Indiana Tribüne, Volume 23, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1899 — Page 1
3 o 4Y o A Hy A0 W O kv V7 l9 v o w v w o $ Office : No. IS Md Qlabama Otraszo. Telephon 1171 Jahrgang 33 Indianapolis, Indiano. Sonntag, en 7. Dezember 1899. S!o. 90
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Heine-Feier ! Coimla?. den 17. DkMltr,
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werden. L'tzZere um andere europlische Machte abzuhalten, sich einzumischen. Die g,S?te G fihe droht durck eine mözliche Revolte in der Kapkolome uaö dar ioen Ausstrnd der ZuluS.
M a i t r e Labori gerechtfertigt. P a r i S. 15. Dez. Die Klage deS Anwalts Labori gegen die Libre Parole, welche behauptet hatte, daS Attentat von RenneS fei eine gemachte Sache" gewesen, kam gestern zur Verhandlung. DaS Blatt wurde zu einer Geldbuße von 2000 Francs derurtheilt und zu der Verpflichtung, daS Urtheil in 40 Pariser und 200 Provinzial-Zeitung zu veröffentlichen Unter den vernommenen Zeugen befand sich auch Oberstlieutenant Pie quart. Ein Skandal. Paris, 15. Dez. Frankreich ist aufgeregt über einen neuen Militär Skandal. Ein israelitischer Soldat NamenS Lernard vom 31. DraganerRegiment soll durch siyftematische Mißhandlung getödtet worden sein. Man legte ihm den Spitznamen DreyfuS" bei und behandelte ihn seiner Religion wegen aus die unvürdigste W.ise. Der neue Präsident der Schweiz. Bern, 15. Dez. Die BundeSVersammlung hat E. Müller an Stelle deS abtretenden Chefs deS MilitärDepartements und den radikalen LundeSrath Walter Hauser von WadeoSweil, Zürich, Chef deS Departements für Finanzen und Zölle, zum Präfideuten der Eidgenossenschaft für daS Iah? 1900 erwählt. . 3m zu Ende gebenden Jahre hat Hauser daS Amt deS Vize-Präsidenten bekleidet. Die Rebellion ist vorbei. Barcelona, 16. Dez. Mit der Rebellion der Barcelonaer ist'S vorei. Noch vor ein paar Tagen hatte der Bischof MorgadeS in einer Konferenz mlk oem eneral - ouverneur DeSpujol diesem aus seine Drohung : Wenn die Bareelonaer nicht bezahlen o habe ich 20,000 Soldaten und werde sie gegen die Aufführe? führen", geassen geantwortet : Wenn Sie dazu 20,000 Soldaten haben, so habeich 20,000 Glocken und werde damit in ganz Eatalonien Sturm läuten lassen". Und vierundzwanzig Stunden später hatte die Resolution Bankerott gemacht: die Geschäftsleute beschlossen. den Widerstand auszugeben und geduldig daS erste Steuerquartal mit allen Geldstrafen und Gerichtkkoften zu bezahlen. ; Was hat diesen so plötzlichen Wechsel heibeigesührt? Zuerst Betrog, dann Drohungen und Furcht. Durch den klerikalen Abgeordneten SallareS hatte die Regierung goldene Berge den Barcelonaern versprochen, wenn sie zahlen wollten ; man hätte ihnen alle in den Denkschriften der Handelskammern an daS Parlament und an die Königin enthaltenen gorderungen bewilligt, ja daS Dokument befand sich schon fix und fertig, mit der Unterschrift der Königin versehen, im Besitz deS FomentoS"; sobald die Kaufleute daS erste Quartal bezahlten, sollte daS Dokument dazugesetzt und die Urkunde veröffentlicht werden. Jetzt, wo die Leute bezahlen, ist daS Dokument verschwunden und die Regierung leugnet, je Abkommen getrssfen zu haben ! Dann wirkte diel auf die Haltung der Industriellen die AnWesenheit mehrerer Kriegeschiffe. Sen. DeSpujol drohte, die Steuerverweigerer wie vor einigen Jahren die Anarchiftea behandeln zu wollen, d. h. die Kaufleute in den Kielraum der Kriegsschiffe einzusperren, ihnen allen, auch brieflichen Verkehr mit ihren gamitten zu verbieten und sie deS Nachts in Eisen krumm zu schließen. DaS war doch den Kaufleuten zu viel: inS Gesängniß wollten sie gerne gehen und dort in VorzugSzellen erster Klasse etwas brummen, aber da draußen auf dem Meere, vor dem Hafen, in den Kohlenkarbunkea einei Schiffes, daß Tag und Nacht schaukelte, seikrank und hilfloS zu liegen und stets von Oolda
ten mit geladenem Gewehr bewacht zu
sein, die Füße in einem Eisenklrtz eingeschlossen zu haben und nicht ein mal an die Frau und Kmder schreiben 'zu können nein l da ist eS besser, klein beizugeben und zu bezahlen. UebrigtnS sind viele der Hauplhkjer schon von Anfang an in wenig ehrlicher und anständiger Weise vorgegangen : sie sprachen für die Steuer-firttt-n ctbtt woblweisVltWtllHHg .www 7 lich ihre Steuern bei Heller und Pfen nlg rechtzeitig entrichtet. Die Gremien scheinen auch schon die Schmach ihrer Inkonsequenz einzusehen; sie entschuldigen sich letzt damit, daß sie noch nicht auf einen erfolgreichen Wi verstand gegen die Anmaßungen deS Staates vorbereitet waren und daher das erste Quartal bezahlen, zedoch sich jetzt stärker organifiren wollen, um dann den Kampf mit der ZahlungSVerweigerung deS zweiten Quartals wieder aufzunehmen. DaS, was die Regierung erreicht hat, ist somit nur ein Waffenstillstand ; der Konflikt ist nicht gelöst, sondern nur ausgeschoben Hiesiges. Schnelle Arbeit. Magdalena Hertz, eine alte deutsche Frau, 1029 HoSbrook Str. wohnhaft, die einen Kurzvaarenstand im Fleisch markt betreibt, wurde gestern Abend als sie nach Schluß des Marktes einen Columbia Aue. Straßenbahnwagen an der Ecke von Alabama und Market Str. bestieg, von einigen jungen Leu en. welche aaf der Plattform des WagenS standen angeremvelt und ühlte. daß ihr die Börse auS der lasche gezogen wurde. Sie schlug gleich Lärm, aber die Börse war fort. Ihre Tochter Lizzie war bei ihr und dieser sagte ein Mann sie sollten gleich auf die Polizeiftation gehen und dort mittheilen, daß die McPeakS auf dem Wagen gewesen eien. Die Sache wurde den Geheimpoliziften Asch und Dugan übergeben und he eine 'halbe Stunde verstrichen war, befanden sich John und David McPeak, Ed. Smiley und Otik Harvey aus der Station. grau Hertz und ihre Tochter identisijirten die drei ersteren als diejenigen, welche auf der Platform standen oder mit ihr aufstiegen. Man fand 57.20 in Silber an ihnen, aber zwei $5 und eine Dollar Note hatten sie schon aus die Seite geschasst. Die Frau halte $20 in ihrer Börse. Oei Neber finden Sie ei reichhaltiges Lager von Schmucksachen, Taschenuhren, SilberWaaren u. s. w. für hübsche WeinachtSgeschenke. No 20 Virginia Ave, Pembroke Arcade. uuAvenOenqtshöfen. Circuit Court. Milton K. Alexander gegen Hannah Coyle u. A. Urtheil für $204. Zda M. Stewart gegen LouiS C. Stewart. Befehl $25 monatlich zu zahlen, so lange der Prozeß in Schwebe ist. Soz. Dem. Vartei. Heute Nachmittag 3 Uhr Versamm. ung der Brauch 6 in der ReichveinS Halle. Mitglieder sind gebeten sammt. ich zu ecscheinev, da Wichtiges voriegt. , -i Die totale Mondfiafterniß gestern Abend tou? in Indianapolis deutlich fichtbar. Frische Austern. Fische aller Arten, Qrebse, Gestüael. Wildvret usw für jdie Feier tage sind in bester AnSwabl zu baben bei Frank G. KampS, 40 Virginia Ave. C3 3n Albert varneS Wirthschaft, 1601 Southeastern Ave. wurde gestern Abend etwa um 11 Uhr ein Mann den seine Kameraden "Slirn'' nannten, von einem gewisse ChaS. Aleora gestochen. Der verbündete, der vier Stiche erhalten haben soll, wurde nach dea Otadthospital gebracht.
Die Gthkimpoliziften Gerber
uib gort verhafteten Tom Cl'fford. Derselbe soll Walkmaschinen auS dem Van Handle grachtbahahof gestohlen haben. Liederkran, WeibnaöbiSseier Dez. 23 in der Ot Marien Halle. Asch und Dugaa verhafteten E. Fitzgerald, einen Verkäufer im Star Store wegen Unterschlagung von etwa $40. Er zerstörte die Verkauf checkS. &J Maurice Dalton, welcher letzten Sonntag Morgen einem Mann Namens Albert Ward einen Stein an den Kopf warf und Ward einen Schä delbruch verursachte, der dessen Tod zur Folge hatte, wurde unter $1000 Bürgschaft den Großgeschworenen zu gewiesen. Pflanzen und Ochnittblumen, BouquetS und' Olu menaevlnoe zur Ateroe von Zimmer oderTisch, bekommen Oie am schönsten und besten bei der Betermann Flora! Co., 211 Massachusetts Uve Telephon 840. E.tt Drama auf :v Hlpci Auf der Alve Desert. in der Nabe von Tourgnon, trua sich ein erschütterndes Unglück zu. Dort steht ein einsam gelegenes Haus, in dem man den Käse aufbewahrt, der im Sommer auf der Alpe anaefertiat wird. Vor einigen Tagen begab sich der Landwirth Voillermont nach der Alpe, um das Haus zu besichtigen. In den piemontesischen Alpen pflegt man die Thür solcher Vorrathshäuser nicht nur zu verscylietzen, sondern man verrammelt sie auch noch im innern durck einen Fallbaum, , so daß es unmöglich ist, die Thür einzustoßen. Um die Thür ZU offnen, mun man sie Zunäckst aufschließen und 'fic& dann gegen die w:. cc." n---r:--'s rtv.r e vic -icur iicmrnciu er Hllllvaum gibt dann gerade so viel nach, daß man den Arm durch die Spalte stecken und mit Hilfe eines Strickes den Fallbäum bei Seite zerren kann. Voillermont ließ bei diesem letzteren Handgriffe nicht die nöthige Vorsicht obwalten. Der Fallbaum stürzte wohl zu Boden, aber nicht seitwärts, sondern gerade gegen die Thür, die er unten. ln der ahe des Erdbodens, mit großer Gewalt zuklemmte. Der Arm Voillermonts wurde zwischen Thür und Thürpfosten wie in einem Schraubstock festgehalten. Vier Tage und vier Nächte hindurch arbeitete der Unglückliche mit der einen freienHand, mit den ffüken. mit den .äbnen. mit dem Novfe. um seinen Arm aus der tödtlichen Umklammerung zu befreien. Er entkleidete sich, er verletzte sich den Schädel, er zerfleischte sich die Armmuskeln, er grub mit den Füßen und der freien Hand ln den Erdboden, daß die Haut und die Nägel abrissen. Es war Alles veraeblich. Qunaer und Durst, die Kälte der Alpennächte, das Entsetzen über seine verzweifelte Lage raubten ihm endlich die Bessnnuna. Als nach vier Tagen seine Familie wegen fern Ausbleibens angstlich geworden war und zwei Knechte nach deN Alpe hinaufschickte, fand man den Unglücklichen sterbend, mit dem Kopfe gegen die unselige Thür gelehnt. Wenige Minuten nach seiner Befreiung starb er. Brautvecher. Arautbecker nennt man einen Vokas. in dem die moderne Industrie eine der reizvollsten Formen vergangener JahrHunderte neu belebt hat. Der Braut becher zeigt die Gestalt einer Dame, die in den erhobenen Armen eme bewegliche Trinkschale hält. Wenig nur dürfte es bekannt sein, welche Tafelsitten sich dereinst an diesen Pokal knüpften. Dreht man die Figur um, so bat man in dem öausckiaen Rock der Dame den eigentlichen Hauptbecher vor sich, zuglelch vreyt sich aber auch das obere Schälchen, das nun nach unten bänat. 5!N den Taaen der Renaissance wurden beide mit Wein gefüllt und die Dame reichte tt)n Ihrem Tlschherrn Mlt den Worten: Herr Ritter, ich bitt Euch, Ihr wollet mir zu Liebe und Eh ren emen lzerzyasten Trunk tyun. Durfte der Ritter die Bitte einmal aus Artigkeit nicht abschlagen, so konnte er andererseits den jetzt fußlosen Becher auch nicht aus der Hand setzen, er mußte ihn also leeren, und t hafte da, hei noch die Pflicht, aus dem unten, hängenden Echalchen keinen Tropfen zu verschütten, iacyoem er me tagel drobe aemacbt. reichte er. das Schäl? chen fassend, den Becher der Dqme mit den gleichen Worten wie, yyen. zu.ruck. N daß die Anrede jetzt tzdl? Frau oder ?kunafrau" lautete. Auch die Vame leerte ihr Theil biZ zur Nageldrobe. . . . ...
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Feine Schirme Männerbemden Smoking JacketS HauSfchube Männerfchube $1 E i n v e r i t a b l e r S a l y in ? st der Bürgermeister. des Alpendorfee Eiseriis (Provinz Udme). Er fand eim amose Losung der Ehefrage, die Italien, besonders auf dem Lande, di Behörden viel Schwierigkeiten bereitet. Nachdem er vergeblich mit guten Wor. ten versucht hatte, unter seinen Ban. ern den Mißbrauch der einseitig kirch lichen Eheschließung, die ohne gesetz. liche Wirkung ist, zu beseitigen, erließ er einen Ukas folgenden Inhalts: Jede Frau, die ohne bürgerliche Trauung mit einem Manne zusammenlebt, wird dem Hausherrn die Dienstbotensteutt auferlegt. Das wird zweifellos helfen. Der KaufmannMoritz Klein in Budapest, ein 60 Jahre alter Wittwer, heirathete vor Kurzem -die 17jährige Julie Popovics. Die junge Frau ging unmittelbar nach der Hochzeit ein Liebesverhältniß mit dem Apotheker Josef Petras ein. Klein bemerkte das Verhältniß und siedelte nach einer Villa bei Pest über. Abends kochte die Frau Thee, einige Stunden darauf fand man Klein. H'mdc und Füße an ein Bett gebunden, emen Knebel im Munde, ohnmächtig vor. Zu sich gebracht, theilte er mit. seine Frau habe ihm einen Schlaftrunk im Thee gegeben und ihn dann gebunden. Die Frau und ihr Geliebter sind seither verschwunden, mit ihnen 34,000 Gulden, das ganze Vermögen KleinZ. Der Maschinist Georg David aus Budapest scheint der Treue semer Geliebten, der Eigarrenarbeite rin in der Theresienstädter Tabaksabrik Katharine MeßaroZ nicht sehr getraut zu haben. Er sollte für längere Zeit tn die Provinz gehen und veranstaltete aus diesem Anlasse in einem Gasthause eine Abschiedsfeier, an welchem auch mehrere Bekannte des Mädchens theilnahmen. Um Mitternacht machte sich sodann daS Paar allein auf den Heimweg. Man sprach von der Trennung und dem baldigen Wiedersehen. In der Herzengasse, vor der Wohnung des Mädchens angelangt, stellte David an die Geliebte plötzlich die Frage: Wirst Du mir aber auch bis zu meiner Rückkehr treu bleibend Das Mädchm wollte den Geliebten ein wenig ärgern und antwortete schnippisch; .Nun, wenn Du lange wegbltibst. dann werde ich mir wahrscheinlich einen anderen Gelobten suchen müssen." David gerieth über diese Worte in großen Zorn. Er zog sein aufgeklapptes Taschenmesser hervor und schnitt mit einer raschn Handbewegung dem Mädchen die Nase ab. Das Wchegeschrei des MädchenS beantwortete David mit der cy msch?n Bemerkung: Niemand wird Dich ohne Nase lieben.ui , Rheumatismus im Rucken, in den Schultern, Hüfte, Aenkeln, Elbogen oder Handgelenk entsteht durch zu viel Oöure im Blut. Hood'ö Sa?saparilla heilt Rhematikrauk. Hood'ßPillen find die beöe Qbsühr- und Leber-Mediziu fit garailiengebrauch. 25c,
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