Indiana Tribüne, Volume 23, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1899 — Page 3
Dr. J. A, Suteliffe, Wund-Arzt, Geschlechts, Urin und HeciumRrankheiten. Office: 155 OstMarletstr. Tel. 941 Oksickstund : 9 bi 10 Uhr Vorm.; 2 bil 4 Uhr Dr. Jos. E. Morrow, Geschlechts- u. Lzarnkrankheiten. 20 West Ohio StraSe.
Dr. J. B. Kirkpatrick, ,r.. T ,, ., Frauenkrankheiten und Kranlhettea des N-ct'Ms. Kamorrbotden oac Messer und cauteriNrung g?be'lt, Ofnce : Hume uildinz, 3t Ost Ohio Str. Dr. Louis Eurekhardt, Willonghby Block. No. 224 Nord Meridian Straße. p,,chftudn: 9-1 Udr rrm. 24 Uhr Nachm. Eonn'iz : S 10 Uhr Lrm. Osfice.Televbon 1833, neu und alt. Wohnung: 417 Sapitol Zloenu. Rorth. Telephon 233. alt. Die alte schottische Nheumatismus Kur. U?b:r 40 Jare im Gebrauche. Zu haben bei Ferdinand Mittler, Zlpstheker, Ecke Ost und Washwgtonstr. OTTO LEPPERMANN, Deutscher Zahn-Arzt. Majestic Gebäude. Zimmer No. 207. bat seine Ofsiee nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., trftt iZtaze, verlegt. Qfice. Ständen : i?on 2 viS 4 Uhr Nachmittag Telepho : Oksice SS Wohnung 936. tit Wohnung befindet sich wie bisher : la&l Nord Pennsylvania Straße. Dr. I. Bühlee, 206 Sst zAcSurty Str. Sprechstunden : 8 biZ 9 Uhr 3er. ; 2 MS 3 . hr Nachm.; 6 bt? 9 Nhr bendS. Telephon 1446. vrrechunnden: Sonnt nur srmtttaa. Die Office von Dr. H. PINK und r. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C, C. EYEBT8, Deutscher Zahn - Arzt. !o. 8i Nord Peu'skldania Str. a ft wird aus Wunsch az:v2r.dt. WALTER FRANZ, Zahtt'Nrzt, ?.r. WH Oft Market Straße. Cofsin lock. Aimr.tr 43. CPct.eüinbfn: biI2 Vm., 1 Hl 5 91m., 7HI9 'iltncl. eonntag toa 10 Qhr v. Ml illht 9ta RlPANS TAB3I1ES Art intended sor chUdren, UdicS and al) who prefera medicine disguised as con sectionery. Thcy may now bc had (put tio m Tin Box, seventy-twö In a box). price, twenry.sive cents or sive toxes sor ... . . "ii . .t r.c couar. iny üruggisi wm g uicra ifyou insist, and thcy may always be ebuined by rcrniiting ihe pricc to J$fy ThcRipns ChejcaLv Company Kaio ttgsi KnnfCT" SX. fVrt.-Vrt l urn""',i VW i ; vv 50 YEARS' wnrnirurc tArunitiiwu rA Tradc Marks TfYfi Copyrights &c ti. ienslln a eketrh and descrlptlon ma , UCSIGNS Bulekly aacf rtin onr opinton jree w neiner ma SrentioiTu proMiblr patentable. Communic jM ttrlctlyconfldentsaL Handbookon Fatentl nt f re OMest airency sor pecurlnir patenta. Patmui takea throuKh Munn A Co. receln ipeeiai stioe. wltbout chnree, in the ScientHic flraerican. A. bandaomity illntrate1 weekly. V'tT ilauon of any urientiflo jonrnal. Ternia. 3 a : foaVmcntha. L Bold by al I pewalew. HUHH &Cö.38,Br"dw!f-hewYorfc ''ailich Ürte5 r fH.Wa.hington.D.C. Adolpli (OH medoxa RigHt.) Notary Pablic, Translator, : Gorrespondent etc ' No. 970 West Walnut St.
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GeHeims Schulv
Roman von Robert Stt äst. (Fortsetzung.) War er ein Mann aus eigener Kraft oder nicht? Geld ist nur ein Hilfsmit M, nicht schon der Erfolg selbst. Konnte ihn 'Jemand den Mann seiner Frau nennen, der durch ihr Geld, durch ein unverdientes Glück emporgekommen sei? Nein. Er fühlte, er habe ein wohlerworbenes Recht, auf der Stelle zu stehen, wo er stand. Wie konnte er überhaupt nur noch an die Worte des Betrunkenen denken? Schon länast hätte er qegen den Mann energisch vor &fjtn müssen. Aber was würde Lore sagen? Sie mußte sich fügen, diesmal mußte sie. Alles hat seme Grenzen. Und dennoch beschlich ihn ein leichtes Ul.behzgen, je näher er der Wohnung kam. Lore kam ihm nicht wie sonst auf bem Corridor entgegen, er überraschte sie, wie sie hastig etwas in einem Korbe verbarg und dabei erröthete. Er bemerkte nicht, daß sie geweint hatte, und hätte er es bemerkt, so würde er die Thränen für die vor einer schweren Stunde zitternden jungen Frau gedeutet haben. Aber nicht darum waren Thränen auf die Kinderwäsche gefallen. Wie glücklich hätte Lore bei dieser Beschäftigung sein können, wenn nicht jener böse Dämon gewesen wäre. Darum hatte sie geweint, über das verlorene Paradies, welches sich ihr in solcher Schönheit, wie es hätte sein können, auch nie wieder öffnen würde. Mit einigen Scherzworten, den Arm um sie gelegt, zog er sie in das Nebenzimmer, wo der Abendtisch gedeckt war. Lore plauderte heiter wie sonst, Paul sprach wenig, er träumte. Es waren glückliche, zufriedene Gedanken. Wenn er Lore anblickte, so that er es mit ernIlen Auc;en, denn sie kam ihm wie ein unverdientes Geschenk des Himmels vor. So lebhaft wie heute hatte er das noch nie empfunden. Manchmal überkam ihn Angst, es war zu viel des Glückes, die Götter können neidisch werden oder Tribut fordern. Du bist heute so ernst. Paul," zagte Ü ie und strich mit ihrer weichen Hand ber sein Gesicht, als wollte sie Falten glätten; es ist Dir doch nichts Unangenehmes passirt? Nein, gar mchts za, ich wollte es Dir noch gleich mittheilen: ich habe heute Moritz Koch entlassen. Es ging nicht mehr mit ihm. Die Hand, die auf seiner Stirn noch lag, wurde plötzlich eisig kalt. Es ist nicht möglich.Paul!" hauchte Lore. Er war ärgerlich, daß ihm dies plötzlich eingefallen war und er es. aus seinen Gedanken erwachend, gesagt hatte, gerade zetzt war es nicht am Platze gewesen. Nur mußte es sein. Und warum nicht? Mein Gott, Lore, was hast Du nur mit dem Mann?Nein, Paul, das hast Du nicht gethan. Sage nein.Es ist geschehen. Der Kerl wurde zu unverschämt. Unzuverlässig durch und durch, ein Trunkenbold, alle Laster hatte er. Meine alten Arbeiter wollten seinetwegen kündigen, da habe ich ihn fortgejagt. Und der Mensch wagte mir noch zu drohen. Ich mußte mich beherrschen, in meiner Hand juckte es." Starr saß die junge Frau da, die Augen zur Decke emporgerichtet. Was ist Dir denn, Lore? Was l t denn da oben?" Das Schwert . . . Was?" rief er erschrocken, das Schlimmste fürchtend. Plötzlich brach sie in Thränen aus, bat, flehte, rang die Hände, er mochte doch die Kündigung zurücknehmen, es sei der Freund ihres Bruders, er solle doch sie schonen, kurz, sie zog alle HilfsMittel herbei, allein er blieb standhaft. Er erhält morgen früh, ehe er zur Arbeit gehen kann, den eingeschriebenen Brief mit derKündigung und das volle Monatsgehalt, und damit fertig," sagte er jetzt zum drittenmal. Und wenn er widersetzlich ist, lasse ich ihn verhaften. Die Kündigung zurücknehmen weiter fehlte nichts! Ich machte mich ja vor dem ganzen Personal unmöglich. Du mußtest es erfahren, jetzt ist es gut. Es thut mir leid, daß Du Dich darüber so kränkst, nun bitte ich Dich aber ernstli. davon aufzuhören." Als Lore sah. daß alles ihn nicht umstimmen konnte, zwang, sie sich zur Ruhe. Nun, so ist es eben vorbei mit ihm. Du hast ganz recht, es war nur eine Laune von mir." Das war ein Wort," rief er erfreut und zog sie an sich, sie küssend; doch gleich setzte er ängstlich hinzu: Wie kalt Du bist! Ich will Dir Glühwein machen lassen." Nur ihre Blutwärme und den Herz schlag hatte sie nicht in ihrer Gewalt. Ja, mache mir Glühwein," lächelte sie. Du selbst, bitte. Du kannst das ja so gut von Deiner Seemannszeit her." Als er hinausgegangen war, sank sie schlafs zusammen. Da kommt es der Faden reißt," stöhnte sie, wieder starr zur Decke blickend. Ich weiß keinen Ausweg mehr morgen meine Stunden sind gezählt." Mit einem gewaltsamen Ruck richtete sie sich empor, als sie seine Schritte vernahm. Sie streichelte die Hand, welche ihr das Glas gab. Er hat Dir gedroht?" fragte sie, das heiße Getränk mit dem Löffel schlürfend. Zuerst schimpfte er mit gemeinen Ausdrücken dann drohte er, er wolle mir die Suppe versalzen, wer zuletzt lache, lache am besten, und so welter. .Was konnte er damit meinen?" Das Schlimmste wäre, daß er das Leraehen von Klus an, die große Glocke hinge. Mich wundert aber, daß dies noch gar nicht bekannt zu sein scheint, sonst hätte ich doch einmal eine Ansvieluna gehört. Nein, wir können
ja nichts dafür, uns trifft kerneSchuld, wenn es auch nicht gerade angenehm ist. Wenn es einmal herauskommt, dana
offen eingestanden, nui nichts derdecken. Das ist der frr) der bösen That, daß sie, fortzeuge?lc. Böses muß gebären." Wie sagst Du?" Es ist ein geflügeltes Wort von Schiller. Wer einmal etwas Böses gethan hat, und wenn es auch nur eine kleine Lüge ist, muß immer mehr Böses thun, will er das erste verdecken; so kann aus einem Lügner zuletzt ein Mörder werden, ja, das Böse wird selbst lebendig, es steckt wie eine übertragbare Krankheit Unschuldige an, die dann daruntc? zu leiden haben. Es gibt nur eines, um dem Uebel Schranken zu setzen: das ist offenes Eingeständniß seiner Schuld und entschlossene Umkehr. Aber die meisten Menschen haben den Muth nicht dazu." Lore hatte das letzte nicht mehr gehört. Das ist der Fluch der bösen That .... wie gut das auf sie paßte! Weiter und immer weiter ging eZ mit ihr. Gelogen, betrogen, gestohlen was kam nun noch? Und alles das gegen dcn, den sie liebte! Mieder legte sie sich schlafen mit der Hoffnung, nicht mehr aufzuwachen. Und sie erwachte doch und sie zählte die Minuten. Jetzt bekam er den Brief mit der Kündigung jetzt sann er auf Rache jetzt machte er sich auf den Weg zu ihr, um Rechenschaft zu sordern. Es war schrecklich. Die junge Frau kauerte gebückt in einer Ecke des Sophas, sie wartete und lauschte, bei jedem leisen Geräusch zuckte sie zusammen. Aber er kam nicht. Nahmen denn diese Qualen gar kein Ende? , Der zur Mittagszeit heimkehrende Gatte freilich fand an Lore nichts Auffälliges. . Hat sich Koch wieder blicken lassen?" fragte sie beim Essen einmal nebenbei. Nein, es hätte auch keinen Zweck, er kann die Werft nicht betreten und weiß, daß er verhaftet wird, wenn er mich oder einen Anderen belästigt." Was hatte er dann vor? Jedenfalls verjubelte er erst das Gehalt.
In dem einen Jahre, seitdem sie nun von ihm abhängig war, hatte sie ihn zur Genüge kennen gelernt. Er betrank sich, aber m: so sinnlos, daß er nicht wußte, was er sprach. Seine Zunge hielt er stets im Zaume. Gewlssermaßen war er auch ein Mann von Wort, was man übrigens oft bei Spitzbuben findet. Das ist keine Tugend, sondern eine Folge der Eitelkeit, des energischesten Lasters der Menschheit, das selbst über den Tod erhaben ist. Darum sterben ja so viele Berbrecher mit Muth und Fassung auf dem Schafott; sie möchten den Helden spielen, womöglich noch eine Rede halten es kommt ihnen Alles auf den Eindruck an, den sie bei den Zuschauern hinterlassen. i Koch hatte ihr versprochen, ihr den Brief für hunderttausend Mark auszuliesern, und er that nun, als wäre das ein ganz ehrliches Geschäft urid als ob ihm sein biederer Charakter Nicht erlaube, andere Zwangsmittel gegen sie anzuwenden. So behielt er auch keine Zeile von ihr in den Händen. Wenn ihm Lore einmal schrieb, so lieferte er ihr den Brief das nächste Mal, wenn er sie sah, ab, wie sie es wünschte. Das Geld schickte sie ihm unter fremdem Namen durch die Post zu, die Schrift verstellend, und auch diese Postabschnitte gab er ihr zurück. Was er in der letzten Zeit mehr forderte, das sollte sie, sagte er gnädig, ihm spater emmal wieder abziehen, geschenkt nähme er nichts. Koch wird wohl zu. mir kommen. sagte Lore zu ihrem Mann. Und du wlrst lyn natürlich sofort abweisen lassen," versetzte Paul. Bitte. Paul, sei nicht gleich so hestig. Ich werde ihm sagen, daß es nun ein für allemal vorbei ist. Ich kenneihn nicht mehr." Ah, das ist gut. Dann sei es. Wann war Koch das letzte Mal bei dir?" Bor vierzehn Tagen. Ich ließ ihn zu mir holen, als du dich damals so über ihn geärgert hattest, und sprach ihm in's. Gewissen. Merkwürdig, mir gegenüber ist er immer so kleinlaut." Er ist eben charakterlos, ein unglückliches Opfer seiner Leidenschaften." Paul wußte also, daß Koch dennoch manchmal in die Wohnung zu seiner Frau kam, jetzt freilich im Gegensatz zu früher sehr, sehr selten. Nach dem Essen ging Paul m sem Arbeitszimmer, Lore horte ihn den Geldschrank öffnen und die einzelnen Schubfächer ziehen. . Lore, komm doch einmal her," xt er dann. Er stand vor dem offenen Geldschrank und blickte bald in ein Fach, bald seine Frau an. Ich bin bestohlen worden. Nicht möalich!" Mir fehlt Geld." , .Paul, überzeuge dich erst, ob du es nicht verlegt hast. Wer sollte dir denn aus dem Geldschranke etwas stehlen?" 5?icr m diesem Fach lagen fünfzehn Goldrollen in der Packung der Reichsdank, und nun sind es nur noch zehn," sagte er auf's Bestimmteste, jedes Wort betonend. Mir fehlen fünftausend Mark." Besinne dich. Paul, es ist ja gar nicht möglich! Du hast sie wo anders hingelegt. Ist denn das Schloß beschädigt? Ein Einbrecher würde sich doch nicht mit fünstausend Mark begnügt haben." Er trat auf sie zu und sagte leise; Ich denke, wir haben einen Hausdieb. Mir kam es schon mehrere Mas so vor, als wenn kleinere Beträge fehlten, ich konnte mich aber täuschen; ehe ich Jemand verdächtigte, schob ich eS meiner Nachlässigkeit zu. Bei fünftausend Mark irre ich mich natürlich nicht. Die fünfzehntausend Mark waren die Versicherungssumme der Arbiter. Sage, Lore, hast du Verdacht auf Jemand im Hause?" Rein, das hatte Lore nicht; sie nahm daö Dienstmädchen, die Hausleute und dle.Personen. welche sie gelegentlich be
schüsttgte, aus '5 Kräftigste tn Schutz. An dem Fehlen der kleineren Posten, das wußte sie. war sie selbst schuld; aber sich einen Nachschlüssel zum Geldschrank zu verschaffen, das war ihr nicht eingefallen. Bitte. Paul, sieh noch einmal nach, ich will dir dabei behilflich sein." Nur um ihr den Gefallen zu thun, vergewisserte cr sich nochmals, daß in dem Geldschrank fünf Goldrollen zu je tausend Mark fehlten. Paul besaß zu jedem Schloß nur je einen Schlüssel, mit anderen zu einem Bunde vereinigt. Dieses trug er stets in der Tasche, nur beim Schlafengehen legte er die Schlüssel auf den Nachttisch. Es war ihm selbst ein Räthsel. Die Schlösser zeigten keine Verletzung, die Firma, von welker d:c Geldschrani stammte, war eine solide; daß man sich bei ihr keinen Nachschlüssel verschaffen konnte, war sicher. Seinem Gesinde traute er solch' ein Verbrechen auch gar
nicht zu. Er war rathlos. Und wa- j i ? pi p c (m 4f I rum nur geiaoe sunsiauseno carik Das! ihm schsn meyrmals etwas gefehlt hatte, das machte ihn jetzt so stutzig. Es mußte Jemand sein, der im Hause verkehrte und mit Geldschränken Bescheid wußte. Es kamen doch manchmal fremde Leute in dieses Zimmer, wenn er nicht anwesend war, so stand es zum Beispiel un den Gesellschastsabenden offen, der Kassenbote wartete hier oft auf den Principal, oder es kam auch Ah. mir geht eine Ahnung auf!" Hastig trat er an den Schreibtisch und warf einige Zeilen auf einenBricfbogen, schloß ihn und zog die Klingel. Hier, Minna," sagte cr zu dem :r scheinenden Dienstmädchen, dies trage zur nächsten Polizeiwache, sofort." Dies war so schnell gegangen, daß Lore keine Zeit gehabt hatte, zu fragen, was er geschrieben. Was willst du thun, Paul?" Einem Ertminalbeamten meinen Verdacht mittheilen. Ja, ich habe einm Verdacht. Wie oft war Koch in dieser Wohnung?" Diesmal war Lore nicht im Stande, ihren Schreck zu verbergen. Um Gottes willen, wie kommst du auf solch' eine Vermuthung!" schrie sie auf. (Fortsetzung folgt ) ZZon Den Träumen. Von Gußcn Jsolaii. Die Erkenntniß, daß Träume lediglich durch äußere Einwirkungen hervorgerufen werden, ist für die Volksausklärung von hoher Bedeutung. Wohl kein Aberglaube ist so tief in das Volksleben eingedrungen, als derjenige, der sich um unser Traumleben rankt. Sind Träume Schäume? Sind Träume das Spiel des Zufalls? Der französische Culturhistoriker Louis Ferdnand Alfred Maury theilt in seinem Werke Le sornrneil et les reres" mit, daß er es oftmals während des Mittagsschläfchens mitErfolg versucht hat. seinen Träumen eine bestimmte Direct! zu geben. Et.' ließ sich kurz nach dem Einschlafen bestimmte Geräusche und andere Eindrücke beibringen und gleich darauf wecken, um sich noch genau der dadurch hervorgerufenen Traumvorstellungen erinnern zu können, und das Resultat dieser Versuche überzeugte ihn, daß man sich so in der That ganze TraumVorstellungen einblasen lassen könne. Träume sind keine Schäume. Sie haben ihre natürliche Entstehung, von der wir uns freilich nicht immer gleich Rechenschaft geben können. Vor mehreren Jahren ereignete sich in Berlin ein Vorfall, der auf's klarste bewies, daß äußere Eindrücke unser Traumleben beherrschen. In jenem Falle hat ein Traum ein paar Men schenleben gerettet. Eine Frau träumte, daß ihre Kinder verbrennen. Sie erwachte, und ihre Kinder befanden sich wirklich in Lebensgefahr, nämlich in der Gefahr, zu ersticken. Das Zimmer, in dem die Kinder schliefen, war voller Rauch; dieser letztere war auch in das Schlafzimmer der Mutter gedrungen und hatte bei ihr jene Traumvorstellungen erweckt. Daß der Traum des Brandes, der vom Brandgeruch herrührte, sich sofort mit dem Traum von der Gefahr der Kinder verband, läßt sich erklären durch die wohl bei jener Frau stark ausgefragte Mutterliebe. Beim Kohlenbrenner, bei einer Köchin, bei einem Schmied hätte dieselbe Traumerregung vielleicht berufliche Traumvorstellungen bewirkt. Der nordische Dichter August Strindberg erzählt folgende seltsame Traumgeschichte, welche die oben erwähnten Beobachtungen ebenfalls bestätigt: Ich träumte eines Nachts, daß ein Falke auf meine linke Hand hinabstieb und seine Krallen in die innere Seite der Hand einschlug. Als ich deö Morgens erwachte, fühlte ich noch den Schmerz und fühlte ihn bis in den Vormittaa hinein. Hier lagen zwek Erkla.-unasqrunde vor: Entweder hatte sin Nagel im Bette oder eine Nadel :n den Betten mich gestochen und ich im Traume die Ursache gesucht, vielleicht mich imTraum in einer Landschaft befunden. Vögel gesehen und mir die Ursache im Falken construirt; oder der eingebildete Schmerz war durch das Auftreten des Falken im Traum mit dem erträumten Hieb seiner Kral. len entstanden. Im letzteren Falle lag eme Art Stigmatlsirung vor. Der letztere Fall ist natürlich der un wahrscheinlichere. Derartige nachhaltige Wirkungen eines erträumten Schmerzes oder un behagens sind keineswegs selten. Ein, durchaus glaubwürdiger Arzt erzählte mir folgenden Fall auö seiner PraziS. Er ward eines Moraens eiligst zu einer Patientin aerufen. die unter ent setzlichen Athmungsbeschwerden und Schmerzen am Halse ihm mittheilte, sie babe in der Nackt ihr Gebin verschluckt dasselbe müsse, im Halse stecken. Die Untersuchung ergab, daß zwar der Hals eine kleine Geschwulst aufwies, daß aber keinesweas em.abnaebik in
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z Ein krvgrragcnder deutscher i IictfUcti ille Itr s? , , . , . L " . -vi5 lnde zwn Paiktte von Dr. Kah' al? vor Satiren. Ich b,n über, da die 2? ? ? 4? 4? 4? ? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4?
ibelaantmürtiuiven rechtfertigen. Ich kühlte durch und durch kranr. ermüdet uno tnnfällia Ich gebrauchte .hren Renovator vorjchriftsmägig. In drn ersten Taqen fühlte ,ch m S ckwachtcr. aber nach einer Woche weiteren Äeorauchs znqte sich ein merti.cher Wechsel un? $Z ser werden. Ich nedme ,eyk gelegentlich. ,e nach Be. ursnig. ,eden Nachmittag, ein di wei Dosen Turch den gebrauch IdreS enovatcrS ade ,ch :n einer riaturltchrn Wnke meine Einarniribf nurher in tif nih?riii TJirttint.i. .fc... -.nt iiicihc vill
u -. ...... . .. v. jj ' !) v1an ytvtuuti
Dr. Kay9 H&novator . t ?or einig Wintern l,tt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin ftitdnn iib,n2Ö,nt.fr Äuqnffen dieser Krankhnt ngefäkir um dieselbe Heit ouaeicRt "ihr T t . ft o l, 4 Langend al k a m yeilke m.ch ,n diesem W.nter sofort. - Ich bade stets mit sicke. rem Erfolg diesen Lungrn-Balmm ,n meiner ffamilie gegen Husten und (Erkältungen anaewen det. oiont meine Ersadruna aebt kann ich mit alitem tenk?,n ihr , .,.t..,.
len. a, Sie ,ör dieselbe deanspruchen." ' Sanz ErgVdenst " " ansa, !t,. den .WA? wentl.chäLZnsa-ity PressePreiZ 25 Cents und $1.00. verlaust dn otZker oder durch die Po? versnobt. Wenn Aerzte erfolgio sind und alle andere Gegenmittel sedlschlagen so beseitigen unsere ?!ittki die Ursachen und be,len ronnche rankbeiken. Schreibt uns für -Dr Ky Homft l'reztmell:" es ist ein werthvolle Buch von V Seiten. Mau adressire: f DR. 8. J. KAY MEDICAL CO.. - ftüu
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Ui iävk foiirrfali oemjelben ttecke, vielmehr war der Arzl ganz entschieden der Meinung, das; ein Geblg von der Gros;e desjenigen, wie es jene Dame zu tragen pflegte, unmöglich ohne künstliche Nachhilfe den Weg durch den Hals hätte nehmen können, vielmehr im Halse stecken geblieben wäre und wohl die Patientin in ernstliche Erstickungsgefahr gebracht hätte. Auf seine Nachforschungen erfuhr der Arzt sodann, daß früher die Dame ihr Gebiß allabendlich vor dem Zubettgehen herauszunehmen pflegte. um es im Toüettentischchen abzulegen, neuerdings aber, da sie sich vor ihrem Kammermädchen aernrte, das Gebm die Nacht hindurch im Munde behielt. Ver Arzt, der sofort die Situation überblickt hatte, inspicirte das Toilet? tentischchen, wo das vermeintliche der schluckte Gebifz sich vorfand. Die Halsgeschwulst war augenscheinlich durch eine leichte Erkältung entstanden, und der durch die Geschwulst erzeugte Schmerz hatte den eiaenthümlichen Traum hervorgerufen. Der Traum aber hatte die Athmungsbeschwerden erregt, die so lange nachwirkten, nun aber nach der Aufklärung des Vorfalles nachließen. Daß die Dame, bei der ein Traumgebild eine so intensive Nachwirkung haben konnte, zur Hyste, i i r, e 1 n . ei t ne neigie, ij: eme lelonvernanollaze Voraussetzung. Daß man aber auch ohne jede Anläge zur Hysterie Aehnliches erleben kann, vermag ich aus eigener Ersahrung zu berichten. Ich selbst habe vor mehreren Jahren folgenden eigenartigen Fall nachhaltiger Wirkung eines erträumten Mißbehagens gehabt. Ich arbeitete bis in die späte Nacht hinein und wurde in meiner Arbeit erst durch das Erlöschen meiner Arbeitslampe gestört, was mich zwang, mich niederzulegen, wobei mein Aerger über die Störung und unfreiwillige Muße noch verstärkt wurde durch den unangenehmen Petroleumgeruch, der sich bei verlöschenden Lampen zu entwickeln pflegt. Am Tage darauf machte ich beim Mittagessen dem Dienstmädchen, das vergessen hatte, die Lampe rechtzeitig zu füllen. Vorwürfe und befahl ihm im ärgerlichen Tone, für die Folge meiner Arbeitslampe größere Aufmerksamkeit zu schenken. Noch ärgerlicher stand ich vom Mittagstisch auf, um mich zu einem Mittagsschläfchen niederzulegen und nahm so wohl die Gedanken an die gestrige Störung mit in die Traumwelt hinüber. Die Folge davon aber war, daß ich das ganze Vorkommnis im Traume noch einmal erlebte und, als tch erwachte, einen deutlichen Petroleumgeschmack hatte, den ich erst durch Anwendung einer Mundspülung los wurde. Da sich zur Zeit meines Mittag?schl.'If'ens im ganzen Zimmer übeiaupt Uiu Lampe vorfand, andere, die ich sosort hineinrief, auch nich! die geringste Spur eines Petroleumge--nifc cnisfüntin. so konnte jener üble Geiuch lediglich durch den Traum bei mir erregt worden sein. Es ist eine alte, in weiten Kreisen des Volkes bekannte Negel. daß. wenn man ruhig schlafen wolle, man den Arm nicht über die Brust legen dürfe. Selbstverständlich muß eine solche Lage Traumbilder hervorrufen, da sie At'omungsbeschwerden. Beklemmungen etc. mit sich bringt, aber jede andere Lage kann eben so gut Traumbilder anderer Art zur Folge haben. - Phantasievolle Personen neigen begreiflicherweise mehr zu Träumen, als phantasiearme Menschen. Die Bilduna des"Geb!rns svielt dabei eine nicht geringe Rolle. In Dresden ereignete sich vor einigen Jahren der Fall, daß ein kleiner Knabe der Sohn eines Schriftstellers der auch im Wachen oftmals sich von Mannern mit Schwertern verfolgt glaubte, plötzi Itch aus dem Schlafe aufwachte, angst
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