Indiana Tribüne, Volume 23, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1899 — Page 1

o A rvr ,sYO rfT WO K 0h M & Vv V w iy & y& v V m' 4 . Office : No. 18 Süd Mabanm Straße. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana. Vienstag, öen 5. Dezember X899. Jahrgang 33, No. 7

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Editorielles. Der Schatzamtssekretär sandte heute dem Congreß seinen Voranschlag für das nächste Fiskaljahr zu. Er schätzt die Ausgaben für 1901 auf 631 Millionen für 1900 find ö97 Millionen bewilligt. DaS KriegSamt braucht die Kleinigkeit von 190 Millionen, die Marine 76 Millionen, das Pension?amt 145 Millionen.

Die Botschaft oc9 Präsidenten ging heute Mittag beiden Hausern zu. Es läßt sich denken, daß unter gegenwärtigen Verhältnissen dieselbe einen ganz außergewöhnlichen Umfang annahm. Der größte Theil derselben ist dem Kriege. mit all den aus denselben entstandenen Folgen gewidmet und selbstverständlich wird die Politik der Negierung als die einzig richtige hingestellt. Die Botschaft ist von solchem Umfange, daß wir sie unmöglich publiziren können. ES würden sie übrigens nursehr Wenige lesen, denn solche Do kumente find im Allgemeinen sehr langweilig. Wir beschränken unS darauf, die darin niedergelegten Ansichten nach und nach zu besprechen. 3 interessanter Weise bespricht die New Sorte Volközeitung den Bankerott der großen Verlagtsirma Harper u. Br. Daö Blatt meint, und wie unS scheint, durchaus nicht ganz mit Unrecht, daß die HarperS nicht etwa in ftolg unglücklicher GeschäftSfpekulatignen, sondern dielmehr in Folge von Tendenzen volkswirthschaftlicher Natur, welche sich auch auf dem ProduktionSmarkt der literarischen Erscheinungen geltend machten, zu Gründe gegangen sind. Der Harpersche Verlag beschäftigte sich mit der Herausgabe einiger periobischer Zeitschriften, Schulbücher, novelliftischer und vissensöaftlicher Werke. WaS letztere betrifft, so hat die Firma Vorzügliches geleistet und eine Anzahl Bücher ersten Ranges hergestellt. WaS zunächst untergraben wurde, war der Schulbücher-Verlag. .. Die Einführung von Schulbüchern geschieht in den Ver. Staaten durch die sögenannten Schulräthe, d. h. durch jene Kommissionen, die unter dem Namen Board of Education", SchoolboardS" u. s. w. die öffentlichen Schulen deS Landes leiten. - Heute besteht hierzulande ein Schul-bücher-Truft, welcher, so diel wir wissen, durch die American Book Eo." verbeten ist und der daö ganze Land mit seinen öffentlichen Schulen in dem Sinne beherrscht, daß er systematisch die weitaus meisten Schulkommisfionen beeinflußt. Und gegen diesen Trust ist eine Konkurrenz kaum möglich. Die HarperS, die den Ruf haben, in bürgerlicher Beziehung sehr korrekt zu handeln und niemals zu Mitteln der Bestechung zu greisen, find nun in Folge dessen mit ihren Schulbüchern, trotz deren Vortresflichkeit, aus dem Markt gedrängt worden, wodurch natürlich dieser, früher sehr bedeutende Theil ihrer Einnahmen wegsiel. Der belletristische Verlag war der nächste, der unter einer gänzlichen SerSnderung der einschlägigen Bücherpro duktion park zu leiben hatte. Die un glaublich billige Herstellung resp. Her ausgäbe solcher Romane, deren Autor

recht versallen waren, sowie auch ganz moderner, die in ungeheuren Auflagen gedruckt und z. B. von den Departe-mentö-StoreS zu Preisen verkauft wurden, zu welchen belletristische Pub-

likationen, wie die Harperschen, un möglich abgegeben werden können. schnitt auch diesem Theile deS Harperschen Geschäfts den sinanciellen Nerv durch. Den schwersten Schlag aber erlitten die periodischen Publikationen. Bis noch vor 1016 Jahren bildeten die illuftrirten Wochenschriften und Mo natörevuen oder Magazine eine der glänzendsten Einnahmequellen der betr. Verleger. Die Wochenschriften vurden zu 10 Cents, die Magazine zu 25 50 Cents verkauft. Harper'S Weekly" war daS am weitesten verbreitete illuSrirte Wochenblatt und brachte den Eigenthümern ungeheure Summen ein. Aber inzwischen ist die illuftrirte Tageöpresse in'S Leben getreten und hat sich stetig verbessert. Viele der englischen Blätter geben, ganz abgesehen von ihren täglichen Illustrationen, SamstagS und Sonntags illuftrirte Beilagen, welche thatsächlich vollständige illuftrirte Zeitungen find und inclufiv der Sonntagöblätter für 6 Cents verkauft werden. Dagegen konnten die vornehmeren" illuftrirten Wochenschriften auf die Dauer nicht aufkommen. Wie Viele kaufen heute noch eztra eine illuftrirte Wochenschrift für 10 Cents, da sie die ganze Woche hindurch Illustrationen Hülle und Fülle mit ihrer TageSpresse haben?! Aehnlich ging eS mit den theuren monatlichen Magazinen. Nicht allein, daß auch diese durch die illuftrirte TageSpresse geschädigt wurden, sie erhielten auch durch monatliche Magazine, welche auf den denkbar größten Massenabsatz berechnet waren und nur 10 Cents kosteten, eine vernichtende Konkurrenz. Und so sehen wir denn ein alteS solides" HauS ersten Ranges, mit soliden" Grundsätzen und soliden" GeschSftSmethoden, sich nur auf die Qualität deS 'von ihm Gebotenen stützend und alle marktschreierischen Aeußerungen verschmähend, vor der Entwickelung großkapitalistischer Methoden auch aus dem Felde der literarischen Produktion die Segel ftreichen. ES geht ihm, wie dem geschickten Arbeiter, der von der Pike auf gedient hat, gute qualifieirte" Arbeit in seinem Fache leisten kann und aus guten Lohn hält. Die kapitalistische Produktionsweise hat auch für ihn keinen Gebrauch mehr und wirft ihn in die Rumpelkammer. VrHMilhlell. Wetterbe, iöt. Wärmereö, schönes Wetter heute Nacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 24 Grad, niedrigste 14 Grad. . , . Der (7ongreg. Washington, D. C., 4. Dez. Als eS zum Einschwören der Mitglieder deS Repräsentantenhauses kam, erhob Taylor von Ohio Einwand gegen die Einschwörung deS Herrn Roberts von Utah. Zugleich reichte er eine Resolution ein, die Frage der Zulassung Roberts' an ein Spezial-Comite zu verweisen. Ja der Sitzung heute geschah sonst nichts Auffallendes, als daß eine Riesevpetition gegen die Zulassung Roberts' eingereicht wurde. Sie soll angeblich fünf Millionen Unterschriften enthalte und bestand ouS 28 Rollen, jede zwei Fuß im Durchmessen. Henderson wurde ohne Weiteres zum Sprecher gewählt und das Haus nahm die früheren GeschästSregela an, die unter Reed galten. Die Demotraten begnügten sich mit einem schwachen Protest, da sie doch nichts dagegen thun konnten. Entscheidung gegen einen Trust. Washington, 4. Dezbr. DaS Bundes-Obergericht erklärte heute in einer Entscheidung die Addyfton Pipe and Steel Company für eine ungesetzliche Combination. Der Trust besteht auS sechs Gesellschaften, Zwelche daö Land so zu sagen unter sich getheilt

schaften war ein gewisse Gebiet zuge

wiesen und daS Uebereinkommen bestand darin, daß die anderen ihr keine Konkurrenz machen. (Die Entscheidung hat wenig praktische Bedeutung, denn daS alte Uebereinkommen besteht schon längere Zeit nicht mehr. Der fragliche Trust hat sich längst in anderer weniger anfechtbarer Weise organifirt.) 4 Gold in 3 l l i n o i S. Cairo, 311., 4 Dez. Wie verlautet, wird im südlichen JllinoiS, auch Egypten genannt, im Sande an den Ufern des VaterS der Ströme in hellen Mengen Gold gefunden. Unter solchen Umständen kann man eS den Goldsuchern, welche ein Auge auf Klondike geworfen haben, nicht übel nehmen, wenn sie nach den Worten deö Dichter: Warum in die Ferne schweifen, sieh' daS Gute liegt so nah" ihre sieben Sachen, oder wie viele es sein mögen, zusammenpacken und sich flugS aus den Weg nach dem neuen gelobten Lande machen. Bewohner dieses Theiles deS Staates unternehmen bereits zahlreiche Wallfahrten nach den Sandhügeln des Mississippi und die nördlichen werden bald folgen. Heißt eS doch, daß weder Felsen noch Triebsand der Erwerbung deS köstlichen Metalls im Wege find und daß der Mox'mumertrag einer Tonne SandeS $640 ergab, während der Durchschnittöertrag nicht unter 550 betrage. Millionen Tonnen SandeS liegen bereit und warten aus den Augenblick, da sie ihre Schatze hergeben können. Schon hat sich eine Gesellschaft von Capitaliften organisirt, welche, nach dem verschiedene Chemiker die Goldhaltigkeit deS SandeS bestätigt haben, mit den nöthigen Maschinen auSgerüstet, die Hebung der Schätze in Angriff nehmen will. Union County, etwa 50 Meilen von hier gelegen, ist das Ziel der Goldsuche? und ganze Armeen sollen bereits unterwegs fein. VonManila. N e w A o r k,' 6. Dez. Eine Depesche von Hongkong an die Evening World" sagt, daß Aguinaldo WillenS sei, sich zu ergeben, wenn Consul Wildman seine Uebergabe in Manila annehmen könne. Die Junta in Hongkong habe Aguinaldo gerathen, sich den Amerikanern zu ergeben. Manila, 5. Dez. AguinaldoS Mutter sagt, sie wünsche nichts sehnlicher alS den Frieden. Aguinaldo habe den Fehler gemacht, dem Rathe Anderer zu folgen. Friede herrscht. Franksort, Ky , 4. Dez. Die Kentuckyer Wahlcommission ist in Sitzung und hat soweit die Stimmen von 51 CountieS gezählt. Im Ganzen find eS 118. BiS jetzt ging alleS ganz ordentlich und friedlich zu und von den erwarteten Unruhen ist noch nichts zu bemerken. AuS Deutschland. Berlin, 4. Dez. Die neue Fleischinspektionsvorlage, welche der Reichttag einer Commission übergeben hatte, ist vorläusig wieder zurückgezogen worden. Gras von Bülow hat dieS veranlaßt, damit einstweilen nicht die Eintracht zwischen Deutschland und Amerika gestört werde. SS heißt daß der Kaiser in die AusHebung deS Verbotes der Koalition politischer Vereine gewilligt habe. Von dieser Einwilligung hing daS Verbleiben HohenloheS im Amte ab. Einem Deutsch. Amerikaner, der sich sehr bemüht habe, eine Audienz beim Kaiser zu erlangen, soll der Kaiser haben antworten lassen: Ich kenne Amerikaner, ich kenne Deutsche, aber Deutsch-Amerikaner kenne ich nicht." Der Kaiser sprach bei der Gelegenheit die Anficht auS, daß ein Deuschgeborener, der sich in Amerika naturalifiren lasse, zum Amerikaner werde. , ,, Steuerverveigerung. Madrid, 4. Dez. Etwa 240 commercielle und industrielle Associationen in Spanien haben erklärt, daß sie keine Steuern bezahlen wollen. El Jmperial", daS monarchische Organ, sagt, daß der Monat Dezember ein sür die Geschichte Spaniens entscheidender sein werde. In allen Theilen deS Landes werden Massenversammlungen abgehalten, in welchen gegen die Oefteuerung heftig protesiirt wird. Sa

einer dieser Versammlungen führte

elne grau den Vorsitz. Die Freunde deö Generals Martinez CampoS erklären, daß derselbe alle Hoffnung aufgegeben habe, die Monarchie zu retten. 3n Bezug aus alle wichtige Fragen herrscht eine heillose Vervir rung. VHissö,5!aHriHtn Angekommen in : ' Cherbourg: Kaiser Wilhelm der Große" von New Ssrk nach Bremen. New Jork: FrieSland" von Antwerpen. allerlei. Ein Unfall, der den Tod der 19jährigen Hattie Neet zur Folghatte, trug sich in der . Nähe von La Orange, Ky.. zu. Ihr Vater, James L. Neet. kehrte von der Jagd zurück, und bei seinem Hause angekommen, wollte er den Hahn an seiner Flinte in Ordnung bringen. Unglücklicherweise 'entlud sich die Waffe, und die ganze Ladung traf die junge Dame in den Hinterkopf und riß einen großen Theil der Schädeldecke fort. Frl. Neet war sofort todt. Ein merkwürdiges Schauszel fand neulich in Great Bend,Kan., statt. Dem Kansaser Prohibitionsgesetze zum Trotz wurde dort eine Kneipe eröffnet, nachdem ein großer Umzug, mit dem Mayor und Marschall in einer Equipage, stattgefunden hatte; ein Musikcorps schmetterte während der Parade die populären Töne des Gasscnhauers A Hot Time". Die Pastoren von Great Bend beabsichtigen einenKreuzzug zur Unterdrückung der Kneipe zu inauzuriren. Auf ihrer Besitzung am Campbells Creek. etwa 12 Meilen von Charleston, W. Va., ist in dem ungewohnlichen Alter von beinahe 104 Jahren Fräulein Elizabethi Jones gestorben, deren langes Leben als Bevxzs. dafür, daß auch in unserem Zeitalte!? die' blaue Blume der Romantik noch klüht, gelten kann. Als junges Mädchen war die Verstorbene mit einem Mitgliede der Miliz von Virginia verlobt, der im Jahre 1812 gegen unseren Erbfeind" zu Felde zog und am 23. August 1814 auf dem Felde der Ehre fiel. Die trauernde Braut bewahrte dem Gefallenen die gelobte Treue', trotzdem ihre Hand vielfach begehrt wurde, und bis zu ihrem Tode hielt sie das Andenken ihres Jugendgeliebten hoch. Der 40 Jahre alte Israel Stein, ein israelitischer Schneider aus Volhynien, will die Bundesregierung auf $1000 Schadenersatz verklagen, weil ihm auf Anordnung der Einwanderungsbehörde im Long Island College Hospital" Haar und Bart abgeschnitten worden sind. Stein traf mit dem Dampfer Barcelona" von Europa ein. In der Bärge - Office entdeckte man, daß Stein am Favus. auch Erbgrind genannt, litt, und er wurde infolge dessen nach dem genannten Hospital gebracht. Dort dekretirten die Aerzte, daß dem Patienten das Haupthaar und der Backenbart abzuschneiden sei. Letzterer war der Stolz Steins, und er sträubte sich mit Händen und Füßen gegen die Entfernung dieser männlichen Gesichtözierde. Es half ihm aber alles nichts, und Haar und Bart fielen d'er Scheere zumOpfer. Als Stein aus dem Hospital nach der Bärge - Office gebracht wurde, war er sehr entrüstet über die ihm widerfahrene Behandlung und erklärte, daß er die Regierung auf Zahlung von $1000 Schadenersatz verklagen werde. 3n ro e lcy e r Welse Dumme Gänse von weisen Frauen.Herupft werden, erhellt aus einem Strafverfahren, das in dem Harlem Polizeigericht,New ork. schwebt. Die 20 Jahre alte Kü chenfee Henriette Schwan hat dieWahrsagerin Mary Foster verhaften lassen. Die Seherin hatte es verstanden, nach und nach $482 aus dem einfältigen Mädel herauszulocken unter dem Versprechen, ihr einen hübschen, jungen Mann als Ehegesponst zu verschaffen. Henriette erzählte Magistrat Zeller, daß sie sich am 20. Mai von der Foster ihre Zukunft verkünden ließ. Die Sybille that dies auS einem gewöhnlichen Spiel Karten, das noch dazu recht schmutzig war. Dafür allein bezahlte die Gans $10. Dann machte die Foster ihr weiß, daß sie Henriette in Schlaf versetzen und ihr eine Reihe hübscher junger Männer zur beliebigen Auswahl vor ihrem geistigen Auge erscheinen lassen könne. Den Auserwählten habe die Wahrsagerin dann derart unter Controlle, daß er das Mädchen heirathen müsse, ob er wolle oder nicht. Für den Zauberschlaf und anderen faulen Zauber bezahlte sie nach und nach Geldsummen, die eine Höhe von schließlich $482 erreichten. Die Wahrsagerin wollte noch mehr Geld haben, doch glaubte Henriette. sie hätte nachgerade genug ausgegeben für die vergebliche Hoffnung, einen Mann zu bekommen. Sie ließ die Heze" 'nun verhaften.

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