Indiana Tribüne, Volume 23, Number 87, Indianapolis, Marion County, 14 December 1899 — Page 1

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n . wo AO s i A ft 4W 1 R rV K y y V QA 5 '.. z A r tV A v Office : No. 8 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang 33 Indianapolis. Zndiano. Donnerstag, ten . Dezember 1899. No. 87

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Editorielles. Mit dem Entsatz von Kimberley wird es nun wohl vorläusiz nichts fein. Wenn wir j'tzi bald von dem Falle Kimberleyö und Mafekingö hören, werden wir nicht überrascht sein. Da die Briten vorläusiz nicht nachgeben werden, kann man aus einen langen blutigen Krieg rechnen. ES wäre zu wünschen, daß im Zateresse der Humanität durch die Bemühungen einer dritten Macht ein Ausgleich versucht würde. Jetzt gesteht man wenigstens ein, daß man auf'den Philippinen der sehr schwierigen Ausgabe, den Guerillakrieg zu unterdrück, gegenübelsteht. Und man gisteht zu, daß außerhalb der Militärlinie um Manila herum überall Guerillabanden ihr Wesen treibenMit anderen Worten : außerhalb Manila herrscht Anarchie und nirgends ist man seines LebenS und seines EigenthumS sicher. Da werden unsere Weisen in Washington noch eine harte Nuß zu knacken haben. Und Geld kostetS ! Schmachvoll viel! mn Die Frage, ob eS in., den Ver. Staaten einen Impfzwang" giebt, soll in Georgia vor Gericht entschieden werden. Die Mitglieder der Christian Science", Kirche in AmericuS find entschlössen, die Zmpssrage biS zur höchsten Instanz zur endgiltigen Entscheidung bringen zu lassen. Bravo ! Vor mehreren Jahren hat schon daS OberstaatSgericht in Wikconsin entschieden, daß die Schulbehörden nichtgeimpften Kindern die Theilnahme am Schulunterricht nicht versagen dürfen. Wenn überall der ImpfzwangGegner sich energisch gegen die schlimmste Verletzung der persönlichen Freiheit auflehnen würde, so hätte es mit dem Impfzwang bald ein Ende. (San Francikco Tagblatt.) ES giebt Leute auf welche daS Wort persönliche Freiheit" ebenso wirkt wie der Köder aus den Fisch. Der Redak teur e,neS sozialistischen BlatteS hat nicht nöthig die Nase in Dinge zu stecken von denen er nichts versteht. Ote Frage deS Impfzwangs ist eine der medizinischen Wissenschaft und nicht der persönlichen Freiheit. Aller dingS, wenn daö San Francisco T.ig blatt die christliche Wissenschaft höher schätzt als die medizinische, dann wollen wir nichts gesagt haben. Heute findet hier die Iahreöver sammlung der Civildienft - Reform Association statt. WaS die Absichten und Prinzipien derselben betrifft, so haben dieselben unseren vollen Beifall. Allein wir fürchten, daS Uebel der Beulepoli tik ist so tief eingewurzelt, haß der Er folg der Bestrebungen der Association nur ein sehr geringer sem wird. Wäre die Beutepolitik nichts weiter als eine bloße Begleiterscheinung, so ließe sich wohl hoffen, daß durch energisches Be mühen, eine durchgreifende Civildienst, reform in verhältnißmäßig kurzer Zei zu erzielen wäre. Allein sie ist keine bloße Begleiterscheinung. Sie geh mit Nothwendigkeit aus unserem gan zen politischen System und den be stehenden wirthschastlichen Verhalt nissen hervor. Der professionelle Politiker muß da entstehen, wo ti fast kein Lokalam giebt, daS nicht durch Wahl zu besetzen

ist. und wo viele Lokalämter ihrem Inhaber ein größeres Einkommen bringen, als daS, dessen der Präsident sich erfreut. Wo die Parteipolitik dazu dient, werthvolle Aemter zu erobern, nicht deS Prinz'PS halbe?, sondern deS materiellen Werthes der Aemter Villen, da schafft sich die Partei

nothwendiger Weise ihre Werkzeuge. DaS ist ganz unvermeidlich. Diese Werkzeuge werden je nach ihrer Fähigkeit und je nach ihrer bürgerlichen Stellung belohnt. In unserer Zeit aber, in welcher Löhne und Gehalte immer tiefer sinken, in der eö immer schwieriger wird, sich eine lohnende Stellung zu verchassen, in der eS fast unmöglich geworden, sich ohne bedeutendes Kapital elbständig zu machen, ist eS natürlich, daß die Politiker zweiter, dritter u. s. w Klasse vor allem Aemter als Entlohnung für Parteidienste suchen. Der Hauptgrund deS Uebels liegt in den mißlichen wirthscbastlichen VerHältnissen. Wenn Jedermann die absolute Sicherheit hätte durch mäßige Anstrengung jederzeit sein Brod verdienen zu können, dann wäre es mit der Beutepolitik bald zu Ende. Die beste Eivildienstreform liegt in einer Besserung der sozialen und wirthchaftlichen Verhältnisse. 3n Detroit tagt gegenwärtig die American Federation of Labor. Nach en Berichten der Beamten ist dieselbe im letzten Jahre außerordentlich gewachsen. ES wurden 450 Freibriefe ausgestellt. Die Einnahmen der Organifation nahmen um zwei Drittel zu, die Mitgliederzahl um 141.000. - -m ArHlMWeii Wetterberiöt. Kälter, Schnee heute Nacht ; schö.ics Wetter Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 27 Grad, niedrigste 23 Grad. Der Bnrenkrleg. Die Engländer bekommen schwere Schläge. London, 14. Dez. BeiMayerSontain ist . eine Schlacht geschlagen worden und Gen Mathuen hat eine chwere Niederlage erlitten. Er hatte ungefähr 11.000 Mann. Ein unbeftätigter Bericht fagt, daß sein Verlust sich auf 450 Mann beläuft. Auch die Buren hatten große Verluste und die Gesammtverlufte mögen sich aus 1000 Mann belaufen. Drei berühmte briische Offiziere fielen, Gen. Wauchopa, Oberst Downham und der MarquiS von Winchester. ES war die blutigste Schlacht, die biö jetzt in Südafrika stattfand. Die Buren sollen 12.000 Mann stark gewesen sein. Die britische Artillerie beschoß die Stellung deS FeindeS am Sonntag von 4 Uhr Nachmittag an bis Dunkelwerden. Der Angriff schlug fehl und wurde mit Tagesanbruch wieder aufgenommen. Der Kampf war ein heftiger und mit Einbruch der Dunkelheit mußte sich General Methuen zurückziehen. Die Buren fochten mit großer Tapferkeit und eS schien, alS ob die furchtbaren Lyddit-Bomben gar keinen Eindruck auf sie machten. Sie unterhielten ein solch starke? woblgezielteS Feuer, tem die Brisen schließlich keinen Widerstand mehr zu bieten vermochten. DaS Feuer war ein furchtbar mörderischeS. , Man betrachtet-hier die Situation als eine sehr ernst und glaubt, daß Gen. Methuen sich gezwungen sehen werde, vom Modder Fluß nach dem Orange Fluß zurückzuweichen. London, 13. Dec. Cö stellt sich immer mehr heraus, daß das KriegsMinisterium seine hauptsächlichste THS tigkeit darin zu erkennen glaubt, die Meldungen vom Kriegsschauplätze so zu kürzen, daß kein Mensch im Stande ist, daraus den wirklichen Sachverhalt zu erkennen. Einen sehr schlimmen Eindruck hat eö hier gemacht, daß ge rade daS 6. Regiment und die irischen Schützen, welche seit dem Kriege in Spanien sich in allen Kämpfen EnglandS so tapser geschlagen haben, zur Uebergabe gezwungen wurden. Nichol son Nek scheint also -noch immer keine Warnung gewesen zu sein. 3ci KriegSministeriurn ist man eis rig an der Arbeit, neue Verstärkungen ? abzusenden. Ochon am Oamstag soll

das erste Bataillon der 6; BiviNon nach Südafrika abgeben. rr : - r i. i m.SA,taU'tl Tnf?nl

SJlC Ugllil V21 tujiw .II.. deutlich erkennen, daß die Buren entsprechend den veränderten Verhältnissen auch ihre Taktik rasch '.geändert haben. Sie lassen sich nicht mehr überraschen, halten guten Wachtdienst und sparen ihr Gewehrfeuer auf, bis eS die größte Wirkung hat. Dabei haben sie offenbar von ihrer früheren Fertigkeit, daS Terrain vorzüglich' auözunutzen, nichts verloren. Zur Controlle der Eirlw a n - derung. Washington,. 13. Dez. ? Fünf Marine-Hospitalärzte find heute nach Southampton als die ersten Mitglieder deS neuen Dienstes der Regierung im Auslande abgegangen. Sie werden den verschiedenen Konsulaten in den europäischen Häfen beigegeben werden, um eine Controlle über die Auswanderer zu üben, welche nach den Ver. Staaten gehen wollen, Diese Aerzte werden sich an Bord aller nach unseren Häfen abgehenden Schiffendegeben und die ZwischendeckS-Passagiere inspiciren und den Schissen, wenn AlleS n Ordnung befunden wird, Gesundheitöatteste ausstellen. Wenn die Schiffe in Amerika einreffen, werden die Einwanderung?behörden die Papiere prüfen, und daurch wird die Landung der Einwanderer gleichzeitig erleichtert, und der Herübersendung von kranken und verrüppelten Personen ein Ziel gesetzt werden. Man hofft aus diesem Wege auch die Einschleppung 'ansteckender Krankheiten auö dem Auslande zu bechränken. Zehn weitere Aerzte werden ihren Kollegen folgen. " - Krach in Trust - Papieren. New I ork, 13. Dez. Die Woche fiig sehr schlecht an der Aktien-Börse an. Eigentlich begannen die Schwierigkeiten am Samstag. An diesem Tage wichen die Preise langsam und unter den Leuten, welche Papiere auf Spekulation hielten, trat Unruhe ein. Schon seit Wochen herrscht Geldknappheit und die Zinsen für temporäre Aneihe sind hoch. Heute waren viele Inhaber von Papieren genöthigt, sie aus den Markt zu werfen und die Folge war ein rapider Courssturz uner den Industrie-Papieren. Fast alle Industrialö" sanken um 2 biö 4 Pur.kte; Äeißblech um 5, Metropolitan um 8, Tabak um 7, Colorado Fuel um 7. Tennessee Coal .sogar um 21, die Bullen" thaten ihr möglichstes, um den Markt zu heben, aber ohne sonderlichen Erfolg. Bemerkenswerth ist. daß die BahnPapiere sich in dem Sturm ganz fest hielten. Die .Eisenbahnen machen nämlich jetzt ausgezeichnete Geschäfte und Dividenden. Die ReaierungSBondö stiegen sogar im Preise. Der Verlust an den Coursen seit Samftzg betragt ungefähr 40 Millionen DollarS. Er fällt fast ausschließlich auf die Gimpel, welche die verwässerten Trust-Aktien gekauft oder mit ihnen auf Margin" spekulirt hatten. Eine Menge derselben müssen ihre Margins" verloren haben. Die Banken hatten sich diese Papiere vom HalS geschasst, waS erklärt, daß sie nicht getroffen wurden. Die Spekulanten schrieen wüthend nach mehr Geld" und wollen haben, daß die Regierung ihnen zu Hilfe komme. Ihre Situation ist dadurch herbeigeführt worden, daß in Folge der Zunahme deS Waarengeschästö in der letzten Zeit viel Geld, welche seither der Börse zur Verfügung stand, in daS Handels- und Tabakgeschäst gegangen ist und die Svekulanten außer Stande find ' die hohen Zinsen zu bezahlen, welche jetzt verlangt werden. Ochiffö'NaHriyten. Angekommen in : N e w S o r k, Kaiser Wilhelm der Zweite" von Genua; Southwark" von Antwerpen. Amsterdam, Werkendam" von New Aork. Die ausfallendsten Heilungen von Skrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'S Sarfaparilla er zielt. Diese Mittel sucht seineS Gleichen bei Blutkrankheiten, raucht nurHood'S. Hood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich an (Zrope uns vevtqr. 25c.

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