Indiana Tribüne, Volume 23, Number 75, Indianapolis, Marion County, 2 December 1899 — Page 2

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In unserer Uebergangszeit aus dem neunzehnten in's zwanzigste Jahrhundert fmden wir einen großen Kreis von beuniuhigenden, hart an's Pathologische grenzenden, ja diese Grenze selbst überschreitenden Ideen, die im Grunde genommen nichts Anderes sind als eine Wiederholung von geistigen Str'ömungen, die die Menschheit des achtzehnten in unser Jahrhundert herüberbegleitet haben. So stolz sind wir auf unser fln de siede und doch ist dieses nur eine Doublette von bereits Dagewesenem. Blos ine Doublette? Man lese nur die Liste dieser occulten Wissenschaften-, die an der Pariser Universität des Occultismus gelehrt werden sollen: Kabbala. Astrologie, AlchnZe, Stein der Weisen, transcendente Mystik, Beschwörungskunst, Mysterien, Weiße Magie ia gehört denn das nicht Alles längst schon in die Rumpelkammer des menschlichen Geisies? Ist das nicht schon ungezählte Jahrhunderte alt? Es gibt Familien, in denen jeds zerbrochene und ganze Spielzeug eines Kindes so lange auf dem Dacyboden aufbewahrt wird, bis v:.f.9 t . , tr of 'icca nino, iciangciuuucn, uu -ai , seinen Kindern in die Hand gibt. Doch steigt der gereifte Mann je auf den Dachboden, um mit dem vollen Einste eines Kindes mit den verstaubten, zerbrochenen Puppen. Solbaten, Hottopferdchen zu spielen? Man sollte glauben, daß dieses ganze Inventar des Aberglaubens, Halbwissens, Viertelwissens, das sich heute wieder als Occultismus an's Tageslicht wagt, der Menschheit längst seine Dienste geleistet: das Spielzeug Astrologie- bat die Astronomie geboren, die Alchemie" die Chemie, transcendentale Mystik die 'Philosophie und die Beschw'örungskunst die Taschenspielerei.. Und doch kommen immer wieder besonders wenn eine alte Zeit sich anschickt, eine neue zu gebären Leute, die man nicht einmal Alle als Betrüger stempeln kann, und holen das Alles Tvieder hervor, geben ihm einen frischen Aufputz, verkünden es als neugefundene Wahrheit und entwickeln, subjectiv ernst, objectiv lächerlich, ein Treiben, das sie für faustisch halten. Paris und Wien waren steis die Centren solcher gespensterhafter Renaissance, Paris, die geistige Hauptstadt der romanischen Welt, und Wien, das so lange das Culturccntrum der germanischen Welt war. Um nur bei dem letzten Jahrhundertwechsel zu bleiben : Swedenborg, Cagliostro, Mesmer waren in Wien gerade so besannt wie in Paris. Baron Reichenbach mit - seinen Wunderkammern auf dem Cobenzl war in Wien der letzte Vertreter des Occultismus des vorigen Jahrhunderts, der sich weit über die Mitte des neunze'mten erstreckte; in Paris war es der messianische Mystiker" Towianski, der einen so Verderbliehen Einfluß auf die erhabensten Geister der polnischen Literatur geübt hat, der letzte directe Nachkomme des Dreigestirns Swedenborg, Cagliostro und Mesmer. Es kam dann, nach Schluß der Fünfzigerjahre, eine kurze Pause von vielleicht zwei Jahrzehnten,, in denen sich, von der Gewalt der modernen Naturwissenschaften zu Boden gerungen, die occultistischen Wirrnisse nicht recht an das Tageslicht trauten. In irgendwelchen Spelunken des AberolaubenZ müssen aber diese Dinge ihr öeöen weiter gefristet haben, denn sie erhoben plötzlich wieder ihr Haupt. Sar Peladan, das Haupt der mystischen .Croix-Rouze", und der Satarnst" Huysmans haben mit . ihren halb wahnsinnigen Büchern in Paris fcen Boden für die Saat des Occultisrnus literarisch aufgeackert, und heute zählen die Sciences inaudites, die verfehmten Wissenschaften, in der französischen Hauptstadt eine große Menge an Jnitiirten-. Kommen dies; Eingeweihten in ihren Kreisen zusammen, dann gibt es merkwürdige Phänomene, Erscheinungen der Telepathie und des zweiten Gesichtes", Vorgänge, wie sie Schiller in seinem .Geisterkönig- beschrieben hat. Frägt ein Unbeteiligter einen Occultisten, waS das eigentlich ist: ein Jnitiirter?, so erhält er räthselhafte Antworten, wie: ein Mann, der w e i ß- ein Mann, der w a g t- ein Mann, der will-. Fragt man weiter nach dem Sinn der sibyllinischen Worte, so bekommt man die folgende Aufklärung, die keine ist: Durch die Macht, die ihm seine Meister übertragen, herrscht de? Jnitiirte im Himmel, befiehlt auf der Erde und ist gefürchtet in der Hölle.- Dieser orakelhafte Spruch befindet sich mit unter gleich geheimnißvollen Offenbarungen, welche die Wände in der Pariser Schule der geHeimen Wissenschaften schmücken, abwechselnd mit hermetischen, astrologi- , schen Symbolen, mit hebräischen und SanSkritcharacteren. Eine Atmosphäre von Mirakelthum und Prophetismus so wird uns aus Paris berichtet schwebt in diesen Räumen, in welchen drei merkwürdige Männer als die ersten Professoren der occultistischen Universität ihr Wesen treiben. - 5Ux tu von diesen drei Lehrern ist

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mm: neue Wtlyelmur. xo. i. L Pari? : 38, Rue re l'Echiqnier. Larlet, ein Mann, der bis vor kurzem noch zu den solidesten philosophischen Gehirnen Frankreichs zählte und einige bemerkenswerthe Werke metaphysischen Inhalts geschrieben hat. Der zweite Professor verbirgt sich als Occultist unter dem Pseudonym PapuS ; es wird versichert, daß er einer der bedeutendsten Schüler des Dr. LuyS sei, der auf absolut realer Basis da? Studium des Hypnotismus vorwärts gebracht hat; Papus ist. trotzdem er kaum 30 Jahre zählt, der Verfasser einer ganzen Menge wissenschaftlicher, sociologischer und philosophischer Werke, und es wird versichert, daß kein Geringerer als Anatole France sich vor nicht langer Zeit zum Professor der Philosophie am College de France eingesetzt hat. Heute ist Papus der Director der Schule der geheimen Wissenschaften. Der dritte Hauptlehrer ist S6dir, ein großer Kenner des Hebraischen und des Sanskrit und nebstbei auch der deutschen Mystiker. Neben diesen drei Männern ist noch eine ganze Reihe von anderen Lehrern für die merkwürdige Universität gewonnen. Und der Lehrplan dieser Schule? Im ersten Jahre wird der Student sich in das Hebräische vertiefen müssen das zur Erklärung der alten alchemi--stischen Bücher unentbehrlich ist; er wird die Geschichte der geheimen Gesellschaften, deren Verfassung und verschiedene Grade studiren. die Constitution des Menschen und dessen ge Heime Kräfte, er wird lernen aus der Form der Gesichtszüge. aus der Art bei Ganges hat doch vor einigen Jahren ein philosophischer Schuster in Paris behauptet, aus der Art der Abnützung der Schuhsohlen die Menschen zu erkennen aus der Schrift die Charactere der Menschen zu bestimmen: also Phrenologie, Graphologie und Skarpologie die Wissenschaft vom Stiefel! Das zweite Studienjähr umfaßt ein noch Programm. Als Correpetitor ist der Stu dent anwesend bei den Cursen des ersten Jahres; selbstständig studirt er Sanskrit, Hypnotismus, Somnambulismus; er lernt die Wahrsagekünste practisch anwenden, studirt Geschichte und Verwendung der Alchemie und den Symbolismus der verschiedenen Re!iciionen. Die Krone - des Studiums bildet der Cursus des drclten Jahres: kmfluß des menschlichen Gedankens auf die Welt des Unsichtbaren, Geschichte der Mystiken Philosophie. Ausübung der verschiedenen Grade der Einweihung. Hat er das Alles hinter sich, dann erhält er noch den gehnmen Unterricht, der aus ihm einen Meister macht, ihn in die Lage versetzt, mit allen Eingeweihten der Welt zu correspondiren und Gebrauch zu machen von den furchtbarsten Gewalten der geheimen Wissenschaften. Wenn nach seiner Promotion so ein Doctor der unentdeckten Wissenschaften", wie man in Wien die vielen Kaf feehausdoctoren zu nennen pflegt, nicht verrückt wird, dann hat er wahrhaftig ein solides Gehirn. Xtv Bund des rothen ToseS. Die Polizeibehörde der russischen Bezirksstadt Kargopolj ist in den letz!en Tagen einer schrecklichen, noch nie dagewesenen geheimen Verschwörung auf die Spur gekommen. Zu dieser Verschwörung gehörten nicht weniger als 862 männliche und weibliche Bewohner des genannten Städtchens und des Bezirks Kargopolj. welche alle den festen Entschluß faßten, am 1. russischen November d. I. sich das Leben zv nehmen. Diesen Entschluß bekräftigte jedes Mitglied der Verschwörung ' rn' einem feierlichen Eide, welcher in einen, unterirdischen Lokal in Kargopolj geleistet wurde. Die Verschwörer waren nämlich der festen Ueberzeugung, daß am 1. (13.) November d. I. die Welt aufhören werde zu existiren, und daß es Gott gefällig sein werde, wenn man an diesem Tage sich Gctt opfere, indem man sich selbst das Leben nehme. Zu diesem Zwecke wollten die Verschwörer am b zeichneten Tage sich in ihren Häusern oder Wohnungen einsperren und diese Letzteren inBrand stecken, um im Feuer den Tod zu finden. Ueberdics entdeckte die Polizeibehörde im Bezirk Kargopolj zwei geheime Friedhöfe, auf welchen bereits 104 Leichen von Selbstmördern derselben Art im Geheimen bestatten waren. - Die Häuser und Wohnungen der Verschwörer werden nun vom Militär bewacht, während gegen die Verschwörer eine strenge polizeigerichtliche Untersuchung geführt wird. Die bis jetzt in diese? Angelegenheit angestellten Nachforschungen haben ergeben, daß die 862 Selbstmordcandidaten undCandidatinnen der russischen Secte Dr Brüder und Schwestern des rothen Todes" angehören. So nennen sich die Anhänger dieser Secte selbst. Von den Nichtsectirern werden sie Beguny", d. h. die Läufer oder Flieher, und Skrytniki" die Geheimen oder Geheimbündler genannt. Der Bezirk Kargopolj bildet das Centrum dieser Secte und zählt einige tausend Anhänger derselben. In diesem 650 Werst von Petersbura entfernten, im äukersten Norden

die berühmte Sängerin schreibt:

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New York: 156 Franllin Str. 8 des europäischen 'Nußland gelegenett und sehr schwach bevölkerten Winkel des großen russischen Reiches besteht die in Nede stehende Secte bereits seit länger als 200 Jahren. Wie schwach das Gouvernement Olonez, in welchem die Stadt Kargopolj liegt, bevölkert ist. zeigt am besten die Thatsache, daß die Hauptstadt dieses Gouvernements gleichen Namens nicht mehr als 1000 Ein wohner beiderlei Geschlechts zählt. Unter solchen Umständen ist es gar kein Wunder, daß dieser Winkel Rußlands von der Secte der Brüder und Schwestern des rothen Todes" zu ihrem Hauptsammelpunkte und nun zur Stätie des allgemeinen, gemeinsamen Todes durch das Selbstverbrennen erwählt wurde. Gleich im Beginn des Bestandes der Secte der Brüder und Schwestern des rothen Todes", und zwar zu Ende des 17. Jahrhunderts, haben nicht weniger als 2000 Anhänger dieser Secte im Gouvernement Olonez sich das Leben durch Verbrennen genommen. Hierauf wiederholten sich von Zeit zu Zeit derlei Fälle, jedoch nicht mehr in solcher schrecklichen Weise, wie zu Ende des 17. Jahrhunderts. Die Anhänger dieser Secte betrachten nämlich denSelbstmord als die beste Sühne vor Gott für die auf dieser Welt begangenen Sünden, indem sie erklären, daß an allen Sünden des Menschen der Körper allein schuld sei und er daher vernichtet werden müsse. Die heiligste Pflicht eines jeden Anhängers dieser Secte ist daher, obige Lehre unter Nichtsectirern zu verbreiten und Anhänger für dieselbe zu werben. Habe der eine oder andere Sectirer zwölf Anhänger geWonnen, so könne er ruhigen Gewissens sterben, d. h. sich selbst das Leben nehmen, indem er sich von seinen Sünden vollkommen gerelmgt habe und der Aufnahme seiner Seele in das Himmelreich nichts mehr im Wege stehe. Die Secte ist vortrefflich organisir!, indem alle Glieder derselben fest zu einanderhalten und einander in allen nöthigen Fällen, wie Krankheit, Nothlage u. dergl., mit vereinten Kräften briste hen. An der Spitze der Secte steht ein von derselben gewählter Archijerej" (Bischof). Dieser wäblt sich zu seiner Aushilfe junge Priester. Sswiaschtschenniki" oder Duchowniki" genannt, und diese Letzteren wieder lassen sich von Diaconen bedienen. Die russische Kirche wird von den Sectirern nicht anerkannt und daher nicht besucht. Wird aber der eine oder der andere dieser Sectirer von denBehörden g:zwungen, in die russische Kirche zu gehen, so spricht er in derselben anstatt der Gebete nur Verwünschungen gegen die russische Kirche und den Leiter derselben Antichrist aus. Die Ehe ist bei ihnen streng untersagt, doch ist der kurze Verkehr unter Personen verschiedenen Geschlechtes gestattet, wenn dieselben den Schwur leisten, die von ihnen begangenen Sünden mit dem Tode durch Erwürgen zu süq nen. Zu diesem Zwecke wird der betreffenden Person, die sich auf die Erdc mit dem Gesichte nach oben niederlegen muß. ein großes rothes Polster auf das Gesicht gelegt. Hierauf setzt sich einer der stärksten Sectirer auf das Polster und bleibt auf demselben so lange sitzen, bis die Person unter dem Polster aufgehört hat, zu leben. Nun wird die Leiche in ein rothes Tuch gehüllt und Nachts an irgend einem entlegenen uxtt, am liebsten tu einem Walddickichl zur Erde bestattet. In Folg: der Anwendung des rcih n Polsters und des rothen Kleides beim Erwürgen und Bestatten und des Feuers beim Verbrennen dieser Secti ter nennt sich die Secte Brüder irnd Schwestern des rothen Todes". Da das russische Wort Ucssnyj" (roth) gleichbedeutend ist mit schön (russisch krassiwyj). so wird der Tod dieser Secte von den Anhängern derselbe:, allgemin der schöne Tod" genannt. Dem schöncn Tode" waren a so 862 Menschen geweiht, und wer weiß, ob diesem Tode nicht noch mehr Opfer dieser schrecklichen Secte anheimgefallen wären, wenn, wie gesagt, die russische Polizeibehörde der kleinen Bezirks stadt Kargopolj den Verschwörern nicht rechtzeitig auf die Spur gekommen wäre. Ter Joyanniöberger. Anläßlich einer Meldung, Fürst Mctternich beabsichtige das Weingut Schloß Johannisberg zu verpachten, beschäftigen sich' viele Blätter im alten Vaterlande wieder mit der Geschichte dieses berühmten Weingutes. Das Weingut ist eine derjenigen Stellen, von denen die Rheingauer Weincultur ihre höchste Anregung empfangen hat. Schon im zwölften Jahrhundert wurde hier die Rieslingsrebe gepflanzt, und es wurde ein Weinchen gezogen, das sich gewaschen" hatte. Selbstverständlich waren die Winzer geistliche Herren. Benedictiner. Sie hatten zu Ende des elften Jahrhunderts den damals Bischofsberg" heißenden Hügel von dem Erzbischof Ruthard von Mainz zum Geschenk erhalten, und zudem waren sie vom Rheingrafen Richolf reich mit Ländereien bedacht worden. unter der Bedingung. daß der

Berg von nun an oyannisdergheiße. Am sanft zum Rhein abfallenden südlichen Abhang des Johannisberges wurden die ersten Rieslingsreben gepflanzt und sie stehen dori heute noch. Der Ruf des Johannisbergers verbreitete sich alsbald weit über

den Rheingau hinaus, und die Abtei ließ sich angelegen sein, immer mehr Culturen anzulegen, so daß sie bald , aus dem Wein eine erkleckliche Ein-! nähme bezog. Im sünfzzhnten Jahrhundert ging es mit der Abtei bergab, l :n den folgenden Jahrhunderten und besonders im dreißigjährigen Kriege wurde ihr die Kraft qenommen, die Gebäude sanken in Trümmer und mit dem Weinbau war es vorbei. Erst im Jahre 1715, als der Besitz durch Kauf Eigenthum der Fürst-Aebte von Fulda wurde und die Abtei Johannisberg in ein fürstliches Lustschloß umgewandelt wurde, wandte man der Weincultur wieder größere Aufmerksamkeit zu. Später traten an Stelle der FürstAebte als Besitzer Nassau-Oranien und Nassau - Ufingen, dann aber der gewaltige Kaiser der Franzosen. Großmüthig denn Schloß Johannisberg hatte ihm nicht einen Pfennig gekostet schenkte Napoleon das Weingut nebst Schloß dem Marschall Kellermann, späteren Herzog von Balmy. Der hatte nur kurze Freude am edlen Johannisberger, denn die FranzosenHerrschaft ging bald zu Ende und das Schloß mit allem Grund und Boden kam wieder an Nassau - Oranien. Ihm folgte als Besitzer der Kaiser von Oesterreich und dann der Fürst Metternich. d noch heute das Regiment in Schloß Johannisberg führt. 'Die Traube reift nach wie vor am Johannisberg und liefert ein Gewächs, das zu den edelsten und kostbarsten des Rheingaues gehört. Schloß Johannisberger Cabinet 1876er zu 13 Mark die Flasche will noch nicht viel besagen. Aeltere Jahrgänge mit 20 und 25 Mark kommen vor, die einen Trank bilden, der so edel und duftig ist, daß Einem das Herz im Leibe lacht. Zwar heißt es, daß die sehr alten Jahrgänge infolge Schwindens ihres AlkoholgeHalts an Schwere verlieren, und es ist richtig, daß sich bei Weinen, die 100 und 150 Jahre gelagert haben, wie sie thatsächlich in den Kellereien des Großherzogs von Luxemburg, des ehemaligen Beherrschers von Nassau, vorkommen, der Alkoholgehalt um etwa die Hälfte verflüchtigt hat beträgt er bei guten Rheinweinen 9 bis 10 Procent, so bei diesen Hundert- und Hundertfünfzigjährigen nur 4 bis 5 Procent. Aber dieser Alkoholverlust schadet nichts, im Gegentheil, solche alte Weine äußern eine Krast, ein Feuer und einen Duft, daß man nur mit Kummer das Glas absetzt, weil nichts mehr darin ist. Das Geheimniß. sie so lange zu halten, liegt beim Kellermeister, der das Lagern verstehen muß. Und das Nassauische Regentenhaus hat sich dieser tresflichen Kellerlneister von jeher rühmen können, besitzt der jetzige Großherzog von Luxemburg doch noch einen Hochheimer vom Jahre 1706, einen Steinberger von 1811 und einen Rüdesheimer von 1831. freilich, die Angabe des Alters ist imrner curn rano salis zu nehmen, denn durch das nothwendige ;?achfiillen werden der alten Tropfen immer weniger. , L)9V 3Mt9 Unlängst warfen die Well e n an der Küste von Coos Eounty, 6 Meilen von Empire City, Oregon, einen Walfisch an's Ufer, der 62 Fuß lang war und dessen Durchmesser 16 Fuß betrug. Das Thier konnte dem Sturm nicht widerstehen und da gerade Hochfluth war, wurde ti mitsammt einem Jungen, das kurz vorher geboren worden sein mußte, an die Küste getrieben. Dieser Tage fand in New York eine Hochzeit statt, bei welcher es der Zusall fügte, daß die fünf Hauptpersonen. Bräutigam, Braut, Priester und die beiden Brautführer, trotzdem sie alle verschiedene Namen führten, diese Namen sämmtlich einen Schmied bedeuten. Der Bräutigam hieß Smith, die Braut Goff (gälisch Schmied), die Brautführer Herero (spanisch Schmied) und Ferier (französisch Schmied), derPriester, ein Pole, biek Kowalski, auck Schmied. lAuf Anordnung der EinWanderungsbehörde wird die mit der Bretagne" in New Jork angekommene russisch . jüdische Pariserin Lucie Ellenstein per Schub nach ihrem Heir:ithlande zurückspedirt werden, weil si .agestandenermaßen in der Absicht h:.',l)ergekommen war, im Tenderloin ihr Quartier aufzuschlagen. Den Einwand, den die Einwanderungsbehörde gegen die Landung der jungen Frau erhoben, hatte ein gewisser . Joseph Goldberg mit einem 25-Händedruck zu beschwichtigen gesucht, weshalb derselbe jetzt wegen Bestechungsversuches in der Ludlow Str. Jail sitzt; .Der zwölfjährige Daniel Webster in Crentury. N. I.. wurde von . seinem Arbeitgeber Edward Grobes in den Stall geschickt, um dem Vieh. Futter vorzuwerfen. Im Stall erplodirte aus unbekannten Ursachen, die in. seiner Hand befindliche Oellc.mpe und steckte- das Heu in Brand. Die .Jammeschreie des Unglücklichen, welcher seinen Weg aus der ihn umzüngelnden Lohe nicht bahnen konnte, wurden weithin 'vernommen. Frau Grcves, welcher es gelang, das Vieh zu retten und das Feuer zu löschen, fand nr.mehr die verkohlten Ueberreste des Knaben vor. iDie.1 8Jahre alte Tochter Haiti: des Farmers Thomas Smith in Stevens Point, Wis., hat gute Aussichten, .in naher Zukunft Millionärin zu werden. Sie hat einen Oheim in Glasgow, Schottland, der als erfolgreicher Geschäftsmann ein riesiges Vermögen erworben hat. Dieser hat ihr in seinem Testamente eine Million Dollars, die sie kei Erreichung ihrer Volljährigkeit erhalten soll, unter ..der Äedinauna ausgesetzt, daß sie nach

Glasgow kom?.N und ihren Oheim, der 92 Jahre zählt, verpflegt und seine letzten Lebensjahre verschönern hilft. Die prospektive reiche Erbin wird bald nach Glasgow abreisen. Die Trades Labor Assembly in West Superior, Wis., hat eine Resolution dieser Körperschaft durchgeführt, indem sie John W. Hall, ein Mitglied der localen Typographen-Union und Delegat für die Trades & Labor Assembly, seines Sitzes als Delegat verlustig erklärte, weil er sich einer Militär-Company in West Superior angeschlossen hat. Die

Tvvoarapken-Union wird wayr cyemlich hiergegen Protestiren. Die Assembly hat diese Resolution angenommen. da sie behauptet, daß die Natio-nal-Garde von den Behörden benutzt wird, um Streiks zu unterdrücken uno deßhalb der Unionsache schädlich sei. Zu den merkwurvlgiten Orten unseres Landes gehört Pelzer in Süd - Carohna. Der Ort mit seinen 7000 Bewohner hat weder einen Polizisten noch irgendwelche Communal - Verwaltung. Aovocaten uno 'eger werden innerhalb seiner Grenzen nicht aeduldet und Kneipen (offene, wie heimliche), gibt es dort nicht. Jeder Fuß des Grund und Bodens gehört einer Baumwollspinnerei - Corporation, deren leitender Geist Capt. Smythe ist. Das Wort dieses Mannes, mit dem jeder Bewohner von Pelzer persönlich bekannt ist, gilt dort als das höchste Gesetz. - Emma Goldmann, die anarchistische Agitatorin zweier Welten, hat sich auf Nimmerwiederkehr nach England eingeschifft. Beim Abschied stellte sie der Intelligenz des amerikanischen Arbeiterpublikums ein wenig schmeichelhastes Zeugniß aus und erklärte, daß Edwin Markhams vielcitirter Ochse sich für die ihm aufgebürdete Bruderschaft bei dem Dichter bedanken könne, da ein Ochse, verglichen mit dem durchschnittlichen amerikanischen Arbeiter, ein rationelles Wesen sei. Durch ihren Abgang von der Tribüne steht Dschahn" in New Fork wieder concurrenzlos da und hat eine Gelegenheit, .to make tlie Most os it". OOCS CXUf U09I Die Bewohner des 30 Kilometer von Nizza in wilder Berglandschaft 800 Meter hoch gelegenen Weilers Jlonse befinden sich in heftiger Aufregung. Ein großer Steinadler hat, nachdem er e'nige Tage zuvor an demselben Orte ein junges Schwein geraubt, ein in der Wiege liegendes Knäblein, das von seinen Eltern in einer Scheune zurückgelassen wurde, mit sich in seinen Felsenhorst entführt. Die von der Feldarbeit heimkehrenden Eltern des Kindes geberdeten sich ganz verzweifelt, als sie die Wiege leer fanden und von einem Schäfer, der den Raubvogel über demGehöfte hatte kreifen sehen, erfuhren, welches entsetzliche Loos ihrem Kleinen geworden ist. Obgleich sämmtliche Ortseinwohner die unglücklichen Eltern in ihren Nachforschungen unterstützten und keine Felsenspalte in weitem Umkreise undurchsucht ließen, ist bisher keine Spur von dem armen Wesen gefunden worden. Eine Bäuerin aus dem Dorfe Borissow war an der Schwindsucht erkrankt. Während ihr Mann auf dem Felde arbeitete, trat eine Zigeunerin in ihre Hütte. Die Kranke bat sie, ihr wahrzusagen, wie lange sie noch zu leben hätte. Die braune Pythia eröffnete ihr die schreckliche Perspective, daß sie bereits nach einigen Tagen sterben müsse, ihr Mann bald darauf ein anderes Weib ehelichen würde, das die Kinder, die sie so zärtlich liebte, sofort aus dem Hause jagen wurde. Als der Mann heimkehrte, begann die Kranke infolgedessen mit ihn. einen ernsten Streit, der mehrere Taze andauerte. Am dritten Tage rief sie ihre Kinder in den Keller, unter dem Vorwande, ihnen ihr Lieblingsgericht dort vorzusetzen. In Wahrheit hatte sie dort bereits eine Menge Stroh aufgespeichert, das sie sofort in Brand steckte. Die unglückliche Frau sammt ihren drei Kindern fand man nur noch als Leichen vor. JndenJsaranlagenzu München wurde die Leiche des 23jährigen Kunstmalers Gustav Drawer aus Märkisch - Friedland in Preußen gefunden. Die Untersuchung ergab Selbstmord durchVergiftung mit comprimirter Karbolsäure. In einem in seiner Kleidung hinterlassenen Briefe bezeichnet sich Drawer als Mörder seiner Geliebten Maria Randl. Dies? habe sich mit Rücksicht auf seine schlechten finanziellen Verhältnisse von ihm losgesagt. Unter der Vorspiegelung, von München in die. Heimath zurückreisen zu wollen, habe er die Randl. zu einem Spaziergange, um Abschied zu nehmen, bewogen, In der Nähe von Harlaching habe er dieselbe erschossen. Thatsächlich wurde auch die Leiche der durch einen Revolverschuß getödteten 25jährigen Buchhalterin und vormaligen Modellsteherin Maria Randl noch am selben Nachmittage am rechten Jsarufer gefunden. 'Der indenKiesschächten Buchwäldchen.bei Kalau beschäftigte Schachtmeister Neumann wollte sich zwecks Auszahlung desLohnes nach der Arbeitsstelle begeben, als er von einem unbekannten Manne begrüßt wurbt. Dieser erkundigte sich nach seinem Befinden und fragte schließlich, ob er ihm nicht 100 Mark wechseln könne, was Ncumann jedoch mit dem Bemerken ablehnte, daß er kein Geld bei sich habe. Der Fremde folgte trotzdem dem Neumann, kelästigte ihn mit Redensarten und griff ihn schließlich thätlich an. Neumann zog sofort seinen geladenen Revolver, erhielt jedoch von dem Thätet mehrere Messerstiche in Rücken, Köpf und Brust, außerdem wurdeNeumann durch fünf bis sieben Revolverscküsse, welche der Unmensch theils aus seinem, theils aus dem Revolver sei. nes Opfers, welchen er ihm entrissen, abgab, todtlich verletzt und seiner Baarschaft im Betrage von 300 Mark beraubt.

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St. Jakobs el ln sickere und scbnel les Heiln, ittel sein.

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Liebes - Correspondenz. Was, Du stehst mit D:in:r polnischen Köchin in lebhafter LiebesCorrespondenz? Aber die kann ja gar nicht deutsch schreiben!" Soldat: Na, muß denn den Würsten durchaus 'was Schriftliches beillegen?" VessererEmpfang. Erster Soldat: Sieh, wie lieb mich meine Anna hat; die winkt schon mit dem Taschentuch!" Zweiter Soldat: ..Meine Jttte hat mich noch lieber! Die winkt mit einer Wurst !" Die Keim-Tli icorle. Eine wichtige Entdeckung. Drch rneuernng des Systems werde fast alle Krankheiten geheilt. Cö roird in diesen Tagen viel über Pilze gesprochen und doch ist dieZ kein müßiges Ge -ede. Das Mikroskop enthüllte die Thatache, daß viele Krankheiten durch einen beonderen Keim oder Pil, hervorgerusen wer )en. Ein eingehenderes Studium und firo, chunaen zum Zwecke der Entdeckung eine?. Mittels, welches diese Pilze auS dem System er.tf-rnen roürde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das System zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich herauS, daß Dr. Kay's Nenovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, da? biSietzt entdeckt wurde. Es erneuert das ganze System, reinigt das Blut, bereichert dasselbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjüngte Kraft. Um die wunderbaren ErgebNlsse beim Gebrauche von Dr. Kay's Nenovator in allen solchen Krankheiten vor Augen zu führen, aeben wir folgenden Auszug aus nem Briefe von Frau E. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha, Neb.: . .In Leantroortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay's Nenovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Seit, ehe dieselbe zu weichen schien ; bann trat Malern ein und ich nahm hinreichend Ehinin ein, u den Tod einer Person zu bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kay'S Nenovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit. starkem Kopfweh und hatt Schmindelanfälle, und eS war als ob feurige Zäoen und kleine Sterne vor meinm Augen gaukelten. ES freut mich, berichten zu konnen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreS Nenooators große'Besse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zweite Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Tank Ihrem Nenovator gänzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen." Er ist das beste bestehende Heilmittet, weil er alle Kranfheiten heilt, bei welchen sogar alle anderen Mittel vergeblich an aewandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Le-der-und Nieren-Krankheiten, tBerstopfung, Kopfschmerz, Maanbeschroerden, Geschwüre, Auöschlag. Schwache, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenvertrößerung, Sodbrennen, unreines Blut, ichlallosigkeit, Galligkeit, Berdauungsbeschmerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Abaestumpftheit, Nbsumatismus, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlafluß, Beulen, Salz fluß, Skropheln ,e. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Leber und Eingeeide; er steigert den Appetit, fördert die Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile. Er schmeckt angenehm, ist leicht zu Nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Form von Zeltchen, aus concentnrten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen alk die flüssigen Arzneien, welche für denselben Preis verkauft werden. Dr. Kay's Renovator ist nnn bei fast allen Apothekern zu haben.' Preis 2Za und tzl. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. (LZestliche Ofsice). S2ö südl. 16. Str.. Omaha. Neb..orraus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Firma veröffentlicht ferner .Dr. Kay's Iland Book os Valuable Receiots and a Treatise on Dlse&ses." welche Broschüre nach Einsendung Ihrer Adresse und Angabe dieser Zeitung Ihnen gratis zugeschickt wird. Viele Leute schaben diren Werth auf fünf Dollars. Man versäume nicht, seine Adresse einzusenden, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. C. ci't tlcxcvatot ud nun vaksutt S!

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