Indiana Tribüne, Volume 23, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1899 — Page 10
Znsisna Tribune. Mschcw Täglich uns
tt täglich .XxiltLvf kostet durch Un Xxftftti Z fmU per Woche, die GotagA.IrtSSk ': (mtl et Oo4c ecidustsmnillSrstIktr ! fS Öeitl 9x Vtisit. Pn P,ft stertet U zzeschi l 8rülitilJ V V jOt. cmi 10 es cuua csreS
Indianapolis, Ind.. 17. Dezember '99 yidn Maritzs Danerlauf. Von Eilt Spruit. Die bewaldeten Ausläufer der Magali:Zberge waren in purpurne Gluth getaucht, und wie ein goldiger Schein lag es auf den weiten Savannen, die sich im Vordergrund der Farm Vryheid" ausdehnten und den friesländischen Rindern zur Weide dienten, deren Gebrüll im gegenwärtigen Augenblick allein die endlose Ruhe unterbrach, welche die Welt zu erfüllen schien. Jetzt schrak das junge Mädchen, das, auf einen Spaten gestützt, unter einer Akazie stand und sinnend ihre Blicke über das herrliche landschaftliche Gemälde gleiten ließ, das ihren Blicken sich bot, zusammen. .Pula! Pula!" ertönte der Ruf des gefleckten Kukuks in ihrer unmittelbaren Nähe. Aber nicht er hatte sie erschreckt. Zu ihren Füßen in dem hohen süßen Grase regte es sich, und das sonnenverbrannte hübsche Gesicht eines jungen Mannes tauchte vor ihr auf. Pieter, was hast Du mich erschreckt!" kam es von den Lippen des Mädchens. St! St! Marthje! Geh' sacht in's Haus! Ich komm' Dir nach. Da ist was nicht in Richtigkeit. Mach kein Aufsehens, aber guck einmal nach dem Buschrand an der Landstraße hin! Was siehst Du da?Langsam wendete das Mädchen ihr Gesicht. .Englische Soldaten. Pieter. Wo kommen die her?" .Direkt über die Grenze. Marthje." Was wollen die?.Das möcht' ' ich selbsten wissen. Nun geh' aber in's HauS, so recht langsam, als wenn Dir nichts wea wäre. Sieh' Dich auch nicht mehr um!" Hochklopfenden Herzens folgte das Mädchen der ihr gegebenen Weisung. Sie schritt den schmalen Pfad entlang, der direkt auf daZ einstöckige Wohn hauö zuführte, in dessen fünf Fenstern die scheidende Sonne glühte. Pieter Maritz folgte ihr auf allen Vieren im Grase. In der Nähe des Hauses an gelangt, wandte er sich seitwärts, wo durch er einem der Nebengebäude sich näherte, von wo auS er über den Hof. durch die Hinterthür, ungesehen das Wohnhaus betreten konnte. Auf dem Gang sah er sich schon von, Marthje erwartet. .Nu sag', was loS ist, Pieter! Was Du mir für einen Schrecken eingejagt hast! Das waren englische Soldaten." - .Dabei denkst Du Dir wohl nichts? Glaub's Dir schon. Keiner denkt sich was dabei. Da heißt'S, die Moiin red Police" der Chartered Company, die in Betschuanaland zusammengebracht sei, gehen auf einem.sb.ort ent" nach Maschonaland zurück. Das ist gelogen, die haben ganz was anderes vor. Die verfluchten Englishmen sind bei Malmani über die Grenze gekommen und marschiren direkt auf Johan nesburg los. MarthZe war kreideweiß geworden. Pieter, wenn das wahr wäre! Du weißt, was der Vater sagte. In Jo hannesburg sieht's nicht gut aus. Die Uitländer wollen die Voerenregierung stürzen." .Sicher wollen sie das. Jameson will den Johannesburern zu Hilfe kommen. Die großmäuligen Resor mer sollen vierzehntausend Gewehre und zwölf oder aa? vierzehn Kanonen haben. Soviel tch übersehen konnte, besteht die Bande aus achthundert bis tausend Mann." Marthje hatte die Hände gefaltet. Sie machte den Eindruck völliger Rathlosigkeit. Endlich sagte sie. und indem e in ihren Augen aufleuchtete, kehrte auch die Farbe in ihre Wangen zurück: .Pieter. die Herren in Pretoria müssen Nachricht haben." : Der zunge Mann sah daS Mädchen mit einem sonderbaren Ausdruck an. Wenn die's wüßten, wäre das ja wohl ganz gut. aber ich denke man, da wird nicht viel zu machen sein. Du willst doch wohl glauben, daß die JohanniSburger auf dem Damm sind und von dem Einsall wissen.' DaZ kommt den Herren in Pretoria gaRZ unverhofft, und ehe sie die Nachricht kriegen, sind sie überrumpelt." Pieter,' Du kannst doch so schnell laufen wie die Engländer!" sagte Marthje mit Thränen in den Augen. .Lauf' denen doch voraus." Der junge Mann schien zu uberlegen. Er schüttelte mit dem Kopf. .DaS geht mir nicht schnell genug! Die Englishmen haben's eilig. ' und dann, waS ich schon sagte. Die haben sich mit den Johannesburgern verstän digt. Ehe ich so weit komme, sind sie schon am Ende. Ich weiß aber waS Besseres!" Pieter Maritz rieb sich vergnügt die Hände. .WaS denn, Pieter?" fragte Marthje voll Spannung. .Gieb mir eine kleine Wegzehrung, Marthje! Ich mache mich sogleich nach Zeerust zum Landrosten auf den Weg. damit er nach Pretoria , telegraphirt." Der Vorschlag fand offenbar den vollen Beifall des jungen Mädchens.Ihr hübsches Gesicht belebte sich, ein ZirrjknstMl brach aus ihren Augen.
i3a, Pieter, geh' Zvglelch! ES sind aber 78 Stunden." .Nicht ganz, Marthje. wenn ich meine Beine anstrenge. Du weißt, ich kann'S. Was da gemacht werden kann, soll gemacht werden. Ich geh', mich ein bischen umziehen, Marthje. In eine? Viertelstunde bin ich parat." Während der junge Mann eine hölzerne Stiege, die durch eine Luke auf den Boden hinaufführte, erklomm, hatte das Mädchen sich in die Küche be geben, ihm ein Stück Brod und Käse einzuwickeln. Vorher war sie noch an'sFenster aegangen, um nachzusehen, in welcher Richtung die englischen Solcaten sich fortbewegten. Es war aber nichts mehr von ihnen zu sehen. Marthje befand sich noch immer in großer Aufregung, obwohl sie sich durch Pieterö Absicht etwas beruhigt fühlte. Sie war daS echte Kind ihres Vaters, der nicht nur Sitz und Stimme im ersten .Volksraad" hatte, sondern auch Zederzeit bereit war, Gut und Leben für die Freiheit seiner Heimath zu opfern. Seit sie denken und verstehen gelernt, war sie aufmerksamen Ohres seinen Erzählungen von den Kämpfen der Boeren, die diese mit den Eng ländern und den Eingeborenen zu bestehen gehabt hatten, ehe es ihnen gelungen war, sich seßhaft zu machen, gefolgt. Ihre Erinnerung reichte auch noch weit genug, sich die Zeit der schwersten Kämpfe zu vergegenwärtigen, welche die Boeren nicht nur mit den Briten, sondern auch mit dem Bapedi - Häuptling Mampuru und Mapoch. dem Matabelen - Häuptling, zu bestehen gehabt hatten, und der Gedanke an eine Wiederholung jener grauenvollen Zeit mochte sie wohl mit Angst und Furcht erfüllen. Während Marthje ungeduldig Pieters Eintritt erwartete, kamen die Mutter und die Leute nach Hause. Sie hatten gleichfalls die englischen Soldaten gesehen, die sich in südöstlicher Richtung fortbewegt, um über Hoogeveld nach Johannesburg zu gehen, wie einer, auf eine an ihn gerichtete Frage ungenirt erwidert hatte. Auch Frau Beuidenhout war in großer Sorge, und die Beruhigungsversuche blieben ziemlich wirkungslos. .Pieter kann sich nur in Gefahr stürzen", meinte sie bedächtig. .Wer weiß, ob nicht noch weitere englische Soldaten nachkommen, und sie ihn nicht als Gefangenen mitnehmen?" .Das hat gar nichts auf sich, Frau Bezuidenhout," sagte jetzt Pieter, der zum Gang gerüstet, eingetreten war. Ich bin schon vorsichtig, und dann weiß ich, daß vorläufig kein Nachschub mehr kommt. Ich Hab's ja mit eigenen Ohren gehört, daß sie großschnauzig versicherten, sie würden zehnmal mit den Beeren fertig. Das wäre nicht mehr wie am Amajuba - Berg unter General Colley.' Dr. Jameson sei ein ganz anderer Führer, der werde sie schon den Weg zum Siege und zum Reichthum führen." .Nimm Dich auch vor den Leuten in Acht. Pieter! Wenn ich's mir recht überlege, so haben sie sich in den letzten Tagen bei der Arbeit widerwillig gezeigt. Es könnte sein, daß sie verständigt sind, und wir wieder einer schlechten Zeit entgegengingen." Noch ein flüchtiger Händedruck zwischen FrauBezuidenhout, Marthje und Pieter, dann verließ dieser die Küche und gleich darauf das Haus. Er nahm seinen Weg nicht durch die Savannen. sondern am Fuß des bewaldeten Höhenzuges entlang, wahrscheinlich um durch das Jakobsthal direkt auf Zeeruft zu gehen. Athemlos, vollständig in Schweiß gebadet, langte Pieter Maritz mit Tagesanbruch in Zeerust, dem Haupkort im Distrikte Manko, an. Er traf den Landrath aus der Veranda seines unscheinbaren Hauses und wurde sogleich von ihm herbeigerufen, als Pieter ihm sagte, daß er Ueberbringer sehr wichtiger Nachrichten sei. Während der junge Mann indessen erzählte, schüttelte der Landrath ungläubig mit dem Kopfe. Erst als Pieter ihm sagte, daß er Aeußerungen aus dem Munde der Soldaten gehört, die gewiß nicht darauf schließen lassen könnten, daß eö sich bei dem Einmarsch der britischen Soldaten um eine bloße Wegabschneidung handele, wurde der Landrath aufmerksam. Er hatte sich von seinem Sitz erhoben und schritt ein paar Mal mit gedankenvoller Miene auf und nieder. .Für alle Fälle," sagte er dann in bedächtigem Tone, .will ich nach Pretoria telegraphiren. Es könnte ja sein. Die Uitländer regen sich mächtig. und wer weiß, ob mdj! die VolksVersammlung am 6. Januar uns Ueberraschungen bringt. Es ist am Ende gut, wenn wir ein- bischen aufpassen, und Vorsicht kann nicht schaden." . Der Landrath' wandte sich, die Veranda zu verlassen, ohne sich w:iter um Pieter Maritz zu kümmern. Rasch trat dieser herzu. .Herr Landrath, brauchen Sie mich noch?" .Nein, aber Du sollst gehen und Dir von meiner Frau was vorsetzen lassen. Du mußt rein alle sein." !..Dazu habe ich keine Zeit, ich muß weiter und in der Nachbarschaft Bescheid sagen. Ich will noch bei Wegelang ein paar Farms mitnehmen. Es Wär' doch so was, Herr Landrath, wenn wir die Kerle nicht wieder herausließen." Der Landrath sah den kecken Burschen verwundert an. . Wie heißt Du?" fragte er. .Pieter Maritz." . Das ist ein guter Name. Es sieht aus, als ob Du ihm Ehre machen wolltest." Wenn Du denkst, daß Du keine Zeit hast, will ich Dich nicht halten. Laß Dich man nicht fangen. Aber wart' noch einmal! Wo wohnst Du?"
.Auf, .Vryheid", Vezuidenhouts Farm." .Ach so! Nu wundert's mich nicht mehr. Bestell' Deinem Herrn ein Compliment von mir, hörst Du?" .Will ich bestellen, Herr Landrath!" Mit diesen Worten hatte Pieter Maritz seine rechte Hand auf das Holzgelander der Veranda gestützt, und sich einen leichten Schwung gebend, stand er im nächsten Augenblick auf der Straße, um in demselben Schritt, den er gekommen war, den Heimweg anzutreten. Nein nicht den Heimweg. Mühe-, los gelang es ihm, den Weg zu finden, den die Engländer am vorhergehenden Abend genommen hatten. Er sah nur in einiger Entfernung .Vryheid" liegen, widerstand aber dem Verlangen, auf ein paar Minuten einzukehren. Er hatte keineZeit zu verlieren, sie drängte. Jede Minute Verzug gefährdete einen erhofften Erfolg, der ihm leuchtend vorschwebte. In einer weiteren Zeit von zwei Stunden hatte Pieter die arm FeldHaus" erreicht, um auch hier von den Dingen zu berichten, die sich zugetragen hatten. Er fand kräftige Unterstützung durch die fünf Söhne des abwe senden Besitzers. .Die Pferde her!" rief Jan FeldHaus, der älteste der Brüder. Pieter Maritz, Du bist ein Prachtkerl! Der Bande wollen wir's eintreiben!" In kaum zehn Minuten waren die sechs jungen Leute, von denen der jüngste noch nicht ganz dreizehn Jahre zählte, beritten. Jeder von ihnen hatte ein mittelgroßes, schlank gebautes Reitpferd von großer Ausdauer, und in verschiedenen Richtungen sprengte die kleine Gesellschaft davon, einen kühnen Plan zu verfolgen. Zu derselben Stunde saß in Pretoria eine Anzahl angesehener Männer der Stadt um den Präsidenten Krüger versammelt, den Ernst der Lage des Landes zu berathen. Charles Leonard hatte ein Manifest erlassen und zu einer Volksversammlung am 6. Januar 1896 in Johannesburg aufgefordert. Der Ton des Manifestes entsprach ganz der Art und Weise, in welcher die Führer der Reformer ihre Forderungen aufzustellen pflegten, und reizte zum Widerstand auch da, wo die Regierung selbst auf Aenderungen in der Grondwet (Verfassung) bedacht war. Man sah in Regierungskreisen nicht ohne Befürchtungen dem 6. Januar entgegen. Es war nicht unmöglich, daß er einen folgenschweren Aufstand bringen konnte; einige Herren sprachen ihre Meinung offen darüber aus. Der Eintritt eines Fremden unterbrach die Ausführungen des Präsidenten. Noch stand .Ohm Krüger", das ihm übergebene Telegramm entziffernd, als ein zweiter Bote eintrat.
Auch er brachte eine Botschaft von dem Einfall der Engländer bei Malmani. Dann kam General Joubert. Ihm waren gleichfalls Nachrichten von Dr. Jamesons Einfall übermittelt worden. aber auf Anfragen über die Wahrheit dieses Gerüchtes waren beruhigende Nachrichten eingelaufen. Ueoerall dieselbe tröstliche Auskunft: .Die Moiinted Police geht auf emem short ent" über Transvaal nach Maschonaland." Die Richtung, welche die Engländer unter Jameson s Fuhrung eingeschlagen, mußte aber doch bald jeden tröstlichen Zweifel beseitigen. Gleichzeitig verbreitete sich das Gerücht, dan be waffnete Johannesburger aus dem Wege nach Pretoria seien, und trug nicht wenig zur Vermehrung großer Unruhe und Aufregung oa Die Situation war für die Regierung eine äußerst peinliche. Ihr telegraphisches Gesuch an den stellvertretenden Staatspräsidenten des Orame Freistaates um Beistand, wie er durch die Potschesstromconvention zugesichert worden war, sand keine Beachtung. Auch hier war man der Meinung, daß es sich um ein durchaus unverfängliches Unternehmen der Engländer handele. Dabei ruckte Dr. Jameson mit seinen Leuten in möglichst gerader Richtung nach Krügersdorp vor. Schon glaubten die Engländer gewonnenes Spiel zu haben, als sie sich plötzlich von zllen Seiten von den Boeren umzingelt sahen. Freiwillig, mit staunenswerther Schnelligkeit und unter Beobachtung der- größten Vorsicht hatten die Boeren Häuser und Farmen verlassen, wohin die Nachricht von dem Einfall der Engländer gedrungen war. um sich diesen als eine nicht zu unterschätzende Streitmacht entgegenzuwerfen. Der Feind wurde geschlagen und Jameson mit dem Rest bei Vlackfontein gefangen genommen. Am Tage nach Dr.' Jameson's Gesangennahme kehrte Pieter Maritz mit den fünf Brüdern Feldhaus nach .Feldbaus" zurück, um dort sein Pferd wieder abzuliefern. Zu Fuß setzte er seinen Weg nach Vryheid" fort. Als er durch die Savannen dem WohnHaus zuschritt, sah er sich von Marthje erwartet. Sie lief ihm voll Freude entgegen und sah ihm stolz und mit'einem glücklichen Lächeln in das hübsche Gesicht. Pieter. was kannst Du stolz sein!" Er blickte Marthje mit sichtlichem Erstaunen an. - .Auf was. Marthje?" Du hast doch die räuberischen Engländer gefangen genommen." Er lachte laut auf. .Nu nee. Marthje, so arg war's nicht. Ich hab' man blos einmal einen Dauerlauf gemacht, an den ich noch lange denken werde. Mir thun noch alle Knochen im Leibe weh .Du hast die Leute zusammenaebolt. Pieter. Der Landrath hat's gesagt." .Ach was ich doch Nicht allein. Da sind die Feldhaus, vom ältesten bis zum jüngsten. Die haben ebensoviel i
unv noch meyr gelyan. MZ rt vvq auch noch nicht was Besonderes. Das
muß sein, Marthje. Dann können uns die Englander nichts thun, wenn wir man zusammenhalten. Nu komm'! Ist der Vater zu Hause?" .Nein, er ist mit dem Lanvraly über Feld. Pieter. eigentlich soll lch Dir nichts sagen, aber ich kann's doch nicht für mich behalten. Du sollst eine Farm kriegen, von der Regierung aus. wett Du so tapser eingegriffen hast, und dann sollst Du auch bei der nächsten Gelegenheit, wenn die Engländer wiederkommen, Feldkornet werden." .Marthje, wenn das wahr wäre!" rief Pieter aus. .Wenn sie mir eine Farm anweisen wollten! Auf- den Feldkornetposten wart' ich gern noch lange ' (Hi RctourvttUjet. Als kürzlich der icsonenzug von der Eisenbahnstation Sottrum bei Stade in der Richtung nach Rotenburg schon abgefahren war, trat noch ein Mann aus Sottrum av, oie Casse und verlangte eine Rückfahrtkarte 3. Classe nach Notenburg. Tt? Schalterbeamt: zögerte nut der Herausgabe d?r Karte und sagte: .Mein lieber Mann, der Zug nach Notenburg ist vor zwei Minuten schon abgefahren." Darauf erwiderte der Sottrumer: .Dat schad't nix, denn gah ick to Fote". Der Mann blieb aber vor dem Schalter stehen und suchte Geld aus seinem Beutel, das er denn auch auf das Zahlbrett legte. .Was soll das Geld hier?" fragte der Schalterbeamte..Jck wulöjo enNetourbulljet nah Notenburg." .Ich sagte Ihnen ja, daß der Zug schon abgefahren ist; und wenn Sie nach Rotenburg zu Fuß gehen wollen, dann können Sie sich ja dort auf dem Bahnhöfe eine einfache Rückfahrt kaufen; das ist ja hiU liger." .Nee. datt will ick woll nich dahn; dat Geld mutt in'n Dorpe blieben un nich nah utwarts brocht weern. Wenn ick nah Rotenburg komm un heff mi von hier ut glieks 'n Retourbulljet mitbröcht, denn öruk ick dar up 'n Bahnhoff ot nich ersten lange nah dat Bulljet Tiehlock herumsöken und bruk den Bulljetrerlöper ok nich ersten to bekumplement:eren. dat he mi eent owerlaten deiht. Dohn Se mi. man 'n Re. tourbulljet!" Crin guter Herr. Richter: Sie sind der Wachebeleldigung ange klagt. Was haben Sie zu Ihrer Ent schuldigung vorzubringen?" Ange tlagter: Schau'n S', Herr Richter. hab' djrn Wachmann volle zwei Stun den zug'schaut, wie er auf- und abgeht und sich langweilt, denl' ich mir, gehst a blss'I l)ln und laßtDlch arretlren, da mit er was z' tbun hat." EFc&xm inirQcallin Saloon u. Billiard-Hall No.lSZ Oft Washington Str. Jokn Meilacher, Viaentböme? Die tade . . nlllll führt die femstm Getränke und Cigarren uii setzt ren besten Luuch. Zu geneigtem Zuspruch ladet ein WM. BOSSERT, Eigenthümer. 3n der gemüthlichen Elke" Weinmost-Federweißer Hauptquartier des Skatklubs Hatte mer nor Geld." Skatabende Dienstag und Donnerstag. JOHN WEBER, Ecke Noble und Market St. New Telephon 2011. cüefferson Haus 115-119 Ost South Straße, ist eine Herberge nach deutscher Art. Der Durstige findet einen kühlen kunk, der hungrige einen reich besetzten Tisch, der Müde ein gutes, reines Bett und jeder Gast eine zuvorkommende ebandluna. Kett und ogtS beim Tag oder bei der Woche. Jedermann ist freundlich eingeladen. Ceo. Peter Harnrnerlo. IHI?. TTm-iyn 431 Süd Delavare Straße. (Zum Blnaer Loch.) Die feinsten Mosel, nk Rfiinforint in (er i I w w w www w w Ai.ii rv - - . IUVI. eoerzl ein gutes las cttr. Fool und Billiard. Alles erster laffe. Zudahlreichem Besuche labet ei Heinrich Kurz, 431 Süd Delaware Str. 1 401 und 400 Virginia Me.
somT
J. P. SCBILTÖES,
Weraru.
Q)
Ulttt, kann sich daraus rlasskn, daß Magen und Leber nicht i Ordnung sind. ör.Ivguft Aömg's Hamburger Tropfen regulir die tibcr und reinigen den vkage.
Die vefte
mit feinstem, importirtem Havana Filler."
Frieren Sie nicht diesen Winter,
andern kaufen Sie einen von HartmannS Oefen. Die größte Auswahl in
der Stadt. Wir verkaufen alle Oefen zum alten Preise. Wir erspart?
Ihnen 35 Prozent. eiSAH. L. ZZMZM,
Haus.Llnsstatter. 317 und 319 Oft Washington Straße.
i Square östlich vom Courthouse. Telephon 1724. ALBERT KRULL (Nachsolger von Arull A Schmidt.) Fabrikant aller Qorteu OimcSläcDo Seine Chocoladen eine Specialiiät.
Händler in geschälten nud ungeschälten Nüssen.
väcker, Groceriften, Sonntagsschuleu, Vereine und Logen verdm gebeten, mir ihre Kundschaft zukommen zu lassen. tfo. 102 Lüd yennsylvanin fitrofic, gegenüber der Ga-Osfiee, Majestic Bnilding,
Deutsche
Feuer-Berstcherungsgesellschafl
von
Hauptoffitt : 87 Süd Delatvare Str., Indianapolis, nd
Die älteste verficherungk-6t, ellschaft
OoUd ! Ciöer I Oillig !
CapitaWlOOßOO. Aktiva: $393,78750 verVönt ang gegen Cag'Olplofan und StnnZ'SHade, :
I'trvoäorv Stoln. Präsident. Loren Schmidt Sekretär. 0wa19 Rldnt1rlrk. An Zapf
na
y.
ies
Würzburger und Düsseldorfer in (IZuarts und pints durch das Bottling Dept. Tel. CJJQ , Zu beziehen, prompteste Ablieferung zu jeder Zeit des Tages.
. t
Ippetitfofigfat
10c Cigarre 9 Fabrikant. mit 44jährige ehrenhaften Vesiaude Theodor Reyer, esazmet Auanxt Oöppert. rirtt. vV fiH Lgen Der
ionapolis ireuins
nommirtes
Lagerbier
ist eine Spezialitat für die bei allen Kunden.
WmMchts-Smsim.
(ßf sr "- IV ff X ( ' : -j
Kaffee. Wühlen neuester Konstruktion. Blumenständer. Laternen aller Art. VoimsZut Hardware Co. 120-124 Ost Washingnftr. b zu haben in Küqe und HauS, erfüllt zede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. DaS beste Mittel, alle Metallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die tT. S. Hstal Polish Paste, die von der altbekannten u. bewährten Firma George TV. JBToffman, 549 Ost Washington Ctrabe. in JndlanaxoliS hergestellt vird. Für Gastwirthe ist da altbewährte Putz mittet The Barkeepers's Friend von derselben Firma hergestellt, zum Putzm der Lar Fiztures . einfach unentbehrlich und wer es einmal gebraucht hat, wird es stetö wieder holen. .Bar eeper'ö Friend' , da Unentbehrliche, ift uberaU in Apotheke z Doxta, , Zu Vermietyen : Zimmer im Majostic (Msu&e zu reduzieren Naren. Da feinste Dffi..S,fcufc, i mtf Vollständig Feuer sicher. Schnelle Fahrstühle und alle modernen BequemlichkeUen. Viacyzufragen bei GREGORY & APPELf2gücii, die Indianapolis Ga Co. yWv'VI' 7 VV Abstracter es Titte, SSe Market nud Pennsylvania Str. Thb Lkuckb, Colts 28, eiw Xtrt hoch, relqj&wi 17fr 3 a U ö a a b b I i I. Uhr und Nette für einenTag Vrbett. Lcxo Knaden und tfllbttn tinntn (tut ickeklatttrtk Uhr. senil ftitt and ctUoHt rt.ltrtt, , st. iV Dutzend Packet Buinc 4 lOc ersaufen, etnfcct Btt breflt , mit schicke Blutn franco und ßref Prämienttsi. Stil dthig. 8Kan schreib, eMch. Diain . j 804, 6enc; 3uctUn, BRafl. 1 ! . 1- ' . T4' 1 P J f -(P ' - " -7,'.. ,; . ' i . ; e.., r v. r ); ü 1
i i - i 1 1
i
Wßkm
rrw
fclfi?fS2niF
lvi7Jtt
II
io.
