Indiana Tribüne, Volume 23, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1899 — Page 2
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Die täglich .Xrtoane" f oVt durch kn Xrlt J Cent pr Woche, die eontagS.riba'Z Ct per TZoche. Beide ufnwai IS ?t fiGcxtl per vkenat. per V,ft ierhali RUH ptgeZchi i, 0,reS,Hlnz I? llOr. Cfjui 13 eüd eae Indianapolis, Ind., 6. Dezember '99 Erdbeben ukd Weltuntergang. i Man schreibt aus Rom: Erst mäh lich kommen die Nachrichten über den Verlauf des Weltuntergangstages auf her Appninnenhalbinsel; dcnn die Zeitungen hüteten sich wohl, über die Ereignisse in der eigenen Stadt zu bcrichten, um es nicht mit ihren Abonnenten zu verderben. Die umworbens!en Leuie in Neapel waren die Geist!ichn, und ihre Beichtstühle die besuchtesten Locale der Stadt. Die Kirchen, in denen öffentliche Gebete stattfanden, waren gleichfalls überfüllt. In den Volksquartieren herrschte bleicherSchrecken, den ganzen Unglückstag über versteckten sich die armen unwissenden Leute in die Keller und Eanale, um der Gluth des feuengen Himmels zu entgehen. Trotzdem aber spielten dieselben Leute alle im Lotto die Zahlen der Kometen 13. 81 und 90. Gute Geschäfte machten außer dem Lotto noch die vielen Seherinnen" (Teggenti), die das Blaue vom Himinel herunterprophczeiten. Die am höchsten geschätzte .Seherin, die vom Postlipp, tröstete die Leute, die ihren OboluS brackten, mit der Wahrheit, daß zwar etwas Schreckliches geschehen werde, aber die Welt nicht grade nothwendiger Weise untergehen müsse, vielleicht begnüge sich der Komet nur damit. dem Papste das Leben zu rauben. In Rom merkte man auf den Straßen keine große Bewegung, wenigstens im Centrum nicht, aber die Schulen waren fast ganz leer, da die Eltern mit ihren Kindern sterben wollten. In Trastevere hingegen war alles Volk ausgezogen, um in der schönen freien. Campagne den Tod der Welt bei gutem Trunk und guter Atzung zu erwarten. In Sardinien blühte das Geschäft der Gauner und falschen Propheten, die den Leuten Geld herauslockten. Am ärgsten aber ging es in der großen Hafen-, Handels- und Industriestadt Livorno zu. Daß hier, wie auch in Genua und Neapel, verschiedene alte Weiber vor Schreck wahnsinnig wurin, mag noch hingehen, auch daß ein anderes altes Weib sich selbstmordete, aber daß die ganze Stadt verrückt wurde, das hätte man, nicht glauben . . wtollen, yremcy yalle Ulvorno umderungs gründe, denn am 11. November kündigte sich der Unheilkomet durch ein Erdbeben an. Dieses Erdbeben, in 'Verbindung mit den phantastischen Gerüchten über den Weltuntergang, rief in der Stadt und in der Umgegend eine wabre Nanik bervor. Die Blätter von Livorno und von Florenz schildern den furchtbaren Vorgang folgendermaßen: Der ersten Erschütterung, die von einem unterirdischen Getöse b?gleitet war, folgten nach kurzer Zeit zwei leichtere wellenförmige" Erderschütterungen. Der Himmel war klar und mi Sternen besät, die Temperatur heiß und trocken. Von der wilden Furcht, die die Bevölkerung packte, tann man sich kaum einen Begriff machen. In einem Nu waren die Straßen und Plätze dicht besetzt wie an großen Feiertagen. Man schätzt, daß sich mehr als 50.000 Personen im Freien befanden, die in aller Eile ihre Häuser verlassen hatten. Viele Plätze glichen wahren Kriegslagern. Besonnene Leute hatten Betten und Schlafsäcke mitgebracht und trafen Anstalten, die Nacht im Freien zu verbringen. Im Gefängniß machten die Sträflinge einen Höllenlärm und brüllten: Oeffjict die Thüren. Wir wollen beim Weltuntergang nicht zerschmettert werden. . Carabiniere und GefängnißtWnrlfT fTytfJ i4n St f)siifAr"tt mH vwttv vmiijtm v vtt-t itivjiiti mit der Erklärung, daß die Welt nur für einen Augenblick ein wenig wackelig geworden sei und jetzt wieder feststehe. Unter Polizeiaufsicht stehende Personen benuten die günstige Gelegenheit, um sich für kurze Zeit der Aufncht zu entziehen und mitten in der Nacht mit Wb und Kmd spazieren zu gehen. Die Polizei druckte ein Auge zu und sagte: Heute dürft Ihr draußen bleiden, denn Erdbeben geht über Gesetz." Im Hospital wollten die Kranken aus den Betten' springen. Man jaminerte, heulte, betete; der Lärm dauerte eint' ganze Stunde und die Aerzte, Krankenwärter und barmherzigen Schwestern waren nicht im Stande, die Patienten zu beruhigen. In den Kafernen war alles ruhig. Die Truppen standen marschbereit, um bei etwaigen Unglücksfällen helfend einzugreifen. Es st aber glucklicherwelse kein Unglück pamrt und auch die materiellen Ver 'luste sind ganz unbedeutend. In eini$en Häusern fielen die Bilder von den Wänden and die Thürglocken begannen von selbst zu läuten. Aus den Straßen irrten halbnackte Weiber mit den Kindern auf dem vtücken umher und bakn flehentlich, man möge die Kirchen offnen, was aber nicht geschah. Sehr würdig benahm sich der Stadtrath. Als der erste heftige Erdstoß verspürt ivurde. waren die Stadtverordneten aerade zu einer wichtigen Sitzung zu sammmengekommen. Das zahlreiche Vublikum. das denSitzungssaal füllte. eilte sofort voll Angst und Schrecken aus die Straße. Die Väter der Stadt aber blieben ruhig auf ihren Plätzen und beriethen welter, als wenn nichts aeschehen wäre. Erst zwei Stunden riach Mitternacht kehrten die Bürger wieder in ihre Hauser zurück, nachdem sie tiefsinnige Betrachtungen über Erd beber. Kometen und Weltuntergang angestellt hatten. Die Erderschütterung wurde besonders heftig in. den am Meere gelegenen Stadttheilen verspürt, und Leute, die sich zur Zeit deZ ersten :bJlo3 auf dem Meere befanden.
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In Mitleidenschaft gezogen wurde' nur ein kurzer Küstenstrich in der Nähe von Livorno mit Livorno als Centrum. Die Seismischen Instrumente zeigten an, daß die Erdstöße zwar kurz, aber trotzdem sehr langsam waren. Im Irrenhause. Der Roman einer Gräfin, die widerrechtlich durch ihren eigenen Rechtsanwalt in einem Irrenhause internirt wurde, beschäftigt augenblicklich die Gerichte WienS. Im Jahre 1893 starb der galizifche Großgrundbesitzer Graf Johann Krasicki und hinterließ sein Vermögen, das nahezu 1$ Millionen Gulden betrug, zu uneingeschränkter Nutznießung seiner Gattin, der Gräfin Marie Krasicka. Letztwillig war verfügt, daß bei Eintritt der damals 14 Jahre alten Tochter Helene in die Großjährigkeit oder in die Ehe die Hälfte des Jnsgenusses derselben zufallen sollte. Auf Vorschlag der Gräsin selbst wurde damals der Hof- und Gerichtsadvocat Dr. Josef Mayer mm Mitvormund der Tochter ernannt. Vor einem Jahre veranlaßte dieser Dr. Mayer, gegen den Willen der Gräfin, die Tochter eine Erholungsreise ohne Begleitung der Mutter anzutreten und kaum hatte die Comtesse Wien verlassen, so geschah etwas Unerhörtes. Am 2. Mai des vorigen Jahres erschien Dr. Mayer in Begleitung zweier Aerzte in der Wohnung der Gräfin, drang in das Schlafzimmer ein und begrüßte die im Bette liegende Dame mit den Worten: Stehen Sie auf! Ziehen Sie sich an! Sie müssen gleich in die Heilanstalt!" Die Gräfin protestirte auf's Heftigste, der Anwalt jedoch ließ nicht nach und drohte der Erschreckten, sie mit Gewalt zu entfernen, falls sie nicht freiwillig folge. Eingeschüchtert durch das Vorgehen des Anwaltes folgte die Gräfin. Dr. Mayer erklärte den beiden Aerzten, die draußen warteten, auf deren Bedenken, daß die Gräfin freiwillig mitginge, und so gelang es, die Dame in eine Irrenanstalt zu transportiren, deren Inhaber Dr. Socklin bereits am folgenden Tage ein Zeugniß ausstellte. daß Gräfin Marie Krasicka an rnoral Insanity leide. Unter der Angabe, die Gräfin habe sich freiwillig in Behandluna begeben und verschweigend, daß die Gräfin einen Nießbrauch am Erbe der Tochter, deren Vormund er selbst war, hatte, ersuchte Dr. Mayer nunmehr um die Bestellung als Curato? für die Gräfin und erhielt dieselbe auch. Der Comtesse Helene, der man mitgetheilt hatte, die freiwillig ange tretene Cur" bekäme der Mutter sehr gut, wurde ängstlich; sie setzte sich mit dem Hof- und Gerichtsadvocaten Dr. E. Münz in Verbindung, der nach kur'zen Forschungen die Ungesetzlichkeiten des Dr. Mayer zur Anzeige brachte, der daraufhin sofort seiner Stellung als Curator enthoben wurde. Auf Grund einer sofort eingeleiteten Unter .suchunq wurde auck der normale Geistes zustand der Gräfin constatirt und diese in Freiheit gesetzt. Die Pariser Journalistenschule. Paris im November. Paris besitzt seit einigen Tagen eine Schule des Journalismus: sie tagt im Saale der Gelehrten Gesellschaften in der Rue de Serpente. Wünschen wir ihr den bestenErfolg; sollte sie aber nur dazu dienen, den vorhandenen uberaroßen Troß der Zeitungsschreiber zu vermehren und der ietziaen wüsten Metho de, wie sie sich unter der dritten Repu ollk herausgebildet hat. den Schulman tel umzuhängen, so wäre sie besser ungegründet geblieben. Schon jetzt fluchtet sich hier alles, was anderswo verunglückt und stecken bleibt oder was mit unterzeichneten Artikeln sich in die Oessentllchkelt drangen mochte, in den Journalismus hinein. Was die aroßen franzosischen Meister der Feder anbetrifft, so haben sie kerne besondere Fachschule durchgemacht, haben viel mehr alles, was sich in der Schule leh ren läßt, in den Redactionsstuben oder im tagtäglichen Zeitungskampf gelernt; was sie aber besonders ausgezeichnet hat, ihr Feuer, ihre Schlagfertigkeit, lhr Witz, das läßt sich in keiner Fach schule der Welt lernen. Auch haben sich alle Koryphäen deö Journalismus, Ro chefort, Drumont, Robert Mitchell und Jules Elaretie, abfällig darüber aus gesprochen: selbst der Nestor der fran zöstschen Journalisten, der die Schule mit einem Vortrag über die Geschichte der Presse eröffnete, der Kritiker Henri Fouquier, kam aus den alten Satz zu rück: On devient cuisinier, rnais on nait rotisseur, die Kochkunst läßt sich erlernen, wer aber Jtintji auten raten
schaffen will, muß dazu geboren sttn. Rochefort schrieb, weil er wollte.weil er mußte; interessant zu sein in allem.was man schreibt, ist für ihn das Kriterium des guten Journalisten; wie läßt sich das lernen! Drumont verlacht die
Idee einer Schule gradezu; er war Journalist, so lange er sich erinnert; entweder ist man Journal! t oder man ist es nicht. Für Claretie i t der wahre Journalist derjenige, der keinen Unterricht und keinen akademischen Grad nö thig hat und nur seinem Gewissen gehorcht. Mitchell hält für die beste Schule die Lesung der Werke irgend eines hervorragenden Publicisten, dessen Art dem Charakter des Candidaten entspricht. Aus seiner Jugendzeit führt er die Worte Emile de Girardins an, der ihn einst frühmorgens um 6 Uhr zu sich einlud, um ihm das Geheimniß der Artikelschreiberei in zehn Minuten zu verrathen. Girardin war schon eine Stunde lang an der Arbeit, als Mitchell eintrat. Sarin" so sagte er liegt das ganze Geheimniß; ich stehe uin 5 Uhr auf und weiß um 9 Uhr schon alles, was meine Tagesarbeit betrifft. Das Bett ist unser größter Feind; räumen Sie dem Bett in Ihrem Dasein nur einen kleinen Theil ein." Girardin hält die Leidenschaft und die Streitsucht für die ersten Eigenschaften deZ Journalisten; er muß darauf losgehen, wie der gute Soldat, der den Feind niederschießt, ohne zu fragen, ob seine Kugel einen ordentlichen Menschen trifft, der es verdiente, leben iu bleiben. An den Aussprüchen der Meister gemessen, wäre der Erfolg der Journalistenschule also sehr fraglich. Trotzdem würde sie sich um Frankreich verdient machen, wenn sie den Schülern die Einsicht beibrächte, daß die eben angeführten Grundsätze Emile de Girardins. wie sie heute noch von Rochefort, Drumont und andern befolgt werden, einer gesitteten Nation unwürdig seien. Augenblicklich ist jeder, der nicht mit uns" ist, ein Schuft, ein Schurke, ein schmutziger Hund, ein Räuber, ein Mörder; oder, wie Henri Fouquier sich bei der Eröffnung ausdrückte: Der heutige Journalismus ist wie ein Vulcan, der Rauch ausstößt und Lava speit." Man kann daher nur wiederholen, was der Schule bei ihrer Gründung empfohlen wurde: sie foll sich eine Vorlesung über Sitte und Anstand zugesellen. Ein Witzblatt setzt allerdings an Stelle dieser Vorlesung einen Korb mit Enten, zur Verbreitung von Erfindungen, eine Schere zur Herstellung der neuesten Nachrichten und ein paar Rappiere, als letzte Beweisgründe. Wahrscheinlich wird sich in manchen Köpfen das Lehrmaterial für Journalisten so ausnehmen. Was übrigens oben Jules Claretie als die beste Schule hinstellte, nämlich daö Studium der Werke irgend eines hervorragenden Publicisten, läßt sich in einer andern Form noch viel besser verwirklichen: man braucht nur bei einem bedeutenden Journalisten in die Scbul, t gehen. Letztern Weg hat Paull Cassagnac eingeschlagen, der nackenstarke Leiter der Agonie"; er ließ sich von seinem Vater in die Tagesschriftstellerei einführen. Wie er dazu kam. erzählt er im Matin, und wie mir scheint, ist diese Erzählung lehrreicher als das ganze Programm der Journalistenschule. Sein Vater war einer der ersten Journalisten des Kaiserreichs, widersetzte sich aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb dem Wunsche seines Sohnes, Journalist zu werden. Dem Sohne aber steckte nun einmal der Journalismus im Blute; er ließ sich zwar nach Toulouse fern von Paris zum Rechtsstudium schicken, wurde auch später vom Ministerium angestellt, aber nebenbei schrieb er mit Claretie und Albert Wolff für ein kleines Blatt. 2t Diogene", und lieferte gelegentliche Beiträge für den Pahs"; und so hätten die beiden Beschäftigungen noch lange Zeit nebeneinander laufen können, wenn er .stch nicht durch diese Artikel ein Duell und einen Strafgerichtsprozeß zugezogen hätte. Das Aufsehen war groß über den rauflustigen Sohn des würdevollen Adolphe Granier de Cassagnac; das Ministerium gab ihm den Abschied und der Vater verstieß ihn; mehrere Mo nate lang trieb er sich daher in dem damals noch sehr romantischen Bougival an der Seine umher,' wo er in Gesellschaft von Künstlern von der Hand in den Mund lebte. Als dann schließe lich der Vater sich seiner wieder erbarmte und seine Zustimmung zur journalistischen Lausbahn gab, nahm er ihn selbst in die Mache, ließ ihn täglich ein. zwei bis drei Artikel schreiben, die er durchsah, bald in den Papierkorb warf, bald wieder umschreiben ließ. Zugleich nöthigte er den jungen Paul,- die Berichte der gesetzgebenden und constituirenden Versammlung sowie des Convents durchzulesen und von ihnen eine Inhaltsangabe anzusertigen. Mit dieser Arbeit will Cassagnac sich die Klarheit verschafft haben, die jetzt unweigerlich seine Artikel auszeichnet. AugenUicklich ist ihm bas Artikelschreiben zur zweiten Natur geworden; er schreibt überall, in Paris, am Meer, auf der Jagd, und bedarf, wenn sich ihm die Wahl des Stoffes aus der Zeitungslectüre ergab, nur 25 Mmuten dazu, einen Leitartikel aus elnem Gusse herzustellen. Ihn hinterher durchzulesen, fällt ihm nicht ein, dazu sind die Setzer da. Europäische Rundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Einem Herzschlage erlegen ist Reichsgerichtsrath a. D. Adolf Robert Rappold in seiner Wohnung in der Burggrafenstraße. Der Verblichene war am 14. März 1816 zu Gumbmnen geboren. Zu Tanga (DeutschOstafrika) ist der Ingenieur und Lciter der Usambara Bahn Wasa Mende im Alter von 43 Jahren am SchwarzWasserfieber gestorben. Der Nachfolger von Julius Hopve als Vorsitzender der Berliner. Turnerfchaft" wird Professor Dr. O. Bobn. Lebrer an der ??rjevr!cb - Werder'scben Ober-
realschule, werden, der schon seit gerau-
mer Zelt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden inne hat. Im März d. I. ist der Kaufmann Julius Ilsen vom Schöffengericht wegen Betrugs zu sechs Monaten Gefängniß vcrurtheilt worden. Ilsen erzielte jetzt in der Beru-' fungsinstanz seine völlige Freispre- ? chung. Zu einem Jahre Gefängniß , verurtheilte die Strafkammer den Arzt Alex. Rabe wegen Sittlichkeitsverbrechens in fünfFällen, begangen an schulPflichtigen Mädchen. Von einem Müllwagen wurde das 2haqxat Töch terchen des Oberlehrers Dr. Fürle todtgefahren. Die Mutter war Zeuge des schrecklichen Vorganges. Schwere Brandwunden erlitten in der Putbuserstraße 11 bic Frau des Tischlermeisters C. Dautert und deren 18jährige schwachsinnige Tochter. Diese war in Abwesenheit der Mutter einem brennenden Spiritusapparat zu nahe , gekommen und hatte diesen umgerissen, wobei ihre Kleidung Feuer fing. Auf das Geschrei des Mädchens eilte die Mutter herbei, die, als sie ihr brennendes Kind erblickte, vor Schreck in Ohnmacit fiel. Hausbewohner warfen den Frauen Decken über. Die Feuerwehr löschte den entstandenen Brand. An der Ecke der Leipziger- und Friedrichstraße wurde von einer Equipage überfahren und von der elektrischen Bahn ersaßt und ein Stück weitergeschleift der 87jährige Professor a. D. Jungk. Der Verunglückte hat schwere innere und äußere Verletzungen erhalten. Durch Explosion eines Dampfkessels in einer Chokoladenfabrik am Engelufer wurde der 15 Jahre alte Arbeitsbursche Paul Randow so schwer am ganzen Körper verbrannt, daß er wenige Stunden später starb. ProvinzO st Preußen. D a m e r a u. Vor einigen Tagen erhielt Revierförster Raue den Besuch eines Verwandten aus Neufahrwasser. Unter den mitgebrachten Geschenken befand sich auch ein geladener Revolver. Beim Auspacken entlud sich der Revolver und die Kugel drang Raue in den Unterleib. Der Verletzte liegt schwer krank darnieder. G o l d a p. Der hiesige NentierNeubacher, welcher sich seit einiger Zeit bei seinen in Rastenburg wohnenden Verwandten besuchsweise aufhielt, hat sich dort in einem Anfalle von Geistesstörung durch einen Revolverschuß getödtet. W e h l a u. Am Ufer des Pregels wurde der 17 Jahre alte Schiffsjunge Otto Jankowski aus Königsberg als Leiche aufgefunden. Er hatte Abends den Kahn seines Dienstherrn verlas sen, soll sich in mehreren Gaststuben betrunken haben und hat dann in seiner Trunkenheit den Tod gefunden. Provinz We st Preußen. D a n z i g. Fuhrherr Wahl, welcher einen Möbeltransport nach Karthaus leitete, kam, da die Pferde durchgingen, so schwer aus der Chaussee zu Fall, daß er einen Schädelbruch erlitt und auf dem Transport nach dem Lazareth starb. Briefen. Ein Besitzer in Kgl.Neudorf schickte den aushilfsweise in seiner Wirthschaft beschäftigten 16jäh rigen Sohn des Molkereibesitzers Bor kenhagen mit einem Fuhrwerke nach dem Aillisasser See, um Wasser für eine Dampfdreschmaschine zu . holen. Der mit den Tiefenverhaltnissen des Sees nicht vertraute junge Mann gerieth mit dem Gefährt iu eine tiefe Stelle und ertrank mit beiden Pferden. D t. - E y l a u. In dem Mieths speicher des Proviantamtes entstand Feuer, welches, in den aufgestapelten Vorräthen reichliche Nahrung findend, sehr schnell um sich griff und auch benachbarte Scheunen und Ställe der Gastwirthe Olschewsky und Krause einäscherte. ' ProvinzPommern. Dammgarten. Nachts stürzte der Arbeiter Ehrhard Auls aus Püttnitz, ein Combattant von 1870 71, in den Hasen und ertrank. D e m m i n. Durch eine Feuers brunst ist die Mühle.des Herrn Klein Hammer zerstört worden. G r a b o w. Mittelst Revolvers ent leibte sich der Tischler Gustav Beyer. G ö r i tz. Der 6 Jahre alte Sohn des Eigenthümers' August Schröder wollte auf das mit Brettern verkleidete, im Gange befindliche Roßwerk steigen, wurde aber von einem der Zug- oder Treibbäume gefaßt und zwischen den Verschlag geklemmt, wodurch ihm das Genick gebrochen worden ist. S t a r g a r d. Der in der Bergstr. hier wohnhafte Maurer Escher hat sei ne Ehefrau dermaßen gemißhandelt. daß infolge der fürchterllchenVerletzun gen der Tod der unglücklichen Frau eingetreten ist. Escher ist verhaftet worten yrov. Schleswig Holstein. A l t o n a. Beim Abschäumen ein mit glühendem Eisen gefüllten KrähnPfanne kam der Arbeiter Lindemann zu Fall und stürzte in die glühende Masse. Der Schwerverletzte wurde nach dem Krankenhause transportirt. Hauptzollamts - Assistent a. D. Hermann Niese, eine in weiterenKreisen bekannte Persönlichkeit, ist, 82 Jahre . alt, infolge eines Blutsturzes verstorben. F l e n s b u r g. Das hiesigeSchwurgericht sprach den Maurergesellen Schroeder aus Großwockern in Mecklenburg, welcher angeklagt war, am 31. Juli im Gehölz bei Sillerup, Kreis Hadersleben, seine Braut vorsätzlich getödtet zu haben, frei. H i n g st f e l d e. Frau Anna Schliiter vollendete in großer Rüstigkeit das 90. Lebensjahr. H u s u m. In der von dem Arbeiier Christian Ehlers bewohnten Etage des dem Drechsler Jebens gehörenden Hauses in der Norderstraße entstand Feuer, wahrscheinlich infolge der Exploston eines Petroleum-Kochappara-tes. Die Flammen griffen so rasch um sich, daß von dem Mobiliar nichts gerettet werden konnte. Dagegen gelanA es, einen großen Theil des HausgerathS aus der Parterrewohnung, die vom Eiaentbüniei bcwobnt wurde, zu
5ergen. Das' Haus brannte zum größten Theile nieder. Provinz. Schlesien. N e u m a r k t. Zimmermann Döring hatte vor einiger Zeit dem GastWirth Geilke in Falkenhain ein Bierglas an den Kopf geworfen, wodurch Letzterer schwer verletzt wurde und län-
gere Zelt krank darnieder lag. Für diese Heldenthat" erhielt Döring vier Monate Gefängniß. S p r o t t a u. Auf dem hiesigen Polizeiamt erschien der Arbeiter Valentin Tokarz aus Sozkowo, Galizien, und meldete, von Gewissensbissen gequält, daß er in Hermsdorf, Kreis Görlitz, die unverehelichte Katharina Bolassa in deren Wohnung wegen verschmähter Liebe erstochen habe. Tokarz wurde sofort verhaftet. Schadendorf. Einem schweren Unglücke fiel der Stellenbesitzer Strauß dadurch zum Opfer, daß er von seinem eigenen Pferde so schwer am Kopfe durch einen Hufschlag verletzt wurde. daß er in wenigen Stunden eine Leiche war. Provinz Posen. Posen. Der Vorsitzende der polnischen Fraktion im Abgeordnetenhause, Amtsgerichtsrath Motty, feierte fein fünfzigjähriges Berufsjubiläum. Abg. Motty nahm als Organisator an den meisten polnischen Unternehmen in dem letztverflossenen halben Jahrhundert thätigen Antheil. B r o m b e r g. Dieser Tage bcging die bekannte hiesige Weinhandlung von Hermann Krause das Fest ihres 50jährigen Bestehens. Inhaber ist der Hoflieferant Corell, der Schwiegersohn des Gründers der Jubelfirma. Buk. Zwischen den Stationen Otusch und Dopiew bemerkte der Locomotivführer vom Güterzuge aus ein Kind zwischen den Schienen. Der Bahnmeister Schrader, der auf derMaschine war, sprang herab, um das Kind dem Tode zu entreißen. Beim Abspringen kam er jedoch zu Fall und zog sich schwere Verletzungen am Hinterkopfe zu; das dem Bahnarbeiter Bakowski gehörige Kind wurde übersahren und getödtet. ProvinzSachsen. Naumburg. Sein 60jähriges Doctorjubiläum feierte der Geheime Sanltatsrath Dr. Wagner, Ehrenburger unserer staot. el einer Schnitzeljagd des Officiercorps des 55. Artillerie - Regiments stürzte der an der Jagd thcilnehmende Sergeant Matzner. Das Pferd fiel derartig auf ihn, daß ihm von dem Sattel derScha del eingedrückt wurde und der Tod nach elnlgen Stunden elvtrat. Weißenfels. Während sich mehrere Knaben damit beschäftigten, mittels eines scharfen Beiles Holz zu hacken, wurden dem 9jährigen Sohne des Lademeisters Robert Vontra durch die Ungeschicklichkeit emes Spielgenos sen vier Finger weggehackt. Ein Eil güterzug stieß hier auf eine Locomotive. Drei Mann wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Der Materialschaden beträgt 80.000 M. ProvinzHannover. Hannover Büreauassistent Leifels, der wegen verschiedener Unregel Mäßigkeiten, die er als Vereinskassirer u. s. w. begangen hat. gerichtlich verfolgt wurde, hat sich der hiesigen Staatsanwaltschaft gestellt und ist in Untersuchungshaft genommen worden. Der Bildhauer Professor Dopmeycr ist. 75 Jahre alt, gestorben. E i n b e ck. In . dem benachbarten Dorke Dassensen starb nach längerer Krankheit der in weiteren Kreisen' bekannte Gutsbesitzer und LandschastsAbgeordnete Karl Schlote. Hoya. Der 27jährige Haussohn Heinrich Hestermann in Uenzen hat sich auf dem Hausboden erhangt. Der Be weggrund zu der That ist nicht bekannt. Provinz Westfalen. . Müllingsen. Das Wohnhaus des Schmiedemelsters Plattfant ist me dergebrannt. 'P äderborn. Wegen Körperver letzung mit Todesfolge verurtheilte da? hiesige Schwurgericht den Fabrlkarbet ter Heinrich Mues aus Suttrop zu 2 Jahren 9 Monaten Gefängniß. Mues hat im Juli d. I. im Verlaufe emes Streites den Landwirth Flocke aus Suttrop erstochen. W a r b u r g. Aus Eifersucht erstach der Arbeiter Straußmann aus Hohen wepel in dem Dorfe Eissen einendor tigen jungen Mann. Der Geiödtete war der einzige Sohn und Ernährer seiner alten Mutter. Die blutige Asfaire spielte sich in der Wirthschaft von Keck ab. Baden. Mannheim. Nach dreitägiger Verhandlung verurtheilte die Strafkammer den 27jährigcn Kaufmann W. Mechler aus Ripperg (Amt Walldürn) wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu 1 Jahr 10 Monaten Gefängniß. Zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilte die Strafkammer den früheren Leiter der hiesigen Filiale der Adler-Fahr-radwerke, vorm. Heinrich Kleyer in Frankfurt a. M., den Kaufmann Iulius Pister, wegen Unterschlagung von 3482 Mark. Menzenschwand. Das Sa natorium von Dr. med. Sander ist durch Feuer eingeäschert worden. Die zahlreichen. Kranken konnten alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. M o s b a ch. Das. szjährige Mädchen des Früchtehändlers Hüttler von Unterschefslenz, welches bei Mosbach von dem Lustmörder Link aus Lauda angefallen wurde, ist seinen Verletzungen erlegen. ' Der 25jährige Mörder wurde in's hiesige Amtsgesängniß eingeliefert. N u ß b a ch. Auf der Straße hier wurde an der 57jährigen Wittwe Flaig von hier ein Sittlichkeitsverbrechen verübt. Als Thäter wurde A. Beßinger von Peterzell ermittelt und in's Amtsgefängniß Triberg eingeliefert. Obersäckingen. Das aemeioschaftliche Anwesen des I. Hausin
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unp G. Viitter brannte nieder. )tx Schaden beträgt etwa 10.000 M. Das 6.Zjährige Söhnchen des Hausin machte sich mit Streichhölzern in der Scheuer zu schaffen, wodurch das Feuer entstand. O p p e n a u. Aus Unvorsichtigseit wurde der 18jährige Knecht Th. Feger von Unterwasser von seinem gleichalterigen College L. Huber mit einem Gewehr erschossen. S ch ö n w a l d. Soldat G. Maurer vom Jnf.-Reg. No. 114 in Konstanz, welcher sich hier auf Urlaub befand, mischte sich in Streitigleiten, die sein Bruder mit einigen Burschen hatte. Maurer zog dabei sein Seitengewchr und versetzte dem Dienstknccht G. Stern von Fischbach einen solchen Hieb über die Stirn, daß dieser lebensgefährlich verletzt wurde. Maurer ip faxfifitli Kaffee. Mühlen neuester Construktion. Blumenständer. Laternen aUerArt. Voimsgut öuäars Co. 120124 OK WashinalonKr. ST. ANTONIUS anitarium, Mt. Jackson. Erfolgreiche Behandlung don Nheurnatismus, Hartleibigkeit, Leberleiden, Dyspepsia, Nerven., Blut, Nieren und Magen Leiden. DieseS Mass rtitfifiTt ArKfcv Im. --i--- - 11 vpvtvi 'r w entsatz heilender Bestandtheile, wie irgend im uiivcic un viaai. Bäder sink tonn ITfir zitt ;a q -" W J TTt.. f(.V:3 ... cc 7 " y vmv gu y?eil. ' irnaDrene iinn ,iiv?,,, vuXrt I - 7 - - - - - V WM.V. SfbfTstte 9lfl fctf 1trtt fit TnnYt iinls r " - v. i.ituvi H MMtvl HIIV C m . 1 ! . . m . . I . . 1 . jjuren. üSJiienTPn trnnten wnt im - r .l.ftlt .VI. HI)V rVH.V ... bin: aa.ci t. . ' . 0 ju viuigui rrmgungen. imc ucye. 00 cqucnuicgieu sur Parlen.en. Verluden &it ein Kla5 Mass im &t Lnthony Mineral Sanitarium. 39 w. Washington Str. geg. dem Zrrenhauö. LAVLER BEOS., ' Eigenthümer und Managers Harzer Canarien Vögel $1.50 u.ib $1.75 per Stück. Papageien. Amseln, Drosseln. Stiealide. tzanfimge, Spottvögel, Rothvögel us. Epottvogelsutter. Vogelsaamen, 3 Psd. 20c Goldfische, 4 für 25c und aufwärts. Aauariz, ElobeS, Fischfutter, Waffervftan. zen usw. C. F. Klepper,
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