Indiana Tribüne, Volume 23, Number 95, Indianapolis, Marion County, 22 December 1899 — Page 2

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iritmtua awiuuj mo &vv&üRh r t -r: x. . . - Äitaall4eArane" kostet ktnlrlju J 3tnt per Woche, die CoBntao.trl6üfl at pet 9t. Bcib ufsm 15 tut bei Cent P t. Ver Pft i'rhalö k Ptzefchi im SiTlil5tjOUn4 P $V Zr. Cfli 10 gUtfii SttSS4 SnttanaaoiiB, 3nd.. 22. Dezember '99 Commandant Cronje. Die Persönlichkeit des tapferen Burenführers, der die Kerntruppen des englischen Heeres am Modder River geschlagen hat. steht zur Zeit im Mittelpnnkte des Interesses. Wir geben deshalb nachstehend eine interessante Charaktzrskizze wieder, die der ehemalige Herausgeber ixr Johannesburger Standard andDiggers' Nen?s", Douglas Story, über den Oberst - Comrnandirenden der Buren auf dem westlichen Kriegsschauplatze veröffentlicht. Cronje steht jetzt im Geiste vor mir, wie ich ihn einst am offenen Grabe des Kanipfgenerals" der Republik, Nicolas Smith, auf dem stillen Friedhof oberhalb Pretoria stehen sah. An einem schwülen südafrikanischen Abend war es. Die Sonne sank, heiß und dunstig, im Westen, dort wo Doornkop liegt. Die leise Klage von Chopin's Trauermarsch war verstummt. Die Führer des Burenvolkes schaarten r.x v:. . txi n w:. ' u iiiii lirr riicr uii 111 1 in uic hl 111 ucii hnam dessen gesenkt hatte, der Magewann. . L,m sollte das Erbe des todten Ge- - zufallen? Der Auswählte urgher war ohne Zweifel Cronje ifrVift es heute noch. Joubert bewunbern sie als Taktiker und Organisator. Im Uebrizen aber ist er für sie der schlimme Peter", der Mann mit ketzerischen Ansichten über Fortschritt und politische Entwickelung, der Widersacher Krüger's, der sogar zu Compro missen mit den Fremden bereit ist. l5ronje, der rauhe, knoirfas, der nach keines Menschen Freundschaft fragt und die weniger gewann,, mit stahlgrauen Augen, unter buschigen Brauen hervorspäht, Cronje ist der Mann, dem die Burgher im Felde am festesten verkrauen. Er war bei Bronkhorst Spruit und Majuba Hill mit dabei. Er rettete die Republik am Tage von Doornkop und nimmer noch hat man ihm zugetraut, mit 'den AusländnnBergleiche eingehen zu wollen. Kraft eines Plebiszits, das keiner Stimmabgabe bedurfte, ist Cronje seitSmith'sTode der stillschweigend anerkannte Vslksgeneral der Transvaalburen. Kein Anderer versteht mit denTruppen im Felde umzugehen wie Cronje. Mit dem Auge des Habichts erspäht er die feindliche" Stellung, mit der Rase des Schakals wittert er, wo ihre Schwäche liegt. Cronje war Commanvant von Potchesstrom, siebzig Meilen .südlich von Krügersdorp, als Jameson ir VsS 2taT intnrf v nVli it vas luiisuaui nuviuu, 11 vt xirte Hand in Hand mit Malan und .Potgieter, aber die Leitung des Kampfes gegen den Eindringling lag . in Cronje's kühlem Kopfe. Als ich bald nach der Schlacht nach dem Schauplatz von Jamesors Niederlage ritt, wurde mir klar, wie viel vom ülten Jägerblut noch im Burenkrieger steckt. Ein bloßer Soldat würde schwerlich die Geduld entwickelt haben, mit der Cronje den Feind sachte in die Falle beiDoornkop zusammentrieb. Die ganze Nacht, die auf Jameson's vergeblichen Angriff uf Krügersdorp folgte, brachte Cronje damit zu. Die tapferen .Trooperswurden, hungrig und übermüdet, wie Schafe gleichsam eingehürdet. Bei Tagesanbruch erblickten sie vor sich, zur Rechten und zur Linken die Büchsenlaufe der Buren. An Flucht war nicht zu denken. Thatsächlich könnte die Schlacht schon während der Nach! als gewonnen gelten. Cronje wartete nur ruhig bis die Troopers" bis auf zweihundert Schritt herangekommen waren, um ihnen den Gnadenstoß zu geben. Und doch hatte es einen Augenblick gegeben, wo Jameson dem geschickten Wlldsteller bei einem Haare entwiazen wäre. Cronje's Sohn war in einem voraufgehenden Scharmützel schwer verwundet worden. Vorübergehend trat m dem General der Soldat hinter dem Vater zurück. Er selbst brachte den Jüngling zurück nach Krüzersdzrp und vertraute ihn bent Dr. Viljoen an. Es war ein Akt einer Naterliebe, die . der rauhen Vauernersceinung des Mannes, der Sir John Willoughby überwinden sollte, recht unähnlich sah. Während Cronje fort irrn, machten die untergeordneten Äurenführer einen F:hler und es fehlte wenig, so ließen sie die bereits zu drei Vierteln umzmgelten Leute Jameson's ins freie Feld entweichen. Aber es sollte nicht sein; ehe der Morgen graute, war Cronje wieder zurück, machte den Fehler, der begangen worden war, wieder gut und sorgte dafür, daß die Raubzügler der vernichtenden Niederlage nicht entgehen konnten. In dieser regnerischen Nacht wurde

Cronje zu einem Kriegsgott der Bu?en. Dabei gaben diese wortkargen Dauern ihrer Bewunderung nur wenig Ausdruck. Sie sind keine dankbare Nation in der Weise, wie die Amerika- - ner es gegen Dewey und die Engländer gegen KIrchene? waren. Bald nach seinem Siege sah ich Cronje die Kirchfiraße in Pretoria entlang reiten, ein schwerfälliger, starkknochiger Bauer auf einem hohen Klepper. Niemand zog auch nur denHut vor ihm. Dennoch -ist es bezeichnend, daß er allenthalben c!3 Commandant Cronje bekannt ist.

EZ ruht eine bärbeißige Würde auf: diesem Mann, Die Nespekt etnslöht. Andere führende Buren werden bei ibren Vornamen genant: Oom Christian" Joubert, Oom Jan" Hofmeyr, Corn Paul" Krüger. Com.nandant . Cronje' steht abseits für sich. Cronje empfing für den denkwürdifitn Dienst, den er dem Äaterlande be! llO ci fTTrrns ei

Danksagung vsm Volksraad. Er war ein Vurghu. Es war seine Pflicht ge. Wesen, den Einbrecher aus dem Lande zu jagen. Er verjagte ihn und damit genug. Als er wieder in Pretoria einritt, begleitete ifti keine Ehrenwache. Keine öffentlichen Feste erwarteten ihn. Kein Ehrensäbel lohnte seine Dienste. Er kam zurück und war einfach wieder Bauer Cronje, nur sein Herz wa? schwer, weil er den Sohn verwundet im Lazareth von Krügersdorp wußte und seineKnochen waren steif vom langen Ritte. " Seit jener Zeit ist Cronje Mitglied der Regierung geworden und ist heut ein Mann, der ein beträchtliches Einkommen vom Staate bezieht. Das hat ihn als Menschen nicht verändert. Er galt für einen Parteigänger des Präsidenten, als er in den Regierungsrath eintrat. Aber weder Krüger noch Joubert haben ihn für ihre Zwecke benutzen können. Er ist kein Parteimann. Eine ebenso ausgeprägte Individualität wie Krüger, hat er ein ebenso starkes Vertrauen in die eigenen militärischen Fähigkeiten wie Joubert. Als echter Soldat verachtet er sogar die Politik ein bischen, namentlich die Diplomatie. Vor zwei Jahren glaubten Einige, er werde als Candidat gegen Krüger bei der Bewerbung um die Präsidentschaft auftreten. Aber sein Ehrgeiz liegt anderswo. Er, der auf dem Felde geboren wurde, verlangt nichts Besseres als dort auch zu sterben, die Büchse in der Hand, wie es einem Jäger und Soldaten ziemt." Ein Maler ohne Llrme.

Wenn Raphael ohne Arme geboren wäre, so wäre er doch der große Maler geworden. daß man gegen diesen ri.:u..v. hntfHfssi UlClUJllllUlCllHl wug ItlUjt .nv Gründe ins Feld führen kann, beweist der Fall eines belgischen Künstlers Charles Francois Felu. Dieser Meister des Pinsels wurde am 26. Juni 1830 in Waermaede bei Courträi in Nordflandern ohne Arme geboren. Seine außerordentlich geschmeidig? Beine und Füße ersetzten ihm aber bal) )ic fehlenden Glieder. Eine sein-r frühesten Erinnerungen ist es, wie er im Garten sitzt und seine Mutter ihn lehrt, mit seinen kleinen Zehen die glänzenden Blumen zu greifen, die er so gern hatte.. Bald lernte er, sie selbst zu pflücken, und da n diese Art des Unterrichts stetig fortsetzte, wurden seine Füße bald biegsam und brauchbar. Felu hat dann studirt und wollte eine Stellung als Beamter in Dent bekleiden. Da verschiedene Umstände dies aber verhinderten, wandte er sich der Kunst zu. die ihn immer angezogen hatte, und im Alter von 25 Jahren begann er, in Antwerpen sich der Malerei zu widmen. Mit seinen Füßen hat tx mehrere Hundert der Meisterwerke, die dort zu finden sind, copirt, und Proben seiner Kunst, Originalwerke wie Copien, sind in der ganzen Welt zerstreut, besonders in Amerika. Die Königin von Spanien kaufte im Jahre 1866 ein Gemälde von Felu und machte in zum Ritter des Jsabella-Ordens, und der König von Portugal, der eins seiner Werke annahm, sandte ihm das Ritterkreuz des portugiesischen Christusordens. Wenn man diese Gemälde betrachtet, kann man sich kaum vorfiellen, daß sie mit dem Fuß und nicht mit der Hand gemalt sind, so sicher ist die Zeichnung, so fest der Strich. Der Maler trägt auf den Füßen Socken, die Halbhandschuhen ähnlich sind und die Zehen frei und unbedeckt lassen; ein Paar Pantoffeln stehen immer neben ihm. Beim Malen lehnt er sich etwas zurück, damit er den Fuß zur Höhe der Staffelei erheben kann. Er öffnet den Malkasten,, mischt- die Farben ohne Schwierigkeit und arbeitet mit einer derartigen Leichtigkeit, daß man bei dem ungewöhnlichen Anblick merkwürdigerweise gar nicht betroffen ist. Die Palette hält er mit der großen Zehe des linken Fußes, die er wie einen Daumen durch die Oeffnung steckt. Mit dem anderen Fuße handhabt er den Pinsel mit erstaunlicher Geschicklichkeit und trägt die Farben schnell und sicher- auf. Ganz sonderbar sieht es aus. wenn er sein Taschentuch mit der größten Eleganz aus der Rocktasche zieht und den Kopf beugt, um es ohne zede Mühe zu gebrauchen. Ebenso bedient er sich beim Essen des Messers und der Gabel und schneidet sich alles allein vor. Noch erstaunlicher ist es, daß er sein eigenes Trinkglas handhabt. Bis zu den letzten Jahren hat er sich immer selbst rasirt, und zwar ohne sich je zu verletzen. Treppen hinaufzusteigen ward ihm dagegen schon schwerer, er muß sich dabei an der Wand stützen. Sein größter Aerger ist es, daß er über die Knopfl'öcher nicht Herr werden kann. . . Felu hat sympathische, verfeinerte, kleine Züge. Er hat ein reges Interesse für Literatur, und neben zahlreichen Bersen hat er auch selbst verschiedene Lustspiele gedichtet, von denen eines mit Erfolg in Antwerpen aufgeführt wurde. Im Jahre 1874 kam er nach Lon. ton, wo er in der Nationalgallerie und im Kensington Museum copirte. Durch seine Stellung und sein Alter er ist jetzt fast 70 Jahre alt ist Felu fast eine historische Figur in Antwerpen geworden. Man kann ihn oft im Museum arbeiten sehen, und er ist immer freundlich und liebenswürdig, wenn man sich mit ihm unterhält. Die Pleite eines Fürsten. De? Fürst von Moiitenegro macht augenblicklich eine unangenehme Krisis durch. Seine Kasse ist völlig erschöpft, der Handel mit Oesterreich vollständig versandet, da ihm dieHauptuelle fehlt, der Credit. Die osterreickische Regie. rung Kat der montenegrinischen Regierung den Postanweisungsverkehr vollständia gekündigt, da die montenegrinische Post der österreichischen seit mehr als einem Jahre 1,300.000 Lire schuldet. Die Ursache dieses Geldpechs des Fürsienthums ist folgende: Das fürstliche HauS von Montenegro hat bei der bescheidenen Produltionskrafi desLani CizlZzilt:

rerjettS hat es in den letzten Jahren mit vielem Aufwand Hochzeiten gefeiert, welche den Fürsten Nikita ähnlich wie den König von Dänemark zum Schwiegervater Europas machtm. Nach den frohen Festlichkeiten von Cettinje und Antivari kamen die unangenehmen Rechnungen.' Der Postdirektion in Cettinje schuldet Fürst Nikolaus über 500.000 Lire, der Regierung schuldet er über 600.000. Die montenegriniscke Post befriedigte die Wünsche des Fürsten durch Anleihen an die der österreichischen Post zukommendenGelder. (Die Postanweisungen werden sofort, die darauf eingezahlten Summen erst nach gewissen Zeiträumen zusammen übermittelt.) Oesterreich 'reklamirte wiederholt vergebens. Der montenegrinische Postdirektor saß in einer schlimmen moralischen Klemme und verlangte seine Entlassung, li?ß sich aber zum Bleiben bewegen durch Versprechungen des Fürsten und des Finanzministers, daß die Ansprüche Oesterreichs binnen Kurzem befriedigt werden sollten. Hat man das schauende Auge wieder einmal nach Petersbürg gerichtet? Von dort ist ja schon mehrmals Hilfe gekommen, aber Montenegro ist heute nicht mehr der einzige Freund- Rußlands, und Rußland hat seine Gelder selbst nöthig. Pulver, Gewehre, Kanonen, ja die wären wohl noch zu haben. Der König von Italien ist auch schon einmal beigesprungen mit Rücksicht auf seinen Sohn, der eine Tochter des Fürsten zur Frau hat. Der Sultan, der eine hübsche Yacht geschenkt hat und sich auch sonst nicht lumpen ließ bei dem jüngsten Besuche des montenegrinischen Fürstenpaares, at schon genug gethan, indem er persönlich bei der Ottomanischen Bank die 250.000 Gulden garantirte, die Nikita dort für die Hochzeit des Erbprinzen mit Juita von Mecklenburg pumpte. Die Begleichung dieser Rechnung ist bald fällig. Sollte nicht irgend ein amerikanischer Oel- oder Eisenbahnkönig dem Fürsten der Berge mit einem für ihn lumpigen Geschenke aus der Patsche helfen wollen? Vrlganten in Ealadrien.

In der alten Stadt Cosenza . Herrschen Furcht und Entsetzen, da sich das Gerücht verbreitet hat. daß Musolino, Italiens berüchtigster Brigant, vor den Thoren der Stadt erschienen sei, um den Schwurgerichts Präsidenten Ritter Nazzara zu erschießen. Nazzara gehörte vor fünf Jahren in Reggio Calabria zu den Richtern, die den Giuseppe Musolino zu. 22 Jahren ZuchtHaus verurtheilten. Der Präses der Provinz hat auf die Nachricht von dem Erscheinen des gefürchteten Räubers dem Schwurgerichts - Präsidenten drei Earabinieri beigegeben, die ihn überallhin begleiten. Die Bewohner von Cosenza sind aber mit dieser Maßregel noch nicht zufrieden, obwohl Musolino erklärt haben soll, daß, außer dem Ritter Nazzara, kein Mensch in Cosenza von ihm etwas zu fürchten habe; nur die Richter, die Geschworenen und die Zeugen, die seine Berurtheilung herbeigeführt haben, sollen niedergeknallt werden sonst Niemand, und Musolino hält Wort, wenn er etwas verspricht! Sein großes Rachewerk hat vor Jahresfrist begonnen, bald nachdem er aus dem Zuchthause von Gerace entsprungen war. Von jenem Tage an häuft er Verbrechen auf Verbrechen und hat in der verhältnißmäßig kurzen Zeit berits zwölf Personen in ein besseres Jenseits hinüberbefördert, ganz abgesehen von den Straßenräubereien, die er so nebenbei betreibt. Im Umkreise von Gerace fürchtet man ihn mehr als die Hölle mit all ihren furcht baren Strafen, denn dort wohnen die Zeugen, die ihn hineingelegt" haben. Die Regierung hat auf die Ergreifung des gefährlichen Verbrechers emen Preis von 6000 Lire gesetzt; aber Niemand wagte sich das Vlutgeld zu verdienen. Musolino wendet oft noch furchtbarere Waffen an als Dolch und Flinte, um seine Feinde zu vernichten. Eines Morgens flog in Santo Stefano das Haus des reichen Bauern Zoccoli infolge einer Dynamit - Explosion in die Luft. Die Behörden stehen den Thaten des gefährlichen Räubers machtlos gegenüber. 2lus der Hclmaty der ffetgen. Eine de? bekanntesten und beliebtesten Sorten unter den Feigenarten sind die Smyrnafeigen. Um die Zeit der Fejzenernte, im September, können die beiden von Smyrna in das Innere des Landes führenden Eienbahnen den von den Fe'genliefera.nten an sie gestellten Anforderungen . 5aum genügen, täglich gehen endlose Züge leerer Wagen in das Innere, um am Abend mit Tausenden von Centnern der süßen Frucht heimzukehren, welche dann sofort auf Kameele umgeladen, nach den großen Feigenmagazinen transportirt und dort am nächsten Morgen bearbeitet und verpackt wer den. Ein Gang durch diese Magazine ist . äußerst interessant. In den unte ren ' Räumen werden die zu Beigen aufgehäuften Feigen nach besseren und geringeren Qualitäten sortirt, in den oberen hocken an langen Tischm Hunderte von Männern, Weibern undKindern, vom frühen Morgen bis zum späten Abend mit Verpacken der Fruchte beschäftigt. ' Jede einzelne davon wird in ein zwischen den Arbeitern stehendes Gefäß mit Salzwasser getauckt, wodurch, sie eine mehr weißliche Färbung annimmt, und dann mit den Fingern weich geknetet. Die Arbeiter haben eine eigenthümliche Fertigkeit, die zwischen, den. Fingern, bewegte Frucht zu möglichster Ansehnlichkeit zu gestalten und sie appetitlich , und verlockend in die sauberen Holzkistchen zu betten. Zu Tausenden werden diese täglich in denMagazinen fertig gestellt, um in ganzen Schiffsladungen versandt zu werden. Einige englische und youanoiiaze Dampfer - Gesellschaften sind hauptsächlich auf die massenhafte Ausfuhr der Smyrnaer Feigen Qt MLdet. L2:ttauZ hzi nelüe dzs

geht nach England und Amerika, namentlich die feinsten Sorten. Der Zulirang zu der Feigenbearbeitung ist alljährlich ein großer, denn die dabei beschäftigten Männer und Frauen erhalten einen für dortige Verhältnisse h)hen Lohn, und zwar 5 bis 6 Piastu, das ist circa 25 Cents pro Taa. Von

der in ihrer Heimath fast werthloscn Frucht dürfen sie jo viel essen, wie sie ' wollen und können. Alles drängt sich , herbei, um die günstige Gelegenheit zu gutem Verdienst und sorglosem Leben ! wahrzunehmen, namentlich auch Dieienigen. welche sonst unredlichem Erwerbe nachgehen, die Diebe und Räuber. Daher kommt es auch, daß zur Zeit der Feigenernte die übel berufene Umgegend von Smyrna völlig sicher und frei von Wegelagerern und Vagabunden ist. Erkältung. Warum erkältet sich Nansen nicht? Diese Frage ist gewrß von Vielen gestellt worden, welche von den kühnen Reisen des Polarforschers gelesen haben, von den mannigfachen Strapazen, 'die feiner Gesundheit nicht geschadet haben. Eine Antwort auf 'diese Frage giebt ein Artikel von Dr. W. Freudenthal in New York, der in der Zeitschrift für diät, und physikalische Therapie" über das Wesen der sogenannten Erkältungskrankheiten" berichtet. Während die Richtung der Zeit dahin geht, 'die Erkältung als eigentliche Krankheitsursache immer mehr zurücktreten zu lassen und an ihre Stelle die Jnfizirung des Körpers durch die verschiedensten Arten von Bakterien zu setzen, hält Dr. Freudenthal an der durch die Erfahrung und die Volks, meinuna stützten Thatsache fest, daß . ? 0vf fit4 A.aftl Vtta Vrtr1 tlrfy Vttv,t ! (9 jviuiuiyt iitii yitvi, vic ivtiiuuy vutiu atmosphärische Einflüsse entstehen. Wie kommt nun die Erkältung" zu Stande? Wenn "der Körper, der doch eine verhältnißmäßig hohe Temperatur besitzt, der Kälte ausgesetzt wird, so wird ihm zunächst eine ziemlich beträchtliche Wärmenenge entzogen, kurze Zeit darauf kommt tos abgekühlte Blut der Oberfläche in die inneren Organe und kühlt auch diese ab. Sowohl der Wärmeverlust an der Oberfläche, als die Abkühlung im Innern wird natürlich um so höher sein, je mehr 'der Körper vorher erhitzt war. Daher kommt die bekannte Thatsache, daß man sich im erhitzten Zustande am leichtesten erkälten kann. Weshalb er kältete sich nun Nansen nicht, von dem man erzählt, daß er auf seiner Reise einst in das eiskalte Wasser gesprungen sei, baß seine Wollkleider sich beiTage in harte Panzer umwandelten, während sie in der Nacht nach stundenlangem Liegen in den Schlafsäcken erwärmt und zu nassen Bandagen umgewandelt wurden? Gerade durch die Strapazen der Reise war die Blutcirculation in seinem Körper beschleunigt worden; so wurden die plötzlich abgekühlten Oberflächengefäße durch neue warme Blutquellen immer im Gleichgewicht gehalten. Wenn man diesen stetigen Ausgleich bei allen Menschen herbeiführen könnte, würden Erkältungen nur selten sein. Bei ganz kleinen Kindern arbeitet dieser Apparat in der exaktesten Weise. Aber die moderne Kleidung, die den ganzen Körper das ganze Leben hindurch den so nothwendigen Einflüssen der Witterung entfernt, macht uns immer empfindlicher gegen die Unterschiede der Temperatur. So giebt es nicht wenige Menschen, die sich selbst im Sommer, wenn sie nur eine etwas leichtere Kleidung anlegen, erkälten. Einen Schutz gegen diese Neigung zu Erkältungen gewährt .ine stetigeAbhäriung desKörpers.z. B. durch Bäder und ka'ie Abwaschungen. In letzter Slunde. H?on Theodor Ebnrr. 'Ein Selbstmörder hat diese ZeZlen geschrieben, sie sind seine ganze Hinterlassenschaft gewesen. ... Ein halbvolles Tintenfaß, eine Feder, etliche Bogen Briefpapier, und last not leust dreißig Pfennige in baarem Geld, in neuen, glänzenden Nickelstllcken, das ist mein ganzes Bermögen und meine ganze 'Habseligkeit .. Ich bin bis heute, wo ich den ganzen Stand meines Vermögens mit einem einzigen Blick zu übersehen vermag, soweit ein ganz anständiger Mensch geblieben, wenigstens in meinen Augen. Aber das Leben ist ein grausame? Fluch dem, der es tragen will, und mir erscheint S nicht mehr werth, als die dreißig Pfennige, die dort auf meinem armseligen Tisch liegen. Hell und golden, scheint die Sonne herein :n meine kahle Stube. Huscht herauf und hinab an den leeren Wänden, sie wirft einen Strahl in den offenstehenden Kleiderschrank, der so leer ist, wie mein Magen, und tanzt und-flackert dann noch ein Weilchen hin über den Nest meiner Habseligkeiten. So viel Sonnenschein And so viel Elend auf der Welt. Ich habe längst aufgehört, zu schwärmen für den Kampf um's Dasein. Wenn man Hunger hat, und Nichts zu essen, hört diese sonderbare Liebhaberei bald auf. Ich bin auch einer von Denen gewesen, die das Elend der Massen und die soziale Noth lindern wollten, allein seitdem mich Frau Sorge selbst mit eisernem Griff gcpackt und hineingeschleudert hat in den tosenden Strom des Lebens, da achtete ich nicht mehr der Anderen, leben heißt essen und trinken, und wer das nicht kann, der Hei, wie die Vögel lustig in den grünen Baumwipfeln singen da sitzt sogar so ein lockerer Bursche'auf meinem - Fensterbrett, lugt mit seinen schwärzn, Augen herum, hüpst herein in's Zimmer und glckt in jede Ecke wie ein gewissenhafter Exekutor, pickt sogar . an' den glänzenden Nickelstücken herum und fliegt dann zwitschernd, davon. ; Was ich doch immer noch' für ein Narr bin in meiner Schwärmerei, wie mein Blick wieder auf den letzten

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Geschichte in den Sinn von den dreißig Silberlingen, um die Judas einst seinen Herrn und Meister verrathen hatte. Und beinahe wehmüthig ward mir zu Muthe, zum Sterben wehmüthig. Wer seine Hoffnungen und Wünsche zu Grabe trägt, der besinnt sich wohl auch einen Augenblick, ob er rnchtoch seinen müden Leib dazu betten

zum traumlosen ewigen Schlaf. Dann werden sie kommen, die Manner mit den harten, trockenen Gesichtern, und dem lautlos schleichenden Schritt. auf dem Bett dort an der Wand liegt still und starr der, den sie suchen, und sie lassen die Augen umhergehen, als spähten sie nach irgend einer heimlichen Beute leer sind die Taschen des Todten auf dem wakkelnden Tisch aber liegen blank und hell dreißig Pfennige, ein rascher Grisf und ein geringschätziges Grinsen dann beginnt die Arbeit. Hinter den Boten des Todes fällt die Thür in's Schloß, und dieweilen sie ihre traurige Last hinabschleppen über die engen Treppen, huscht droben ein Mäuslein über die kahlen Dielen und sucht eine Brodkrume in der Behausung des Hungers und des Elend. 5 5 Etliche Wochen ist's her, da hatte ich noch einer Arbeiterversammlung beigewohnt, in der von den verschiedenen Rednern in den verschiedensten Tonarten das Evangelium von der darbenden Menschheit und dem '5lend der arbettenden Massen verkündigt worden war. Damals hatten mir noch etliche Thalerstllcke in der Tasche geklimpert, und mit dem Opfermuth, den das Bewußtsein so reichen Besitzes verleiht, hatte ich mir und der Menschheit gelobt, Hab und Gut hinzugeben, damit auch ich mitringe mit meinem ganzen Dasein an der 'Erfüllung der Zeit." Aber lauter und immer lauter klopfte Frau Sorge an die Thür meiner Dachkammer, und ihr über die Schulter schaute mit grinsendem Ge sicht und mit hohlem Blick der Hunger. Es war eine milde Frühlingsnacht gewesen, da war ich allein durch die stillen Gassen meiner Behausung zugeschritten. Aus dem Dunst und Qualm der niedrigen Stube hatte ich mich hinausgeflüchtet in die kühle Nachtluft, meine Stirn brannte und das Blut hämmerte in meinen Schläfen als mein letzter Thaler mit schrillem Klang auf die. Tischplatte niederfiel, da hatte ich kurz aufgelacht, und meine Nachbarn hatten mich so seltsam angesehen, als ich mich nun rasch erhob und nach meinem Hut griff. Der ist auch fertig.- hörte ich einen von ihnen sagen, und der Blick, den der Bursche auf mich warf, glich dem eines wilden Thieres. Und die Worte klangen mir noch immer im Ohre, als ich plan- und Ziel los durch die Straßen irrte. Mir ward, als sähe und höre ich durch ein Fenster hmem in die vom trüben Gas licht erhellte Stube, und sähe da oben am Tische, wo die Alten saßen, sich von ihnen einen erheben. Schweigen gebot er mit der schwieligen, von ruheloser Arbeit gehärteten Hand, und mit der dröhnenden Stimme, die das Keuchn des Dampfe und den Schlag derHämmer übertönen muß, rief er hinein in die lautlos horchende Versammlung die Kunde, daß wieder einer gefallen sei im Kampfe um die ewigen Menschhelts rechte, daß wieder einer hinabgestiegen sn ,n die Nacht des ewigen. Nichts, bre chenden Auges noch ausschauend nach dem Morgenroth des neuen Tages Und als mein Name aus seinem Munde erklang, als sie sich alle lautlos, erhoben, den gefallenen Genossen zu ehren, da war mir's, als sähe ich zu den Füßen des Alten mich selbst liegen, todt und kalt, und von den Schläfen rannen rothe Blutstropfen hinab auf vs- n c . v . , ' ic juuuigc uiio zerireiene icic. . Wie der kalte Nachtwind mir um die Stirn fuhr, da wachte ich auf ! Am Rande des Flusses stand ich, in dessen Wellen sich die Sterne spiegelten, und da war mir's. als riefe mich aus wnter, weiter Ferne eine Stimme, die ich lange nicht mehr gehör), die Stimme meiner Mutter.- . Und langsam stieg sie vor mir auf im Dammerschem der Erinnerung. d:e Zeit der seligen Kindheit und ich schämte mich der Thränen nicht, die mir aus den Augen stürzten. Als man sie, die mir das Liebste gewesen war auf der ganzen Welt, in den Sarg legte und hinaustrug zur ewigen Ruhe, da stand ich stumm in wildem Schmerz an dem dunklen Grabe. Im Osten stieg der Tag empor, als ich emporsah zum Himmel, da erbleichte der Sterne Glanz feuchter Nebel stieg empor, mich faßte ein Grauen, ein Grauen vor dem Leben und vor dem Sterben. . Und als ich mich mit zerschlagenen Gliedern und mit fiebernder Stirn auf mein erbärmliches Lager warf, da sank bleierner Schlaf auf die brennenden Augen. Sonne, goldene Sonne, mußtest Du eS sein, die mich weckte aus tiefem, traumlosem Schlummer. Hätte der heulende Sturm an meinem Fenster gerüttelt und der zuckende Blitz mir die Augen geblendei, gelassen und unverzagt' hätte ich den Schritt gethan in das Dunkel der Vernichtung. Uttd da drunten, weit unter mir rauschte und wogte des Lebens frischer Strom. Tausende versinken in seinen Wellen, und ihr letzter Schrei verklingt ungehört in dem tollen Jauchzen und Lachen ! ' rn Thor ist, wer noch glaubt an die Hoffnung und hofft auf den Glauben Hoffnung ist die Philosophie der Verzweiflung, und des Lebens größter Schmerz ist das Leben. Was gilt denen, die vom Frühling der Menschen träumen, eine zerfressene Blüthe, was kümmern sich die, welche die Völker in den Weltenkampf führen, um einen Fallenden nur der ist des Lebens cutb ta Stert aixx ftatorr

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5iuinci o 5 Vo zu viel Arbeit nd Vergnügungen im Freien kühien wir unk ,u rasch ab, und als Resultat leiden wir an Steifheit der. Glieder.

Die Anwendung von O t l. bringt schnelle und m(

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" Yon see, to Start with," said a Cleveland, 0hio,compositor, my work that of setting type at the case allows me little chance for ercise, and is too confining for anybody who is in the least subjeetto indigestion or dyspepsia. That has beea my trouble for years, and I attribute the recent noticeable iaaprovement in my physical condiüoa to the - occasional use of RWMS TaMe I sifst heard of them through a fellow-workman who, on hearing mj tale of woe, one day offered me a Tabule and said he would guarantee it to act on the liver. I took it und er protest, but was surprised with the rcsult It was gcntle but effective, and since then I have pradually not cd an entire change in the working of my System, and I think that Kipans Tabulcs are the best remedy for liver and stomach troubles this side of anywhere. They are- really in my case a substitute for physical exerdse."

Furcht vor 'dem Tode ist nur E!el am Leben. Schau nicht hinaus in die lachende Welt und laß Dich nicht blenden von dem Glänze des Frühlings. Das Licht verbirgt nur die Nacht, und die Nacht ist ewig, wie das graue Nichts. Laß Dich nicht narren mit der Botschaft von der Liebe, sie ist der Regisseur in der Komödie des Lebens, sie ist nur ein Künstlername für die liebe Eitelkeit und die engherzige Selbstsucht. Wagst Du es. Du selbst zu sein, so bist Du ein unnützes Gliedin der menschlichen Gesellschaft, und Dir wäre besser. sie sperrten Dich in ein Tollhaus, in das ja heutzutage ohnedem nur die vernünftigen Leute kommen. Ist's nicht lächlich von Dem, der die Frage des Seins oder Nichtseins praktisch lösen möchte, zu Philosoph!ren über die Welt und ihr Geschick. Die erste Thatsache in der Welt ist die Lüge, und wer nicht lüaen kann, der möge sich aus seiner Ehrlichkeit einen Strick drehen und Mit diesem nach bekanntem Muster verfahren. Was wollt ihr denn von mir, ihr thörichten kleinen Gedanken, arok ifl allein der Gedanke an die Ewigkeit, und wer ihn zu denken vermag, der qxtutt ruyig uoer vieGrenze, die zwi schen ihr und dem Leben lieat. Da töm gar noch der Klang einer Glocke an mein Obr ! Aber ick bin kein Faust, und ich habe mich müde Philosoph!!!, wie der selige Hamlet. Das war doch ein rechter Narr, dieses große Kind von Dänemark, warum wollte er denn die Menschen besser haben, als sie sind. Er hätte seine Opheha Helratben und seinen Sckwleaerva ter zu sich in's Haus nehmen sollen, dann wären ihm die Grillen vergangen. und das'KnlrpslelN hatte nicht an'dem Bau der Welt herumgenörgelt, wie ein moderner Krttikaster. W. noch einmal lak. Dick einlau gen. warme Frühlinasluft, und noch einmal schwelge im goldenen SonnenUcht, Du müdes Auge, nur noch tin mal laß Dich erfassen und festhalten für einen kleinen, kurzen Augenblick, süßer Gedanke an Liebe und Glück. Du herrllcher Glaube an die Mensch heit erlösende Zukunft. Und nun möcht' ich schlafen stö re: meine , Traume mcht. Mit zitternder Hand waren die letz ten Worte geschrieben. Ein einsames Grab mehr ras dem weiten Friedhof und ein Mensch weniger auf der Welt" so dachte ich, alö . t. uy an oas ager ves Todten trat... Wie er's versteht. Nich ter: Hatten Sie einen Genossen, als Sie den Diebstahl begingen?" Angellagter: ,F!ee, Herr Jerichtshos, ick hatte noch keenen jenossen. ick war noch total nüchtern." Wie man spricht. Marktfrau: Haben Sie sonst noch 'was auf dem Herzen, Fräuleinchen?" Fräu 'ein: 3a, in Pfund Gänsefett!" .Starke Eisersucht. Sie; Wie viel Mädchen hast Du schon vor mir. geliebt?" Er: Ich schwöre eZ. Du bist das erste!" Sie: So, also zu zählen beginnst Du Deine Liebschasten sogar schon!" . Unter Freundinnen. Nun, was sagst Du dazu, Laura, dsfe der Doctor um meine Hand angehal ten?" Hab', mir's gleich gedacht! Als ich ihn abblitzen ließ, schwor er, sich ein Lkiv amiftssT

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Stttt008 sichere Heilung. ZI6 "The .Sea Level Eoute'' TO New York. Double Daily Service. Wagner Sleeping Cars. Dining Cars. VZ. E. JogallS. Präsident. T. O. fiflcGormitf , erkhrtttnktor. Warren 3, Lynch, sst. Sti. Paff. & Ticket gt. S. M.Bronson. . S. P. . Die populäre vl ist die beste Linie nach G Irl I O Ä 0- 0. Vier Züge! Verlage Jndlanapvlt 14 008m 11 MSm smxa 12 KS viachtk nku.st.iea. UM bcnd. Ks, triff tier ei.... S LLZZm 7KSBm 0 """"" 1.... j 0N 47m Täglich ankgen Eonnrag. Die eueften verdefferten Vestibüls Wngen, WSngner Schinfwngen elegante yarlor Wagen und Sßwageu. Lokal'Schlafwage t Jndianapoli ftelzt uv 8 8slHbtithft htrttt. erlaßt Chicago 145 Morgen, an jeder am a9 v au uocno ocuuf i eroe. 15 Weit Bafbtnotcn C trafst Tilket'OkiiceZ Unten Bahnhos. 5aga5u. Aiuti UE9 ett 0. Jöflhaijof uc . tragt. Krans 3. 8?eeb, i&tnl. Vass. Cot nt. fB. . VI c 3) 0 c U tcfCtäf . an öenl. Vkgr. bi, .nianui xrornc'canagec Cwcwnatt Zttge ! C.EÖ.E.E. Abfahrt Indianapolis bfalzrt 8 Bm 8vem , 10 4SVM m i tfjta . . 7 009t Ankunft Cincirmali kunft 7 50Bm . II 20ir. 4 ittvr m WN 7 mim m lOMttttm Dayton Züge, C. H, 6? D. N. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8 05 Knfuttft 10 45V , Z45NM , 4691 . 7 0091 UOSin 3 ttM 6 209t m 7 9im 11 OOii Toledo & Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Znd'plö : Toledo : Detroit fahrt 10458 nk'ft 45N nk'ft840Rm 7 00 . 4 00Srn . tliüm ) genme Sonntag, Ticket-Offi'-en : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Sck enötan. noiMlM , ymr ta fng bf John CoodwiaI TVJ.S.Tt worfc (u. IUadr 70a nur no mk u wk, bat rmw lark yioqtückly how to m.i fron ti 'c Ut ii. it tb art.aBd Bios ti'na . . Hol wtet, all ac. la aar 'iwi ol Ararnra, jro raa tgaafart al aotc. f r. ins II Tour cimajtr auar tnoma-nn on' ta Uta work. II la aw. Oraat fmy al k f. mrftkr. atart to, fornUhir VTWftuinai, äa4BäVaaVä, . 91 THTICL14S rJt?C - ' nttit rä,k.UlLT aarat X6m alax

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