Indiana Tribüne, Volume 23, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1899 — Page 1

Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Jahrgang S3. Indianapolis, ' Zndians. Montag, öen 4. Dszember 1899. No. r

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Wetterbericht. Kälteres, schönes Wetter heute Nacht; kälteres, schönes Wetter Dienstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 36 Grad, niedrigste 24 Grad. Eröffnung deö Kongresses, Washington, 4. Dezbr. Unter großem Andrang von Zuhörern wurde heute die Congreßfitzung eröffnet. Die Gallerieen waren gedrängt voll und viele Damen waren in großem Gala erschienen. HevdersonSprecher. Washington, 4. Dez. Die Republikaner deS Repräsentantenhauses wählten im CaucuS David B. Hendersslfi bo 3öwa al StirtAtt. Die Re. . vubllkaner haben IM Sause et Haufe eine Mehrheit von 13 Stimmen. Der Jahresbericht deö Ma rinesekretärS. W a s b i n a t o n. D. E.. 3. De,. 3 seinem Jahresbericht empsi-hlt der Marinesekretär vor allen Divgen den Bau weiterer großer schneller, stark armirter Kreuzer, an welchen eS im Verhältniß zu unserer Flotte noch sehr fehlt. Auch an Kanonenbooten hat CX O..(. X. Pf.t.ii O!.h.I I lY aut wco ayic in u: fühlbar gemacht, und die Voranschläge I g.h.n t.ihalb dahin zu bu. : 1. Dlkl NWU ÄHUJtt V0N etwa I , rr,f 9- : 7-:.f I Ofjyjj -4-unncn, um cinrui .,iciyung i von nicht über 26 Fuß, schwerer PanZkrung und den schwersten Geschützen ihrer Klasse und einer möglichst großen Geschwindigkeit. j 2. Zwölf Kanonenboote von etwa 900 Tonnen, welche mlt Stahlblech I bekleidet und verkuvfert sind' ' 3. Wie schon vor einem Jahre em-I

vkohlen wurde, drei gedeckte Kreuzer von etwa 8,000 Tonnen, welche das I schwerste Geschütz ihrer Klasse führen foII.n unb mit Stablbleck ,u verseben ÜTlb jtt verkuvfern sind. - , m u m m Diese Schisse werden als besser ge- ' I für htn Dienst der Marine UI" ' " - -- --- - , betrachtet, als die vor einem 3ahre I emvfoblenen Schiffe von 6.000 Tonnen. I

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... n russischer B e l e u ch t u n g. ! New Jork.3.Dez. 3n einer Destu8 fln fcen Hald t ti . ,.s;,. s g...,.bra gemeldet, da man dort j W V WV lk.r M,inun ist. dk K,,,ts4, ff;. ser und sein Minister deS Auswärtigen, W mm v w g f y vwwvb Gras Bülow, viel zu gewandte Staats-1 männer seien, und daß sie sich schon zu l oft die Finger in den Verhandlungen! mit England verbrannt hätten, alS daß sie bereit sein sollten, ihre Hände ge-! .. t .li m c.f!j. i . I

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18 Qfc H V UIHWflt V I außerordentlich günstig sei und daS ggeS aus purer selbstloser Liebe zu Sagland. Für ein Zusammengehen! Deutschlands mit England sei nicht der geringste Grund vorhanden. 3n China I lÖnnc Ut Rutschen Politik nur durch . ;r or t ü o c ein gemeinsames Vorgehen mit Ruß. land und Frankreich gedient sein, und auch in Afrika könne die deutsche Politik durch eine Verniostung der Burenw m a m i . nr I repuouren mqi, gewinnen, ver esuch deS Kaisers in England könne deShalb keine praktischen Resultate gehabt haben. 3n Deutschland, Frankreich und Rußland herrsche dieselbe Abneigung gegen den Krieg in Afrika. Diese i. ; l i , . i orei laalrn urven guuuq,l llir UV' wartende Haltung beobachten und sich für die Zukunft freie Hand vorbehalten, EinElnvernehmen zwischen Deutschland und England, so schließt der Bericht, , et um ,o unmogl,cyer, als der Krieg schon jetzt der Welt den überschenden Beweis von der militärischen Schwache Englands geliefert habe. Chamberlain Schwatzhafkigkeit. Chieag o, 3. Dez. Walter Wellman meldet dem TimeS-Herald auSl Washington: ,? v vruer amn durfte die Volitik der offenen Tbür. a.r.i.tfft.t..r.! .ff onr i Aütlä)t blt amerikanische Regierung bleibt, schädigen. Er spricht zu diel sich bemühen, andere Mächte zum Handeln zu bewegen. I Die öffentliche Bestätigung der zu- ! hnnt ?(m.iA,iirii A9Jkl rr-

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kündigung, von dem Besteheu eine freundschaftlichen Einverständnisses zwischen Großbritannien, Deutschland und den Ver. Staaten, bildet in Washington daö Tagesgespräch. 3n einigen Kreisen war man geneigt, Herrn Cham-

berlain wegen seiner zu großen Offen heit zu tadeln, welche wenige amerikanische Diplomaten nachahmen wurden. An einflußreichem Ort wird serner behauptet, daß Herr Chamberlain in seinen Ausdrücken hätte vorsichtiger sein sollen. Er hat offenbar Recht, wenn er behauptet, daß da jetzt zwischen den drei Regierungen bestehende gute Einverftändniß den Weltsrieden jgaranhre, er ist aber lm Unrecht, wenn er dieses Einverftändniß ein Bündniß nennt. Die englische Presse, welche an die traditionelle Diplomatie der alten Welt gewöhnt ist, verfällt in ihren Com mentaren in denselben Fehler. Die Londoner Redakteure scheinen der Anficht zu sein, daß zwischen den drei Mächten ein formeller Vertrag besteht. Wenn ein solche? Bündniß durch Vertrag ode? Uebereinkunft, schriftlich oder mündlich besteht, so haben die Ver. Staaten keinen Antheil daran. Diese Thatsache kann nicht deutlich genug betont werden. ES giebt im Ausland sowohl wie im 3aland eine solche Hinneigung zu Mißverständnis sen, daß Herr Chamberlain in seinen f runn t)snPnnhirtttnrtn hslrfiffif trti IH ....... . sein sollte. 22, ist in diplmischm B. ztehUNgkN ttt CtCl JjanD V0rgegNV; 5i.. K.a rtvt yu u"uw v9 V' wuberlain rechtfertigen könnte ? Einfach ein stillschweigendes Einverftändniß, daß daS Trio der Regierungen in sreundschastllcher Welse vorgehen will Nur dieö und nichts anderes. Es lst genau o, alo wenn 0m vedeutende Kaufleute in einer Stadt durch tägliche Zusammenkünste in ih rem Club eine gegenseitige sekundliche Achtung voreinander gewonnen hät ten. Sie kennen daö Bestehen diese Gefühls, obne davon ,u sprechen. 3n einem solchen Fall ist nichts überflüs l ' - w figer, als Worte. 3hr Wohlvollen . . . . kiat Nck in Tbaten. in ibrer Bereit. U u , ? willigung, alle Streitfälle, die sicher . . . heben moaen, ,n freundlicher, vernünftiger Weise zu beseitigen. Auch - erhebt keine der betreffenden Mächte einen Einwand dagegen, wenn einer von dem Trio ähnliche Freundschast mit einer vierten, fünften oder sechsten Vartei scklieken toiH. - j w w -w y -w ww ' - - 3 st Metbuen'öSchaar ab- - geschnitten? Berlin, 3 Dez. Die Deutsche Warte," die vielfach im Stande war, durch ihre Verbindung mit Dr. LeydS, dem Tranövaal-Agenten in Brüssel, Ereignisse vom Kriegsschauplätze früher ra . rr v cai in. n... 1 wmw .H.ii V V 1 1 . t Ms , wp General Methuen nicht im Stande ist. den Modder-Fluß zu kreuzen und daß sein Rückzug durch Commandant Delarraye abgeschnitten ist, der bei Kas sirS Kap operirt. Aus Deutschland. Berlin, 2. Dez. Der Kaiser ist von dem Ertola der Reise nack lna land hoch befriedigt ; ebenso, allerdings in anderem Sinne, ein Tbeil der Psse. Die Deutsche TaaeSzeituna" sagt, daS Volk athme jetzt erleichtert auf, da eS von der Reise schlimme politische Erfolge befürchtet habe. Der Kaiser siedet eine höchst verworrene tnnerpolltlschc Lage vor. . . . . . - Man neigt jetzt größtentheilS der An ficht gIt, al ur der Reichstag, nicht ch der preußische Landtag, aufgelöst werde. Die National-Zeitung" setzt ihre Bemühungen fort, die gleichden kenden Elemente unter den gemäßigten Liberalen und im Centrum zu bewegen. die Flottenfrage sachlich zu erwägen und nicht vom einseitigen Parteistand Punkt auS zu behandeln, damit die Absichten derjenigen Politiker, die auS der Flottenfrage einen Conflikt schaffen möchten, zunichte gemach werden. So scharf die Hamburg-Amerika-n i. tt . . ? ? cv r . irnc gegen t)xm ,apilan op oon k,r Atkeffa" kra-aana,n ist. w.il dieser uicht bis zum letzten Augenblick bei der brennenden Patria" aushielt, Besatzung der Patria" gegenüber, Die Gesellschaft bewilligte den Matro sen, geuerleuten und OtedardS be 1 e . ...zi..irzx. .

löhnung für ihr pflichttreues und

tapferes Ausharren. Gegen die englischen Unterstellungen, die Buren verwendeten größtentheilS deutsche Munition, wendet sich die Kreuzzeitung" sehr energisch in einem längeren Artikel. Allerdings hätten anfangs die Buren beabsichtigt, ihren Bedarf an Munition bei deutschen Firmen zu bestellen, doch seien diese vo englischen Firmen unterboten. Die Londoner Firma Kynoch & Comp., deren Chef ein Bruder deS britischen Colonial-SekretärS Chamberlain ist, verschiffte auf zwei Elöflether Schiffen und dem Dampfer Bundeörath" im Frühsommer eine Menge Munition nach East. London und Durban, die aber als Eisenkurzwaaren" deklarir! waren. Diese Munition wurde dort gelandet und nach den Burenstaaten durchgelassen nach dem englischen Prin zip: Ekst daö Geschäft dann daS Vaterland." Höhnisch meint dieKreuz. zeitung" : Chamberlain tries Präfifident Krüger zum Kriege, vielleicht um daS Patronengeschäft seineS Bruderö zu fördern. Wenn die Firma Kynoch Is Comp absichtlich für ihre Patronensendungen deutsche Schisse charterte, um später die Deutschen verdächtigen zu können, so wäre daS allerdings der Gipfel der Gemeinheit." Freiherr von M i t t n a ch t. Berlin, . Dez. 3n Stuttgart wurde daS 60jährige Beamten - 3ubiläum des Minister - Präsidenten Freiherrn von Mittnacht gefeiert. Der König richtete ein Handschreiben an hn, in welchem er ihm die aufrichtigsten Glückwünsche und die Hoffnung auösprach, daß seine Dienste dem Staate noch lange erhalten bleiben möchten. Wo bleibt der Sieg? London, 3. Dez. Die mageren amtlichen Nachrichten über die britichen Verluste am Modder-River und die trockene Ankündigung der Thatache, daß General Methuen sich noch immer am Modd?r-Fluß befindet, um Verstärkungen zu erwarten, werden nur durch eine kurze heute Abend aus Kapstadt eingetroffene Spezialdepefche ergänzt, welche meldet, daß die Buren die Brücke über den Modder-Fluß vor der Schlacht zerstört haben und sich jetzt bei Spytfontein eoneentriren, wo die letzte Entscheidungsschlacht geschlagen werben muß, ehe Kimberley ersetzt werden kann. Der Censor hat augenscheinlich alle Preßdepeschen vom Kriegsschauplatz zurückgehalten, welche Schilderungen deS Kampfes enthielten und geeignet schienen, einen ungünstigen Eindruck zu machen. WaS die thatsächlichen Errungenschasten deS Kampfes anbetrifft, so ist noch nicht einmal klar, ob die Streitmacht deS General Methuen den Fluß wirklich überschritten hat, oder immer noch auf die Wiederherstellung der Brücke wartet, damit die Artillerie und Eavallerie über den Fluß kann. Auf jeden Fall muß die Eisenbahnverbindung mit dem anderen Ufer deS FlusseS wieder hergestellt werden, ehe die großen Marinegeschütze über den Fluß gebracht werden können, denn die letzte Depesche deS General Methuen sagt, daß dieselben aus Eisenbahnwagen vorwärts bewegt werden. Bezeichnend ist eS, daß General Methue in seiner Kabeldepesche über die Verluste der Buren nichts erwähnt, und man schließt daraus, daß dieselben gering gewesen find. Eine wichtige Nachricht kommt auS dem Norden der Kavkolonie. Der ganze Grenzdistrikt zwischen ColeS bürg und Burgherödorp hat sich für die Buren, erklärt. 3a Venterftad allein haben sich 2000 Mann und darüber dem Aufstande angeschlossen. Die Farmer haben ein Militär, Comite ge bildet und sprechen voll Vertrauen von einem Triumphzuge nach Kapstadt. General BullerS Proklamation ist abgerissen worden und mit Füßen ge treten, und den Loyalisten hat man gerathen, sich schleunigst nach Kapstadt zu begeben, und den Kaffee für die Rebellen fertig zu machen. Die Mecklenburg gis chen Zustände. Berlin, 3. Dez. 3m Reichstag wurden gestern die sozialistischen Zu sätze zur Gewerbeordnung gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und der freifinnigen Abgeordneten Dr. yaünike und Fischbeck verworfen. Eö

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wurde von mehreren Seiten geltend gemacht, daß derartige AgitationSanträge die Gewerbeordnung gefährdeten. Auf eine Bemerkung deö Sozialdemokraten Dr. Heine, daß auch für Soldaten das Koalitionörecht einzuführen fei, bemerkte der Nationalliberale Bas sermann, so etwa? könne nur Heiterkeit erwecken. Dann hielt Bebel eine Rede, in der er sich zwei Ordnungsrufe zuzog, als er in feiner bekannten scharfen Weise sich gegen die Behauptung deS mecklen burgischen BundeörathSmitgliedeS von Oertzen wandte, daß man in Mecklen bürg keine sozialistischen Vereine dulde. Herr von Kardorss (Kons.) beglückwünschte Mecklenburg zu dieser Einrichtung" und führte dann auS, daß die ZuchthauSoorlage nur eine halbe Maßregel sei, woraus Singer bemerkte, auf Mecklenburgische Zustände sei die Reichsverfassung überhaupt nicht zugeschnitten und daS beweise eben die Nothwendigkeit eineS ReichsvereinsgesetzeS. Sozialistische Gewinne in Bremen. B erlin, 3. Dez. Bei den Wahlen zur Bürgerschaft in Bremen eroberten die Sozialdemokratin drei Stadt- und zwei Landbezirke. SchtA.5lachrie)ten. Angekommen in : N e v S o r k : Pretoria" von Hambürg; Umbrla" von Liverpool; Rotterdam" von Rotterdam. Liverpool: Etruria" von New Jork; Rhynland" von Philadelphia; Ultonia" von Boston. allerlei. Der 11 Jahre alte Albe.rt M e r k l i n in Newark. N. I., welcher im März l. I. von einem, wie mn später vermuthete, von der Tollwuth befallenen Pinscher m das linke Bein bissen wurde, ist in Fairview Ave. der Wuthkrankheit erlegen. Die unbedeutende Wund war ausgeätzt worden und der Knabe verspürte keinerlei Be schwerden, bis sich vor einigen Tagen plötzlich Uebelbefinden einstellte. Der Zustand des Knaben verschlimmert sich und der zu Rathe gezogene Arzt erkannte, daß die schreckliche Krankheit dem Ausbruch nahe sei. Am folgenden Morgen brachen die Anfälle mit voller Kraft aus und Nachts kam der Tod als Erlöser von gräßlichem Leiden Der Hund, welcher Merklin durch einen Biß verletzte, biß damals auch den Fleischerjungen Sauer und angeblich mehrere in der Straße spielende Kinder. Der Polizeirichter wies den Fleischerjungen an, den Hund zu er schießen, allein der Eigenthümer des Hundes ließ den Jungen durch einen Friedensrichter in Qaft nebmen: der Polizeirichter ordnete jedoch seine Entlassung an. Der Arzt, welcher Merklin behandelte, gab Sauer den Rath, sich unverzüglich im Pasteur Institut behandeln zu lassen. Frl. Julia Van Doren in New Brunswick, N. I., die seit 15 Jahren nur mit Mühe und unter erheblichen Schmerzen zu flüstern vermochte, hat ihre Stimme, die ihr eine Erkältug geraubt, durch eine Erkältung wieder erhalten. Als Frl. Ban Doren vor 15 Jahren erkrankte, wurde sie zuerst heiser, dann hatte sie Husten u. s. w., alle die unangenehmen Folgen einer bösartigen Erkältung, Halsschmerzen, Schüttelfrost u. s. w. Anstatt sich zu heben, wurden ihre Leiden immer schmerzhafter und die Aerzte begannen die Hoffnung, sie retten zu können, aufzugeben. Dann trat plotzlich eine Wendung zum Besseren ein. und als sie genesen war, war ihre Stimme verschwunden. Sie vermochte nur noch zu flüstern, und dies derursachte ihr stets solche Qual, daß sie eS selten versuchte. Neulich wurde sie wieder krank. Die Symptome waren dieselben, wie vor 15 Jahren. Sie war heiser, hatte Schüttelfrost und war niedergeschlagen. Am Abend verlor sie das Bewußtsein und ihre Mutier fürchtete, daß sie den Tag nicht überleben würde. Am folgenden Tage aber fühlte sich Frl. Von Doren bedeutend wohler, und als sie zu flüstern versuchte, fand sie sich wieder im Besitz ihrer alten klaren Stimme. Am Nachmittag saß die Reconvalescentin an der Orgel und sang ein Lied genau roie vor 15 Jahren. DerBauerö söhn Georg Stanglmeier von Ostergaden, Ge meinde Eugenbach, kam Nachts gegen 10 Uhr an das Kammerfenster der Dienstmagd vonKolmhub. Der Dienst knecht Johann Patzinger von Kolmhub, 27 Jahre alt. dem diese Besuche ein Dorn im Auge waren, lud im Stalle das Gewehr, welches er sich aus dem Wohnsause bolen muute. mit Hafens

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