Indiana Tribüne, Volume 23, Number 96, Indianapolis, Marion County, 23 December 1899 — Page 1

o A s G n u , r rv o US A Y sV a . te V y iy ly V W Z SSfc'' y v Office : No. 18 Sud Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano. Samstag, Un 23. Dezember89g. Jahrgang 83, No.g

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MeiKnachts-Feier gegeben vom Sachsen - Gnnd in der COLUMBIA-HALLE !

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Gditorielles.

Die Stellung Englands den Buren gegenüber wird von nur sehr 22e nigen verstanden. Waö England von den Buren verlangte, war für jedeö selbständige Staattwesen thatsächlich eine Unmöglichkeit. Dieses Verlangen bestand nämlich darin, den in Transvaal wohnenden Engländern die weitgehendsten politischen Rechte zu gewähren, yhne sie zu verpflichten, Bürger des Landes zu werden und ihre frühere Staatsangehörigkeit aufzugeben. Dieser letzte Punkt ist im Allgemeinen wenig bekannt.. Mit dem gleichen Rechte könnte England verlangen, daß die in Amerika lebenden Engländer daS aktive und passive Wahlrecht ausüben können, daß sie sogar alS Gesetzgeber sungiren können. selbst wenn sie in dem englischen Unterhanenverbande verbleiben. Man denke sich einmal eine solche Forderung an Amerika gerichtet. Die einzige Antwort wäre ein schallendes Hohngelächer. Allerdings Amerika ist nicht nicht Transvaal, aber das macht das Unrecht nicht zum Recht. Wir lesen in einem Wechselblatte: Mit dem 1. Januar wird die Pennylvania Bahngesellschaft die Penfibnirung aller ihrer Angestellten einführen, die daS 70. Lebensjahr erreicht haben, ES sind dies 9S0 an der Zahl. Künftighin wird die Entlassung aller Beamten UNd sonstigen Angestellten mit Pension am ersten Tagt Ul Ml)' natö erfolgen, in welchem sie 70 Jahre alt werden. Niemand wird künftighin angestellt, welcher über 35 Jahre alt st. Die Pension beträgt ein Prozent ür jedeS Jahr deS fortlaufendenDiensteS nach dem DurchschnittSgehalt der tzten zehn Jahre. Deö weiteren ist die Penfionirung aller Beamten und Angestellten im Alter von 65 bis 69 Jahren, welche 30 Jahre im Dienste der Gesellschaft und körperlich dienstunfähig sind, auf gleicher Basis borgeehe. Diese Pensionen werden für Lebenszeit ausbezahlt, vorausgesetzt, die Totalsumme aller Pensionen überchreitet nicht Z300.000 daS Jahr. 3n diesem Falle wird eine entsprechende Reduktion der Pensionen vorgeu,mmen. Wenn Jemand also 40 Jahre lang im Dienst der Gesellschaft gewesen ist und in den letzten zehn Jahren einen DurchschnittSlohn von $40 per Monat erhalten hat, so beräzt die Pension 40 Prozent von $10, also $16 pro Monat." Wir sind keineswegs geneigt, den Werth dieser Einrichtung zu verkennen, o weit sie eben von Werth ist. Aber es ist der Fluch unserer gesellschaftlichen Einrichtungen, daß sie überall daS Gute a Schlechtes verkehren. Die Aussicht aas die Pension wird die Arbeiter weit gefügiger machen, als sie ohne dieselbe wären. Und da wir den Eisenbahngesellschaften nicht übermäßig viel Philantropie zutrauen, so glauben wir auch daß dieS der wohlüberlegte Zweck dieser Pension ist. Die Einrichtung bringt bei dem Arbeiter einen Confftkt hervor zwischen dem Bestreben seine Lage zu verbessern und dem Bestreben, sich die Pension nicht entgehen zu lassen. Da ist auch noch ein anderer Punkt, der den Werth der Einrichtung sehr problematisch für diejenigen macht, welche alS Arbeiter anzusehen find, und den beschwerlichsten und gefährlichsten Dienst haben. Die Penfionirung sängt mit dem siebzigsten Jahre an. Wie viele von ihnen erreichen ein Alter von 70 Jahren? Wir sehen zwar auö vorstehendem Berichte, daß die Zahl der Pension. berechtigten 950 betragt, allein wir bleiben unaufgeklärt darüber, wie viele derselben Bureanarbeiter und wie viele BetriebSardeiter sind. Für den eigentlichen Arbeiterstandpunkt wäre das aber sehr , wesentlich. Der Bericht, wenigstens ln seiner deutschen Ueber setzung. gebraucht daS Wort Beamte. Dr Bureauarbeiter erreicht ein weit höheres Durchschnittsalter alS der Be triebSarbeiter und die Zahl der Leb teren unter jenen 950 ist aller Wahrscheinlichkeit nach so klein, daß die Penfionirung für sie von wenig Werth ist. , Wetterbericht. WolkigeS Wetter mit Regenschauern heute Nacht und Sonntag. Keine große Temperaturveränderung. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 49 Grad, niedrigste 37 Srad.

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AmerikanischeSoldateSka. Austin, TeraS, 22. Dez. Die Grand Jury von Starr County berichtet über den kürzlich stattgehabten Conflikt von Bundeötruppen mit den Bürgern von Rio Grande. Die Truppen, sammt und sonder Neger, hätten die Ortschaft Nachtö überfallen und über 7000 Schüsse aus die Einwohner Männer, Frauen und Kinder, abge feuert und zwar in drei langandauern, den Füfiladen, worauf ein Bombarde m?nt mit einer Gatling-Kanone be gann und zwar mit Zustimmung deö Commandeurs. Der Bericht der Ge schworenen an den Gouverneur SayerS schließt mit den Worten: Wenn daö die'DiSciplin der amerikanischen Bun deSarmee ist, möge Gott unS und allen Anderen beistehen, welche derart so! chen unverantwortlichenMenschen über antwortet find. ES ist ein schlimmes Zeichen, daß Negertruppen eine Stadt von 2500 Einwohner ohne Ursache überfallen können, ohne ihnen Zeit zu geben, Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen. Aber hier ist die eingestandenermaßen geschehen und, nach Aussage der Offiziere, ist Niemand deswegen dikciplinirt oder gestraft worden. SchrecklicheSBrandunglück. Q u i n c Y, 3ll, 22. Dez. Die Kinder der St. FrariciS Gemeindeschule hatten heute Nachmittag Probe für eine Unterhaltung. DaS Kleid eineS der Mädchen sing 'dabei an einer Gasflamme Zreuer. Vier Minuten später waren vier der Kinder zu Tode verbrannt, eine Stunde später sta,ben zwei an Brandwunden und gegen Miternacht starben weitere fünf. Sechs haben schwere aber nicht tödliche Brandwunden davongetragen. Sie befanden sich alle im Alter von 9 biS 11 Jahren. Das Unglück trug sich im Ankleidezimmer zu, wo eines der Mädchen mit dem Aermel der Gasflamme zu nahe kam. Die Kinder geriethen in Schrecken und liefen durcheinander, wobei auch die Kleider anderer in Brand geriethen. Die Kinder waren alle in eichte Stosse gekleidet. Eines der Kinder sprang, lichterloh brennend, durch ein kleines Fenster auf die Bühne herab, mitten in eine Gruppe anderer Kinder, deren Kleider sich ebenfalls sofort entzündeten. Die Hilferufe der Kleinen waren entsetzlicher, noch entsetzlicher die Szene, alS sich nach einer Weile die Eltern ud Verwandten der unglücklichen Kinder einstellten. Aerzte waren rasch zur Hand und thaten ihr Möglichstes um die Schmerzen der noch Lebenden zu lindern. Die Namen der Todten sind : Irena Freiburg, May Wavering, Mary Alt. hoff. Bernhardina Freund, Colletta Mittendorf. Mary Hnkey. Wilhelmina Guttendorf, Olivia Tempe, Addie Futterie, Josephina Böhm, Margaret Warner. Reich beladen mit dem Raub. San Francisco, 22. Dezbr. Zwei Compagnieen der Freiwilligen von Montana, die auf dem Dampfer Zealandia" heimgekehrt find, haben 5150.000 in Gold und Silber mitgebracht. Als die Soldaten Caloocan besetzten, fanden zwei Freiwillige von Montana einen Rasenplatz vor einem vornehmen Hause, der offenbar erst kürzlich aufgewühlt worden war. Sie gruben aus der Stelle nach und fanden eine eiserne Truhe, die mit Goldstücken bis zum Rande gefüllt war. Die Sol. baten füllten sofort ihre Taschen und den Mantelsack mit purem Golde, dann ließen sie den Kameraden von der Com. pagnie auch noch einen Antheil zukommen. Bei weiteren Nachgrabungen fanden sie noch eine große Kiste mit mexikanischen Dollars, die von den Mannschaften der beiden MontanaCompagnien ehrlich getheilt wurden. Nach dem rechtmäßigen Eigenthümer erkundigten sie sich nicht weiter. Auf der Heimfahrt an Bord der Zealandia" verjubelten Viele ihre goldene Beute im Würfelspiel. Beim Poker" war der niedrigste Einsatz $5 in GoldeSwerth. Der Zahlmeister deS SchiffeS hatte für die Mannschaft zusammen über $159,000 in Verwahrung genommen. Die Soldaten sollen auch noch viele Schätze aus Luzon ver-

graben haben und sie bei günstiger Ge-

legevheit abholen wollen. AuS Manila. Manila, 22. Dezbr. Das Blatt Democrocia, daS Organ einer Coterie von Filipino zu welcher auch die Richter deS SupremegerichteS gehören, welches für die Controle der Amerikaner über die Philippinen ist, kündigt heute Abend den Entschluß an, sein Erscheinen einzustellen. DaS Blatt wurde gegründet aus Empfehlung der Philippinen - Commission, an deren Spitze Prosessor Schurman stand. DaS Blatt bringt nur eine großgedruckte Seite. In seiner Erklärung sagt der Redakteur, der Proöostmarschall habe die Rücknahme gewisser Angrisse gegen die klerikalen Methoden verlangt, welche bei der Leitung der Schulen in Anwendung gebracht werden, und sagt: Wir erkennen die Autorität deS Provost-MarschaUS an, und eS bleibt uns nichts weiter übrig als zu gehorchen, und wir haben deshalb beschlössen, daS Erscheinen deS BlatteS einzustellen, bis die außergewöhnlichen Verhältnisse bezüglich der Preßange legenheiten aufhören. Wenn wir wissen. nach welchen Gesetzen wir unS zu richten haben, in welcher Weise wir abgeurtheilt werden, und unter wessen Jurisdiktion die Preßangelegenheiten stehen, wird die Democracia wieder erscheinen. DaS Blatt hatte im Allgemeinen die Regierung unterstützt. Der ProvostMarschall aber drohte kürzlich, daS Blatt zu unterdrücken, weil eS in einem Leitartikel erklärt hatte, die Straßen von Manila seien unter der amerikanischen Administration in einem schlimmeren Zustande, wie unter der spanischen. Die Manila TimeS wurde gleichfalls mit Gefängniß und Confiscation bedroht, weil sie einen Leitartikel brachte, in welchem sie die Gründung einer WohlthätigkeitS-Commisfion empfahl, welcbe die Controlle über die wohlthätigen Anstalten übernehmen solle, weil Gerüchte verlauteten, daß die Fonds für wohlthätige Zwecke von den kirchlichen Behörden ungehörig derwandt würden. Die Zeitungen klagen bitter darüber, daß die Behörden eine väterliche Oberaufsicht führen, und wegen geringer Irrthümer in de Publikationen schon mit Unterdrückung drohen, wenn diese auch gar nichts mit den össentlichen Angelegenheiten zu thun haben. Sie behaupten auch, die Censur beeinträchtige den Unternehmungsgeist der Zeitungen, indem sie Kabel-Depeschen unterdrücke, deren Uebermittelung eine ungeheure Summe'GeldeS koste. Zu den unterdrückten Nachrichten gehören auch die Mittheilungen über Handlungen der Regierung,' und über Creignisse auf den Philippinen und in Amerika, welche den Filipinos eine ungünstige Meinung von den Ver. Staaten beibringen könnten. FurchtbareKatastrophe. Rom, 22. Dez. Bei Amalfi, dem bekannten Vergnügungöort, trug sich ein furchtbares Unglück zu. Ein großer Felsen, auf welchem daS Kapuzinerklofter und ein Hotel standen, stürzte in den Golf von Saleroo hinab und riß bei seinem Sturze auch noch mehrere Villen mit. Vier Schisse, die am Fuße deö Beraes lagen, wurden in Stücke zerschlagen. ES mögen ungefähr 50,000 KubikyardS abgestürzt sein. Wie viele Menschen dabei umgekommen find, läßt sich noch nicht feststellen. Soldaten wurden zur Hilfeleiflung abgeschickt. DaS Geschäft mit dem Centrum. B erlin, 22. Dez. ES wird bekannt gemacht, daß der BundeSrath den vom Reichstage wiederholt gefaßten Be schluß, daS Zesuitengesetz aufzuheben, demnächst von Neuem in Erwägung ziehen wird und daß man erwartet, der Bunderath werde mindestens zur Zu lassung der Lazaristen und der Gesell schast vom Heiligen Herzen Zesu seine Zustimmung geben. DaS scheint also der HauptpreiS, den die Regierung an daS Centrum für die Zuimmung zu ihrem neuesten Flottevplan zu zahlen gewillt ist. Die Centrums - Organe fahren übrigens fort, zu erklären, daß noch keine Abmachung getroffen sei und daS Centrum die Hände frei habe. DieS scheint richtig z sein, denn

Hohenlohe bleibt ganz gegen seine Ge-

wohnheit über Weihnachten in Berlin, vermuthlich, um mit Lieber und Genossen in'S Reine zu kommen. m ii allerlei. ÄuSFurch't voreiner Fciyu Operation, ist in Danbura. Conn.. die 42 Jahre alte Gattin des Contractors Edmund Lahey gestorben. Die Frau i , . . yane zitternd vor Furcht, aus dem Marterstuhle Platz genommen und erlag einem Herzschlag, ehe der Dentist mit der Operation beginnen konnte. Todtim Bette gefunden wurde Frau Marie Bradfield. Gattin des Armeearztes G. M. Bradfield in Fort Ontario. N. Y. Sie hatte als Mittel gegen Kopfweh eine zu starke Dosis Chloroform genommen. Sie war 24 Jahre alt und die Tochter eines früheren Bürgermeisters von Brüssel, Belgien. Weileram Sonntag gearbeitet hat. wurde , Burke Waters in lÄainesville. Ga., zu einer Geldbuße von 565 oder secks Monate wanasarbeit verurtheilt und dieses Urtheil ist 1.1.1 "S ! 1. - . , ' legr vom ocrgeilqi oes staares Ceorgia bestätigt worden. Der Verur, theilte aebört zu der Adventistenseite. welche den Samstag heiligt. eyr spat ist beiHerrn obn W. Oliver. Redacteur des Norkers Statesman" in Yorkers, N. Y.. der Johannestrieb zum Ausbruch get rv i . , ...... lr iomrncn. cr yeiv oer Feder zahlt bereits 84 .abre. allein das binderte ibn nicht, 'die um 36 Jahre jüngere, schmucke Wittib Maria Dalors als Weibchen heimzuführen. Qon einem Babnzuae aetroffen zu werden und dennoch völlig unverletzt zu bleiben, ist ein Kunststück, das der bei Danburk. Conn.. ansäkiae Farmer Joseph Kostofsel fertig gebracht hat. Kostosfel hielt Mit seinem Gefährt gerade aus den Geleisen der ttew Nork. New 52ven und 5iartford Lahn bei Wllton. als ein Zug heranbrauste und lhn sammt ttn MNen und Wagen dreißig Fuß hoch in die Luft schleuderte. Als Passaqiere und Zugpersonal :ntsetzt herbeieilten, sänden sie Kostoffel aemütblich und ohne die geringste Verletzung auf einem Sacke liegen und ruhig seine Pseise rauchen. Während eines Sireltes mit dem göttlichen 5)eiler" Ckarlerol ist in Butte. Mont., der früher in OadenSbura. N. - roonnn.lfi gewe sene Professor Malachy Dwy:r plötzlich todt zu Boden gestürzt. Die Banner stritten sich über Religion, und Dwyer erhob im Zorn die Faust, um Charterot zu schlagt. er letztere nej Gott um Hülse an. und gleich daraus war Dwyer eine Leiche. Dwyer verLffentlichte in Helena ein Blatt, betitelt Thc Living Truth" und war 63 Jahre alt. Der Corontts - Jnquest ergab, daß er an einem Herzschlag, herbeigeführt durch die Ausregung des Streites, starb. Nack 42 - iäbriaer Haft im Staats - Asyl für wahnsinnige Verbreche: zu Matteawan, N. Y.. ist John W. Lackman daselbst im Alter von 71 Jahren gestorben. Anfangs 1857 wurde er wegen Ermordung orncnus Cameran's im Orzer und Terminer Gericht in Kings County processirt. für geistesgestört erklärt und dem Gesangriß in Utica überwiesen. Dann wurde er nach dem alten Staatskapltol sur irrstnniae Verbrecher in Auburn transportirt und kam er etwa 10 Jahre nach Eröffnung der Anstalt in Matteawan whin. Er hat seit April 1857 Gefängnißluft geathmet, war stets reizbar und zu Angriffen geneigt. In R e n s s e l a e r, vc. tu, haben der 73 iäbriae Wm. Harmer und die um ein Jahr jüngere Frau Charlotte Kratscher die fünfzigste Jahreswende ihrer Verlobung dadurch gefeiert, tofc sie nun wirklich beiratheten. Pastor Binby. von der Messiaskirche. vollzoa die Trauuna. Kurz nachdem das Paar verlobt war, gerieth es einer geringfügigen Ursache halber in Streit und trennte sich wieder. :e verloren einander aus 'dem Gssicht und beiratheten anderweitig. Erst vor Iahlen begegneten sie sich wieder, er als Wittwer. sie als 'Wittwe. Im alten Stroh loderte . die verschüttete alte klamme nur um so mächtiger empor. die Verlobung wurde erneuert und die Hcchlt folgte. Zu Eldorado. Dolche st er County. Md., kam es bei einer öffent lichen Auktion, auf welcher die Farmgeräthschaften des A. D. Vradley versteigert werden sollten, zu einer Schießerei. in welcher W. I. Wathins an der Schulter schwer verwundet wurde. Als die Auktion beginnen sollte, erschienen W. I. Watkins und Oliver W, Hubbard auf dem Platze und beschlagnahmten die Geräthschaften. Es kam dabei zwischen ihnen und dem Eigenthümer. Braey. zum Wortwechsei", im Verlaufe dessen dieser zum Revolver grisf und fünf Schüsse auf Hubbard und Watkins abfeuerte. Eine Kugel traf Letzteren in die rechte Schulter und eine andere streifte seinen Leib. Hubbard erhielt auch einen leichten Streifschuß. Bradley bestieg sofort nach der That eine Kutsche und fuhr davon. .

ulöete Jahre. st! .r. Mary Lewis. Fraa kinkZ promi w lkk Wrtrnbnfrn nah? WMmnn m i enir warmer, uno woylvckinm unter schreibt: .Ckit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlasfung und bezahlte roke Veldsmmen für Toktoren und angezeigte Mittel ohne Ubdilfk. Vor drei Jahn wurde mein Zu, stand beängstigend, der geringste Larm krrcate mich und machte micy nervös. Ich konnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde ollmahliz schlimmer. Ich begann Tr. MileZ' Neftorative ervine und Nerven- und Leber-Pillen ,u gebrauchen. Anfangs schien die Medizin nicht ,u wirken, aber nachdem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ein. Ich ruhte Nach'j bester, meia Appetit besserte sich und ich befand mich bald wodler; nun bin ich nahczu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meines Alter tl erwarten kann. Gott fcgNk Tr. MileZ' Rervine. Tr. MileS' Mittel werde durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven , Garantie: die erste ylasche nlltzt oder daZ Geld wird jurückerstattet. Buch über die Krankheiten dez Herzen! und der Nerven frei. Adreffe: rt 5? Dr ry. r.?.K' ANcrvinoJ Rostorca &v Health -UULS D r. M i I t Mcd i k a l .. Elkhart. Ind. C-lt 1'Zjahriqe Gut. erstochfer Katharina Süzlaaer in Saderreuth hat in ihrer elierlichen cd sung ihr heimlich aebornes Mädchen durch einn tiefen Messerstich in den Hals getödtet; dann wurde das Kind aufgebahrt, um den Eindruck eines na türlichen Todes zu machen, der Leichenschauer entdeckte jedoch das Verbre cyen. Wie eine erschütternde Schicksalstragödie spielte sich dieser Tage der Untergang einer ganzen Familie ab, die in Szczakowa in Galizien lebte. In der vorigen Woche erkrankten drei Kinder des Gasmeisters einer Sodawasserfabrik am Scharlach. Zwei Kinder starben an demselben Tage. Die Eltern hatten ihre Kinder in so aufopfernder Weis gepflegt, daß sie selbst erkrankten, und zwar der Mann an Diphtherie, die Frau an Lungenentzündung. Bei dem Manne machte sich infolgedessen eine Operation noth wendig, wozu er in die Klinik nach Krakau reiste. Als er hier ankam, war der dirigirende Arzt nicht anwesend. Er wartete daher in dem ihm angewiesenen Krankenzimmer. Als man nach Ankunft des Arztes den Mann zur Operation abholen wollte. war er todt. Die Wucherungen der Diphtheriepilze hatten seine Erstickung bewirkt. Der schwer erkrankten Frau wurde der Tod ihres Mannes gemeldet. worauf sie trotz ihrer Erkrankung nach Krakau reiste, um der Beerdigung beizuwohnen. Als sie nach Erfüllung dieser traurigen Pflicht nach Hause reiste, fand sie das . letzte ihrer Kinder todt vor und wenige Tage darauf erlag sie selbst der furchtbaren Seuche. tnedrolliqeMittheilung über Künstleraberglauben bringen Strahburger Blätter. Am Stiah burger StadttMter gab m den letzten Tagen der italienische Sänger Leone Fumagalli Gastvorstellungen. Fun. aalll war kurz vor Beginn einer Borstellung im Begriff, sich umzukleiden, da vermißt er plötzlich ein Miniaturbildniß. das er stets auf der Brust bei sich' zu tragen pflegte. Mit dem Rufe: Ich habe meinen Talisman verloren, ohne den ich nicht auftreten. Nicht singen kann." stürzt er zum Dlrector. Dieser, und mit ihm das ganze Personal, gerathen in nicht geringe Bestürzung, da man die Vorstellung im letzten Augenblick nicht mehr absagen konnte. Trotz gütlichen Zuredens blieb der Kunstler dabei, daß ihm das Fehlen des Kleinods Unglück bringe, daß er daher unter keinen Umstanden singen, lieber e:ne hohe Conoentionalstrafe zahlen werde. Die Noth war groß, fliegende Voten wurden nach allen Seiten, überallhin ausgesandt, wo Herr Fumagallt wahrend des Tages sich kurze oder längere Zeit aufgehalten, in verschiedene Gasihöfe, Caf6s und sogar in's Rosenbad. Umsonst, der Talisman schien verschwunden. Da, rm letzten Augenblick hatte Jemand den guten Einfall, noch einmal die abgelegte Garderobe des Sängers gründlich zu durchsuchen, und siehe da, in einer Falte des Unterkutters der Weste fand sich das vermißte Kleinod, und die Vorstellung war gerettet. SS lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu brauchen. Bei 'reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu baben vor Grippe, Lungentzündung, Diphteriti oder Fieber. HoodS Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c.

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