Indiana Tribüne, Volume 23, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1899 — Page 1

o s rlCV AV rK. -s H TVO US A A vCi E. V V l W V W W W ' ww SV n Office : No. 18 Sud Alabama Mraße. Telephon 1171 JahrgangL3 Indianapolis. Zndians. Mittwoch, öen 6. Dezember 1899. No. 70

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Starb : Montag, den 4. tejtrnb, 12 Uhr acht, Frau Maria B. utverle. im ltr vn 67 Jahre. Ti Leerdizung findet Tonnerstaz, de7. d., achmit tag 1 Uhr, vorn Häuf 2Ro. 1119 Zafall, Str. au Patt. ' Tte Sinterbliebenen. C 1 Keo. Blerriiiaira ' .cAZ-. "w- iii-w.';.!? BsichsnVsftattsV, Ossi::: 26 Süd Delawareftr. Ställe , 220. 222, 224, 226, 223 Ost Pearlstr. Telephon 911 . Offen Tag und Nacht. Deutsches Haus! Nur drei Abende, beginncnd Freitag, 8. Dezember. Direktor Adolph Philipp im bem sensationelle New 7)gr?er Erfolg : Ein New Yorker Brauer. reuklch'amkrikznischtZ ol?lstuZ mit Zesanz und Xani in 5 listen. Im Germania Theater in New Aork an 350 Abenden aufgeführt. Ii Sksellschast au ZZ Versank beftehtnd. befindet sich auf einer Tour durch die trretgtea Staaten und lrd nur dies drei Abend gift in. VoPnläre.Preise: 75c. 50c, 33c und 23c. Reseroirte Eid find im ?utlch Hau und bet der H. Lieb So., 24 West Washington Etraß, ,u yaben. Phcßbe Verein. Weihnachts. Markt in der TOMLINSON HALLE. zum testen de Diakonissen HauseS, am 6., 7. unb 8. Dszsmbsr 1899. Mittag und Abendessen 25 CentZ. Eintritt frei. Bericht über den Stnnd der Merchants National Bank, tt 3nbianapoIi, int Staate JXnbiana, Heschäitsadichlufjk am 2- Dezember Aktiva : Darlehen und DilkontsS $1 Ueberiogene Sontt. gesichert Br St. Bond i!er) zur Sicherung der jitreularto Ber. Staaten ond, ur Sicherung er St.Tevositen, 4 und 5 Vroz. Ber.St.Bonds n u.4 Pro,. Jndianapotis. Marion Countq und andere LondS Fällig von anderen Natio bei den IM. y " 013,414 93 40123 60,000 00 860,000 00 82,320 10 674,617 67 natoanren imaji eierve genren) $527,000 72 Fällig vonÄtiatZ und an deren Banken 214.634 93 Outhaben bei Reserve genten 467,113 SS Sheckz und andere Saar betrage 11,89914 Wechsel für Clearinghaus. 77,833 0 Wechsel von anderen aiio nalbanken 104,117 00 Scheidemünze 1,754 29 leserve.ld in der Bank: "SSS! . Legal Tender Stoten 173,000 00 2,042,763 41 RedemvtionSfond bekmVer.Tt.Schas . rneister l Prozent der ZirkulalionI 2,250 00 er. t. ond.'vrämten 75,000 00 e0lbe, eldschraak und Möbeln... UWOOO Total k5,eSS.?70 2S Pasflva; taiezahltel apital 11,000,000 00 TurpluJond und Hen.ine 125,100 00 Ungerheilter Profit, Auzaben und Taxen dezahlt 48,0C2 09 Lutstehende Nationalbanknoten 43,0OJO0 Aukhaoen anocrcx tatto nal-Banken 635,163 12 Guthabe anderertaat? danken und Bankier.... 2S5.1S4 7 Nnde,ahlle Dividende .... 900 Individuelle Depositen, zahlbar auf Sicht 12,871,723 81 Depositen zahlbar auf Ticht 827,82 22 Uernnzirte Heck 2 247 19 ver. Staaten Depositen... LöO.oozvo 4,422.268 20 Total Z.56S.N0 2S Staat Judtana. Zlkartoa llountv,, s : Ick. O. 91. Frenzel. S issierer der oben genann ten Bank, schwöre feierlich, daß obiger Bertchr nach rnelnem besten tvlsZen und tauben richtig ist. O. N.Irenzel, assierer. Unterschrieben und beschworen or mir, diesen . Tezember 1. W. ff. S. S o l t, Oessentlicher Notar, ichtig ttest: O. N. r e n , e l. l Ja, ff. Falle k. Direktoren. Sred't Fahnley, l CirelePark WiGb'jriEJL ! Bar- und Billiard -Rooxn. Z Gute deutsche Küche. . Einzelne PZnhlzsitsn wsrdsn ssrvirt. . . . B r c nnirl &i MrjsIWnPofori. nirfl. . i ., . . . Im m 1 . m kcilU. lhy U . Amy Mr ar, youaf o in, .M m um , femiik trvryikiug. IV itft yo. k rUk. Tom cau dwroU O (si WrS. KJT M Kr Mi; MW Im .! tolr nil t IW7 war I i ff trom $th to pwnkud lpwt4t w mi mm.ii, tu jm um M tk. wtrt. Iblilin

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3n Spanien herrschen augenblicklich eigenthümliche Zustande, welche möglicherweise zu einem Aufstände in Catalonien, wenn nicht im ganzen Lande führen. Man opponirt der Regierung durch Steuerderweiger ung und zwar in einer merkwürdig drastischen Weise. AlS die Geschäfts leute, die Fabrikanten u. s. w. ihre Steuern nicht bezahlten, drohte die Regierung zuerst mit Kriegsgerichten. Einige der Renitenten wurden verhaftet, aber mit Geld rückte Keiner heraus. Die Leute lieben sich ruhig verhaften; sie fuhren in eigenen Herrschaftlichen Wagen mit galonirten Dienern aus dem Bock ir.8 Gefängniß, richteten sich dort in Zellen erster Klasse gemüthlich ein und warteten der Dinge, die da kommen sollten. Täglich bewegte sich eine wahre Wallfahrt hocheleganter Damen und Herren zum Gefängniß, um die armen Opfer zu begrüßen und ihnen zu huldigen. DaS konnte nicht so weiter gehen. Die Regierung ließ daher, die Kriegsgerichte fallen und griff zu einem dritten Mittel : die Geschäfte der Nichtzahler sollen so lange geschlossen und- versiegelt werden, biS die Steuern entrichtet worden sind. Als der General Gouvernör dies den Industriellen mittheilte, baten diese sich einen Tag Bedenkzeit auS. Ihre Antwort lautete: Wenn die Regierung die Geschäfte der Nichtzahler schließen läßt, werben auch die desselben ZmeigeS, welche ihre Steuern zahlten, schließen." General DeSpujol hat darauf entgegnet : Dann werde ich durch die Soldaten die Thüren der Geschäfte deijenigen, welche die Steuern bezahlten und auS Solidarität mit den Nichtzahlern schließen, einschlagen las sen." Die Geschäftsleute zuckten mit den Achseln und erwiderten : Hinler unsern eingeschlagenen Thüren werden die Soldaten uns finden !" Als der Generalgouvernöe den Läckmeistern ahnliche Drohungen machte, erhielt er folgende Antwort : icellenz" Wir haben beschlossen, daß, sowie Sie auch nur einen einzigen Laden oder Ofen schließen lassen, in ganz Barcelona kein Brod gebacken wird." Ich werde dann in jeder Säckerei Soldaten einstellen, die an Kurer Statt Brod backen und verkaun werden!" So?" meinten die Bäcker, daS werden Sie sich doch noch einmal hübsch überlegen, denn, l?xcellenz, da werden wir nicht ruhig zusehen." Indessen, die Regierung begann ihre Drohung auszuführen. Zunächst sing sie mit den Schänken an. Einigen renitenten Wirthen wurde der Verkauf untersagt Die Nachricbl" heißt eS in einem Berichte darüberging wie ein Lauffeuer durch die Stadt, eine halbe Stunde später war in ganz Barcelona kein einziges Geschäft offen. Selbst Bäcker, Fleischer, MaterialWaarenhändler, Droguisten und Apotheker schlössen. Die Stadt bot denselben Anblick, wie man ihn sonst ur einmal im Jahre, nämlich am Charsreitag, genießt. Die Läden sollen so lange geschlossen bleiben. biS die Regierung nachgegeben hat. Den Kunden welche sich nicht verproviantiren können, werden die LebenSmittel u. s. w. in'S HauS gebracht ; die Läden aber bleiben geschlossen. Vesijer, Handelsgehilfen Angestellte gehen spazieren. Die Straßen sind daher sehr belebt. Sine weitere Folge des Han-delS-Streikö ist, dsß die Eiekutivbeamten den Ladeninhabern nicht bekannt geben können, daß sie wegen SteuerVerweigerung zu schließen haben ; die Geschäfte sind ja schon geschlossen ; so stark und wie lange die Polizei auch klopfen mag, Niemand öffnet ibr. So gehen auch die FiSkuSbeamteü spazieren. Eine weitere Mittheilung auS Barcelona lautet wie folgt: Die Fabrik-Eigenthümer haben heute beschlossen, voll Montag an alle Fabriken Barcelonas zu schließen. Man wird den Arbeitern den Wochenlohn voll ausbezahlen. Später, wenn die Arbeit wieder aufgenommen sein wird, soll er ihnen wieder in kleinen Raten abgezogen werden." Die Situation, so ernst sie ist, hat gewiß auch ihre komische, sogar sehr komische Seite. Wir glauben kaum, daß der Streik schon jemals in solcher Weise als Waffe revoltirender Bürger 'asgevanbt wurde.

Neuesten Berichten zufolge scheint sich die Steuerberweigerung von Barcelona auö auch aus andere Städte erstreckt zu haben, doch hört man noch nicht von einem Nachgeben Seitens der

Regierung. Die Botschaft deS Präsideuten. Wie zu erwarten war, bezeichnete der Präsident daS vergangene Jahr als ein solches außerordentlicher Prosperität und eine bedeutende Zunahme deS Handels und der Industrie läßt sich auch nicht in Abrede stellen. Der Hinweis auf die Trusts lag nahe und die ganze Weisheit, welche die Botschaft in diesem Punkte zu Tage fördert, besteht darin, daß da die Gesetze der einzelnen Staaten nicht ge fruchtet haben, uad da sie auch zu sehr von einander abweichen, sollte daS LzndeSzesetz weiter ausgedehnt werden. So viel hat der Präsident auch schon entdeckt, daß die Frage eine wichtige ist. Bei derBesprechnng unserer auSwärtigen Beziehungen wird in Bezug auf Deutschland Folgendes gesagt : Unsere Beziehungen zu Deutschland find fortmährend - die freundlichsten. Eine Fo7ge dieser feeundschaftlichen Beziehungea war die Erlaubniß zur Landung eineS deutschen KabelS und auch die Convention zur Einführung derPacketpostbeförderung. Die beiden Nationen haben so viele gemeinschaftliche Charakterzüge, daß eine freundschaftliche Zusammenwirkung versichert werben kann. Wir mögen Rivalen i manchen Zweigen deS Handels und der Industrie seii, aber diese Rivalität soll feeundfchaftlich sein und nur dazu dienen, die L?istavgSfähigkeit jedeS Landes auf seinen besonderen Gebieten zu stärken. In Bezug auf die Ein- und AuSfuhr von Nahrungsmitteln und die Wirksamkeit der Jnspektionömaßregeln meint der Präsident, daß die Einsehunz einer gemeinschaftlichen UntersuchungScommisfion sich alö sehr nützlich erweisen würde. Dek Weiteren hebt der Präsident die Zmeckmäßigkeit der Theilung Samöaö hervor, unsere Neutralität in dem südafrikanischen Kriege und die Nothwendigkeit solcher Gisehzebung, welche eS möglich macht bei Schädigung von Ausländern die Bundesgerichte anzurufen. Lktztere Empfehlung wird mit Hinweis auf die Lynchung von fünf Italienern in Louisiana gemacht. Interessant ist, waS der Präsident in Bezug auf Cuba sagt. Er wiederholt nämlich den Beschluß deS CongresseS in Bezug auf die Befreiung der Insel und versichert daß nicht die geringste Neigung bestehe, dieselbe unter die Herrschaft der Ber. Staaten zu stellen. sondern daß die Verpflichtung Cuba die Freiheit und Selbständigkeit zu geben, sobald geordnete Zustande daselbst eS möglich machen, eine heilige sei, zu deren Ausführung die Ehre unseres Landes gebunden sei. . . I Bezug aus die Stärke deS HeereS wird mitgetheilt, daß in Folge deS GefeheS vom 2. März 1899 die reguläre Armee auf 61,999 Mann und 2,248 Offiziere und die der Freiwil-ligen-Armee auf 33.050 Mann mit 1524 Offizieren gebracht wurde. Auf den Philippinen befinden sich gegenwärtig 45,966 Mann mit 1499 Offizieren. Räch Ankunft der auf dem Wege besiadlichen Truppen wird die Stärke der Armee auf den Philippinen 63,482 Mann mit 2051 Offizieren betragen. Der Präsident empfiehlt die baldige Feststellung einer Regierungsform für Porto Rico, spricht sich sehr scharf gegen daS Lynchen aus, und empfiehlt verschiedene Aenderungen in den Civil dienftregeln, welche in Wirklichkeit ein Rückwärtsgehen bedeuten. Den Philippinen widmet ber Prä st dent eknen ziemlich großen Theil seiner Botschaft. Daß auS derselben die Ent .... . schlossenheit spricht, die Inseln vollständig unter die Herrschaft der Ber. Staaten zu bringen, ist weiter nicht überraschend. DaS erwartete man. In gleicher Weise findet man eS ganz natürlich, daß eS dabei an allen mög lichen UeberzuckerungSphrasen nicht fehlt. Trotz der och nicht beendeten Rebellion" spricht der Präsident die Anficht ouS, daß die Uebertragung der cZouveränetät an die Ler. Staaten von der großen Masse der FilippinoS ge-

dunsit wird.

Der Präsident versichert, daß die Regierung sich stets bemühte, die freundschaftlichsten Beziehungen zu den PhilippinoS zu unterhalten, daß ihnen oder ihren Führern aber niemals die

Unabhär:gigkeit versprochen wurde., UlleS. was die Führer der FilippinoS " J hoffen konnten, war die Befreiung von Spanien. Die Bemühungen um Erhaltung friedlicher Zustände wurden jedoch von den FilippinoS als Feigheit ausgelegt, eine Spannung entstand, welche schließlich zu einem offenbar wohl überlegten Angriff Seitens der FilippinoS führte. Der Präsident behauptet, daß General OtiS Beweise habe, daß in der Nacht vom 15. Februar alle Ausländer ohne Unterschied ermordet werden sollten, und daß eö nur einem Zufall zu danken war, daß der Plan entdeckt wurde. Der gegenwärtige Krieg auf d:n Philippinen war absolut unvermeidlich, denn, wie der Präsident meint, daran, den Insurgenten Manila zu überlassen, konnte nicht gedacht werden. WaS nun weiter zu thun sei, müsse vom Coagreß bestimmt werden, namentlich die künftige Regierungöform für die Inseln. Unter allen UmftSnden aber sei eine Militärregierung so lange nölhig.'biS Ruhe und Frieden auf den Inseln Hirschen. Man werde den Krieg mit möglich fter Schonung führen, unter allen Um ständen aber sei eS zum Besten der Bewohner selbst, wenn er mit größter Energie geführt und baldmöglichst zu Ende gebracht werde. ArghlMichlell. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 27 Grad, niedrigste 26 Grad. , UM AuS den, Congreß. W a s h i n g t o n, D. C., 5. Dez. 3m Repräsentantenhaus? würbe heute die Resolution, die Wählbarkeit Roberts' von Utah durch ein Comite prüfen zu lassen, angenommen. RobertS bleibt bis dahin ausgeschlossen. Der Burenkrieg. Kapstadt, ö Dez. Gen. Soubert soll schwer erkrankt sein. London, 5. Dez. Ein Correspondent deS Vmfterdamer BlatteS, Algemeen Handelblaad, welcher die gefangenen Buren auf dem Schiff Penelope besucht hat, berichtet, daß nach den Aussagt der Leute die britischen Sol daten bei Elandölaagte die Gefangenen und Verwundete ausgeplündert und ihnen alle Wertsachen, sogar Trau ringe genommen haben. In einem Fall soll sogar einem Manne der Finger abgeschnitten worden sein, weil der Rlng sich nicht abziehen ließ. Ferner sollen 300 Ulanen, welche 90 Buren gegenüberstanden, welche sich ergaben, auf Kommando die Leute biö aus eine kleine Anzabl niedergemacht haben. Der Soldat Dolan berichtet in einem Brief über dieselbe Affaire ganz ähnlich. Ein hier verbreitete? Gerücht sagt, Feldmarschal Lord Roberts habe Befehl, sich nach Kapstadt zu begeben, und das Kommando an Stelle deS General Buller zu übernehmen. Lord Roberts ist der nächste im Range nach Lord Wolseley. , ,,, ochiffS'Nachriqten. Angekommen in : Antwerpen: Westernland" von NevVork. Bremen: Kaiser Wilhelm der Große" von New Sork. allerlei. Von'dem get3a11!gen Uni fange der Thätigkeit unseres PatentAmtes legt die letzte . Ausgabe der Patent Office Gazette- einen vollgiltigen Beweis ab. Allein die Zeichnungen und Illustrationen in derselben umfassen 322 Seiten und die amtlichen Records decken 535 Patente; öS davon wurden einem . einzigen Applicanien bewilligt. Dr eißigCchulkind er spielten auf einer alten Brücke, die eine WluÄ dem Brulb - Colle-r fc

Fort Madison, Ja., überspannt, als dieselbe einbrach. Alle stürzten etwa 12 Fuß tief. Die 13jährige Vessie Sawyer erlitt tödtliche Verletzungen und sieben andere Mädchen wurden

mkhr oder weniger schwer verletzt; am schlimmsten die 11jährige Erna Kohler, welche beide Arme brach. I ' TI Y V . GeorgeBrandenburg,'der 22 Jahre alte Sohn des bei Point o! Nocks, Mk, ansäbigen Farmers Geo. Brandenburg, wurde auf der Jagd nae Catoctln Swnch von emem Theu nehmer, David Louder, zufällige

Weise geschossen und augenblicklich ge tödtet. Louder trug sein Gewehr ge spannt auf der Schulter, Brandenburg ging einige Schritte vor ihm, als der Erstere ausglitt und das Gewehr sich entlud. Die Ladung traf den Unglückchen in den Kopf, ihm den Schädel zer schmetternd. 3000SchafesindderFehde den Schafzüchtern aus Wyoming und den Cow Punchers" in Colorado zum Opfer gefallen. Jüngst wurde diese Heerde, Eigenthum der Geddes Sheep Co. von Wyoming auf ColoradoerGebiet, 4 Meilen von Craig, Cal., getri:ien. Darauf erschienen 50 maskirte Männer auf der Bildfläche. nahmen die Hirten gefangen und schlachteten sämmtliche Schafe ab. Den Hirten, die später freigelassen wurden, wurde bedeutet, nie wieder Schafe nach Colorado zu bringen. ' Der 12 Iahrealte Andrew !facfow ist bei East Mönches, L. I., auf der Jagd um's Leben gekommen. Er hielt das Getbehr am Laufe uid schleifte es durch hohes Gras und Äebüsch. wobei sich die Waffe entlud. ?ne ganze Ladung drang in seine linke Brust, welche schrecklich zerfetzt wurde, und der Knabe war todt, als sein älterer Bruder herbeieilte. Der Bruder versuchte die Leiche nach Hause zu tragen, und da ihm ' dies nicht gelang, eilte er nach dem Orte und holte Hilfe. Der Vater des Knaben ist Albert Rackow, ein Forellenzüchter in Eastport. Die nächste Legislatur wird wahrscheinlich ersucht werden, Knaben die Benutzung von Gewehren in Wäldern zu verbieten, da zu viele Unglücksfälle auf der Jagd vorkommen u..d erst vor einigen Tagen ein 5!nabe auf der Jagd bei Babylon verletzt wurde. Eine Dame der Gesellschaft in Washington, D. C.. annoncirte jüngst in einem Localblatie, daß sie einen japanischen Diener zum Kochen, Waschen und Bügeln" wün sche. Sie hatte bislang einen Chinesen zu gleichen Dienstleistungen gehabt, aber der bezopfte Orientale war zu sehr dem Opiumgenusse ergeben, und sie wollte es einmal mit einer anderen orientalischen Sorte versuchen. We? beschreibt nun ihr Erstaunen, als sich ein höchst intelligent aussehenderZüngling bei ihr einfindel, und sich zu den verlangten Diensten für $20 pro Monat erbietet. In gelaufigenl. Englisch erklärt der junge Japaner, er sei Student. habe eine kleine Schreiberstelle inne, möchte abcr gerne so viel verdienen, daß er seine Studien vollenden t?nne. Er unterhielt sich fließend Über Politik, den chino-japanischen ZIrieg und sonst alle möglichen Fragen. Die Damc meinte aber, ein so gelehrter Japaner für Alles" passe doch nicht in ihren Hausbalt. I m A l t e r v o n 70 I a h r e n i st in Scranton, Pa., John Koch gestorben, dessen Lebenslauf an Wechselfal len überaus reich war. Er starb arm, war aber einstmal Millionär gewe sen. Er hatte früher in London und New Fork große Restaurants betrieben. Auch für Gilmore's Kapelle war er eine Zeit lang und zwar als Advancs Agent" thätig. Bor der Panik im Jahre 1871 war er Eigenthümer des Lezingto Opera House" und Central - Park - Garden" in New York. die später in den Besitz von James Fisk, jun., übergingen. Der genannte Finanzkrach führte auch Koch's Ruin herbei; er verlor fast sein ganzes Bermögen und siedelte dann nach Scranton über. Er versuchte sich zuerst im Hotelgeschäft, hatte aber in einem Monat zwei Mal das Unglück, auszubrennen. Sein Bruder, Victor Koch, ist zur Zeit Eigenthümer des Scranton House". Er besitzt jetzt ein Vermögen von einer halben Million. Zur Zeit, als John reich war. verfügte Victor Koch kaum über nennenswerthes Eigenthum. I n O st ro I e n k a, im zu fischen GouvernementLomska. gelangte dieser Tage nachstehender Prozeh im Appellationswege zur Verhandlung. Im Kirchdorfe Tscherwin wollte das Weib eines Bauern von einem Haustrer ein türkisches Tuch erstehen. Der Bauer fand jedoch den verlangten Preis von 5 Rubeln zu hoch und meinte, sein Weib selbst sei keine 5 Rubel werth. Diese Aeußerung veranlaßte den Qausirer zu der Bemerkung. daß dasselbe ditl'ttiehr werth und er mit Freuden bereit sei, 100 Rubel zu zahlen, falls der Bauer ihm sein Weib abtreten wolle. Mit einem Handschlag war, die Sache ins Reine gebracht, und der Käufer zahlte 100 Rubel baar auf den Tisch. Als er nun seine lebende Waare mit sich neh men wollte, widersetzte die Frau sich diesem Ansinnen und war weder durch Drohungen ihres Mannes noch durch Mten des aussrers lu beweaen. Ui

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Zahre. stzsArS. Mary LewiS. Frau eines promijyrnenten ffarmerS und wohlbekannt unter w allen Bewohnern nahe Belmont. N. fi. schreibt: .Teit 27 Jahren litt ich fortwährend an nervöser Erschlaffung und bezahlte arosze Geldsummen für Toktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Vor drei Jahven wurde mein Zu ftand beängstigend, der geringste Lärm erregte mich und machte mich nervSS. Ich könnte nicht schlafen und hatte eine Anzahl verderblicher An fälle und wurde allmählig schlimm??. Ich begann Tr. Ä)!iles' Reftorative Nervine und Nerven- und Lebcr-Pillen ,u gebrauchen. Anfangs schien die Medizin nicht ,u wirken, aber nachoem ich einige Flaschen genommen, trat Aenderung ei. Ich ruhte NachkS besser, mein Appetit besserte sich und ich befand mich bald wohler; nun bin ich nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person meine Alter eS erwarten kann. Sott segne Tr. MileZ' Nervine. 1 Tr. MileS' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste lasche nlltzt oder daS leid wird ,urückerNcrvino n.iu v Sattet. Buch über die Krankheiten des t erzen und der erve frei. Adresse : . nwiorw v? X. ftlU.I .V 55t, tfe&Üh 4JAl& r IV Dr. Mtle Medteal L., Slkhart. Ind. lerem zu folgen. Der Hausirer' forderte nun sein Geld zurück, doch der Bauer verweigerte strict die Rückzahlung der 100 Rubel. Der geprellte Händler sah sich genöthigt, klagbar zu werden, wur de jedoch von dem Friedensrichter mit seiner Forderung abgewiesen, da die getroffene Abmachung gegen das Sittl;chkeitsgesetz verstoße. Der Abgewiesene appellirte an das FriedensrichterPlenum, welches den Bauern zur Rückzahlung der .1007 Rubel verurtheilte. e Freunde und Bekannten eines tunesischen Arbeiters Namens Messaud. der bisher sich und seine zahlreiche Familie kärglich ernährt hatte, sahen vor einiger Zeit mit großem Erstaunen, daß sich dessen Vermöaensverhältnisse in glänzender Welse änderten. Er kaufte sich ein Haus, bezahlte es baar mit 4000 Francs, stattete es behaglich aus. schaffte sich fünf Fuhrwerke und fünf Maulesel an, mit denen er ein flottes Transportgeschäft betrieb, seiner Frau und seinen Töchtern Zauste er seidene und goldgestickte Kleider, sich selbst einen schwarzen Burnus, und in einer Matratze versteckt verwahrte er eine Summe von 1800 Francs in Gold.' Dort fand sie die Polizei vor. d sich auch um sein plötzliches Reichwerdcn gekümmert und darüber Nachforschungen angestellt hatte. Danach hatte Messaud n Steinbrüchen des Belvedsre zwei Säcke voll Goldstücke, zusammen 44.000 Francs, gefunden, die von einem vor Jahren begangenen Diebstahl herrührten. Bier Araber waren wegen des Diebstahls seinerzeit zu je 20 Jlhren Zuchthaus verurtheilt worden, ein fünfter war entkommen, nachdem er augenscheinlich seinen Beuteantheil versteckt hatte, um ihn bei gelegener Zeit abzuholen. Das Schicksal hatt es aber anders beschlossen. Eine furchtbare Ke sselezplosion, bei der sechs Menschen umö. Leben kamen, erfolgte in der berühmten Messerschmiedewaaren Fabrik von Southern & Richardson in Sheffield. Die Katastrophe ereignete sich ln einem Raum, in dem zur Zeit 160 Arbeiter beschäftigt waren. Der Kessel war an dem Tage bereits seit zwei Stunden in Thätigkeit, als mit einem Male etwas nicht in Ordnung zu sein schien. Der Oberaufseher rief einen Mechaniker herbei, und als die Leute mit der Untersuchung begannen. explodirtel.der Kessel an beiden Seiten. Der Mechaniker kam merkwürdigerweise unverletzt davon, der Aufseher und der Heizer dagegen wurden auf der Stelle getödtet. Ein junger Mann, der zufällig . in den Sal gekommen war, um seinem Vater eine Mittheilung zu machen, gerieth in eine dichte Dampfwolke und fiel in das in Strömen aus dem Kessel sich ergießende kochende Wasser. Ehe man in der allgemeinen Aufregung den Verunglückten hejmerkte, hatte er bereits seinen Geist aufgegeben. Drei andere Personen, die in entsetzlicher Weise verbrüht waren, starben nach einige Stunden im Hospital. Ein großer Theil des Fabrikgebäudes ist durch dk Explosion in Trümmer gegangen, und die fallenden Uauerstücke verletzten zahlreiche Personen mehr oder weniaer schwer. Wer einen Catarrh heilen will, muh mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Urlache dieses Uebels und heilt Catarrh dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Sc od'ö Villen wirken milde. aber rasch und sicher aus die Leber und

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