Indiana Tribüne, Volume 23, Number 89, Indianapolis, Marion County, 16 December 1899 — Page 1
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Editorielles.
3ffct find die Briten in Rbodesia, ia ttt Colonie und in Natal ge I V schlag, worden Wenn sie sich n,cht beeilen, werden sie Kia berlky, Mafekivg und Ladysmith in den Händen der Buren finden. Wir brachten vor einigen Tagen einen Artikel, worin wir daS Verhält niß der Kriminalität zur Stärke der sozialdemokratischen Partei in Deutsch land besprachen. DaS Philadelphia Tagblatt" fügt unseren Bemerkungen noch Folgendes hinzu: Noch etwa? anderes kann man aus dieser Statistik herauslesen, waS frei lich nicht neue ist : Die ländliche Unschuld" ist eine gabel. Die Landbevölkerung stellt verhältnißmäßig eineu größeren Prozentsat) der Verbreche?, als die städtische. Die Zsfern der Kriminalität sind in den östichen Provinzen Preußens doppelt so hoch alS in Berlin. DaS mag man zum Theil auf Rechnung der kulturell iefer stehenden polnischen Bevölkerung stellen; aber in den reindeutschen, und vorzugsweise landwirthschastlichen Staaten TüddeutschlandS ist eS nahe ebenso. Und schließlich werfen diese Ziffern auch ein scharfe? Schlaglicht auf die Frage deS praktischen Sssekteö der Religion und Kirche. Sie lassen ersehen, daß die Kriminalität beiläufig parallell läuft mit der Gläubigkeit und dem Einfluß der Kirche. Die conservativen und klerikalen Wähler find nicht die moralisch besten, sondern die ozialdemokeatischen und freifinnigen." Herr GomperS, der Präsident der Federation of TradeS Union, die ge genwärtig in Detroit tagt, sagt in seinem Berichte ttolaendeS über die Trusts : ' . Die organisirten Arbeiter sind auf daS engste interessirt an der hastigen und energischen Concentrirung der Industrien", und sie find sich dessen bewußt, daß, falls nicht ein ebenbüriger oder mächtigerer Faktor sich gelend macht, Allen eine wirtschaftliche Gefahr und politische Unterjochung droht. Die organifire Arbeit blickt aber mit Argwohn auf die vielen Heilmitte! und Quacksalbereien, welche Theoretiker anbieten, um daS weitere Anwachsen und Entwickeln der Jndu-ftrie-Tombinationen zu hemmen oder sie zu zerstören. Wir haben erlebt, wie die, welche wenig von StaatS'unst und noch weniger von Bolköwirtbchaft verstehen, auf die Annahme von Gesetzen drängen, um den zwischenstaatlichen Handel zu reguliren" und von Gesetzen, um Combinationen und TruSS zu verhindern". Wir haben auch gesehen, daß diese Maßregeln, wenn zum Gesetz erhoben, sich nur zu Handhaben entwickelt haben, um die Arbeiter der Wohlthat der organisirten Bestrebungen zu berauben, während sie zu derselben Zeit daS Räderwerk der Kapital-Combinationen nur noch besser schmieren. Wir sind unsererseits überzeugt, daß der Staat nicht im Stande ist, die Entwickelung oder natürliche Concentrirung der Industrie zu verhindern. Alle bisher von unS beobachteten Vorschlüge würden ohne Zweifel mit größerer Kraft und größeren Schädigungen auf die arbeitenden Klassen der Bevölkerung unseres Landes reagiren, als auf die Trusts. Die großen, den Trusts zugeschriebenen Nachtheile bestehen in dem eorrumpirenden Einfluß auf die Politik des Landes, da aber der Staat stets der Vertreter der reichen, besitzenden Klassen gewesen ist, so werden wir gezwungen sein, dieses Uebel noch weiter zu ertragen, bis die Arbeiter zu dem Grade organisirt und erzogen sind daß sie erkennen, daß der Staat von rechtSwegen ihrer ist, und endgiltig und auf gerechte Weise zu dem Ihrigen kommen, während sie nie mklS in ihren Anstrengungen nachlas sen, ihre wirtschaftliche, soziale und materielle Lage bestmöglichst zu heben." Die von Herrn GomperS hier entwickelten Ansichten sind sehr richtig, und wir stimmen völlig mit ihm darin überein, daß beschränkende Gesetze, an geblich gegen die Trusts gerichtet, zu einer Gefahr für die Arbeiter werden Wenigstens ist daS mit dem Sherman schen Anti-Truftgesetz so gewesen. ES war gegen die Trusts gerichtet, aber
wurde nur gegen die Arbeiterin AnWendung gebracht. Die Rabulistik der Richter und Acvokaten wird daS allemal zuwege bringen. GomperS hat Recht darin: die Arbeiter werden aezwunaen sein. daS
Uebel der Trusts zu ertragen, big sie erkennen, daß der Staat von Rechts wegen der Ihrige ist. Aber hat Herr GomperS bis j'jt zur Erlangung dieser Erkenntniß beigetragen ? m ii MMllHttHlek. Wetterbericht. Wärmeres, schönes Wett:r heute Nacht und Sonntag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 19 Grad, niedrigste 9 Grad. Die republikanische N a-tional-Convention. Washington, D. C., 15. Dez. DaS republikanische Nationalcomite hüt beschlossen, die nächste Nationalconvention am Dienstag, den 19. 3uni in Philadelphia abzuhalten. AuS Deutschland. Berlin, 16. Dec. Der LocalAnzeiger meldet durch eine Spezialdepesche auS Konstantinopel, daß der Sultan durch eine Jrade die Einführung der von dem deutschen Professor Rieder entwotfenen Unterrichtöpläne in den Schulen angeordnet hat. ES zeigt dieö, einen wie großen Fortschritt der deutsche Sirfluß in der Türkei gemacht hat. DaS OberverwaltungSgericht hat die Appellation deS Berliner StadtrathS gegen die Entscheidung deö PolizeiPräsidenten, welche verbietet, daß auf den Gräbern der Märzgefallenen von 1843 eine Inschrift angebracht wird, abgewiesen. Begründet wird dieser Entscheid .dadurch, daß die Inschrift revolutionäre Gesinnungen unter der Bevölkerung fördern würde. Bei der heutigen Fortsetzung der Budgetdebatte im Reichstag vertheidizte Eugen Richter, der bekannte Führer der Freisinnigen, in Besprechung der Hamburger Rede deö Kaisers den Reichstag gegen den Vorwurf, er habe beständig die Vergrößerung der Flotte verweigert. Wenn jedoch", fuhr Herr Richter fort, der Bundesrath zu einer Körperschaft herabgesunken, welche lediglich den Zweck hat, den höchsten Willen zu registriren, so muß der Reichstag wieder auf seine Forderung eineö verantwortlichen Ministerium zurückkommen Seit Dr. von Buckka an der Spitze deS ColonialamteS steht, haben sich dessen Ausgaben verdoppelt, ohne die Kosten deS glorreichen Kiau 'Tschau zu rechnen, und in dem Verhältniß, in welchem die Flottevpläne gewachsen sind, wird eS schwieriger, günstige Handelsverträge abzuschließen." DaS Budget wurde schließlich an eine Commission verwiesen und der Reichstag vertagte sich, um erst am 9. Januar 1900 wieder zusammenzutreten. Kaiser Wilhelm Abficht, den deutschen Militär-Attache in Paris. Major Baron von Sueßkind, abzuberufen, welche schon vor einiger Zeit von der Assoc. Presse angekündigt wurde, ist soeben zur Ausführung gelangt, und man legt dem Ereigniß besondere Bedeutung bei. Der Kaiser ist der Angriffe und Insinuationen der Pariser Presse bezüglich der Thätigkeit der deutschen Militär - Attaches durchaus überdrüssig geworden, sowie der zahlreiche privaten und amtlichen Miltheilungen, welche ihm darüber zugegangen sind. . , DerBurenkrieg. DieEngl ä n d e r kriegen noch mehrSchläge. . L o n d o n, 16. Dez. DaS Kriegsamt hat die Nachricht erhalten, daß General Luller in,Nataline schwere Niederlage erlitt und elf Kanonen verlor. Gen. BuÄer versuchte den Tugela Fluß zu kreuzen. AlS er dieS unmög lich fand, ordnete er den Rückzug an, um größere Verluste zu vermeiden. Seine Truppen litten schwer. Die Zahl der Todten und Verwundeten ist nicht angegeben. (Da wäre eS nun vorläufig mit dem Entsatz von Ladysmith auch nichts. D. R.) L on d on,16. Dez. Die Nachricht Utktm k Vxk V . P2 mmm SZi . vvu vs yvicvtuty vi 2 tu. vuu hat hier große Oesorgniß hervorge l
( rufen. ES ist die alte Geschichte von versteckten Buren und dem Heranziehen der britischen Truppen biS fast vor die ' (S.'ivehre deS FeindeS. DaS Land hat mit Stauen entdeckt, daß die Unter-
.verfang von Buren die schwerste Auf s gae ist. die seit dem indischen Aus stand hatten. Sofort nach Eintr,ssen der Nachricht hat daS KriegSamt die Mobilisirung einer weiteren Division angeordnet. Die Lthigen Verstärkungen werden, so schnell wir möglich abgeschickt werden Zwischen dem 17. Dezember und 8. Januar müssen in Cape Town etwa fünfzehn Transportschiffe mit 16.000 Mann aller Waffengattdngen eintref fen. Allein, wenn Gen. Buller nicht im Stande ist, den Angriff zu erneuern, dann werden die britischen Generale gezwungen sein, sich noch vierzehn Tage in der Defensive zu halten. - London, 16. Dez. Sir Alfred Milner, der Gouvernöe der Kapkolonie hat um die Erlaubniß der Regierung nachgesucht, in der Colonie KriegSrecht zu proklamiren. Er hält die Situation für sehr gefährlich. Lord Saliöbury zögert jedoch, seine Einwilligung zu geben, da dieS als Zeichen der Schwäche aufgefaßt werden könnte. - 6,i?7sVZachriKt5R. Angekommen in : Rotterdam: Spaarndam" von NewI.kk. Queenötown: Umbria" von New Sork. Bremen: Aller" von New Sork. N e w F o r k : State of Nebratzka" von Glasgow. Havre: La Champagne" von NewJork. Genua: EmS" von New Sork. Allerlei. r Viele tausend NardS Qaumwollflanell brauche.: die Kansafer Farmer für die Han'dschuhe, die sie beim Maisenthülsen tragen. Jedes County hat durscknittllch 5700Huskers". d. h. Manner, dle den ganzen Winter über Korn enthülsen. Davon braucht jeder etwa vier Fards Flanell zu Handschuhen. Da der Stoff 63 Cents per Jard kostet, würden in 5lansas jedes Jahr circa $200,000 für diesen Zweck ausgegeben. Ueber 600 Skandinavier aus dem Nordwesten schifften sich in New Jork auf dem Dampfer St. Paul" nach Europa ein. um die Weihnachts - Feiertage in der alten H:ima!h zu verbringen. Ungefähr 350 derselben kamen aus Minnesota und Dakota. Fast Alle sind ledige junge Farmer, welche d'rüben ihre Schätze heirathen und mit herüberbringen wollen. Sobald sie in Southampton landen, werden sie mit einem Extrazuge nach Grimsby .fahren und sich dort auf cinem Dampfer der Wilson-Linie nach Guttenberg und Christian ei rschiffen. Unsinniges Fuchsprellen hat einen Zögling der Eastern Indiana Normal University" Namens Clarence Deaton aus Muncie, Ind., an den Rand des Grabes gebracht. Clarence wollte sich in eine SchAerverbindung aufnehmen lassen und ehe er in die Mysterien" eingeweiht wurde, riß man ihm die Kleider vom Leibe, beschmierte ihn über und über mit Wagenschmiere und applicirte dann eine elektrische Batterie. Die Nervenerschütterung war so groß, daß er das Gehör vollständig verlor und kaum mit dem Leben davonkommen wird. C. H. A m b e r m a n, d e r K i rchendiener der Methodist - EpiscopalGemeinde in Hempstecrd, L. I., stieg vom Thurm herab, wo er etwas zu thun hatte, und als er durch eine Fallthüre trat, glitt er aus; er wäre hinabgestürzt, aber die Fallthüre fiel zu und er wurde am Halse eingekelmmt. Mit vieler Mühe und nach Minuten der Verzweiflung gelang eS ihm, die Fallthüre genügend zu heben, um sich aus der Gefangenschaft, die ihm bei nahe das Leben gekostet hätte, zu befreien. Daß er nicht den Hals gebrochen, ist zu verwundern. Ein in Hagerstown, Md., inhaftirter Verbrecher Namens Percy Embly, welcher angeschuldigt ist, den Frachtbahnhof der Westlichen Mary länder Bahn" zu Smithsburg inBrand gesteckt zu haben, hat dem Sheriff Seibert gestanden, daß er das Expreßbüreau zu Smithsburg dreimal beraubte. desgleichen andere Einbrüche verübte;' serner schoß er einen Bremser der Westlichen Maryländer Bahn", brach die Schlösser von einem Dutzend BahnWaggons, stahl die Waaren und warf die Sachen in ein Reservoir, wo sie gefunden wurden Als neulich Abends der bei Allendorf, Ja., ansässige Farmer Heidelbach auf dem Wege von Allendorf nach Ockeyedan in einem Buggz
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hat der yyB-g "Dp up IlutlrQimD. sannnq die schönsten und nützlichsten Sachen abgeliefert. Man überzeuge sich durch einen Besuch, ehe man anderwe:t,g Einkäufe macht. ES fehlt unS wirklich die Zeit, auch der Raum, um hi!r foßS fTiSrnm'a"0"3" P ort"ffli Weihnachtsgeschenken eignen, Tischmesser und Gabeln, von den billigsten, bis zu den feinsten Sorten ; Vorlegemesser und Löffel aller Art ; Silberplattirte Waaren in der größten Auswahl ; ' andwerkskästen für Knaben, von den kleinsten bis zu den größten etc. 9- Vom 18. Dezember an jeden Abend bis 9 Uhr offen ! Komint Alle : Kommt bald :
einen stellen HUge: yinaussuyr. wuroe vas Pferd scheu und ging durch. Heidelbach wurde aus dem Buaav auf den Erdboden geschleudert, wobei er das Genick vrach. x:eute, welche spater vorbeifuhren, fanden ihn todt am Voden liegend. Heidelbach hatte erst vor urzem einen oyn verloren, welcher von einer Dreschmaschine überfahren und erdrückt wurde, ein zweiter Sobn befindet sich auf der Genesung von einem ähnlichen Unfall, infolge der vorzeitigen Explosion von Dynamit wurden E. R. Hudson und sein Schwiegersohn W. H. Patrick schlimm verletzt. Der Unfall trua sich auf der ftarm von Theodor Haase bei Belcit, &is , zu, wo man einen Vrunnen boyrte. tlnes der Werkzeuge blieb stecken und man holte Dynamlt. um das Instrument durch Sprengung frei zu machen. Während man das Dynamit in Stücke zerklopste, erfolgte plötzlich' die Explosion und Herr Hudson wurde- ofährlich am . ftopf verletzt, während Patrick ein Finger der linken Hand abgerissen und sein Bein schlimm verletzt wurde. - : E d m u n d B o y k i v. e i n f ll rr fjähriger Sohn des Dr. W. H. Boykin. erschoß zu tate - Lme, Miss., seinen elfjährigen Bruder Noderick auf der Stelle und brachte seinem 18jährigen Bruder Tom eine schwere Wunde am rechten Arme bei. Die alteren Brüder schössen aus einer Windbüchse und weigerten sich, Edmund mitmachen zu lassen. Der kleine Knirps erklärte darauf, er werde seine Brüder erschießen. Er ging in's Haus, holte ein Doppelgewehr und feuerte beide Läufe mit dem oben mitgetheilten Resultat auf seine Brüder ab. Tom rettete sein Leben nur, indem er rechtzeitig hinter einen Baum sprang. Der Sheriff von Mercer Eounty, N. I., weiß das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Er und seine Deputies machen Jagd aus alle Landstreicher, die sich nach Mercer County verirren, und bringen dieselben nach dem Gefängniß, wo sie erst nach einer Haft von neunzig Tagen wieder entlassen werden. Der Sheriff wird für die Verkostigung der Gefangenen von dem County bezahlt und je mehr er hat, desto größer wird seine Rechnung. Da er die Gefangenen nicht mit Hühnern und Kuchen futtert, so kommt er dabei ohne Zweifel auf seine Kosten. Gleichzeitig sind die Farmer vor den Diebesgrlsfen und bösen Kmssern dieser Vagabunden auf eine Zeit wenigftenZ geschützt. Ale drei Jahre alte Edith Schaeffer, deren Eltern das vierte Stockwerk des Tenementhauses No. 105 Walworth Str. in Brooklyn, N. Y., bewohnen, ist auf wunderbare Weise dem Tode entgangen. Während die Mutter das Mittagessen bereitete, war die Kleine zum offenen Fenster emporgeklettert, um auf die Straße hinabzusehen. Dabei verlor sie das Gleichgewicht und sauste kopfüber in die gähnende Tiefe hinab. In der Höhe des 3. Stockes schlug der Körper auf eine Wäscheleine auf, das gleiche wiederholte sich eine Etage tiefer und als das Kind endlich auf dem Boden des Hofes landete, war die Wucht des Falles bereits so gemindert, daß es lediglich einen Bruch des rechten Armes und Verletzungen am Rücken erlitt. Die erschreckte Mutter trug ihren Liebling in die Wohnung hinauf und die Nachbarn citirten vom Homöopathischen Hospital eine Ambulanz, deren Arzt die Verletzungen Ediths als geringfügia bezeichnete. . Al? zwei im Alter von 13 und 11 Jahren stehende Töchter des Postbeamten Funcke in Mühlhausen l. Th. auf dem drei Stockwerke hohen Zinkdache des Hinterhauses mit dem Aufhängen von Wäsche beschäftigt waren, stürzten beide plötzlich von dem Dache in den gepflasterten Hofraum hinab. Das ältere Mädchen brach daS Genick und war sofort todt; das jüngere trug so schwere Verletzungen am ganzen Körper davon, daß sein Zutand hoffnungslos ist. Die Kinder ollen bei der Arbeit in Streit gerathen ein, sich gebalgt haben und dabei abgestürzt sein. -
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der Washington Str., . Chronische Dyspesisia kurirt. ttXach nahezu dreißigiährigem Leide an Ly, VL epsta schreibt MrS. H. E. Dugdale. d,e " w rau Kvni prominenten GrfchättSmanne von Warsaw. 91. V: Seit 28 Jahren litt ch fortwährend an Dyspepsia uao schwachkm Ma gen. Tie leichteste Nahrung erzeugte Beschwer, den. verursachte heftige Schmerzen und Formt-' rung von &ai. Einerlei wie sorgfältig ich meine DiSt wahrte, ich litt auülende Schmerzen nach dem Effen. Jch wurde von viele erztea behan delt und versucbte zahlreiche Mittel ohne dau ernde Adhils. Vor zwei Jahren begann ich Tr. MileZ' Nerven, und LeberPillen und Nervine zu nehmen. Innerhalb einer Woche stellte sich Besserung ein und ich war bald im Stande ,u essen, was mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben stets vorräthig und eine einzige Tofis vertreibt irgendwelche alte Symptome. r. Mlics' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt ober das Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankheiten Iti Herzens und der Nerven frei. avd; um in il ii mm , Dr. Mlles 4 p&ervinej Restore J Ir H, Health Adresse: Dr. MtleZMedieal Co., Elkhart. Ind. Eine großartige Bauern Hochzeit wurde in Vilsen gefeiert. Der Sohn des Halbmeiers und Gastwirths Heinrich Wachelldorf aus Engeln heirzthete eine Schöne aus Vilsen. Zu der Hochzeit waren nicht allein alle Einwohner aus Engeln eingeladen, sondern es waren auch noch eine Menge Einladungen in die umliegenden Ge meinden und Flecken ergangen, im Ganzen an ca. 300 Haushaltungen. Am Hauptfesttage saßen gegen 700 Theilnehmer an der gemeinschaftlichen Hochzeitstafel; Nachmittags strömten außerdem noch viele Gäste nach dem Hochzeitshause, so, daß an diesem Tage wohl gegen 1000 Hochzeitsgäste versammelt waren. Der Hochzeitsgeber hatte, um seine vielen Gäste zu bewirthen, 2 fette Kühe, 8 fette Schweine und mehrere fette Kälber geschlachtet, auch mußten ca. 250 Hühner ihr Leben für den Hochzeitstisch lassen. DieWittwe Durien in der Rue des Archides in Paris hatte, um mehrere Gänge in der Nachbarschaft zu besorgen, ihre Wohnung verlassen. Kaum war dies geschehen, als ein Dieb in die Wohnung drang und sich anschickte, alle einigermaßen transportablen Gegenstände in einen Sack zu stecken. Durch das Geräusch aufmerksam geworden, kam der in der Küche spielende lljährigePierre gerade dazu, wie der Eindringling die Schränke seiner Mutter nach Geld und Geldeswerth durchwühlte. Anstatt wie andere Knaben die Flucht zu ergreifen, sprang der beherzte Pierre cn's Fen ster, riß s auf und rief aus Leibesfrästen: Diebe, Diebe! Au Hilfe, zu Hilfe!" Auch als der Einbrecher den Knaben mit einem Messer zu todten drohte, ließ dieser von seinem Geschrei nicht ab, ws den Missethäter dermaßen verblüffte, daß er in rastnder Flucht die Treppen hinabzustürmen suchte. Hier kamen ihm aber schon die Hausbewohner und inige Polizeibeamte entgegen. Er wurde festgenommen und auf demPolizeibureau als ein vielfach wegen Einbruches bestraftes Individuum recognoscirt S S l o h n t s i ch. Hoods Sarsaparilla zu brauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungentzündung, Diphteritis oder Fieber. Hoodö Pillen find von den ausgesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. 25c.
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