Indiana Tribüne, Volume 23, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1899 — Page 1
O dd AA 0 iC AA rK A vs m v Xk . V k W V yy w 5 . I ! ZkxJS w W4 r. s C 7 Office : No. 18 Sud Alabsms Ttraße. Telephon 1171. Jahrgang 83, Indianapolis, Zndiana. Mittwoch, ten 13. Dezember 1899. No. 8G
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Editorielles. Ueber die Kantinenfrage äußert sich Kriegösekretar Root in sehr dernünstiger Weise. Er sagt, eS handle
sich nicht darum, ob Soldaten trinken sollen oder nicht, denn das könne man weder verbieten noch verhindern. ES handle sich nur darum, ob die Soldaten in den Kantinen unter Ausficht gutes Bier trinken, oder schlechten Whiskey in den Spelunken, die in der Nähe jeder Kaserne entstehen, ganz besonders aber dort, wo Prohibition herrscht. 3m November sollte der Prozeß der französischen (.eneralstabSossiziere gegen Zola und der Prozeß der Wittwe Henri'S gegen Joseph Reinach vorkommen. Wir sprachen schon vor Monaten die Anficht anS, daß diese Prozesse nicht zur Verhandlung gelangen, sondern irgendwie beseitigt wärden. ES scheint, daß unsere Vermuthung richtig war. Man hat weiter nichts darüber gehört. Wir hielten eö und halten eS noch für wahrscheinlich, daß alleö vermieden wird, was an die DreyfuS-Assaire erinnert. DaS Turnen nach deutschem System hat in Japan, wo man ht kanntlich alles Gute zu schätzen weiß, bereitwillige Ausnahme gefunden Eö ist in den öffentlichen Schulen ringe führt und wird schon in den unteren Klassen, die von Kindern von 6 biö 10 Jahren besucht werden, betrieben. 3n den oberen Klassen der Elementarschulen, bei Kindern von 10 bis 15 Jahren, find ihm in den ersten drei Jahren 2, in den letzten 5 wöchentliche Lehrstunden gewidmet. 3n den Höheren Schulen, die von Schülern im Alters.) 15 bis 19 3ahren besucht werden, wird täglich eine Turnstunde oder 6 per Woche gegeben, und zwar in Frei-, OrdnungS- und GerätheÜbungen. Die Schüler der höheren Klassen werden speziell als Gehilfen der in den unteren Klassen unterrichtenden Turnlehrer ausgebildet. Der edle Sport" deö Fußballspiele? wird dagegen in den japanischen Schulen nicht betrieben. 3m Repräsentantenhaus deö CongresseS haben die Verhandlungen über die Währungsvorlage begonnen. Die Bill enthält folgende Hauptpunkte: Festsetzung deö Gold-DollarS als alleinige Werth. Einheit, Zahlung der Zinsen aller Bundesobligationen in Gold ; Einlösung der GreenbackS und SchatzamtSnoten in Gold und Nicht - Wiederausgabe außer gegen Gold; Festsetzung der Goldreserve auf 25 Prozent der ausstehenden Greenbacks und SchatzamtSnoten; Reduktion deö Minimal-KapitalS von Nationalbanken auf 525,000 und Erhöhung der gegen BondS - Hinterlegung auögegebenen Noten auf den Pari-Werth der Bondö; Herabsetzung der Notensumme aus ein Zehntel Prozent. Für die Nationalbanken ist diese Bill, welche zweifelsohne zum Gesetze wird, von Vortheil. Die Steuer auf Noten ist herabgesetzt und die Ausgabe wird vortheilhafter, weil sie bis zum ganzen Betrage der hinterlegten Sicherheil erfolgen kann. Da es aber hierzulande bei solchen Dingen nun einmal ohne ein BiSchen Job" nicht abzugehen pflegt, so kann man im Uebrigea wünschen, daß die Bill passirt wird, zumal die Möglich keit vorhanden ist, daß dadurch die leidige Währungöfrage beseitigt wird. Bei den heutigen Verhältnissen ist Stabilität der Münzwerthe eine Noth wendigkeit für alle Klassen, ganz be sonderö aber für die Arbeiter. Schwan kende Münzverthe sind höchstens von Vortheil für Börsenspekulanten. Plötz liehe Verringerung deS Werthes der Münzen ist nur von augenblicklichem Vortheil für Diejenigen, welche Schul den haben, hat aber den größten Nach theil wieder für die Arbeiter, deren Lohn in mmderwerthigem Gelde au8 bezahlt wird, ohne entsprechend zu steigen. Hoffentlich wird diese dumme Frage, welche eö Demagogen und Hohlköpsen ermöglich; alö Arbetterfreunde, Ar beiterbeglücker und Reformer zu Post ren, auS dem Wege geräumt. Wetterbericht. Kälteres, wolkiges Wetter heute Nacht ; schöaeS WettergDonnerstag Höchste Temperatur innerhalb der letz. ten 24 Stunden 44 Grad, niedrigste 24 Grad.
Arkhimchichlm. Glaötrust im Gedränge. PittSburg, 12. Dez. Nach ei-
ner sechsmonatlichen Pause werden die 10.000 Glasarbeiter deö Landeö am 30. Dezember die Arbeit wieder ausnehmen. Die Lohndissenrenzen sind beigelegt worden und nach der neuen Skala werden die Cutterö" etwa 5 Prozent Lohnerhöhung erhalten, die Flattenerö" 6 Prozent. Nach der Conferenz kündigten die Direktoren der American Glaß Company an, daß ihre sämmtlichen Arbeiter den Lohn für zwei Wochen alö Vorschuß erhalten werden. Gleichzeitig hat dieser Trust eine Preiöreduktion von 3Zz biö 40 Prozent angezeigt, die sich auch auf die jetzt schon angenommenen Bestellungen bezieht. Darauö geht hervor, daß ein Kampf aus Leben und Tod zwischen dem Trust und den unabhängigen" Fabriken bevorsteht. Der Trust will sie anfrieren", aber sie repräsentiren eine Slärke, welche den Auögang deö Kampfes zweifelhaft macht. Major Logan'S Tod. SanFranciöco, 12. Dezbr. Die überraschende Behauptung, Major John A. Logan, der Sohn deö todten Reitergeneralö John A. Logan, sei von seinen eigenen Leuten und nicht von den Filippino-Scharsschützen niedergeschossen worden, wird von George H. Kappitz, Zahlmeister deö Tranöportschisses Sheridan" ausgestellt. Kappitz begründet seine Ansicht, die übrigenö von vielen Mitgliedern der Besatzung deö Schiffeö getheilt wird, mit der Erklärung, daß. Logan sich aus der Reise nach Manila, die er mit dem 23. 3nfanterie-Rgt. auf der Sheridan" zurücklegte, sehr unpopulär machte. Am zweiten Tage nach der Abfahrt von hier warf der junge Offizier daö Hündchen eineö Soldaten über Bord und machte sich durch sein schroffes Wesen unter den Leuten sehr unbeliebt. Die Soldaten stießen unter sich wiederholt Drohungen gegen ihn auö und mehr alö einmal erklärten sie. er werde daö erste Tressen nicht übereben. Nach den Meldungen vom Kriegöchauplatze zufolge siel Major Logan in einem heftigen Kampfe, an der Spitze seineö Bataillon, die Laufgräben der Filipinos stürmend. Ein Dementi Bartlett Tripp'ö. Sankton, S. D., 12. Dez. Bartlett Tripp, welcher früher die Ver. Staaten als Gesandter in Wien vertreten hat, stellt die in einem Telegramm auS Berlin aufgestellte Behauptung, er habe mit seinem HauSwirth in Wien Streit gehabt, sei von diesem verklagt worden und habe den Prozeß verloren, mit Entrüstung in Abrede. 3n Bezug auf die Nachricht hat er erklärt : 3ch war gar nicht der Vorgänger deö jetzigen Gesandten Harris, sondern Herr Charlemagne Tover. Ich hatte nie auch nur die geringste Mißhelligkeit mit meinem Hausbesitzer über die Miethe oder über andere Angelegenheiten. Der Credit der Mitglieder der amerikanischen Gesandtschast war stets ausgezeichnet und ihre Patronage wurde von allen Eeschästöleuten gesucht. AuS dem Reichstag. B erl i n, 12. Dez. Alö der Führer deS Centrums, Dr. Lieber, heute daö ReichStagögebäude betrat, wurde er von einem anscheinend irrsinnigen Mann thätlich angegriffen und mit einem Stock über den Kopf geschlagen. Der Angreifer wurde sofort feftge nommen. Bei der Debatte über daö Budget in erster Lesung bemerkte Herr Lieber, welchem von dem Rencontre mit dem muthmaßlichen . Geisteskranken nicht? anzumerken war, die günstige Finanzläge sei der Sorgfalt zuzuschreiben, mit welcher das HauS das Budget gesichtet habe. An dieser ProriS, sagte er, sollte man festhalten. Der preußi sche Finanzjongleur (Dr. von Miquel) habe die Voranschläge sür permanente Ausgaben auf fluktuirende Einnahmen bafirt. Dieses sei unpolitisch und werde sich eineS Tage? schwer rächen. DaS Centrum sei der Meinung, daß den Bedürfnissen der Regierung entspro chen werden könne, ohne daß man seine Zuflucht zu neue Steuern nehme.
Gegenwärtig, sagte der Redner, könne er noch nicht sagen, ob er die Flottenvorläge unterstützen werde oder nicht. Dr. Lieber sprach dann über die Hamburger Rede deS Kaisers und
meinte, derselbe sei über die Stimmung im Volke falsch unterrichtet gewesen. Der Reichskanzler, Fürst Hohenlohe, bedauerte aufeichtig, daß deS Kaisers Rede in die Debatte gezogen worden sei Der' Präsident deö Reichstages, Graf von Ballestrem, schaltete hier ein er habe bereits entschieden, daß die Mitglieder deS Reichstage nicht ge hindert werden könnten, in angemesse ner Weise die Reden deS Kaisers zu diökutiren, wie sie im Reichöanzeiger publicirt werden. Er -setzte hinzu : Ich würde glauben, der wichtigen und hohen Stellung, welche der Kaiser im politischen Leben einnimmt, Abbruch zu thun, wenn ich nicht gestattete, seine signifikanten Aeußerungen hier anzuführen. Dieö muß natürlich in schicklicher Weise geschehen, und nach meiner Anficht hat der Vorredner diese Voraussetzung erfüllt. Die Erklärung machte sehr großes Aufsehen. Auö Manila. Manila, 13. Dez. Gen. Äoung berichtet die Befreiung zweier amerikamscher Soldaten auö der Gesängengenschaft der Filippinoö. Aguinaldo befindet sich alö Flüchtling in den Bergen, Gregoric del Pilar ist todt und Gen. Conceyfion hat sich ergeben. 3n der Provinz Leyanto befinden sich keine Insurgenten mehr. 2300 befreite Spanier befinden sich auf dem Wege nach Manila. - Oberst Smith nahm bei MalaSqui eine Bande Guerillaö gefangen. Darunter befinden sich diejenigen, welche sieben Beamte wegen Freundschaft für die Amerikaner tödteten. Eö sind 3nsurgenten, welche zu Banditen wurden. :e hielten die ganze Gegend' in Schrecken und vollführten innerhalb kurzer Zeit fünfundzwanzig Mordthaten. Sie wurden in Gen. MacArthurs Hauptquartier geschickt. Sie werden prozessirt und wahrscheinlich gehängt oder erschossen werden. Daö ganze Land nördlich von Manila außerhalb der Truppenlinien ist voll solcher Banden. Durch die Auslösung von Pilarö Armee werden ihrer noch mehr werden. Viele finden ihren Weg nach der Provinz Cavite, wo sie sich den Insurgenten anschließen. Sie liegen meist im Hinterhalt und beschäftigen sich damit, Commissariatöwagen wegzunehmen und jeden Solbaten anzugreifen, der sich von seinem Commando entfernt. Jeden Tag fehlt irgend ein Wagen oder wird irgend ein Soldat vermißt. Diese Räuber wollen daö Land sür die Amerikaner unbewohnbar machen. Der Bruder deö Präsidenten von 3muS begab sich kürzlich außerhalb der Stadt, um Reis einzuheimsen und wurde von diesen Banden als Spion gefangen und hingerichtet. Bloß ein kleiner Theil der 3nsurgenten hat sich ergeben und eS ist ein schwieriges Problem, dieser Banden Herr zu werden. Viele Offiziere find dafür, daß man eine Proklamation erlasse, worin sie als Banditen erklärt werden und ihnen gedroht wird, daß sie als solche be handelt werden. Kleinasien'S Erschließung. Bremen.12.Dez. Seit der türkische Sultan die Conzession unterzeichnet hat, durch welche deutschen Ca pitalisten erlaubt wird, eine Eisen bahn durch Kleinasien zu bauen, wird den Plänen der Colonisationöfreunde, welche dahingehen, die deutsche AuS Wanderung nach Gebieten zu leiten, in welchen deren Thätigkeit den deut schen Interessen nicht ganz verloren geht, oder wenigstens nicht gegen das Mutterland gerichtet wird, erneute Aufmerksamkeit geschenkt. , Man glaubt, daß die Ländereien, welche der deutschen Eisenbahn, die Konstant! nopel mit Bagdag und dem persischen Meerbusen verbindet wird, bewilligt worden find, hierfür ein geeignetes Feld bieten werden. Die Publikationen, welche die Her ren Kärger und Oehlmann über diese Frage veröffentlicht haben, werden in auSgiebigem Maße verbreitet. Der Letztere erklärt, Nubar Pascha habe folgende Worte gebraucht : Waö sucht
ihr, Deutschen in dem fernen Afrika,
wein ihr Kleinasien vor eurer Thür !li-zen habt? Dort ist euer Platz. ' Klrinasien wird, wenn , von Deutschen cuittvirt, daö Reich in Bezug auf Ackerbau - Produkte von den Ver Staaten unabhängig machen." ; VomBurenkriege. . London, 13. Dec. DaS Krieg amt veröffentlicht Folgendes von Gen. Bnller : Eine Depesche von Gen. White, datirt vom 11. Dez. sagt : Oberst Met ca unternahm letzten Abend einen Ausfall von Ladysmith mit 500 Mann. Er Vertrieb den Feind auS seiner Stel lunz und zerstörte eine Kanone deS selben. Bei der Rückkehr wurde er vow den Buren aufgehalten und die Briten mußten sich mit dem Bajonet durchschlagen." London, 13. Dez. DaS Kriegsamt berichtet, daß am 4. Dez. Mafeking noch aushielt, daß die Buren feit dem 27. Nov. die Stadt wirksam beschössen haben. Die Rationen sind bedeutend reduzirt worden, und zwar Fleisch um ein halbe, Brod um ein Viertel Pfund. Wasser ist genügend vorhanden. Pretoria, 13. Dez. Präsident Stehn berichtet über daS Gefecht bei Stormberg : Die Briten griffen mit sechs Kanonen an und stürmten unsere Vcrschanzungen. Nach heftigem Kampfe mußten sie sich ergeben. Major Stur geS, sechs Ofsiziere und 230 Mann wurden zu Gefangenen gemacht. Wir nahmen drei Kanonen und zwei Munttlonöwagen. ES ist unmöglich die Zahl der Todten und Verwundeten der Briten zu schätzen. - Temporärer Frieden. PariS. 12. Dez. Premier Wal-deck-Rousseau'S Beherrschung der Lage in Frankreich und seine ausgezeichnete politische Strategie werden allgemein aner'annt.' ES scheint, daß daö Land sich wieder ganz auf eine' rege geschäftliche Thätigkeit eingerichtet hat und entschlossen ist, alle inneren Streitigkeiten zum Mindesten biö nach der Weltausstellung ruhen lassen zu wollen. SHtttö-NachriHte. Angekommen in : Liverpool? Sylvania" von Boston. Bremen: H. H. Meier" von New Sork. Antwerpen: Kensington" von New Jork. Der Sägebesitzer He r r Johann Weber von Ritzmaisersäge bei Bisckiofsmais kam Abends von der Jagd nach Hause, und da sein Gewehr vom Regen naß geworden wär. liefe er es im Zimmer stehen, ohm es zu entladen. Das etwa sechsjährige Söhnchen des Weber machte sich an dem Gewehr zu schaffen, dieses entlud sich dabei und das Geschoß traf das daneben stehende dreijährige Töchterchen Webers so unglücklich in den Kopf, daß es fast augenblicklich eine Leiche war. 'In dem sotyringi schen Orte Rombach wurde ein italienischer Arbeiter Namens Stell von dem Gendarmen Campel erschossen. Der Italiener, etwa 30 Jähre alt, war ,m Besitz einer Summe von 900 Mark, die er erspart hatte, und wollte unter Hinterlassung einer größeren Schuld für Kost und Wohnung die Rückreise nach seiner Heimath antreten. Er wurde beim Verlassen seiner 'Wohnung von d'em Gendarmen, bei dem Anzeige erstattet worden war, aufgehalten, und als er die Flucht ergreifen wollte, festgehalten. Etwa ein Dutzend andere Italiener kamen ihm zu Hilfe und befreiten ihn, doch konnte der Gendarm ihn schließlich fesseln. Stella gelang es, zu entkommen und die Ketten zu sprengen, worauf der Gendarm den Revolver zog und dreimal auf den Fliehenden Feuer gab; zwei Schüsse verfehlten ihr Ziel, der dritte traf und todtste ihn. Die Polizisten Asch, Dugan und Thornton verhafteten heute Vor mittag Harry Swigart unter der An klage deS Diebstahls. Die Geheim Polizei fand vor einigen Tage zwei Uhren, welche im Oktober aus dem Hause deS Herr Fred. Richte, 913 Summtt Ave. gestohlen waren. Der Vfandonkel MofeS 3efsie erklärte den Polizisten die Uhren von Swigart er halten zu haben, ebenso eine Uhr, welche auS dem Hause des Er. County-'
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