Indiana Tribüne, Volume 23, Number 89, Indianapolis, Marion County, 16 December 1899 — Page 2
gnmana Tribüne.
Tisöew! Täglich und G; Li tägliche Tridän" kostet durch kcnXilfti i Cent per Woche, die onntaal'Jtrttfijte"! Itnti ptt Woche. Leid uf tsrwm II Et ,d n tl p spielt, y P,n ntTtÖ pigeschi U ,iaBiihlz V f r. Cfiti 0 C$ VlS)SO SttSZ Indianapolis, Ind., 16. Dezember '99 Revoluzzer in Venezuela. Giubab Volivar, im November. Es ist Nachmittags 3 Uhr. Drückende Schwüle herrscht in der Stadt. Drückend lastet auch die Ungewißheit dessen, was die nächsten Tage oder Stunden bringen können, auf Jedermann. Jeglicher Verkehr stockt. Leer ist der Markt, und fast leer sind die Straßen. Die jungen Leute des Vclkes halten sich ängstlich versteckt in den Häusern, um nicht wie Vieh von den Häschern aufgegriffen und unter die Soldaten gesteckt zu werden; die Frauen halten sich zu Hause aus Angst, daß irgend etwas passiren könnte, und so sieht man denn nur wemge ältere Leute im eifrigstenGespräch über das, was bereits vorgefallen ist. und was sich noch ereignen könnte, ihre Ansichten mit echt südliche? Lebendigkeit, bei der der ganze Körper mitzusprechen scheint, vor den Thüren der Geschäftslokale austauschen. Da auf einmal ändert sich das Vild. Es wird lebendig in den Straßen. Männer, Weiber und Kinder, alles stürzt einem Punkt zu. Aus welcheiu Grunde? Ein paar Hundert Soldaten, die etwas Schweres hinter sich herzie--hen, kommen von 'der Höhe des Gouvernementsgebäudes eiligst herunter und stellen sich am Ufer des Orinoco auf. Vei näherem Zuschen entspinnt sich das schwere Etwas als eine Krupp'fche Kanone. Eifrig bemüht sich ein weißbejackter Mann, die -Soldaten zum Abfeuern des Geschützes zu bewegen, und n-ach unendlich vielen Geberden und noch mehr Fluchen giebt es endlich einen furchtbaren Knall und plumps! schlägt eine Kugel ins gelbe Wasser des Orinoco. Jetzt erst merkt man, wohin der Angriff gehen soll, und mit Hilfe eines guten Krimstechers sieht man eine Anzahl Truppen der Revolutionspartei zu Fuß'und zu Pferde, die bis dahin durch Gebüsch auf der anderen Seite des Flusses vcrsteckt lagen, schleunigst und muthig Reißaus nehmen. Infolge dieses großartigen Waffenerfolges auf diesseitigern Ufer eitel Muth und Freude! Die Generale in Venezuela kommt auf 10 Soldaten immer ein General oder mehr schwingen ihre Säbel, die herbeigeströmte Menge schreit und johlt in allen Tonarten, und angestachelt durch den glänzenden Erfolg wird noch ein zweiter und dritter Schuß abgegeben, deren jeder aber gleich dem ersten das Ziel glücklich verfehlt. Afc? so lange noch keine äugenblickliche Gefahr droht, läßt sich der rr.uthige venezolanische Regierungskrieger nicht abschrecken. Es erscheint ein Dampfer, dessen Personal man allerdings erst mit Gewalt hat dazu bewegen können, die verschiedenen Functionen zu übernehmen. Die siegreichen" Soldaten schiffen sich mit ihren sämmtlichen Generalen ein; auch die Kanone wird nicht vergessen, die durch ihren gewaltigen Knall derartige Wirkungen hervorgebracht hatte. Muthiz gehen die wackeren Streiter nun auf der anderen Seite an Land. doch, forsch wie sie sind, wagen sie nicht, die ihnen an Zahl weit nachstehenden Gegner anzugreifen, sondern sie begnügen sich damit, am Strande des Ufers zu lagern, um sich bald darauf wiederum einzuschiffen, um dem diesseitigen, versammelten Publikum ihre großen, auch drüben angeblich verrichteten Heldenthaten zu schildern und sich als die eigentlichen Retter des Vaterlandes im allgemeinen und der Stadt im besonderen aufzuspielen. Vc des stolzesten Bewußtseins ihrer ad ocnloa demonstrirten, welthistorischen Größe, reiten die Generale in den Straßen herum und scheinen ordentlich verwundert, daß sie vom Volke nicht mit Triumphgeschrei für ihre Siegesleistungen belohnt werden. Doch da fängt es an zu regnen, und dies vertreibt sowohl die kampfesmuthigen Truppen als ihre glorreichen Führer baldigst von der Bildfläche. Bald hat die Statt dank dem Regen wiederum ihre gewöhnliche, öde Physiognomie angenommen, und nichts deutet mehr darauf hin, daß hier vor kurzer Zeit eine von Kanonendonner begleitete Schlacht" stattgefunden hat. Ein Verwandter der deutschen Kaiserin, derSohn ihres Onkels, des verstorbenen Prinzen V'ctor zu Hol'enlohe - Langenburg, der auf seinen fürstlichen Rang im Jahre 1860 verzichtete, um unter dem gräflichen Namen von Gleichen" die Tochker des :nglischen Admirals Seymour zu ehelichen, hat sich in diesen Tagen nach Südafrika begeben, wo er als ZDkajor dem Stäbe des Generals Vuller zugetheilt ist. Graf Edward von Gleichen ist 36 Jahre alt und ' ebenfalls, wie seine drei Schwestern, die mit ihrer ZNutter im St. James - Palast in London wohnen, unvermählt. Prinz Lictor starb vor acht Jahren als britischer Admiral und Gouverneur des Schlosses Windsor. Eine schreckliche Art des Selbstmordes wählte das in der Marienstraße 24a in Berlin in Stellung befindliche Dienstmädchen Elfriede Hellwig auS Tempelhof. Das Mädchen, welches als nervenleidcnd be reits in einer Heilllnstalt behandelt worden war, entkleidete sicü im Keller bis aufs Hemd, tränkte Kieses mit Petroleum und zündete es hiernach an. Die verkohlte Leiche der Unglücklichen iP'ätct cetadta.
WeicKe Mune
Mute... An Ernahrungsmangcl leidend Es giebt einen triftigen Grund, warum so viele Leute dünn und bleich f d weil sie die Nahrung, die sie zu sich nehmen, nicht ordentlich ver. bauen. Dünne, bleiche Leute sind nicht gesund. TDii man gesund wird und an Gewicht zunimmt: Indem Ihr Eure Diät ändert. Genießt mehr stärke, hal tige Nahrung. Trinkt Wkoff' & -1 Malzextrakt mit Euren Mahl;?en. Johann öoff's Malzextrakt ist an sich ein Aräftigungsgetränk und fordert die Verdauung von stärkehattiSenNaKrungsmltteln. Es wird Euren Äppetii erhöhen und Euch in einer kurzen eit aufbauen. Johann yoff'sMalz. extrakt schafft Fleisch urb 4lut. Johann Hoff: New York, Berlin, Paris. Verliner yrauenclubS. Berlin, im November. DaS Neueste in Berlin ist du Entwicklung und Eröffnung verschiedenartiger Frauenclubs, die sybaritischem Lelensgenusse gewidmet sind, während bisher Frauenversammlungen und Frauenbereinigungen mehr zu. prakti schen Zwecken aus rgend welchen Bedürfnissen der Frauentage veranstaltet wurden. Zur Zelt hat nch ein sehr vornehmer Damenverein aufgethan, der. bei strengem Ausschluß männlicher Mitglieder, ganz einer höheren Geselligkeit und einem Meinungsaustausche der gebildeten Frauenwelt dient. Alles lst äußerst vornehm ausgestattet, weiche Teppiche, schalldämpfendeThürbehänge, Spielzimmer, Lesezimmer, Eifrischungsgemächer, wo die feinsten Damenliqueure, Kaffee, Chokoladen und andere Dinge zu haben sind. Wie weit hier in geheimen Gesprächen das Wohl des Staates, der Stand der Li teratur uirt Kunst festgestellt wird, ist nicht ganz sicher heraus zu bekommen, aber was sicher ist. das ist die Thatsache. daß man hier die ältesten und wohlbeleibtesten Excellenzen. Geheimräthinnen mit langen Cigarren im Munde sitzen sieht, an langer Spieltafel, ganz von ehrlichem Jmportqualm umhüllt. Durch den Nebel sieht man sie Whistkarten und andere Karten auf den Tisch schlagen, gravitätisch, majestätisch. Die jüngeren Damen, die noch mehr mit Eigaretten sich begnügen, tuscheln leise in den behaglichen Ecken der Säle, vertiefen sich eifrig in die ausliegenden Zeitschriften, spielen ein Partiechen Schach. Fleißige Berichterstatterinnen durchstöbern die neuesten Zeitungen, manche kritzeln rascheinen Kunstbericht, der noch inZ Blatt muß, manche dichtet heimlich, manche sucht Anregungen zu Modeöerichten. Es geht alles sehr gedämpft, sehr vornehm zu, aber stille Leidenschaften des Mißverständnisses über Fragen des guten Tones, der Hochachtung der Persönlichkeit, der geistigen Werthschätzung von Mitgliedern untereinander sollen unter der kaum gekräuselten Oberfäche gelegentlich doch ihre Opfer fordern. Da das andere Geschlecht" aus solchen Räumen verbannt ist, so erfährt es den inneren Zustand der Clubs nur durch holdselige verrätherische Ueberläuferinnen, die. in Sicherheit gewiegt durch den Ausdruck tiefer Verschwiegenheit im Mannesantlitz, gefällig aus derSchule plaudern. Bekanntlich veranstaltn sehr angesehene Frauenkünstlerkreise alljährlich auch in Berlin ein großes Costümfest. bei dem Männliches vollständig ausgeschlossen ist. Leider hatte man eines Tages vergessen, daß die Kellner sozusagen auch Mannspersonen sind trotz der Trinkgelder, die sie von zarter Damenhand empfangen. Di'se weibliche Vergeßlichkeit der Veranstalterinnen sollen Künstler und Herren der Gesellschaft frech benutzt und sich, als Kellner verkleidet, fleißiger Bedienung des schönern Geschlechts gewidmet haben. Diese Glücklichen sollen Dinge zu sehen bekommen haben, die sonst nie ein Mnnesauge entweihen darf. Sechstausend weibliche Wesen hatten sich zusammengefunden in allen möglichen Landestrachten, natürlich aus den kostbarsten Seidenstoffen. Wo das Vauernmägdlein einen rothen Flanellrock trägt, hatte man Sammet daraus gemacht. Damen der ersten Gesellschaft entfalteten einen Luzus an Stoffen und kostbarer Kleidzier, wie sie unter Herren sonst nicht zu entwickeln pflegen. Es wimmelte von Rautendeleins und Nixen aller Art. Diejenigen, die in Herrencostümen kamen, hatten natürlich alles aufgeboten, um möglichst fesch" zu erscheinen und durch ihre männlichen Reize schöne Frauenseelen zu erobern. Das Bezeichnende für das ganze Durcheinander aber war, daß ein Höllenspektakel herrschte, ein überlautes Plaudern, ein
Fonnnn
Durchemanverjcywatzen, em Gröhlen und entschuldigen Sie, aber meine Gewährsmännin hat ausdrück lich das Wort gebraucht ein Gequieke, daß alle zarteren Seelen völlig nervös davon wurden. Geistvolle Veranstalterinnen hatten wohl kleine Vor
träae. Aufsubrunaen emzuschieoen versucht, um den holdseligen Hezensabbath gelegentlich zur Ruhe zu brm gen umsonst, die neonermnen wurden kaum ,um Wort- lassen und alle ih:s Bemühungen gingen unter in der w c- 1 V t - - . t lNosoraui von uacin ciyici myclisch Dirndln, die einst auf AlpenHöhen gehaust hatten, jetzt aber als berühmteSchauspielerinnen oder Operettensangerinnen zu Berlin leven, von bacchantischen Rufen moderner Künstlerinnen, die nur noch Centauren und Centaurinnen darstellen und daher das Wiebern dieser mvtboloaischen Wesen wiederzugeben suchten, von begeisterten' Dichterinnen, die sich als Baccyanlmnen unter Evoe - Rufen das Haar bekränzten. Da Frauen aber in gewissen Dingen weit weniger Menschenkenntniß und Frauenkenntniß haben, als die vielerfahrenen Herren der Schövfuna. so soll es nicht zu verhindern gewesen sein, daß neben der' gesellrr r i v i::fir..:t.M . cyasliicocn unv inujiicw,um auslese. die hier verkehrte, auch solche Elemente vertreten waren, die man in Altgriechenland. Babylon und Indien nur in Tempeln der Hierodulen verehrt hätte. Indessen die frische Derbheit des Berliner Frauenlebens kann auch so einen kleinen Umstand vertragen, es macht nichts aus; die moderne Berliner Frau gewinnt immer mehr einen Anstrich von Shakespeares Lustiaen Oeibern von Windsor-; Frau-Flut, Frau Pag? sind sehr ehrbare Frauen gewesen, aber den dicken Ritter haben sie doch sehr uugenirt behandelt. Um zu begreifen, wie eine solche Massenausgelassenheit entstehen kann und konnte, muß man auch bedenken, daß diejenigen Frauen in Berlin, die in freien künstlerischen und literarischen Berufen thätig sind oder überhaupt irgendwie geistig mitwirken am Leben der Stadt, fast alle schwer arbeiten müssen. Fast alle sind überlastet. Denn geht es einer gut. so ht sie gleich so viel zu thun, daß sie di: Tagesarbeit kaum bewältigen kann; geht es einer schlecht, so muß sie erst recht unermüdlich fleißig sein, um sich ehrbar durchzubringen bei den kleinen Prei sen. die sie erzielt. Spät kommen sie zu Bette; denn Nachts um elf. um zwölf muß man noch laufen, um in irgendeinem Club, in einem Vorhagsabend einen Verleger, eine Austraggeberin, einen Besteller zu sprechen. Viele kleine und große Angelegenheiten, die am Tage nicht erledigt werden kennen, müssen in später Nacht abgemacht werden. und da gibt es nur selten zuvsrkommende Männer, die nach Hause begleiten oder sich sonstwie schützend um das schwächere" Geschlecht bemühen. Entweder mit andern Damen, die in demselben Stadttheil hausen, oder eben allein fährt man noch spät in der Nacht, früh am Morgen mit der Elek-irischen-heim. Auf diese Weise wird man völlige Selbständigkeit sehr bald gewöhnt; jedes Berliner Mädchen ist von der Töchterschule her ja auch schon darauf eingerichtet, allein und weither sich durch den Niesenverkehr der Stadt selbstständig zu bewegen. Kommt nun so ein Fest ganz ohne Männer nun, da erleichtert sich das selbstständige Gemüth vom Druck der Aroeit wohl gern damit, daß es wieder in die Zeiten der Töchterschule zurücklebt, wo man auch mit viel Geschrei und Gelächter auf den Spielplatz sprang. Ein Graf als Sträfling. Die seltsamen Lebcnsschicksale eine) Dcportirten schildert ein russisches Blatt anläßlich der bevorstehenden Rückkehr des vor 25 Jahren verurtheil, ten Grafen F. aus Sibirien wie folgt: Vor 25 Jahren lebte in Moskau ein junger Graf F. Er verliebte sich in eine verheirathete Frau und machte ein:n Anschlag auf das Leben des Mannes der Geliebten. Trotzdem der Ueberfallene ihm verziehen hatte, wurde Gras F. zur Verschickung nach Sibirien verurtheilt. Dort wußte er sich den Paß eines Bauern zu verschaffen Und entfloh aus Sibirien, wurde aber unterWegs ergriffen und als Bauer in sein vermeintliches Heimathsdorf abgefertigt. Von hier begab er sich nach Odessa, wo er eine Zeit lang denPförtnerposten in einem großen Hotel beklejdete. Durch seine Bildung zog er bald die Aufmerksamkeit des Hotelbesitzers auf sich, der ihm die Leitung des Hotels übertrug. Seine nsnmehr gesicherte maferielle Lage, sowie seine ge sellschaftliche Stellung gaben ihm die Möglichkeit, sich mit einer Dame aus vornehmer Familie zu verheirathen, doch der Gedanke an die Vergangenheit quälte ihn unablässig. Eines TageS offenbarte er in der Weinlaune dem Staatsanwalt A., mit dem er befreundet war. seine Vergangenheit. A. b'achte die Sache zur Anzeiae. und Graf F. wurde verhaftet und für die Flucht auS Sibirien zu 50 Knutenhieoen, zur Zwangsarbeit und nachherizer Ansiedelung in Sibirien verurtheilt. Die Sache machte damals ungeheures Aufsehen in Rußland. Die Spitzen der Gesellschaft von Odessa traten für F. ein. und ihnen hatte er es zu. verdauken. daß die Körperstrafe an ihm nicht vollzogen wurde; doch, von der Zwangsarbeit und Verschickung nach Sibirien konnten sie ihn nicht befreien. Seine Frau folgte ihm freiwillig in die Verbannung, legte aber in einem Verzweiflungsansall Hand an sich. Nach diesem tragischen Ereigniß beschloß F. zum zweiten Mal, aus Sibirien zu flüchten und seinen Weg über Odessa ins Ausland zu nehmen. Bis Odessa war ihm die Flucht geglückt, doch dann verrieth ihn ein Agent, mit dem er die Flucht über die Grenze besprochen hatte. Wieder war sein Loos Zwangsarbeit und Sibirien. Anfangs fand er in Sibirien eine Anstellung (der Zwangsarbeit war er infolge der letzten Amnestie in Rußland entgangen), verlor. Dieselbe aber bald darauf, da eia
Zllerschtckler kein Stelle' bekleiden darf. Hilfe und Unterstützung gewährte ihm
sein in Moskau als Arzt lebender ! Bruder. Vor einigen Monaten reichte. Graf F. ein Begnadigungsgesuch ein und ist kürzlich begnadigt worden. (Sin moderner Märchenpalast. In den fashionablen Kreisen der Millionenstadt an der Themse spricht man gegenwärtig mit Bewunderung von dem neuen Wohnhause des gesuchtesten Londoner Porträtmalers Mortemer Menpes, daö der Künstler nach einem von ihm selbst entworfenen äußerst originellen Plane in CadogenGardens errichten ließ und auch im Innern in höchst eigenartiger Weise k ausstattete. Das Resultat ist, daß der Maler jetzt einen wahren kleinen Wunderpalast besitzt, der auf der ganzen Erde nicht seinesgleichen haben und selbst den Neid vielfacher Millionäre erregen dürste. Die genialen Ideen, die besonders bei der Dekoration der einzelnen Räume zur Ausführung gelangten, sind das Ergebniß jahrelanger künstlerischer Arbeit und angestrengten Denkens. Nachdem Menpes die sämmtlichen, bis ins kleinste Detail ausgearbeiten Entwürfe zum Bau wie ?ur äußeren und inneren Ausschmückung des in seiner Phantasie ezistirenden Heims vollkommen fertig hatte, befchäftigte er sich wochenlang damit, den Platz auszusuchen, auf dem es erstehen sollte. Endlich hatte er diesen in einer sehr vornehmen Stadtgegend gefunden und als das in seiner Constructur von anderen Häusern vollkommen abweichende Gebäude dastand, machte sich der excentrische Künstler nach dem Mikadolande auf, um dort den größten Theil der Zimmerdecorationen, Teppiche, Möbel etc. anfertigen zu lassen. Einige siebzig Handwerker, von denen jeder ein Künstler in seinem Fach ist, hatten ein volles Jahr zu thun, ehe alles zur Zufriedenheit des Austraggebers ausgeführt war. In mehr als 300 colossalen Kisten sicher verpackt, entführte Menpes seine Schätze nach der nebligen Heimath. Jetzt, da jedes Stück den ihm bestimmten Platz ausüllt, kann der Künstler mit Stolz auf ein Werk blicken. Der schönste Traum eines Lebens ist verwirklicht und wie cr selbst gesteht, hat das Resultat seine eigenen Erwartungen noch überiroffen. Fast jedes Zimmer hat eine andere Form, was mit Hilfe der in Japan gefertigten Wandbekleidungen bewertstelligt worden ist. Der Empfangssalon ist sechseckig. Ein den ganzen Boden bedeckender Teppich von hochrother Farbe kontrastirt wirkungsvoll mit den am Fuße einfach gehaltenen, nach oben zu immer prächtiger werdenden Wandverzierungen in Gestalt geschnitzter Ebenholzpaneele. Der meterbreite obere Rand ist ein Gitterwerk desselben kostbaren Holzes auf einer Unterläge von Gold. Die damit harmonirende Decke besteht aus großen Quadraten der schwarzen Schnitzereien, durch deren Blumendessins es ebenfalls goldig schimmert. Mit Worten kaum zu schildern, ist die eigenartige Schönheit einiger hier und da von der Decke herabhängcndcr Ebenholzzitter, die zusammen mit hohen reichgeschnitzten Schränken lauschige Nischen bilden, in denen zierliche, mit orientalischen Seidenstoffen bezogene Causeusen zum Träumen einladen. Jeder dieser entzückenden Winkel ist mit künstlichen Schlinggewächsen berankt, deren fantastische Riesenblüthen jederzeit zum farbenprächtigen Aufblühen veranlaßt werden können. Die bis zur Decke hinaufreichenden Flügelthüren von Ebenholz sind mit Füllstücken versehen, die Vlumenschnitzereien auf rothem und goldenem Untergrunde zeigen. Das eigenthümliche geformte, kunstvoll eingelegte, geschnitzte und mit Bronzebeschlagen ausgestattete Mobiliar ist in jedem der verschiedenen Salons aus einer anderen seltenen Holzsorte hergestellt. Sphinxe und allerlei kuriose Thiergestalten in Bronze blicken einem aus dieser oder jener Ecke entgegen. Spiegel in fantastischen Rahmen sind in die Bekleidung der Wände eingelassen und zahllose fremdländische Raritäten prangen auf Etagören und Konsolen, die mit bunten indischen Shawls drapirt sind. Die Einrichtung des Ateliers, das selbst die verwöhntesien Damei mit einem Ausruf staunender Bewunderung betreten, scheint dem Boudoir einer japanischen Märchenprinzessin entnommen zu sein. D0VX I!NV, Seine Einführung in einen mystischen Orden hat derSchankWirth Läse Deason in Desoto. Jll., mit dem Leben bezahlen müssen. Er wurde dabei so erheblich verletzt, daß er fünf Tae spater seinen Geist ausgab. Eine Maus verursachte neulich während des Abend - Gottesdienstes in der Livingston Ave. Baptisten Kirche in New Brunswick, N. I., nicht geringe Aufregung, als sie auf die Kanze! U7.d dann nach einem dr Sitze rannte. Einige der Frauenzimmer Wären bein.e in Obnmacht aefallen. ' luf sechs Jahre Zucht. Haus lautet das Urtheil für JrauÄar Cannon. eine der schlimmsten Megaren, die je gelebt. Sie war die Ma, trone eines Kinderheims in Noxbury. Mass. Kernes der ihrer Obhut anver trauten. 15 Kinder blieb von ihrer un erhörten Grausamkeit verschont. Einigk bekamen nur Ohrfeigen, andere aber wurden mit den Füßen getreten ode, an ihre Betten angeschnallt und gcpru gelt. Ein kleines Mädchen wurde an Händen und Füßen gebunden und verblieb so die ganze Nacht. Ein kleines Kind, welches krank war, und dessen Kopf in Umschläge gehüllt war, wurde mit einem dicken Riemen auf den Kopj und die Schultern geschlagen. Einem anderen Kinde wurden die Zähne aus dem Munde geschlagen. Als die Beam ten der Kinderschutz - Gesellschaft das Haus untersuchten, fanden sie in einem Zimmer Frances Eostley, die an iht Bett geschnallt war. Es wurden nock ! vieleGrausamkeiten von der ttrau auA
geübt, die nicht bekannt wurden. Äa Urtheil fand großen Beifall unter den Anwesenden. Alle, welche die Aussagen der Zeugen hörten, gaben zu. daß Frau Cannon das größte weiblich? Scheusal des Jahrhunderts sei, und reichlich ihre Strafe verdient hat. Die alttestamentarischk Geschichte von Jacob, der um Rahe! diente, hat sich in Doylestown..Pa.. wiederholt. Die Ursache einer 5llage. welche von Eduard Brand gegen den Farm:? James Anderson von Fall! Township anhängig gemacht worder. ist, bietet ein Seitens ück zu jener ve kannten Geschichte der Bibel. Anderson hatte Brand versprochen, ihm seine Tochter zur Frau zu geben, wenn sic das Alter von 23 Jahren erreicht habcn würde. Brand, der weder Englisch lesen noch schreiben kann, behauptet, ihm wäre ein Monatslohn von 10 besprochen worden. Er lernte Anderson's damals 10 Jahre alte Tochter kennen und hielt um ihre Hand an. Der Vater Lizzie's erklärte sich bereit. Brand als Schwiegersohn zu acceptiren, wenn er warte, bis sie 23 Jahre alt geworden sei und ihr in jedem Monat $5 zum Aufheben gebe. Brand ging darauf ein; nachdem er aber zur Erkenntniß aekommen. daß es mit der Heirath doch
zu lanoe das, machte er eine Klage anhängig unr verlangte sein Velo. Er forderte $120; es wurden ihm aber nur 879 zugesprochen. Herr Anderson stellt in Abrede, daß cr mit Brand das von Äemselb?n angegebene Abkommen gemacht habe. , Oo ußlanZk. Auf Veranlassung deö Warschauer Philantropen und Verlrauensmanns des russischen Kaisers Lxcellenz Johann v. Bloch sind auf denn Manövergeläilde bei Walenstadi in der Schweiz in höchst realistischer Weise Gefechte markirt worden, wie sie das zwanzigste Jahrhundert uns bringen wird. Die Scenen wurden kinematographisch aufgenommen und kommen in dem Pavillon der Krieg" aus die Pariser Weltausstellung, in welchem das ganze Wesen des Krieges und seine Entwickelung von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart zur Beranschaulichung gebracht wird. Der Zweck dieser Bestrebungen, für den der Schöpfer derselben. Johannes v. loch, Hunderttausende von seinem Privatvermögen opfert, ist, den Massen di: Schrecknisse eines modernen Krieges vor Augen zu führen und dadurch sein begonnenes Werk, die Friedensbestrebungen. zu fordern. Staats secrctärv.P odbielski wäre neulich auf dem Bahnhofe in Heidelberg beinahe verhastet worden. Als er nämlich dort sich mit dem ihn begleitenden Beamten an einer Flasche Champagner gütlich that, erregte diese Ueppigkeit" bei einem am Bahnhose stationirten Schutzmann schlimmen Verdacht. In Frankfurt war ein Defraudant nach Unterschlagung von 32.000 M. flüchtig gegangen. Der gute Schutzmann entdeckt wohl in seinem Uebereifer eine Ähnlichkeit zwischen dem fremden Herrn, der sich den Champagner so gut schmecken ließ, und dem Defraudanten, eilte auf den Wagen zu und fragte nach dem Namen des Verdächtigen. Als der darüber höchlichst erstaunte Staatssecretär sich weigerte, seinen Namen zu nennen, wuchs der Verdacht des schlauen Dienerö der heiligen Hermandad, der nun seiner Sache sicher zu sein glaubte. Der peinlichen Scene wurde erst dadurch ein Ende gemacht, daß Herr von Podbielski auf d Rath seines Begleiters seinen Namen angab. Der berüchtigte Band i t Giovanni, der seit mehreren Iahren weite Landstriche auf Corsica unsicher machte, wurde von den Gendarmen von Santa-Lucia-di-Porto-Vecchig im Arondissement Sartöne niedergeschossen. Der gefürchtete RäuUx hatte ein Alter von vierzig Jahren erreicht. Seinen Zufluchtsort bildeten die Gestade von Sant Grovani, wo zahlreich seiner Verwandten leben. Er stattete oft bei hellem lichten Tage den umliegenden Gemeinden Besuch ab, um wahre Abgaben von ihnen zu rheben. In dem ganzen Bezirke wagte kein Mensch ihm entgegenzutreten. Nicht weniger als sechs Mordthaten und achtzehn Mordversuche, neben unzähligen Ueberfällen. Einbrüchen. Diebstählen. Schändungen u. s. w. sind ihm sicher nachgewiesen worden. Im Jahre 1887 war er bereits einmal festgenommen worden, hatte aber bei der Ueberführung nach dem Gefängnisse von Sartdne den ihn überwachenden Gendarmen zu entschlüpfen vermocht. Nicht weniger als zwölf Haftbefehle waren gegen den ungreifbaren Verbreche? ausgefertigt worden. In se i n e r W o h n u n g in Kaiser-Ebersdorf ist der Scharfrichter des Wiener Oberlandesgerichtssprengels Carl Selinger nach längerer Krankheit gestorben. Selinger, der ein Alter von 37 Jahren erreicht hatte und einem schweren Nierenleiden erlag, wurde vor fünf Jahrn, 1894, nach dem Tode seines Vorgängers Syfried, bei dem er als Gehilfe bedienstet war, zum Scharfrichter von Wien ernannt. Er begann seine Dienstzeit bei dem Scharfrichter Willenbacher und hat in der Verhältnißmäßig kurzen Zeit feiner düsteren Amtsthätigkeit 43Justificirungen vorgenommen. Als Gehilfe unter Willenbacher und Seyfried hat er bei 140 Hinrichtungen Assistenz geleistet. Vor seiner Ernennung zum Scharfrichter betrieb er eine Milchmeierei in Ottakring. Nebenbei, war er Scharfrichtergehilf. Er hinterläßt zwei Kinder, einen Knaben im Alter von 9 und ein Mädchen im Alter von 11 Jahren. In Kaisec-Ebersdorf, wo er ein kleines nettes Haus bewohnte, war er weaen seines gutmüthigen Wesens recht beliebt und wurde dort allgemein nur Onkel Carl genannt. Er sprach niemals von seinem Berufe und gerieth in Zorn, wenn im Gasthause in seiner Gegenwart auch nur eine leise Anivieluna auf sein Amt gemacht wurde.
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SciJiö von ,u vikl Zlrdcit und Vergnügungen in, Freien kühlen wir uns ,u rasch ad, nd als Resultat leiden wir an SieiZhelt der Glieder.
Die L.nwkndq r?n i Di. blingt schnelle und Schwache, nervöse Personen, gkplagt von boffnungklosizkeit uno schlechten Trau inen, erschöpfenden uiftiifien. Vrust. Rück,,,, und Kopfschmerzen, baaraukfall. Abnahme des G,hör und GestchtS. Katarrh, Aucfchlag. rrölhen. $U lern. bkrzklovsen.k,,gstlichkeit. Trübsinn, u.s.zo.. erfahren au dem .Menscnensreund-. zuverlälsiger ärztlicher athgeber für Jung und Alt. wieelnfach und dlllig cschlccltskrakk,titcn und ffokcn d.r Jugendsünden gründlich gedeilt und volle tzeiund heit und Frohsinn wiedererlangt werden können. Ganz neue Heilverfahren. Jeder fein eigener Ar,t. Tiese oukerordentlich interesjante und lchr reiche Buch wird nach Empfang von 25 llenll' Briefmarken versiegelt versandt von der PRIVAT KLINIK, 181 6th Ave., New York, N.Y. Die itcirn-fi icoric. Eine wichtige Entdeckung. D?ch Erneuerung des System? werden fest alle Krankheiten geheilt. Es mird in diesen Tagen viel über Pilzl gesprochen und doch ist dles kein müßiges Eerede. Da Mikroskop enthüllte die Thatsache, daß viele Krankbeiten durch einen besonderen Keim oder Pllz hervorgerufen wer den. Ein eingehenderes Studium und. ftofc icyungen zum Zwecke der Entdeckunq eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Eysieir. entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich her auS. daß Dr. Kay'S Renovator das vollkom menste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, da? bis jetzt entdeckt wurde. Es erneuert daS ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbaren Ergeb nisse beim Gebrauche von Dr. Kau'S Nenovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, geben wir folgenden Auszug aus nem Briefe von Frau E. A. Adams,, und 'carrya rr., maya, Ned.:- .In Beantwortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kau's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dann trat Malaria un und ich nahm hinreichend Ehinin ein, u den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kav'i Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit, starkem Kopfweh und hatt Scbmindelanfälle, und eS war als ob feurige Zäoen und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. Es freut mich, berichten zu konnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel Ihres Nenovators großeBesse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Renovator - gänzlich ausblieben. Ich kann nicht um hin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das beste bestehende HsilMittel, weil er alle Krankheiten heilt, bei welchen sogar, alle anderen Mittel vergeblich an aewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Leder und Nieren-ran?heiten, lNerstopfung, crfschmerz, Magenbeschwerden, Geschwüre, Aufschlag, Schwache, Niedergeschlagenheit, Schwindet, Frauenkrankheiten, Drüsenverttößerung, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbeschmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab gestumpftheit, Rheumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlagfluß, Beulen, Salzfluß, Skropbeln ,c. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Eingeweide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem sXsu gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, auS eoncentrirten Ertracte zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen oi: die flüssigen Arzneien, welche für dcnselden Preis verkauft werden. Dr. Kay's Re novator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben. Preis 25c und $1. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthiq haben, dann sende man den Betrag und föreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Co. (westliche Of sice), 620 südl. 16. Str., Omaha, Neb., wor raus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese irma veröffentlicht ferner .Dr. Kar's Hand Book of Valnablo KeeeiDts and et Treatise on Dise&ses, welche Broschüre nach Einsenduna Ihrer Adresse und Angabe dieser ktU tung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schätzen deren Werth auf fünf Dollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. Reuovator ud suin oakautv
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