen. Das gefundene Holzbein gehörte dem Krüppel, doch konnte es ihm nicht angeschnallt werden, da der Beinstumpf geschwollen war. Nach einer Erquickung mit Kaffee und Wasser brachte man den Unglücklichen auf . das Vürgermeisteramt zu Oldesloe, von wo er in das dortige Krankenhaus übergeführt wurde. Der Mann weigert sich fortgesetzt, seine Personalien anzugebau ... . .

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Uittt, Idtin sich darauf rerlasst,:, daß Magkn und Lkber nicht i Ordnung sind. ?r. Illgn? König's Hamburger Tropfen reguliren dke Ltbcr und rcsnlgen den Magen. -

Lifted Back to Health. ninARIC TA Rill kelp peoplt backto health. They re cot to rtry wonderful whea nllw InDULbO you come to think of it. They imply supply the things that natur netda the lamdicnts lackingintht food. Digestive troubles com because fooo u improperly sdected, poorly cooked, or hastily eat en. Most digestive troubles mean acidity or sourness In the stemach; constipation of the beweis ; and slugrishness ot the liver. These are the things that RIPANS TABULES correct They are serious thit-gs if you let thm run on. They are miserably uncomfortable things always. Mosl all the ills suffered ar traceabl to some form of Indigestion. It is safe to say that it people would keep their digtttivo Organs activ and healthy, oobody would ever bc "very ick. DIDAfJO TARIII ar made of th things most often prescribed by physictan for dysll MIlO IMDU pepsia, Indigestion, sour stomach, bilious headache, constipation and all other disorder of the stomach, liver and bowels. They make the appetit better, digestioa easier and bore thorouKh, bring cleameu to the head and new v(or t the body.

Die Direktoren der Sparkasse von Wieliczka, Bürgermeister Koch von Wieliczka und der frühere Bürgermeister von Podgorze, Novacki. sowie der Buchhalter Kompit wurden verhaftet und dem Strafgericht eingeliefert. Es handelt sich um Defraudationen, deren Höhe 3(30,000 Gulden betragen soll. Bis jetzt sind Wechsel im Betrage von 20,000 Gulden. auf den Namen nicht existirender Personen lautend, vorgefunden worden. Die Keim-W iconc. Eine wichtige Entdeckung. Drch rneuernng de SyfteS t,erde fast alle Krankheiten geheilt. ES wird in diel?n ?aa,n i,s fiW NiTii gesprochen und doch ist dies kein müßiges Gerede. DaS Mikroskop enthüllte di? Thatlache, daß viele Krsnkbeiten durch einen be sonderen Keim oder Pilz hervorgerufen werden. Ein eingehenderes Studium und Fon schunaen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Sysierr. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß eS nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich herauS, daß Dr. Kay'S Renovator das vollkommenste Heilmittet für alle diese Krankheiten ist, das bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert daS ganze System, reinigt das Blut, bereickert oattelbe. belebt das Kft, imh rneht dem ganzen Körper neues Leben und ver-t-,4 tiv.! 11 V! I i rc r. iuuyit ouuu. um vic iüuiioccoar?n vzrgeo Nisse beim Gebraucke von $)r. Ka's N?navator in allen solchen Krankheiten vor Augen gu iuyrrn, eoen wir soiaenven Auszug aus einem Briefe von Frau E. A. Adams, 6. und Martba Str.. !maS. N?K JWfwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit $V finn'8 Wen r:l f t VlWlVVUtUl WUllC, ItylltC IUJ Hbnen mit. dflft ick Ornfc FinWurrn fslnS und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und es dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien; dann trat Malaria em und ich nahm hinreichend Ehinin em, u den Tod einer Person zu bewirken, versvükie I'ber ttint Qinhtmnn ki irf ffv Kao'i KfP2Dötflr n?firrtiirfit Yi f if ff- - -- 1 - - - - " , O v.v 07 Unoerdaullchkelt. starkem Kopfweh und hatt cx.:w.r.ui :ry . t .7 r ' viuimvciuuuuc, uno es war als oo feurige Kaden und kleine SternOnr mtnrn 9simti gaukelten. Es freut mich, berichten iu kön nen, dan 10) nam bem Cfiehrnuch einer Sckackt l 55?eS RenovatarS rti-r,,3Wr tlina TOa jmc'im llnh nrfitnh mitrh ht zwette tzchaNel zu Ende war, worauf diese Mißlichen Uel'el Dank Ihrem Renovator gan-llch ausblieben. Ich kann nicht umhm, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen. Er ist das beste bestehende H,il.,44.1 m. äTY m r t . un..., w. c, uue jkcuniqeucu jeui, vei weisen soaar alle anderen Mittel eraeklik rttt. gewandt wurden, wie: Unverdaullchkeir, Lem 'i tirris,Y;ranryeiten, iverl.opsung, Kopfschmerz. 2)ia ffnfcef AmMr lA?s6nii-,?- . - Ur- j- VMtVWVl uSschlag, Schme, Niedergeschlagenheit, Schwindel, ra'.cenkronkheiten, Drüsenoerfroßerung, Sodbrennen, unreines Blut, -chlaNosigkeit, Galliafeit, Verdauungsbeschmerden, Matt'.gkeit, Malaria, geistige Abgestumpftheit, Rheumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluh, Beulen, Salz up, vsl.vpur.. z tzar eine wunoervare Lirkuna aus den nS l?:.. ; 0 " I .wv citittb' meide; er steigert den Appetit, fördert die VttdaUUNa Und t eilt alle Anntnntn TiUUr Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, ollkomm-.n sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist v.i Form von Zeltchen, aus eoneentrirten Oritlttin iammrnarh und enthält zwei bis v:zt.q mehr Dosen en? die flüssigen Arzne.:n. welche für denselben VreiS verkauft ??d,n. ssir tfnn'a w,. novator ist nnn bei fast al?en Apothekern zu L C m rn t w . JL w u nnoen. vre. oc UNS f i. - vollte Zyr Apotheker denselben ich. vorräthia haben, dann send man den Betraa und &rrh an hi Dr. B. Kay Medical Eo. (Westliche Of sice). 620 südl. 16. Str., Omaha. Neb., wor, raus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner .Dr. Kay's Hand Book of Valuable Reeeipts and a Treatise on Dise&ses. welche BrofAfir ack Eins,, dung Ihrer Adresse und Angabe dieser ZeU nimmmm .F.. m.. . I h. ' V Cl U"H oguci Hiuiiuycu,iui 10110. iüicie Leute schaden beten Wertk auf fünf VaNrS Man versäume nicht, seine Adresse einzusen

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