Indiana Tribüne, Volume 23, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1899 — Page 1
o s As N H d As Ä A lV 'ii iii -1 - i i 1111 F v v v w i -.1 S3-v5 . aä JK4 & L-J J . . A: V es r - ' ..V w Office : No. 13 Sud Alabama Strahe. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiano. Kreitag, öen . Dezember (899. Jahrgang 83 9!o. 74
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Wenn der Danksagungötag, vom Vergnügen und dem Turkeyessen abgesehen, noch einen anderen Zweck hat, oder sagen wir lieber noch einen anderen Zweck erfüllt, alS den eitler, absurder Selbstverherrlichung der herrschenden Klassen, dann kennen wir, offen gestanden, diesen Zweck nicht. Zoseph Chamberlain pfiss gestern die Melodie von der neuen Tripelallianz und die amerikanischen Staat?manner und die amerikanischen Zeitungen werden einen wahren St. Veitstanz nach dieser Melodie tanzen. UnS Deutsch-Amerikanern kann daS ja nur sehr lieb sein, unsere Stellung den Anglo - Amerikanern gegenüber wird dadurch gewiß eine angenehmere, aber unsere Staatsmänner haben sicherlich keine Idee davon, daß sie nach eines Anderen Pfeife tanzen. Wir sind überzeugt, daß eS nicht mehr lange dauern wird, bis StimmMaschinen im ganzen Lande eingeführt sein werden. Einstweilen hat fich die öffentliche Meinung noch nicht sehr für dieselben erwärmt, sie steht' der Sache noch ziemlich gleichgiltig gegenüber, aber allzulange wird das auch nicht mehr dauern Die Vortheile der Maschine sind zu eklatant. In de-4 jüngsten Wahlen (im November d. 3 ) waren im Staate New 8 oil nicht weniger als 225 StimmMaschinen von der Standard"-Art in Gebrauch, und zwar in Buffalo 108, in Nochester 73, in Ut'ca 26, -in Zthaca 10, in Albion 5, in Canisteo 2 und in Wist-Wkfield 1. Außerdem wurden in den verschiedenen Städten noch Re-serve-Maschinen in Bereitschaft gehalten für den Fall, daß die eine oder andere der in Benutzung befiidlichen Maschinen versagen sollte. Diese find in den oben gegebenen Zahlen nicht eingeschlossen. Die Stimmmaschinea scheinen überall, wo sie benutzt wurden, volle Befeiedigung gegeben zu haben. Man ist allenthalben des LobeS voll. Sie haben fich als bequem für die Stimmgeber herausgestellt, haben ein schnelles Stimmen" ermöglicht, sie haben selbstthätig und nach jeder Stimmabgäbe die Gesammtzahlen der abgegebenen Stimmen für sämmtliche Candidaten angegeben und dabei fehlerlos gearbeitet, und haben eS schließlich ermöglicht, daß daS Gesammtergebniß der Wahlen in den betreffenden Stabten viel früher bekannt wurde, als je zuvor. . In Jthaca scheint man eö in diesem Punkte am weitesten gebracht zuhaben. Nachdem die Stimmplatze geschlossen waren, dauerte eS nur siebzehn Minuten, die Wahlergebnisse von den zehn SimmplätzeS, bezw. Stimmmaschinen einzusammeln und aufzuaddirenz zwanzig Minuten nach Schluß der Wahl konnte daS Ergebniß, soweit Jthaca in Betracht kam, schon verkündet werden. Von den 225 Maschinen erlitten nur sieben Unfälle oder zeitweilige Störungen. 3a drei Fällen waren diese aus böswillige Zerstörungöwuth zurückzuführen; Raufbolde suchten die Maschinen mit alle? Gewalt zu zertrümmern; in drei Fällen gab eS eine Verzögerung, weil die Wahlbeamten die Schlüssel zu den Maschinen verlegt" hatten, und im siebenten Falle endlich fand der Unfall,, seine Ursache in der Unwissenheit eine? starken jungen Menschen, der einem der Hebel mit Aufbietung all' seiner Kraft einen schnellen Ruck nach der verkehrten Rich tung gab. Aber keiner dieser Fälle hatte einen ernstlichen Aufenthalt zur Folge, und nicht ein einziger Wahlbe rechtster verlor in Folge der Unfälle" seine Stimme; ein Jeder hatte vollauf Zeit, seine Stimme abzugeben. Einstweilen hat die Stimmmaschine eine andere Maschine zum Gegner, nämlich die Parteimaschine. Partei Maschinen begeben sich nicht gerne der Möglichkeit zu mogeln. Die Stimm masöink macht aber Betrug und Un regelmäßigkeiten nahezu unmöglich. Ein willkürliches Hinaus- und Hinein zählen giebt eS nicht. Die Maschine zählt automatisch die abgegebenen Stimmen, und an den Zahlen, welche die Maschine angiebt, laßt fich nich drehen und nicht deuten. Die Beschaffung der Maschinen koste ziemlich viel Geld. Dafür aber ver Iden die Kosten der Wahlen bedeutend
verkleinert, so daß binnen wenigen Jahren schon die Kosten durch die Crsparnisse gedeckt werden. Die Einführung der Maschinen ist im höchsten Grade wünschenSwerth und
wäre eine Reform von Bedeutung. in m MMGWell, Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 59 Grad, niedrigste 40 Grad. Die Ausrüstung der Man a n u e n s e". Washington, D. C.. 30 Nov. Dem General. Quartiermeister ist ein Bericht vom Oberstlieutenant O. g Long über die Ausrüstung des TranSportdampferS Manauense" zuzegangen, welcher auS San Francisco in so kläglichem Zustande in Manila angekommen sein soll. Long hatte die Ausrüstung zu überwachen, und macht darüber folgende Angaben : DaS Schiff Manauense" ging am 25. Oktober über Honolulu nach Manila ab und hatte Raum für 28 Ossi ziere und 530 Mann, erhielt aber nur 17 Offiziere und 380 Mann. Da Schiff wurde von Capt. Metcalf inspizirt. welcher berichtete, daß eS in jeder Beziehung im besten Stande sei. Die SchatzamtSbeamten würden kein seeuntüchtiges Sch'ss auS dem Hafen gehen lassen. Die KlarirungS - Papiere würden verweigert worden sein, und da dieS nicht geschah, so war anzunehmen, daß daS Schiff fich in seetüchtigem Zustand befand. Die Mannschaff, welche unter gewöhnlichen Umständen 32 Mann stark gewesen wäre, wurde aus 49 Mann verstärkt. Daö Schiff hatte Lebensmittel aus 55 Tage für 400 Soldaten und für die SchiffOssiziere und Mannschaften auf 160 Tage an Bord. DaS Schiff machte die Fahrt nach Honolulu ia vorschriftsmäßiger Zeit, und die Maschinen müssen also zu dieser Zeit in Ordnung gewesen sein. Alle unsere Beamten waren der Meinung, daß daS Schiff beim Abgange in bester Ordnung war. Die Leiden, welche später auf dem Schiffe eintraten, müsen also durch die Elemente herbeigeührt worden sein. 'Preußische Versicherung SGesellschaften wiederin New gor k zugelassen. A l banny, N. 3 , 30. Nov. Der VerficherunzS - Superintendent Payne hat daö Gesuch der Aachen-Münchener FeuerverficherungS-Gesellschaft und der Preußischen National-VerficherungS-Gesellschaft um Erlaubniß, im Staate New Fork Geschäfte thun zu dürfen, bewilligt. Die Erlaubniß wurde ertheilt, weil die preußische Regierung amerikanischen Versicherung? - Gesellschaften gestattet hat, in Preußen Geschäfte zu thun. Großfeuer inPhiladelpia. Philadelphia, Pa., 30. Nov. Elektrische Funken auS einem LeitungSdrahte verursachten im Basement deS großen DepartementaeschatteS von Partridge und Richardson, 1519 8. Straße, ein Feuer, welches ln weniger als vi?r Stunden fast ein ganzes Straßengeviert in Asche legte und Schaden zum Betrage von tz2.000.000 anrichtete. Den größten Verlust haben 3. B. Lippincott & Co., Buchhändler, deren sechsstöckiges Gebäude mit werth vollen Maschinerien vollständig zerstört wurde; Patridge & Richardson; Lit BrotherS. Dazu kommen eine Reihe kleiner Geschäfte wie Bailey'ö Laden, Rosenberg'S Putzwaarengese)äft u.A. Mehrere Häuser wurden durch Rauch und Wasser stark beschädigt. Die gesammte Feuerwehr der Stadt war an der Löscharbeit betheiligt. Mehrere Feuerwehrmänner wurden durch fallendes Gla leicht verletzt: Telegraphen- und Telephondrähte erschwerten die Löscharbeiten. Zweitaufend Männer und grauen kamen durch daS Feuer außer Arbeit. Die Verluste der Firmen sind meist durch Versicherung gedeckt. Während die ganze Feuerwehr der Stadt beschäftigt war, brach im Schuhgeschäst von Wm. H. Harris, Market Straße, ein Feuer auS, nach welchem sechs Dampfspritzen gesandt wurden. Der dort angerichtete Schaden beträgt ca. tz51,000.
Von den Philippinen.
Manila,!. Dez. Als die Mannschatten des Kriegsschiffes Oregon" den Ort Vigan einnahmen, fanden sie daselbst einen entkommenen Gefan- ... . er . v
genen, A. i$. Tonnensqeln, oer ven,"""", U'ltvktr, Mtt oem riucyen,
ersten autentischen Bericht über Lieutnant Gilmore erstattete, der im April mit einer kleinen Mannschaft in die Hände der FilippinoS siel. Darnach wurden die Amerikaner bei der Landung sämmtlich von Flintenkugeln getroffen, zwei wurden getödtet, zwei tödtlich verwundet. Lieutenant Gilmore erhielt eine leichte Wunde am Bein. Auf Befragen wurde für die Freilassung die Auslieferung der Waffen und der Munition der spanischen Besatzungen verlangt, woraus man die gefangenen Spanier und Amerikaner an Bord der Jorktown" schicken wollte. Gilmore schickte mit diesem Bescheid einen Matrosen an die spanische Besahung. Der spanische Commandant erklärte den Vorschlag für eine Beleidigung, und schickte den Matrosen zurück. Ein spanischer Soldat schoß nach ihm als er wegging. Die Amerikaner wurden dann an Händen und Füßen gebunden und nach Jfidro gebracht. General Luna befahl ihre Hinrichtung und sie wurden auf die Plaza geführt. Lieutenant Gilmore proteftirte dagegen, daß man ihn in Ftsseln erschieße. Aguinaldo intervenirte und verhinderte die Ezcution. Seitdem schleppen ihn die FilippinoS mit herum. In der Provinz Abra besinden fich noch fünf tausend gefangene Spanier. Die amerikanischen Truppen leiden sehr durch Erschöpfung, Fieber und Dysenterie. Aguinaldob Mutter btsiadet fich hier. 4,, ' Der Burenkrieg. London, 1. Dez. Die TimeS" publizirt eine Depesche von Frere, Natal, deS Inhalts: Ladysmith wurde heute heftig beschossen. London, 30. Nov. ES wird offiziell gemeldet, daß General Methuen in der Schlacht am Modder Fluß eine Wunde in der Hüfte erhielt. Oberst Baden-Powell meldet unterm 20. November von Mafeking Folgendes? Alles wohl hier. Die Beschießung dauert fort, jedoch mit sehr kleinem Resultat. Der Gesundheitszustand der Besatzung ist gut. London, 20. Novbr. Trotzdem Eisenbahn- und Telegraphen - Verbindung nach Modder River besteht, find biS heute Nachmittag 2 Uhr doch keine weiteren Nachrichten über Genera! MethuenS weitere Schritte eingegangen. Allgemein schließt man darauS, daß General Methuen fich wieder auf dem Vormarsch btsiidet und daß er wie früher nicht eher von fich hören lassen wird, alS bis ein neueS Gefecht stattgefunden hat. Dem Gerücht, daß Ladhsmith gefallen sei, schenkt man hier keinen Glauben, so großen Jubel eS auch in Paris hervorgerufen hat. Die Beamten deS Kriegs Departements wiederholen heute, daß ihnen absolut nichts von der Uebergabe von Ladysmith bekannt sei, und daß sie die Entsetzung deS Platzes in nächster Zeit erwarten. General BulletS gestrige Depesche würde fich schwerlich mit nebensächl'chm Einzelheiten über die Belagerung von adysmith befaßt haben, wenn irgend etwaS Ernstes fich .ereig net hätte. AuS , der Nachricht, daß General Joubert einen OmnibuS be nutzt, will man ableiten, daß er entweder krank oder verwundet sein muß. ' Ein Amerikaner verhaftet. Vondon, 30. Nov. Auf Ersu chen deö Chtfö der Detektives in Chi cago, wurde am vtenuag tn einem Dorfe in der Nähe von Limerick, Michael I. Samson verhastet, und heute dem Polizeigericht vorgeführt. Ein Vertreter der amerikanischen Bot schaft erklärte aber, derselben sei nichts von der Sache bekannt, und sie bitte, ihr Gelegenheit zu geben, sich mit Washington in Verbindung zu setzen. Die Sache wurde in Folge dessen bis Samstag vertagt. Sampson . soll ein durchgebrannter früherer Auditor von Chicago sein. Bei dem Arrestanten wurde eine Quittung über 2800 Lire für in Rom gekaufte Schmucksachen, welche in Dublin versetzt worden sind, gefunden. C h i e a g o, 30. Nov. Die hiesigen
Polizeibehörden haben beim Staat-
departement angefragt, ob England die ! Auslieferung des Michael I. Sampson gewilligt habe, dessen Verhaftung der Polizei-Jnspektor von Tipperary, in ' .IahX I t . V rc r I einen Beamten mit den erforderlichen AuölieferungS-Papieren zur Abholung zu senden. Sampson wird von hier wegen Unterschlagungen verfolgt, welche er fich als Auditor deö Wasser werk-Departements hat zu Schulden kommen lassen. Dre neue Tripel-Allianz. L o n d o n, 30. Nov. Joseph Cham berlain, der Kolonialfekretär, hielt heute eine Rede in Leicefter, worin er aus die Freundschaft zwischen England und Amerika hinwies, und hinzufügte, er glaube, daß diese Freundschaft eine dauernde sei. Er fügte ferner hinzu : ES war von der größten Wichtigkeit, daß Großbritanien nicht länger in Europa isolirt bleibe und sein natürlicher Verbündeter ist daS große deutsche Reich. ES bestanden Schwierigkeiten zwischen beiden Nationen, aber sie betrafen meist kleinere Dinge. Aber ihre Interessen und Gefühle sind dieselben und ein EinVerständniß zwischen der teutonischen und der angelsächsischen Russe wird mehr alö irgend eine Combination von Armeen dazu beitragen, den Weltfrieden zu erhalten. Eine neue Tripelallianz zwischen Teutonen und Angelsachsen würde einen mächtigen Einfluß auf die künftige Gestaltung der Verhältnisse auSüben. Er gebrauche daS Wort Allianz. eine solche brauche indeß durchaus nicht schriftlich abgemacht werden, ein Verständn'ß, daS in dem Geiste der Staatsmänner dieser Länder vorhanden sei, genüge vollkommen. Die Presse hat die Rede ChamberlainS sehr enthusiastisch ausgenommen und spricht sich sehr günstig über die neue Tripelallianz auS. . Proteste der Buren. Pari, 30. Nov. Ein Protest der TranSvaal-Regierung gegen verchiedene KriegS-Praktiken der Engander ist hier eingelaufen. Sie hat denselben den europäischen Consuln in Pretoria übermittelt. Zunächst constatirt derselbe, daß die Engländer am 18. Okt. bei Mafeking 1000 bewaffnete Kassern inS Gefecht brachten. Einer von ihnen wurde verwundet und gefangen. Auch im Osten hatten die Engländer die Kaffern zur Theilnahme an dem Krieg aufgerufen. DieS zeige, daß England daS unverzeihliche Verbrechen begehe, die Schwarzen gegen die Weißen zu bewaffnen, was die schlimmsten Consrquenzen für die Weißen in Südafrika haben könne. General Joubert theilt dem Staatssekretär Reitz weiter mit, daß die Engländer bei ElandSlaagte auf eine Ambulanz geschossen haben ; daß ein britischer Ulan einen Arzt, der daS Abzeichen deS Genfer KreuzeS trug, zu ermorden versuchte und sein Pferd tödtete : daß 13 Gefanaene. worunter mehrere verwundet, an eine MaximKanone gebunden und nachgeschleift wurden ; daß die englischen Truppen von Dundee unter der Deckung der weißen Flagge flohen, während ihr HauptcorpS im Kampf mit Truppen von Oranje stand ; daß ein gepanzerter Zug, der die weiße Flagge führte, eine Brücke reparirte ; daß die Engländer Basuto-Kassern anwerben. 3n Bezug aus den letzteren Punkt übermittelt General Joubert einen Brief eine? Magistrats an den britischen Befehle haber in Glencoe, welcher besagt, eS werde nicht schwierig sein, BasutoS zu fünf Shilling per Tag anzuwerben und anfrägt, ob sie ihre Pferde mitbringen sollen. Der Brief wurde unter den Effekten eineS Offiziers in Dundee ge funden und daS Original befindet fich in Zoubert'S Händen. Der Kaiser wieder daheim. Potsdam, 30. Nov. Der Kaiser und die Kaiserin find hier auS Flushing wieder eingetroffen. Berlin, 30. Nov. Mit der Rück kehr deS Kaisers machte fich heute sofort eine Wiederbelebung der politischen Thätigkeit geltend. Der Kaiser traf Morgens um 3 Uhr im Neuen PalaiS ein und empfing schon um 10 Uhr die Vertreter deS Civil- und Militär-Kabinetö. Der erste Beamte, welcher empfangen wurde, war der General von Hahnke, der Chef deS Militär-Kabinet. Ihm folgte der
Chronische Dyspcpfia kurirt.
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s ai) nahezu dreißlalährigem Leide an Dy. yf pepsi schreibt Mrs. H. S. Dugdale, die " w Frau kiN's prominenten rfchästsmanneS von Warsaw. 31. .Seit 28 Jahren litt ich sortwadrend an Tyspepsia und schwachem Magen. Tie leichteste Nahrung erzeugte Beschwer, den, verursachte heftige Echmerzrn und Fgrmirung von Gas. Cinerlkt wie sorgfältig ich meine Diät wahrte, ich litt quälende Schmerzen nach dem Essen. Ich wurde von vielen Aerzten behan delt und versuchte zahlreiche Mittel ohne dauernde Abhilfe. Vor , Jahren begann ich Tr. MileS' Nerven und Leber-Pillen und Nervine zu nehnien. Innerhalb einer Woche stellte sich Besserung ein und ich war bald im Stande ,u effen. was mir beliebte, ohne üble Folgen. Ich halte dieselben ftetZ vorräthig und rine einzige TosiZ vertreibt irgendwelche alte Symptome.' e? an 1 1 . a t-n , . 4t. Stiles Kliiiei werden durch alle Apotheker verkaust unter einer positiven Girantie: die erste Flasche nützt oder da! Qkli wird zurück stattet. Buch über die Krankkeiten Iti Herzens und der Nerven frei. n 1 i'täi? ni. "'A. ES PS M!! A Nervino i & Restores J rHearth '"ili.Mv Adresse: Dr. Mile Medieal 5o., Elkhart. Ind. Prinz. Regent von Braunschweig, welcher über seine Misston nach Spanien berichtete. Der Kaiser blieb während deS ganzen TageS in Potsdam. Zu den Beamten, welche dort eintrafen, um ihn zu sprechen, gehörte auch Dr. Mumm von Schwarzenftein. welcher seit seiner Rückkehr auö Washington in seiner Heimath in Baden verweilt hat. Dr. von Mumm hatte heute Nachmittag eine lange Besprechung mit dem Staatssekretär, Graf Bülow, und gab heute Abend dem Vertreter der Assoeiirten Presse ein Resume über die Beziehungen Deutschlands zu den Ver. Staaten, wobei er fich sehr vorsichtig über die Handelsbeziehungen, besonder? über die Fleisch- und Frucht-Frage, ausdrückte. Er bemerkte, bezüglich dieser Fragen herrschten noch große MeinungSverschiedenheiten in Deutschland, und Deutschland habe och gerechte Beschwerden über die Behandlung deS deutschen ZuckerS. Bezüglich der derzeitigen politischen Beziehungen sprach fich der Diplomat freier auS, und erklärte, daS SamoaAbkommen gereiche allen drei Mächten zur Genugthuung, und habe ein Pulverfaß auö der internationalen Politik beseitigt. Schis'NachriHteV. Angekommen in : New A o r k : Germanie" von Liverpool ; Boliavia" von Neapel. Hamburg: Graf Walderfee" von New Sork. Genua: Fürst BiSmarck" von New Sork. Wenn Ihr ein gutes Mittel haben wollt, Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constitution ix kräftigen, braucht Hood'S Sarfaparilla. Gelraucht nnr Hood's. Hood'S Pillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS dem Magen und Unverdaulichkett. Der U ew 7ork tore (Etadlirt 1853.) "W!.n,2. Butterick Muster ! Bringen Sie Ihre Kinder hinab in unser großes ::'BMsemen :: daS für die Feiertage mit Tausenden von Spielsachen, Spielen :c. angefüllt ist. Größeres Liger wie je ! Villigste mögliche Preise ! m m .!ii
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